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Walzenwolfsmilch

Euphorbia myrsinites

Euphorbia myrsinites (Warzenwolfsmilch) mit gelbgrünen Blütenständen und blaugrünem, dickfleischigem Laub im Polsterwuchs.
Euphorbia myrsinites (Warzenwolfsmilch) im P9 Topf, sukkulente Triebe mit blaugrünen, dichten Blättern und grünlichen Blütenständen.
Euphorbia myrsinites (Warzenwolfsmilch) mit blaugrünen, dichten Blattrosetten und hellgrünen Blütenständen in Nahaufnahme.
Euphorbia myrsinites (Warzenwolfsmilch) mit grünblauen, sukkulenten Blättern und gelbgrünen Blütenansätzen am Trieb.
Euphorbia myrsinites (Warzenwolfsmilch) im Topf, kriechende Triebe mit blaugrünen, spiralig angeordneten Blättern und gelbgrünen Blütenständen.
Euphorbia myrsinites (Warzenwolfsmilch) im schwarzen Topf, mit langen, überhängenden Trieben und blaugrünen, fleischigen Blättern.
Wintergrün
Gelbgrün
Sonnig
Mai - Juni
bis zu 20 cm
ab 3,75 €
Wuchs: Steingartenstaude, polsterbildend, niederliegend, horstig, bis zu 25 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Wintergrün, fleischig, zungenförmig, zugespitzt, ganzrandig, matt, bereift, blaugrün bereift
Blüte: Gelb, doldenförmig, einfach, klein, reichblühend, zierend
Blütezeit: Mai - Juli
Boden: Kalkhaltiger, durchlässiger bis trockener Boden
Standort: Sonnig
Eigenschaften:
Der Euphorbia myrsinites (Walzenwolfsmilch) ist wintergrün und begeistert den Gartenliebhaber mit seiner gelben Schönheit. In Kombination mit den dekorativen, blaugrünen Blättern dekoriert der...
Walzenwolfsmilch den Garten auf eine einzigartige Art und Weise. Die Pflanze fühlt sich an sonnigen Standorten wohl und durch die fleischigen, sukkulenten Blätter benötigt sie nur wenig Wässerung. Nasse Böden bekommen ihr nicht. Im Winter kann sie z. B. im Kübel an einem geschützten Ort überwintern. Pro Quadratmeter können Sie vier bis sechs Exemplare der Steingartenstaude pflanzen. So erreicht sie eine Höhe von bis zu 25 cm und die kleinen, gelben Blüten können sich von Mai bis Juli toll entwickeln. Die robuste Pflanze ist sehr giftig! Achten Sie daher auf das Benutzen von Handschuhen. Geeignete Orte sind z. B. Mauerkronen, Steinanlagen oder Steinfugen. Auch als Dachbegrünung eignet sich der Warzenwolfsmilch.
Wuchs: Steingartenstaude, polsterbildend, niederliegend, horstig, bis zu 25 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Wintergrün, fleischig, zungenförmig, zugespitzt, ganzrandig, matt, bereift, blaugrün bereift
Blüte: Gelb, doldenförmig, einfach, klein, reichblühend, zierend
Blütezeit: Mai - Juli
Boden: Kalkhaltiger, durchlässiger bis trockener Boden
Standort: Sonnig
Eigenschaften: Der Euphorbia myrsinites (Walzenwolfsmilch) ist wintergrün und begeistert den Gartenliebhaber mit seiner gelben Schönheit. In Kombination mit den dekorativen, blaugrünen Blättern dekoriert der Walzenwolfsmilch den Garten auf eine einzigartige Art und Weise. Die Pflanze fühlt sich an sonnigen Standorten wohl und durch die fleischigen, sukkulenten Blätter benötigt sie nur wenig Wässerung. Nasse Böden bekommen ihr nicht. Im Winter kann sie z. B. im Kübel an einem geschützten Ort überwintern. Pro Quadratmeter können Sie vier bis sechs Exemplare der Steingartenstaude pflanzen. So erreicht sie eine Höhe von bis zu 25 cm und die kleinen, gelben Blüten können sich von Mai bis Juli toll entwickeln. Die robuste Pflanze ist sehr giftig! Achten Sie daher auf das Benutzen von Handschuhen. Geeignete Orte sind z. B. Mauerkronen, Steinanlagen oder Steinfugen. Auch als Dachbegrünung eignet sich der Warzenwolfsmilch.

