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Kamtschatka-Fettblatt

Sedum kamtschaticum var. ellacombianum

Sedum kamtschaticum var. ellacombianum (Kamtschatka-Fettblatt) als bodendeckender Polster mit gelben Blüten und grünen Blättern
Sedum kamtschaticum var. ellacombianum (Kamtschatka-Fettblatt) als bodendeckender Teppich mit gelben Blüten zwischen Steinen
Sommergrün
Gelb
Sonnig-halbschattig
Juli - August
bis zu 20 cm
ab 3,25 €
   
Wuchs: Polsterartig/horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Sommergrün, hellgrün, spatelförmig
Blüte: Einfach, gelb, sternförmig, strahlenförmig, doldenartiger Blütenstand
Blütezeit: Juli-August
Boden: Normal durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 11 bis 15
Eigenschaften:
Die Sedum kamtschaticum var. ellacombianum (Kamtschatka-Fettblatt) ist eine sommergrüne Sorte des Fettblattes. Sie ist bis zu Temperaturen von -23 °C gut frosthart und kann mit einem Rückschnitt...
im Frühjahr in der Standfestigkeit robuster gemacht werden. Gruppen von bis zu 15 Exemplaren verhelfen der Blüte zwischen Juli und August zu einer starken Strahlkraft. Durch den polsterartigen Wuchs kann die gelbe Blüte einen tollen Kontrast zur hellgrünen Belaubung darstellen, was sich in kahlen Fels-Steppen besonders auszeichnet. Für optimales Wachstum sind sonnige bis halbschattige Stellen mit trockenem bis frischem Boden ideal.
Wuchs: Polsterartig/horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Sommergrün, hellgrün, spatelförmig
Blüte: Einfach, gelb, sternförmig, strahlenförmig, doldenartiger Blütenstand
Blütezeit: Juli-August
Boden: Normal durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 11 bis 15
Eigenschaften: Die Sedum kamtschaticum var. ellacombianum (Kamtschatka-Fettblatt) ist eine sommergrüne Sorte des Fettblattes. Sie ist bis zu Temperaturen von -23 °C gut frosthart und kann mit einem Rückschnitt im Frühjahr in der Standfestigkeit robuster gemacht werden. Gruppen von bis zu 15 Exemplaren verhelfen der Blüte zwischen Juli und August zu einer starken Strahlkraft. Durch den polsterartigen Wuchs kann die gelbe Blüte einen tollen Kontrast zur hellgrünen Belaubung darstellen, was sich in kahlen Fels-Steppen besonders auszeichnet. Für optimales Wachstum sind sonnige bis halbschattige Stellen mit trockenem bis frischem Boden ideal.

Portrait des Kamtschatka-Fettblatts

Das Kamtschatka-Fettblatt, botanisch als Sedum kamtschaticum var. ellacombianum bekannt, ist eine aparte und zugleich robuste Staude, die mit ihren leuchtend gelben Blüten und dem dichten, polsterartigen Wuchs begeistert. Diese Varietät des Fettblattes stammt ursprünglich aus den kargen Regionen Ostasiens und hat sich als wertvolle Bereicherung für sonnige bis halbschattige Gartenbereiche erwiesen. Ihre Fähigkeit, auch auf mageren Böden zu gedeihen, macht sie zu einer pflegeleichten Wahl für Hobbygärtner und Profis gleichermaßen. In diesem Portrait möchten wir Ihnen die charakteristischen Merkmale und Ansprüche dieser vielseitigen Staude näherbringen.

Steckbrief und Eigenschaften von Sedum kamtschaticum var. ellacombianum

Das Kamtschatka-Fettblatt präsentiert sich als sommergrüner, polsterartig bis horstbildend wachsender Zwergstrauch. Es erreicht eine Wuchshöhe von etwa zehn bis zwanzig Zentimetern und breitet sich mit der Zeit über unterirdische Ausläufer aus, sodass dichte Teppiche entstehen können. Die spatelförmigen, fleischigen Blätter sind hellgrün gefärbt und verleihen der Pflanze auch ohne Blüten eine frische, vitale Optik. Ab Juli entwickeln sich die einfachen, sternförmigen Blüten in einem doldenartigen Blütenstand. Jede Blüte ist etwa einen bis zwei Zentimeter groß und strahlt in einem kräftigen Gelb, das Bienen und andere Insekten magisch anzieht. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August und bietet in dieser Phase einen intensiven Farbtupfer im Garten. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Früchte, die jedoch kaum zieren. Die gesamte Pflanze ist aufgrund ihrer ledrigen Blätter und des kompakten Wuchses äußerst widerstandsfähig gegenüber Trockenheit und Nährstoffarmut.

