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Weiche Bärentatze 'Hollard`s Gold'

Acanthus mollis 'Hollard`s Gold'

Acanthus mollis 'Hollard`s Gold' (Weiche Bärentatze) mit großen, gelappten Blättern und hohen weißen Blütenständen.
Weiche Bärentatze (Acanthus mollis) 'Hollard`s Gold' mit aufrechtem Blütenstand und weißen Blüten, Nahaufnahme.
Sommergrün
Weiß bis hellviolett
Sonnig-halbschattig
Juli - August
bis zu 120 cm
ab 7,95 €
   
Wuchs: Aufrecht, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Sommergrün, glänzend gelblichgrüne Blattfarbe, fiederteilig
Frucht: -
Blüte: Einfache, weiß, hellviolett-farbene, ährige Blütenstände, lippenartig
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: -
Boden: Frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 2 bis 3
Eigenschaften:
Die Acanthus mollis 'Hollard´s Gold‘ (Weiche Bärentatze) ist eine Staude aus der Familie der Akanthusgewächse. Ihre wunderschönen weiß bis hellvioletten Hochblätter werden auch Ihren Garten...
bereichern. Auf frischem, durchlässigem Boden in sonniger bis halbschattiger Lage benötigt die Acanthus mollis Hollard´s Gold kaum Pflege und ist zudem bis zu -23,3 °C winterhart. Lediglich Stau- und Winternässe sollten vermieden werden. Wir empfehlen zwei bis drei Pflanzen auf den Quadratmeter. Um bestens zur Geltung zu kommen, pflanzen Sie die sommergrüne Acanthus mollis 'Hollard´s Gold' einzeln oder in kleinen Tuffs von 3-5 Pflanzen. Besonders ansprechend ist die Weiche Bärentatze auf Freiflächen, in Fels-Steppen und an Gehölzrändern. Auch die Verwendung als Schnittpflanze ist beliebt.
Wuchs: Aufrecht, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Sommergrün, glänzend gelblichgrüne Blattfarbe, fiederteilig
Frucht: -
Blüte: Einfache, weiß, hellviolett-farbene, ährige Blütenstände, lippenartig
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: -
Boden: Frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 2 bis 3
Eigenschaften: Die Acanthus mollis 'Hollard´s Gold‘ (Weiche Bärentatze) ist eine Staude aus der Familie der Akanthusgewächse. Ihre wunderschönen weiß bis hellvioletten Hochblätter werden auch Ihren Garten bereichern. Auf frischem, durchlässigem Boden in sonniger bis halbschattiger Lage benötigt die Acanthus mollis Hollard´s Gold kaum Pflege und ist zudem bis zu -23,3 °C winterhart. Lediglich Stau- und Winternässe sollten vermieden werden. Wir empfehlen zwei bis drei Pflanzen auf den Quadratmeter. Um bestens zur Geltung zu kommen, pflanzen Sie die sommergrüne Acanthus mollis 'Hollard´s Gold' einzeln oder in kleinen Tuffs von 3-5 Pflanzen. Besonders ansprechend ist die Weiche Bärentatze auf Freiflächen, in Fels-Steppen und an Gehölzrändern. Auch die Verwendung als Schnittpflanze ist beliebt.

Die Weiche Bärentatze 'Hollardbs Gold' (Acanthus mollis 'Hollardbs Gold') ist eine beeindruckende Staude aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Mit ihren prachtvollen Blättern und den eleganten weißen bis hellvioletten Blütenständen zieht sie alle Blicke auf sich. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, bereichert sie mit ihrem mediterranen Flair Gärten, die nach einem Hauch von Süden verlangen. Die Sorte 'Hollardbs Gold' besticht durch ihr ungewöhnliches gelblichgrünes Laub, das schon vor der Blütezeit einen dekorativen Akzent setzt. Als pflegeleichte und zudem winterharte Staude ist sie eine wertvolle Bereicherung für Beete, Rabatten und naturnahe Pflanzungen.

