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Lorbeerblättrige Zistrose

Cistus laurifolius

Cistus laurifolius (Lorbeerblättrige Zistrose) mit weißen Blüten und gelben Staubgefäßen, umgeben von grünen Blättern.
Lorbeerblättrige Zistrose (Cistus laurifolius) im Topf, Variante P9, mit dichtem grünen Laub.
Cistus laurifolius (Lorbeerblättrige Zistrose) mit weißen Blüten und gelber Mitte zwischen grünem Laub am Strauch.
Cistus laurifolius (Lorbeerblättrige Zistrose) als Strauch mit vielen weißen Blüten und gelber Mitte, dicht belaubt.
Cistus laurifolius / Lorbeerblättrige Zistrose im quadratischen Pflanztopf, grüne längliche Blätter, mehrere Triebe ohne Blüten.
Immergrün
Weiß
Sonnig
Juli - August
bis zu 120 cm
ab 8,25 €
Wuchs: Buschig, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Immergrüne, grüne Blattfarbe, lanzettlich
Frucht: -
Blüte: Einfache, weiße meist einblütige Blütenstände, schalenförmig
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: -
Boden: Trocken bis Frisch, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 4 bis 6
Eigenschaften:
Die Cistus laurifolius (Lorbeerblättrige Zistrose) ziert den sommerlichen Garten in sonnigen Beeten und bevorzugt dort den trockenen bis frischen Boden. Im Winter übersteht die Cistus laurifolius...
Temperaturen bis zu -17,7 °C, benötigt aber bei Kahlfrost einen kleinen Schutz. Außerdem verträgt die Lorbeerblättrige Zistrose keine Stau- und Winternässe. Durch die Schutzwirkung des Laubes sollte auf ein Rückschnitt im Herbst verzichtet werden. Nach der Blüte kann man die Staude wieder in Form bringen. Die Cistus laurifoliussteht nicht gern allein und wird gerne in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück und mit zwei bis drei Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 60 - 70 cm gepflanzt. Aber auch als Solitärpflanze weiß die Lorbeerblättrige Zistrose zu überzeugen.
Wuchs: Buschig, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Immergrüne, grüne Blattfarbe, lanzettlich
Frucht: -
Blüte: Einfache, weiße meist einblütige Blütenstände, schalenförmig
Blütezeit: Juli - August
Wurzeln: -
Boden: Trocken bis Frisch, normal durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 4 bis 6
Eigenschaften: Die Cistus laurifolius (Lorbeerblättrige Zistrose) ziert den sommerlichen Garten in sonnigen Beeten und bevorzugt dort den trockenen bis frischen Boden. Im Winter übersteht die Cistus laurifolius Temperaturen bis zu -17,7 °C, benötigt aber bei Kahlfrost einen kleinen Schutz. Außerdem verträgt die Lorbeerblättrige Zistrose keine Stau- und Winternässe. Durch die Schutzwirkung des Laubes sollte auf ein Rückschnitt im Herbst verzichtet werden. Nach der Blüte kann man die Staude wieder in Form bringen. Die Cistus laurifoliussteht nicht gern allein und wird gerne in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück und mit zwei bis drei Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 60 - 70 cm gepflanzt. Aber auch als Solitärpflanze weiß die Lorbeerblättrige Zistrose zu überzeugen.

Portrait der Lorbeerblättrigen Zistrose

Die Lorbeerblättrige Zistrose (Cistus laurifolius) ist eine immergrüne, buschig wachsende Pflanze, die im sommerlichen Garten mit ihrer schlichten Eleganz überzeugt. Sie stammt aus dem nördlichen Mittelmeerraum und Marokko und bevorzugt sonnige, geschützte Standorte mit trockenem bis frischem Boden. Ihre lanzettlichen Blätter erinnern an Lorbeer und bleiben auch im Winter erhalten. Die weißen, schalenförmigen Blüten erscheinen von Juli bis August und ziehen zahlreiche Insekten an. Mit einer Wuchshöhe von rund einem Meter eignet sich die Zistrose sowohl als Solitär als auch für Gruppenpflanzungen. Sie verträgt Temperaturen bis minus 17,7 Grad Celsius, benötigt jedoch Schutz vor Kahlfrost und Staunässe. Die Pflanze harmoniert hervorragend mit mediterranen Gräsern und Kräutern und setzt eindrucksvolle Akzente in Steingärten oder Kübeln. Historisch wurde ihr Harz, das Labdanum genannt wird, schon von den Alten Griechen zum Räuchern und zur Parfümherstellung genutzt.

