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Elfenraute 'Elfenbein'

Artemisia lactiflora 'Elfenbein'

Elfenraute 'Elfenbein' (Artemisia lactiflora): aufrechte Stauden mit dunkelgrünem Laub und lockeren, cremeweißen Blütenrispen
Elfenraute „Elfenbein“ (Artemisia lactiflora 'Elfenbein') mit hohen Stielen und cremeweißen Blütenrispen im Beet
Artemisia lactiflora 'Elfenbein' (Elfenraute 'Elfenbein') mit cremeweißen Blütenrispen und grünem Laub im Beet.
Sommergrün
Cremeweiß
Sonnig-halbschattig
September - Oktober
1,5 - 1,8 m
ab 6,50 €
     
Wuchs: Buschig/horstbildend
Wuchshöhe: 1,5 - 1,8 m
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, gefiedert
Frucht: -
Blüte: Unscheinbarer, cremeweißer rispenartiger Blütenstand, köpchenartig
Blütezeit: September - Oktober
Wurzeln: -
Boden: Frisch bis Feucht, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 3 bis 4
Eigenschaften:
Die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' (Elfenraute) ist eine wohlduftende Herbststaude, die den frischen bis feuchten Boden an Gehölzrändern und auf Freiflächen liebt. Sie präsentiert sich gerne in...
sonniger bis halbschattiger Lage, zudem ist sie erfreulich genügsam und benötigt kaum Pflege. Mit bis zu -34,4 °C kann der Beifuß starken Frost vertragen. Auf den Quadratmeter pflanzt man 3 bis 4 Pflanzen im Abstand von 50 - 60 cm. Eine Einzelstellung und kleine Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Pflanzen sind ideal, um die Staude wirken zu lassen. Die pompöse Artemisia lactiflora 'Elfenbein', an deren cremeweißen Blüten man sich nicht satt sehen kann, sollte im Herbst bis Spätherbst zurückgeschnitten werden. Dabei werden die abgeblühten Blütenstände bis zu den oberen Stängelblättern gekürzt. Klasse: Auch als Schnittpflanze gibt die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' ein gute Figur ab.
Wuchs: Buschig/horstbildend
Wuchshöhe: 1,5 - 1,8 m
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, gefiedert
Frucht: -
Blüte: Unscheinbarer, cremeweißer rispenartiger Blütenstand, köpchenartig
Blütezeit: September - Oktober
Wurzeln: -
Boden: Frisch bis Feucht, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig-halbschattig
Pflanzen pro m²: 3 bis 4
Eigenschaften: Die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' (Elfenraute) ist eine wohlduftende Herbststaude, die den frischen bis feuchten Boden an Gehölzrändern und auf Freiflächen liebt. Sie präsentiert sich gerne in sonniger bis halbschattiger Lage, zudem ist sie erfreulich genügsam und benötigt kaum Pflege. Mit bis zu -34,4 °C kann der Beifuß starken Frost vertragen. Auf den Quadratmeter pflanzt man 3 bis 4 Pflanzen im Abstand von 50 - 60 cm. Eine Einzelstellung und kleine Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Pflanzen sind ideal, um die Staude wirken zu lassen. Die pompöse Artemisia lactiflora 'Elfenbein', an deren cremeweißen Blüten man sich nicht satt sehen kann, sollte im Herbst bis Spätherbst zurückgeschnitten werden. Dabei werden die abgeblühten Blütenstände bis zu den oberen Stängelblättern gekürzt. Klasse: Auch als Schnittpflanze gibt die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' ein gute Figur ab.

Die Artemisia lactiflora 'Elfenbein', im Deutschen als Elfenraute 'Elfenbein' bekannt, ist eine bezaubernde Herbststaude, die mit ihren cremeweißen Blütenrispen und ihrem intensiven Duft den Garten bereichert. Diese Sorte des Beifußes, wie sie auch genannt wird, stammt ursprünglich aus West-China und hat sich aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und Winterhärte einen festen Platz in mitteleuropäischen Gärten erobert. Ihr buschiger, horstbildender Wuchs und die späte Blütezeit von September bis Oktober machen sie zu einer wertvollen Struktur- und Spätsommerpflanze.