Portrait der Weichen Bärentatze 'Hollardbs Gold'

Die Weiche Bärentatze 'Hollardbs Gold' ist ein echter Blickfang im Garten. Ihr Wuchs ist aufrecht und horstbildend, sodass sie mit der Zeit stattliche, aber kompakte Bestände entwickelt. Die Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 80 bis 120 Zentimetern und eignet sich daher hervorragend für die mittlere bis hintere Beetreihe. Besonders reizvoll ist die Kombination aus dem unverwechselbaren Blattschmuck und den imposanten Blütenkerzen, die im Hochsommer erscheinen. Die Staude gilt als sehr langlebig und zeigt sich robust gegenüber den meisten Schädlingen und Krankheiten. Mit ihrer starken Präsenz verleiht sie dem Garten ein Gefühl von Antike und Beständigkeit.

Herkunft und botanische Einordnung

Die Wildform der Weichen Bärentatze (Acanthus mollis) ist rund um das Mittelmeer verbreitet, von Portugal über Italien bis zur Türkei. Sie wächst dort in lichten Wäldern, an felsigen Hängen und in Gebüschen, was ihre Ansprüche an Standort und Boden erklärt. Der Gattungsname Acanthus leitet sich vom griechischen Begriff „akanthos“ für „der Dornige“ ab, was auf die stacheligen Blattspitzen vieler Arten hinweist. Die Artbezeichnung mollis bedeutet „weich“ und bezieht sich auf die weniger stacheligen, geschmeidigen Blätter dieser Art im Vergleich zu anderen Akanthusarten wie Acanthus spinosus. Die Sorte 'Hollardbs Gold' ist eine besondere Selektion, die vor allem durch ihr goldgelb getöntes Laub besticht. Sie gehört botanisch zur Familie der Akanthusgewächse, die mit rund 50 Arten vor allem in den Tropen und Subtropen verbreitet ist.

Wuchs und Erscheinungsbild

Acanthus mollis 'Hollardbs Gold' wächst horstbildend und bildet im Lauf der Zeit dichte, aber nicht übermäßig ausbreitungsfreudige Bestände. Ihre Blattmasse verbuscht nicht, sondern bleibt überschaubar und gut strukturiert. Die krautigen Triebe entspringen einem kräftigen Wurzelstock, der tief im Erdreich verankert ist. Das Laub ist sommergrün, erscheint aber im wintermilden Klima oft halbimmergrün. Die Blätter sind tief fiederteilig und von ungewöhnlicher Größe – jedes einzelne Blatt kann eine Länge von 40 bis 50 Zentimetern erreichen. Besonders hervorzuheben ist die leuchtend gelblichgrüne Farbe der Blätter, die der Sorte ihren Namen verleiht. Diese Färbung bleibt den gesamten Sommer über erhalten und sorgt für einen auffälligen Farbakzent, auch wenn die Staude nicht blüht. Die gesamte Pflanze wirkt dabei stets aufrecht und dennoch elegant geschwungen, was sie zu einem gefragten Solitär macht.

Standort und Boden

Damit die Weiche Bärentatze 'Hollardbs Gold' ihre volle Schönheit entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Sie liebt die Sonne, gedeiht aber auch im Halbschatten noch zuverlässig. Wichtig ist ein gut durchlässiger Boden, der im Sommer nicht austrocknet, aber auch keine Staunässe bildet. Mit der passenden Vorbereitung des Pflanzplatzes bleibt die Pflege später minimal. Die Staude ist – einmal richtig verwurzelt – bemerkenswert tolerant gegenüber Trockenphasen. Achten Sie darauf, schwere, lehmige Böden vor der Pflanzung mit Sand oder Kies zu verbessern, damit die Wurzeln genügend Sauerstoff erhalten. Ein windgeschützter Standort wird empfohlen, da die großen Blätter bei starkem Wind einreißen können.

Optimale Standortbedingungen für Acanthus mollis

Für Acanthus mollis 'Hollardbs Gold' ist ein vollsonniger bis halbschattiger Platz ideal. An sonnigen Standorten wird das Goldgelb der Blätter intensiver, während im Halbschatten die Laubfärbung etwas grüner ausfällt. Die Pflanze verträgt jedoch auch schattigere Lagen, blüht dann aber weniger üppig. Der ideale Standort ist warm und geschützt – beispielsweise vor einer Mauer oder einer dichten Hecke. In Südlagen entfaltet die Staude ihre mediterrane Ausstrahlung am besten. Da die Sorte winterhart bis etwa -23,3 °C ist, kann sie in den meisten mitteleuropäischen Gärten ohne besonderen Schutz ausgepflanzt werden. Ein Übermaß an Winternässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden. Wer in sehr staunässegefährdeten Gebieten gärtnert, sollte die Pflanzung auf einem leicht erhöhten Beet anlegen oder auf Drainageschichten setzen.