Wuchsform und Eigenschaften von Cistus laurifolius

Die Lorbeerblättrige Zistrose wächst buschig und horstbildend, wobei sie mit der Zeit eine dichte, immergrüne Struktur ausbildet. Die Zweige sind aufrecht bis leicht überhängend und die Rinde ist graubraun. Die immergrünen Blätter sind lanzettlich, ledrig und von dunkelgrüner Farbe; sie verströmen bei Berührung einen harzigen Duft. Die Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 80 bis 120 Zentimetern und eine ähnliche Breite. Die Cistus laurifolius gilt als die winterhärteste Zistrose und übersteht Fröste bis minus 17,7 Grad Celsius, sofern der Boden gut durchlässig ist und keine Winternässe herrscht. Die Pflanze ist relativ pflegeleicht, benötigt aber einen geschützten Standort, da sie empfindlich auf kaltes, nasses Wetter reagiert. Die Lorbeerblättrige Zistrose eignet sich sowohl für die Einzelstellung als auch für lockere Gruppen von ein bis drei Exemplaren pro Quadratmeter.

Blütezeit und Blütenfarbe

Die Blütezeit der Lorbeerblättrigen Zistrose erstreckt sich von Juli bis August. In dieser Zeit öffnen sich die einfachen, weißen Blüten, die meist einzeln oder zu wenigen an den Triebspitzen stehen. Jede Blüte ist schalenförmig und hat einen Durchmesser von etwa fünf bis sechs Zentimetern. Die fünf zarten Kronblätter umgeben ein Zentrum aus gelben Staubgefäßen, das einen dezenten Kontrast zum reinen Weiß bildet. Die Blüten öffnen sich am Morgen und fallen bereits am Nachmittag ab, doch täglich erscheinen neue Blüten, sodass über Wochen eine reiche Blütenpracht herrscht. Bienen und andere Insekten werden von dem Pollenreichtum angezogen. Nach der Blüte bilden sich kleine Fruchtkapseln, die zahlreiche nüsschenartige Samen enthalten; im Schotter keimen daraus oft viele Jungpflanzen. Die Blütenpracht ist zwar kurzlebig, aber in ihrer Gesamtheit sehr eindrucksvoll und verleiht dem Garten einen mediterranen Touch.

Standort und Boden

Die Lorbeerblättrige Zistrose gedeiht am besten an einem vollsonnigen, warmen und geschützten Platz. Der Boden sollte trocken bis frisch, aber auf jeden Fall gut durchlässig sein, denn Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Ein neutraler pH-Wert ist ideal, aber die Pflanze zeigt sich auch mit leicht sauren oder kalkhaltigen Böden tolerant. Vor der Pflanzung ist es ratsam, schwere Lehmböden mit Sand oder Kies zu verbessern, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Die Lorbeerblättrige Zistrose ist an nährstoffarme Standorte angepasst; zu viel Düngung führt zu weichem, frostempfindlichem Wachstum. Ein extrem magerer, durchlässiger Boden, der sich bei Sonne stark erwärmt, wird als mitentscheidend für die erfolgreiche Überwinterung beschrieben.

Die richtige Erde für Cistus laurifolius

Für eine gesunde Entwicklung der Lorbeerblättrigen Zistrose ist ein trockener bis frischer, durchlässiger Boden essenziell. Die Pflanze bevorzugt einen neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert, kommt aber auch mit schwach sauren Substraten zurecht. Ein extrem magerer, durchlässiger Boden ohne Staunässe, der sich bei Sonne stark erwärmt, wird als mitentscheidend für die erfolgreiche Überwinterung beschrieben. Schwere, tonige Böden sollten daher mit Sand, Kies oder feinem Splitt verbessert werden, um Staunässe zu vermeiden. Die Lorbeerblättrige Zistrose ist an magere, trockene Standorte angepasst und benötigt keine zusätzliche Düngung; eine leichte Kompostgabe im Frühjahr kann jedoch das Wachstum fördern. Auf zu stickstoffreiche Böden reagiert die Pflanze mit weichem, krankheitsanfälligem Gewebe. Eine Mulchschicht aus Kies oder Splitt hält den Boden warm und unterdrückt Unkraut, was der mediterranen Pflanze zugutekommt. Auch in Kübeln ist eine durchlässige, mineralische Erde zu empfehlen, die mit Blähton oder Perlit angereichert wird.

