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Oktober-Fetthenne

Sedum sieboldii

Sedum sieboldii / Oktober-Fetthenne im Hängetopf mit rundlichen blaugrünen Blättern und rosa Blütendolden
Sedum sieboldii (Oktober-Fetthenne) mit rosa Blütendolden und rundlichen, sukkulenten, blaugrünen Blättern
Sedum sieboldii (Oktober-Fetthenne) mit rosa sternförmigen Blüten und sukkulenten, rundlichen Blättern in Nahaufnahme
Sedum sieboldii / Oktober-Fetthenne mit rundlichen, blaugrünen sukkulenten Blättern und dichten rosa Blütendolden
Immergrün
Rosa
Sonnig
September - Oktober
15 - 25 cm
ab 3,50 €
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, 15 bis 25 cm hoch
Wuchshöhe: 15 - 25 cm
Blatt: Immergrün, eiförmig, bläulichgrün mit rosa Rand
Frucht: Balgfrüchte
Blüte: Rosa, sternförmig, doldenartig
Blütezeit: September bis Oktober
Boden: Gut durchlässige, steinige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 25
Eigenschaften:
Die Sedum sieboldii (Oktober-Fetthenne) besticht sowohl mit ihrem schönen Blattwerk als auch mit ihren attraktiven Blüten, so dass das Gesamtbild der Staude in jedem Garten einen echten Hingucker...
bildet. Das Blattlaub zeichnet sich in erster Linie durch seine fleischige Struktur und seine blaulichgrüne Färbung aus. Besonders ansehnlich sind jedoch die rosa Ränder der Blätter, die ihm das gewisse Etwas verleihen. Auch die Blüte, die im Spätsommer erscheint, weiß ihre Reize gekonnt einzusetzen und überzeugt mit schöner Sternform und üppigem Wuchs. Ein sonniger Standort auf trockenem Boden gilt als optimal. Auch als Grab-Schmuckstaude findet sie eine schöne Verwendung. Ein Rückschnitt der Stängel erfolgt im Herbst
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, 15 bis 25 cm hoch
Wuchshöhe: 15 - 25 cm
Blatt: Immergrün, eiförmig, bläulichgrün mit rosa Rand
Frucht: Balgfrüchte
Blüte: Rosa, sternförmig, doldenartig
Blütezeit: September bis Oktober
Boden: Gut durchlässige, steinige Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 25
Eigenschaften: Die Sedum sieboldii (Oktober-Fetthenne) besticht sowohl mit ihrem schönen Blattwerk als auch mit ihren attraktiven Blüten, so dass das Gesamtbild der Staude in jedem Garten einen echten Hingucker bildet. Das Blattlaub zeichnet sich in erster Linie durch seine fleischige Struktur und seine blaulichgrüne Färbung aus. Besonders ansehnlich sind jedoch die rosa Ränder der Blätter, die ihm das gewisse Etwas verleihen. Auch die Blüte, die im Spätsommer erscheint, weiß ihre Reize gekonnt einzusetzen und überzeugt mit schöner Sternform und üppigem Wuchs. Ein sonniger Standort auf trockenem Boden gilt als optimal. Auch als Grab-Schmuckstaude findet sie eine schöne Verwendung. Ein Rückschnitt der Stängel erfolgt im Herbst

Portrait der Oktober-Fetthenne (Sedum sieboldii)

Die Oktober-Fetthenne, botanisch Sedum sieboldii, ist eine bezaubernde Staude, die im Spätsommer und Herbst mit ihren rosa Sternblüten und dem dekorativen, immergrünen Laub begeistert. Diese pflegeleichte Pflanze stammt ursprünglich aus Asien und hat sich in europäischen Gärten als vielseitige Bodendecker- und Kübelpflanze etabliert. Ihre fleischigen, bläulichgrünen Blätter mit rosafarbenem Rand machen sie zu einem echten Blickfang, der auch in der kühleren Jahreszeit noch Farbe in den Garten bringt. Lassen Sie uns dieses besondere Gewächs näher kennenlernen.