Bodenansprüche und Vorbereitung

Die Weiche Bärentatze bevorzugt einen frischen, gut durchlässigen Boden mit neutralem pH-Wert. Sie gedeiht in normalen Gartenböden am besten, solange diese nicht zur Verdichtung neigen. Vor der Pflanzung sollte der Boden tiefgründig gelockert werden, da die Wurzeln tief reichen. Eine Einarbeitung von reifem Kompost oder gut verrottetem Mist zur Bodenverbesserung ist förderlich, aber nicht zwingend erforderlich. Schwere Böden können mit Sand, Kies oder feinem Splitt aufgelockert werden. Der pH-Wert sollte im neutralen bis schwach alkalischen Bereich liegen; saure Böden kann man durch Kalkgaben verbessern. Idealerweise pflanzt man zwei bis drei Exemplare pro Quadratmeter, um von Anfang an einen geschlossenen, aber nicht zu dichten Bestand zu erzielen. Ein Pflanzabstand von 50 bis 70 Zentimetern gibt den Pflanzen genügend Raum, sich zu entfalten.

Blüte und Blattwerk der Weichen Bärentatze

Die Blüte und das Blattwerk der Acanthus mollis 'Hollardbs Gold' harmonieren perfekt miteinander. Die Blütenkerzen wachsen im Juli und August auf hohen Stielen empor und präsentieren sich mit zweilippigen Blüten in Weiß und Hellviolett. Gleichzeitig setzt das unverwechselbare Laub grün-gelbe Akzente, die die Blüten wunderbar ergänzen. Die Blätter sind so ausdrucksstark, dass die Staude auch außerhalb der Blütezeit ein Hingucker bleibt – sie sind gewissermaßen das „Markenzeichen“ der Akanthus-Arten.

Eindrucksvolle Blüten in Weiß und Hellviolett

Die Blüten der Weichen Bärentatze sind zu dichten, ährigen Trauben vereint. Sie erscheinen ab Juli und blühen bis in den August hinein, manchmal sogar bis in den September. Jede einzelne Blüte ist von einem auffälligen, oft hellvioletten Hochblatt unterlegt, das die schlichte weiße Krone wirkungsvoll einfärbt. Diese Lippenblüten mit ihren markanten Hochblättern wurden einst zum Vorbild für das Ornament der korinthischen Kapitelle, was ihnen eine kulturgeschichtlich bedeutsame Note verleiht. Die Blüten stehen an aufrechten, etwa 1,50 Meter hohen Stielen und öffnen sich von unten nach oben. Sie sind bei Bienen und Hummeln als Pollenquelle beliebt. Das Farbspiel von Weiß und Hellviolett in Kombination mit dem goldgelben Laub ist von seltener Eleganz. Nach der Blüte bleiben die Fruchtstände als dekorative Strukturen erhalten, die man über den Winter stehen lassen kann.

Das besondere Blatt von Acanthus mollis 'Hollardbs Gold'

Das Laub dieser Sorte ist das eigentliche Highlight. Die Blätter sind tief fiederteilig, glänzend und von einer ungewöhnlichen gelblichgrünen Farbe, die den Namen 'Hollardbs Gold' rechtfertigt. Bei jungen Blättern ist die Gelbfärbung besonders intensiv und verblasst im Laufe des Sommers zu einem sanften Grüngelb. Die Blattform erinnert an große, weiche Bärentatzen – daher der deutsche Name. Die Blattspreite kann bis zu einem halben Meter lang werden und sorgt für eine üppige Erscheinung. Die Blattunterseite ist heller und mit feinen Haaren besetzt, was die Textur interessant macht. Im Herbst sterben die Blätter ab, bleiben aber bei mildem Wetter oft halbimmergrün erhalten. Als hervorragendes Schnittlaub eignen sich die Blätter für floristische Arbeiten und Blumensträuße. Die robuste Beschaffenheit hält in der Vase mehrere Tage. Auch getrocknet behalten sie ihre Form.

