| Wuchs: | Buschig, horstbildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 20 cm |
| Blatt: | Sommergrün, silbriggrüne Blattfarbe, rund, rundlich |
| Frucht: | - |
| Blüte: | Einfache, goldgelbe meist einblütige Blütenstände, körbchenartig |
| Blütezeit: | Juni - August |
| Wurzeln: | - |
| Boden: | Trocken, gut durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 bis 9 |
| Eigenschaften: |
Die sommerblühende Eriophyllum lanatum (Wollblatt, Wüsten-Goldaster) fühlt sich besonders auf sonnigen Fels-Steppen und Steppenheiden wohl und favorisiert trockenen Boden. Das Überwintern gelingt...
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| Wuchs: | Buschig, horstbildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 20 cm |
| Blatt: | Sommergrün, silbriggrüne Blattfarbe, rund, rundlich |
| Frucht: | - |
| Blüte: | Einfache, goldgelbe meist einblütige Blütenstände, körbchenartig |
| Blütezeit: | Juni - August |
| Wurzeln: | - |
| Boden: | Trocken, gut durchlässig, neutral |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 6 bis 9 |
| Eigenschaften: | Die sommerblühende Eriophyllum lanatum (Wollblatt, Wüsten-Goldaster) fühlt sich besonders auf sonnigen Fels-Steppen und Steppenheiden wohl und favorisiert trockenen Boden. Das Überwintern gelingt dem Wollblatt bei Temperaturen von bis zu -28,8 °C sehr gut. Die abgeblühten Blütenstände sollten zurückgeschnitten werden. Ansonsten entpuppt sich die Eriophyllum lanatum als anspruchslose Staude, die gerne in der Gruppe gesetzt wird. Wir empfehlen die Pflanzung in kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück und mit sechs bis neun Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm. Die Wüsten-Goldaster ist eine wunderbare Alternative im Bereich der Dachbegrünung und lockt mit ihren goldgelben Blüten allerlei Insekten an. |
- Portrait des Wollblattes
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk von Eriophyllum lanatum
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Eriophyllum lanatum
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über Eriophyllum lanatum
Portrait des Wollblattes
Das Wollblatt, botanisch als Eriophyllum lanatum bekannt, ist eine faszinierende Staude aus Nordwestamerika. Sie besticht durch ihre goldgelben Blüten und ihr silbriggrünes Laub und erfreut sich zunehmender Beliebtheit in trockenen Gartenbereichen. Im Folgenden lernen Sie die wichtigsten Eigenschaften dieser besonderen Pflanze kennen.
Ein Portrait von Eriophyllum lanatum
Die Wüsten-Goldaster, wie sie auch genannt wird, gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine typische Pflanze sonniger, trockener Standorte. Sie wächst buschig und horstbildend, erreicht eine Höhe von etwa 20 bis 40 Zentimetern und bildet dichte Polster. Die sommergrünen Blätter sind rundlich bis oval und mit feinen Härchen besetzt, die ihnen eine silbrig-grüne Farbe verleihen. Diese Behaarung schützt die Pflanze vor zu starker Sonneneinstrahlung und reduziert die Verdunstung. Die Blüten erscheinen von Juni bis August als einfache, körbchenartige Blütenstände in einem leuchtenden Goldgelb. Jeder Blütenkopf sitzt einzeln auf einem dünnen Stiel und öffnet sich bei Sonnenschein weit. Die Wüsten-Goldaster ist eine anspruchslose und pflegeleichte Staude, die in gut durchlässigem Boden bei voller Sonne ihr bestes Wachstum zeigt.
Wuchs und Herkunft
Die Heimat von Eriophyllum lanatum liegt in den trockenen Regionen Nordwestamerikas, von British Columbia bis Kalifornien. Dort wächst sie auf felsigen Hängen, in Steppenheiden und auf trockenen Wiesen. Dieser Lebensraum prägt ihre Ansprüche an Boden und Klima. Sie bevorzugt einen vollsonnigen Standort mit einem durchlässigen, eher mageren Substrat. Staunässe verträgt sie nicht. Der Wuchs ist kompakt und buschig, mit zahlreichen aufrechten bis leicht überhängenden Trieben. Im Laufe der Zeit entwickelt sie einen dichten Horst, der sich gut in Gruppen pflanzen lässt. Auf einem Quadratmeter finden 6 bis 9 Pflanzen Platz, die in einem Abstand von 30 bis 40 Zentimetern gesetzt werden. Empfohlen wird die Pflanzung in kleinen Tuffs von 3 bis 5, maximal 10 Stück, um eine natürliche Wirkung zu erzielen. Die Pflanze ist mehrjährig und winterhart bis etwa -28,8 Grad Celsius, was der Klimazone Z5 entspricht.