Pflanzabstand und Pflanzdichte

Die Lorbeerblättrige Zistrose wird in einem Abstand von 60 bis 70 Zentimetern gepflanzt, wobei pro Quadratmeter etwa vier bis sechs Pflanzen Platz finden. In Gruppen von ein bis drei Exemplaren entsteht ein harmonisches Bild. Als Solitärpflanze setzt sie sich gut in Szene, sollte aber ausreichend Raum zur Entfaltung haben. Bei der Pflanzung im Kübel ist ein Gefäß mit mindestens 30 Litern Volumen zu wählen, damit die Wurzeln genügend Platz haben. Die Pflanze mag es nicht, zu eng zu stehen, da sonst die Luftzirkulation leidet und Pilzkrankheiten begünstigt werden. Ein Pflanzabstand von etwa 60 Zentimetern ermöglicht eine lockere, natürliche Wuchsform. Die Lorbeerblättrige Zistrose steht nicht gern allein und wird gerne in kleinen Tuffs von ein bis drei Stück und mit zwei bis drei Pflanzen pro Quadratmeter im Abstand von 60 bis 70 Zentimetern gepflanzt. Eine zu dichte Pflanzung kann zu Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe führen, daher ist der empfohlene Abstand einzuhalten.

Blüte und Blattwerk der Lorbeerblättrigen Zistrose

Die Blüten und Blätter der Lorbeerblättrigen Zistrose sind charakteristisch für die Gattung Cistus und verleihen der Pflanze ihren mediterranen Charme. Die immergrünen, lanzettlichen Blätter sind ledrig und von dunkelgrüner Farbe, die an Lorbeer erinnern. Die einfachen, weißen Blüten mit ihren schalenförmigen Kronblättern erscheinen im Hochsommer und öffnen sich nur für einen Tag, ersetzen sich aber täglich neu. Die Blüten sind reich an Pollen und ziehen Bienen und andere Insekten an. Die Kombination aus immergrünem Laub und zarten Blüten macht die Pflanze zu einem attraktiven Blickfang im sonnigen Beet.

Immergrüne Belaubung von Cistus laurifolius

Das Laub der Lorbeerblättrigen Zistrose ist immergrün und ganzjährig dekorativ. Die Blätter sind lanzettlich, bis zu acht Zentimeter lang und von ledriger Konsistenz. Die Oberseite ist dunkelgrün und glänzend, die Unterseite heller und fein behaart. Bei Berührung verströmen die Blätter einen würzigen, harzigen Duft, der an Zitrusnoten erinnert. Die dichte Belaubung bietet auch im Winter Sichtschutz und Struktur im Garten. Die immergrünen Blätter sind an trockene, sonnige Standorte angepasst und verfügen über eine dicke Kutikula, die die Wasserverdunstung reduziert. Die schöne Belaubung ist ein wichtiger Grund dafür, dass die Pflanze auch in der kalten Jahreszeit attraktiv bleibt. Allerdings ist das Laub etwas frostempfindlich und kann bei Kahlfrost Schaden nehmen; daher ist ein leichter Winterschutz empfehlenswert. Die Blätter enthalten ätherische Öle und Harze, die die Pflanze vor Fressfeinden schützen und früher zur Herstellung von Labdanum genutzt wurden.

Die schalenförmigen Blüten

Die Blüten der Lorbeerblättrigen Zistrose sind einfach, weiß und schalenförmig. Sie haben einen Durchmesser von fünf bis sechs Zentimetern und bestehen aus fünf zarten Kronblättern, die sich am Morgen entfalten. Im Zentrum der Blüte befinden sich zahlreiche gelbe Staubgefäße, die einen schönen Kontrast zum reinen Weiß bilden. Die Blüten erscheinen meist einzeln oder in kleinen Gruppen an den Triebspitzen. Sie öffnen sich nur für einen Tag, doch während der Blütezeit von Juli bis August werden täglich neue Knospen nachgeschoben, sodass über Wochen eine reiche Blüte zu sehen ist. Die Blüten sind reich an Pollen und werden von Bienen, Hummeln und anderen Insekten eifrig besucht. Nach der Bestäubung bilden sich Fruchtkapseln mit zahlreichen Samen, die zur Vermehrung genutzt werden können. Die schlichte Schönheit der Blüten harmoniert ausgezeichnet mit dem immergrünen Laub und verleiht der Pflanze eine natürliche Eleganz.

