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Sand-Nelke

Dianthus arenarius

Sand-Nelke (Dianthus arenarius) mit weißen, gefransten Blüten und Knospen an schlanken Stielen in Nahaufnahme.
Dianthus arenarius (Sand-Nelke) mit zahlreichen weißen, fein gefransten Blüten und schmalem grünen Laub.
Immergrün
Weiß
Sonnig
Juni - August
10 - 20 cm
ab 3,75 €
   
Wuchs: Horstig, polsterbildend, 10-20 cm hoch
Wuchshöhe: 10 - 20 cm
Blatt: Immergrün, grasartig, grün
Frucht: Sich vierteilig öffnende Kapsel
Blüte: Weiß, einfache Einzelblüte, feinfiedrig, meist einblütiger Blütenstand, rundliche Blütenform
Blütezeit: Juni bis August
Boden: Gut durchlässig, trocken, sandig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 13
Eigenschaften:
Die Dianthus arenarius (Sand-Nelke) fällt vor allem durch ihre zarten, feinfiedrigen Blüten auf, die von Juni bis August in einem klaren Weiß erstrahlen und damit sonnige Standort in der Heide,...
auf Freiflächen, Steingärten oder Fels-Steppen bereichert. Dort wächst sie in einer Höhe von 10 bis 20 cm fast rasenbildend auf durchlässigen Sandböden. Die Sand-Nelke kann außerdem wunderbar in Tröge gepflanzt werden. Egal wo verströmt sie stets einen angenehmen Duft und wird von Insekten geliebt. Beheimatet ist die Schönheit in Osteuropa. Pflanzen Sie die immergrüne Staude in kleinen Tuffs von 3-5 oder bis 10 Stück und mit ca. 13 Pflanzen pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 20-30 cm. Nehmen Sie einen Rückschnitt abgeblühter Stängel bis zum grundständigen Blattschopf vor. An optimalen Standorten ist sonst kaum Pflege nötig. Die Dianthus arenarius ist winterhart bis -40,0 Grad Celsius
Wuchs: Horstig, polsterbildend, 10-20 cm hoch
Wuchshöhe: 10 - 20 cm
Blatt: Immergrün, grasartig, grün
Frucht: Sich vierteilig öffnende Kapsel
Blüte: Weiß, einfache Einzelblüte, feinfiedrig, meist einblütiger Blütenstand, rundliche Blütenform
Blütezeit: Juni bis August
Boden: Gut durchlässig, trocken, sandig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 13
Eigenschaften: Die Dianthus arenarius (Sand-Nelke) fällt vor allem durch ihre zarten, feinfiedrigen Blüten auf, die von Juni bis August in einem klaren Weiß erstrahlen und damit sonnige Standort in der Heide, auf Freiflächen, Steingärten oder Fels-Steppen bereichert. Dort wächst sie in einer Höhe von 10 bis 20 cm fast rasenbildend auf durchlässigen Sandböden. Die Sand-Nelke kann außerdem wunderbar in Tröge gepflanzt werden. Egal wo verströmt sie stets einen angenehmen Duft und wird von Insekten geliebt. Beheimatet ist die Schönheit in Osteuropa. Pflanzen Sie die immergrüne Staude in kleinen Tuffs von 3-5 oder bis 10 Stück und mit ca. 13 Pflanzen pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 20-30 cm. Nehmen Sie einen Rückschnitt abgeblühter Stängel bis zum grundständigen Blattschopf vor. An optimalen Standorten ist sonst kaum Pflege nötig. Die Dianthus arenarius ist winterhart bis -40,0 Grad Celsius

Portrait der Sand-Nelke (Dianthus arenarius)

Die Sand-Nelke, mit ihrem botanischen Namen Dianthus arenarius, ist eine zauberhafte Erscheinung in sonnigen, trockenen Gärten. Sie gehört zur Gattung der Nelken und überzeugt durch ihre zarten, weißen Blüten, die jeden Sommer aufs Neue erscheinen. Mit ihrer polsterbildenden Wuchsform und einer Höhe von nur 10 bis 20 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für Steingärten, Heidebeete und Freiflächen. Die immergrünen, grasartigen Blätter bleiben auch im Winter attraktiv, und die Pflanze ist bis zu extremen Temperaturen von -40 Grad Celsius winterhart. Ursprünglich stammt die Sand-Nelke aus Osteuropa, wo sie auf mageren Sandböden in Heidelandschaften wächst. Diese robuste Staude ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch ein wertvoller Magnet für Insekten, die ihren angenehmen Duft schätzen.

