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Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' / Beet-Schwertlilie 'Lugano'

Iris barbata-elatior 'Lugano'

Hohe Bart-Schwertlilie (Iris barbata-elatior) 'Lugano' mit weißer Blüte und gelbem Schlund, Nahaufnahme.
Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' (Iris barbata-elatior) mit weißer Blüte und gelbem Schlund, Nahaufnahme am Stiel.
Sommergrün
Cremeweiß mit gelb
Sonnig
Mai - Juni
bis zu 80 cm
ab 7,95 €
   
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, gut verzweigt, 80 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 80 cm
Blatt: Sommergrün, schwertförmig, ganzrandig, am Ende zugespitzt, frischgrün
Frucht: Kapselfrucht
Blüte: Cremeweiß, mit schwefelgelbem Schlund, zarter Zitronenduft, Dom- und Hängeblätter, Sonderform, einfach, verzweigt, sehr zierend
Blütezeit: Mai bis Juni, Nachblüte im September und Oktober
Wurzeln: Rhizombildend, flachwurzelnd
Boden: Trockene bis frische, gut durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Die Iris barbata-eliator 'Lugano' (Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' / Beet-Schwertlilie 'Lugano') ist eine Augenweide für Ihren Garten - wenn Sie sie richtig pflegen. Denn die elegante, verzweigte...
und elfenbeinfarbene Blüte dieser adretten Irissorte bedarf eines regelmäßigen Rückschnitts der abgeblühten Blütenstände sowie einer Teilung nach der Blüte, wenn die Blühfähigkeit der Staude nachlässt. Außerdem sollten Sie die Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' an einem sonnigen Standort auf einem trockenen und durchlässigen Boden setzen, damit sich dieses Schmuckstück am besten entfalten kann. Wenn Sie diese Hinweise berücksichtigen, können Sie sich über einen hübschen mehrjährigen Blüher aus der Familie der Schwertliliengewächse freuen, der sich auch als Schnittstaude in der Vase auf dem dekorativen Esstisch gut macht. Die Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' punktet zudem mit einem zarten Zitronenduft sowie einer zweiten Blüte im September und Oktober. Ein echtes Wunder, welches garantiert auch Sie begeistert. Insgesamt eine robuste Sorte.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, gut verzweigt, 80 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 80 cm
Blatt: Sommergrün, schwertförmig, ganzrandig, am Ende zugespitzt, frischgrün
Frucht: Kapselfrucht
Blüte: Cremeweiß, mit schwefelgelbem Schlund, zarter Zitronenduft, Dom- und Hängeblätter, Sonderform, einfach, verzweigt, sehr zierend
Blütezeit: Mai bis Juni, Nachblüte im September und Oktober
Wurzeln: Rhizombildend, flachwurzelnd
Boden: Trockene bis frische, gut durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Die Iris barbata-eliator 'Lugano' (Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' / Beet-Schwertlilie 'Lugano') ist eine Augenweide für Ihren Garten - wenn Sie sie richtig pflegen. Denn die elegante, verzweigte und elfenbeinfarbene Blüte dieser adretten Irissorte bedarf eines regelmäßigen Rückschnitts der abgeblühten Blütenstände sowie einer Teilung nach der Blüte, wenn die Blühfähigkeit der Staude nachlässt. Außerdem sollten Sie die Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' an einem sonnigen Standort auf einem trockenen und durchlässigen Boden setzen, damit sich dieses Schmuckstück am besten entfalten kann. Wenn Sie diese Hinweise berücksichtigen, können Sie sich über einen hübschen mehrjährigen Blüher aus der Familie der Schwertliliengewächse freuen, der sich auch als Schnittstaude in der Vase auf dem dekorativen Esstisch gut macht. Die Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' punktet zudem mit einem zarten Zitronenduft sowie einer zweiten Blüte im September und Oktober. Ein echtes Wunder, welches garantiert auch Sie begeistert. Insgesamt eine robuste Sorte.

