| Wuchs: | Staude, straff aufrecht, horstbildend, bis zu 40 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 40 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, mattgrün |
| Frucht: | Nüsschen |
| Blüte: | Blauviolett, lippenartig, ährig |
| Blütezeit: | Juni bis September |
| Boden: | Gut durchlässige, frische Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 8 |
| Eigenschaften: |
Die Salvia nemorosa 'Blauhügel' (Steppen-Salbei) gilt als weit verbreitete und allseits beliebte Beetstaude, die mit ihren hübschen blauvioletten Blüten alle Blicke auf sich zieht und mit ihrer...
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| Wuchs: | Staude, straff aufrecht, horstbildend, bis zu 40 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 40 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, mattgrün |
| Frucht: | Nüsschen |
| Blüte: | Blauviolett, lippenartig, ährig |
| Blütezeit: | Juni bis September |
| Boden: | Gut durchlässige, frische Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 8 |
| Eigenschaften: | Die Salvia nemorosa 'Blauhügel' (Steppen-Salbei) gilt als weit verbreitete und allseits beliebte Beetstaude, die mit ihren hübschen blauvioletten Blüten alle Blicke auf sich zieht und mit ihrer langen Blütezeit von Juni bis September begeistert. Durch seine dicht zusammenstehenden Blütenstiele und das lanzettlich geformte, mattgrüne Blattlaub ist ein toller Anblick garantiert. Der Blüten-Salbei liebt die Sonne und sollte auf einem gut durchlässigen und frischen Boden gepflanzt werden. Ein Rückschnitt nach der Blüte kann eine zweite Blüte begünstigen, zudem sollte ein Rückschnitt im Herbst erfolgen. |
- Portrait der Blüten-Salbei 'Blaukönigin'
- Standort und Boden
- Blütenpracht und Laubwerk der 'Blaukönigin'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für den Blüten-Salbei 'Blaukönigin'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über Salvia nemorosa 'Blaukönigin'
Der Blüten-Salbei 'Blaukönigin', botanisch Salvia nemorosa 'Blaukönigin', ist eine ausdauernde, horstbildende Staude, die mit ihrer langen Blütezeit und den intensiv blauvioletten Blütenähren von Juni bis September begeistert. Sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 40 Zentimetern und präsentiert sich straff aufrecht mit einem dichten, kompakten Habitus. Ihre mattgrünen, lanzettlichen Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den leuchtenden Blüten. Als Sonnenanbeterin bevorzugt sie gut durchlässige, frische Böden und ist eine äußerst vielseitige Pflanze für Beet, Rabatte, Kübel oder als Schnittblume.
Portrait der Blüten-Salbei 'Blaukönigin'
Die 'Blaukönigin' ist eine der bekanntesten und beliebtesten Sorten des Steppen-Salbeis und verkörpert all das, was eine moderne Beetstaude ausmacht: Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und ein hoher Zierwert über viele Monate hinweg. Ihre Anziehungskraft liegt nicht nur in der intensiven Farbe, sondern auch in der klaren, strukturierten Wuchsform, die dem Garten Gerüst und Halt verleiht. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und ihren charakteristischen Wuchs.
Herkunft und Wuchs
Die Art Salvia nemorosa ist in Mittel- und Osteuropa heimisch, wo sie auf sonnigen Steppen, Trockenrasen und an Waldrändern gedeiht. Die Sorte 'Blaukönigin' selbst ist das Ergebnis gezielter Züchtungsarbeit. Sie wurde im Jahr 1989 von der deutschen Firma Benary in den Handel gebracht und hat sich seitdem einen festen Platz in den Gärten erobert. Ihr Wuchs ist typisch für den Steppen-Salbei: Sie bildet dichte, horstartige Polster, aus denen die zahlreichen Blütentriebe straff aufrecht emporwachsen. Mit einer endgültigen Höhe von etwa 40 Zentimetern gehört sie zu den kompakteren Vertretern ihrer Art und eignet sich daher auch für vordere Beetbereiche oder niedrige Pflanzungen. Die Pflanze ist sommergrün, das heißt, sie zieht im Herbst oberirdisch ein, um im nächsten Frühjahr aus dem Wurzelstock wieder auszutreiben.
