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Stauden-Wicke 'Weiße Perle'

Lathyrus latifolius 'Weiße Perle'

Stauden-Wicke 'Weiße Perle' (Lathyrus latifolius 'Weiße Perle') mit weißen Blüten und grünen Blättern in Nahaufnahme
Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' / Stauden-Wicke 'Weiße Perle' mit weißen Blütenständen und grünen Blättern
Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' / Stauden-Wicke 'Weiße Perle' mit weißen Blüten an rankendem Stängel
Sommergrün
Weiß
Sonnig-halbschattig
Juni - August
1,5 - 2 m
ab 4,75 €
     
Wuchs: Staude, buschig, kletternd, 150 bis 200 cm hoch
Wuchshöhe: 1,5 - 2 m
Blatt: Sommergrün, gefiedert, grün
Frucht: Hülse
Blüte: Weiß, traubenartig, schmetterlingsartig
Blütezeit: Juni bis August
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 1
Eigenschaften:
Die Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' (Stauden-Wicke) ist mit ihrer imposanten Wuchshöhe von bis zu 200 cm und ihrer kletternden Wuchsform ein beliebter 'Zaungucker', der sich optimal im Beet oder...
am Gehölzrand platzieren lässt. Als optimal gilt ein durchlässiger und frischer Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Dort können sich dann ab Juni die feinen, schmetterlingsartigen Blüten in reinweiß herausbilden. Pro Quadratmeter wird die Verwendung von einer Pflanze empfohlen.
Wuchs: Staude, buschig, kletternd, 150 bis 200 cm hoch
Wuchshöhe: 1,5 - 2 m
Blatt: Sommergrün, gefiedert, grün
Frucht: Hülse
Blüte: Weiß, traubenartig, schmetterlingsartig
Blütezeit: Juni bis August
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 1
Eigenschaften: Die Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' (Stauden-Wicke) ist mit ihrer imposanten Wuchshöhe von bis zu 200 cm und ihrer kletternden Wuchsform ein beliebter 'Zaungucker', der sich optimal im Beet oder am Gehölzrand platzieren lässt. Als optimal gilt ein durchlässiger und frischer Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Dort können sich dann ab Juni die feinen, schmetterlingsartigen Blüten in reinweiß herausbilden. Pro Quadratmeter wird die Verwendung von einer Pflanze empfohlen.

Portrait der Stauden-Wicke 'Weiße Perle'

Die Stauden-Wicke 'Weiße Perle' (Lathyrus latifolius 'Weiße Perle') ist eine beeindruckende, mehrjährige Kletterpflanze, die mit ihren reinweißen Blüten und ihrem üppigen Wuchs jeden Garten bereichert. In diesem Portrait möchten wir Ihnen die charakteristischen Eigenschaften dieser Staude näherbringen, von ihrer Herkunft bis zu ihrem Erscheinungsbild.

Herkunft und Verbreitung von Lathyrus latifolius

Die Gattung Lathyrus umfasst über 160 Arten, die vor allem in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel heimisch sind. Lathyrus latifolius stammt ursprünglich aus Mittel- und Südeuropa und ist in Deutschland mittlerweile eingebürgert. Diese robuste Staude hat sich von Südeuropa ausgebreitet und wächst heute entlang von Wegesrändern, auf Wiesen und an Gebüschsäumen. Die Sorte 'Weiße Perle' ist ein Cultivar, das aufgrund seiner reinweißen Blütenfarbe selektiert wurde. Anders als die einjährigen Duft-Wicken (Lathyrus odoratus) verströmen die Blüten dieser Staude keinen Duft, doch sie überzeugen durch ihre Langlebigkeit und Unkompliziertheit. Lathyrus latifolius wird in der Gartenkultur bereits seit Jahrhunderten geschätzt, die Auswahl der 'Weiße Perle' ist jedoch eine neuere Züchtung, die sich durch besonders reinweiße Blüten auszeichnet.