Herkunft und Besonderheiten

Die Heimat von Sedum sieboldii liegt in den Bergregionen Ostasiens, insbesondere in Japan und China. Dort wächst sie auf felsigen, gut durchlässigen Untergründen, was ihre Vorliebe für trockene, steinige Standorte erklärt. Als winterharte Staude hat sie sich in mitteleuropäischen Gärten als zuverlässig und ausdauernd erwiesen. Charakteristisch ist ihr bodendeckender Wuchs: Die Triebe wurzeln an den Nodien und bilden so dichte Polster, die Unkraut unterdrücken und den Boden bedecken. Aufgrund ihrer ästhetischen Eigenschaften und ihrer Anspruchslosigkeit wird sie von Staudenexperten geschätzt und findet sich daher in vielen Sortimenten. Die Blätter sind immergrün – ein seltenes Merkmal bei Fetthennen – und bleiben den Winter über erhalten, was die Pflanze auch in der kalten Jahreszeit dekorativ macht. Ihre rosa Blüten erscheinen von September bis Oktober und locken späte Insekten wie Bienen und Hummeln an, die auf der Suche nach Nektar sind.

Wuchs und Erscheinungsbild

Die Oktober-Fetthenne wächst aufrecht und horstbildend, erreicht eine Höhe von 15 bis 25 Zentimetern und breitet sich durch unterirdische Ausläufer allmählich aus. Die Stängel sind anfangs aufrecht, neigen sich aber mit der Zeit zur Seite und bewurzeln sich an den Knoten, was einen dichten Teppich entstehen lässt. Die Blätter sind gegenständig angeordnet, eiförmig mit einem Durchmesser von etwa 2 bis 3 Zentimetern, und von dicker, fleischiger Konsistenz – typisch für sukkulente Pflanzen. Die Grundfarbe ist bläulichgrün, besonders attraktiv ist der schmale, rosafarbene Rand, der im Herbst noch intensiver werden kann. Dieser Farbkontrast wirkt besonders apart, wenn die Sonne durch die Blätter scheint. Im Herbst färben sich die Blätter oft orangerötlich, bevor sie im Frühjahr wieder ergrünen. Die Pflanze gehört zu den sukkulenten Stauden, die Wasser in den Blättern speichern und so Trockenperioden problemlos überstehen.

Standort und Boden

Damit die Oktober-Fetthenne ihre volle Schönheit entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Diese Pflanze ist an extreme Lagen angepasst und verlangt nach einem Platz, der ihrem natürlichen Lebensraum ähnelt. Sonne, Wärme und ein durchlässiger Boden sind die Grundvoraussetzungen für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte.

Idealer Standort für Sedum sieboldii

Sedum sieboldii bevorzugt einen vollsonnigen bis sonnigen Standort – je mehr Sonne, desto kompakter und farbkräftiger bleibt die Pflanze. An halbschattigen Plätzen neigt sie dazu, zu vergeilen, verliert ihre kompakte Form und blüht weniger reich. Ein Südhang, eine Mauerkrone oder ein Steingarten sind ideale Plätze. Die Staude verträgt große Hitze und langanhaltende Trockenheit, sobald sie gut eingewurzelt ist. Auch intensive Sonneneinstrahlung schadet ihr nicht, da die sukkulenten Blätter das Wasser speichern. In milderen Regionen kann sie sogar in Kübeln auf dem Balkon oder der Terrasse kultiviert werden, solange dort volle Sonne herrscht. Zu viel Schatten führt nicht nur zu schwächerem Wuchs, sondern erhöht auch die Anfälligkeit für Fäulnis.

Bodenansprüche und Vorbereitung

Der Boden sollte gut durchlässig, steinig oder sandig sein, denn Staunässe ist der größte Feind dieser Fetthenne. Schwere Lehm- oder Tonböden müssen vor der Pflanzung mit Kies, Sand oder Splitt verbessert werden, um die Drainage zu erhöhen. Ideal ist ein trockener bis mäßig trockener, humusarmer Untergrund – die Pflanze gedeiht auch auf mageren Böden hervorragend und benötigt keine zusätzliche Düngung. Ein pH-Wert von neutral bis leicht alkalisch ist optimal. Für die Topfkultur empfiehlt sich eine Mischung aus Kakteenerde, Sand und Blätterkompost. Vor dem Einpflanzen lohnt es sich, eine großzügige Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Grund des Pflanzlochs oder des Gefäßes anzulegen. So wird sichergestellt, dass Überschusswasser schnell abfließen kann und die Wurzeln nicht im Nassen stehen.