Habitus und Charakter
Charakteristisch für die 'Blaukönigin' ist ihr sehr gleichmäßiger, buschiger und doch aufrechter Habitus. Die Triebe stehen dicht beieinander und verleihen der Pflanze ein volles, üppiges Erscheinungsbild, ohne unordentlich zu wirken. Diese straffe Wuchsform macht sie zu einer idealen Strukturpflanze, die auch außerhalb der Blütezeit durch ihr frischgrünes Laubwerk positiv auffällt. Pro Quadratmeter werden etwa acht Pflanzen empfohlen, um einen geschlossenen, dichten Bestand zu erreichen, der Unkraut wirksam unterdrückt. Die Wurzeln sind faserig und bilden ein dichtes Netzwerk, das die Pflanze sicher im Boden verankert und ihr eine gute Toleranz gegenüber kurzzeitiger Trockenheit verleiht, sobald sie einmal etabliert ist.
Nach diesem umfassenden Porträt widmen wir uns nun den konkreten Ansprüchen, die die 'Blaukönigin' an ihren Standort stellt. Nur wenn Licht und Bodenverhältnisse stimmen, kann sie ihre ganze Pracht entfalten.
Standort und Boden
Der Erfolg mit dem Blüten-Salbei 'Blaukönigin' steht und fällt mit der Wahl des richtigen Pflanzplatzes. Als Kind sonniger, offener Landschaften hat sie klare Präferenzen, die es zu beachten gilt. Ein optimaler Standort belohnt den Gärtner mit üppiger Blüte, gesundem Wuchs und einer bemerkenswerten Widerstandsfähigkeit.
Der ideale Standort für Salvia nemorosa
Sonnig – dieses Stichwort ist für die 'Blaukönigin' nicht verhandelbar. Sie benötigt einen Platz, der über den Großteil des Tages in voller Sonne liegt. Mindestens sechs bis acht Stunden direkte Sonneneinstrahlung sind ideal, um die Bildung der charakteristischen blauvioletten Blütenähren anzuregen und die Pflanze kompakt und standfest zu halten. Ein halbschattiger Standort führt unweigerlich zu weniger Blüten, längeren, weicheren Trieben (sogenanntem Vergeilen) und einer erhöhten Anfälligkeit für Pilzkrankheiten. Die Exposition sollte zudem luftig sein, damit nach Regenfällen das Laub schnell abtrocknen kann. Ein windgeschützter, aber nicht windstiller Platz in Süd- oder Westlage ist perfekt.
Bodenansprüche der Staude
Der Boden sollte in erster Linie gut durchlässig sein. Staunässe, besonders im Winter, ist der größte Feind des Steppen-Salbeis und führt schnell zu Wurzelfäule. Schwere, lehmige Böden müssen daher unbedingt durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies aufgelockert und durchlässiger gemacht werden. Gleichzeitig schätzt die 'Blaukönigin' aber auch frische, also mäßig feuchte Untergründe. In sehr sandigen, extrem durchlässigen Böden kann sie in trockenen Sommern unter Trockenstress leiden. Der ideale Boden ist also ein Mittelweg: locker, krümelig, humos und dennoch mit guter Wasserhaltefähigkeit. Der pH-Wert kann im neutralen bis leicht alkalischen Bereich liegen, die Pflanze ist hier aber nicht sonderlich anspruchsvoll. Eine leichte Mulchschicht aus mineralischem Material wie Kies hilft, die Bodenfeuchtigkeit zu regulieren und die Wurzeln im Sommer kühl zu halten.
Wenn Standort und Boden stimmen, entfaltet die 'Blaukönigin' ihre ganze Schönheit in Blüte und Blatt. Diesem faszinierenden Zusammenspiel widmen wir uns im nächsten Abschnitt.