Herkunft und Wuchs der Sand-Nelke

Die Heimat der Sand-Nelke liegt in den trockenen, sandigen Regionen Osteuropas. Sie ist dort an karge Bedingungen angepasst und wächst oft in Heiden, auf Dünen oder an Waldrändern mit durchlässigen Böden. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche im Garten: Sie benötigt einen vollsonnigen Standort und einen Boden, der nicht zu nahrhaft ist und gut abtrocknet. Im Garten entwickelt sich die Sand-Nelke zu einem dichten, polsterförmigen Horst, der durch unterirdische Ausläufer langsam in die Breite wächst. Die einzelnen Triebe sind fein und verzweigt, sodass die Pflanze eine geschlossene, rasenartige Decke bildet. Mit etwa 13 Pflanzen pro Quadratmeter erreicht man nach kurzer Zeit einen vollflächigen Bewuchs. Die Sand-Nelke blüht von Juni bis August, wobei die Blütenstiele knapp über dem Laub stehen und die zarten Blüten wie kleine Sternchen wirken.

Standort und Boden

Für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte ist die Wahl des richtigen Standorts entscheidend. Die Sand-Nelke gedeiht am besten an einem vollsonnigen Platz, an dem sie mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Sie liebt Wärme und verträgt auch extreme Trockenheit, solange der Boden durchlässig ist. Staunässe dagegen führt schnell zu Wurzelfäule, weshalb ein gut drainierter Untergrund essenziell ist. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie mehr über die spezifischen Bodenansprüche und die optimale Pflanztechnik.

Optimale Bedingungen für Dianthus arenarius

Dianthus arenarius wächst rasenbildend auf kargen Sandböden in trockenen Heidelandschaften. Diese Vorliebe spiegelt sich in den Standortanforderungen wider: Ein sandiger, kieshaltiger oder steiniger Boden mit neutralem bis leicht alkalischem pH-Wert ist ideal. Der Boden sollte mager sein, denn zu viele Nährstoffe fördern ein üppiges Blattwachstum auf Kosten der Blüten. Zudem ist eine gute Drainage wichtig, damit Regenwasser schnell abfließen kann. Auf schweren, lehmigen Böden empfiehlt es sich, Sand oder feinen Kies einzuarbeiten, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Die Sand-Nelke ist eine ausgesprochene Trockenpflanze und kommt mit wenig Wasser aus, während sie in feuchten Phasen anfällig für Pilzkrankheiten werden kann.

Bodenansprüche und Pflanzung

Vor der Pflanzung sollte der Boden tiefgründig gelockert werden, um verdichtete Schichten zu beseitigen. Auf der Gaißmayer-Seite wird beschrieben, dass sich Nelken ständig neu aussäen können; für die Gattung Dianthus wird außerdem erwähnt, dass viele Pflanzen auf Kieswegen besonders gut keimen. Daraus lässt sich ableiten, dass eine Kiesschicht oder ein Magerstreifen ideale Keimbedingungen schafft. Der Pflanzabstand sollte etwa 20 bis 30 Zentimeter betragen, damit die Pflanzen Platz zur Ausbreitung haben. Setzen Sie die Sand-Nelke in kleinen Tuffs von drei bis fünf Stück, dann wirken die weißen Blüten besonders natürlich. Nach dem Einpflanzen ist es sinnvoll, die Erde rund um die Horste leicht anzudrücken und anzugießen, aber in der Folge nur bei anhaltender Trockenheit zusätzlich zu wässern.