Standort und Boden
Für ein gesundes Wachstum und eine üppige Blüte benötigt die Wüsten-Goldaster einen Standort, der ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht. Die richtige Wahl des Platzes ist entscheidend für den Erfolg im Garten.
Ideale Bedingungen für das Wollblatt
Das Wollblatt liebt die Sonne. Ein vollsonniger Platz, an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält, ist optimal. Halbschatten wird toleriert, aber die Blüte fällt dann weniger üppig aus. Der Boden sollte trocken bis mäßig trocken sein, denn Eriophyllum lanatum ist an trockene Bedingungen angepasst. Staunässe führt schnell zu Wurzelfäule, daher ist eine gute Drainage unerlässlich. Ein sandiger oder kiesiger Lehmboden, der mit etwas Kompost angereichert ist, eignet sich hervorragend. Auch steinige Substrate werden angenommen. Die Pflanze gedeiht auf neutralen bis leicht alkalischen Böden, verträgt aber auch schwach saure Werte. An windigen Standorten fühlt sie sich wohl, da ihre behaarten Blätter sie vor Austrocknung schützen.
Bodenansprüche und Pflanzung
Vor der Pflanzung sollte der Boden gut gelockert und von Unkraut befreit werden. Bei schweren Lehmböden empfiehlt es sich, eine Drainageschicht aus Kies oder Sand einzubringen oder die Staude in ein erhöhtes Beet zu setzen. Der pH-Wert sollte zwischen 6,5 und 7,5 liegen. Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr oder im zeitigen Herbst, damit die Pflanze noch vor dem Winter gut anwachsen kann. Nach dem Einsetzen wird leicht angegossen, danach ist nur bei extremer Trockenheit zusätzliches Wässern nötig. Eine Mulchschicht aus Splitt oder Kies um die Pflanzen herum unterdrückt Unkraut, hält den Boden warm und reflektiert zusätzlich Wärme an die Pflanze. Dies kommt dem Wuchs und der Blütenfülle zugute.
Blüte und Blattwerk von Eriophyllum lanatum
Das Zusammenspiel von Blüte und Blattwerk macht den besonderen Reiz dieser Staude aus. Die goldgelben Blütenkörbchen kontrastieren wunderschön mit dem silbrigen Laub und setzen leuchtende Akzente im Garten.
Goldgelbe Blüten im Sommer
Von Juni bis August öffnet die Wüsten-Goldaster ihre Blüten. Es sind einfache, körbchenartige Blütenstände, die an kleine Sonnenblumen erinnern. Sie bestehen aus etwa 8 bis 15 Zungenblüten, die ein kräftiges Goldgelb zeigen. Die Blütenstände sitzen einzeln auf dünnen Stielen und ragen über das Laub hinaus. Sie duften leicht und ziehen zahlreiche Insekten an, insbesondere Bienen und Schwebfliegen. Die Blütezeit erstreckt sich über mehrere Wochen, wobei immer neue Blüten nachkommen. Verblühtes sollte regelmäßig ausgeputzt werden, um die Bildung neuer Knospen anzuregen und die Blühdauer zu verlängern. Lässt man die Samenstände stehen, können sie auch im Herbst noch dekorativ wirken. Die gelbe Farbe harmoniert hervorragend mit violetten, blauen oder weißen Blüten von Begleitpflanzen.
