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Spätherbst Salbei

Salvia azurea var.grandiflora

Salvia azurea var. grandiflora (Spätherbst Salbei) mit hellblauen, lippenförmigen Blüten an aufrechten Blütenständen
Sommergrün
Leuchtend blau
Sonnig
September - Oktober
bis zu 150 cm
ab 6,50 €
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, bis zu 150 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 150 cm
Blatt: Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, lanzettlich
Blüte: Einfache, leuchtend blaue Blütenstände, ährig, lippenartig
Blütezeit: September - Oktober
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, bis zu 150 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 150 cm
Blatt: Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, lanzettlich
Blüte: Einfache, leuchtend blaue Blütenstände, ährig, lippenartig
Blütezeit: September - Oktober
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 6 bis 9

Portrait des Spätherbst-Salbei (Salvia azurea var. grandiflora)

Der Spätherbst-Salbei, botanisch Salvia azurea var. grandiflora, ist eine bemerkenswerte Staude, die mit ihrer späten Blütezeit und den intensiv blauen Blüten jeden Garten bereichert. Ursprünglich aus den trockenen Prärien und Gebirgsregionen Nordamerikas stammend, hat diese Salbeiart ihren Weg in mitteleuropäische Gärten gefunden. Sie besticht durch einen aufrechten, horstbildenden Wuchs und erreicht eine stattliche Höhe von bis zu 150 Zentimetern. Durch ihre späte Blüte von September bis Oktober setzt sie einen farbenfrohen Akzent, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind. Mit ihren graugrünen Blättern und den leuchtend blauen Blütenständen ist sie nicht nur eine Augenweide, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten, die sich auf den Spätsommer vorbereiten.

Herkunft und Wuchs des Spätherbst-Salbei

Die Heimat von Salvia azurea var. grandiflora erstreckt sich über weite Teile der USA und Mexikos, wo sie oft auf trockenen, sonnigen Hängen und in Prärien wächst. Diese Herkunft prägt ihre Ansprüche an den Gartenstandort. Die Pflanze bildet dichte Horste aus, die sich durch aufrechte, wenig verzweigte Stängel auszeichnen. Pro Quadratmeter können je nach gewünschter Dichte sechs bis neun Pflanzen gesetzt werden. Der horstbildende Wuchs sorgt dafür, dass sich die Staude im Laufe der Jahre zu einer stattlichen Gruppe entwickelt, ohne sich jedoch unkontrolliert auszubreiten. Die Klimazone Z6, in der sie winterhart ist, gibt Hinweise darauf, dass sie in rauen Lagen einen gewissen Winterschutz benötigt. Dennoch ist sie in vielen Regionen Deutschlands gut kultivierbar, wenn man die grundlegenden Pflegehinweise beachtet.

Blätter und Blüten des Spätherbst-Salbei

Die sommergrünen Blätter des Spätherbst-Salbei sind schmal-lanzettlich geformt und präsentieren sich in einer ansprechenden graugrünen Farbe, die einen hübschen Kontrast zu den intensiv blauen Blüten bildet. Die Blattoberfläche ist leicht behaart, was ihnen eine samtige Textur verleiht. Die Blüten erscheinen in dichten, ährenartigen Scheinquirrlen, die sich entlang der oberen Stängelhälfte aufreihen. Jede Einzelblüte ist lippenförmig und von einem leuchtenden Blau, das in der Septembersonne fast strahlend wirkt. Die Blütenstände können eine Länge von bis zu 30 Zentimetern erreichen. Die Blütezeit erstreckt sich von September bis Oktober und fällt damit in eine Zeit, in der viele Gärten bereits herbstliche Farben zeigen. Durch diese späte Blüte wird der Spätherbst-Salbei zu einem unverzichtbaren Spätblüher, der noch einmal Leben in den Garten bringt.

Standort und Boden

Für ein gesundes Wachstum und reiche Blüte benötigt der Spätherbst-Salbei einen durchdachten Standort. Er liebt die Sonne und gedeiht am besten an vollsonnigen Plätzen, wo er mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Ein windgeschützter Standort verhindert, dass die hohen Stängel umknicken. Die Bodenbeschaffenheit spielt eine entscheidende Rolle für die Vitalität der Pflanze. Der Spätherbst-Salbei bevorzugt gut durchlässige, frische Böden mit einem neutralen pH-Wert. Staunässe verträgt er nicht, daher ist eine gute Drainage essenziell. Mit der richtigen Standortwahl legt man das Fundament für eine prächtige Entwicklung. Im Folgenden werden die optimalen Bedingungen im Detail erläutert.