Wuchs und Erscheinungsbild des Cultivars

Die Stauden-Wicke 'Weiße Perle' präsentiert sich als buschig-kletternde Staude, die mit ihren Ranken Höhen von 150 bis 200 cm erreicht. Der Wuchs ist aufrecht, aber mit Unterstützung durch eine Kletterhilfe oder benachbarte Pflanzen ragt sie hoch in die Höhe. An offenen Stellen neigt sie zu einem überhängenden Wuchs, was ihr einen natürlichen, malerischen Charakter verleiht. Die Sprossachsen sind verzweigt, grün und geflügelt. An ihnen sitzen die gefiederten Blätter, die aus schmalen, länglichen Blättchenpaaren bestehen. Das Wurzelwerk ist tiefgehend und ausläuferbildend, sodass sich die Pflanze gut im Boden verankert und auch in durchlässigen Substraten ausreichend Halt findet. Die Stauden-Wicke ist sommergrün und behält ihr Laub von Frühjahr bis Herbst. Pro Quadratmeter wird in der Regel eine Pflanze gesetzt, da sie sich üppig ausbreitet und wenig Konkurrenz benötigt.

Standort und Boden

Damit die Stauden-Wicke 'Weiße Perle' ihr volles Potenzial entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Boden und Lichtverhältnisse beeinflussen Wuchs und Blütenreichtum direkt. Im Folgenden erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

Ansprüche der Lathyrus latifolius 'Weiße Perle'

Die Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Sie toleriert sonnige wie halbschattige Standorte; der Boden sollte locker und mäßig nährstoffreich sein. An vollsonnigen Plätzen ist die Blüte am üppigsten, während im Halbschatten die Anzahl der Blütenstände etwas geringer ausfällt, jedoch die Blütezeit länger anhalten kann. Der ideale Boden ist gut durchlässig und frisch, also nicht zu trocken und nicht zu nass. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die Wurzeln sonst faulen können. Der pH-Wert sollte neutral bis schwach alkalisch sein. Auf zu schweren, lehmigen Böden kann man mit Sand oder Kies die Durchlässigkeit verbessern. In der Winterhärtezone Z5 gedeiht sie sicher, da sie Temperaturen bis unter -23 °C übersteht.

Bodenverbesserung und Pflanzung

Vor der Pflanzung der Stauden-Wicke 'Weiße Perle' sollte der Boden gegebenenfalls aufgebessert werden. Graben Sie ein Pflanzloch von etwa 30 cm Tiefe und mischen Sie den Aushub mit Kompost oder gut verrottetem Mist, um die Nährstoffversorgung zu starten. Bei schweren Böden empfiehlt es sich, eine Drainageschicht aus Kies oder Splitt einzubringen. Setzen Sie die Pflanze so tief, dass der Wurzelballen bündig mit der Bodenoberfläche abschließt. Ein Pflanzabstand von mindestens 100 cm ist empfehlenswert, da die Staude breite Ausläufer bildet. Nach dem Einsetzen wird kräftig angegossen, und eine Mulchschicht aus Rindenkompost schützt den Boden vor Austrocknung. Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr (März bis Mai) oder der frühe Herbst (September bis Oktober), wenn der Boden noch warm ist. Eine Rankhilfe, wie ein Spalier oder ein Zaun, sollte bereits bei der Pflanzung vorhanden sein, um die jungen Triebe zu leiten und einen stabilen Wuchs zu gewährleisten.

Blüte und Blattwerk von Stauden-Wicke 'Weiße Perle'

Die majestätischen Blüten und das ansprechende Blattwerk machen die Stauden-Wicke 'Weiße Perle' zu einem Blickfang. In diesem Abschnitt widmen wir uns den Details der Blüte und des Laubs, die diese Staude so besonders machen.

Die schmetterlingsartigen Blüten in Reinweiß

Von Juni bis August erscheinen die traubenartigen Blütenstände, die aus mehreren Einzelblüten bestehen. Jede Einzelblüte ist etwa 2 bis 3 cm groß und von charakteristischer, schmetterlingsartiger Form: Eine große Fahne umschließt die beiden Flügel und das Schiffchen, die typisch für die Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae) sind. Die Farbe ist ein strahlendes Reinweiß, das an die Namensgebung „Weiße Perle“ erinnert. Die Blüten sitzen auf langen, aufrechten Stielen, die sich über dem Laub erheben. Sie duften nicht, aber sie sind reich an Nektar und ziehen Bienen und Hummeln an. Nach der Blüte entwickeln sich Hülsen, die mehrere Samen enthalten. Die Hülsen sind anfangs grün und werden später braun und spröde. Die Blütenpracht hält bis in den August hinein an, und durch regelmäßiges Entfernen verwelkter Blüten kann man die Blütezeit etwas verlängern.

