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Japanisches Schiefblatt, Stauden-Begonie

Begonia grandis var. evansiana

Begonia grandis var. evansiana (Japanisches Schiefblatt, Stauden-Begonie) mit grünen Blättern und rosa Blüten an roten Stielen
Begonia grandis var. evansiana (Japanisches Schiefblatt, Stauden-Begonie) als dichtes Beet mit großen, herzförmigen grünen Blättern.
Sommergrün
Rosa
Halbschattig-Schattig
Juli - November
Bis zu 50 cm
ab 7,75 €
   
Wuchs: Aufrecht, locker verzweigt/horstbildend
Wuchshöhe: Bis zu 50 cm
Blatt: Sommergrün, grüne unterseits rotbraune Blattfarbe, herzförmig
Frucht: -
Blüte: Einfache, rosane doldenartige Blütenstände, schalenförmig, flach, ausgebreitet
Blütezeit: Juli - November
Wurzeln: -
Boden: Trocken bis Frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Halbschattig-Schattig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Eigenschaften:
Die Begonia grandis var. evansiana (Japanisches Schiefblatt) überzeugt mit bewundernswerten Blatt- und Blütenschmuck. Auf halbschattigen bis schattigen Freiflächen und an Gehölzrändern bevorzugt...
die Begonia grandis var. evansiana den trockenen bis frischen Untergrund. Eine zierende Pflanze, die im Winter Temperaturen von bis zu -12,2 °C standhält. Eine Laubdecke als Winterschutz ist daher ratsam. Wir empfehlen eine Pflanzung in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück oder 3-5 (oder bis 10) Stück und mit 6 - 9 Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm. Auch in Einzelstellung kommt das Japanische Schiefblatt außergewöhnlich schmückend zur Geltung. Überzeugen Sie sich selbst.
Wuchs: Aufrecht, locker verzweigt/horstbildend
Wuchshöhe: Bis zu 50 cm
Blatt: Sommergrün, grüne unterseits rotbraune Blattfarbe, herzförmig
Frucht: -
Blüte: Einfache, rosane doldenartige Blütenstände, schalenförmig, flach, ausgebreitet
Blütezeit: Juli - November
Wurzeln: -
Boden: Trocken bis Frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Halbschattig-Schattig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Eigenschaften: Die Begonia grandis var. evansiana (Japanisches Schiefblatt) überzeugt mit bewundernswerten Blatt- und Blütenschmuck. Auf halbschattigen bis schattigen Freiflächen und an Gehölzrändern bevorzugt die Begonia grandis var. evansiana den trockenen bis frischen Untergrund. Eine zierende Pflanze, die im Winter Temperaturen von bis zu -12,2 °C standhält. Eine Laubdecke als Winterschutz ist daher ratsam. Wir empfehlen eine Pflanzung in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück oder 3-5 (oder bis 10) Stück und mit 6 - 9 Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm. Auch in Einzelstellung kommt das Japanische Schiefblatt außergewöhnlich schmückend zur Geltung. Überzeugen Sie sich selbst.

Portrait des Japanischen Schiefblatts

Das Japanische Schiefblatt, botanisch Begonia grandis var. evansiana, ist eine der wenigen im Freiland winterharten Begonien. Es gehört zur Familie der Begoniengewächse und stammt aus den Bergwäldern Japans und Chinas. Bereits im 19. Jahrhundert fand die Staude ihren Weg nach Europa und erfreut sich seither wachsender Beliebtheit. Sie wird auch als Stauden-Begonie bezeichnet und ist eine echte Bereicherung für schattige Gartenecken. Mit ihrem aufrechten, lockeren Wuchs und der späten Blütezeit setzt sie besondere Akzente.