Ideale Standortbedingungen für den Spätherbst-Salbei

Der Spätherbst-Salbei ist ein ausgesprochener Sonnenanbeter und benötigt einen Platz, der den ganzen Tag über der Sonne ausgesetzt ist. Je sonniger der Standort, desto üppiger fällt die Blüte aus und desto kompakter bleibt der Wuchs. Halbschattige Lagen führen zu weniger Blüten und oft zu lockerem, instabilem Wuchs. Ein windgeschützter Platz ist vorteilhaft, da die langen Blütenstände bei starkem Wind leicht umknicken können. Ideal ist ein Standort an einer Mauer oder einer Hecke, die vor Wind schützt. Die Pflanze eignet sich hervorragend für Freiflächen an sonniger Stelle auf frischem Boden sowie für Beete an sonniger Stelle auf frischem Boden. Wer diese Bedingungen erfüllt, wird mit einer üppigen, späten Blüte belohnt.

Bodenansprüche und Vorbereitung

Der Boden für den Spätherbst-Salbei sollte frisch sein, das heißt nicht zu trocken, aber dennoch gut durchlässig. Schwere, lehmige Böden können durch Sand oder Kies verbessert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Ein neutraler pH-Wert ist bevorzugt, aber leichte Abweichungen werden toleriert. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden tief zu lockern und eventuell eine Drainageschicht einzubauen. Der Spätherbst-Salbei bevorzugt gut durchlässige, frische Böden mit neutralem pH-Wert. Eine Mulchschicht aus feinem Kies oder Splitt kann helfen, die Bodenfeuchtigkeit zu regulieren und das Wachstum von Unkraut zu unterdrücken. Mit diesen Maßnahmen schafft man optimale Bodenbedingungen für eine gesunde Pflanze.

Blüte und Blattwerk von Salvia azurea var. grandiflora

Das Zusammenspiel von Blüte und Laub macht den Reiz dieser Staude aus. Die leuchtend blauen Blütenstände erheben sich über dem graugrünen Laub und schaffen einen edlen Kontrast. Die Blütezeit im September und Oktober bringt frische Farbe in den herbstlichen Garten, während das Laub bis zum ersten Frost dekorativ bleibt. Die filigrane, aufrechte Silhouette der Pflanze eignet sich gut für Strukturbeete und kommt besonders zur Geltung, wenn sie im Hintergrund angeordnet wird. Die folgende Unterteilung vertieft die Kenntnisse über die Blüte und das Laub.

Die leuchtend blauen Blütenstände

Die Blüten des Spätherbst-Salbei erscheinen in dichten, endständigen Trauben, die aus vielen kleinen Einzelblüten bestehen. Jede Einzelblüte hat die typische lippenförmige Gestalt der Salbeiarten, mit einer großen, helmartigen Oberlippe und einer dreilappigen Unterlippe. Die Farbe ist ein intensives, strahlendes Blau, das an den Himmel eines klaren Herbsttages erinnert. Die Blütenstände öffnen sich von unten nach oben, sodass ein lang anhaltendes Blüherlebnis gewährleistet ist. Die Blütezeit erstreckt sich von September bis Oktober und fällt damit in eine Zeit, in der viele Gärten bereits herbstliche Farben zeigen. Diese späte Blüte macht die Pflanze zu einer wertvollen Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten, die sich für den Winter stärken müssen. Nach der Blüte entwickeln sich unscheinbare Kapselfrüchte, die jedoch für den Zierwert unbedeutend sind.

Das graugrüne Laub des Spätherbst-Salbei

Die Blätter des Spätherbst-Salbei sind sommergrün und treiben im Frühjahr frisch aus. Sie sind schmal-lanzettlich, etwa 5 bis 10 Zentimeter lang und haben einen leicht gezahnten Rand. Die graugrüne Farbe entsteht durch eine feine Behaarung auf der Blattoberfläche, die das Blatt zudem vor übermäßiger Verdunstung schützt – eine Anpassung an die trockenen Ursprungsregionen. Die Blätter duften beim Zerreiben mild aromatisch, jedoch weniger intensiv als viele andere Salbeiarten. Sie bleiben bis in den Spätherbst an der Pflanze und verfärben sich dann langsam gelblich. Das Laub bildet eine attraktive Basis für die aufragenden Blütenstände und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein.