Verwendung im Garten

Die Lorbeerblättrige Zistrose findet vielfältige Verwendung im Garten. Sie eignet sich für sonnige Beete, Steingärten, mediterrane Anlagen und sogar für die Kübelkultur. In Gruppen gepflanzt bildet sie lockere, duftende Horste, die an warmen Tagen ein mediterranes Flair verbreiten. Die Pflanze ist eine Bereicherung für Trockenmauern und Kiesflächen, da sie mit wenig Wasser auskommt und auf nährstoffarmen Böden gedeiht. Zudem kann ihr Harz Labdanum für Duftzwecke genutzt werden, und aus den Blättern wird traditionell Tee zubereitet. Die Lorbeerblättrige Zistrose ist vielseitig einsetzbar und eine wertvolle Pflanze für naturnahe Gärten.

Cistus laurifolius im Steingarten

Im Steingarten entfaltet die Lorbeerblättrige Zistrose ihre volle Schönheit. Zusammen mit Steinen und Kies schafft sie ein natürliches, mediterranes Ambiente. Die Pflanze liebt die Wärme, die von den Steinen gespeichert wird, und kommt mit den trockenen Bedingungen im Steingarten bestens zurecht. Die immergrünen Blätter setzen grüne Akzente zwischen den grauen Steinen, und die weißen Blüten erstrahlen im Sommer wie kleine Lichter. Die Lorbeerblättrige Zistrose eignet sich als Solitär zwischen größeren Felsen oder in Gruppen auf Kiesflächen. Sie wird dem Lebensbereich „Beet an sonniger Stelle auf trockenem bis frischem Boden“ zugeordnet und ist daher ideal für Steingärten. Eine Drainageschicht aus Kies unter der Pflanze verhindert Staunässe und fördert die Gesundheit. Auch an Hängen oder in Trockenmauern findet sie einen geeigneten Platz, wo sie lockere, buschige Polster bildet.

Kübelkultur und Winterquartier

Die Lorbeerblättrige Zistrose eignet sich gut für die Kübelkultur, benötigt dann aber eine frostarme Überwinterung. Ein ausreichend großer Topf mit guter Drainage ist wichtig, um Staunässe zu vermeiden. Als Substrat eignet sich eine Mischung aus Gartenerde, Sand und Kies. Im Sommer kann der Kübel an einem sonnigen, geschützten Platz im Freien stehen. Im Winter muss er an einen hellen, frostfreien Ort gebracht werden, beispielsweise in ein unbeheiztes Gewächshaus oder einen Wintergarten. Temperaturen um den Gefrierpunkt sind tolerierbar, aber längerer Frost kann die Pflanze schädigen. Während der Überwinterung wird nur wenig gegossen, sodass der Ballen nicht vollständig austrocknet. Auch im Kübel kann die Pflanze Blüten und Duft entwickeln, wenn sie ausreichend Licht erhält. Die Kübelkultur ist eine gute Alternative für Regionen mit strengen Wintern, da die Pflanze so vor Kahlfrost geschützt ist.

Duft und Teebereitung

Die Lorbeerblättrige Zistrose verströmt einen angenehmen, harzig-würzigen Duft, der besonders an warmen Tagen intensiv wahrnehmbar ist. Das ätherische Öl und das Harz Labdanum werden seit der Antike für Parfüm und Räucherwerk genutzt. Aus der Lorbeerblättrigen Zistrose wird in Südeuropa traditionell Tee zubereitet. Dazu werden die Blätter mit heißem Wasser übergossen und ziehen gelassen. Der Tee soll beruhigend und entzündungshemmend wirken, wird aber eher als Genussmittel geschätzt. Der Duft der Pflanze wirkt entspannend und kann im Garten oder auf der Terrasse genossen werden. Die Blüten duften weniger stark als die Blätter, tragen aber dennoch zum Gesamterlebnis bei. Die ätherischen Öle der Pflanze werden auch in der Aromatherapie verwendet. Die duftenden Blätter können auch in Duftkissen oder Potpourris verwendet werden. Insgesamt bereichert die Lorbeerblättrige Zistrose den Garten mit ihrem aromatischen Duft und ihren vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten.