Botanische Einordnung und Herkunft

Die Stauden-Begonie wird in der Fachliteratur häufig als Begonia grandis ssp. evansiana geführt, was auf eine enge Verwandtschaft zur Unterart hinweist. Die Pflanze ist in den feuchten, schattigen Laubwäldern Ostasiens beheimatet. Japanische Gärtner kultivierten sie bereits vor Jahrhunderten, bevor sie 1804 nach Europa eingeführt wurde. Die Art gehört zur Sektion Diploclinium und ist für ihre Kälteresistenz bekannt. Im Vergleich zu vielen tropischen Begonien erträgt die Staude Temperaturen bis etwa minus 12 Grad Celsius, was sie für mitteleuropäische Gärten prädestiniert. Ihre natürliche Umgebung ist geprägt von humusreichen, gut durchlässigen Böden im lichten Schatten.

Wuchs und Wuchshöhe der Begonia grandis var. evansiana

Die Pflanze bildet aufrechte, locker verzweigte Stängel, die im Laufe der Saison eine Höhe von etwa 60 bis 80 Zentimetern erreichen. Sie wächst horstbildend und breitet sich langsam durch unterirdische Ausläufer sowie durch Brutknöllchen aus. Die Triebe sind meist rötlich überlaufen und stehen in einem leichten Zickzack. Im Mai treibt die Begonie spät aus, was sie zu einem idealen Unterpflanzpartner für frühblühende Geophyten macht. Der Wuchs ist aufrecht und dennoch luftig, sodass die Pflanze auch im Halbschatten gut zur Geltung kommt. Zwischen den Knoten bilden sich im Herbst kleine, runde Brutknöllchen, die zur vegetativen Vermehrung dienen. Die Stauden-Begonie erreicht ihre endgültige Größe erst nach zwei bis drei Jahren am Standort.

Standort und Boden

Das Japanische Schiefblatt stellt spezifische Ansprüche an seinen Platz im Garten. Es bevorzugt halbschattige bis schattige Lagen, wie sie an Gehölzrändern oder unter lichten Bäumen herrschen. Der Boden sollte feucht bis frisch, aber dennoch gut durchlässig sein, damit sich keine Staunässe bildet. Ideal ist ein humusreiches Substrat mit einem neutralen bis leicht sauren pH-Wert. Die Staude kommt mit Trockenphasen besser zurecht als viele andere Schattenstauden, solange die Luftfeuchtigkeit stimmt. Die Kombination aus schattigem Standort und feuchtem Boden fördert kräftiges Wachstum und reiche Blüte. Ein windgeschützter Platz verhindert zudem das Austrocknen der großen Blätter.

Lichtansprüche für das Japanische Schiefblatt

Die Begonie benötigt einen Platz im lichten Schatten, etwa unter Gehölzen oder an der Nordseite von Gebäuden. Direkte Mittagssonne verbrennt die zarten Blätter und führt zu Welkeerscheinungen. Morgendliche oder abendliche Sonnenstrahlen werden toleriert, solange der Boden ausreichend Feuchtigkeit speichert. In tiefem Schatten fällt die Blüte spärlicher aus, das Laub bleibt jedoch üppig grün. Für eine optimale Entwicklung sollte der Standort mindestens vier bis fünf Stunden Helligkeit pro Tag bieten, jedoch ohne pralle Sonne. Der Lichtbedarf ähnelt dem von Farnen und Funkien, die in ähnlichen Nischen gedeihen.

Bodenbeschaffenheit und Pflanzung

Ein lockerer, humusreicher Gartenboden mit gutem Wasserabzug ist die beste Grundlage für die Stauden-Begonie. Schwere Lehmböden sollten vor der Pflanzung mit Sand und Kompost verbessert werden, um Verdichtungen zu vermeiden. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 6,0 und 7,5. Bei der Pflanzung setzt man 6 bis 9 Pflanzen pro Quadratmeter in einem Abstand von 30 bis 40 Zentimetern. Kleine Tuffs von 3 bis 5 Stück wirken besonders natürlich. Es wird empfohlen, die Brutknöllchen flach in die Erde zu drücken, da sie nur wenig Substrat zur Keimung benötigen. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hilft, die Feuchtigkeit zu bewahren und das Bodenleben zu aktivieren.