Das gefiederte Laub

Das Laub der Stauden-Wicke 'Weiße Perle' besteht aus wechselständig angeordneten, gefiederten Blättern mit zwei bis drei Paaren schmal-eiförmiger Blättchen. Die Blättchen sind etwa 3 bis 6 cm lang, ledrig und von tiefgrüner Farbe. Am Ende jedes Blattes befindet sich eine Ranke, mit der sich die Pflanze an Stützen festhalten kann. Die Blattunterseite ist etwas heller. Das Blattwerk ist sommergrün, erscheint im Frühjahr frisch und bleibt während der gesamten Saison kräftig grün. Im Herbst verfärben sich die Blätter gelblich und fallen im Winter allmählich ab. Da die Staude tief wurzelt, kann sie auch in Trockenperioden ein relativ frisches Aussehen bewahren. Eine Besonderheit ist, dass die Blätter der Stauden-Wicke nicht zum Verzehr geeignet sind, da die Pflanze insgesamt giftige Inhaltsstoffe enthält. Das dichte Laub bietet zudem einen schönen Hintergrund für die weißen Blüten und sorgt auch nach der Blütezeit für eine ansprechende Gartenstruktur.

Verwendung im Garten

Die Stauden-Wicke 'Weiße Perle' ist vielseitig einsetzbar. Ob als dekorativer Sichtschutz an Zäunen, als Schnittblume für die Vase oder als farbliche Bereicherung im Staudenbeet – diese Pflanze erfüllt viele Wünsche. In den folgenden Unterpunkten zeigen wir Ihnen die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten.

Als 'Zaungucker' und Kletterpflanze

Die Stauden-Wicke 'Weiße Perle' wird gerne als sogenannter „Zaungucker“ verwendet, da sie mühelos kleine Zäune berankt und so einen natürlichen Sichtschutz bietet. Sie eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte als reichblühende Kletterpflanze und liefert zudem Blütentriebe für die Vase. Die Ranken klettern ohne Kletterhilfe, indem sie sich an Drähten, Gittern oder anderen Pflanzen festhalten. An einem Gartenzaun verwandelt sich die Staude in eine weiße Blütenwand, die den Blick auf sich zieht. Auch an offenen Pergolen oder als Begrünung einer Mauer macht sie eine gute Figur. Die Wuchshöhe von bis zu 200 cm ermöglicht eine gute Abdeckung. Da die Pflanze mehrjährig ist, muss sie nicht jährlich neu gepflanzt werden, was sie besonders pflegeleicht macht. Einmal eingewachsen, wächst sie zuverlässig jedes Jahr wieder aus dem Boden.

Schnittblume für die Vase

Die Blütentriebe der Stauden-Wicke 'Weiße Perle' eignen sich hervorragend als Schnittblumen. Schneiden Sie die Stiele am besten am frühen Morgen, wenn sie voll turgeszent sind, und stellen Sie sie sofort in Wasser. In der Vase halten sich die Blüten etwa eine Woche, wenn das Wasser regelmäßig gewechselt wird. Entfernen Sie die unteren Blätter, um Fäulnis vorzubeugen. Die weißen Blüten harmonieren mit verschiedensten Farben und eignen sich für romantische, klassische oder auch moderne Bouquets. In Kombination mit Blau- und Rosatönen oder mit Gräsern entstehen reizvolle Arrangements. Auch als Trockenblume ist die Stauden-Wicke geeignet: Binden Sie die Triebe zu kleinen Sträußen und hängen Sie sie kopfüber an einem luftigen Ort auf. Die getrockneten Blüten behalten ihre Form und Farbe weitgehend.

Gestaltung mit Lathyrus latifolius

Die Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' kann in verschiedensten Gartenstilen integriert werden. Im Bauerngarten ist sie traditionell als Begleitpflanze zu Stauden wie Stockrosen oder Rittersporn beliebt. Auch im Naturgarten passt sie gut, da sie mit ihren ungefüllten, schlichten Blüten und den langen Blütenständen eine naturnahe Ästhetik bietet. In Kombination mit hohen Gräsern oder anderen Kletterpflanzen wie Clematis entstehen vertikale Strukturen. Die Staude eignet sich auch als Hintergrundpflanze in Rabatten, da ihre Höhe und das dichte Laub gute Kulissen bilden. Da sie ausläuferbildend ist, sollte man ihr ausreichend Platz geben oder sie durch Wurzelsperren begrenzen. In sonnigen Lagen mit durchlässigem Boden fühlt sie sich am wohlsten. Durch die geringe Pflegeintensität ist sie auch für Anfänger gut geeignet.