Verwendung im Garten

Der Spätherbst-Salbei ist eine äußerst vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartensituationen eingesetzt werden kann. Sein aufrechter Wuchs und die späte Blüte machen ihn ideal für Hintergrundpflanzungen in Staudenbeeten, wo er eine vertikale Struktur schafft. Zudem eignet er sich hervorragend für naturnahe Pflanzungen und dient als Sommerblüher. Die Art wird für Freiflächen an sonniger Stelle auf frischem Boden sowie für Beete an sonniger Stelle auf frischem Boden empfohlen. Im Folgenden werden die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten detailliert beschrieben.

Spätherbst-Salbei als Bienenweide

Eine der herausragenden Eigenschaften des Spätherbst-Salbei ist seine Bedeutung als Bienenweide. Die späte Blütezeit versorgt Bienen, Hummeln und andere Insekten mit Nektar und Pollen zu einer Zeit, in der die meisten anderen Pflanzen bereits verblüht sind. Für Salvia azurea var. grandiflora ist als zusätzlicher Verwendungszweck ausdrücklich „Bienenweide“ angegeben. Das macht diese Staude zu einem unverzichtbaren Bestandteil jedes ökologisch orientierten Gartens. Durch die Pflanzung mehrerer Exemplare in Gruppen schafft man eine attraktive Blütenwiese für Insekten, die sich über das späte Nahrungsangebot freuen. Zudem lässt sich die Staude gut mit anderen spätblühenden Bienenpflanzen wie Astern oder Goldruten kombinieren.

Einsatz in Beeten und Freiflächen

Aufgrund seiner Höhe von bis zu 150 Zentimetern eignet sich der Spätherbst-Salbei besonders gut für die hinteren Reihen von Staudenbeeten. Dort bildet er einen blauen Blütenhorizont, der über kürzeren Pflanzpartnern schwebt. Auf Freiflächen, wie zum Beispiel in Prärie- oder Steppengärten, kommt er besonders gut zur Geltung, da seine natürliche Anmutung zum Gesamtkonzept passt. Die Pflanze kann auch als Solitärstaude in kleineren Gärten Akzente setzen, sollte dann aber ausreichend Platz um sich herum haben. In Steingärten und auf Schotterflächen wirkt sie frisch, vorausgesetzt der Boden ist nährstoffreich genug. Mit der richtigen Positionierung wird diese Salbeiart zum Highlight des Herbstgartens.

Schnittblume und Trockenblume

Die langen, stabilen Blütenstiele des Spätherbst-Salbei eignen sich hervorragend als Schnittblumen für frische Blumensträuße. Die leuchtend blauen Blütenstände halten sich mehrere Tage in der Vase und verleihen jedem Raum eine herbstliche Frische. Auch als Trockenblume lassen sich die Blüten verwenden, da sie ihre Form und Farbe weitgehend behalten. Dazu schneidet man die Stiele kurz vor der Vollblüte ab und hängt sie kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort auf. Getrocknet sind sie eine aparte Zugabe für Gestecke und Kränze. Diese vielseitige Nutzung macht die Staude zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Gartenfreund, der auch drinnen Freude an seinen Pflanzen haben möchte.

Pflanzpartner für den Spätherbst-Salbei

Die Wahl passender Pflanzpartner kann die Wirkung des Spätherbst-Salbei noch verstärken und einen harmonischen Gesamteindruck schaffen. Ideale Begleiter sind Stauden und Gräser, die ähnliche Standortansprüche haben und zur gleichen Zeit blühen oder mit ihrem Laub kontrastieren. Auf der Produktseite werden als zusammen gekaufte Begleitpflanzen unter anderem Hohes Eisenkraut (Verbena bonariensis) und Purpursonnenhut (Echinacea purpurea 'Magnus') genannt. Im Folgenden werden einige besonders empfehlenswerte Kombinationen vorgestellt.