Blüte und Blattwerk der Begonia grandis var. evansiana

Die Kombination aus dekorativem Laub und zarten Blüten macht das Japanische Schiefblatt zu einem Blickfang im Schattenbeet. Die herzförmigen Blätter sind oberseits lebhaft grün, während die Unterseite und die Blattadern in einem warmen Rotbraun schimmern. Diese zweifarbige Erscheinung sorgt selbst ohne Blüten für Farbe im Garten. Die Blüten erscheinen von Juli bis November in lockeren, doldenartigen Rispen. Jede Einzelblüte ist schalenförmig, flach ausgebreitet und von einem zarten Rosa. Die Blütenstände schweben über dem Laub und werden bis zu 10 Zentimeter lang.

Die schalenförmigen Blüten

Die einfachen, rosafarbenen Blüten der Stauden-Begonie öffnen sich ab Juli und erscheinen bis weit in den Herbst hinein. Sie sind zweigeschlechtlich und werden von Bienen und Hummeln besucht. Jede Blüte besteht aus zwei großen, flachen Kronblättern, die an kleine Seerosen erinnern. Die männlichen Blüten enthalten auffällige gelbe Staubblätter, die weiblichen einen dreiflügeligen Fruchtknoten. Die Blütenstände sind locker und überragen das Laub um 20 bis 30 Zentimeter. An einem gut entwickelten Horst können gleichzeitig mehrere Dutzend Blüten geöffnet sein. Die Blühdauer ist außergewöhnlich lang; oft schmücken die letzten Blüten die Pflanze bis zum ersten Frost.

Das herzförmige Laub der Stauden-Begonie

Die Blätter der Begonia grandis var. evansiana sind asymmetrisch herzförmig mit einem gezähnten Rand. Sie erreichen eine Länge von 10 bis 15 Zentimetern und sitzen wechselständig an den Stängeln. Die Blattoberseite leuchtet in einem satten Grün, während die Unterseite und die Blattstiele tief rotbraun gefärbt sind. Diese Buntlaubigkeit ist ein markantes Merkmal, das die Pflanze auch im Schatten hervorhebt. Die Blattadern sind auf der Oberseite leicht eingesenkt, was eine samtige Textur erzeugt. Im Herbst verfärbt sich das Laub allmählich gelblich, bevor es bei Frosteinbruch abfällt. Die Blätter sind nicht wintergrün; die Pflanze treibt im Frühjahr aus den Knollen wieder aus.

Verwendung im Garten

Die Stauden-Begonie eignet sich für halbschattige bis schattige Freiflächen und Gehölzränder. Sie fügt sich harmonisch in naturnahe Gärten ein und setzt farbliche Akzente. Die späte Blütezeit überbrückt die Lücke, wenn viele Sommerstauden bereits verblüht sind. Auch unter Bäumen und Sträuchern, wo andere Pflanzen kümmern, gedeiht sie noch gut. Aufgrund ihres späten Austriebs ab Mai kann sie mit frühblühenden Zwiebelpflanzen wie Schneeglöckchen oder Krokussen unterpflanzt werden. Die Begonie eignet sich sowohl für Gruppenpflanzungen als auch für solitäre Verwendung. Ihre Leuchtkraft kommt in dunklen Ecken besonders gut zur Geltung.

Ideale Standorte und Kombinationen

Die Pflanze wird für die Lebensbereiche Gehölzrand und schattige Freifläche empfohlen, wie sie in vielen Gärten vorkommen. In Kombination mit Farnen und Funkien entsteht ein asiatisch anmutendes Gartenbild. Die Begonia grandis var. evansiana harmoniert mit silberlaubigen Pflanzen wie dem Lungenkraut oder dem Purpurglöckchen. Auch als Unterpflanzung von Rhododendren oder Laubgehölzen ist sie eine ausgezeichnete Wahl. Sie bevorzugt Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit, etwa entlang von Bachläufen oder Teichen. Durch ihre Toleranz gegenüber Trockenheit kann sie aber auch in weniger feuchten Lagen gedeihen.

