| Wuchs: | Aufrecht, horstbildend, nicht ausläuferbildend, bis 60 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm |
| Blatt: | Sommergrün, grün, drei- oder mehrteilig |
| Blüte: | Einfach, lippenartig, leuchtend gelb, ähriger Blütenstand |
| Blütezeit: | Mai-Juni |
| Boden: | Normal durchlässig, kalkarm |
| Standort: | Sonnig |
| Winterhart: | Z6 (-23,3°C bis -17,8°C) |
| Pflanzen pro m²: | 6 bis 9 |
| Eigenschaften: |
Die Chinesische Fuchsbohne wird auch Goldlupine genannt und trägt den botanischen Namen Thermopsis chinensis. Der Frühblüher hat einen wundervollen Wildstaudencharakter und bringt mit seinen...
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| Wuchs: | Aufrecht, horstbildend, nicht ausläuferbildend, bis 60 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm |
| Blatt: | Sommergrün, grün, drei- oder mehrteilig |
| Blüte: | Einfach, lippenartig, leuchtend gelb, ähriger Blütenstand |
| Blütezeit: | Mai-Juni |
| Boden: | Normal durchlässig, kalkarm |
| Standort: | Sonnig |
| Winterhart: | Z6 (-23,3°C bis -17,8°C) |
| Pflanzen pro m²: | 6 bis 9 |
| Eigenschaften: | Die Chinesische Fuchsbohne wird auch Goldlupine genannt und trägt den botanischen Namen Thermopsis chinensis. Der Frühblüher hat einen wundervollen Wildstaudencharakter und bringt mit seinen gelben Blüten von Mai bis Juni sonnigen Charme in Ihren Garten. Viel Pflege braucht die Chinesische Fuchsbohne nicht, und an den Standort stellt sie auch kaum Ansprüche. Ein sonniges Plätzchen genügt schon, damit sich Thermopsis chinensis wohlfühlt und gut gedeiht. Was den Boden betrifft, so genügt ein normal durchlässiges Substrat. Tipp: Besonders schön sieht die Staude in einer Gruppe von fünf Exemplaren aus. |
- Portrait der Fuchsbohne (Thermopsis chinensis)
- Idealer Standort und Boden
- Blütenpracht und Laub der Fuchsbohne
- Gartenpraktische Verwendung
- Passende Pflanzpartner für Thermopsis chinensis
- Pflege und Vermehrung
- Wissenswertes über die Fuchsbohne
Die Fuchsbohne, botanisch Thermopsis chinensis, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrem sonnigen Gelb und ihrem anspruchslosen Wesen eine Bereicherung für jeden Garten darstellt. Auch als Goldlupine bekannt, besticht dieser Frühblüher durch seinen wildstaudenhaften Charakter und eine robuste Konstitution. Von Mai bis Juni erfreut sie mit ihren leuchtenden Blüten und bringt frühsommerliche Frische in die Beete. Ihre aufrechte, horstige Wuchsform und die anspruchslose Pflege machen sie zu einer idealen Wahl für Gartenfreunde, die nach einer zuverlässigen und schönen Staude suchen.
Portrait der Fuchsbohne (Thermopsis chinensis)
Dieses Kapitel stellt die Chinesische Fuchsbohne in all ihren Facetten vor. Wir beleuchten ihre Herkunft, ihren charakteristischen Wuchs und die Eigenschaften, die sie zu einer so wertvollen Gartenpflanze machen. Die Thermopsis chinensis ist mehr als nur eine gelb blühende Staude; sie ist ein Beispiel für natürliche Schönheit und Anpassungsfähigkeit.
Herkunft und Charakter
Die Thermopsis chinensis stammt, wie ihr botanischer Name verrät, aus China. Dort ist sie in ihren natürlichen Lebensräumen zu finden und hat sich an verschiedene Bedingungen angepasst. Diese Herkunft prägt ihren Charakter: Sie ist robust, genügsam und bringt einen Hauch von fernöstlichem Flair in unsere Gärten. Als sogenannter Frühblüher startet sie bereits im Mai mit ihrer Blüte und gehört damit zu den ersten Stauden, die nach dem Winter wieder Farbe in die Beete bringen. Ihr wundervoller Wildstaudencharakter macht sie besonders für naturnahe Gärten attraktiv. Sie wirkt nie aufdringlich oder gezüchtet, sondern natürlich und harmonisch. Viel Pflege braucht die Chinesische Fuchsbohne tatsächlich nicht, was sie zu einer perfekten Pflanze für Einsteiger und erfahrene Gärtner gleichermaßen macht. Ihre Anspruchslosigkeit erstreckt sich sowohl auf den Standort als auch auf die Bodenverhältnisse.
