| Wuchs: | Staude, aufrecht, rhizombildend, 60 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm |
| Blatt: | Sommergrün, schwertförmig, erst gelb, dann grünweiß gestreift |
| Frucht: | Kapseln |
| Blüte: | Hellviolett, einfach, meist einblütig, Sonderblütenform |
| Blütezeit: | Juni bis Juli |
| Wurzeln: | Rhizome |
| Boden: | Trockene bis frische, normal durchlässige und neutrale Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: |
Die Iris pallida 'Argentea Variegata' (Weißgestreifte Schwertlilie) ist eine wundervolle Blattschmuckstaude, die in Kombination mit hellvioletten Blüten, welche eine Sonderform besitzen, dekorative...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, rhizombildend, 60 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm |
| Blatt: | Sommergrün, schwertförmig, erst gelb, dann grünweiß gestreift |
| Frucht: | Kapseln |
| Blüte: | Hellviolett, einfach, meist einblütig, Sonderblütenform |
| Blütezeit: | Juni bis Juli |
| Wurzeln: | Rhizome |
| Boden: | Trockene bis frische, normal durchlässige und neutrale Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 7 |
| Eigenschaften: | Die Iris pallida 'Argentea Variegata' (Weißgestreifte Schwertlilie) ist eine wundervolle Blattschmuckstaude, die in Kombination mit hellvioletten Blüten, welche eine Sonderform besitzen, dekorative Akzente in Ihre Gartenlandschaft setzt. Das Blätterkleid ist anfangs gelb gefärbt, bevor es grünweiße Streifen erhält. Insgesamt erweist sich die Weißgestreifte Schwertlilie als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Dieses Schmuckstück kommt bestens auf Freiflächen zur Geltung. Bis zu 7 Pflanzen finden auf einem Quadratmeter Platz. Um ein tolles Gesamtbild zu erhalten, empfehlen wir eine Pflanzung in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren. Tipp: Wenn die Blühfähigkeit nachlässt, sollten Sie die Weißgestreifte Schwertlilie teilen. |
- Portrait der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata'
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk der Weißgestreiften Schwertlilie
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Iris pallida 'Argentea Variegata'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über die Weißgestreifte Schwertlilie
Die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata', botanisch Iris pallida 'Argentea Variegata', ist ein faszinierender Cultivar, der durch sein außergewöhnliches Blattwerk und zarte Blüten besticht. Diese Staude gehört zur Gattung der Schwertlilien und vereint Robustheit mit dekorativem Wert. Ihre rhizombildende Wuchsform und anspruchslose Natur machen sie zu einer beliebten Wahl für sonnige Gärten. In diesem Portrait erfahren Sie alles über die Besonderheiten dieser Pflanze, von ihrer Herkunft bis zu ihren praktischen Einsatzmöglichkeiten.
Portrait der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata'
Die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' ist eine Staude, die durch ihre vielseitigen Eigenschaften überzeugt. Als Cultivar wurde sie gezielt für ihre dekorativen Merkmale selektiert und bereichert heute viele Gärten. Ihr deutscher Name verweist auf das charakteristische Blattmuster, während der botanische Name Iris pallida ihre Zugehörigkeit zu einer bestimmten Art innerhalb der Schwertlilien kennzeichnet. Diese Pflanze ist nicht nur optisch ansprechend, sondern auch pflegeleicht und winterhart, was sie zu einer zuverlässigen Bereicherung für jeden Gartenfreund macht.
Die besondere Iris pallida
Die Iris pallida 'Argentea Variegata' ist eine Sorte der Art Iris pallida, die für ihre duftenden Blüten bekannt ist. Als Cultivar wurde sie speziell für ihre panaschierten Blätter gezüchtet, was sie von der Wildform unterscheidet. Die Pflanze bildet Rhizome aus, die als unterirdische Speicherorgane dienen und für die vegetative Vermehrung genutzt werden können. Mit einer Wuchshöhe von 40 bis 60 cm gehört sie zu den mittelhohen Stauden und eignet sich daher gut für die mittlere Ebene in Beeten. Ihre sommergrüne Natur bedeutet, dass sie im Herbst ihr Laub verliert, um im Frühjahr neu auszutreiben. Die Weißgestreifte Schwertlilie ist anspruchslos und gedeiht auch unter weniger idealen Bedingungen, was sie zu einer robusten Wahl macht.