Pflanzpartner für Cistus laurifolius

Die Lorbeerblättrige Zistrose harmoniert hervorragend mit anderen mediterranen Pflanzen, die ähnliche Standortansprüche haben. Geeignete Partner sind trockenheitsverträgliche Gräser, Kräuter und Stauden, die gemeinsam ein pflegeleichtes, duftendes Beet ergeben. Die Kombination aus immergrünen Sträuchern und silbrigem Laub schafft interessante Kontraste. Die folgenden Partner wurden bei Gaißmayer als ideale Begleiter genannt und gedeihen unter denselben Bedingungen wie die Zistrose.

Mediterrane Begleiter für die Lorbeerblättrige Zistrose

Zu den empfohlenen Pflanzpartnern zählt der Atlas-Schwingel (Festuca mairei), ein immergrünes Gras mit blaugrünen Halmen, das bis zu 60 Zentimeter hoch wird und lockere Horste bildet. Ebenfalls passend ist der Polster-Dost (Origanum vulgare 'Compactum'), eine kompakte Sorte des Oreganos, die mit ihren rosafarbenen Blüten und dem aromatischen Duft Bienen anlockt. Die Blauraute (Perovskia atriplicifolia 'Blue Spire'), auch Silberbusch genannt, überzeugt mit ihren blauen Blütenähren und dem silbrigen Laub. Der Provence-Gewürz-Thymian (Thymus vulgaris 'Fleur Provencale') ist ein niedriger, immergrüner Halbstrauch, der Polster bildet und intensiv duftet. Alle diese Pflanzen bevorzugen sonnige, durchlässige Standorte und ergänzen die Zistrose perfekt. Durch die Kombination entsteht ein mediterranes Flair mit Blüten in Weiß, Blau und Rosa sowie silbrigen und grünen Blatttönen. Als Pflanzpartner werden von Gaißmayer Festuca mairei, Origanum vulgare 'Compactum', Perovskia atriplicifolia 'Blue Spire' und Thymus vulgaris 'Fleur Provencale' genannt. Diese Begleiter bilden zusammen mit der Zistrose eine harmonische, pflegeleichte Pflanzgemeinschaft.

Gräser und Kräuter als Nachbarn

Neben den genannten Partnern eignen sich auch andere Gräser und Kräuter. Lavendel (Lavandula angustifolia) mit seinen duftenden, violetten Blüten passt hervorragend. Auch Salbei (Salvia officinalis) mit seinen graugrünen Blättern und blauen Blüten bildet einen schönen Kontrast. Rosmarin (Rosmarinus officinalis) als immergrüner Strauch mit blauen Blüten bereichert das Beet. Für einen natürlichen Look kann die Zistrose mit Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) oder Katzenminze (Nepeta faassenii) kombiniert werden. Diese Pflanzen locken Insekten an und sorgen für eine lange Blütezeit. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Ansprüche an Sonne und Boden stellen. Eine lockere Pflanzung mit ausreichend Abstand verhindert Konkurrenz um Wasser und Nährstoffe. Mit diesen Partnern entsteht ein pflegeleichter, mediterraner Gartenbereich, der auch in heißen Sommern wenig Wasser benötigt. Die Kombination aus immergrünen und sommergrünen Arten sorgt für Struktur und Abwechslung.

Pflege und Überwinterung

Die Pflege der Lorbeerblättrigen Zistrose ist unkompliziert, erfordert aber einige Grundkenntnisse. Die Pflanze ist trockenheitstolerant, sollte aber in längeren Trockenperioden gegossen werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führt. Gedüngt wird sparsam, da zu viel Nährstoffe das Wachstum verweichlichen und die Frosthärte verringern. Ein Rückschnitt erfolgt am besten nach der Blüte, um die Pflanze in Form zu bringen. Im Herbst sollte nicht zurückgeschnitten werden, da das Laub einen natürlichen Winterschutz bietet. Die Überwinterung gelingt mit einfachen Maßnahmen, solange der Boden durchlässig und der Standort geschützt ist.