Wuchs und Habitus
Die Fuchsbohne wächst aufrecht und horstbildend. Das bedeutet, dass sie kompakte, dichte Büschel bildet, ohne sich unkontrolliert durch Ausläufer im Garten auszubreiten. Diese Eigenschaft macht sie sehr pflegeleicht und berechenbar in der Beetplanung. Sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 60 cm, was sie ideal für die mittlere Ebene in Staudenbeeten macht. Der Wuchs ist standfest und benötigt in der Regel keine Stütze, was ihre Robustheit unterstreicht. Die Pflanze wirkt durch ihren horstigen Aufbau sehr strukturiert und gibt dem Beet auch außerhalb der Blütezeit eine gute Form. Pro Quadratmeter können sechs bis neun Pflanzen gesetzt werden, um einen dichten, üppigen Eindruck zu erzielen. Diese Horstbildung ist ein typisches Merkmal vieler langlebiger Stauden und gewährleistet eine gute Vitalität über viele Jahre.
Nach diesem umfassenden Portrait wenden wir uns den konkreten Standortansprüchen zu, die für ein gesundes Gedeihen der Thermopsis chinensis entscheidend sind.
Idealer Standort und Boden
Obwohl die Fuchsbohne als anspruchslos gilt, gibt es bestimmte Vorlieben, die ihr Wachstum und ihre Blühfreude optimieren. Die richtige Kombination aus Licht und Boden bildet die Grundlage für eine vitale und langlebige Pflanze. In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie Sie der Thermopsis chinensis die besten Bedingungen bieten können.
Licht und Exposition
Die Fuchsbohne ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin. Ein sonniger Standort ist für sie ideal, um ihre volle Pracht zu entfalten. Hier kann sie die maximale Lichtenergie tanken, die sie für die Ausbildung ihrer leuchtend gelben Blüten benötigt. Volle Sonne bedeutet mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag. In halbschattigen Lagen wird sie zwar ebenfalls wachsen, aber die Blütenfülle und die Intensität der Gelbtöne könnten etwas nachlassen. Die Exposition sollte offen und luftig sein, um nach Regenfällen ein schnelles Abtrocknen des Laubes zu gewährleisten und so Pilzkrankheiten vorzubeugen. Ein Platz in der vorderen oder mittleren Reihe eines sonnigen Beets, einer Rabatte oder entlang eines Weges ist perfekt. Die Sonne fördert nicht nur die Blüte, sondern auch die Standfestigkeit der Triebe und die Ausbildung eines kräftigen Wurzelsystems.
Bodenansprüche der Thermopsis chinensis
Was den Boden betrifft, ist die Thermopsis chinensis ebenfalls nicht wählerisch, hat aber klare Präferenzen. Sie bevorzugt einen normal durchlässigen Boden. Das bedeutet, dass Wasser gut abfließen kann und keine Staunässe entsteht, die den Wurzeln schaden würde. Schwere, lehmige Böden sollten daher mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Kalkgehalt: Die Staude gedeiht am besten in kalkarmen Substraten. Ein neutraler bis leicht saurer pH-Wert ist ideal. Reichhaltige, humose Gartenböden werden gut vertragen, sofern sie nicht zu schwer sind. Vor der Pflanzung kann eine gute Durchmischung des Erdreichs mit etwas Kompost für eine initiale Nährstoffversorgung sorgen. Letztlich genügt der Fuchsbohne ein durchlässiges Substrat, das nicht zu nährstoffüberladen ist – Überdüngung kann sogar zu mastigem, weniger standfestem Wuchs führen.
Mit dem perfekten Standort im Hintergrund widmen wir uns nun den ästhetischen Highlights der Pflanze: ihrer bezaubernden Blüte und dem dekorativen Laub.