Wuchs und Wuchshöhe
Der Wuchs der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata' ist aufrecht und straff, was ihr ein elegantes Erscheinungsbild verleiht. Die Staude erreicht eine Höhe von etwa 60 cm, wobei die genaue Höhe von Standortfaktoren wie Bodenbeschaffenheit und Lichtverhältnissen abhängen kann. Die rhizombildende Eigenschaft ermöglicht es der Pflanze, sich langsam, aber stetig auszubreiten, ohne invasiv zu werden. Pro Quadratmeter können bis zu sieben Exemplare gepflanzt werden, um einen dichten Bestand zu erreichen. Für ein harmonisches Gesamtbild empfiehlt sich die Pflanzung in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen, die dann als Gruppe wirken. Diese Wuchsform macht die Iris pallida 'Argentea Variegata' ideal für die Gestaltung von Freiflächen und Beeten, wo sie als strukturgebendes Element dient.
Nach diesem umfassenden Portrait wenden wir uns den Standortansprüchen zu, die für ein gesundes Gedeihen der Weißgestreiften Schwertlilie entscheidend sind.
Standort und Boden
Die Wahl des richtigen Standorts und Bodens ist fundamental für die erfolgreiche Kultur der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata'. Diese Staude stellt bestimmte Anforderungen, die bei der Planung berücksichtigt werden sollten, um ihre volle Pracht entfalten zu können. Ein optimaler Standort fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Blütenbildung und die Ausprägung der charakteristischen Blattfärbung. Im Folgenden werden die idealen Bedingungen im Detail erläutert.
Sonnige Lagen für Iris pallida 'Argentea Variegata'
Die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' bevorzugt sonnige Standorte, an denen sie mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Volle Sonne ist essenziell, um die intensive Blattfärbung und die reiche Blüte zu gewährleisten. Im Halbschatten kann die Pflanze zwar überleben, aber die Streifen auf den Blättern werden weniger ausgeprägt sein und die Blütenbildung könnte nachlassen. Iris pallida 'Argentea Variegata' wird daher der Kategorie „Iris für trockene, sonnige Standorte“ zugeordnet, was ihre Eignung für solche Lagen unterstreicht. Ein Platz in Südlage oder in offenen Beeten, die nicht von größeren Gehölzen beschattet werden, ist ideal. Die sonnige Exposition unterstützt zudem die Bildung kräftiger Rhizome, die für die Überwinterung und Vermehrung wichtig sind.
Der ideale Boden
Der Boden für die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' sollte trocken bis frisch sein, mit normaler Durchlässigkeit und einem neutralen pH-Wert. Schwere, lehmige Böden können durch die Zugabe von Sand oder Kies verbessert werden, um Staunässe zu vermeiden, die Rhizome faulen lassen könnte. Leichte, sandige Böden hingegen profitieren von einer Beimischung von Kompost, um die Wasserhaltefähigkeit zu erhöhen. Ein neutraler pH-Bereich zwischen 6,5 und 7,5 ist optimal, da er die Nährstoffaufnahme fördert. Die Pflanze toleriert auch leicht alkalische oder saure Böden, aber extreme Werte sollten vermieden werden. Durchlässigkeit ist entscheidend, da die Rhizome Luft benötigen und nicht im Wasser stehen dürfen. Ein gut vorbereiteter Boden bildet die Basis für eine gesunde Entwicklung dieser anspruchslosen Staude.
Mit den richtigen Standortbedingungen im Blick können wir uns nun den ästhetischen Highlights der Weißgestreiften Schwertlilie widmen: ihrer Blüte und ihrem Blattwerk.
Blüte und Blattwerk der Weißgestreiften Schwertlilie
Die Blüte und das Blattwerk der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata' sind ihre herausragenden Merkmale, die sie zu einer vielseitigen Zierde machen. Während die Blüten für kurze Zeit im Jahr faszinieren, bietet das Blattwerk über die gesamte Vegetationsperiode hinweg visuellen Reiz. Diese Kombination aus temporärer und dauerhafter Schönheit macht die Staude so wertvoll für die Gartengestaltung. Im Folgenden werden beide Aspekte detailliert beschrieben.