Verwendung im Garten

Die Acanthus mollis 'Hollardbs Gold' ist vielseitig einsetzbar. Sie eignet sich sowohl für repräsentative Solitärpflanzungen als auch für Gruppen in Staudenbeeten. Ihr mediterranes Erscheinungsbild macht sie zur idealen Pflanze für sonnige Terrassen, Innenhöfe oder Dachgärten. Gleichzeitig kann sie naturnah in Gehölzränder oder Freiflächen integriert werden. Mit ihren Blättern und Blütenständen ist sie auch als Schnittpflanze begehrt. Sie verleiht dem Garten ein kunstvolles, antikes Flair.

Solitärpflanzung und Gruppenpflanzung

Als Solitärstaude kommt die Weiche Bärentatze 'Hollardbs Gold' besonders gut zur Geltung. Stellen Sie sie in eine gehobene Rabatte oder als Blickpunkt in einer Rasenfläche. Ihr imposanter Wuchs wird dann zum zentralen Gestaltungselement. In Gruppen von drei bis fünf Pflanzen entfaltet sie ihre Wirkung noch intensiver, indem sie farblich und strukturell eine Einheit bildet. Die Staude kann auch in Pflanzgefäßen gehalten werden, benötigt dort aber aufgrund des kräftigen Wurzelsystems ein großes Volumen. Achten Sie auf durchlässiges Substrat und ausreichend Platz. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte 50 bis 70 Zentimeter betragen, damit die Blätter sich nicht gegenseitig bedrängen. Die leuchtende Laubfarbe wirkt dann wie ein goldener Teppich.

Gestaltung mediterraner und naturnaher Gärten

Dank ihrer Herkunft fügt sich die Weiche Bärentatze perfekt in mediterrane Gartenthemen ein. Zusammen mit Lavendel, Olivenbäumchen und Zistrosen entsteht eine südländische Atmosphäre. Sie passt auch in formale Gärten mit klaren Linien und antiken Gestaltungselementen. In naturnahen Konzepten wirkt sie fast schon wildromantisch und belebt Gehölzränder mit ihrem satten Grün-Gelb. In Kiesgärten oder Steppenbeeten setzt sie einen reizvollen Akzent, da ihre großen Blätter einen starken Kontrast zu den feinen Gräsern und Polsterpflanzen bilden.

Acanthus mollis als Schnittpflanze

Die Blütenstiele der Weichen Bärentatze sind ausgezeichnete Schnittblumen. Man schneidet sie, sobald die ersten Blüten sich öffnen, und hält sie in frischem Wasser. In der Vase sind sie mehrere Tage haltbar und entfalten einen Hauch von Exotik. Auch das Laub eignet sich hervorragend zum Binden von Sträußen. Besonders dekorativ sind die Hochblätter, die nach der Blüte verholzen und getrocknet werden können. Als Beigabe zu üppigen Sommersträußen bringen die leuchtenden Blätter Farbe. Wer die Stiele für Trockensträuße verwendet, kann sie kopfüber aufhängen, bis sie vollständig getrocknet sind. So bleibt die exotische Anmutung noch Monate erhalten.

Pflanzpartner der Weichen Bärentatze

Die Weiche Bärentatze 'Hollardbs Gold' versteht sich mit vielen Stauden und Gehölzen. Ihre goldfarbenen Blätter und hellen Blüten lassen sich kontrastreich mit dunkellaubigen Pflanzen oder zartem Blütenflor kombinieren. Als Pflanzpartner werden vor allem Gräser, Rosen und Lavendel empfohlen, die mit ihren unterschiedlichen Strukturen und Farben das Bild abrunden. Eine gelungene Nachbarschaft wertet die Beete optisch auf und unterstützt die Standortansprüche.