Portrait der Walzenwolfsmilch

Die Walzenwolfsmilch (Euphorbia myrsinites) ist eine faszinierende Steingartenstaude, die mit ihrem ungewöhnlichen Wuchs und den markanten, blaugrünen Blättern jeden Betrachter in den Bann zieht. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem Balkan und gedeiht dort an sonnigen, felsigen Standorten. Mit ihrer Fähigkeit, selbst auf trockensten Böden zu wachsen, ist sie eine ideale Pflanze für naturnahe Gartenkonzepte. Die wintergrüne Staude erreicht eine Höhe von etwa 25 Zentimetern und bildet dichte, polsterartige Horste. Ihre niederliegenden, sukkulenten Triebe erinnern an die Schwänze urzeitlicher Wesen – ein Grund, warum man sie auch als „Drachenschweif“ bezeichnet. Der botanische Name „Myrsinites“ leitet sich vom griechischen Wort für Myrte ab, was auf die immergrünen, ledrigen Blätter hindeutet.

Herkunft und Wuchs

Die Walzenwolfsmilch ist im gesamten Mittelmeerraum verbreitet – von Italien über Griechenland bis in die Türkei, wo sie auf kalkhaltigen Felshängen und in Macchie-Vegetation wächst. Dieses natürliche Habitat prägt ihre Ansprüche an den Gartenstandort. Der niederliegende, polsterbildende Wuchs ermöglicht es der Pflanze, Lücken zwischen Steinen zu schließen und als Bodendecker zu fungieren. Charakteristisch sind die fleischigen, zungenförmigen Blätter, die in dichten Rosetten angeordnet sind. Die Blätter sind ganzrandig, etwas zugespitzt und von einer wachsartigen Schicht überzogen, die ihnen eine blaugrüne, fast silbrige Farbe verleiht. Im Winter bleiben die Blätter erhalten und setzen auch in der kalten Jahreszeit grüne Akzente. Die Triebe wachsen zunächst aufrecht und neigen sich dann zur Seite, sodass die Pflanze eine Höhe von etwa 20 bis 25 Zentimetern erreicht. Die Wurzeln sind tiefreichend und können selbst in felsigen Untergründen Halt finden. Durch ihre Anpassungsfähigkeit ist sie auch für die Kultivierung im Kübel geeignet. Wer die Walzenwolfsmilch pflanzt, sollte ihr von Anfang an ausreichend Raum geben, da sie mit der Zeit dichte Teppiche bildet.

Standort und Boden

Für ein gesundes Wachstum benötigt die Walzenwolfsmilch einen Platz, der ihrem natürlichen Lebensraum möglichst nahekommt. Sie bevorzugt vollsonnige Lagen, in denen sie genügend Licht und Wärme erhält. Der Boden sollte gut durchlässig sein und im Sommer gern trocken fallen dürfen. Staunässe verträgt sie nicht, da ihre sukkulenten Blätter bei Nässe schnell faulen können. Besonders kalkhaltige Substrate entsprechen ihren Vorlieben, aber auch ein normaler Gartenboden mit hohem Sand- oder Kiesanteil ist geeignet. Der pH-Wert sollte neutral bis basisch sein. Bei der Pflanzung in Töpfen ist auf eine gute Drainage zu achten – eine Schicht Blähton am Topfboden verhindert das Verschlämmen. Pro Quadratmeter können Sie vier bis sechs Pflanzen setzen, die sich dann im Laufe der Zeit zu einem geschlossenen Polster entwickeln. Die Pflanze ist zudem trockenheitsverträglich und kommt mit längeren Trockenperioden gut zurecht. Einmal eingewurzelt, ist die Walzenwolfsmilch eine der pflegeleichtesten Stauden für den Steingarten.