Blüte und Blattwerk der Sand-Nelke

Die Sand-Nelke begeistert mit einer langen Blütezeit von Juni bis August, in der sie unzählige weiße Einzelblüten hervorbringt. Diese sind einfache, rundliche Blüten mit feinfiedrigem Rand und verströmen einen dezenten, süßlichen Duft, der Bienen, Hummeln und andere Insekten anzieht. Die immergrünen, grasartigen Blätter bilden einen dichten Teppich, der auch nach der Blüte strukturelle Akzente setzt. Selbst im Winter bleibt das Laub grün und belebt den Garten. Die Kombination aus feinem Laub und zarten Blüten macht die Sand-Nelke zu einer eleganten Erscheinung, die in jedem Steingarten oder Heidebeet zur Geltung kommt.

Blütenfülle von Juni bis August

Die Blüten der Sand-Nelke sind meist einzeln an feinen Stielen angeordnet und öffnen sich nach und nach, sodass die Blütezeit mehrere Wochen andauert. Jede Blüte hat fünf Kronblätter, die am Rand tief eingeschnitten sind und so eine gefiederte Erscheinung hervorrufen. Der Durchmesser der Blüten beträgt etwa zwei bis drei Zentimeter. Sie sind reinweiß, manchmal mit einem zarten Hauch von Rosa in der Mitte. Wichtig für eine reiche Blüte ist ein sonniger Standort, denn im Schatten bleibt die Blütenbildung deutlich zurück. Auch ein Rückschnitt verblühter Stängel bis zum grundständigen Blattschopf kann eine zweite, wenn auch schwächere Blüte im Spätsommer fördern. Die Blüten sind nicht nur schön anzusehen, sondern ziehen zahlreiche Bestäuber an.

Immergrünes Laub und winterharte Struktur

Die Blätter der Sand-Nelke sind schmal, linealisch und von einem frischen Grün. Sie wachsen in gegenständigen Paaren und bilden dichte Rosetten, aus denen die Blütenstiele aufragen. Das Laub bleibt auch im Winter grün, wirkt aber in kalten Wintern manchmal etwas bräunlich, was völlig normal ist. Die Pflanze zieht ihre Blätter nie ein, sondern behält das ganze Jahr über ihr Laub. Diese Eigenschaft macht sie besonders wertvoll für Steingärten, wo sie selbst im Winter Struktur und Farbe bietet. Die Horste werden durch die immergrünen Blätter buschig und dicht, sodass Unkraut kaum eine Chance hat. Zudem ist die Sand-Nelke durch ihre tiefreichenden Wurzeln hervorragend an Trockenheit angepasst.

Verwendung im Garten

Die Sand-Nelke ist eine vielseitige Staude, die in vielen Gartensituationen eingesetzt werden kann. Dank ihrer genügsamen Natur ist sie ideal für Standorte, an denen andere Pflanzen kämpfen. Besonders gut kommt sie in Heidegärten, auf Felssteppen, in Trögen und sogar in Balkonkästen zur Geltung. Selbst für extensive Dachbegrünungen ist sie geeignet. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten vor.

Dianthus arenarius in Heide und Felssteppen

Dianthus arenarius sollte im Garten im Heidegarten, in kalkarmen, durchlässigen Sandböden und in Trögen eingesetzt werden. In Heidegärten fügt sich die Sand-Nelke harmonisch in das natürliche Farbspiel von Besenheide und Gräsern ein. In Felssteppen, die durch trockene, steinige Untergründe geprägt sind, bildet sie zusammen mit anderen Polsterstauden einen lebendigen Teppich. Ihre weißen Blüten setzen leuchtende Akzente vor dem Hintergrund von grauen Steinen und dunklen Nadelgehölzen. Auch auf Freiflächen an sonnigen, trockenen Standorten ist sie eine Bereicherung, denn sie unterdrückt Unkraut durch ihren dichten Wuchs. Die Pflanzung in kleinen Gruppen von drei bis zehn Stück wirkt besonders natürlich.