Die hellvioletten Blüten
Die Blüten der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata' erscheinen in einem zarten Hellviolett und besitzen eine einfache, aber elegante Form. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni, wobei jede Blüte meist einzeln an einem Stiel sitzt und somit als einblütig bezeichnet wird. Die typische Blütenform zeichnet sich durch spezielle Merkmale aus, die charakteristisch für Iris-Arten sind, wie etwa die Dreiteilung der Blütenblätter. Die Blüten duften leicht, was Iris pallida 'Argentea Variegata' zur Kategorie „Duftende Iris“ zuordnet. Nach der Blüte bilden sich Kapseln als Früchte, die Samen enthalten und zur Vermehrung genutzt werden können. Die hellviolette Farbe harmoniert perfekt mit dem grün-weißen Blattwerk und schafft einen dekorativen Kontrast. Obwohl die Blütezeit relativ kurz ist, lohnt sich die Wartezeit für diesen Höhepunkt im Gartenjahr.
Das schwertförmige Blattwerk
Das Blattwerk der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata' ist sommergrün, schwertförmig und zeigt eine faszinierende Farbentwicklung. Anfangs sind die Blätter gelb gefärbt, bevor sie im Laufe der Saison grün-weiße Streifen annehmen, die der Staude ihren deutschen Namen geben. Diese Panaschierung bleibt bis zum Herbst erhalten und sorgt für einen dauerhaften Blattschmuck, auch wenn keine Blüten vorhanden sind. Die schwertförmige Blattform verleiht der Pflanze eine strukturelle Note, die in gemischten Pflanzungen besonders zur Geltung kommt. Die Blätter erreichen eine Länge von bis zu 40 cm und stehen aufrecht, was den gesamten Wuchs kompakt und ordentlich erscheinen lässt. Im Herbst verfärben sie sich gelblich, bevor sie absterben, und treiben im Frühjahr erneut aus. Dieses Blattwerk macht die Iris pallida 'Argentea Variegata' zu einer wertvollen Blattschmuckstaude, die ganzjährig Akzente setzt.
Nach dieser Betrachtung der ästhetischen Eigenschaften wollen wir uns nun den praktischen Anwendungen der Weißgestreiften Schwertlilie im Garten zuwenden.
Verwendung im Garten
Die Verwendung der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata' im Garten ist vielfältig und reicht von rein dekorativen Zwecken bis hin zu funktionalen Aspekten. Ihre Eigenschaften als Blattschmuckstaude und ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Gartenbereiche machen sie zu einer flexiblen Wahl. Ob in Einzelstellung oder in Kombination mit anderen Pflanzen, sie bereichert jede Gartengestaltung. Die folgenden Abschnitte beleuchten die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten im Detail.
Als Blattschmuckstaude
Als Blattschmuckstaude wird die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' vor allem für ihr auffälliges Blattwerk geschätzt, das über Monate hinweg visuellen Reiz bietet. Die grün-weißen Streifen auf den schwertförmigen Blättern schaffen helle Akzente in Beeten und Rabatten, die auch an schattigeren Tagen für Leuchtkraft sorgen. Diese Eigenschaft macht sie ideal für die Gestaltung von Vordergründen oder als Einfassungspflanze, wo ihre Blätter gut zur Geltung kommen. Im Vergleich zu rein blühenden Stauden bietet die Iris pallida 'Argentea Variegata' damit eine dauerhafte Dekoration, die unabhängig von der Blütezeit wirkt. Sie eignet sich auch für moderne Gärten, in denen strukturelle Elemente und Farbkontraste im Vordergrund stehen. Durch ihre mittlere Wuchshöhe von 60 cm fügt sie sich harmonisch in vielschichtige Pflanzungen ein.