Blütenpracht und Laubwerk der 'Blaukönigin'
Die Faszination der Salvia nemorosa 'Blaukönigin' liegt in der harmonischen Verbindung von spektakulärer Blüte und dezent-elegantem Laub. Während die Blüten den ganzen Sommer über für Farbakzente sorgen, bildet das Blattwerk den ruhigen, grünen Hintergrund, der diese Akzente erst richtig zur Geltung bringt.
Die Blüten von Salvia nemorosa 'Blaukönigin'
Die Blüten sind das unbestrittene Highlight dieser Staude. Sie erscheinen in dichten, ährigen Blütenständen an den Enden der aufrechten Stiele. Die Einzelblüten sind typisch lippenartig geformt, wie für Lippenblütler üblich, und leuchten in einem intensiven, reinen Blauviolett. Diese Farbe ist außergewöhnlich beständig und verblasst auch in der heißen Mittagssonne kaum. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September, wobei die Hauptblüte im Juni/Juli besonders üppig ausfällt. Ein kräftiger Rückschnitt direkt nach dieser ersten Blütewelle führt zu einer herbstlichen Nachblüte, die oft bis in den September hinein andauert und den Garten spät im Jahr noch einmal mit Farbe füllt. Die Blütenähren sind bei Insekten äußerst beliebt und werden intensiv von Bienen, Hummeln und Schmetterlingen besucht. Ein leichter, würziger Duft, der für viele Salbei-Arten charakteristisch ist, umgibt die Pflanze, besonders an warmen Tagen.
Blattwerk und Struktur
Das Laub der 'Blaukönigin' ist sommergrün, lanzettlich geformt und von einer matten, mittelgrünen Farbe. Die Blätter sind gegenständig angeordnet und sitzen dicht an den vierkantigen Stängeln. Diese Textur und Farbe bilden den perfekten Kontrast zu den glänzenden, farbintensiven Blüten und verleihen der Pflanze auch in nicht blühendem Zustand Struktur und Volumen. Im Herbst zeigt das Laubwerk keine nennenswerte Färbung, bevor es dann nach dem ersten Frost abstirbt und die Pflanze einzieht. Die Früchte der Pflanze sind unscheinbare Nüsschen, die für die gärtnerische Vermehrung keine Rolle spielen, aber von einigen Vogelarten als Winternahrung geschätzt werden können.
Mit diesem attraktiven Erscheinungsbild bietet sich die 'Blaukönigin' für eine Vielzahl von gärtnerischen Verwendungszwecken an. Welche das im Einzelnen sind, erfahren Sie im nächsten Kapitel.
Verwendung im Garten
Die Vielseitigkeit des Blüten-Salbeis 'Blaukönigin' ist eine seiner größten Stärken. Ob im formalen Staudenbeet, im romantischen Rosengarten, im modernen Kübel auf der Terrasse oder als ökologisch wertvolle Bienenweide – diese Staude findet überall ihren Platz und erfüllt dabei stets mehrere Funktionen gleichzeitig.
Klassische Beet- und Rabattenpflanzung
In Staudenbeeten und Rabatten kommt die straffe, aufrechte Wuchsform der 'Blaukönigin' perfekt zur Geltung. Sie eignet sich hervorragend als mittelhohe bis niedrige Füllpflanze, die zwischen früh blühenden Stauden und später austreibenden Gräsern für Kontinuität sorgt. Durch ihre lange Blütezeit ist sie ein verlässlicher Dauerblüher, der das Beet über Monate strukturiert und farbig hält. Ihre kompakte Höhe von etwa 40 Zentimetern macht sie ideal für den vorderen bis mittleren Beetbereich. In größeren Flächen kann sie auch in Gruppen oder gar als flächiger Bodendecker gepflanzt werden, wo sie mit ihrer Blütenfülle ganze Farbteppiche bildet. Die Pflanzempfehlung von acht Pflanzen pro Quadratmeter führt zu einem schnellen, geschlossenen Bestand.