Portrait der Artemisia lactiflora 'Elfenbein'

Die Elfenraute 'Elfenbein' präsentiert sich als eine Staude von beeindruckender Präsenz und Eleganz. Sie besticht nicht nur durch ihre Optik, sondern auch durch ihre robuste Natur und ihren angenehmen Duft, der den Spätsommergarten bereichert. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und ihre charakteristischen Wuchseigenschaften.

Herkunft und Wuchsform

Die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' hat ihren Ursprung in den gemäßigten Regionen West-Chinas, wo sie an Gehölzrändern und auf frischen Freiflächen gedeiht. In unseren Breiten hat sie sich als absolut winterhart und anpassungsfähig erwiesen. Sie wächst buschig und horstbildend, das bedeutet, sie bildet dichte, kompakte Polster, die sich über die Jahre langsam ausbreiten, ohne invasiv zu werden. Der Wuchs ist aufrecht und sehr standfest, sodass die Pflanze auch bei Wind und Regen ihre Form behält und nicht auseinanderfällt. Diese Eigenschaft macht sie zu einer zuverlässigen Strukturpflanze im Beet, die auch nach der Blüte noch Halt und Form gibt.

Wuchshöhe und Pflanzabstand

Die Elfenraute 'Elfenbein' erreicht eine Wuchshöhe von etwa 120 bis 150 Zentimetern, wobei die Höhe je nach Standort und Nährstoffversorgung variieren kann. Um ihre volle Wirkung zu entfalten, sollte man sie entweder als Solitärpflanze setzen oder in kleinen, lockeren Tuffs von ein bis drei, maximal fünf Exemplaren gruppieren. Für eine flächige Bepflanzung empfiehlt sich eine Menge von drei bis vier Pflanzen pro Quadratmeter, was einem Pflanzabstand von etwa 50 bis 60 Zentimetern entspricht. Dieser Abstand gewährleistet, dass jede Pflanze genügend Raum zur Entwicklung hat und sich die Horste optimal entfalten können, ohne sich gegenseitig zu bedrängen.

Nachdem wir die grundlegenden Eigenschaften der Staude kennengelernt haben, widmen wir uns nun den Standortbedingungen, die für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte entscheidend sind.

Standort und Boden

Die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' ist erfreulich genügsam, doch mit der richtigen Platzierung und Bodenvorbereitung belohnt sie den Gärtner mit besonders üppigem Wuchs und einer Fülle an Blüten. Die Wahl des richtigen Platzes im Garten ist der erste Schritt zu einer erfolgreichen Kultur dieser bezaubernden Herbststaude.

Der ideale Standort für die Elfenraute

Die Elfenraute 'Elfenbein' bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne entwickelt sie die intensivste Blütenfülle und einen kräftigen, kompakten Wuchs. Im lichten Halbschatten, beispielsweise am Gehölzrand, gedeiht sie ebenfalls sehr gut, wobei die Blütenstände möglicherweise etwas lockerer und die Stängel etwas länger werden, was ihr einen grazileren Charakter verleiht. Wichtig ist, dass der Standort gut belüftet ist, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Die Staude verträgt auch windige Lagen ausgezeichnet, da ihre Stängel äußerst stabil sind. Vermeiden sollte man jedoch tiefen Schatten, da die Pflanze dort nur kümmerlich wächst und kaum zur Blüte kommt.

Bodenansprüche der Artemisia lactiflora

Der Boden sollte für die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' frisch bis feucht sein, jedoch unbedingt gut durchlässig. Staunässe, insbesondere im Winter, wird nicht toleriert und führt schnell zu Wurzelfäule. Ideal ist ein humoser, nährstoffreicher Gartenboden, der Feuchtigkeit gut speichern kann, ohne dass sich Wasser staut. Der pH-Wert darf im neutralen Bereich liegen, also weder zu sauer noch zu alkalisch sein. Schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung durch die Einarbeitung von Sand oder feinem Kies verbessert werden, um die Drainage zu erhöhen. Auf zu mageren, sandigen Böden hingegen ist eine regelmäßige Wassergabe im Sommer unerlässlich, und die Zugabe von Kompost oder verrottetem Stallmist im Frühjahr fördert das Wachstum.

Mit dem passenden Standort im Rücken entfaltet die Elfenraute ihr volles Potenzial. Besonders beeindruckend sind dabei ihre zarten Blüten und das dekorative Laub.