Sand-Nelke in Trögen und Balkonkästen

Die Sand-Nelke eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Steintrögen, da sie mit wenig Erde auskommt und Trockenheit liebt. In Kombination mit anderen niedrigen Stauden wie Sedum oder Saxifraga entstehen reizvolle Miniaturlandschaften. Die Sand-Nelke ist bei Naturgärtnern auch zur Pflanzung in Balkonkästen beliebt. Wichtig ist, dass das Gefäß über ausreichende Abzugslöcher verfügt, damit sich keine Staunässe bildet. Eine Drainageschicht aus Kies oder Blähton verbessert die Durchlüftung. In Balkonkästen kann die Sand-Nelke mit anderen sonnenhungrigen Kräutern wie Thymian oder Lavendel kombiniert werden. Sie blüht den ganzen Sommer über und verströmt dabei einen angenehmen Duft, der auf dem Balkon für eine wohlige Atmosphäre sorgt.

Extensive Dachbegrünung mit der Sand-Nelke

Als zusätzliche Verwendung wird für Dianthus arenarius die extensive Dachbegrünung angegeben. Auf Flachdächern mit einer dünnen Substratschicht von wenigen Zentimetern Höhe kommt die Sand-Nelke bestens zurecht. Sie trotzt Wind, Trockenheit und starker Sonneneinstrahlung und entwickelt sich zu einem dichten, blühenden Teppich. Gemeinsam mit anderen Dachbegrünungsklassikern wie Sedum-Arten oder Gräsern schafft sie einen pflegeleichten, ökologisch wertvollen Lebensraum. Die extensive Dachbegrünung trägt zur Verbesserung des Mikroklimas bei, speichert Regenwasser und bietet Insekten Nahrung. Die Sand-Nelke ist hierfür besonders geeignet, da sie mit minimalem Aufwand auskommt und dennoch üppige weiße Blüten hervorzubringen vermag.

Pflanzpartner für Dianthus arenarius

Um die Schönheit der Sand-Nelke im Beet zu betonen, empfiehlt es sich, sie mit passenden Begleitern zu kombinieren. Da die Sand-Nelke trockene, sonnige Standorte bevorzugt, sollten die Partner ähnliche Ansprüche haben. Geeignet sind Polsterstauden, Gräser und Kräuter, die ebenfalls mit wenig Wasser auskommen und die Lücken zwischen den Horsten füllen. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige geeignete Pflanzpartner vor.

Passende Stauden für trockene Standorte

Eine ideale Begleiterin ist die Grasnelke oder die Heidenelke (Dianthus deltoides), die mit ähnlichen Blütezeiten und Ansprüchen harmoniert. Auch der Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) mit seinen violetten Blüten bietet einen schönen Kontrast zu den weißen Nelkenblüten. Der Sonnenhut (Echinacea purpurea) wiederum in seinen warmen Rottönen ergänzt die Sand-Nelke farblich und lockt ebenfalls viele Insekten an. Für den Vordergrund eignen sich niedrige Polsterstauden wie Mauerpfeffer (Sedum acre) oder Fetthenne (Sedum album), die mit ihren gelben oder weißen Blüten für Frühjahrsakzente sorgen. Gemeinsam schaffen diese Pflanzen einen naturnahen Lebensraum, der Trockenheit standhält und optisch überzeugt.

Grasartige und bodenbedeckende Partner

Ziergräser wie das Federgras (Stipa tenuissima) oder das Blauschwingelgras (Festuca glauca) ergänzen den zarten Wuchs der Sand-Nelke. Ihre filigranen Halme lockern die Struktur auf und bewegen sich anmutig im Wind. Am Boden bildet der Thymian (Thymus serpyllum) einen duftenden Teppich, der ähnliche Standortansprüche hat und mit seinen kleinen rosa Blüten eine schöne Ergänzung darstellt. Der Kriechende Andorn (Glechoma hederacea) hingegen ist weniger geeignet, da er feuchtere Böden bevorzugt. In der Kombination sollten Sie darauf achten, dass alle Pflanzen viel Licht bekommen und nicht von schneller wachsenden Nachbarn überdeckt werden. Eine Pflanzung in Gruppen mit ausreichendem Abstand sorgt für ein harmonisches Gesamtbild.