Silbriggrünes Blattwerk
Die Blätter von Eriophyllum lanatum sind sommergrün, rundlich bis oval und etwa 2 bis 4 Zentimeter lang. Ihre auffälligste Eigenschaft ist die dichte, weiße Behaarung, die ihnen einen silbrig-grünen Glanz verleiht. Diese Behaarung, die der Pflanze auch ihren deutschen Namen Wollblatt eingebracht hat, dient als Schutz vor Sonnenbrand und reduziert die Wasserverdunstung. Die Blätter stehen wechselständig an den Trieben und bilden mit der Zeit einen dichten, polsterartigen Teppich. Selbst ohne Blüten ist die Pflanze durch ihr dekoratives Laub ein Blickfang. Im Herbst behält das Laub lange seine Farbe, bevor es im Winter zurückfriert. Der Austrieb im Frühjahr erfolgt spät, was bei späten Frösten von Vorteil ist.
Verwendung im Garten
Dank ihrer Anpassungsfähigkeit an trockene, sonnige Standorte eignet sich die Wüsten-Goldaster für viele Gestaltungszwecke. Ob im Steingarten, als Bienenweide oder auf dem Dach – die vielseitige Staude setzt überall Akzente.
Wollblatt im Steingarten
Das Wollblatt ist eine ideale Pflanze für den Steingarten. Es fühlt sich in Felsspalten, auf Trockenmauern oder in Kiesbeeten wohl. Die silbrigen Blätter und goldgelben Blüten sorgen für lebendige Farbtupfer zwischen Steinen und Kieseln. Kombiniert mit anderen Trockenheitskünstlern wie Sedum oder Sempervivum entsteht ein pflegeleichter, naturnaher Bereich. Die Pflanze breitet sich langsam aus und wird nicht lästig. Besonders schön wirkt sie in Gruppen von drei bis fünf Exemplaren. Sie kann auch als Einfassung von Wegen oder als Bodendecker auf kleinen Flächen eingesetzt werden. Da sie Trockenheit und Hitze gut verträgt, ist sie auch für exponierte Lagen geeignet.
Wüsten-Goldaster als Bienenweide
Die goldgelben Blüten der Wüsten-Goldaster sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Die Staude wird als Bienenweide ausgewiesen und trägt zur Biodiversität im Garten bei. In der Blütezeit von Juni bis August herrscht reger Flugbetrieb an den Blüten. Wer einen insektenfreundlichen Garten gestalten möchte, sollte sie unbedingt einplanen. Sie lässt sich gut mit anderen spätblühenden Stauden wie Aster oder Echinacea kombinieren, um über einen langen Zeitraum Nahrung zu bieten. Da die Pflanze anspruchslos ist, eignet sie sich auch für naturnahe Gärten, in denen auf intensive Pflege verzichtet wird.
Dachbegrünung mit Eriophyllum
Eine weitere Stärke von Eriophyllum lanatum ist ihre Eignung zur Dachbegrünung. Sie kommt mit dünnen Substraten und extremer Sonneneinstrahlung zurecht, wie sie auf Dächern herrscht. Ihre flachen Wurzeln und ihr geringer Wasserbedarf prädestinieren sie für extensive Dachbegrünungen. In Kombination mit anderen Sukkulenten und Gräsern entsteht ein pflegeleichter, trockenheitsverträglicher Bewuchs. Die Pflanze ist winterhart und übersteht auch Kahlfröste problemlos. Aufgrund ihres polsterartigen Wuchses bedeckt sie nach einigen Jahren gute Flächen und verhindert die Ansiedlung von Unkraut. Die goldgelben Blüten locken auch in luftiger Höhe Insekten an.
Pflanzpartner für Eriophyllum lanatum
Die Wüsten-Goldaster lässt sich harmonisch mit anderen Stauden kombinieren, die ähnliche Standortansprüche haben. Durch geschickte Partnerwahl können reizvolle Kontraste und lange Blühaspekte erzielt werden.
Im Folgenden werden zwei bewährte Pflanzpartner vorgestellt, die in Farbe und Wuchs gut mit dem Wollblatt harmonieren.