Ansprüche von Euphorbia myrsinites

Euphorbia myrsinites stellt nur geringe Ansprüche an den Boden. Wichtig ist vor allem eine hohe Durchlässigkeit, damit überschüssiges Wasser schnell abfließen kann. Ideal sind sandig-kiesige Lehme oder reine Kiesböden, die mit Humus angereichert werden können. Schwere, tonige Böden sollten Sie vor der Pflanzung mit Sand oder Splitt verbessern, um Staunässe zu vermeiden. Die Walzenwolfsmilch kommt auch mit nährstoffarmen Substraten zurecht; eine Düngung ist meist nicht nötig. Im Gegenteil: Zu viel Stickstoff führt zu weichen, weniger dekorativen Trieben. Der optimale Standort ist eine südexponierte Lage, geschützt vor kalten Winden. Mauerkronen, Südbalkone, Steinfugen oder Kiesbeete bieten ideale Bedingungen. Die Pflanze ist so anpassungsfähig, dass sie sogar auf Dächern als extensive Dachbegrünung eingesetzt werden kann. Wer sie im Beet hält, sollte darauf achten, dass die Umgebung ebenfalls eher trocken ist – nasse Nachbarpflanzen sind ungeeignet.

Blüte und Blattwerk der Walzenwolfsmilch

Die Blütezeit der Walzenwolfsmilch erstreckt sich von Mai bis Juli. In dieser Zeit schmückt sie sich mit kleinen, aber zahlreichen gelben Blüten, die in doldenförmigen Blütenständen zusammengefasst sind. Jede Einzelblüte ist unscheinbar und wird von auffälligen, gelbgrünen Hochblättern umgeben, die botanisch gesehen Teil der Cyathien sind. Diese Hochblätter sind es, die den dekorativen Wert ausmachen. Sie erinnern an die „Blüten“ des Weihnachtssterns, mit dem die Wolfsmilch verwandt ist. Die Blätter selbst sind das ganze Jahr über ein Blickfang. Sie sind dick und sukkulent, blaugrün bereift und fühlen sich fest und ledrig an. Diese Besonderheit macht die Pflanze zu einem gestalterischen Highlight in jedem Steingarten.

Farbenspiel und Textur

Das Laub der Walzenwolfsmilch überzeugt durch einen matten, blaugrünen Farbton, der mit einer feinen Wachsschicht überzogen ist. Diese Bereifung schützt die Blätter vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und reduziert die Verdunstung. Die Blätter sind lanzettlich-zungenförmig und enden in einer kleinen Spitze. Sie wachsen spiralig um die Triebe und erzeugen eine interessante Textur. Die Konsistenz der Blätter ist fest und sukkulent, was sie widerstandsfähig gegen Trockenheit macht. Im Frühjahr erscheinen die Blütenstände an den Triebspitzen und setzen einen leuchtend gelben Kontrapunkt zum blaugrünen Laub. Diese Farbkombination ist ausgesprochen harmonisch und bringt Struktur ins Beet. Die Triebe selbst sind ebenfalls sukkulent und von hellgrüner Farbe, die mit der Zeit verholzt. Die gesamte Pflanze strahlt eine robuste, urtümliche Anmutung aus.