Pflege und Überwinterung

Die Sand-Nelke gilt als ausgesprochen pflegeleicht. Dennoch gibt es einige Maßnahmen, die zu einer gesunden Entwicklung und langen Lebensdauer beitragen. Dazu gehören vor allem der richtige Rückschnitt, eine angepasste Bewässerung und der Schutz vor Winterfeuchte. Wenn Sie diese Punkte beachten, werden Sie viele Jahre Freude an Ihrer Sand-Nelke haben.

Rückschnitt und Erhaltung der Sand-Nelke

Nach der Blüte im Hochsommer sollte man die verblühten Stängel bis zum grundständigen Blattschopf zurückschneiden. Dies fördert nicht nur die Bildung neuer Blattröschen, sondern beugt auch der Selbstaussaat vor, falls eine unkontrollierte Ausbreitung unerwünscht ist. Ein kräftiger Rückschnitt im Frühjahr, etwa im März, regt die Pflanze zu dichtem Neuaustrieb an und verhindert Verkahlung im Zentrum der Horste. Schneiden Sie dafür die Triebe auf etwa fünf Zentimeter über dem Boden zurück. Dies sollte jedoch nur bei etablierten, kräftigen Pflanzen durchgeführt werden, da sie den Schnitt gut vertragen. Entfernen Sie zeitgleich abgestorbene Blätter, um Pilzerkrankungen vorzubeugen. Wenn Sie die Samenkapseln stehen lassen, sorgt die Sand-Nelke durch Selbstaussaat für Nachwuchs an geeigneten Stellen.

Wasserbedarf und Düngung

Die Sand-Nelke bevorzugt trockene Bedingungen und sollte nur in anhaltenden Trockenperioden gegossen werden. Gießen Sie dann durchdringend, aber selten, um die Wurzeln zur Tiefe zu zwingen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Gedüngt wird nur zurückhaltend, denn zu viel Nährstoff führt zu weichem, kränklichem Wachstum und verringerter Blütenbildung. Eine dünne Schicht Kompost im Frühjahr ist ausreichend, besser ist jedoch, auf Düngung ganz zu verzichten, wenn der Boden mager ist. Auf schweren Böden kann etwas Sand oder Kies eingearbeitet werden, um die Drainage zu verbessern. Eine Mulchschicht aus grobem Kies hält den Wurzelbereich trocken und unterdrückt Unkräuter. Diese Pflegemaßnahmen tragen zu einer langjährigen Gesundheit der Pflanze bei.

Winterharte und Frostschutz bei Dianthus arenarius

Die Sand-Nelke ist extrem winterhart und übersteht Temperaturen bis -40 Grad Celsius problemlos. Sie gehört der Klimazone Z3 an. Im Winter besteht die größte Gefahr nicht durch Frost, sondern durch zu viel Nässe. Deshalb ist ein durchlässiger Boden auch im Winter wichtig. Ein Winterschutz aus Reisig oder Laub ist nicht nötig, kann aber auf schweren Böden als Schutz vor Staunässe dienen. Schnee wirkt als natürliche Isolierung und schadet nicht. Nach dem Winter sollten Sie abgestorbene Blätter entfernen, um die Luftzirkulation zu verbessern. Bei Staunässe kann die Pflanze von Wurzelfäule befallen werden, daher ist eine gute Drainage die beste Vorbeugung. Mit diesen einfachen Maßnahmen wird Ihre Sand-Nelke viele Jahre gedeihen.

Wissenswertes über Dianthus arenarius

Die Sand-Nelke blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist nicht nur aufgrund ihrer Schönheit geschätzt. Ihr botanischer Name verrät mehr über ihre Herkunft und symbolische Bedeutung. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie interessante Hintergründe zur Namensgebung und den Besonderheiten dieser Pflanze.