Harmonische Kombinationen mit Gräsern

Grasartige Strukturen bilden einen reizvollen Kontrast zu den üppigen Blättern von Acanthus mollis. Das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) mit seinen zylindrischen Blütenständen oder das Chinaschilf (Miscanthus sinensis) mit seinen fedrigen Rispen sind ideale Begleiter. Auch das Federgras (Stipa tenuissima) bringt mit seinen feinen Halmen Leichtigkeit in die Kombination. Die Gräser sollten etwa die gleiche Höhe erreichen wie die Weiche Bärentatze, um nicht überragt zu werden. So entstehen elegante, bewegte Bilder, die durch die Goldtöne des Laubes eine warme Grundierung erfahren.

Zusammen mit Rosen und Lavendel

Rosen – etwa die Beetrose 'Rotilia' (Rosa 'Rotilia') oder die Kletterrose 'New Dawn' (Rosa 'New Dawn') – harmonieren wunderbar mit den Blütenkerzen der Bärentatze. Die hellen Blüten der Acanthus mollis 'Hollardbs Gold' heben sich von den meist kräftigeren Rosenfarben ab. Lavendel (Lavandula angustifolia) sorgt mit seinen violetten Ähren für einen duftenden und farblich passenden Akzent. Am besten pflanzt man Lavendel vor die Bärentatze, sodass die Höhenunterschiede sichtbar werden. Die Kombination aus Rosenduft und Lavendelaroma, untermalt vom goldgelben Laub, schafft ein sinnliches Gartenbild. Achten Sie auf ausreichenden Abstand, damit sich die Pflanzen nicht gegenseitig bedrängen.

Pflege und Überwinterung

Die Weiche Bärentatze 'Hollardbs Gold' ist ausgesprochen pflegeleicht und zeigt sich robust, sofern die Grundbedingungen stimmen. Einmal etabliert, benötigt sie nur wenig Zuwendung. Dennoch unterstützen gelegentliche Pflegemaßnahmen die Vitalität und Blühfreudigkeit. Wichtig sind vor allem die richtige Wasserversorgung und ein jährlicher Rückschnitt. Die Winterhärte ist für mitteleuropäische Verhältnisse gut, dennoch sollten Sie die Pflanzen vor übermäßiger Winternässe schützen.

Richtig gießen und düngen

Auf frischen, durchlässigen Böden benötigt die Staude vor allem in den ersten Wochen nach der Pflanzung regelmäßige Wassergaben. Im Sommer sollte sie bei Trockenheit gegossen werden, denn die großen Blätter verdunsten viel Feuchtigkeit. Staunässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann – daher der Hinweis auf durchlässigen Boden. Eine Düngung im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger wie Hornspänen oder Kompost fördert ein kräftiges Wachstum. Eine zweite Gabe nach der Blüte kann die Pflanze stärken, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Schnittmaßnahmen und Rückschnitt

Die verblühten Stiele können Sie nach der Blüte bis zum Boden zurückschneiden, um die Samenbildung zu verhindern und die Pflanze zu entlasten. Alternativ belässt man die Fruchtstände über den Winter – sie sind dekorativ, vor allem wenn Raureif sie überzieht. Im späten Winter oder frühen Frühjahr, vor dem Neuaustrieb, werden alle abgestorbenen Blätter bodennah entfernt. So erhält die Staude Licht und Platz für neue Triebe. Ein Rückschnitt im Herbst ist ebenfalls möglich, schneidet man dann die vertrockneten Teile ab, um Pilzen keinen Nährboden zu bieten. Die Pflanze treibt aus dem Wurzelstock im Frühjahr zuverlässig wieder aus.

Winterharte Acanthus mollis 'Hollardbs Gold'

Acanthus mollis 'Hollardbs Gold' ist bis zu Temperaturen von -23,3 °C winterhart, was den meisten Regionen Deutschlands ausreicht. Dennoch kann ein leichter Winterschutz in sehr rauen Lagen nicht schaden: Decken Sie den Wurzelbereich mit einer Schicht aus Laub, Reisig oder Mulch ab. Dieser Schutz verhindert starke Temperaturschwankungen und hält den Boden frostfrei. Besonders wichtig ist die Vermeidung von Winternässe; auf schweren Böden legen Sie die Staude auf ein leicht erhöhtes Beet oder arbeiten Drainagematerial ein. Im Frühjahr wird der Schutz entfernt, sobald die Frostgefahr nachlässt. Dann treiben die kräftigen Blätter wieder aus.