Pflanzpartner für Stauden-Wicke 'Weiße Perle'

Die Wahl der richtigen Pflanzpartner kann die Schönheit der Stauden-Wicke 'Weiße Perle' noch unterstreichen und das Gärtnerherz höher schlagen lassen. In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen bewährte Begleiter vor, die harmonische Kontraste oder sanfte Akzente setzen.

Empfehlungen aus der Praxis

Als ideale Pflanzpartner für Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' nennen erfahrene Staudengärtner unter anderem das Gestreifte Reitgras (Calamagrostis x acutiflora 'Overdam') mit seinen weißbunt gestreiften Blättern, das einen leichten und luftigen Kontrast zu den grünen Blättern der Wicke bietet. Weitere Partner sind die Aufrechte Stauden-Waldrebe (Clematis recta), die mit ihren weißen, duftenden Blüten ebenfalls im Frühsommer blüht, und der Blaue Storchschnabel (Geranium Pratense-Hybride 'Orion'), der mit seinen violetten Blüten einen schönen Farbgegensatz liefert. Auch der Weiße Wiesenknopf (Sanguisorba tenuifolia 'Albiflora') mit seinen weißen, kugeligen Blütenköpfen harmoniert gut mit der Wicke und verlängert die Blütezeit bis in den Herbst. Diese Partner wurden aufgrund ihrer vergleichbaren Standortansprüche und ihrer ästhetischen Wechselwirkungen ausgewählt.

Farbharmonien und Kontraste

Bei der Kombination von Farben können gezielt gewählte Partner die weißen Blüten der Stauden-Wicke hervorheben. Blaue und violette Töne, wie sie der Storchschnabel oder die Clematis recta liefern, bilden einen klassischen Komplementärkontrast, der die Reinheit des Weiß betont. Auch zarte Rosatöne, wie sie manche Storchschnabel-Arten bieten, schaffen eine harmonische, sanfte Wirkung. Wer es kräftiger mag, kann rote oder gelbe Blüten wie die von Helenium oder Rudbeckia dazwischen setzen, um eine lebendige Szene zu schaffen. Gräser mit silbrigen oder weißbunten Blättern lockern das Bild auf und geben Leichtigkeit. Die Wuchsform der Partner sollte so gewählt werden, dass sie die Kletterpflanze nicht bedrängen: Niedrige bis mittelhohe Stauden eignen sich gut als Vordergrund, während die Wicke im Hintergrund oder an einem Spalier klettert. Eine durchdachte Planung der Blütezeiten sorgt dafür, dass während der gesamten Saison eine ansprechende Kombination zu sehen ist. Die Stauden-Wicke selbst blüht von Juni bis August; um diese Zeit mit zusätzlicher Farbe zu ergänzen, eignen sich Partner, die entweder gleichzeitig blühen oder kurz vorher oder nachher Akzente setzen.

Pflege und Überwinterung

Mit der richtigen Pflege bleibt die Stauden-Wicke 'Weiße Perle' über viele Jahre vital und blühfreudig. In diesem Abschnitt erfahren Sie alles Notwendige zu Rückschnitt, Düngung, Vermehrung und Überwinterung. Die Maßnahmen sind einfach, aber wirkungsvoll.

Rückschnitt und Düngung

Ein Rückschnitt ist im Spätherbst nach dem vollständigen Einziehen der Pflanze oder im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb möglich. Schneiden Sie die abgestorbenen Triebe bodennah ab, um Platz für neue zu schaffen und Krankheiten vorzubeugen. Verblühte Blütenstände müssen Sie nicht zwingend entfernen, da die Hülsen mit den Samen durchaus dekorativ wirken. Allerdings: Entfernen Sie die verblühten Blüten, wenn Sie eine unkontrollierte Selbstaussaat vermeiden möchten. Eine Düngung mit organischem Dünger, wie gut verrottetem Kompost oder Hornspänen, erfolgt im Frühjahr, um die Pflanze für die kommende Saison zu stärken. Eine Überdüngung mit Stickstoff sollte vermieden werden, da sie das Blattwachstum auf Kosten der Blüten fördert. Im Sommer kann eine Mulchschicht die Feuchtigkeit im Boden halten und die Nährstoffverfügbarkeit verbessern. Gießen Sie bei längerer Trockenheit gründlich, aber vermeiden Sie Staunässe. Eine Bewässerung am Morgen ist ideal, damit die Blätter noch abtrocknen können.