Die 'Blaukönigin' als Rosenbegleiter und Bienenweide
Eine der herausragenden Verwendungen ist die als Rosenbegleiter. Die blauvioletten Blütenähren des Salbeis bilden einen wunderbaren Farbkontrast zu cremefarbenen, rosafarbenen oder auch weißen Rosen und unterstreichen deren Eleganz. Gleichzeitig lockert die lockere, natürliche Wuchsform des Salbeis die manchmal strenge Form von Rosenbeeten auf. Darüber hinaus ist die Salvia nemorosa 'Blaukönigin' eine ausgezeichnete Bienenweide. Die lippenförmigen Blüten sind für viele bestäubende Insekten leicht zugänglich und bieten reichlich Nektar und Pollen. Eine Pflanzung in der Nähe von Gemüsebeeten kann sogar die Bestäubungsrate von Nutzpflanzen erhöhen.
Kübelpflanzung und Schnittblume
Auch für die Kübelpflanzung auf Terrasse, Balkon oder Eingangsbereich ist die 'Blaukönigin' bestens geeignet. Wichtig ist hier ein ausreichend großes Gefäß mit gutem Wasserabzug und eine hochwertige, durchlässige Blumenerde. In Kübeln kombiniert man sie idealerweise mit anderen sonnenliebenden, trockenheitsverträglichen Partnern wie Ziergräsern oder niedrigem Lavendel. Zudem eignet sie sich hervorragend als Schnittblume. Die langen, stabilen Blütenstiele halten in der Vase gut und bereichern sommerliche Sträuße mit ihrer intensiven Farbe und der feinen, ährigen Struktur. Ein Schnitt am frühen Morgen, wenn die Blütenähren etwa zur Hälfte geöffnet sind, garantiert die längste Haltbarkeit.
So vielseitig die 'Blaukönigin' selbst ist, so wichtig ist die Wahl der richtigen Begleiter. Welche Stauden und Gehölze sich besonders gut mit ihr kombinieren lassen, zeigen wir Ihnen jetzt.
Pflanzpartner für den Blüten-Salbei 'Blaukönigin'
Die Kunst der Gartengestaltung liegt oft in der harmonischen Kombination von Pflanzen. Der Blüten-Salbei 'Blaukönigin' ist ein dankbarer Partner, der sich sowohl mit klassischen als auch mit kontrastreichen Nachbarn ausgezeichnet verträgt. Die folgenden Vorschläge basieren auf bewährten gärtnerischen Erfahrungen und berücksichtigen sowohl ästhetische Aspekte als auch ähnliche Standortansprüche.
Klassische Kombinationen mit Rosen und Lavendel
Wie bereits erwähnt, ist die 'Blaukönigin' ein hervorragender Rosenbegleiter. Kombinieren Sie sie beispielsweise mit Edelrosen (Rosa) in zarten Cremetönen oder zartem Rosa. Der kühle Blauton des Salbeis lässt die Wärme der Rosenfarben noch intensiver wirken. Ein weiterer klassischer Partner ist der Echte Lavendel (Landula angustifolia). Beide Pflanzen teilen die Liebe zur Sonne und zu durchlässigen Böden. Der Lavendel mit seinem graugrünen Laub und den violetten Blütenähren bildet eine perfekte texturale Ergänzung und unterstreicht die mediterrane Anmutung der Pflanzung. Auch der hohe Rittersporn (Delphinium) in blauen oder weißen Sorten kann als Hintergrund für die niedrigere 'Blaukönigin' dienen und für eine vertikale Spannung im Beet sorgen.
Kontrastreiche Beetpartner
Für mutigere, lebendigere Beetbilder bieten sich Pflanzen mit komplementären oder warmen Blütenfarben an. Die gelb blühende Schafgarbe (Achillea) beispielsweise bildet einen strahlenden Kontrast zum Blauviolett des Salbeis und lockert mit ihren flachen Dolden die ährige Struktur auf. Noch feuriger wird die Kombination mit rot blühendem Mohn (Papaver), dessen zarte Blütenblätter einen dramatischen Gegensatz zu den festen Salbeiblüten setzen. Für eine ruhigere, aber nicht weniger elegante Kombination eignen sich weiß blühende Stauden wie die Prachtkerze (Gaura lindheimeri) oder das Schleierkraut (Gypsophila paniculata), die die 'Blaukönigin' wie in eine luftige Wolke hüllen. Auch Ziergräser wie das Federgras (Stipa) oder die Rutenhirse (Panicum virgatum) betonen mit ihrem lockeren Wuchs und ihrer Herbstfärbung die klare Form des Salbeis.