Schnittmaßnahmen bei Cistus laurifolius

Ein Rückschnitt ist bei der Lorbeerblättrigen Zistrose nur selten nötig, kann aber nach der Blüte erfolgen, um die Pflanze in Form zu bringen. Dabei werden die verblühten Triebe um etwa ein Drittel eingekürzt, um einen kompakten Wuchs zu fördern. Auf einen Rückschnitt im Herbst sollte verzichtet werden, da das Laub eine Schutzwirkung gegen Kahlfrost besitzt. Ein zu starker Rückschnitt kann die Pflanze schwächen und die Blütenbildung im nächsten Jahr beeinträchtigen. Ältere, verholzte Triebe können im Frühjahr bis ins alte Holz zurückgeschnitten werden, um die Pflanze zu verjüngen. Entfernt werden auch abgestorbene oder kranke Triebe. Bei Kübelpflanzen kann ein Formschnitt im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb durchgeführt werden. Wichtig ist, sauberes und scharfes Werkzeug zu verwenden, um Quetschungen zu vermeiden. Nach dem Schnitt treibt die Pflanze meist kräftig neu aus und blüht im Sommer reichlich.

Winterschutz und Frostempfindlichkeit

Obwohl die Lorbeerblättrige Zistrose als winterhart gilt, benötigt sie bei Kahlfrost einen leichten Schutz. Eine Abdeckung mit Reisig oder Vlies schützt die immergrünen Blätter vor Austrocknung durch die Wintersonne. Für Cistus laurifolius ist eine geschützte Lage mit gut durchlässigem Boden erforderlich, weil Winternässe häufig zu Ausfällen führen kann. Eine Schicht aus Laub oder Stroh um die Wurzelbasis herum schützt die Wurzeln vor Frost. Bei Kübelpflanzen ist ein Umzug ins Winterquartier oder zumindest ein witterungsgeschützter Platz an der Hauswand empfehlenswert. Die Pflanze verträgt Temperaturen bis minus 17,7 Grad Celsius, aber nur, wenn der Boden trocken ist. Nasse Kälte ist gefährlicher als trockener Frost. Staunässe im Winter ist der größte Feind der Pflanze; daher sollte auf eine gute Drainage geachtet werden. Ein leichter Winterschutz ist vor allem in rauen Lagen sinnvoll, um die Pflanze gesund durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Mit diesen Maßnahmen übersteht die Lorbeerblättrige Zistrose den Winter problemlos und treibt im Frühjahr kräftig aus.

Vermehrung durch Samen

Die Vermehrung der Lorbeerblättrigen Zistrose erfolgt am einfachsten durch Samen. Nach der Blüte bilden sich Fruchtkapseln, die zahlreiche nüsschenartige Samen enthalten. Die Samen können im Frühjahr direkt ins Freiland gesät oder in Anzuchttöpfen vorgezogen werden. Eine kalte Stratifikation über mehrere Wochen fördert die Keimung. Im Schotter keimen daraus zahlreiche Jungpflanzen, was auf eine hohe Keimfähigkeit hinweist. Die Aussaat erfolgt in durchlässiger Aussaaterde, die leicht feucht gehalten wird. Die Keimung dauert oft mehrere Wochen, da die Samen eine harte Schale haben. Stecklinge sind ebenfalls möglich, aber etwas schwieriger zu bewurzeln. Die Jungpflanzen sollten im ersten Winter geschützt werden, bis sie kräftig genug sind. Samenvermehrung ist eine günstige Methode, um viele Pflanzen zu erhalten und die Art im Garten zu etablieren. Allerdings können Sämlinge in Blütenfarbe und Wuchsform variieren. Für sortenreine Nachzucht ist die vegetative Vermehrung zu bevorzugen.

Wissenswertes über die Lorbeerblättrige Zistrose

Die Lorbeerblättrige Zistrose hat eine lange Geschichte und kulturelle Bedeutung. Bereits in der Antike wurde das Harz Labdanum aus den Blättern gewonnen und als Räucherwerk sowie für duftende Öle und Parfüms geschätzt. Die Alten Griechen sammelten das Harz, indem sie Ziegen durch die Zistrosenbestände trieben; das Harz blieb an den Fellen haften und wurde anschließend abgestreift. Die Pflanze wird auch heute noch in Südeuropa für die Parfümherstellung genutzt. Zudem wird aus den Blättern ein wohlriechender Tee zubereitet. Die Lorbeerblättrige Zistrose ist eine faszinierende Pflanze mit reichem historischem Hintergrund.