Wuchs und Winterhärte

Der polsterartige Wuchs des Kamtschatka-Fettblatts macht es zu einem idealen Bodendecker, der auch auf kargen Standorten dichte Matten bildet. Die Pflanze wird in kleinen Tuffs von drei bis fünf Stück oder in größeren Gruppen ab zehn bis zwanzig Stück gepflanzt, um eine geschlossene Wirkung zu erzielen. Pro Quadratmeter werden elf bis fünfzehn Pflanzen empfohlen. Was die Winterhärte betrifft, so ist diese Staude für die Winterhärtezone Z6 klassifiziert, was bedeutet, dass sie Temperaturen bis etwa -23 °C standhält. Dennoch wird in rauen Lagen mit Kahlfrost ein leichter Winterschutz empfohlen. Bei optimalen Bedingungen bleibt der Wuchs kompakt und die Pflanze behält auch in der kalten Jahreszeit ihre Struktur, wenngleich die Blätter im Winter abgeworfen werden.

Herkunft und Namensbedeutung

Die Heimat des Kamtschatka-Fettblatts liegt in den felsigen Regionen der russischen Halbinsel Kamtschatka, aber auch in Teilen Japans und Koreas. Der botanische Name Sedum kamtschaticum leitet sich vom lateinischen „sedere“ (sitzen) ab, was auf die häufig festsitzenden Blätter hinweist, während „kamtschaticum“ die geografische Herkunft betont. Die Varietät „ellacombianum“ ehrt vermutlich einen Sammler oder Botaniker, bleibt aber in ihrer genauen Bedeutung oft im Dunkeln. Diese Herkunft erklärt die Vorliebe der Pflanze für durchlässige, eher kalkarme Böden und sonnige Lagen. In ihrer natürlichen Umgebung wächst sie auf Schutthalden und Felsköpfen, was ihre Toleranz gegenüber Trockenheit und Nährstoffarmut unterstreicht.

Standort und Boden

Damit das Kamtschatka-Fettblatt seine volle Pracht entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen und eine passende Bodenbeschaffenheit entscheidend. Als Pflanze mit Ursprung in kargen Felsregionen stellt sie spezifische Ansprüche, die im Garten leicht zu erfüllen sind. Wer diese berücksichtigt, wird mit einer üppigen Blüte und gesundem Wachstum belohnt.

Optimale Standortbedingungen für das Kamtschatka-Fettblatt

Das Kamtschatka-Fettblatt bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz. An vollsonnigen Standorten entwickeln sich die Blüten besonders reichhaltig und das Laub bleibt kompakt. Halbschattige Lagen werden toleriert, dann kann die Blüte jedoch etwas spärlicher ausfallen. Für ideales Wachstum werden sonnige bis halbschattige Stellen mit trockenem bis frischem Boden empfohlen. Die Pflanze ist anpassungsfähig, reagiert aber empfindlich auf Staunässe. Daher sollte der Standort unbedingt gut drainiert sein. Auch windige Lagen sind in der Regel unproblematisch, da der niedrige Wuchs und die festen Blätter der Pflanze wenig Angriffsfläche bieten.

Bodenansprüche und Drainage

In puncto Boden ist das Kamtschatka-Fettblatt genügsam. Es gedeiht auf durchlässigen, normalen Gartenböden, wobei ein kalkarmes Substrat bevorzugt wird. Der Boden sollte normal durchlässig und kalkarm sein. Schwere Lehmböden sind weniger geeignet, da sie dazu neigen, Feuchtigkeit zu stauen. In solchen Fällen hilft eine Drainageschicht aus Kies oder Sand. Ideal sind steinige, sandige Lehmböden, die der natürlichen Umgebung der Pflanze nachempfunden sind. Auch auf mageren Kies- oder Schotterflächen wächst sie problemlos. Eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich, im Gegenteil: Zu viele Nährstoffe führen oft zu weichem, weniger standfestem Wuchs.