Blütenpracht und Laubwerk der Elfenraute

Die Hauptattraktion der Artemisia lactiflora 'Elfenbein' sind zweifellos ihre filigranen Blütenstände, die dem Spätsommergarten eine luftige Leichtigkeit verleihen. Doch auch das Blattwerk verdient Beachtung, denn es bildet den perfekten, grünen Rahmen für die zarten Blütenrispen.

Die cremeweißen Rispen der Artemisia 'Elfenbein'

Ab September erheben sich über dem Laub die bis zu 40 Zentimeter langen, rispenartigen Blütenstände. Sie setzen sich aus unzähligen winzigen, körbchenartigen Einzelblüten zusammen, die in einem warmen, cremeweißen Ton erstrahlen – daher auch der Sortenname 'Elfenbein'. Diese Farbe harmoniert wunderbar mit den weicher werdenden Herbsttönen und wirkt besonders edel und zurückhaltend. Die Blüten sind zwar unscheinbar im Detail, in der Masse entfalten sie jedoch eine enorme Wirkung und verleihen der Pflanze eine fast schwebende Anmutung. Ein besonderes Highlight ist der intensive Duft, den die Blüten im Spätsommer verströmen. Dieser süßliche, aromatische Geruch ist auf mehrere Meter Entfernung wahrnehmbar und lockt zahlreiche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an, die in dieser späten Jahreszeit noch dringend Nahrung suchen.

Das grüne Blattwerk

Das Laub der Elfenraute 'Elfenbein' ist sommergrün und bildet einen dichten, buschigen Unterbau für die luftigen Blütenrispen. Die Blätter sind tief gefiedert und von einem satten, dunklen Grün, das einen schönen Kontrast zu den hellen Blüten bildet. Die Blattoberseite ist leicht glänzend, die Unterseite etwas matter und oft mit feinen Härchen besetzt. Im Herbst verfärbt sich das Laub meist nicht spektakulär, sondern welkt langsam ab, nachdem die Blüten verblüht sind. Dennoch trägt das filigrane, gefiederte Blattwerk maßgeblich zum Gesamteindruck der Pflanze bei und gibt ihr auch in der vegetativen Phase eine ansprechende Textur und Struktur.

Die vielseitigen Qualitäten der Elfenraute eröffnen zahlreiche Möglichkeiten für die Gartengestaltung. Im nächsten Abschnitt zeigen wir, wie Sie diese Staude optimal in Ihrem Garten einsetzen können.

Verwendung im Garten

Die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, die sich in unterschiedlichsten Gartenbereichen wirkungsvoll in Szene setzen lässt. Ob als strukturgebendes Element im Staudenbeet, als duftende Schnittblume oder als natürlicher Begleiter am Gehölzrand – ihre Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.

Als Beet- und Rabattenstaude

Im Staudenbeet oder in der Rabatte übernimmt die Elfenraute 'Elfenbein' eine wichtige Rolle als Hintergrund- oder Mittelgrundpflanze. Ihre Höhe von bis zu 150 Zentimetern und ihr aufrechter, standfester Wuchs machen sie ideal für diese Position. Sie verleiht dem Beet in der späten Saison vertikale Struktur und Höhe, während viele andere Stauden bereits verblüht sind. Kombiniert mit früh- und mittelblühenden Partnern sorgt sie für eine langanhaltende Blütenfolge. Ihre cremeweißen Rispen wirken wie ein sanfter Schleier, der andere Blütenfarben harmonisch miteinander verbindet und für optische Tiefe sorgt. Aufgrund ihrer besonders wüchsigen und reichblühenden Natur füllt sie Lücken zuverlässig und bildet mit der Zeit imposante Horste.

Die Elfenraute 'Elfenbein' als Schnittblume

Die zierlichen, aber robusten Blütenrispen der Artemisia lactiflora 'Elfenbein' sind ein wahrer Schatz für die Vase. Wegen ihrer Haltbarkeit eignen sie sich gut als Vasenschmuck. Geschnitten, wenn sich die ersten Blütenköpfchen öffnen, halten sie in der Vase bis zu zwei Wochen frisch. Ihr zarter Duft verbreitet sich auch in Innenräumen angenehm. In Sträußen wirken die cremeweißen Rispen als wunderbarer Füller und geben luftige Leichtigkeit. Sie kombinieren sich hervorragend mit kräftigeren Blütenformen wie Dahlien oder Sonnenhut, aber auch mit zarten Gräsern. Für Trockensträuße eignen sie sich weniger, da die Blütenstände beim Trocknen oft ihre Form verlieren.