Historisches und botanische Besonderheiten

Der Gattungsname Dianthus stammt aus dem Altgriechischen und setzt sich aus den Wörtern "Dios" (des Zeus) und "anthos" (Blume) zusammen. Für die Gattung Dianthus wird die Namensherkunft aus dem Altgriechischen erklärt: "Dios anthos" bedeutet die Blume des Zeus. Dies unterstreicht die besondere Wertschätzung, die Nelken schon in der Antike genossen. Das Artepitheton "arenarius" leitet sich vom lateinischen Wort "arena" ab, was Sand bedeutet, und weist auf den bevorzugten Standort hin. Die Sand-Nelke wird auch als Sandnelke bezeichnet und ist eng mit anderen wilden Nelkenarten verwandt. In der Volksmedizin wurden Nelken früher als Heilpflanze eingesetzt, heute steht jedoch ihr ökologischer Wert im Vordergrund. Sie ist eine wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlinge und Wildbienen und trägt zur Biodiversität in naturnahen Gärten bei. Die Frucht ist eine sich vierteilig öffnende Kapsel, die zahlreiche Samen freigibt und zur Ausbreitung beiträgt. Diese Pflanze ist ein wahres Juwel für jeden Trockenstandort und bereichert den Garten mit ihrer schlichten Eleganz.

Name Deutsch: Sand-Nelke.
Name Botanisch: Dianthus arenarius.
Wuchs: Horstig, polsterbildend, 10-20 cm hoch.
Wuchshöhe: 10 - 20 cm.
Blatt: Immergrün, grasartig, grün.
Frucht: Sich vierteilig öffnende Kapsel.
Blüte: Weiß, einfache Einzelblüte, feinfiedrig, meist einblütiger Blütenstand, rundliche Blütenform.
Blütezeit: Juni bis August.
Boden: Gut durchlässig, trocken, sandig, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 13.
Eigenschaften: Die Dianthus arenarius (Sand-Nelke) fällt vor allem durch ihre zarten, feinfiedrigen Blüten auf, die von Juni bis August in einem klaren Weiß erstrahlen und damit sonnige Standort in der Heide, auf Freiflächen, Steingärten oder Fels-Steppen bereichert. Dort wächst sie in einer Höhe von 10 bis 20 cm fast rasenbildend auf durchlässigen Sandböden. Die Sand-Nelke kann außerdem wunderbar in Tröge gepflanzt werden. Egal wo verströmt sie stets einen angenehmen Duft und wird von Insekten geliebt. Beheimatet ist die Schönheit in Osteuropa. Pflanzen Sie die immergrüne Staude in kleinen Tuffs von 3-5 oder bis 10 Stück und mit ca. 13 Pflanzen pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 20-30 cm. Nehmen Sie einen Rückschnitt abgeblühter Stängel bis zum grundständigen Blattschopf vor. An optimalen Standorten ist sonst kaum Pflege nötig. Die Dianthus arenarius ist winterhart bis -40,0 Grad Celsius.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Sand-Nelke (Dianthus arenarius)

Die Sand-Nelke, mit ihrem botanischen Namen Dianthus arenarius, ist eine zauberhafte Erscheinung in sonnigen, trockenen Gärten. Sie gehört zur Gattung der Nelken und überzeugt durch ihre zarten, weißen Blüten, die jeden Sommer aufs Neue erscheinen. Mit ihrer polsterbildenden Wuchsform und einer Höhe von nur 10 bis 20 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für Steingärten, Heidebeete und Freiflächen. Die immergrünen, grasartigen Blätter bleiben auch im Winter attraktiv, und die Pflanze ist bis zu extremen Temperaturen von -40 Grad Celsius winterhart. Ursprünglich stammt die Sand-Nelke aus Osteuropa, wo sie auf mageren Sandböden in Heidelandschaften wächst. Diese robuste Staude ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch ein wertvoller Magnet für Insekten, die ihren angenehmen Duft....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
10 - 20 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Juni - August

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Pflanz- und Pflegetipps Dianthus arenarius / Sand-Nelke

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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