Blütenpracht und Laub der Fuchsbohne
Die visuelle Attraktivität der Thermopsis chinensis liegt in der harmonischen Verbindung von auffälligen Blüten und strukturgebendem Laub. Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die Farben, Formen und den zeitlichen Ablauf der Blüte sowie die Eigenschaften des Blattwerks, die der Pflanze auch außerhalb der Blühsaison Reiz verleihen.
Die gelben Blüten
Die Blütezeit der Fuchsbohne erstreckt sich von Mai bis Juni. In dieser Periode schmückt sie sich mit einfachen, lippenartigen Blüten in einem leuchtenden Gelb. Diese sind in ährigen Blütenständen angeordnet, die sich elegant über dem Laub erheben. Die Blütenrispen sind lang und bringen einen vertikalen Akzent in die Beetgestaltung. Ein besonderes Detail sind die graupurpurnen Knospen, aus denen sich die gelben Blüten entfalten – ein reizvoller Kontrast, der der Pflanze zusätzliche Tiefe verleiht. Die Blüten sind nicht gefüllt, was ihren wildstaudenhaften, natürlichen Charakter unterstreicht und sie für viele bestäubende Insekten attraktiv macht. Die leuchtend gelbe Farbe wirkt besonders intensiv in der Frühlingssonne und kann als Blickfang in jeder Pflanzung dienen. Nach der Hauptblüte kann bei rechtzeitigem Rückschnitt manchmal eine schwächere Nachblüte angeregt werden.
Blattwerk und Wuchsform
Das Laub der Thermopsis chinensis ist sommergrün und zeigt eine grüne, frische Farbe. Die Blätter sind drei- oder mehrteilig gefiedert, was ihnen eine feine, luftige Textur verleiht. Diese Blattstruktur bildet einen schönen, nicht zu dominanten Hintergrund für die leuchtenden Blütenähren. Das Laub ist dekorativ und trägt zur Gesamterscheinung der horstbildenden Pflanze bei. Im Herbst zieht die Staude ihr Laub ein, nachdem es vorher eine unscheinbare Färbung annehmen kann. Die Wuchsform ist, wie bereits erwähnt, aufrecht und horstig, was für eine gute Standfestigkeit sorgt. Die Kombination aus dem strukturierten Laub und den aufrechten Blütentrieben gibt der Pflanze auch in gemischten Pflanzungen eine klare Silhouette und verhindert, dass sie optisch untergeht.
Nach der Betrachtung der rein pflanzlichen Eigenschaften folgt nun der praktische Teil: Wie und wo lässt sich die Fuchsbohne am effektivsten im Garten einsetzen?
Gartenpraktische Verwendung
Die Vielseitigkeit der Thermopsis chinensis zeigt sich in ihren verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Ob in formalen Beeten oder naturnahen Anlagen – ihre Eigenschaften machen sie zu einer wertvollen Gestaltungspflanze. Hier werden drei konkrete Verwendungsbereiche vorgestellt, die den Charakter der Staude ideal zur Geltung bringen.
Als Beet- und Rabattenstaude
In klassischen Staudenbeeten und Rabatten findet die Fuchsbohne ihren häufigsten Platz. Dank ihrer Wuchshöhe von bis zu 60 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für die mittlere Ebene. Ihre leuchtend gelben Blütenähren wirken als vertikale Elemente und lockern horizontale Pflanzungen auf. Sie kann als Leitstaude in kleineren Gruppen gesetzt werden oder als Begleiter zu anderen Frühblühern dienen. In Rabatten entlang von Wegen oder Einfahrten sorgt sie für einen fröhlichen, einladenden Charakter. Die horstbildende Wuchsform garantiert, dass sie ihren zugewiesenen Platz einhält und nicht in Nachbarpflanzen eindringt. Durch ihre Sonnenliebe sollte sie in Beeten immer an den sonnigsten Plätzen positioniert werden, um ihre volle Blühkraft zu entfalten.