Blühzeit und Bestäubung

Die Blüte der Walzenwolfsmilch beginnt meist im Mai und kann bis in den Juli hinein andauern. Die einzelnen Blüten sind zwar klein, aber durch ihre große Anzahl und die leuchtend gelben Hochblätter sehr wirkungsvoll. Sie werden von Insekten, insbesondere Bienen und Hummeln, bestäubt. Die Pflanze ist daher nicht nur schön, sondern auch wertvoll für die heimische Insektenwelt. Die Blütenstände sind flachdoldenförmig und enthalten mehrere Cyathien, die von den Hochblättern umgeben sind. Nach der Bestäubung entwickeln sich kleine, dreiteilige Fruchtkapseln, die im reifen Zustand die Samen ausstreuen. Die Pflanze sät sich häufig selbst aus, was die natürliche Ausbreitung im Garten fördert. Wenn Sie die Selbstaussaat kontrollieren möchten, können Sie die Fruchtstände vor der Reife abschneiden. Die Blüten sind auch als Schnittblumen geeignet, allerdings ist der Milchsaft zu beachten.

Verwendung im Garten

Die Walzenwolfsmilch ist vielseitig einsetzbar und bereichert viele Gestaltungskonzepte. Durch ihren polsterbildenden Wuchs eignet sie sich hervorragend als Bodendecker, besonders auf kargen, trockenen Standorten. Sie kann Mauerkronen überwachsen, aus Steinfugen hängen oder in Trockenmauern gesetzt werden. Auch in Kübeln auf Balkon und Terrasse macht sie eine gute Figur. Ihre Trockenheitsverträglichkeit und Wintergrünheit machen sie zu einer pflegeleichten Wahl. Als bienenfreundliche Pflanze lockt sie viele Bestäuber an und ist daher auch ökologisch wertvoll. Die Pflanze ist zudem immergrün und behält ihre Blätter auch im Winter, was Struktur in den winterlichen Garten bringt. Sie kann als Einzelpflanze oder in Gruppen gesetzt werden und wirkt besonders schön in Kombination mit anderen Steingartenstauden.

Steingarten und Trockenmauern

Der klassische Einsatzort für die Walzenwolfsmilch sind Steingärten und Trockenmauern. Sie eignet sich ideal für Mauerkronen, Steingärten und Trockenmauern. Die niederliegenden Triebe breiten sich über den Boden aus und weichen über Steinplatten, wodurch sie eine malerische Szenerie schaffen. In Mauerfugen gesetzt, hängen die Triebe malerisch herab und setzen graugrüne Akzente zwischen den Steinen. Da die Pflanze trockenheitsverträglich und hitzeresistent ist, kommt sie auch auf vollsonnigen Mauerkronen gut zurecht. Die Kombination mit anderen trockenliebenden Stauden wie Teppichsedum (Sedum acre) oder Thymian (Thymus vulgaris) unterstreicht den mediterranen Charme. Die Walzenwolfsmilch eignet sich ideal für Mauerkronen, Steingärten und Trockenmauern. Sie ist auch für extensive Dachbegrünungen geeignet, wo sie sich als robuste, pflegeleichte Pflanze bewährt. Für Steingärten, die naturnah gestaltet sind, bietet sie eine hervorragende Möglichkeit, kahle Stellen zu begrünen und gleichzeitig Farbe zu setzen. Selbst in Pflasterfugen kann sie ausgepflanzt werden, wo sie sich langsam ausbreitet, aber nicht lästig wird.