Auf Freiflächen und in Beeten
Auf Freiflächen und in Beeten kommt die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' besonders gut zur Geltung, da sie hier ausreichend Sonne und Platz für ihre Ausbreitung findet. Freiflächen sind offene, sonnige Bereiche ohne größere Gehölze, die ideale Bedingungen für diese Staude bieten. In Beeten kann sie als Strukturpflanze dienen, die durch ihren aufrechten Wuchs Höhe und Form einbringt. Die Pflanzung in Tuffs von drei bis fünf Exemplaren schafft natürliche Gruppen, die als Blickfang wirken. Pro Quadratmeter können bis zu sieben Pflanzen gesetzt werden, um einen dichten Bestand zu erreichen, der Unkraut unterdrückt. Diese Verwendung eignet sich sowohl für formale als auch für naturnahe Gärten, wo die Iris pallida 'Argentea Variegata' als zuverlässiger und pflegeleichter Bestandteil integriert wird.
Iris pallida 'Argentea Variegata' als duftende Iris
Die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' wird auch als duftende Iris verwendet, da ihre hellvioletten Blüten einen leichten, angenehmen Duft verströmen. Sie ist der Kategorie „Duftende Iris“ zugeordnet, was sie für Duftgärten oder Bereiche in der Nähe von Sitzplätzen interessant macht. Der Duft ist besonders in den Morgen- und Abendstunden wahrnehmbar und lockt zudem Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge an. Diese Eigenschaft macht die Staude zu einer multifunktionalen Bereicherung, die nicht nur optisch, sondern auch olfaktorisch wirkt. In Kombination mit anderen duftenden Pflanzen kann sie Teil eines sinnlichen Gartenerlebnisses werden. Die Verwendung als duftende Iris unterstreicht den vielseitigen Charakter der Iris pallida 'Argentea Variegata', die damit über rein visuelle Reize hinausgeht.
Nachdem wir die Verwendungsmöglichkeiten erkundet haben, betrachten wir nun passende Pflanzpartner, die die Weißgestreifte Schwertlilie optimal ergänzen.
Pflanzpartner für Iris pallida 'Argentea Variegata'
Die Wahl der richtigen Pflanzpartner ist entscheidend, um die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' optimal in Szene zu setzen und synergetische Effekte zu erzielen. Gute Begleiter sollten ähnliche Standortansprüche haben und ästhetisch harmonieren, ohne die Staude zu überwuchern. Durch kluge Kombinationen können Kontraste geschaffen oder harmonische Ensembles gebildet werden. Im Folgenden werden verschiedene Pflanzpartner vorgestellt, die sich bewährt haben.
Begleiter für trockene Standorte
Für trockene, sonnige Standorte eignen sich Pflanzen, die ähnliche Bedingungen bevorzugen und die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' ergänzen. Ein idealer Partner ist der Lavendel (Lavandula angustifolia), der mit seinen silbrigen Blättern und violetten Blüten einen schönen Kontrast zum grün-weißen Blattwerk der Iris bildet. Auch der Sonnenhut (Echinacea purpurea) passt gut, da seine kräftigen rosa Blüten die zarten hellvioletten Blüten der Schwertlilie unterstreichen. Die Fetthenne (Sedum telephium) bietet mit ihren sukkulenten Blättern und späten Blüten eine texturliche Abwechslung. Diese Pflanzen teilen die Vorliebe für durchlässige Böden und volle Sonne, was die Pflege vereinfacht. Durch solche Kombinationen entstehen pflegeleichte Beete, die über lange Zeit attraktiv bleiben.
Kontraste mit Blattschmuck
Um das Blattwerk der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata' hervorzuheben, können Pflanzen mit kontrastierendem Laub als Partner dienen. Das Purpurglöckchen (Heuchera sanguinea) bietet beispielsweise dunkelrote oder bronzefarbene Blätter, die einen spannenden Gegensatz zu den grün-weißen Streifen der Iris schaffen. Der Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit seinen weichen, gelb-grünen Blättern und zierlichen Blütenständen ergänzt die strukturelle Note der schwertförmigen Blätter. Auch das Silberblatt (Lunaria annua) mit seinen silbrigen Schoten kann als Hintergrundpflanze interessante Akzente setzen. Diese Kombinationen betonen die panaschierten Blätter der Iris pallida 'Argentea Variegata' und schaffen vielschichtige Pflanzbilder, die das Auge fesseln.