Die Iris barbata-elatior 'Lugano', auch bekannt als Hohe Bart-Schwertlilie oder Beet-Schwertlilie 'Lugano', ist eine außergewöhnliche Staude, die durch ihre elegante Erscheinung und zuverlässige Blühfreude besticht. Sie gehört zur großen Familie der Schwertliliengewächse und präsentiert sich als horstbildende, aufrecht wachsende Pflanze, die eine Höhe von etwa 80 Zentimetern erreicht. Ihre cremeweißen bis elfenbeinfarbenen Blüten mit dem charakteristischen schwefelgelben Schlund verströmen einen zarten Zitronenduft und zieren den Garten von Mai bis Juni, gefolgt von einer willkommenen Nachblüte im September und Oktober. Diese remontierende Eigenschaft macht sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden sonnigen Gartenbereich.

Iris barbata-elatior 'Lugano': Ein elfenbeinfarbenes Portrait

Die Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' verkörpert die typische Eleganz ihrer Gattung, bringt jedoch mit ihren speziellen Eigenschaften eine besondere Note in die Staudenpflanzung. Als Cultivar, also eine reine Zuchtsorte, vereint sie Robustheit mit einer außergewöhnlichen Blütenpracht. Ihr Wuchs ist gut verzweigt und bildet mit der Zeit dichte Horste, die dem Beet Struktur verleihen. Die Kapselfrüchte, die sich nach der Blüte bilden, sind eher unauffällig, stehen aber im interessanten Kontrast zum frischgrünen Laub.

Herkunft und Wuchsform der Hohen Bart-Schwertlilie

Die Iris barbata-elatior 'Lugano' ist eine gezüchtete Sorte und stammt nicht direkt aus einer wilden Naturpopulation. Sie gehört zur Gruppe der Hohen Bart-Iris, die für ihre stattliche Größe und die charakteristischen, bartartigen Anhängsel auf den Hängeblättern bekannt sind. Die Wuchsform ist ausgesprochen aufrecht und horstbildend, was bedeutet, dass die Pflanze kompakte Büschel bildet, ohne sich unkontrolliert auszubreiten. Die gut verzweigten Stängel tragen die Blüten sicher und geben der gesamten Pflanze eine stabile, doch luftige Erscheinung. Diese Eigenschaften machen sie zu einer idealen Hintergrund- oder Mittelgrundpflanze in gemischten Rabatten.

Wuchshöhe und Habitus der Sorte 'Lugano'

Mit einer Wuchshöhe von 80 Zentimetern zählt die Sorte 'Lugano' zu den mittelhohen bis hohen Vertretern der Bart-Schwertlilien. Dieser Wuchs ermöglicht es ihr, in der Beetmitte oder im Hintergrund zu glänzen, ohne andere Pflanzen zu überwuchern. Der Habitus ist straff aufrecht, die Blätter stehen schwertförmig und dicht beieinander, was der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit ein dekoratives Aussehen verleiht. Pro Quadratmeter können etwa sieben Pflanzen gesetzt werden, um einen dichten, aber nicht überladenen Bestand zu erreichen. Die flachwurzelnden Rhizome breiten sich langsam aus und festigen den Horst mit der Zeit.

Standort und Boden: Ansprüche einer Sonnenanbeterin

Damit die Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' ihr volles Potenzial entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Sie ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin, die Wärme und Licht in vollem Umfang benötigt, um kräftig zu wachsen und reichlich zu blühen. Ein Platz im Halbschatten würde zwar überlebt, führte jedoch zu schwächerem Wuchs und einer deutlich reduzierten Blütenfülle. Neben der Lichtmenge spielt auch die Bodenqualität eine zentrale Rolle für die Gesundheit und Langlebigkeit dieser Staude.