Walzenwolfsmilch am Südbalkon

Auf dem Südbalkon fühlt sich die Walzenwolfsmilch besonders wohl. Auf der Kollektionsseite von Gräfin von Zeppelin wird Walzenwolfsmilch als passende Partnerpflanze zu Nelken und Wollziest für den Südbalkon bzw. steingartenartige Pflanzungen genannt. In Gefäßen gepflanzt, benötigt sie eine gute Drainage, um Staunässe zu vermeiden. Die Töpfe sollten aus Terrakotta oder Stein sein, damit die Wurzeln nicht überhitzen. Als Kübelpflanze kann sie mit anderen mediterranen Gewächsen wie Lavendel (Lavandula angustifolia) oder Rosmarin (Rosmarinus officinalis) kombiniert werden. Die Pflanze ist windverträglich und kommt mit den trockenen Sommermonaten gut zurecht. Einmal pro Woche gießen reicht in der Regel aus, bei extremer Hitze etwas häufiger. Im Winter sollte der Topf geschützt stehen, etwa an einer Hauswand. Die Südbalkon-Haltung ermöglicht es auch Gärtnern ohne Garten, die besondere Ästhetik der Staude zu genießen. Sie bleibt kompakt und wuchert nicht übermäßig, was sie zu einer idealen Balkonpflanze macht.

Als Dachbegrünung

Die Walzenwolfsmilch wird auch für extensive Dachbegrünungen empfohlen. Auf flachen Dächern mit einer dünnen Substratschicht von nur wenigen Zentimetern kann sie sich ausbreiten und eine geschlossene Pflanzendecke bilden. Ihre Toleranz gegenüber Trockenheit macht sie perfekt für diese extreme Umgebung. Die Pflanze benötigt keine regelmäßige Bewässerung und kommt mit dem Regen aus, der auf dem Dach anfällt. Die wintergrünen Blätter sorgen auch im Winter für eine grüne Fläche. Bei der Dachbegrünung sollten Sie darauf achten, dass das Substrat durchlässig ist und eine Drainageschicht vorhanden ist. Die Walzenwolfsmilch kann mit anderen Dachbegrünungsstauden wie Sedum-Arten oder Sempervivum kombiniert werden, um eine vielfältige, pflegeleichte Begrünung zu schaffen. Die Pflanze ist robust genug, um auch auf Dachflächen mit starker Sonneneinstrahlung und Wind zu gedeihen. Sie trägt zur Reduzierung der Wärmeinselwirkung bei und bietet Lebensraum für Insekten.

Pflanzpartner für Euphorbia myrsinites

Die Walzenwolfsmilch lässt sich harmonisch mit anderen trockenliebenden Stauden kombinieren. Durch ihren bodendeckenden Wuchs ist sie ein guter Partner für Pflanzen, die ähnliche Standortbedingungen bevorzugen. Sie bildet einen attraktiven Kontrast zu niedrigen Polsterstauden oder aufrecht wachsenden Gewächsen. Sie lässt sich mit Teppich-Sedum, Thymian oder Lavendel kombinieren, um mediterran anmutende Gartenbilder zu schaffen. Auch Nelken und Wollziest werden als passende Partner genannt. Die Kombination mit Gräsern wie Festuca oder Carex bringt zusätzliche Textur. Die Walzenwolfsmilch profitiert von der Nachbarschaft, da sie sich in der Gemeinschaft noch dichter ausbreitet.

Mediterrane Kombinationen

Für einen mediterranen Look kombinieren Sie die Walzenwolfsmilch mit Thymian (Thymus vulgaris) – das duftende Kraut bildet ebenfalls dichte Polster und blüht rosa oder weiß. Teppich-Sedum (Sedum acre, Sedum spurium) mit seinen gelben oder roten Blüten ergänzt die Farbpalette. Lavendel (Lavandula angustifolia) in verschiedenen Sorten setzt duftende, violette Akzente und zieht Bienen an. Die Walzen-Wolfsmilch lässt sich laut Gräfin von Zeppelin mit Teppich-Sedum, Thymian oder Lavendel kombinieren, um mediterran anmutende Gartenbilder zu schaffen. Auch Rosmarin (Rosmarinus officinalis) kann als niedrige Hecke oder Solitär die Szene abrunden. Cistus oder Zistrose blühen im Frühsommer und ergänzen das mediterrane Flair. Diese Kombinationen gedeihen alle auf durchlässigen, sonnigen Standorten und benötigen wenig Wasser.