Am Gehölzrand und auf Freiflächen

Die Elfenraute fühlt sich, wie in ihrer Heimat, besonders wohl an Gehölzrändern und auf Freiflächen. Im lichten Schatten von Bäumen oder Sträuchern gedeiht sie prächtig, sofern der Boden ausreichend feucht ist. Hier kann sie ihre natürliche, lockere Wuchsform voll entfalten und wirkt wie eine wildwachsende Schönheit. Auf größeren Freiflächen, beispielsweise in naturhaften Pflanzungen oder in Präriegärten, bildet sie mit anderen hochwachsenden Stauden und Gräsern imposante Herbstbilder. Ihre Anspruchslosigkeit und Winterhärte machen sie zudem zu einer idealen Pflanze für extensiv gepflegte Gartenbereiche, wo sie mit minimalem Aufwand Jahr für Jahr für Freude sorgt.

Um die Wirkung der Elfenraute noch zu steigern, ist die Wahl der richtigen Begleitpflanzen entscheidend. Im folgenden Kapitel stellen wir Ihnen bewährte Pflanzpartner vor.

Pflanzpartner für Artemisia lactiflora 'Elfenbein'

Die cremeweißen Blütenrispen und das filigrane Laub der Elfenraute 'Elfenbein' bieten eine wunderbare Basis für stimmungsvolle Pflanzkombinationen. Die richtigen Begleiter unterstreichen ihre Eleganz, setzen kontrastreiche Akzente oder schaffen harmonische Farbverläufe im herbstlichen Garten.

Klassische Kombinationen mit Stauden

Für ein abwechslungsreiches Staudenbeet empfehlen sich Partner, die in Form, Farbe oder Blütezeit einen schönen Kontrast zur Artemisia lactiflora 'Elfenbein' bilden. Der Kleine Kerzenknöterich (Bistorta amplexicaulis 'Inverleith') mit seinen leuchtend roten, kerzenförmigen Blütenständen setzt einen kräftigen Farbakzent. Der Kleinblütige Hohe Sommer-Phlox (Phlox paniculata 'Pallas Athene') in zartem Rosa oder Weiß blüht etwas früher und verlängert so die Blütenpracht im Beet. Spätsommerliche Gelbtöne bringt das Nadelblättrige Mädchenauge (Coreopsis verticillata 'Grandiflora') ein, während der Blaue Storchschnabel (Geranium pratense-Hybride 'Brookside') mit seinen violetten Blüten einen kühlen Farbkontrast schafft. Für weiße Akzente eignet sich die großblumige, weiße Taglilie (Hemerocallis Hybride 'Dad's Best White'), und der würzige Duft des Bärwurz (Meum athamanticum) ergänzt den Blütenduft der Elfenraute perfekt.

Begleitung durch Gräser und Rosen

Gräser verleihen der Pflanzung Leichtigkeit und Bewegung. Das Garten-Reitgras (Calamagrostis x acutiflora 'Waldenbuch') mit seinen aufrechten, fedrigen Blütenständen im Spätsommer ist ein hervorragender Partner, der ähnliche Standortansprüche hat. Auch der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida var. deamii) mit seinen goldgelben, margeritenähnlichen Blüten und der Kandelaber-Ehrenpreis (Veronicastrum Hybride 'Lavendelturm') mit seinen lavendelblauen, kerzenförmigen Blütenähren ergänzen die Elfenraute wunderbar. Eine besonders romantische Kombination ergibt sich mit Rosen. Die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' wird als guter Partner zu dauerblühenden Strauchrosen beschrieben, wie beispielsweise der Portland-Rose 'Comte de Chambord' (Rosa 'Comte de Chambord'). Die luftigen, hellen Blütenrispen lockern das Bild der Rosen auf und kaschieren gegebenenfalls kahle Rosenbeine, während der Duft beider Pflanzen eine betörende Mischung ergibt.