Vermehrung durch Aussaat

Die Stauden-Wicke 'Weiße Perle' lässt sich leicht durch Aussaat vermehren. Die Samen reifen in den Hülsen und können nach der Ernte direkt ausgesät werden. Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' samt sich aus, wird aber nicht lästig. Für eine gezielte Vermehrung weicht man die harten Samen vor der Aussaat 24 Stunden in lauwarmem Wasser ein, um die Keimung zu fördern. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr direkt ins Freiland an Ort und Stelle oder in Töpfen im Haus. Drücken Sie die Samen etwa 2 cm tief in feuchte Erde. Bei Temperaturen um 18 °C keimen sie innerhalb von 14 bis 21 Tagen. Junge Pflanzen sollten Sie im ersten Jahr vor starkem Frost schützen. Da die Staude mehrjährig ist, blühen Sämlinge oft schon im zweiten Jahr. Durch die Selbstaussaat sorgen die Pflanzen zuverlässig für eigene Nachkommen, ohne dass Sie eingreifen müssen. Möchten Sie die Vermehrung kontrollieren, schneiden Sie die Hülsen vor der Samenreife ab.

Winterschutz für Lathyrus latifolius

Die Winterhärte der Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' ist gut: Sie ist für die Winterhärtezone Z5 bis Z7 ausgelegt, was bedeutet, dass sie Temperaturen bis zu -28 °C standhält. Dennoch empfiehlt sich ein leichter Winterschutz, besonders in rauen Lagen. Häufeln Sie im Herbst etwas Laub oder Kompost über dem Wurzelbereich an, um die Wurzeln vor extremem Frost zu schützen. Die abgestorbenen Triebe können zwar bis zum Frühjahr stehenbleiben, doch ein Rückschnitt beugt Schneebruch vor. Bei Kübelkultur sollten Sie das Gefäß mit Vlies umwickeln und an einen geschützten Ort stellen. In durchlässigen Böden ist die Pflanze weniger frostgefährdet als in staunassen. Sollte der Bodengrund sehr schwer sein, verbessern Sie vor dem Winter die Drainage, damit sich keine Nässe staut. Mit diesen einfachen Maßnahmen übersteht die Staude den Winter problemlos und treibt im Frühjahr wieder zuverlässig aus.

Wissenswertes über Lathyrus latifolius 'Weiße Perle'

Hinter jeder Pflanze steckt eine faszinierende Geschichte. In diesem Abschnitt erfahren Sie Interessantes zur Giftigkeit und Historie der Stauden-Wicke sowie einen Ausblick auf ihre Besonderheiten.

Giftigkeit und Geschichte

Alle Pflanzenteile der Stauden-Wicke 'Weiße Perle' sind giftig. Für Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' ist die Pflanze als giftig gekennzeichnet. Die enthaltenen Lathyrogene können bei übermäßigem Verzehr gesundheitliche Probleme verursachen, insbesondere beim Menschen und bei Tieren. Auch wenn die Konzentration der Giftstoffe gering ist, sollten Sie dennoch vorsichtig sein und Handschuhe bei den Pflanzarbeiten tragen. Die Pflanze ist also nicht für Spielplätze oder Bereiche geeignet, in denen Kinder oder Haustiere unbeaufsichtigt an den Blättern knabbern könnten. Geschichtlich gesehen wurde Lathyrus latifolius schon in der Antike als Nutzpflanze geschätzt, jedoch wegen der Giftigkeit auch gefürchtet. Als Zierpflanze erfreut sie sich seit dem 16. Jahrhundert in den Gärten Europas großer Beliebtheit. Die Sorte 'Weiße Perle' ist eine moderne Züchtung, die wegen ihrer reinweißen Blütenfarbe und Robustheit selektiert wurde. Insgesamt ist die Stauden-Wicke eine pflegeleichte und ausdrucksstarke Pflanze, die jedem Garten eine besondere Note verleiht.