Steingarten-Begleiter

Im Steingarten passen andere Polsterstauden wie Nelken (Dianthus gratianopolitanus, Dianthus deltoides) hervorragend zur Walzenwolfsmilch. Diese bilden rosafarbene oder weiße Blüten und gedeihen ebenfalls in trockenen, kalkhaltigen Böden. Wollziest (Stachys byzantina) bringt mit seinen silbrig-filzigen Blättern einen interessanten Farbkontrast. Hauswurz (Sempervivum tectorum, Sempervivum arachnoideum) als sukkulenter Partner harmonisiert in Form und Anspruch. Auch niedrige Glockenblumen (Campanula carpatica, Campanula portenschlagiana) können gesetzt werden, solange der Boden durchlässig ist. Steinbrech (Saxifraga paniculata, Saxifraga cotyledon) fügt sich mit seinen rosettenförmigen Blättern ein. Die Kombination dieser Pflanzen schafft ein abwechslungsreiches Beet, das auch in Trockenphasen attraktiv bleibt. Die Walzenwolfsmilch übernimmt hier die Rolle des strukturbildenden Bodendeckers.

Pflege und Überwinterung

Die Walzenwolfsmilch ist eine außergewöhnlich pflegeleichte Staude. Sie benötigt nach der Etablierung kaum Wasser, lediglich in langen Trockenperioden sollte gelegentlich gegossen werden. Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze an nährstoffarme Böden angepasst ist. Lediglich im Herbst können Sie eine dünne Schicht Kompost oder mineralischen Dünger ausbringen, um die Blühwilligkeit zu fördern. Ein Rückschnitt ist nur selten nötig – im zeitigen Frühjahr können Sie abgestorbene Triebe entfernen, um Platz für neuen Austrieb zu schaffen. Bei der Vermehrung durch Selbstaussaat sollten Sie unerwünschte Sämlinge auszupfen. Die Pflanze ist kalkliebend, daher kann es sinnvoll sein, alle paar Jahre etwas Kalk in den Boden einzuarbeiten.

Wasserbedarf & Düngung

Die Walzenwolfsmilch kommt mit sehr wenig Wasser aus. Ihre sukkulenten Blätter speichern Feuchtigkeit und verringern die Verdunstung. Deshalb sollten Sie nur in extremen Trockenphasen zusätzlich gießen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sonst die Blätter faulen und die Pflanze eingeht. Eine Düngung ist nur auf sehr kargen Böden sinnvoll, etwa mit einer Gabe mineralischen Volldüngers im Frühjahr. Organische Dünger wie Kompost sollten sparsam eingesetzt werden, da der Nährstoffbedarf gering ist. Bei Kübelpflanzen können Sie alle sechs bis acht Wochen einen Flüssigdünger mit niedriger Stickstoffkonzentration verwenden. Achten Sie darauf, dass die Pflanze nicht überdüngt wird: Zu viel Stickstoff führt zu weichem, weniger widerstandsfähigem Wachstum. Im Herbst sollten Sie mit dem Düngen aufhören, um die Pflanze auf die Winterruhe vorzubereiten.

Schnitt und Vermehrung

Ein regelmäßiger Schnitt ist bei der Walzenwolfsmilch nicht erforderlich. Sie behält ihre kompakte Form von selbst. Im Frühjahr können Sie jedoch abgestorbene oder erfrorene Triebe bodennah entfernen, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Selbstaussaat; die Pflanze sät sich willig aus, sofern die Samenstände reifen können. Die Art wird von Gräfin von Zeppelin als oft selbstaussäend beschrieben, was auf eine Vermehrung über Selbstaussaat hinweist. Sie können auch im Frühjahr Stecklinge schneiden: Schneiden Sie junge Triebe von etwa fünf bis zehn Zentimetern Länge ab, lassen Sie die Schnittfläche etwas antrocknen und stecken Sie sie in sandiges Substrat. Geduld ist nötig, bis die Stecklinge wurzeln. Eine weitere Möglichkeit ist die Teilung älterer Horste im Frühjahr oder Herbst. Heben Sie die Pflanze aus, teilen Sie den Wurzelstock und setzen Sie die Teilstücke wieder ein. Dabei sollten Sie Handschuhe tragen wegen des Milchsafts.