Blüte und Blattwerk der Oktober-Fetthenne

Die Oktober-Fetthenne überzeugt nicht nur im Herbst durch ihre späte Blüte, sondern ganzjährig durch ihr attraktives Blattwerk. Die Kombination aus fleischigen, bläulichgrünen Blättern mit rosafarbenem Rand und den zarten, sternförmigen Blüten schafft ein harmonisches Gesamtbild, das jeden Betrachter in den Bann zieht. Lernen Sie die Details dieser ästhetischen Eigenschaften kennen.

Blättermorphologie und Färbung

Die Blätter von Sedum sieboldii sind ein echtes Highlight: Sie sind rundlich bis eiförmig, etwa 2 bis 3 Zentimeter lang und weisen eine fleischige, sukkulente Struktur auf. Ihre Oberfläche ist glatt, leicht glänzend und von einer bläulichgrünen Grundfarbe. Besonders auffällig ist der schmale, rosafarbene Rand, der an den Blatträndern verläuft und der Pflanze den Namen „Oktober-Fetthenne“ eingebracht hat. Dieser rosa Saum tritt besonders bei starker Sonneneinstrahlung und kühlen Temperaturen im Herbst deutlich hervor. Die Blätter sind gegenständig angeordnet und sitzen an kurzen Stielen, die dicht an den Trieben stehen. Dadurch entsteht ein geschlossenes, polsterartiges Erscheinungsbild. Die immergrünen Blätter bleiben den Winter über erhalten, verfärben sich aber bei Frost oft orangerötlich oder bronzefarben, was einen weiteren Farbschwerpunkt setzt. Diese Farbveränderung ist ein natürlicher Schutzmechanismus, der die Blätter vor zu starker Sonneneinstrahlung und Kälteschäden bewahrt.

Blütenstand und Blühzeit von Sedum sieboldii

Die Blüten der Oktober-Fetthenne erscheinen in den Monaten September bis Oktober und sind eine willkommene Nahrungsquelle für späte Insekten. Jede Blüte ist sternförmig, etwa 1 bis 2 Zentimeter im Durchmesser, und in einem zarten Rosaton gehalten. Die fünf Kronblätter sind leicht zurückgebogen und umgeben einen gelben Fruchtknoten, der einen hübschen Farbkontrast bildet. Die Blüten stehen in doldenartigen Scheindolden zusammen, die den aufrechten Trieben entspringen und eine flache bis leicht gewölbte Form haben. Der Blütenstand ist reich verzweigt, sodass sich bei guter Pflege ein dichter Flor ergibt. Jede Einzelblüte bleibt mehrere Wochen frisch, die Pflanze bietet daher über einen langen Zeitraum Farbe im Garten. Nach der Blüte entwickeln sich Balgfrüchte, die kleine Samen enthalten. Diese können zur Vermehrung genutzt werden, sind aber nicht so zuverlässig wie die vegetative Vermehrung durch Stecklinge oder Teilung. Der Blütenreichtum hängt maßgeblich von der Sonneneinstrahlung ab: Je sonniger der Standort, desto üppiger fällt die Blüte aus.

Verwendung im Garten

Die Oktober-Fetthenne ist ein wahres Multitalent, das sich in vielen Bereichen des Gartens einsetzen lässt. Ob als Bodendecker an sonnigen Böschungen, als farbiger Akzent in Kübeln oder zur Begrünung von Dächern – sie überzeugt durch ihre Anpassungsfähigkeit und ihren dekorativen Wert. Im Folgenden werden die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.

Bodendecker und Steinanlagen

Dank ihres flachen, ausläuferbildenden Wuchses eignet sich Sedum sieboldii hervorragend als Bodendecker an sonnigen, trockenen Stellen. Sie unterdrückt Unkraut zuverlässig und bildet mit der Zeit dichte, immergrüne Teppiche, die auch im Winter Struktur liefern. Besonders reizvoll wirkt sie in Steingärten, Trockenmauern oder auf Kiesflächen, wo ihr Blauschimmer mit dem Gestein harmoniert. Durch ihre Trittfestigkeit ist sie sogar für Wege geeignet, die gelegentlich begangen werden. In naturnahen Gärten kann sie große Flächen begrünen und bietet Insekten einen wertvollen Lebensraum. Kombiniert mit anderen niedrigen Polsterstauden entstehen lebendige Farb- und Formkontraste.

