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Gewöhnliche Eselsdistel

Onopordum acanthium

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Onopordum acanthium (Gewöhnliche Eselsdistel) mit violetter Blütenkugel und stacheliger Knospe am graugrünen Stängel
Sommergrün
Purpur
Sonnig
Juli - September
1,5 - 2 m
ab 5,95 €
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Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, oft Selbstaussaat, 150 bis 200 cm hoch
Wuchshöhe: 1,5 - 2 m
Blatt: Sommergrün, grauweiße Blattfarbe, lanzettlich
Blüte: Einfache, purpurfarbende Blütenstände, verzweigt, körbchenartig
Blütezeit: Juli - September
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 2 bis 3
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, oft Selbstaussaat, 150 bis 200 cm hoch
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Blüte: Einfache, purpurfarbende Blütenstände, verzweigt, körbchenartig
Blütezeit: Juli - September
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Trocken, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 2 bis 3

Portrait der Gewöhnlichen Eselsdistel

Die Gewöhnliche Eselsdistel (Onopordum acanthium) ist eine beeindruckende, kurzlebige Staude, die mit ihrer stattlichen Erscheinung jeden sonnigen Garten bereichert. Sie gehört zur Familie der Korbblütler und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien. Ihr aufrechter, horstbildender Wuchs erreicht eine Höhe von 150 bis 200 Zentimetern, was sie zu einer echten Blickfangpflanze macht. Die folgenden Abschnitte geben einen detaillierten Einblick in ihre Ansprüche, ihre Blütenpracht und ihre vielseitige Verwendung.

Herkunft und Wuchs von Onopordum acanthium

Die Gewöhnliche Eselsdistel ist im Mittelmeerraum und in Kleinasien beheimatet, wo sie an sonnigen, trockenen Hängen und auf Brachflächen wächst. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche an den Gartenstandort: Sie liebt Wärme und Licht und gedeiht am besten auf durchlässigen, mageren Böden. Ihr Wuchs ist aufrecht und horstbildend, das heißt, sie bildet einen dichten Blattschopf, aus dem sich die Blütenstände erheben. Die Pflanze ist sommergrün und treibt im Frühjahr aus einer kräftigen Pfahlwurzel aus. Durch Selbstaussaat kann sie sich am Standort halten, was für eine natürliche Dynamik im Beet sorgt.

Blätter und Blüten

Die Blätter der Eselsdistel sind sommergrün, lanzettlich und tief eingeschnitten. Ihre auffälligste Eigenschaft ist die grauweiße Farbe, die durch einen dichten Filz aus Sternhaaren entsteht. Dieser schützt die Pflanze vor starker Sonneneinstrahlung und reduziert die Verdunstung. Die Blüten erscheinen von Juli bis September in verzweigten, körbchenartigen Blütenständen. Jedes Körbchen besteht aus vielen purpurfarbenen Röhrenblüten, die von stacheligen Hüllblättern umgeben sind. Die Blüten locken zahlreiche Insekten an und verströmen einen dezenten, süßlichen Duft.

Standort und Boden

Die richtige Standortwahl ist entscheidend für das Gedeihen der Eselsdistel. Sie bevorzugt vollsonnige, trockene Lagen und verträgt keine Staunässe. Im Folgenden werden die optimalen Bedingungen und die konkrete Pflanzung erläutert.

Ansprüche der Eselsdistel an den Gartenplatz

Die Eselsdistel liebt die Sonne und braucht einen Platz, der ihr mindestens sechs Stunden direktes Licht pro Tag bietet. Stauden Stade gibt für Onopordum acanthium den Lebensbereich Freifläche an sonniger Stelle auf trockenem Boden an. Ein windgeschützter Standort ist nicht zwingend erforderlich, da die Pflanze durch ihre robuste Struktur auch stärkeren Winden trotzt. Allerdings sollte der Boden nicht zu nährstoffreich sein, da die Staude dann zu weichem, instabilem Gewebe neigt. Ein kalkhaltiger, humusarmer Untergrund ist ideal.