Der ideale Standort für Iris barbata-elatior 'Lugano'

Ein vollsonniger Standort ist für die Iris barbata-elatior 'Lugano' unabdingbar. Nur bei direkter, langer Sonneneinstrahlung entwickeln sich die Blüten in ihrer vollen Pracht und der charakteristische Duft entfaltet sich optimal. Die Pflanze verträgt auch heiße, trockene Lagen sehr gut, was sie ideal für sonnenexponierte Gärten, Südseiten von Gebäuden oder windoffene Flächen macht. Staunässe und dauerhaft feuchte Füße sind dagegen ihr größter Feind, daher sollte der Standort auch gut belüftet sein, um nach Regenfällen eine zügige Abtrocknung zu gewährleisten. Ein solcher Platz fördert zudem die Gesundheit der Rhizome.

Bodenbeschaffenheit und Pflanzung

Der Boden sollte trocken bis frisch, gut durchlässig und nährstoffreich sein. Schwere, lehmige Böden müssen unbedingt durch die Zugabe von Sand oder feinem Kies durchlässiger gemacht werden, um Staunässe zu verhindern, die die Rhizome faulen lassen würde. Ein neutraler bis leicht alkalischer pH-Wert wird gut vertragen. Bei der Pflanzung ist eine Besonderheit zu beachten: Die Rhizome werden flach gepflanzt, sodass etwa ein Drittel des Rhizoms aus der Erde ragt. Diese Pflanzweise verhindert, dass die Rhizome bei Feuchtigkeit von unten wegfaulen, und ermöglicht ihnen, die nötige Sonnenwärme aufzunehmen. Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung oder Teilung ist der August bis September, da die Pflanzen dann ausreichend Zeit zur Wurzelbildung und zur Anlage der Blüten für das Folgejahr haben.

Blütenpracht und Blattwerk der Beet-Schwertlilie 'Lugano'

Die Hauptattraktion der Iris barbata-elatior 'Lugano' sind zweifellos ihre bezaubernden Blüten, die in Kombination mit dem strukturgebenden Laub ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Die Blütezeit erstreckt sich über zwei Phasen, was diese Sorte besonders wertvoll macht. Zuerst erscheinen die Blüten im späten Frühjahr, dann folgt nach einer Sommerpause eine zweite, oft überraschend reiche Blüte im frühen Herbst. Das Blattwerk begleitet diese Entwicklung mit seiner frischen, linearen Form und bietet auch nach der Blüte einen ansprechenden Anblick.

Die elfenbeinweißen Blüten mit Zitronenduft

Die Blüten der Sorte 'Lugano' sind von einer zarten, elfenbeinweißen Farbe, die im Sonnenlicht fast cremig wirkt. Ein markantes Detail ist der schwefel- bis zitronengelbe Schlund, der einen lebhaften Kontrast bildet und den typischen Aufbau einer Bart-Iris zeigt. Die Blüten sind einfach, aber durch ihre verzweigte Anordnung an den Stängeln sehr zierend. Jede Einzelblüte besteht aus den aufrechten Domblättern und den elegant herabhängenden Hängeblättern. Ein besonderes Highlight ist der zarte Zitronenduft, der besonders in der warmen Mittagssonne wahrnehmbar ist und Insekten anlockt. Die erste Hauptblüte findet von Mai bis Juni statt, gefolgt von einer zuverlässigen Nachblüte im September und Oktober, was die Pflanze zu einer remontierenden, also nachblühenden Staude macht.

Das frischgrüne Schwertblätterkleid

Das Laub der Hohen Bart-Schwertlilie 'Lugano' ist sommergrün, schwertförmig, ganzrandig und am Ende zugespitzt. Die Blätter stehen aufrecht in dichten Büscheln und weisen eine frische, mittelgrüne Farbe auf, die einen perfekten Hintergrund für die hellen Blüten bildet. Sie sind derb und relativ steif, was der Pflanze auch bei Wind Standfestigkeit verleiht. Im Herbst verfärben sich die Blätter nicht spektakulär, sondern welken allmählich und sollten erst im späten Winter zurückgeschnitten werden, um den Rhizomen Schutz zu bieten. Die lineare Textur der Blätter bringt eine architektonische Qualität in die Bepflanzung und kontrastiert schön mit rundlicheren oder feiner gefiederten Blattformen von Begleitstauden.