Überwinterungstipps

Die Walzenwolfsmilch ist winterhart bis etwa -20 °C und benötigt im Garten in der Regel keinen Winterschutz. In rauen Lagen oder bei Kübelpflanzung ist jedoch Vorsicht geboten. Im Winter kann sie z. B. im Kübel an einem geschützten Ort überwintern. Bei starkem Frost können die Blätter Schaden nehmen, aber die Pflanze treibt aus den Wurzeln wieder aus. Ein leichter Schutz aus Reisig oder Vlies kann in extremen Wintern hilfreich sein. In Töpfen sollten Sie das Substrat durch eine Drainageschicht von unten schützen und den Topf auf eine Styroporplatte stellen, um die Wurzeln gegen Kälte zu isolieren. Gießen Sie im Winter nur wenig, aber lassen Sie die Erde nicht völlig austrocknen. Die wintergrünen Blätter sind auch bei Frost sichtbar und geben Struktur. Nach dem Winter können braune Blattspitzen abgeschnitten werden. Wenn die Pflanze im Beet steht, reicht eine leichte Abdeckung mit Laub in kalten Wintern.

Wissenswertes zur Walzenwolfsmilch

Die Walzenwolfsmilch ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch eine Pflanze mit interessanten Eigenschaften. Sie gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und enthält wie alle ihre Verwandten einen weißen, giftigen Milchsaft. Dieser Milchsaft kann Hautreizungen hervorrufen, daher ist beim Umgang mit der Pflanze Vorsicht geboten. Die Pflanze ist zudem äußerst trockenheitsverträglich und kann mit extremen Bedingungen umgehen. Ihre Fähigkeit, auch in kargen Böden zu gedeihen, macht sie zu einer wertvollen Art für Pflegegärten. Besonders bemerkenswert ist die Form der Triebe, die mit etwas Fantasie an Drachenschwänze erinnern. Dies hat der Pflanze den treffenden Namen „Walzenwolfsmilch“ eingebracht, der auf die walzenförmigen Blätter und den Milchsaft verweist. Sie ist eine der rund 2000 Arten innerhalb der Gattung Euphorbia und eine der wenigen, die auch in Mitteleuropa winterhart ist.

Giftigkeit und Handhabung

Die Walzenwolfsmilch wird als giftig und hautreizend eingestuft. Bei Gräfin von Zeppelin wird sie mit der Giftklasse „giftig + und hautreizend“ angegeben. Der Milchsaft, der bei Verletzung der Pflanze austritt, enthält Diterpenester, die zu Entzündungen und Bläschenbildung auf der Haut führen können. Bei Kontakt mit den Augen kann der Saft ernsthafte Reizungen verursachen. Deshalb sollten bei allen Pflanz- und Pflegearbeiten stets Handschuhe getragen werden. Gräfin von Zeppelin weist darauf hin, dass die Walzen-Wolfsmilch hautreizenden Milchsaft besitzt und bei Arbeiten Handschuhe getragen werden sollten. Auch Gaißmayer warnt vor Hautirritationen durch den Milchsaft. Nach der Gartenarbeit sollten Sie die Hände gründlich waschen. Kinder und Haustiere sollten von der Pflanze ferngehalten werden, da das Verschlucken von Pflanzenteilen zu Vergiftungserscheinungen führen kann. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen ist die Pflanze bei richtiger Handhabung unbedenklich und eine Bereicherung für jeden trockenen Standort. Wenn Sie die Pflanze in Töpfen halten, stellen Sie diese außer Reichweite von Haustieren. Wichtig ist auch, die Pflanze nicht zu verletzen, um den Milchsaft nicht unnötig freizusetzen. Die robuste Natur der Walzenwolfsmilch macht sie dennoch zu einer unkomplizierten Staude für den modernen Gartenbau.