Wissenswertes über Acanthus mollis

Die Weiche Bärentatze blickt auf eine lange Geschichte zurück. Schon in der Antike wurde ihre Blattform bewundert und kopiert. Auch heute noch fasziniert Acanthus mollis durch ihre zeitlose Eleganz. Die Sorte 'Hollardbs Gold' vereint dieses historische Erbe mit einer modernen, auffälligen Blattfarbe. Wer sie pflanzt, setzt ein Statement im Garten – und zugleich ein Stück Kulturgeschichte.

Kulturgeschichte und Bedeutung

Die Blätter von Acanthus mollis sind das berühmteste Vorbild der Architekturgeschichte: Das reich gegliederte Akanthusblatt zierte bereits die Kapitelle korinthischer Tempelsäulen und wurde in der Renaissance vielfach aufgegriffen. Dieser künstlerische Einfluss reicht bis in die Neuzeit. Die Gattung Acanthus war seit jeher geschätzt, nicht nur als Zierpflanze, sondern auch als Symbol der Beständigkeit durch ihre ausdauernde Art. Es ist erwähnenswert, dass Acanthus-Arten nichts mit dem giftigen Riesenbärenklau zu tun haben, auch wenn umgangssprachlich ähnliche Namen verwendet werden. Die Pflanze ist ungiftig und unbedenklich für Mensch und Tier. Wer sich also für die Weiche Bärentatze entscheidet, holt sich ein Stück antikes Erbe in den Garten.

Name Deutsch: Weiche Bärentatze.
Name Botanisch: Acanthus mollis 'Hollard`s Gold'.
Wuchs: Aufrecht, horstbildend.
Wuchshöhe: bis zu 120 cm.
Blatt: Sommergrün, glänzend gelblichgrüne Blattfarbe, fiederteilig.
Frucht: -.
Blüte: Einfache, weiß, hellviolett-farbene, ährige Blütenstände, lippenartig.
Blütezeit: Juli - August.
Wurzeln: -.
Boden: Frisch, gut durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig-halbschattig.
Pflanzen pro m²: 2 bis 3.
Eigenschaften: Die Acanthus mollis 'Hollard´s Gold‘ (Weiche Bärentatze) ist eine Staude aus der Familie der Akanthusgewächse. Ihre wunderschönen weiß bis hellvioletten Hochblätter werden auch Ihren Garten bereichern. Auf frischem, durchlässigem Boden in sonniger bis halbschattiger Lage benötigt die Acanthus mollis Hollard´s Gold kaum Pflege und ist zudem bis zu -23,3 °C winterhart. Lediglich Stau- und Winternässe sollten vermieden werden. Wir empfehlen zwei bis drei Pflanzen auf den Quadratmeter. Um bestens zur Geltung zu kommen, pflanzen Sie die sommergrüne Acanthus mollis 'Hollard´s Gold' einzeln oder in kleinen Tuffs von 3-5 Pflanzen. Besonders ansprechend ist die Weiche Bärentatze auf Freiflächen, in Fels-Steppen und an Gehölzrändern. Auch die Verwendung als Schnittpflanze ist beliebt..
Detaillierte Beschreibung:

Die Weiche Bärentatze 'Hollardbs Gold' (Acanthus mollis 'Hollardbs Gold') ist eine beeindruckende Staude aus der Familie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Mit ihren prachtvollen Blättern und den eleganten weißen bis hellvioletten Blütenständen zieht sie alle Blicke auf sich. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, bereichert sie mit ihrem mediterranen Flair Gärten, die nach einem Hauch von Süden verlangen. Die Sorte 'Hollardbs Gold' besticht durch ihr ungewöhnliches gelblichgrünes Laub, das schon vor der Blütezeit einen dekorativen Akzent setzt. Als pflegeleichte und zudem winterharte Staude ist sie eine wertvolle Bereicherung für Beete, Rabatten und naturnahe....

P11
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 120 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß bis hellviolett

Blütezeit
Juli - August

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Pflanz- und Pflegetipps Acanthus mollis 'Hollard`s Gold' / Weiche Bärentatze

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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