Harmonische Nachbarn im Beet
Zu den empfehlenswerten Partnern zählt der Katzenminze (Nepeta x faassenii). Sie blüht in einem kräftigen Violettblau und bildet einen reizvollen Kontrast zu den goldgelben Blüten des Wollblattes. Ihre Blütezeit überschneidet sich von Juni bis August, sodass ein langanhaltendes Farbspiel entsteht. Nepeta x faassenii und Veronica spicata, der Ährige Ehrenpreis, werden als ideale Nachbarn genannt. Der Ährige Ehrenpreis blüht ebenfalls in Blautönen, aber aufrechter als der Katzenminze. Veronica spicata bringt mit ihren blauen Blütenkerzen vertikale Akzente ins Beet, während das Wollblatt flächig wirkt. Beide Partner bevorzugen sonnige, trockene Standorte und durchlässige Böden. Weitere gute Begleiter sind verschiedene Arten von Wolfsmilch (Euphorbia), Thymian (Thymus) oder das Steppen-Salbei (Salvia nemorosa). Bei der Kombination sollte auf ausreichend Pflanzabstand geachtet werden, damit sich die Arten nicht gegenseitig bedrängen.
Pflege und Überwinterung
Die Wüsten-Goldaster ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand auskommt. Dennoch gibt es einige Maßnahmen, die ihre Vitalität und Blühfreude erhalten. Auch die Überwinterung gelingt meist problemlos, wenn der Standort stimmt.
Pflegehinweise für das Wollblatt
Nach der Blüte sollten die abgeblühten Blütenstände zurückgeschnitten werden. Dies fördert nicht nur ein gepflegtes Erscheinungsbild, sondern regt auch eine zweite, kleinere Nachblüte an. Ein Rückschnitt bis knapp über das Laub im zeitigen Frühjahr, bevor der Neuaustrieb beginnt, verjüngt die Pflanze und hält sie kompakt. Düngen ist in der Regel nicht nötig, da das Wollblatt an magere Böden angepasst ist. Zu viel Stickstoff führt zu weichem, krankheitsanfälligem Wuchs. Die Pflanze ist anspruchslos und benötigt kaum zusätzliches Wasser, außer in langanhaltenden Trockenperioden im ersten Jahr nach der Pflanzung. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Ein Rückschnitt alter Triebe im Frühjahr fördert einen buschigen Neuaustrieb. Schnecken meiden das behaarte Laub, sodass die Pflanze weitgehend schädlingsfrei bleibt.
Vermehrung durch Teilung oder Aussaat
Gärtner können das Wollblatt auf zwei Wegen vermehren: durch Teilung im Frühjahr oder durch Aussaat. Für die Gattung Eriophyllum wird angegeben, dass die Vermehrung durch Aussaat oder Teilung erfolgt. Die Teilung ist einfacher und erhält die Pflanzenmerkmale. Dazu wird der Horst im Frühjahr ausgegraben und mit einem Spaten in mehrere Stücke geteilt, die sofort wieder eingepflanzt werden. Die Aussaat erfolgt im Herbst oder Frühjahr in Kisten oder direkt ins Freiland. Die Samen keimen bei Temperaturen um 15 bis 20 Grad Celsius innerhalb von zwei bis drei Wochen. Jungpflanzen sollten im ersten Jahr vor starkem Frost geschützt werden. Die Vermehrung durch Teilung ist für Hobbygärtner die zuverlässigere Methode.
Winterhärte und Schutz
Die Wüsten-Goldaster ist hervorragend winterhart. Sie wird der Klimazone Z5 zugeordnet, was bedeutet, dass sie Temperaturen bis etwa -28,8 Grad Celsius standhält. In den meisten Regionen Deutschlands ist kein Winterschutz erforderlich. Ein Winterschutz in Form von Reisig oder Laub kann jedoch bei extremen Lagen oder nach der Pflanzung im Herbst sinnvoll sein, um die Pflanze vor Frostschäden zu schützen. Wichtig ist, dass der Boden auch im Winter durchlässig bleibt, denn Staunässe ist gefährlicher als Kälte. Im zeitigen Frühjahr sollten abgestorbene Pflanzenteile entfernt werden. Die Pflanze treibt dann aus den Überwinterungsknospen am Boden wieder aus. Einige Quellen beschreiben das Wollblatt sogar als immergrün, was in milden Wintern zutreffen kann, während es in strengeren Wintern das Laub verliert.