Harmonische Kombinationen mit anderen Stauden

Eine besonders reizvolle Kombination ergibt sich mit dem Hohen Eisenkraut (Verbena bonariensis), das mit seinen violetten Blütenköpfen einen schönen Farbkontrast zu den blauen Blüten des Spätherbst-Salbei bildet. Ebenso empfehlenswert ist der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea 'Magnus'), dessen kräftige purpurrote Blüten ein dynamisches Gegengewicht zu den blauen Ähren setzen. Weitere auf der Produktseite genannte Begleiter sind Duftnessel (Agastache rugosa 'Blue Fortune'), Duftnessel (Agastache rugosa 'Black Adder ®') und Färberhülse (Baptisia australis). Diese Stauden teilen die Vorliebe für sonnige Standorte und ergeben zusammen ein farbenfrohes Bild im Spätsommer und Herbst.

Salvia azurea var. grandiflora mit Gräsern und Spätblühern

Grasartige Pflanzen wie das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) oder die Blaustrahlen-Hafer (Helictotrichon sempervirens) lockern die strengen Formen des Spätherbst-Salbei auf und verleihen dem Beet eine natürliche Leichtigkeit. Unter den Spätblühern sind Astern (z. B. Aster novi-belgii) ideal, da sie ebenfalls im Herbst blühen und in vielen Blautönen erhältlich sind. Auch die Herbstchrysantheme (Chrysanthemum indicum) harmoniert farblich. Aus den Gattungen der Salbeiarten selbst bieten sich Steppen-Salbei (Salvia nemorosa 'Caradonna' und 'Amethyst'), Moor-Salbei (Salvia uliginosa), Siebenbürgener Salbei (Salvia transsylvanica) und Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) an. Diese Kombination bringt Vielfalt in den Garten und unterstützt die späte Blütenpracht.

Pflege und Überwinterung

Der Spätherbst-Salbei ist eine pflegeleichte Staude, die mit den richtigen Maßnahmen viele Jahre lang Freude bereitet. Regelmäßige Pflege fördert die Blühfreude und die Gesundheit der Pflanze. Zu den wichtigsten Arbeiten gehören Bewässerung, Düngung, Rückschnitt und die Vorbereitung auf den Winter. Hier erfahren Sie alles Notwendige für eine optimale Pflege. Auf der Produktseite wird Winterschutz für Salvia azurea var. grandiflora ausdrücklich als ratsam beschrieben.

Bewässerung und Düngung

Der Spätherbst-Salbei bevorzugt einen frischen Boden, sollte aber vor Staunässe geschützt werden. In regenreichen Perioden ist keine zusätzliche Bewässerung nötig, in Trockenphasen sollte jedoch gegossen werden, besonders während der Wachstumsperiode und der Blütezeit. Eine Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit zu halten. Die Düngung beschränkt sich auf eine Gabe von Kompost oder einem organischen Langzeitdünger im Frühjahr. Zu viel Stickstoff führt zu weichem, instabilem Wuchs und fördert das Blattwachstum auf Kosten der Blüten. Daher genügt eine maßvolle Düngung, um die Pflanze gesund und kompakt zu halten.

Rückschnitt und Wintervorbereitung

Nach der Blüte im Oktober können die verblühten Stängel zurückgeschnitten werden, entweder bodennah oder auf eine Höhe von 10 bis 15 Zentimetern. Ein Rückschnitt im Frühjahr ist ebenfalls möglich, erfordert aber ein ständiges Entfernen vertrockneter Pflanzenteile. Die Wintervorbereitung umfasst das Abdecken der Wurzelzone mit Laub oder Reisig, um die Pflanze vor starkem Frost zu schützen. Die Klimazone Z6, in der sie winterhart ist, gibt Hinweise darauf, dass sie in rauen Lagen einen gewissen Winterschutz benötigt. In besonders strengen Wintern kann zusätzlich ein Vlies über die Pflanze gelegt werden, um Schäden durch Kahlfröste zu vermeiden.