Topf- und Ampelkultur der Oktober-Fetthenne

Die Oktober-Fetthenne eignet sich auch hervorragend für die Topf- und Ampelkultur, da ihre hängenden Triebe mit der Zeit über den Rand fallen. In breiten Schalen oder Ampeln gepflanzt, entfaltet sie ihre dekorative Wirkung am besten. Wichtig ist ein ausreichend großer Topf mit guter Drainage, denn Staunässe verträgt sie nicht. Als Substrat eignet sich eine Mischung aus Kakteenerde und Sand. Gegossen wird erst, wenn die Erde gut abgetrocknet ist – im Winter kann die Wassergabe stark reduziert werden. Gedüngt wird sparsam: Eine leichte Gabe im Frühjahr genügt. Die Ampelpflanze kann im Sommer auf Balkon oder Terrasse stehen und im Winter an einen hellen, frostfreien Ort gebracht werden. Auch in der Grabgestaltung ist sie eine beliebte "Schmuckstaude", die über viele Jahre hinweg Freude bereitet.

Dachbegrünung und Grabbepflanzung

Aufgrund ihrer Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und mageren Boden ist Sedum sieboldii eine ideale Pflanze für Dachbegrünungen. Sie kommt mit nur geringen Substrathöhen (etwa 5 bis 10 Zentimetern) aus und bildet dort einen dichten, pflegeleichten Bewuchs. Auch auf extensiv begrünten Flachdächern sorgt sie für einen attraktiven Farbtupfer. Grabbepflanzungen profitieren von ihrer Bescheidenheit: Sie benötigt nur selten Wasser und bleibt auch bei Vernachlässigung schön. Ihre immergrünen Blätter symbolisieren Beständigkeit und Leben über den Winter. In Kombination mit frühblühenden Zwiebelblumen entstehen ganzjährig ansprechende Grabbilder.

Pflanzpartner für Sedum sieboldii

Die Oktober-Fetthenne lässt sich harmonisch mit anderen Stauden kombinieren, die ähnliche Standortansprüche haben. Gemeinsam entstehen abwechslungsreiche Pflanzbilder, die von Frühling bis Herbst interessant bleiben. Beachten Sie, dass die Partner nicht zu hoch wachsen sollten, damit die niedrige Fetthenne nicht beschattet wird.

Begleitstauden für sonnige Standorte

Als Partner eignen sich verschiedene trockenheitstolerante Stauden, die ebenfalls sonnige Plätze lieben. Der Blaukissen-Aster (Aster dumosus) beispielsweise blüht zur gleichen Zeit in Violett, was einen schönen Kontrast zu den rosa Blüten der Fetthenne bildet. Die Felsen-Fetthenne (Sedum rupestre) mit ihren gelben Blüten oder der Scharfe Mauerpfeffer (Sedum acre) ergänzen das Farbspektrum. Niedrige Gräser wie das Blauschwingelgras (Festuca glauca) setzen mit ihren blauen Halmen auffällige Akzente. Auch das Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella) und der Sand-Thymian (Thymus serpyllum) sind gute Begleiter, da sie denselben sonnig-trockenen Standort bevorzugen. Kombinieren Sie mehrere dieser Arten zu einem farbenfrohen Teppich, der auch über den Winter hinweg Struktur zeigt.

Harmonie mit Gräsern und Zwerggehölzen

In naturnahen Pflanzungen sorgen Gräser und kleine Gehölze für Höhe und Bewegung. Das Federgras (Stipa tenuissima) beispielsweise wiegt sich im Wind und lockert das kompakte Polster der Fetthenne auf. Zwergsträucher wie die Zwerg-Blaubeere (Vaccinium angustifolium) oder die Bodendecker-Rose (Rosa repens) bieten eine dauerhafte Struktur und blühen zu unterschiedlichen Zeiten. Achten Sie darauf, dass die Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe gering bleibt – die Fetthenne braucht magere Bedingungen. Eine kluge Kombination schafft einen pflegeleichten, ganzjährig attraktiven Gartenbereich.