Blüte und Blattwerk von Sedum kamtschaticum var. ellacombianum

Die Blüte und das Blattwerk des Kamtschatka-Fettblatts sind die herausragenden Zierelemente dieser Staude. Während die hellgrünen, spatelförmigen Blätter eine dauerhafte Struktur geben, sorgen die gelben Sternblüten im Hochsommer für einen leuchtenden Akzent. Ein genauerer Blick auf diese Details offenbart die besondere Ästhetik der Pflanze.

Gelbe Sternenblüten und ihre Blütezeit

Von Juli bis August öffnen sich die Blüten des Kamtschatka-Fettblatts und verwandeln die Pflanze in ein leuchtendes Blütenmeer. Jede einzelne Blüte ist einfach, sternförmig und strahlt in einem kräftigen Gelb, das an die Farben der Sommersonne erinnert. Sie erscheinen in doldenartigen Blütenständen, die sich über dem Laub erheben. Die Blütezeit ist mit etwa vier bis sechs Wochen vergleichsweise lang. Im Garten empfiehlt es sich, mehrere Exemplare gruppenweise zu pflanzen, um die Strahlkraft zu erhöhen. Gruppen von bis zu 15 Exemplaren verhelfen der Blüte zwischen Juli und August zu einer starken Strahlkraft. In dieser Zeit ist die Pflanze ein wichtiger Nahrungslieferant für Bienen und andere Bestäuber.

Hellgrüne spatelförmige Blätter

Die Blätter des Kamtschatka-Fettblatts sind sommergrün, fleischig und von hellgrüner Farbe. Ihre spatelförmige Gestalt – schmal am Ansatz und breiter zur Spitze hin – verleiht ihnen eine charakteristische Silhouette. Die Blattanordnung ist dicht, sodass die Pflanze auch ohne Blüten einen geschlossenen, polsterartigen Eindruck macht. Die fleischigen Blätter dienen als Wasserspeicher, was die Trockenheitstoleranz erklärt. Im Herbst verfärben sich die Blätter oft in zarte Rot- oder Bronzetöne, bevor sie im Winter absterben. Im Frühjahr treiben sie dann wieder frisch aus. Die Blüte setzt einen reizvollen Kontrast zur hellgrünen Belaubung, was in kargen Fels-Steppen besonders gut zur Geltung kommt.

Verwendung im Garten

Das Kamtschatka-Fettblatt ist eine äußerst vielseitige Pflanze, die in zahlreichen Gartensituationen eingesetzt werden kann. Dank seiner Anspruchslosigkeit und Ausdauer eignet es sich für spezielle Anwendungen, bei denen andere Stauden versagen. Im Folgenden werden die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten vorgestellt.

Grabgestaltung mit dem Kamtschatka-Fettblatt

Eine der typischen Verwendungen des Kamtschatka-Fettblatts ist die Grabgestaltung. Es wird für Grabgestaltung, extensive Dachbegrünung und als Bienenweide angegeben. Auf Gräbern bildet es dichte, immergrüne Matten, die pflegeleicht sind und auch bei Trockenheit gut aussehen. Die gelben Blüten sorgen für eine würdevolle, aber dennoch lebendige Note. Da die Pflanze winterhart und mehrjährig ist, bleibt die Bepflanzung über Jahre erhalten. Der niedrige Wuchs verhindert, dass sie Grabsteine oder andere Elemente überwuchert. Eine Kombination mit anderen genügsamen Stauden wie Hauswurz oder Thymian ist möglich, sollte aber in Größe und Farbe abgestimmt sein.

Extensive Dachbegrünung und Steinanlagen

Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und Nährstoffarmut ist das Kamtschatka-Fettblatt hervorragend für die extensive Dachbegrünung geeignet. Die Pflanze wird für extensive Dachbegrünung empfohlen. Es gedeiht auch in dünnen Substratschichten und trägt zur Wärmedämmung bei. In Steingärten und Felssteppen kommt seine natürliche Schönheit besonders gut zur Geltung. Zwischen Steinen oder auf Mauerkronen gesetzt, entwickelt es malerische Polster. Die gelben Blüten setzen kontrastreiche Akzente zu grauen Steinen. Zudem ist die Pflanze trittfest, sodass sie auch auf Wegen oder in Ritzen eingesetzt werden kann.