Die Weißgestreifte Schwertlilie in Kombination
Die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' kann auch mit anderen Stauden kombiniert werden, die ähnliche Wuchshöhen und Blütezeiten haben, um harmonische Ensembles zu bilden. Die Katzenminze (Nepeta faassenii) mit ihren lavendelblauen Blüten und grau-grünen Blättern bildet einen weichen Gegenpol zur aufrechten Iris. Die Sterndolde (Astrantia major) bringt mit ihren zarten, sternförmigen Blüten eine filigrane Note ein. Der Storchschnabel (Geranium sanguineum) deckt mit seiner langen Blütezeit und seinem teppichartigen Wuchs den Boden ab und unterstreicht die Höhe der Schwertlilie. Solche Pflanzungen sind nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch ökologisch wertvoll, da sie Insekten Nahrung bieten. Die Iris pallida 'Argentea Variegata' fungiert in diesen Kombinationen oft als strukturelles Element, das die Komposition trägt.
Nach der Betrachtung der Pflanzpartner wenden wir uns nun der Pflege und Überwinterung der Weißgestreiften Schwertlilie zu, die für ihre Langlebigkeit entscheidend sind.
Pflege und Überwinterung
Die Pflege und Überwinterung der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata' sind vergleichsweise unkompliziert, was sie zu einer beliebten Staude für Gartenanfänger und erfahrene Gärtner macht. Dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen zu beachten, um die Gesundheit und Vitalität der Pflanze langfristig zu erhalten. Von der regelmäßigen Pflege bis zur Vorbereitung auf den Winter gibt es wichtige Schritte, die im Folgenden erläutert werden.
Grundsätzliche Pflege
Die grundsätzliche Pflege der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata' umfasst Bewässerung, Düngung und gelegentliches Ausputzen. Gegossen werden sollte nur bei längerer Trockenheit, da die Staude trockene Böden bevorzugt und Staunässe vermieden werden muss. Im Frühjahr kann eine Gabe von Kompost oder einem ausgewogenen Langzeitdünger das Wachstum unterstützen, aber übermäßige Düngung sollte unterbleiben, um ein zu weiches Wachstum zu verhindern. Verblühte Blütenstiele können nach der Blüte entfernt werden, um die Energie der Pflanze in die Rhizome zu lenken. Das Laub sollte erst im späten Herbst geschnitten werden, wenn es vollständig eingezogen ist, da es bis dahin weiterhin Nährstoffe für die Rhizome produziert. Diese Pflegemaßnahmen halten die Iris pallida 'Argentea Variegata' gesund und fördern ihre Blühfreudigkeit.
Teilung der Weißgestreiften Schwertlilie
Die Teilung der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata' ist eine wichtige Pflegemaßnahme, die alle drei bis fünf Jahre durchgeführt werden sollte, wenn die Blühfähigkeit nachlässt. Der beste Zeitpunkt dafür ist der Spätsommer oder frühe Herbst, nachdem die Pflanze ihre Vegetationsperiode abgeschlossen hat. Dazu werden die Rhizome vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Messer in Teilstücke geschnitten, die jeweils mindestens ein Blattbüschel und Wurzeln aufweisen. Die Teilstücke werden dann an einem neuen Standort wieder eingepflanzt, wobei die Rhizome nur leicht mit Erde bedeckt werden sollten. Diese Verjüngung fördert nicht nur die Blütenbildung, sondern auch die Vitalität der Staude. Die Teilung ist zudem eine einfache Methode zur Vermehrung, um weitere Exemplare der Iris pallida 'Argentea Variegata' zu gewinnen.
Überwinterung von Iris pallida 'Argentea Variegata'
Die Überwinterung der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata' ist unkompliziert, da die Staude zuverlässig winterhart ist und Temperaturen bis etwa -20 °C problemlos übersteht. In den meisten Regionen Deutschlands benötigt sie keinen speziellen Winterschutz, solange der Boden durchlässig ist und keine Staunässe auftritt. In sehr kalten Lagen oder bei späten Frösten kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig die Rhizome schützen, aber dies ist meist nicht notwendig. Wichtig ist, dass das Laub im Herbst nicht zu früh entfernt wird, da es als natürlicher Schutz dient. Im Frühjahr treibt die Pflanze dann wieder aus, sobald die Temperaturen steigen. Diese Robustheit macht die Iris pallida 'Argentea Variegata' zu einer pflegeleichten Wahl für ganzjährige Gärten.