Die Stauden-Begonie im Schattenbeet

Im Schattenbeet übernimmt die Stauden-Begonie die Rolle der spätblühenden Begleiterin. Sie verbindet frühblühende Geophyten mit Herbststauden und sorgt so für einen nahtlosen Blütenverlauf. Die rosa Blüten leuchten förmlich in der Dämmerung und setzen Kontraste zum dunklen Laub. Kombiniert mit dem tiefgrünen Blattwerk von Hosta-Hybriden oder dem filigranen Farnlaub entstehen vielschichtige Texturen. Ein weiterer Vorteil ist die späte Blüte bis in den November, die Insekten noch vor dem Winter Nahrung bietet. Das Laub bedeckt zudem den Boden und unterdrückt das Unkrautwachstum effektiv.

Eigenständige Wirkung in Einzelstellung

In Einzelstellung entfaltet die Begonie ihr volles Potenzial. Ein großer Horst aus mehreren Trieben wirkt wie ein lebendiger Blütenstrauß. Die rötlich schimmernden Stängel und Blattunterseiten bilden einen schönen Kontrast zum Grün der Umgebung. Mit ihrer Höhe von bis zu 80 Zentimetern ist sie auch in Staudenbeeten eine prägnante Gestalt. In Kübeln oder Töpfen auf dem schattigen Balkon kann sie ebenso gepflanzt werden. Dann sollte jedoch auf ausreichenden Winterschutz geachtet werden, da die Wurzeln im Topf schneller durchfrieren. Eine Kombination von drei Exemplaren in Dreiergruppe wirkt besonders natürlich.

Pflanzpartner für das Japanische Schiefblatt

Die Wahl der richtigen Pflanzpartner unterstreicht die Eleganz der Stauden-Begonie und schafft harmonische Bildwirkungen. Ideale Begleiter sind Stauden mit ähnlichen Standortansprüchen, die den Schatten lieben. Besonders Farne, Funkien und Gräser fügen sich nahtlos ein. Farbliche Akzente setzen Pflanzen mit kontrastierendem Laub oder Blüten. Die folgenden drei Partner haben sich in der Praxis besonders bewährt.

Der Pfauenradfarn (Adiantum pedatum)

Der Pfauenradfarn, botanisch Adiantum pedatum, ist ein filigraner Farn mit gefingerten Wedeln. Er erreicht eine Höhe von etwa 40 bis 60 Zentimetern und bevorzugt ebenfalls halbschattige bis schattige Standorte mit humusreichem Boden. Sein hellgrünes, fein strukturiertes Laub bildet einen reizvollen Kontrast zu den großen, herzförmigen Blättern der Begonie. Die locker überhängenden Wedel des Farns umspielen die aufrechten Triebe der Stauden-Begonie und erzeugen ein luftiges Gesamtbild. Adiantum pedatum ist winterhart und treibt wie die Begonie eher spät aus, sodass er sich gut mit ihr verträgt. Beide Pflanzen zusammen erinnern an einen japanischen Waldgarten.

Die Blau-Gold-Funkie (Hosta-Hybride 'June')

Die Hosta-Hybride 'June' ist eine beliebte Funkie mit blaugrünen, goldgelb panaschierten Blättern. Sie wächst horstig und erreicht eine Höhe von 40 bis 50 Zentimetern. Ihr Laub reflektiert das spärliche Licht im Schatten und bringt die rosa Blüten der Begonie zum Leuchten. Die Funkie benötigt ähnliche Bodenverhältnisse – frisch bis feucht und humos – und ist ebenso frosthart. Im Sommer bildet sie unauffällige, trichterförmige Blüten, die jedoch nicht das Hauptmerkmal sind. Die Kombination der Blattfarben – blaugrün, Gold und das Rotbraun der Begonie – schafft dreidimensionale Tiefe. Hosta 'June' breitet sich langsam aus und lässt der Begonie genügend Raum zur Entfaltung.