Im Naturgarten und für Wildstaudenpflanzungen
Der wundervolle Wildstaudencharakter der Thermopsis chinensis prädestiniert sie für Naturgärten, Bauerngärten und extensive Pflanzungen. Hier kann sie ihre anspruchslose Art voll ausspielen und fügt sich harmonisch in Pflanzengesellschaften mit anderen robusten Stauden ein. Ihr natürliches Erscheinungsbild, die ungefüllten Blüten und der horstige Wuchs entsprechen genau dem, was in solchen Gärten geschätzt wird. Sie eignet sich auch für Blumenwiesen oder extensive Staudensäume, wo sie mit ihrem frühen Blühtermin eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten darstellt. In solchen lockeren Pflanzungen kommt ihr nicht ausläuferbildender Wuchs besonders zugute, da sie sich nicht unkontrolliert ausbreitet und das Gleichgewicht der Pflanzung stört.
Gruppenpflanzung der Fuchsbohne
Ein besonderer Tipp für die optimale Wirkung ist die Gruppenpflanzung. Besonders schön sieht die Staude in einer Gruppe von fünf oder mehr Exemplaren aus. Dadurch entsteht ein massiverer Farbeffekt, und die ährigen Blütenstände bilden einen imposanten gelben Teppich, der aus der Ferne wirkt. In Gruppen gepflanzt, unterstützen sich die Horste gegenseitig und können eventuelle Lücken im Beet verdecken. Eine Pflanzung von sechs bis neun Pflanzen pro Quadratmeter, wie in den Basisdaten angegeben, führt zu einem dichten, üppigen Erscheinungsbild. Diese Gruppen können sowohl in reinen Thermopsis-Beeten als auch als größere Akzente innerhalb gemischter Pflanzungen verwendet werden. Die Wirkung ist dann weniger punktuell, sondern flächig und damit besonders eindrucksvoll.
Keine Staude steht allein – die richtigen Begleiter können ihre Wirkung vervielfachen. Im nächsten Abschnitt finden Sie Inspiration für harmonische Pflanzkombinationen.
Passende Pflanzpartner für Thermopsis chinensis
Die Kunst der Gartengestaltung liegt oft in der Kombination. Die Fuchsbohne harmoniert mit einer Vielzahl anderer Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben und ihre Vorzüge unterstreichen. Hier werden Pflanzen vorgestellt, die sich in Bezug auf Blütezeit, Farbe, Wuchsform oder Textur ideal ergänzen.
Begleiter für Frühlingsbeete
Da die Thermopsis chinensis im Mai und Juni blüht, sind frühblühende Stauden natürliche Partner. Die Katzenminze (Nepeta racemosa) mit ihren lavendelblauen Blütenähren bildet einen wunderbaren Farbkontrast zum Gelb der Fuchsbohne und blüht oft gleichzeitig oder kurz danach. Auch der Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit seinen gelbgrünen Trugdolden und dem weichen, strukturierten Laub ist ein klassischer Begleiter, der den wildstaudenhaften Charakter unterstreicht. Für einen blauen Akzent eignet sich das Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) mit seinen zierlichen Blüten und großen, herzförmigen Blättern. Diese Kombinationen nutzen die ähnliche Blütezeit und schaffen ein abwechslungsreiches Bild im Frühlingsbeet.
Kombinationen nach Farben und Formen
Neben der zeitlichen Abstimmung spielen Farben und Formen eine große Rolle. Um das leuchtende Gelb der Thermopsis chinensis zu betonen, können Stauden mit weißen oder violetten Blüten gewählt werden. Die Pracht-Spiere (Astilbe arendsii) in Sorten wie 'Weiße Gloria' bringt fedrige, weiße Blütenrispen und bevorzugt ähnlich frische Böden. Purpurtöne bietet der Storchschnabel (Geranium sanguineum) in dunkleren Sorten, dessen niedrigere, teppichbildende Wuchsform einen schönen Kontrast zur aufrechten Fuchsbohne bildet. Ziergräser wie das Japanische Blutgras (Imperata cylindrica 'Red Baron') mit seiner roten Blattfärbung oder das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) mit seinen später erscheinenden, flauschigen Blütenständen ergänzen die Struktur der Blätter und Blütenähren der Thermopsis und verlängern die Attraktivität der Pflanzung in den Spätsommer hinein.
Damit die schönen Pflanzungen lange erhalten bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen wichtig. Diese werden im folgenden Kapitel erläutert.
