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Moschus Malve

Malva moschata

Malva moschata (Moschus Malve) mit zahlreichen rosafarbenen Blüten und tief gelapptem, grünem Laub im Beet
Sommergrün
Rosa
Sonnig
Juni - September
60 - 80 cm
ab 3,45 €
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, oft Selbstaussaat, 60 bis 80 cm hoch
Wuchshöhe: 60 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, rundlich
Blüte: Einfache, rosafarbende Blütenstände, verzweigt, schalenförmig, flach ausgebreitet
Blütezeit: Juni - September
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken bis frisch, gut durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 4 bis 6
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, oft Selbstaussaat, 60 bis 80 cm hoch
Wuchshöhe: 60 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, rundlich
Blüte: Einfache, rosafarbende Blütenstände, verzweigt, schalenförmig, flach ausgebreitet
Blütezeit: Juni - September
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken bis frisch, gut durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 4 bis 6

Portrait der Moschus-Malve (Malva moschata)

Die Moschus-Malve, botanisch Malva moschata, ist eine ausdauernde, krautige Staude aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Sie besticht durch ihren aromatischen Duft und ihre zarten, rosafarbenen Blüten, die von Juni bis September erscheinen. Ihren deutschen Namen verdankt sie dem intensiven Moschusgeruch, den die Blüten verströmen. Im folgenden Porträt lernen Sie die wichtigsten Eigenschaften dieser vielseitigen Wildstaude kennen.

Herkunft und Wuchs

Die Moschus-Malve stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist in Südeuropa sowie Teilen Westasiens heimisch. Sie hat sich jedoch in vielen gemäßigten Regionen eingebürgert und gedeiht dort auf sonnigen, trockenen Standorten. Die Staude wächst buschig und horstbildend, erreicht eine Höhe von 60 bis 80 Zentimetern und bildet einen lockeren, verzweigten Wuchs. Stauden Stade beschreibt den Wuchs von Malva moschata als buschig und horstbildend, oft mit Selbstaussaat. Die sommergrünen Blätter sind rundlich, handförmig gelappt und von frischgrüner Farbe. Sie verleihen der Pflanze eine luftige, natürliche Erscheinung, die besonders in naturnahen Pflanzungen zur Geltung kommt.

Standort und Boden

Für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte benötigt die Moschus-Malve einen sonnigen bis vollsonnigen Standort. Sie ist anpassungsfähig, zeigt ihre besten Eigenschaften aber an einem Platz, der ihr die nötige Wärme und Lichtfülle bietet. Der Boden sollte bestimmte Eigenschaften aufweisen, damit die Pflanze sich wohlfühlt.

Bodenansprüche von Malva moschata

Die Moschus-Malve bevorzugt einen trockenen bis frischen, gut durchlässigen Boden. Staunässe verträgt sie nicht, da ihre Wurzeln dann faulen können. Der pH-Wert sollte im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen, kalkarme Substrate sind ideal. Laut Gaissmayer gedeiht Malva moschata am besten auf kalkarmen Böden. Eine gute Drainage ist wichtig, damit überschüssiges Wasser schnell abfließen kann. Auf zu schweren, lehmigen Böden empfiehlt es sich, Sand oder Kies einzuarbeiten, um die Durchlässigkeit zu verbessern. An nährstoffarmen Standorten kommt die Staude ebenfalls gut zurecht, doch eine leichte Grunddüngung im Frühjahr fördert die Blütenfülle. Die Pflanze ist ideal für Steingärten, Trockenmauern und sonnige Rabatten geeignet.

Blüte und Blattwerk der Moschus-Malve

Die Moschus-Malve ist nicht nur wegen ihres Dufts, sondern auch wegen ihrer anmutigen Blüten und des attraktiven Laubs geschätzt. Die Kombination aus zarten Blütenfarben und frischem Grün macht sie zu einem Blickfang im Sommergarten.

Die rosafarbenen Schalenblüten

Von Juni bis September öffnen sich die Blüten der Moschus-Malve. Sie sind einfach, schalenförmig und flach ausgebreitet, mit einem Durchmesser von etwa drei bis fünf Zentimetern. Die Farbe variiert von zartem Rosa bis hin zu kräftigem Pink, wobei die Blütenblätter leichte Adern aufweisen. Die Blütenstände sind verzweigt und erscheinen in lockeren Trauben. Stauden Stade erklärt den deutschen Namen damit, dass die Blüten einen intensiven Moschus-Duft verströmen. Dieser Duft ist besonders an warmen Tagen wahrnehmbar und zieht zahlreiche Insekten an. Das Laub ist sommergrün, rundlich und handförmig gelappt. Die Blätter sind von mittelgrüner Farbe und haben eine leicht behaarte Oberfläche, die ihnen eine samtige Textur verleiht. Nach der Blüte bilden sich Spaltfrüchte, die die Samen für die Selbstaussaat enthalten.