Bodenbeschaffenheit und Pflanzung von Onopordum acanthium

Der optimale Boden ist trocken, gut durchlässig und neutral bis alkalisch. Nach Gaißmayer liebt die Eselsdistel sonnige, humose und eher kalkhaltige Standorte. Schwere Lehmböden sollten mit Sand oder Kies verbessert werden, um Staunässe zu vermeiden. Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr oder Herbst. Pro Quadratmeter reichen zwei bis drei Pflanzen aus. Pflanzen pro m²: 2 bis 3, um der stattlichen Staude genügend Raum für ihre imposante Erscheinung zu geben.

Blüte und Blattwerk der Eselsdistel

Die Gewöhnliche Eselsdistel besticht durch ihre leuchtend purpurfarbenen Blüten und das silbrig schimmernde Laub. Beide Elemente tragen zu ihrem unverwechselbaren Erscheinungsbild bei.

Purpurfarbene Blütenkörbchen

Von Juli bis September öffnen sich die körbchenartigen Blütenstände, die aus zahlreichen purpurfarbenen Röhrenblüten bestehen. Jedes Körbchen erreicht einen Durchmesser von etwa drei bis fünf Zentimetern und sitzt auf einem verzweigten Stängel. Die Blüten sind reich an Nektar und Pollen und dienen Bienen, Hummeln und Schmetterlingen als wichtige Nahrungsquelle. Die Gewöhnliche Eselsdistel wird bei Stauden Stade zusätzlich als Bienenweide verwendet. Nach der Blüte entwickeln sich dicht behaarte Samenstände, die sich durch den Wind verbreiten.

Grauweißes Laub von Onopordum acanthium

Die Blätter der Eselsdistel sind lanzettlich, buchtig gezähnt und mit Stacheln besetzt. Ihre grauweiße Farbe entsteht durch einen dichten Filz aus Sternhaaren, der die Blattoberfläche überzieht. Diese Behaarung schützt die Pflanze vor übermäßiger Sonneneinstrahlung und reduziert die Verdunstung. Dadurch ist die Staude hervorragend an trockene Standorte angepasst. Das silbrige Laub bildet einen reizvollen Kontrast zu den purpurnen Blüten und harmoniert gut mit anderen Stauden.

Verwendung im Garten

Die Eselsdistel eignet sich für verschiedene Gartensituationen. Ihre imposante Höhe und die attraktive Blüte machen sie zu einem vielseitigen Gestaltungselement.

Onopordum acanthium als Bienenweide

Dank ihrer reichhaltigen Nektar- und Pollenproduktion ist die Eselsdistel eine hervorragende Bienenweide. Sie wird bei Stauden Stade explizit als Bienenweide genannt. Die Blüten ziehen nicht nur Honigbienen, sondern auch zahlreiche Wildbienen und Hummeln an. Wer einen insektenfreundlichen Garten gestalten möchte, sollte diese Staude auf jeden Fall integrieren. Die späte Blütezeit von Juli bis September ist besonders wertvoll für Insekten, da dann viele andere Nahrungsquellen bereits verblüht sind.

Natur- und Bauerngärten

Gaißmayer beschreibt die Eselsdistel als passend für Natur- und Bauerngärten. Ihr wilder Charme und ihre Robustheit fügen sich stimmig in naturnahe Pflanzungen ein. Auch in Präriegärten oder auf trockenen Wiesen kommt sie zur Geltung. Die Pflanze wirkt besonders schön in lockeren Gruppen oder als Solitär. Ihre Neigung zur Selbstaussaat sorgt für eine natürliche Verjüngung und verleiht dem Garten eine dynamische Komponente.