Wissenswertes über Eriophyllum lanatum
Die Wüsten-Goldaster hat einige interessante Eigenschaften, die sie zu einer besonderen Staude machen. Von ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Schnecken bis hin zu ihrer nicht giftigen Natur gibt es viel zu entdecken.
Im Folgenden wird die Giftigkeit und eine Besonderheit dieser Pflanze beleuchtet.
Giftigkeit und Besonderheiten
Eriophyllum lanatum wird als nicht giftig eingestuft, jedoch mit dem Hinweis, dass die Pflanze nicht zum Verzehr geeignet ist. Dies macht sie zu einer unbedenklichen Wahl für Hausgärten, in denen Kinder oder Haustiere spielen. Eine besondere Eigenschaft ist ihre Resistenz gegenüber Schnecken; das dicht behaarte Laub wird von den Tieren gemieden. Zudem kann ein langer und feuchter Sommer die Lebensdauer der Pflanze verkürzen, da sie dann anfälliger für Pilzkrankheiten ist. In der Natur kommt sie oft in Gesellschaft von Gräsern und anderen Trockenpflanzen vor. Ihr deutscher Name Wollblatt leitet sich von der filzigen Behaarung der Blätter ab, während der botanische Name Eriophyllum lanatum aus dem Griechischen stammt und „wollartiges Blatt“ bedeutet. Die goldgelbe Blütenfarbe in Verbindung mit der Herkunft aus nordamerikanischen Trockengebieten führte zum Trivialnamen Wüsten-Goldaster.
| Name Deutsch: | Wollblatt, Wüsten-Goldaster. |
| Name Botanisch: | Eriophyllum lanatum. |
| Wuchs: | Buschig, horstbildend. |
| Wuchshöhe: | bis zu 20 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, silbriggrüne Blattfarbe, rund, rundlich. |
| Frucht: | -. |
| Blüte: | Einfache, goldgelbe meist einblütige Blütenstände, körbchenartig. |
| Blütezeit: | Juni - August. |
| Wurzeln: | -. |
| Boden: | Trocken, gut durchlässig, neutral. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 6 bis 9. |
| Eigenschaften: | Die sommerblühende Eriophyllum lanatum (Wollblatt, Wüsten-Goldaster) fühlt sich besonders auf sonnigen Fels-Steppen und Steppenheiden wohl und favorisiert trockenen Boden. Das Überwintern gelingt dem Wollblatt bei Temperaturen von bis zu -28,8 °C sehr gut. Die abgeblühten Blütenstände sollten zurückgeschnitten werden. Ansonsten entpuppt sich die Eriophyllum lanatum als anspruchslose Staude, die gerne in der Gruppe gesetzt wird. Wir empfehlen die Pflanzung in kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück und mit sechs bis neun Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm. Die Wüsten-Goldaster ist eine wunderbare Alternative im Bereich der Dachbegrünung und lockt mit ihren goldgelben Blüten allerlei Insekten an.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait des WollblattesDas Wollblatt, botanisch als Eriophyllum lanatum bekannt, ist eine faszinierende Staude aus Nordwestamerika. Sie besticht durch ihre goldgelben Blüten und ihr silbriggrünes Laub und erfreut sich zunehmender Beliebtheit in trockenen Gartenbereichen. Im Folgenden lernen Sie die wichtigsten Eigenschaften dieser besonderen Pflanze kennen. Ein Portrait von Eriophyllum lanatumDie Wüsten-Goldaster, wie sie auch genannt wird, gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine typische Pflanze sonniger, trockener Standorte. Sie wächst buschig und horstbildend, erreicht eine Höhe von etwa 20 bis 40 Zentimetern und bildet dichte Polster. Die sommergrünen Blätter sind rundlich bis oval und mit feinen Härchen besetzt, die ihnen eine silbrig-grüne Farbe verleihen. Diese Behaarung schützt die Pflanze vor zu starker Sonneneinstrahlung und reduziert die Verdunstung. Die Blüten erscheinen von Juni bis August als einfache, körbchenartige Blütenstände in einem leuchtenden Goldgelb. Jeder Blütenkopf sitzt einzeln auf einem dünnen Stiel und öffnet sich.... |
Pflanz- und Pflegetipps Eriophyllum lanatum / Wollblatt, Wüsten-Goldaster
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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