Verwendung im Garten: Vielseitige Einsätze für eine elegante Staude

Die Iris barbata-elatior 'Lugano' ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen glänzen kann. Ihre Ansprüche an Sonne und durchlässigen Boden limitieren sie nicht, sondern definieren ihre idealen Einsatzorte. Ob als Solitär, in Gruppen gepflanzt oder kombiniert mit anderen trockenheitsverträglichen Gewächsen – sie bringt stets Struktur, Höhe und eine edle Blütenfarbe in die Gestaltung. Ihre remontierende Eigenschaft verlängert zudem die Gartensaison und bietet auch im frühen Herbst noch attraktive Akzente.

Als Strukturgeber im sonnigen Beet

Im sonnigen Staudenbeet oder in der Rabatte ist die Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' ein hervorragender Strukturgeber. Ihre aufrechte Wuchsform und die hohen Blütenstände geben der Pflanzung vertikale Akzente und unterbrechen flachere Pflanzungen wirkungsvoll. Sie eignet sich besonders für die mittlere oder hintere Reihe, wo sie andere Pflanzen nicht beschattet, aber dennoch gut zur Geltung kommt. Durch die Pflanzung in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren entsteht ein beeindruckender Blickfang, der das Beet auch in der Blütenpause durch das lineare Laub strukturiert. Für ein vollsonniges Gartenbeet ist die Sorte hervorragend geeignet und bringt dort ihre ganze Eleganz zur Entfaltung.

Die Iris 'Lugano' als Schnittblume

Die Blüten der Iris barbata-elatior 'Lugano' sind nicht nur im Garten eine Augenweide, sondern eignen sich auch ausgezeichnet als Schnittblumen für die Vase. Bart-Iris blühen laut Erfahrung auch in der Vase noch gut auf, was sie zu einer lohnenden Schnittstaude macht. Die langen, stabilen Stiele und die zart duftenden Blüten bringen Frische und einen Hauch von Eleganz in die Wohnung. Geschnitten werden sollten die Blütenstiele am frühen Morgen, wenn sie noch prall mit Wasser sind, und zwar im Stadium, wenn sich die erste Knospe gerade öffnet. In der Vase halten sie sich bei regelmäßigem Wasserwechsel und einem kühlen Standort mehrere Tage. Diese Verwendung macht die Pflanze auch für Gartenliebhaber interessant, die ihren Blumenschmuck selbst ernten möchten.

Für trockene Rabatten und Pflanzungen

Für trockene, durchlässige Rabatten wird die Sorte 'Lugano' ausdrücklich empfohlen. In solchen Bereichen, die oft eine Herausforderung für die Bepflanzung darstellen, zeigt sie ihre ganze Stärke und Robustheit. Sie kommt gut mit geringeren Wassergaben zurecht, sofern der Boden durchlässig ist. Ideal ist sie daher für Steingärten, Kiesbeete, an sonnigen Hängen oder in Pflanzungen nahe von Mauern und Wegen, die sich stark aufheizen. In diesen Kontexten bringt sie mit ihren hellen Blüten Leichtigkeit und Helligkeit in oft eher grau-braune Umgebungen. Auch für extensive Dachbegrünungen in sonniger Lage könnte sie bei entsprechender Substrattiefe eine interessante Option sein.

Pflanzpartner für Iris barbata-elatior 'Lugano'

Die Wahl der richtigen Begleitpflanzen ist entscheidend, um die Vorzüge der Hohen Bart-Schwertlilie 'Lugano' optimal in Szene zu setzen und ein harmonisches, pflegeleichtes Gesamtbild zu schaffen. Ideale Partner teilen ihre Vorliebe für sonnige, durchlässige Standorte und ergänzen sie in Farbe, Form oder Blütezeit. Durch geschickte Kombinationen lassen sich Beete gestalten, die vom Frühjahr bis in den Herbst hinein attraktiv sind und dabei mit unterschiedlichen Höhen, Texturen und Farbnuancen spielen.