Bienenweide und ökologischer Wert

Ein weiterer Pluspunkt des Kamtschatka-Fettblatts ist sein Wert als Bienenweide. Die Pflanze wird als Bienenweide genutzt und lockt in der Blütezeit zahlreiche Bienen, Hummeln und Schwebfliegen an. Damit leistet sie einen Beitrag zur Biodiversität im Garten. Die Pollen- und Nektarspende ist besonders wertvoll, da die Blütezeit in den Hochsommer fällt, wenn das Angebot für Insekten oft geringer wird. Wer also einen insektenfreundlichen Garten gestalten möchte, sollte diese Staude unbedingt integrieren.

Pflanzpartner für Sedum kamtschaticum var. ellacombianum

Die Wahl geeigneter Pflanzpartner kann die Wirkung des Kamtschatka-Fettblatts im Beet erheblich steigern. Gemeinsame Pflanzungen mit ähnlich anspruchslosen, aber farblich oder strukturell kontrastierenden Stauden schaffen harmonische, lebendige Kompositionen. Hier stellen wir empfehlenswerte Kombinationen vor.

Harmonische Kombinationen in Fels-Steppen

In Fels-Steppen und Steingärten harmoniert das Kamtschatka-Fettblatt hervorragend mit anderen Polsterstauden und niedrigen Gräsern. Besonders gelungen sind Kombinationen mit Fetthennen anderer Arten, wie der Weißen Fetthenne (Sedum album) oder der Teppich-Fetthenne (Sedum spurium), die in Rot- oder Rosatönen blühen. Auch mit Hauswurz (Sempervivum tectorum) ergeben sich reizvolle Kontraste im Blattwerk. Ein leichter Überhang von niedrigen Gräsern wie dem Blauen Schwingel (Festuca cinerea) lockert das Gesamtbild auf.

Kombination mit Steinkraut und Seifenkraut

Als Begleitpflanzen werden häufig das Steinkraut (Aurinia saxatilis) und das Kissen-Seifenkraut (Saponaria ocymoides) empfohlen. Als gemeinsam gekaufte beziehungsweise naheliegende Begleitstauden werden unter anderem Steinkraut (Aurinia saxatilis 'Compacta') und Kissen-Seifenkraut (Saponaria ocymoides) angezeigt. Das Steinkraut (Aurinia saxatilis 'Compacta') blüht ebenfalls gelb, jedoch bereits im späten Frühjahr, sodass eine zeitliche Staffelung entsteht. Das Kissen-Seifenkraut (Saponaria ocymoides) bezaubert mit rosa Blüten und bildet lockere Polster. Diese Kombinationen erweitern die Blütezeit und sorgen für ein abwechslungsreiches Farbspiel. Auch Glockenblumen (Campanula poscharskyana) oder Schleifenblumen (Iberis sempervirens) sind passende Partner.

Pflege und Überwinterung

Das Kamtschatka-Fettblatt ist äußerst pflegeleicht, dennoch gibt es einige Maßnahmen, die zu einem gesunden Wachstum und einer reichen Blüte beitragen. Insbesondere das richtige Gießen, ein gezielter Rückschnitt und der Schutz vor strengem Frost sollten beachtet werden.

Richtig Gießen und Düngen

Da das Kamtschatka-Fettblatt an Trockenheit angepasst ist, sollte es nur selten gegossen werden. Während langer Trockenperioden kann eine leichte Bewässerung sinnvoll sein, aber Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Die fleischigen Blätter speichern Wasser, sodass die Pflanze auch ohne zusätzliches Gießen auskommt. Eine Düngung ist in der Regel nicht nötig. Auf mageren Böden kann im Frühjahr eine geringe Gabe von kalkarmem Kakteendünger die Blüte unterstützen, aber übertriebener Dünger führt zu weichem Wuchs. Besser ist es, organische Mulchstoffe wie feinen Kies zu verwenden, die den Boden locker halten.

Rückschnitt im Frühjahr

Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr ist empfehlenswert, um die Pflanze zu verjüngen und ihre Standfestigkeit zu verbessern. Ein Rückschnitt im Frühjahr kann die Standfestigkeit robuster machen. Dabei werden die abgestorbenen Blätter und Stängel des Vorjahres bodennah abgeschnitten. Dies fördert den Neuaustrieb und beugt Fäulnis vor. Ein später Rückschnitt im Herbst ist weniger günstig, da die Pflanze dann nicht genügend Zeit hat, sich auf den Winter vorzubereiten. Das Schnittgut kann auf dem Beet belassen werden, wo es als natürlicher Mulch dient.