Historische Nutzung von Labdanum

Das Harz der Zistrosen, Labdanum genannt, wird seit der Antike geschätzt. Bei starker Hitze wurde das Harz der Zistrosen schon von den Alten Griechen gesammelt und zum Räuchern sowie zur Herstellung duftender Öle verwendet. Die Pflanze scheidet das Harz aus, das als Ladanum für die Parfümherstellung begehrt war. Eine traditionelle Methode bestand darin, Ziegen durch die Bestände zu treiben, damit das Harz am Fell haften blieb; anschließend wurde es abgekämmt. Labdanum wird auch in der modernen Parfümerie als fixierende Basisnote geschätzt. Es verleiht Düften eine warme, amberartige Note. Im Garten duftet die Pflanze an heißen Tagen intensiv und erinnert an diese lange Tradition. Die Nutzung von Labdanum zeigt, wie vielfältig die Zistrose ist. Die Pflanze ist also nicht nur ein optischer Gewinn, sondern auch ein Stück Kulturgeschichte. Dieses historische Wissen macht die Lorbeerblättrige Zistrose zu einer besonders interessanten Pflanze für Liebhaber mediterraner Gärten.

Name Deutsch: Lorbeerblättrige Zistrose.
Name Botanisch: Cistus laurifolius.
Wuchs: Buschig, horstbildend.
Wuchshöhe: bis zu 120 cm.
Blatt: Immergrüne, grüne Blattfarbe, lanzettlich.
Frucht: -.
Blüte: Einfache, weiße meist einblütige Blütenstände, schalenförmig.
Blütezeit: Juli - August.
Wurzeln: -.
Boden: Trocken bis Frisch, normal durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 4 bis 6.
Eigenschaften: Die Cistus laurifolius (Lorbeerblättrige Zistrose) ziert den sommerlichen Garten in sonnigen Beeten und bevorzugt dort den trockenen bis frischen Boden. Im Winter übersteht die Cistus laurifolius Temperaturen bis zu -17,7 °C, benötigt aber bei Kahlfrost einen kleinen Schutz. Außerdem verträgt die Lorbeerblättrige Zistrose keine Stau- und Winternässe. Durch die Schutzwirkung des Laubes sollte auf ein Rückschnitt im Herbst verzichtet werden. Nach der Blüte kann man die Staude wieder in Form bringen. Die Cistus laurifoliussteht nicht gern allein und wird gerne in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück und mit zwei bis drei Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 60 - 70 cm gepflanzt. Aber auch als Solitärpflanze weiß die Lorbeerblättrige Zistrose zu überzeugen..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Lorbeerblättrigen Zistrose

Die Lorbeerblättrige Zistrose (Cistus laurifolius) ist eine immergrüne, buschig wachsende Pflanze, die im sommerlichen Garten mit ihrer schlichten Eleganz überzeugt. Sie stammt aus dem nördlichen Mittelmeerraum und Marokko und bevorzugt sonnige, geschützte Standorte mit trockenem bis frischem Boden. Ihre lanzettlichen Blätter erinnern an Lorbeer und bleiben auch im Winter erhalten. Die weißen, schalenförmigen Blüten erscheinen von Juli bis August und ziehen zahlreiche Insekten an. Mit einer Wuchshöhe von rund einem Meter eignet sich die Zistrose sowohl als Solitär als auch für Gruppenpflanzungen. Sie verträgt Temperaturen bis minus 17,7 Grad Celsius, benötigt jedoch Schutz vor Kahlfrost und Staunässe. Die Pflanze harmoniert....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 120 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Juli - August

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27.01.2025

Schöne Pflanzen mit einen kleinen verlust

Die Lorbeerblättrige Zistrose ist schön dicht gewachsen und blüht auch jedes Jahr aufs Neue kräftig. Nur leider ist dieses Jahr eine eingegangen, aber New Garden hat sich sehr gut um das Problem gekümmert.

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Pflanz- und Pflegetipps Cistus laurifolius / Lorbeerblättrige Zistrose

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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