Strukturgebende Solitärpflanze

Mit ihrer Höhe von bis zu zwei Metern setzt die Eselsdistel deutliche Akzente. Als Solitärpflanze oder im Hintergrund eines Beetes verleiht sie dem Garten Struktur und Höhe. Ihre aufrechten Stängel und die silbrigen Blätter bilden auch im Winter eine attraktive Erscheinung, wenn die Samenstände von Raureif überzogen sind. Allerdings sollte man sie nicht zu dicht setzen, da sie sonst ihre Wirkung verliert. Ein Abstand von mindestens 50 Zentimetern zu anderen Stauden ist empfehlenswert.

Pflanzpartner der Gewöhnlichen Eselsdistel

Die Eselsdistel harmoniert mit vielen trockenheitsverträglichen Stauden und Gräsern. Bei der Auswahl der Pflanzpartner sollte auf ähnliche Standortansprüche geachtet werden.

Sonnenhungrige Stauden und Gräser

Geeignete Begleiter sind sonnenhungrige Stauden wie die Königskerze (Verbascum thapsus) oder der Rote Scheinsonnenhut (Echinacea purpurea). Auch Gräser wie das Federgras (Stipa tenuissima) oder das Blaue Pfeifengras (Molinia caerulea) setzen schöne Akzente. Die silbrigen Blätter der Eselsdistel kontrastieren hervorragend mit den violetten Blüten des Sommerflieders (Buddleja davidii) oder den gelben Blüten des Sonnenhuts (Rudbeckia hirta).

Trockenheitsverträgliche Arten für die Freifläche

Für die Freifläche eignen sich trockenheitsverträgliche Pflanzen wie die Fetthenne (Sedum telephium) oder der Lavendel (Lavandula angustifolia). Auch der Blauschwingel (Festuca glauca) oder die Katzenminze (Nepeta cataria) sind ideale Partner. Diese Pflanzen teilen den Lebensbereich Freifläche mit Onopordum acanthium. Gemeinsam bilden sie eine pflegeleichte, naturnahe Pflanzung, die auch mit mageren Böden zurechtkommt.

Pflege und Überwinterung

Die Eselsdistel ist eine pflegeleichte Staude, die nur wenig Aufmerksamkeit benötigt. Dennoch gibt es einige Hinweise, die ihr Wachstum und ihre Blühfreude fördern.

Bewässerung und Düngung von Onopordum acanthium

Während der Anwachsphase sollte die Eselsdistel regelmäßig gegossen werden, damit sie einen kräftigen Wurzelballen ausbildet. Später ist sie sehr trockenheitstolerant und benötigt nur in langen Trockenperioden zusätzliches Wasser. Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich; zu viele Nährstoffe führen zu weichem, instabilem Gewebe. Auf mageren Böden kann im Frühjahr eine leichte Gabe von Kompost oder Hornspänen gegeben werden.

Schnittmaßnahmen und Selbstaussaat

Ein Rückschnitt ist bei der Eselsdistel kaum nötig. Verwelkte Blütenstände können im Herbst entfernt werden, wenn man eine unkontrollierte Selbstaussaat vermeiden möchte. Stauden Stade beschreibt die Gewöhnliche Eselsdistel als oft selbstaussäend und empfiehlt, einige Samenstände zum Versamen und zur Arterhaltung stehen zu lassen. Wer die Pflanze vermehren möchte, kann die Samenstände über Winter stehen lassen oder die Samen im Frühjahr direkt aussäen. Die Selbstaussaat funktioniert zuverlässig und nimmt dem Gärtner die Arbeit ab.

Winterschutz in rauen Lagen

Die Eselsdistel ist winterhart, aber in besonders rauen Gegenden kann ein leichter Winterschutz sinnvoll sein. Stauden Stade ordnet Onopordum acanthium der Klimazone Z6 zu, entsprechend etwa -23,3 °C bis -17,8 °C; in rauen Gegenden wird bei Kahlfrost ein leichter Winterschutz empfohlen. Eine Abdeckung mit Reisig oder Laub schützt die Wurzel vor starkem Frost. Staunässe im Winter ist unbedingt zu vermeiden, da diese die Pflanze schädigen kann. Ein gut drainierter Boden ist die beste Vorbeugung.