Abschließend werfen wir einen Blick auf wissenswerte Hintergründe und Besonderheiten der Weißgestreiften Schwertlilie, die ihr Profil abrunden.
Wissenswertes über die Weißgestreifte Schwertlilie
Die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' hat neben ihren gärtnerischen Qualitäten auch interessante historische und botanische Aspekte, die es wert sind, beleuchtet zu werden. Von Synonymen bis zu ihrer Rolle in der Gartenkultur gibt es viel zu entdecken. Dieses Wissen vertieft das Verständnis für diese Staude und kann bei der Planung und Pflege hilfreich sein. Im letzten Abschnitt werden diese Punkte zusammengefasst.
Synonyme und Hintergründe
Die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' ist auch unter dem Synonym Iris pallida 'Argentea Variegata (=Albovariegata)' bekannt, wobei „Albovariegata“ als alternative Bezeichnung dient. Dieses Synonym findet sich in einigen Fachquellen und unterstreicht die Variabilität in der Nomenklatur von Cultivaren. Die Staude ist ein gezüchteter Cultivar, der aus der Art Iris pallida hervorgegangen ist, die in Südeuropa heimisch ist. Ihre panaschierten Blätter sind das Ergebnis gezielter Züchtung, um dekorative Merkmale zu betonen. In der Gartenkultur wird sie oft als Beispiel für eine vielseitige Blattschmuckstaude angeführt, die auch unter schwierigen Bedingungen gedeiht. Diese Hintergründe machen die Iris pallida 'Argentea Variegata' zu einer interessanten Pflanze mit einer reichen Geschichte.
| Name Deutsch: | Weißgestreifte Schwertlilie. |
| Name Botanisch: | Iris pallida 'Argentea Variegata'. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, rhizombildend, 60 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, schwertförmig, erst gelb, dann grünweiß gestreift. |
| Frucht: | Kapseln. |
| Blüte: | Hellviolett, einfach, meist einblütig, Sonderblütenform. |
| Blütezeit: | Juni bis Juli. |
| Wurzeln: | Rhizome. |
| Boden: | Trockene bis frische, normal durchlässige und neutrale Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 7. |
| Eigenschaften: | Die Iris pallida 'Argentea Variegata' (Weißgestreifte Schwertlilie) ist eine wundervolle Blattschmuckstaude, die in Kombination mit hellvioletten Blüten, welche eine Sonderform besitzen, dekorative Akzente in Ihre Gartenlandschaft setzt. Das Blätterkleid ist anfangs gelb gefärbt, bevor es grünweiße Streifen erhält. Insgesamt erweist sich die Weißgestreifte Schwertlilie als anspruchslos, pflegeleicht und zuverlässig winterhart. Dieses Schmuckstück kommt bestens auf Freiflächen zur Geltung. Bis zu 7 Pflanzen finden auf einem Quadratmeter Platz. Um ein tolles Gesamtbild zu erhalten, empfehlen wir eine Pflanzung in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren. Tipp: Wenn die Blühfähigkeit nachlässt, sollten Sie die Weißgestreifte Schwertlilie teilen.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata', botanisch Iris pallida 'Argentea Variegata', ist ein faszinierender Cultivar, der durch sein außergewöhnliches Blattwerk und zarte Blüten besticht. Diese Staude gehört zur Gattung der Schwertlilien und vereint Robustheit mit dekorativem Wert. Ihre rhizombildende Wuchsform und anspruchslose Natur machen sie zu einer beliebten Wahl für sonnige Gärten. In diesem Portrait erfahren Sie alles über die Besonderheiten dieser Pflanze, von ihrer Herkunft bis zu ihren praktischen Einsatzmöglichkeiten. Portrait der Weißgestreiften Schwertlilie 'Argentea Variegata'Die Weißgestreifte Schwertlilie 'Argentea Variegata' ist eine Staude, die.... |
Pflanz- und Pflegetipps Iris pallida 'Argentea Variegata' / Weißgestreifte Schwertlilie
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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