Verwendung im Garten

Die Moschus-Malve ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartensituationen eingesetzt werden kann. Ob im Bauerngarten, in der Wildblumenwiese oder im Kübel auf dem Balkon – sie fügt sich harmonisch ein und sorgt für naturnahe Akzente.

Moschus-Malve in Naturgärten

In Naturgärten und auf sonnigen Freiflächen kommt die Moschus-Malve besonders gut zur Geltung. Malva moschata schmückt laut Gaissmayer Böschungen und Naturgärten gleichermaßen. Sie eignet sich hervorragend zur Bepflanzung von Trockenmauern, Steingärten und Kiesbeeten. Aufgrund ihres buschigen Wuchses und ihrer Fähigkeit zur Selbstaussaat bildet sie mit der Zeit lockere Bestände, die sich natürlich entwickeln. Auch in Wildblumenwiesen ist sie ein gern gesehener Gast, der mit seinen rosafarbenen Blüten Farbtupfer setzt. Die Staude verträgt Trockenheit gut und ist daher pflegeleicht, sobald sie einmal eingewachsen ist.

Bienenweide und Insektenmagnet

Die Blüten der Moschus-Malve sind eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten. Stauden Stade nennt Malva moschata zusätzlich eine Bienenweide. Von Juni bis September liefert sie kontinuierlich Pollen und Nektar und trägt so zur Förderung der Biodiversität im Garten bei. Besonders in Zeiten des Insektensterbens ist jede bienenfreundliche Pflanze ein Gewinn. Die Staude ist daher eine empfehlenswerte Ergänzung für jeden insektenfreundlichen Garten.

Kübelhaltung und Schnittblume

Nicht nur im Beet, auch im Kübel auf Terrasse oder Balkon macht die Moschus-Malve eine gute Figur. Stauden Stade gibt an, dass sich diese Wildstaude sehr gut im Kübel pflanzen lässt. Wichtig ist ein ausreichend großes Gefäß mit guter Drainage, um Staunässe zu vermeiden. Auch als Schnittblume eignet sie sich, da die Blüten in der Vase mehrere Tage halten. Stauden Stade schreibt, dass die Blüten Tee aromatisieren oder Salate und Butterbrote schmücken können. So lassen sich die zarten Blüten auch kulinarisch nutzen, was der Pflanze eine zusätzliche Facette verleiht.

Pflanzpartner für Malva moschata

Die Moschus-Malve harmoniert mit vielen anderen trockenheitsverträglichen Stauden und Gräsern. Die richtigen Partner unterstreichen ihre natürliche Schönheit und schaffen abwechslungsreiche Pflanzbilder.

Weiße Spornblume (Centranthus ruber 'Albus')

Ein besonders schöner Pflanzpartner ist die Weiße Spornblume, botanisch Centranthus ruber 'Albus'. Als Pflanzpartner nennt Gaissmayer die Weiße Spornblume, botanisch Centranthus ruber 'Albus'. Ihre weißen, rispigen Blüten bilden einen reizvollen Kontrast zu den rosafarbenen Schalenblüten der Moschus-Malve. Beide Stauden bevorzugen sonnige, trockene Standorte und blühen etwa zeitgleich von Juni bis September. Die Kombination wirkt frisch und lebendig und ist eine Bereicherung für jedes Staudenbeet.

Hochwüchsige Begleiter

Weitere empfehlenswerte Partner sind die Wegwarte (Cichorium intybus) mit ihren himmelblauen Blüten, der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) mit seinen leuchtend blauen Blütenkerzen sowie der Blaue Ysop (Hyssopus officinalis), der mit seinen lippenförmigen Blüten ebenfalls Insekten anzieht. Als Pflanzpartner nennt Gaissmayer die Wegwarte beziehungsweise Zichorie, botanisch Cichorium intybus. Als Pflanzpartner nennt Gaissmayer den Gewöhnlichen Natternkopf, botanisch Echium vulgare. Als Pflanzpartner nennt Gaissmayer den Blauen Ysop, botanisch Hyssopus officinalis. Diese Stauden ergänzen die Moschus-Malve durch ihre aufrechten Blütenstände und verschiedenen Blautöne.

Grasbegleitung

Um die lockere Struktur der Pflanzung zu betonen, eignen sich Gräser als Begleiter. Der Echte Bergfenchel (Seseli montanum) ist eine schirmblütige Staude, die mit ihren feinen, weißen Dolden an Gräser erinnert. Als Pflanzpartner nennt Gaissmayer den Echten Bergfenchel, botanisch Seseli montanum. Auch das Silberährengras (Stipa calamagrostis) setzt mit seinen silbrig schimmernden Ähren reizvolle Akzente. Als Pflanzpartner nennt Gaissmayer das Silberährengras beziehungsweise Silber-Raugras, botanisch Stipa calamagrostis. Diese Gräser unterstreichen den naturnahen Charakter der Moschus-Malve und sorgen für eine luftige Atmosphäre.