Damit die Elfenraute und ihre Begleiter über viele Jahre gesund und blühfreudig bleiben, sind einige einfache Pflegemaßnahmen zu beachten.

Pflege und Überwinterung

Die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' gilt zu Recht als pflegeleicht und anspruchslos. Mit wenigen, aber gezielten Maßnahmen unterstützen Sie ihre Vitalität, fördern eine reiche Blüte und gewährleisten eine problemlose Überwinterung, sodass Sie sich Jahr für Jahr an dieser robusten Staude erfreuen können.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, um die Wurzelbildung zu fördern. Ist die Pflanze einmal etabliert, kommt sie mit normalen Gartenbedingungen gut zurecht. An Standorten mit frischem bis feuchtem Boden sind zusätzliche Wassergaben nur in längeren Trockenperioden im Sommer notwendig. Auf sandigen, durchlässigen Böden sollte man öfter zur Gießkanne greifen, da hier die Gefahr des Austrocknens größer ist. Gedüngt wird die Elfenraute 'Elfenbein' sparsam. Eine jährliche Gabe von reifem Kompost oder einem organischen Langzeitdünger im zeitigen Frühjahr, also etwa im März oder April, reicht vollkommen aus. Ein Übermaß an Stickstoff führt zu mastigem, weichem Wachstum, das anfälliger für Krankheiten ist und die Standfestigkeit beeinträchtigen kann.

Schnittmaßnahmen bei der Artemisia 'Elfenbein'

Der wichtigste Schnitt bei der Elfenraute 'Elfenbein' erfolgt im Herbst oder Spätherbst. Dabei werden die abgeblühten Blütenstände bis zu den oberen Stängelblättern gekürzt. Dieser Rückschnitt verhindert die Selbstaussaat, die bei dieser Sorte jedoch ohnehin kaum eine Rolle spielt, und gibt der Pflanze ein ordentliches Winterbild. Man kann die Stängel aber auch über den Winter stehen lassen, da die vertrockneten Blütenrispen mit Raureif oder Schnee bedeckt sehr dekorativ wirken und Vögeln Schutz bieten. In diesem Fall schneidet man die komplette Pflanze dann erst im zeitigen Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb, handbreit über dem Boden zurück. Dieser radikale Frühjahrsschnitt macht Platz für die frischen Triebe und beugt Pilzkrankheiten vor.

Vermehrung und Winterschutz

Die Vermehrung der Artemisia lactiflora 'Elfenbein' erfolgt am einfachsten durch Teilung des Wurzelstockes. Der beste Zeitpunkt dafür ist das zeitige Frühjahr, sobald der Boden frostfrei ist, oder der Herbst nach der Blüte. Man gräbt den Horst vorsichtig aus, teilt ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere, mindestens faustgroße Stücke und pflanzt diese sofort wieder ein. Eine Teilung alle drei bis vier Jahre verjüngt die Pflanze und hält sie blühfreudig. Was den Winterschutz betrifft, so ist die Elfenraute 'Elfenbein' ausgesprochen winterhart und verträgt Temperaturen von bis zu -34,4 °C. In sehr rauen Lagen oder bei späten, kahlfrostigen Wintern ohne Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub den Wurzelbereich schützen, ist aber in der Regel nicht nötig. Die oberirdischen Teile erfrieren im Winter, treiben aber aus dem Wurzelstock im Frühjahr zuverlässig wieder aus.

Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf die kulturhistorischen Hintergründe und besonderen Eigenschaften dieser bemerkenswerten Staude.

Wissenswertes über Artemisia lactiflora 'Elfenbein'

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus hat die Elfenraute 'Elfenbein' auch einige interessante historische und botanische Facetten zu bieten. Diese Kenntnisse runden das Bild dieser vielseitigen Gartenpflanze ab und unterstreichen ihren Wert.