Klassische Begleiter für trockenheitsverträgliche Pflanzungen

Als Pflanzpartner werden trockenheitsverträgliche Stauden und Kleingehölze wie Lavendel (Lavandula), Katzenminze (Nepeta), Euphorbien (Euphorbia), Santolina sowie Zierlauche (Allium) genannt. Diese Pflanzen bilden eine perfekte Gemeinschaft mit der Iris 'Lugano'. Der Echte Lavendel (Lavandula angustifolia) bietet mit seinen violetten Blütenähren und dem silbrig-grauen Laub einen wunderbaren Farb- und Texturkontrast. Katzenminze (Nepeta racemosa) sorgt mit ihren blau-violetten Blütenwolken für eine luftige, natürliche Begleitung. Euphorbien, beispielsweise die Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites), bringen mit ihren sukkulenten Blättern und leuchtend gelben Hochblättern architektonische Formen ein. Die Silberblatt-Santolina (Santolina chamaecyparissus) rundet mit ihrem fein gefiederten, silbernen Laub das Ensemble ab und verträgt ebenfalls Trockenheit ausgezeichnet.

Inspiration aus einem Pflanzpaket

Eine weitere Inspirationsquelle für gelungene Kombinationen bietet ein konkretes Pflanzpaket, in dem die Sorte 'Lugano' vorkommt. Dort werden als Begleiter unter anderem der Purpur-Kugellauch (Allium 'Purple Rain'), die Indigolupine bzw. Färberhülse (Baptisia Hybride 'Twilite Prairieblues' ®), die Kleine Feder-Nelke (Dianthus plumarius 'Nanus Sweetness'), das Sonnenröschen (Helianthemum Hybride 'The Bride'), der Blaustrahlhafer (Helictotrichon sempervirens 'Saphirsprudel') und der Rosa Ysop (Hyssopus officinalis 'Roseus') aufgeführt. Diese Auswahl zeigt das breite Spektrum an möglichen Partnern: Der Purpur-Kugellauch setzt mit seinen kugeligen Blüten dunkelviolette Akzente zeitgleich zur Hauptblüte der Iris. Die Indigolupine bringt tiefblaue, lupinenähnliche Blüten und ein schönes, buschiges Laub. Die Feder-Nelke und das Sonnenröschen decken den niedrigen Bereich ab und blühen über lange Zeit. Der Blaustrahlhafer steuert ganzjährig blaues, grasartiges Laub bei, und der Rosa Ysop bietet zarte rosa Blüten und duftende Blätter.

Pflege und Überwinterung: Garanten für langjährige Freude

Die Iris barbata-elatior 'Lugano' ist eine robuste und langlebige Staude, die bei richtiger Pflege viele Jahre Freude bereitet. Die Pflegemaßnahmen sind nicht aufwendig, folgen aber einem klaren Rhythmus, der sich an den natürlichen Wachstumszyklen der Pflanze orientiert. Im Vordergrund stehen dabei der richtige Schnitt zur Förderung der Nachblüte, die gelegentliche Teilung zur Verjüngung und ein angepasstes Gieß- und Düngeregime. Die Überwinterung bereitet bei dieser winterharten Staude in der Regel keine Probleme, sofern der Standort nicht zu nass ist.