Frostschutz für das Kamtschatka-Fettblatt

Obwohl das Kamtschatka-Fettblatt winterhart ist, kann in rauen Lagen mit starkem Kahlfrost ein leichter Winterschutz sinnvoll sein. In rauen Gegenden wird bei Kahlfrost ein leichter Winterschutz empfohlen. Eine Abdeckung mit Reisig oder Vlies verhindert Frostschäden an den Wurzeln und Trieben. In milden Wintern ist dieser Schutz entbehrlich. Wichtig ist, dass die Abdeckung luftig bleibt, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nach dem Winter wird der Schutz rechtzeitig entfernt, damit die Pflanze wieder austreiben kann.

Wissenswertes rund um das Kamtschatka-Fettblatt

Jenseits der gärtnerischen Aspekte ranken sich einige interessante Fakten und Geschichten um das Kamtschatka-Fettblatt. Diese verleihen der Pflanze eine zusätzliche Tiefe und machen sie noch sympathischer. Abschließend möchten wir einen kleinen Streifzug durch die Wissenswelt der Staude unternehmen.

Besondere Eigenschaften und Geschichten

Eine bemerkenswerte Eigenschaft des Kamtschatka-Fettblatts ist seine Fähigkeit, aus abgebrochenen Blättern oder Stängeln neue Pflanzen zu bilden. Diese vegetative Vermehrung macht es zu einem nahezu unverwüstlichen Gartenbewohner. In seiner Heimat wird die Pflanze traditionell als Heilpflanze genutzt, um Wunden zu kühlen oder Entzündungen zu lindern. Der Saft der Blätter enthält beruhigende Substanzen, die bei Insektenstichen helfen können. Auch wenn diese Anwendungen hierzulande weniger verbreitet sind, zeigt sich doch die Vielseitigkeit der Staude. Im 19. Jahrhundert gelangte sie über botanische Gärten nach Europa und eroberte schnell die Herzen der Steingartenliebhaber. Heute ist das Kamtschatka-Fettblatt aus naturnahen Gärten nicht mehr wegzudenken und bereichert mit seinem Charme jede Pflanzung.

Name Deutsch: Kamtschatka-Fettblatt.
Name Botanisch: Sedum kamtschaticum var. ellacombianum.
Wuchs: Polsterartig/horstbildend.
Wuchshöhe: bis zu 20 cm .
Blatt: Sommergrün, hellgrün, spatelförmig.
Blüte: Einfach, gelb, sternförmig, strahlenförmig, doldenartiger Blütenstand.
Blütezeit: Juli-August.
Boden: Normal durchlässig, kalkarm.
Standort: Sonnig-halbschattig.
Pflanzen pro m²: 11 bis 15.
Eigenschaften: Die Sedum kamtschaticum var. ellacombianum (Kamtschatka-Fettblatt) ist eine sommergrüne Sorte des Fettblattes. Sie ist bis zu Temperaturen von -23 °C gut frosthart und kann mit einem Rückschnitt im Frühjahr in der Standfestigkeit robuster gemacht werden. Gruppen von bis zu 15 Exemplaren verhelfen der Blüte zwischen Juli und August zu einer starken Strahlkraft. Durch den polsterartigen Wuchs kann die gelbe Blüte einen tollen Kontrast zur hellgrünen Belaubung darstellen, was sich in kahlen Fels-Steppen besonders auszeichnet. Für optimales Wachstum sind sonnige bis halbschattige Stellen mit trockenem bis frischem Boden ideal..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Kamtschatka-Fettblatts

Das Kamtschatka-Fettblatt, botanisch als Sedum kamtschaticum var. ellacombianum bekannt, ist eine aparte und zugleich robuste Staude, die mit ihren leuchtend gelben Blüten und dem dichten, polsterartigen Wuchs begeistert. Diese Varietät des Fettblattes stammt ursprünglich aus den kargen Regionen Ostasiens und hat sich als wertvolle Bereicherung für sonnige bis halbschattige Gartenbereiche erwiesen. Ihre Fähigkeit, auch auf mageren Böden zu gedeihen, macht sie zu einer pflegeleichten Wahl für Hobbygärtner und....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 20 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Gelb

Blütezeit
Juli - August

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02.08.2025

Teppichbildner mit Charme

Das Kamtschatka-Fettblatt ist pflegeleicht und wächst zügig. Schön für sonnige Plätze. Die Anlieferung war perfekt.

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Pflanz- und Pflegetipps Sedum kamtschaticum var. ellacombianum / Kamtschatka-Fettblatt

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