Kulturgeschichte und Auszeichnungen

Die Gattung Artemisia, zu der auch der bekannte Beifuß oder Wermut gehört, ist nach der griechischen Göttin Artemis benannt, der Schutzherrin der Jagd und der wilden Tiere. Die Art lactiflora bedeutet „milchblütig“ und bezieht sich auf die helle Blütenfarbe. Die Sorte 'Elfenbein' ist eine besonders herausragende Züchtung, die für ihre Qualitäten mehrfach gewürdigt wurde. So wird sie im Stauden-Stade-Katalog mit der „ISU-Auszeichnung 1991“ und dem Namen „Helmut Stade“ geführt. Diese Auszeichnung unterstreicht ihren gartenbaulichen Wert. Im deutschen Sprachraum wird die Artemisia lactiflora auch häufig einfach als Beifuß bezeichnet, was jedoch zu Verwechslungen mit anderen Arten der Gattung führen kann. Die Pflanze ist nicht giftig und kann bedenkenlos in Gärten gepflanzt werden, in denen Kinder oder Haustiere spielen. Ihr intensiver Blütenduft und ihre späte Blütezeit machen sie zu einer ökologisch wertvollen Nahrungsquelle für Insekten und bereichern so die Biodiversität im Garten.

Name Deutsch: Beifuß.
Name Botanisch: Artemisia lactiflora 'Elfenbein'.
Wuchs: Buschig/horstbildend.
Wuchshöhe: 1,5 - 1,8 m.
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, gefiedert.
Frucht: -.
Blüte: Unscheinbarer, cremeweißer rispenartiger Blütenstand, köpchenartig.
Blütezeit: September - Oktober.
Wurzeln: -.
Boden: Frisch bis Feucht, gut durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig-halbschattig.
Pflanzen pro m²: 3 bis 4.
Eigenschaften: Die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' (Elfenraute) ist eine wohlduftende Herbststaude, die den frischen bis feuchten Boden an Gehölzrändern und auf Freiflächen liebt. Sie präsentiert sich gerne in sonniger bis halbschattiger Lage, zudem ist sie erfreulich genügsam und benötigt kaum Pflege. Mit bis zu -34,4 °C kann der Beifuß starken Frost vertragen. Auf den Quadratmeter pflanzt man 3 bis 4 Pflanzen im Abstand von 50 - 60 cm. Eine Einzelstellung und kleine Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Pflanzen sind ideal, um die Staude wirken zu lassen. Die pompöse Artemisia lactiflora 'Elfenbein', an deren cremeweißen Blüten man sich nicht satt sehen kann, sollte im Herbst bis Spätherbst zurückgeschnitten werden. Dabei werden die abgeblühten Blütenstände bis zu den oberen Stängelblättern gekürzt. Klasse: Auch als Schnittpflanze gibt die Artemisia lactiflora 'Elfenbein' ein gute Figur ab..
Detaillierte Beschreibung:

Die Artemisia lactiflora 'Elfenbein', im Deutschen als Elfenraute 'Elfenbein' bekannt, ist eine bezaubernde Herbststaude, die mit ihren cremeweißen Blütenrispen und ihrem intensiven Duft den Garten bereichert. Diese Sorte des Beifußes, wie sie auch genannt wird, stammt ursprünglich aus West-China und hat sich aufgrund ihrer Anspruchslosigkeit und Winterhärte einen festen Platz in mitteleuropäischen Gärten erobert. Ihr buschiger, horstbildender Wuchs und die späte Blütezeit von September bis Oktober machen sie zu einer wertvollen Struktur- und Spätsommerpflanze.

Portrait der Artemisia lactiflora 'Elfenbein'

Die Elfenraute 'Elfenbein' präsentiert sich als eine Staude von beeindruckender Präsenz und Eleganz. Sie besticht nicht nur durch ihre Optik, sondern auch durch ihre robuste Natur und ihren angenehmen Duft, der den Spätsommergarten....

P11
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
1,5 - 1,8 m

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Cremeweiß

Blütezeit
September - Oktober

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05.12.2025

Sehr schöne, vitale Stauden

Kräftige Pflanzen mit gutem Wurzelballen, sauber verpackt und in bestem Zustand geliefert. So macht Pflanzenkauf Freude!

13.11.2025

Klare Kaufempfehlung für Hobbygärtner

Ich bin begeistert von der Artemisia lactiflora 'Elfenbein'. Die Pflanzanleitung war praxisnah und verständlich, Standorthinweise und Pflanztiefe passten perfekt. Wuchs und Blüte überzeugten, Pflegeaufwand moderat. Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, gute Qualität zum fairen Preis.

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Pflanz- und Pflegetipps Artemisia lactiflora 'Elfenbein' / Elfenraute

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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