Weitere harmonische Nachbarn

Die Breitblättrige Traubenhyazinthe (Muscari latifolium) ist ein frühblühender Zwiebelschönling, der seine blauvioletten Blüten bereits ab April zeigt. Sein welkes Laub wird im Mai von der beginnenden Begonie überdeckt. Der Schwarze Schlangenbart (Ophiopogon planiscapus 'Niger') mit seinen fast schwarzen, grasartigen Blättern bietet einen extravaganten Kontrast. Auch das Purpurglöckchen (Heuchera) mit seinen rotbraunen bis silbrigen Blättern harmoniert farblich mit den Stielen der Begonie. Als Unterpflanzung eignen sich niedrige Farne wie der Streifenfarn (Asplenium) oder der Schildfarn (Polystichum). Gemeinsam schaffen sie ein dichtes, aber dennoch durchlässiges Pflanzbild.

Pflege und Überwinterung

Die Pflege des Japanischen Schiefblatts ist unkompliziert, sofern die Standortbedingungen stimmen. Regelmäßiges Gießen in Trockenperioden fördert das Wachstum, Staunässe ist jedoch unbedingt zu vermeiden. Eine dünne Mulchschicht hält die Feuchtigkeit im Boden und schützt die flachen Wurzeln. Ein Rückschnitt ist erst im Frühjahr nach dem Frost notwendig, da die abgestorbenen Pflanzenteile als natürlicher Winterschutz dienen. Die Pflanze ist weitgehend resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Im Herbst kann man die Brutknöllchen sammeln und zur Vermehrung nutzen. Mit einer leichten Winterabdeckung aus Laub ist die Staude im mitteleuropäischen Klima gut zu halten.

Wässerung und Düngung

Während der Wachstumsperiode sollte die Erde rund um die Begonie gleichmäßig feucht gehalten werden. An heißen Tagen ist morgendliches Gießen ratsam, um die Blätter vor Verbrennungen zu schützen. Eine Drainage aus grobem Sand verhindert Staunässe, die Wurzelfäule auslösen würde. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger wie Hornspänen oder Kompost. Eine zweite, leichte Gabe im Juni unterstützt die Blütenbildung. Stickstoffreiche Dünger sind zu vermeiden, da sie zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blüten führen. Bei Topfkultur ist alle vier Wochen ein flüssiger Beerendünger empfehlenswert.

Vermehrung über Brutknöllchen der Begonia grandis var. evansiana

Die Stauden-Begonie bildet in den Blattachseln kleine, runde Brutknöllchen aus, die im Herbst zu Boden fallen. Diese Knöllchen keimen im folgenden Frühjahr und wachsen zu eigenständigen Pflanzen heran. Diese Form der vegetativen Vermehrung ist sehr effizient und führt oft zu dichten Horsten. Man kann die Knöllchen im Herbst einsammeln und im Frühjahr direkt am gewünschten Ort auslegen. Sie sollten nur leicht mit Erde bedeckt werden, da sie zum Keimen Helligkeit benötigen. Die Mutterpflanze selbst profitiert von dieser Eigenschaft, da sie durch die Knöllchen nicht geschwächt wird. Auch eine Teilung der Horste ist im Frühjahr möglich; die Teilstücke sollten sofort wieder eingepflanzt werden.

Winterschutz und Frosthärte

Die Begonia grandis var. evansiana ist bis etwa minus 12 Grad Celsius winterhart, sodass sie in den meisten Regionen Deutschlands ohne Schutz auskommt. In rauen Lagen empfiehlt sich eine Abdeckung mit Laub oder Reisig, um die Wurzelzone vor Kahlfrösten zu schützen. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Winter ab und sollten erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden. Die Knollen und Wurzeln überwintern im Boden und treiben im Mai wieder aus. Staunässe im Winter ist die größte Gefahr, daher sollte der Standort auch im Winter gut durchlässig sein. Bei Topfkultur ist das Überwintern im frostfreien, dunklen Keller ideal; die Erde sollte nur leicht feucht gehalten werden.

Wissenswertes über die Stauden-Begonie

Das Japanische Schiefblatt hat eine interessante Kulturgeschichte und zeigt bemerkenswerte Anpassungen an seinen Lebensraum. Schon bevor es 1804 nach Europa kam, war es in Japan und China als Zierpflanze bekannt. Die Fähigkeit, über Brutknöllchen zu verwildern, macht es zu einer pflegeleichten Pflanze für naturhafte Gärten. Seine Frosthärte ist für eine Begonie außergewöhnlich. Die Pflanze ist nicht giftig, aber auch nicht für den Verzehr geeignet. Sie ist ein wertvoller Spätblüher für Insektenweiden und trägt zur Biodiversität bei.