Damit diese schönen Pflanzungen lange gesund und blühfreudig bleiben, ist die richtige Pflege entscheidend. Die wichtigsten Maßnahmen stellen wir im nächsten Abschnitt vor.
Pflege und Überwinterung
Der Blüten-Salbei 'Blaukönigin' gilt zu Recht als pflegeleicht und robust. Mit ein paar grundlegenden, aber regelmäßigen Pflegemaßnahmen unterstützen Sie die Pflanze in ihrer Entwicklung, fördern eine reiche Blüte und erhalten ihre Vitalität über viele Jahre.
Gießen, Düngen und der wichtige Rückschnitt
In der Anwachsphase nach der Pflanzung sollte die 'Blaukönigin' regelmäßig gegossen werden, damit sie gut einwurzeln kann. Ist sie einmal etabliert, kommt sie mit normalen Sommerniederschlägen gut zurecht und zeigt eine gute Trockenheitstoleranz. Nur bei längeren Trockenperioden ist zusätzliches Wässern sinnvoll, wobei stets durchdringend und nicht zu oft oberflächlich gegossen werden sollte. Gedüngt wird im Frühjahr mit einer moderaten Gabe eines organischen oder mineralischen Volldüngers für Stauden. Übermäßige Stickstoffgaben sind zu vermeiden, da sie zu mastigem, weichem Wuchs auf Kosten der Blütenbildung führen. Die wichtigste Pflegemaßnahme ist der Rückschnitt. Direkt nach der Hauptblüte im Juli schneidet man die gesamte Pflanze etwa handhoch über dem Boden zurück. Dies regt den Neuaustrieb und die Bildung neuer Blütentriebe für eine herbstliche Nachblüte an. Ein zweiter, leichterer Rückschnitt kann im Herbst erfolgen, um die Pflanze für den Winter zu ordnen.
Überwinterung von Salvia nemorosa
Salvia nemorosa 'Blaukönigin' ist in unseren Breiten vollständig winterhart und übersteht Temperaturen bis etwa -20°C problemlos. Der Winterschutz beschränkt sich daher meist auf eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub, die insbesondere in sehr kalten, schneearmen Lagen und bei frisch gepflanzten Exemplaren empfehlenswert ist. Wichtiger als Kälteschutz ist der Schutz vor winterlicher Staunässe. Schwere Böden sollten daher vor dem Winter noch einmal gut gelockert werden. Im zeitigen Frühjahr, bevor der neue Austrieb beginnt, schneidet man alle alten, vertrockneten Stängel bodennah ab, um Platz für das frische Grün zu schaffen.
Vermehrung der 'Blaukönigin'
Die einfachste Methode, den Blüten-Salbei 'Blaukönigin' zu vermehren, ist die Teilung des Horstes. Dies geschieht idealerweise im Frühjahr, wenn die ersten Triebe sichtbar werden, oder im frühen Herbst nach der Blüte. Man gräbt den gesamten Wurzelstock aus, teilt ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere, mindestens faustgroße Stücke mit ausreichend Wurzeln und Triebknospen und pflanzt diese sofort wieder ein. Gut angießen nicht vergessen. Eine Vermehrung durch Stecklinge ist im Frühsommer ebenfalls möglich, jedoch aufwendiger. Die Aussaat ist bei dieser Sorte nicht empfehlenswert, da es sich um eine sortenreine Züchtung handelt, die aus Samen nicht sortenecht, das heißt mit den identischen Eigenschaften der Mutterpflanze, nachwächst.