Pflege und Überwinterung

Die Oktober-Fetthenne ist eine ausgesprochen pflegeleichte Staude, die auch Anfängern im Garten viel Freude bereitet. Dennoch gibt es einige Punkte zu beachten, damit sie gesund bleibt und jedes Jahr aufs Neue blüht. Ein wesentlicher Aspekt ist die richtige Wasser- und Düngeversorgung sowie der Rückschnitt im Herbst. Auch die Überwinterung ist bei dieser winterharten Art unkompliziert.

Wässerung und Düngung

Gießen Sie die Oktober-Fetthenne nur mäßig, denn sie vertrocknet eher, als dass sie zu viel Wasser verträgt. Lassen Sie die Erde zwischen den Wassergaben gut abtrocknen, besonders in Töpfen ist darauf zu achten, dass sich keine Staunässe bildet. In regenreichen Sommern ist zusätzliches Gießen meist nicht erforderlich. Gedüngt wird äußerst sparsam: Einmal im Frühjahr kann etwas organischer Volldünger oder Kompost um die Pflanze herum eingearbeitet werden. Zu viel Stickstoff führt zu weichem, instabilem Wuchs und schwächerer Blütenbildung. Da die Staude an magere Böden angepasst ist, nimmt sie mit den geringen Nährstoffreserven im Boden vorlieb.

Schnittmaßnahmen und Verjüngung

Ein Rückschnitt der Stängel erfolgt im Herbst, nach der Blüte. Schneiden Sie die vertrockneten Blütenstände bis knapp über dem Boden ab, um die Pflanze kompakt zu halten und die Bildung von Fäulnis zu vermeiden. Auch unschön gewordene Triebe können entfernt werden. Im Frühjahr, bevor der Neuaustrieb beginnt, können Sie die Pflanze teilen, um sie zu verjüngen und zu vermehren. Graben Sie dazu den Horst aus, teilen Sie ihn mit einem scharfen Spaten in mehrere Stücke und pflanzen Sie diese wieder ein. Dieser Schritt ist alle 3 bis 4 Jahre empfehlenswert, um die Vitalität zu erhalten. Alternativ können Sie im Frühjahr Stecklinge von jungen Trieben nehmen, die leicht in sandiger Erde bewurzeln.

Winterhärte der Oktober-Fetthenne

Die Oktober-Fetthenne ist ausreichend winterhart für mitteleuropäische Winter. Ihre sukkulenten Blätter enthalten viel Wasser, das bei Frost gefrieren kann – das verträgt die Pflanze jedoch gut, solange die Wurzeln nicht in nassem, gefrorenem Boden stehen. In Regionen mit strengem Frost und wenig Schnee empfiehlt sich dennoch ein leichter Winterschutz aus Reisig oder Laub, um die Blätter vor Austrocknung durch die Wintersonne zu schützen. In Töpfen sollten Sie die Pflanze an einen geschützten Platz stellen oder das Gefäß mit Noppenfolie umwickeln, um ein Durchfrieren des Wurzelballens zu verhindern. Im Frühjahr treibt die Staude zuverlässig wieder aus, auch wenn einige Blätter Frostschaden genommen haben.

Wissenswertes über Sedum sieboldii

Neben ihrer gärtnerischen Verwendung hat die Oktober-Fetthenne auch kulturell und botanisch einiges zu bieten. Ihre volkstümlichen Namen verweisen auf ihre besondere Erscheinung, und ihre pflegeleichte Art macht sie zu einer idealen Pflanze für Einsteiger und vielbeschäftigte Gartenfreunde.

Synonyme und besondere Namen

Die Oktober-Fetthenne ist auch unter dem Namen „Oktoberle“ oder „Oktober-Fettblatt“ bekannt. Diese Namen beziehen sich auf ihren dekorativen Blattschmuck und die späte Blütezeit im Oktober. In manchen Regionen wird sie auch Siebolds Fetthenne genannt, nach dem Entdecker oder Namensgeber. Die botanische Bezeichnung Sedum sieboldii ehrt den deutschen Naturforscher Philipp Franz von Siebold, der viele Pflanzen aus Japan nach Europa brachte. In Ihrem Garten wird diese Staude mit wenig Aufwand zu einem ganzjährigen Hingucker, der durch seine schlichte Eleganz und Robustheit begeistert.