Geschichtliches und Besonderheiten

Bereits im 18. Jahrhundert wurde die Stauden-Begonie in japanischen Gärten kultiviert, bevor sie 1804 von europäischen Pflanzensammlern entdeckt wurde. Der Artname "grandis" bedeutet groß und bezieht sich auf die stattlichen Blätter. Die Einordnung als Varietät oder Unterart (var. evansiana bzw. ssp. evansiana) ist unter Botanikern noch nicht endgültig geklärt. Die Pflanze wird oft als "winterharte Begonie" bezeichnet, obwohl sie nur bedingt frostresistent ist. Ihre Blüten öffnen sich auch bei trübem Herbstwetter und locken späte Insekten an. Das Laub nimmt im Herbst eine gelbliche Färbung an, bevor es abfällt. Ein besonderes Merkmal ist die asymmetrische Blattbasis, die an ein Schiefblatt erinnert und dem deutschen Namen Pate stand. In der asiatischen Medizin wurden einige Begonienarten genutzt, jedoch ist nichts Konkretes zu dieser Varietät überliefert. Insgesamt ist die Pflanze ein robustes und dennoch elegantes Element für den schattigen Garten.

Name Deutsch: Japanisches Schiefblatt, Stauden-Begonie.
Name Botanisch: Begonia grandis var. evansiana.
Wuchs: Aufrecht, locker verzweigt/horstbildend.
Wuchshöhe: Bis zu 50 cm.
Blatt: Sommergrün, grüne unterseits rotbraune Blattfarbe, herzförmig.
Frucht: -.
Blüte: Einfache, rosane doldenartige Blütenstände, schalenförmig, flach, ausgebreitet.
Blütezeit: Juli - November.
Wurzeln: -.
Boden: Trocken bis Frisch, gut durchlässig, neutral.
Standort: Halbschattig-Schattig.
Pflanzen pro m²: 6 bis 9.
Eigenschaften: Die Begonia grandis var. evansiana (Japanisches Schiefblatt) überzeugt mit bewundernswerten Blatt- und Blütenschmuck. Auf halbschattigen bis schattigen Freiflächen und an Gehölzrändern bevorzugt die Begonia grandis var. evansiana den trockenen bis frischen Untergrund. Eine zierende Pflanze, die im Winter Temperaturen von bis zu -12,2 °C standhält. Eine Laubdecke als Winterschutz ist daher ratsam. Wir empfehlen eine Pflanzung in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück oder 3-5 (oder bis 10) Stück und mit 6 - 9 Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm. Auch in Einzelstellung kommt das Japanische Schiefblatt außergewöhnlich schmückend zur Geltung. Überzeugen Sie sich selbst..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Japanischen Schiefblatts

Das Japanische Schiefblatt, botanisch Begonia grandis var. evansiana, ist eine der wenigen im Freiland winterharten Begonien. Es gehört zur Familie der Begoniengewächse und stammt aus den Bergwäldern Japans und Chinas. Bereits im 19. Jahrhundert fand die Staude ihren Weg nach Europa und erfreut sich seither wachsender Beliebtheit. Sie wird auch als Stauden-Begonie bezeichnet und ist eine echte Bereicherung für schattige Gartenecken. Mit ihrem aufrechten, lockeren Wuchs und der späten Blütezeit setzt sie besondere Akzente.

Botanische....

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Wuchsendhöhe
Bis zu 50 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Rosa

Blütezeit
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10.05.2025

1a Begonien

34 sehr gute Begonia grandis erhalten. Gut verpackt und schön schauen sie auch aus. Entsprechend happy sind wir mit unserer Kaufentscheidung! Danke nach Borken

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Pflanz- und Pflegetipps Begonia grandis var. evansiana / Japanisches Schiefblatt, Stauden-Begonie

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