Name Deutsch: Walzenwolfsmilch.
Name Botanisch: Euphorbia myrsinites.
Wuchs: Steingartenstaude, polsterbildend, niederliegend, horstig, bis zu 25 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 20 cm.
Blatt: Wintergrün, fleischig, zungenförmig, zugespitzt, ganzrandig, matt, bereift, blaugrün bereift.
Blüte: Gelb, doldenförmig, einfach, klein, reichblühend, zierend.
Blütezeit: Mai - Juli.
Boden: Kalkhaltiger, durchlässiger bis trockener Boden.
Standort: Sonnig.
Eigenschaften: Der Euphorbia myrsinites (Walzenwolfsmilch) ist wintergrün und begeistert den Gartenliebhaber mit seiner gelben Schönheit. In Kombination mit den dekorativen, blaugrünen Blättern dekoriert der Walzenwolfsmilch den Garten auf eine einzigartige Art und Weise. Die Pflanze fühlt sich an sonnigen Standorten wohl und durch die fleischigen, sukkulenten Blätter benötigt sie nur wenig Wässerung. Nasse Böden bekommen ihr nicht. Im Winter kann sie z. B. im Kübel an einem geschützten Ort überwintern. Pro Quadratmeter können Sie vier bis sechs Exemplare der Steingartenstaude pflanzen. So erreicht sie eine Höhe von bis zu 25 cm und die kleinen, gelben Blüten können sich von Mai bis Juli toll entwickeln. Die robuste Pflanze ist sehr giftig! Achten Sie daher auf das Benutzen von Handschuhen. Geeignete Orte sind z. B. Mauerkronen, Steinanlagen oder Steinfugen. Auch als Dachbegrünung eignet sich der Warzenwolfsmilch..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Walzenwolfsmilch

Die Walzenwolfsmilch (Euphorbia myrsinites) ist eine faszinierende Steingartenstaude, die mit ihrem ungewöhnlichen Wuchs und den markanten, blaugrünen Blättern jeden Betrachter in den Bann zieht. Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem Balkan und gedeiht dort an sonnigen, felsigen Standorten. Mit ihrer Fähigkeit, selbst auf trockensten Böden zu wachsen, ist sie eine ideale Pflanze für naturnahe Gartenkonzepte. Die wintergrüne Staude erreicht eine Höhe von etwa 25 Zentimetern und bildet dichte, polsterartige Horste. Ihre niederliegenden, sukkulenten Triebe erinnern an die Schwänze urzeitlicher Wesen – ein Grund, warum man sie auch als „Drachenschweif“ bezeichnet. Der botanische Name „Myrsinites“ leitet sich vom griechischen Wort für Myrte ab, was auf die immergrünen, ledrigen Blätter hindeutet.

Herkunft und Wuchs

Die Walzenwolfsmilch ist im gesamten Mittelmeerraum verbreitet – von Italien über Griechenland bis in die Türkei, wo sie auf kalkhaltigen Felshängen und in Macchie-Vegetation wächst. Dieses natürliche Habitat prägt ihre Ansprüche an den Gartenstandort. Der niederliegende, polsterbildende Wuchs ermöglicht es der Pflanze, Lücken zwischen Steinen zu schließen und als Bodendecker zu fungieren. Charakteristisch sind die fleischigen,....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 20 cm

Belaubung
Wintergrün

Blüte
Gelbgrün

Blütezeit
Mai - Juni

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C2
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Wuchsendhöhe
bis zu 20 cm

Belaubung
Wintergrün

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Pflanz- und Pflegetipps Euphorbia myrsinites / Warzenwolfsmilch

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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