Wissenswertes zur Gewöhnlichen Eselsdistel

Die Eselsdistel hat eine reiche Geschichte und Symbolik. Sie ist nicht nur eine Augenweide im Garten, sondern auch eine Pflanze mit kulturellem Hintergrund.

Historische Bedeutung und Symbolik

Gaißmayer erwähnt zur historischen Bedeutung, dass sich die Eselsdistel seit dem 13. Jahrhundert auf dem schottischen Wappen findet. Sie gilt als Symbol für Widerstandskraft und Verteidigung. Der Legende nach rettete eine Distel die Schotten vor einem nächtlichen Überfall der Wikinger, als ein Angreifer barfuß auf die stachelige Pflanze trat und vor Schmerz aufschrie. Seitdem ist die Distel das nationale Emblem Schottlands. Auch in der Volksmedizin wurde die Pflanze genutzt, etwa bei Hautproblemen und Harnwegsbeschwerden.

Name Deutsch: Gewöhnliche Eselsdistel.
Name Botanisch: Onopordum acanthium.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, oft Selbstaussaat, 150 bis 200 cm hoch.
Wuchshöhe: 1,5 - 2 m.
Blatt: Sommergrün, grauweiße Blattfarbe, lanzettlich.
Blüte: Einfache, purpurfarbende Blütenstände, verzweigt, körbchenartig.
Blütezeit: Juli - September.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Trocken, gut durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 2 bis 3.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Gewöhnlichen Eselsdistel

Die Gewöhnliche Eselsdistel (Onopordum acanthium) ist eine beeindruckende, kurzlebige Staude, die mit ihrer stattlichen Erscheinung jeden sonnigen Garten bereichert. Sie gehört zur Familie der Korbblütler und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien. Ihr aufrechter, horstbildender Wuchs erreicht eine Höhe von 150 bis 200 Zentimetern, was sie zu einer echten Blickfangpflanze macht. Die folgenden Abschnitte geben einen detaillierten Einblick in ihre Ansprüche, ihre Blütenpracht und ihre vielseitige Verwendung.

Herkunft und Wuchs von Onopordum acanthium

Die Gewöhnliche Eselsdistel ist im Mittelmeerraum und in Kleinasien beheimatet, wo sie an sonnigen,....

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Schlangenkopf
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"Gewöhnliche Eselsdistel - Onopordum acanthium"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
15.02.2025

Empfehlenswert

Die Qualität der Gewöhnlichen Edeldiste gefällt mir sehr gut und auch der Service von New Garden passt. Schnelle Rückantworten auf meine Fragen und pünktliche Liefrung.

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Pflanz- und Pflegetipps Onopordum acanthium / Gewöhnliche Eselsdistel

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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Beantwortete Fragen zum Artikel Gewöhnliche Eselsdistel / Onopordum acanthium

Frage von Rita G*** , Datum: 23.01.2024

Mein Naturgarten hat einen etwas kalkhaltigen Boden, ist des möglich, die Onopordum acanthium dort zu pflanzen.

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Ja, das passt perfekt. Diese würdevolle silberfarbige, purpurviolett blühende Distel bevorzugt sonnige humose, eher kalkhaltige Standorte und das passt perfekt in Ihren Naturgarten. Die Wildbienen und andere Insekten die von der Eselsdistel reichlich mit Pollen und Nektar versorgt werden danken es.

Frage von Bernd F*** , Datum: 23.01.2024

Letztes Jahr habe ich eine Onopordum acanthium bei Ihnen gekauft, leider ist sie nicht zur Blüte gekommen voran kann das liegen?

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Bei der Onopordum acanthium handelt es sich um eine zweijährige Pflanze, der mächtige Blütenstand der Eselsdistel erscheint erst im zweiten Lebensjahr zwischen Juli und September.