Pflege und Überwinterung

Die Moschus-Malve ist eine anspruchslose und pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand gedeiht. Dennoch gibt es einige Aspekte zu beachten, um ihre Vitalität und Blühfreude zu erhalten.

Wasserbedarf und Düngung

In der Anwachsphase benötigt die Moschus-Malve regelmäßige Wassergaben, später kommt sie mit Trockenheit gut zurecht. Gießen Sie nur bei längerer Trockenheit, um die Wurzeln zur Tiefe zu ermutigen. Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Staude an nährstoffarme Standorte angepasst ist. Eine leichte Gabe Kompost im Frühjahr kann die Blüte fördern, ist aber nicht zwingend. Zu viel Dünger führt zu weichem, instabilem Wuchs und macht die Pflanze anfälliger für Krankheiten.

Rückschnitt und Selbstaussaat bei Malva moschata

Ein Rückschnitt der verblühten Stängel kann die Pflanze zu einer zweiten Blüte anregen, ist aber nicht notwendig. Wer die Selbstaussaat fördern möchte, lässt die Samenstände bis zum Herbst stehen. Malva moschata erhält sich laut Gaissmayer meist gut durch Selbstaussaat. Die Samen keimen im Frühjahr zuverlässig und sorgen für eine natürliche Verjüngung des Bestandes. Möchte man eine unkontrollierte Ausbreitung verhindern, schneidet man die Samenstände vor der Reife ab.

Überwinterungsschutz

Die Moschus-Malve ist winterhart und benötigt in Mitteleuropa keinen besonderen Schutz. Staunässe im Winter ist jedoch zu vermeiden, da die Wurzeln bei Nässe faulen können. Ein leichter Winterschutz aus Laub oder Reisig ist nur bei sehr strengen Frösten auf durchlässigen Böden zu empfehlen. Im Kübel sollte das Gefäß isoliert werden, etwa durch Vlies oder eine Styroporplatte unter dem Topf. Ein geschützter Standort an der Hauswand verhindert ein Durchfrieren des Wurzelballens.

Wissenswertes über die Moschus-Malve

Die Moschus-Malve blickt auf eine lange Geschichte als Nutz- und Zierpflanze zurück. Ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten machen sie zu einem interessanten Gewächs für den Garten und darüber hinaus.

Historische Nutzung

Gaissmayer erwähnt, dass im alten Rom die gedämpften jungen Malventriebe als edles Gemüse galten. Die jungen Blätter und Triebe der Moschus-Malve sind essbar und können roh oder gegart verzehrt werden. Sie enthalten Schleimstoffe, die beruhigend auf die Schleimhäute wirken. Auch die Blüten sind essbar und werden gern als Dekoration für Salate, Desserts oder Getränke verwendet. Die Pflanze wurde früher auch in der Volksmedizin genutzt, etwa bei Husten und Halsschmerzen. Heute ist sie vor allem als Zierpflanze und Bienenweide geschätzt. Ihr natürlicher Duft und ihr unkompliziertes Wesen machen sie zu einer Bereicherung für den Garten.

Name Deutsch: Moschus Malve.
Name Botanisch: Malva moschata.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, oft Selbstaussaat, 60 bis 80 cm hoch.
Wuchshöhe: 60 - 80 cm.
Blatt: Sommergrün, grüne Blattfarbe, rundlich.
Blüte: Einfache, rosafarbende Blütenstände, verzweigt, schalenförmig, flach ausgebreitet.
Blütezeit: Juni - September.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Trocken bis frisch, gut durchlässig, kalkarm.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 4 bis 6.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Moschus-Malve (Malva moschata)

Die Moschus-Malve, botanisch Malva moschata, ist eine ausdauernde, krautige Staude aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Sie besticht durch ihren aromatischen Duft und ihre zarten, rosafarbenen Blüten, die von Juni bis September erscheinen. Ihren deutschen Namen verdankt sie dem intensiven Moschusgeruch, den die Blüten verströmen. Im folgenden Porträt lernen Sie die wichtigsten Eigenschaften dieser vielseitigen Wildstaude kennen.

Herkunft und Wuchs

Die Moschus-Malve stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist in Südeuropa sowie Teilen Westasiens heimisch. Sie hat sich jedoch in vielen gemäßigten Regionen eingebürgert und gedeiht dort auf sonnigen, trockenen Standorten. Die Staude wächst buschig und horstbildend, erreicht eine Höhe von 60 bis 80 Zentimetern und bildet einen lockeren, verzweigten Wuchs. Stauden Stade beschreibt den Wuchs von Malva moschata als buschig und horstbildend, oft mit Selbstaussaat. Die sommergrünen Blätter sind rundlich, handförmig gelappt und von frischgrüner Farbe. Sie verleihen der Pflanze eine luftige, natürliche Erscheinung, die besonders in naturnahen Pflanzungen zur Geltung....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
60 - 80 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Rosa

Blütezeit
Juni - September

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Pflanz- und Pflegetipps Malva moschata / Moschus Malve

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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