Name Deutsch: Oktober-Fetthenne.
Name Botanisch: Sedum sieboldii.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, 15 bis 25 cm hoch.
Wuchshöhe: 15 - 25 cm.
Blatt: Immergrün, eiförmig, bläulichgrün mit rosa Rand.
Frucht: Balgfrüchte.
Blüte: Rosa, sternförmig, doldenartig.
Blütezeit: September bis Oktober.
Boden: Gut durchlässige, steinige Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 25.
Eigenschaften: Die Sedum sieboldii (Oktober-Fetthenne) besticht sowohl mit ihrem schönen Blattwerk als auch mit ihren attraktiven Blüten, so dass das Gesamtbild der Staude in jedem Garten einen echten Hingucker bildet. Das Blattlaub zeichnet sich in erster Linie durch seine fleischige Struktur und seine blaulichgrüne Färbung aus. Besonders ansehnlich sind jedoch die rosa Ränder der Blätter, die ihm das gewisse Etwas verleihen. Auch die Blüte, die im Spätsommer erscheint, weiß ihre Reize gekonnt einzusetzen und überzeugt mit schöner Sternform und üppigem Wuchs. Ein sonniger Standort auf trockenem Boden gilt als optimal. Auch als Grab-Schmuckstaude findet sie eine schöne Verwendung. Ein Rückschnitt der Stängel erfolgt im Herbst.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Oktober-Fetthenne (Sedum sieboldii)

Die Oktober-Fetthenne, botanisch Sedum sieboldii, ist eine bezaubernde Staude, die im Spätsommer und Herbst mit ihren rosa Sternblüten und dem dekorativen, immergrünen Laub begeistert. Diese pflegeleichte Pflanze stammt ursprünglich aus Asien und hat sich in europäischen Gärten als vielseitige Bodendecker- und Kübelpflanze etabliert. Ihre fleischigen, bläulichgrünen Blätter mit rosafarbenem Rand machen sie zu einem echten Blickfang, der auch in der kühleren Jahreszeit noch Farbe in den Garten bringt. Lassen Sie uns dieses besondere Gewächs näher kennenlernen.

Herkunft und Besonderheiten

Die Heimat von Sedum sieboldii liegt in den Bergregionen Ostasiens, insbesondere in Japan und China. Dort wächst sie auf felsigen, gut durchlässigen Untergründen, was ihre Vorliebe für trockene,....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
15 - 25 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Rosa

Blütezeit
September - Oktober

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30.09.2025

Kübelpflanze

Die Oktober-Fetthenne kam gut verpackt und in kräftigem Zustand bei mir an. Sie wächst kompakt, ist absolut pflegeleicht und begeistert im Herbst mit ihren hübschen rosa Blüten – perfekt für Steingärten oder Kübel.

29.09.2025

Oktober-Fetthenne: schöne Wuchsform

Kompakte Wuchsform, sehr ansprechend. Service freundlich und schnell, die Verpackung könnte stabiler sein.

29.09.2025

Top Beratung und sichere Verpackung

Top Beratung, sichere Verpackung der Oktober-Fetthenne.

29.09.2025

Sehr schön

Schon im Frühjahr überzeugt sie mit ihrem attraktiven, rundlichen Blattschmuck in zartem Blaugrün, oft mit leicht rötlichem Rand. Die hübsch überhängenden Triebe machen sie ideal für Steingärten, Trockenmauern, Balkonkästen oder Pflanzschalen. Und ab Spätsommer legt sie dann richtig los: Zahlreiche zarte rosa bis purpurfarbene Blütenschirme schmücken die Pflanze und ziehen Bienen.

06.03.2025

Top

Top Qualität. Die gelieferten Oktober Fetthennen verschönern unseren Vorgarten.

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Pflanz- und Pflegetipps Sedum sieboldii / Oktober-Fetthenne

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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