Überwinterungstipps für den Spätherbst-Salbei

Ein sicherer Winterschutz ist besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung wichtig. Sammeln Sie Laub oder trockenes Reisig und bedecken Sie den Wurzelbereich dick mit einer Schicht, die etwa 15 bis 20 Zentimeter hoch ist. Achten Sie darauf, dass die Decke nicht zu dicht ist, um Fäulnis bei Tauwetter zu vermeiden. Bei Topfkultur ist ein Überwintern in einem kalten, aber frostfreien Raum zu empfehlen. Ein windgeschützter Standort mit Winterschutz erhöht die Überlebenschancen erheblich. In milden Regionen kann auf Schutz verzichtet werden, sofern der Boden gut durchlässig ist. Diese Maßnahmen sorgen dafür, dass die Staude im nächsten Frühjahr wieder kräftig austreibt und bald darauf ihre prachtvollen Blüten entwickelt.

Wissenswertes über Salvia azurea var. grandiflora

Der Spätherbst-Salbei hat nicht nur ästhetische Qualitäten, sondern birgt auch interessante botanische Aspekte. Sein Name „azurea“ verweist auf die himmelblaue Farbe der Blüten, während „grandiflora“ auf die besonders großen Blüten hinweist – ein Unterscheidungsmerkmal zur Stammart. Diese Varietät stammt aus Nordamerika, wo sie weit verbreitet ist. In Europa wird sie noch recht selten kultiviert, was sie zu einer Besonderheit für Sammler macht. Für Salvia azurea var. grandiflora ist die Klimazone Z6 angegeben. Das folgende Kapitel gibt Einblick in die botanischen Besonderheiten.

Botanische Besonderheiten

Botanisch gehört Salvia azurea var. grandiflora zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und ist eine Varietät des Blauen Salbei (Salvia azurea). Die Varietät unterscheidet sich durch größere Blüten, was sie als Zierpflanze besonders attraktiv macht. Wie alle Salbeiarten ist sie eine wichtige Futterpflanze für Insekten und produziert ätherische Öle, die jedoch weniger intensiv sind als beim Küchensalbei. Die Pflanze vermehrt sich durch Samen und teilt sich über die Jahre zu größeren Horsten. In der botanischen Systematik wird sie manchmal auch als Salvia azurea var. grandiflora geführt und ist bei Staudenliebhabern geschätzt. Ihre Ursprungsländer USA und Mexiko prägen ihre Vorliebe für warme, sonnige Standorte. Diese Fakten machen sie zu einer interessanten Bereicherung für jeden Pflanzenkenner.

Name Deutsch: Spätherbst Salbei.
Name Botanisch: Salvia azurea var. grandiflora.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, bis zu 150 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 150 cm.
Blatt: Sommergrün, graugrüne Blattfarbe, lanzettlich.
Blüte: Einfache, leuchtend blaue Blütenstände, ährig, lippenartig.
Blütezeit: September - Oktober.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Frisch, gut durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 6 bis 9.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Spätherbst-Salbei (Salvia azurea var. grandiflora)

Der Spätherbst-Salbei, botanisch Salvia azurea var. grandiflora, ist eine bemerkenswerte Staude, die mit ihrer späten Blütezeit und den intensiv blauen Blüten jeden Garten bereichert. Ursprünglich aus den trockenen Prärien und Gebirgsregionen Nordamerikas stammend, hat diese Salbeiart ihren Weg in mitteleuropäische Gärten gefunden. Sie besticht durch einen aufrechten, horstbildenden Wuchs und erreicht eine stattliche Höhe von bis zu 150 Zentimetern. Durch ihre späte Blüte von September bis Oktober setzt sie einen farbenfrohen Akzent, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind. Mit ihren....

P11
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 150 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Leuchtend blau

Blütezeit
September - Oktober

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02.08.2025

Blühfreude bis zum Frost

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Pflanz- und Pflegetipps Salvia azurea var.grandiflora / Spätherbst Salbei

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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Beantwortete Fragen zum Artikel Spätherbst Salbei / Salvia azurea var. grandiflora

Frage von Frieda B*** , Datum: 09.09.2025

Für meine Freifläche suche ich noch einen Herbstblüher, hätten sie eine Empfehlung für mich?

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Ja durchaus, Salvia azurea var. grandiflora ist ein hervorragender Herbstbüher.Dieser Spätherbst Salbei liebt kalkreiche, magere Standorte in vollsonniger Lage.Ideal auch als Spätblüher in Steppenpflanzungen zu verwenden. Wir empfehlen in rauen Lagen einen Winterschutz, eine Frühjahrspflanzung ist von Vorteil.