Name Deutsch: Stauden-Wicke.
Name Botanisch: Lathyrus latifolius 'Weiße Perle'.
Wuchs: Staude, buschig, kletternd, 150 bis 200 cm hoch.
Wuchshöhe: 1,5 - 2 m.
Blatt: Sommergrün, gefiedert, grün.
Frucht: Hülse.
Blüte: Weiß, traubenartig, schmetterlingsartig.
Blütezeit: Juni bis August.
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 1.
Eigenschaften: Die Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' (Stauden-Wicke) ist mit ihrer imposanten Wuchshöhe von bis zu 200 cm und ihrer kletternden Wuchsform ein beliebter 'Zaungucker', der sich optimal im Beet oder am Gehölzrand platzieren lässt. Als optimal gilt ein durchlässiger und frischer Boden an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Dort können sich dann ab Juni die feinen, schmetterlingsartigen Blüten in reinweiß herausbilden. Pro Quadratmeter wird die Verwendung von einer Pflanze empfohlen..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Stauden-Wicke 'Weiße Perle'

Die Stauden-Wicke 'Weiße Perle' (Lathyrus latifolius 'Weiße Perle') ist eine beeindruckende, mehrjährige Kletterpflanze, die mit ihren reinweißen Blüten und ihrem üppigen Wuchs jeden Garten bereichert. In diesem Portrait möchten wir Ihnen die charakteristischen Eigenschaften dieser Staude näherbringen, von ihrer Herkunft bis zu ihrem Erscheinungsbild.

Herkunft und Verbreitung von Lathyrus latifolius

Die Gattung Lathyrus umfasst über 160 Arten, die vor allem in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel heimisch sind. Lathyrus latifolius stammt ursprünglich aus Mittel- und Südeuropa und ist in Deutschland mittlerweile eingebürgert. Diese robuste Staude hat sich von Südeuropa ausgebreitet und wächst heute entlang von Wegesrändern, auf....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
1,5 - 2 m

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Juni - August

Lieferbar ab KW38
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Pflanz- und Pflegetipps Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' / Stauden-Wicke

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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Beantwortete Fragen zum Artikel Stauden-Wicke / Lathyrus latifolius 'Weiße Perle'

Frage von Hartmund S*** , Datum: 15.02.2024

Lathyrus latifolius 'Weiße Perle' Ist diese pflanze für kübel geeignet und kann ich sie gemeinsam mit einer waldrebe jackmanii in einem topf pflanzen. Wenn ja, wie groß muss der container sein bei einzel als auch gemeinsamer bepflanzung? Vielen Dank!

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Lathyrus latifolius, allgemein als Breitblättrige Platterbse bekannt, ist eine schöne Zierpflanze die in Gärten verwendet wird. Die Sorte 'Weiße Perle' ist eine spezifische Variante mit weißen Blüten. Grundsätzlich kann Lathyrus latifolius in Kübeln gepflanzt werden, aber es gibt einige Dinge zu beachten: Größe des Behälters: Die Pflanze kann eine ziemlich ausladende Wuchshöhe von bis zu 150-200 cm erreichen. Stellen Sie sicher, dass der Behälter groß genug ist, um genügend Platz für das Wurzelsystem und das Wachstum der Pflanze zu bieten. Ein ca. 30 Liter Container sollte es schon sein. Boden: Verwenden Sie eine hochwertige Blumenerde, die gut durchlässig ist und Wasser gut ableitet. Dies hilft, Staunässe zu vermeiden, die für die Pflanze schädlich sein kann. Sonnenlicht: Lathyrus latifolius bevorzugt Sonne, also stellen Sie sicher, dass der Kübel an einem Ort steht, der ausreichend Sonnenlicht erhält. Bewässerung: Halten Sie den Boden gleichmäßig feucht, aber vermeiden Sie übermäßige Nässe. Kontrollieren Sie regelmäßig den Feuchtigkeitsgehalt des Bodens und passen Sie die Bewässerung entsprechend an. Es ist wichtig zu beachten, dass Pflanzen in Kübeln tendenziell schneller austrocknen als solche im Gartenboden, daher erfordern sie möglicherweise häufigere Bewässerung. Eine Kombination mit einer Clematis / Waldrebe passt super.