Zum Abschluss unserer Betrachtung werfen wir noch einen Blick auf die kulturhistorischen Hintergründe und einige interessante Details rund um diese besondere Staude.
Wissenswertes über Salvia nemorosa 'Blaukönigin'
Jede Pflanze hat ihre Geschichte, und die der 'Blaukönigin' ist eng mit der modernen Staudenzüchtung verbunden. Über den praktischen Nutzen hinaus lohnt es sich, auch diese Aspekte zu betrachten, um die Pflanze in ihrer Gesamtheit zu verstehen.
Geschichte und Bedeutung
Der Gattungsname Salvia leitet sich vom lateinischen Wort "salvare" (heilen, retten) ab und verweist auf die lange Tradition vieler Salbei-Arten als Heilpflanzen. Der Artname "nemorosa" bedeutet "hainbildend" oder "waldreich" und beschreibt den natürlichen Lebensraum. Die Sorte 'Blaukönigin' steht exemplarisch für den Erfolg deutscher Staudenzüchtung. Ihre Einführung im Jahr 1989 durch Benary markierte einen Meilenstein, da sie mit ihrer intensiven, reinen Farbe, ihrer Zuverlässigkeit und der langen Blütezeit neue Maßstäbe setzte. Der Name 'Blaukönigin' ist Programm: Sie regiert mit ihrer Farbintensität und Ausdauer über viele andere Beetstauden. Im Gegensatz zu einigen anderen Salbei-Arten ist Salvia nemorosa nicht für die Küche oder Heilkunde von Bedeutung, sondern eine reine Zierpflanze. Sie ist für Menschen und Haustiere ungiftig. Ihre Symbolik ist die der Beständigkeit, der Klarheit und – passend zum Namen – der königlichen Eleganz im Garten.
| Name Deutsch: | Blüten-Salbei. |
| Name Botanisch: | Salvia nemorosa 'Blaukönigin'. |
| Wuchs: | Staude, straff aufrecht, horstbildend, bis zu 40 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 40 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, mattgrün. |
| Frucht: | Nüsschen. |
| Blüte: | Blauviolett, lippenartig, ährig. |
| Blütezeit: | Juni bis September. |
| Boden: | Gut durchlässige, frische Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 8. |
| Eigenschaften: | Die Salvia nemorosa 'Blauhügel' (Steppen-Salbei) gilt als weit verbreitete und allseits beliebte Beetstaude, die mit ihren hübschen blauvioletten Blüten alle Blicke auf sich zieht und mit ihrer langen Blütezeit von Juni bis September begeistert. Durch seine dicht zusammenstehenden Blütenstiele und das lanzettlich geformte, mattgrüne Blattlaub ist ein toller Anblick garantiert. Der Blüten-Salbei liebt die Sonne und sollte auf einem gut durchlässigen und frischen Boden gepflanzt werden. Ein Rückschnitt nach der Blüte kann eine zweite Blüte begünstigen, zudem sollte ein Rückschnitt im Herbst erfolgen.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Blüten-Salbei 'Blaukönigin', botanisch Salvia nemorosa 'Blaukönigin', ist eine ausdauernde, horstbildende Staude, die mit ihrer langen Blütezeit und den intensiv blauvioletten Blütenähren von Juni bis September begeistert. Sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 40 Zentimetern und präsentiert sich straff aufrecht mit einem dichten, kompakten Habitus. Ihre mattgrünen, lanzettlichen Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den leuchtenden Blüten. Als Sonnenanbeterin bevorzugt sie gut durchlässige, frische Böden und ist eine äußerst vielseitige Pflanze für Beet, Rabatte, Kübel oder als Schnittblume. Portrait der Blüten-Salbei 'Blaukönigin'Die 'Blaukönigin' ist eine der bekanntesten und beliebtesten Sorten des Steppen-Salbeis und verkörpert all das, was eine moderne Beetstaude ausmacht: Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und ein.... |
Pflanz- und Pflegetipps Salvia nemorosa 'Blaukönigin' / Blüten-Salbei
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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