Schnitt und Teilung der Hohen Bart-Schwertlilie

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist für die Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' essenziell, um die Blühfreude zu erhalten. Für remontierende Bart-Iris wie 'Lugano' wird empfohlen, nach der ersten Blüte die abgeblühten Blütenstiele zu entfernen, um die Nachblüte im Herbst zu fördern. Dazu schneidet man die verblühten Stängel direkt an der Basis ab, ohne das Laub zu verletzen. Das verhindert die Energieverschwendung für die Samenbildung und regt die Pflanze zur Bildung neuer Blütenknospen an. Das Laub lässt man hingegen bis zum späten Winter stehen, es dient den Rhizomen als Schutz. Alle drei bis vier Jahre, wenn die Blühfähigkeit im Zentrum des Horstes nachlässt, ist eine Teilung erforderlich. Dafür gräbt man den Horst nach der Blüte oder im Spätsommer aus, teilt die Rhizome mit einem scharfen Messer in faustgroße Stücke, von denen jedes einige Blattfächer haben sollte, und pflanzt sie wie beschrieben wieder ein.

Gießen, Düngen und Winterhärte

Beim Gießen ist weniger oft mehr. Die Iris barbata-elatior 'Lugano' kommt mit Trockenperioden gut zurecht und sollte nur bei anhaltender Trockenheit im Frühjahr und Sommer mäßig gegossen werden. Wichtig ist, dass das Wasser gut abfließen kann und keine Staunässe entsteht. Gedüngt wird sparsam: Eine Gabe eines ausgewogenen, eher kalibetonten Volldüngers oder reifer Kompost im zeitigen Frühjahr, wenn das neue Wachstum beginnt, reicht völlig aus. Überdüngung, besonders mit Stickstoff, führt zu weichem, mastigem Wachstum, das anfällig für Krankheiten ist und die Blühfreude mindert. Die Sorte ist vollständig winterhart und benötigt in unseren Breiten keinen speziellen Winterschutz. Lediglich in sehr rauen Lagen oder bei extrem nassen Wintern kann eine leichte Abdeckung mit Reisig sinnvoll sein, um die flach liegenden Rhizome vor anhaltender Nässe zu schützen.

Vermehrung der Sorte 'Lugano'

Die Vermehrung der Iris barbata-elatior 'Lugano' erfolgt am einfachsten und sichersten durch Teilung der Rhizome, wie oben beschrieben. Dies ist zugleich die wichtigste Verjüngungsmaßnahme. Eine Vermehrung durch Aussaat ist bei dieser Cultivar nicht empfehlenswert, da die aus Samen gezogenen Pflanzen die sortentypischen Eigenschaften wie die exakte Blütenfarbe, den Duft und die remontierende Blüte nicht zuverlässig weitervererben. Sie würden oft auf eine der Elternsorten zurückfallen. Die Teilung hingegen garantiert identische Nachkommen und ist zudem schnell und effektiv. Der beste Zeitpunkt dafür ist, wie für die Neupflanzung, der August bis September.

Wissenswertes über Iris barbata-elatior 'Lugano'

Hinter jeder Gartenpflanze steckt eine Geschichte, und die Iris barbata-elatior 'Lugano' bildet da keine Ausnahme. Ihre Züchtung, ihre botanische Einordnung und ihre besonderen Eigenschaften machen sie zu einer interessanten Staude mit historischem Hintergrund. Das Wissen um diese Details vertieft die Wertschätzung für diese Pflanze und hilft, sie noch besser im Gartenkontext zu verstehen und zu präsentieren.

Geschichte und Züchtung

Die Sorte 'Lugano' ist keine Zufallsentdeckung, sondern das Ergebnis gezielter Züchtungsarbeit. Sie wird als Züchtung von F. Cayeux aus dem Jahr 1948 angegeben. Die französische Gärtnerei Cayeux ist seit dem 19. Jahrhundert berühmt für ihre Iris-Züchtungen und hat viele klassische Sorten hervorgebracht. Die Namensgebung 'Lugano' verweist wahrscheinlich auf die schweizerische Stadt am Luganersee, was die elegante, südliche Anmutung der Blüten unterstreichen könnte. Botanisch wird sie korrekt als Iris barbata-elatior geführt, wobei 'barbata' auf die bärtigen Anhängsel der Hängeblätter und 'elatior' auf die hohe Wuchsform hinweist. Gelegentlich findet man auch die Schreibweise Iris x barbata-elatior, die auf den hybriden Ursprung der Gruppe hindeutet. Sie ist eine sichere Herbstblüherin, was sie unter den Bart-Iris besonders wertvoll macht.

Name Deutsch: Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' / Beet-Schwertlilie 'Lugano'.
Name Botanisch: Iris barbata-elatior 'Lugano'.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, gut verzweigt, 80 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 80 cm.
Blatt: Sommergrün, schwertförmig, ganzrandig, am Ende zugespitzt, frischgrün.
Frucht: Kapselfrucht.
Blüte: Cremeweiß, mit schwefelgelbem Schlund, zarter Zitronenduft, Dom- und Hängeblätter, Sonderform, einfach, verzweigt, sehr zierend.
Blütezeit: Mai bis Juni, Nachblüte im September und Oktober.
Wurzeln: Rhizombildend, flachwurzelnd.
Boden: Trockene bis frische, gut durchlässige und nährstoffreiche Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Die Iris barbata-eliator 'Lugano' (Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' / Beet-Schwertlilie 'Lugano') ist eine Augenweide für Ihren Garten - wenn Sie sie richtig pflegen. Denn die elegante, verzweigte und elfenbeinfarbene Blüte dieser adretten Irissorte bedarf eines regelmäßigen Rückschnitts der abgeblühten Blütenstände sowie einer Teilung nach der Blüte, wenn die Blühfähigkeit der Staude nachlässt. Außerdem sollten Sie die Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' an einem sonnigen Standort auf einem trockenen und durchlässigen Boden setzen, damit sich dieses Schmuckstück am besten entfalten kann. Wenn Sie diese Hinweise berücksichtigen, können Sie sich über einen hübschen mehrjährigen Blüher aus der Familie der Schwertliliengewächse freuen, der sich auch als Schnittstaude in der Vase auf dem dekorativen Esstisch gut macht. Die Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' punktet zudem mit einem zarten Zitronenduft sowie einer zweiten Blüte im September und Oktober. Ein echtes Wunder, welches garantiert auch Sie begeistert. Insgesamt eine robuste Sorte..
Detaillierte Beschreibung:

Die Iris barbata-elatior 'Lugano', auch bekannt als Hohe Bart-Schwertlilie oder Beet-Schwertlilie 'Lugano', ist eine außergewöhnliche Staude, die durch ihre elegante Erscheinung und zuverlässige Blühfreude besticht. Sie gehört zur großen Familie der Schwertliliengewächse und präsentiert sich als horstbildende, aufrecht wachsende Pflanze, die eine Höhe von etwa 80 Zentimetern erreicht. Ihre cremeweißen bis elfenbeinfarbenen Blüten mit dem charakteristischen schwefelgelben Schlund verströmen einen zarten Zitronenduft und zieren den....

P11
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 80 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Cremeweiß mit gelb

Blütezeit
Mai - Juni

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28.11.2025

Elegant, wüchsig und schon beim Pflanzen ein echter Genuss

Schon beim Einpflanzen merkte man, wie kräftig und gut abgetrocknet der Rhizomansatz war – fest, gesund und ohne weiche Stellen. Genau so soll eine hochwertige Bart-Iris aussehen.

06.11.2025

Hohe Bart-Schwertlilie Lugano – Pflanztipp

Klare Pflanzanleitung: sonniger Standort, lockerer Boden, 10–12 cm tief pflanzen. Gut angießen, mulchen und regelmäßig kontrollieren. Top Ergebnis.

15.11.2024

Toller Blütenduft

Orientalischer Duft, die Lilie wirkt sehr dominierend sie sticht in Optik und Duft sehr heraus.

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Pflanz- und Pflegetipps Iris barbata-elatior 'Lugano' / Hohe Bart-Schwertlilie 'Lugano' / Beet-Schwertlilie 'Lugano'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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