Pflege und Vermehrung
Trotz ihrer Anspruchslosigkeit profitiert die Thermopsis chinensis von einer gezielten Pflege, die ihre Gesundheit und Blühfreude fördert. Dieser Abschnitt behandelt alle notwendigen Maßnahmen vom Gießen über den Schnitt bis hin zur Vermehrung, damit Sie lange Freude an Ihrer Fuchsbohne haben.
Gießen und Düngen
Die Fuchsbohne benötigt nur mäßige Wassergaben. In normalen Sommern mit gelegentlichen Regenschauern kommt sie oft ohne zusätzliches Gießen aus, sofern sie in einem durchlässigen Boden steht. Bei längeren Trockenperioden, insbesondere im Frühjahr während der Blütenbildung, sollte jedoch durchdringend gewässert werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Beim Düngen gilt: Weniger ist mehr. Eine jährliche Gabe von reifem Kompost im zeitigen Frühjahr, leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet, reicht völlig aus. Mineralische Volldünger sind meist nicht notwendig und können, wie erwähnt, zu weichem, mastigem Wuchs führen. Die Pflanze zeigt ihre Genügsamkeit auch hier und kommt mit den Nährstoffen aus, die in einem normalen Gartenboden vorhanden sind.
Schnitt und Überwinterung
Nach der Blüte kann die Thermopsis chinensis zurückgeschnitten werden. Ein Rückschnitt der verblühten Blütenstände bis zum nächsten Blattansatz verhindert die Samenbildung und kann die Pflanze dazu anregen, Kraft für das nächste Jahr zu sammeln. Im Spätherbst, wenn das Laub eingezogen ist und braun wird, kann die Staude bodennah zurückgeschnitten werden. Da sie absolut winterhart ist, benötigt sie keinen speziellen Winterschutz. Die horstbildenden Wurzeln überdauern problemlos im Boden, und im Frühjahr treibt die Pflanze aus diesen Wurzelstöcken (Rhizomen) wieder zuverlässig aus. In sehr rauen Lagen mit wenig Schnee als natürlicher Isolierschicht kann eine leichte Abdeckung mit Reisig sinnvoll sein, ist aber meist nicht erforderlich.
Vermehrung der Thermopsis chinensis
Die Vermehrung der Fuchsbohne ist relativ einfach und kann auf zwei Wegen erfolgen: durch Teilung oder durch Aussaat. Die Teilung ist die gebräuchlichste Methode und wird im Frühherbst oder zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb durchgeführt. Dazu wird der ausgegrabene Horst mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke geteilt, wobei jedes Stück ausreichend Wurzeln und Triebknospen haben sollte. Diese Teilstücke werden dann sofort an ihrem neuen Standort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Die Aussaat ist möglich, erfordert aber etwas Geduld. Die Samen können im Herbst direkt ins Freiland gesät oder im Haus vorgezogen werden. Da es sich um eine Art handelt, säen sich etablierte Pflanzen manchmal auch selbst aus, wenn man die Samenstände stehen lässt.
Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen, die über das rein Gärtnerische hinausgehen.
Wissenswertes über die Fuchsbohne
Jede Pflanze hat ihre Geschichte und Besonderheiten. Auch die Thermopsis chinensis birgt einige interessante Fakten, die ihr Verständnis und ihre Wertschätzung vertiefen können. In diesem letzten Kapitel geht es um Botanik, Namensgebung und kulturelle Aspekte.
Botanik und Namen
Der botanische Name Thermopsis chinensis setzt sich aus der Gattungsbezeichnung 'Thermopsis' und dem Art-Epitheton 'chinensis' (aus China) zusammen. Die Gattung Thermopsis gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), was ihre Ähnlichkeit mit Lupinen erklärt. Der deutsche Name Fuchsbohne ist etabliert, auch wenn die Pflanze nicht mit unseren Bohnen verwandt ist. Das 'Fuchs-' könnte auf die gelb-rötliche Färbung mancher Teile oder einfach auf einen volkstümlichen Namen zurückgehen. Ein weiteres Synonym ist Goldlupine, das auf die lupinenähnlichen Blüten und die goldgelbe Farbe anspielt. Die Art ist nicht als giftig bekannt, was sie für Gärten, in denen Kinder oder Haustiere spielen, unbedenklich macht. Ihre lange Kulturgeschichte in unseren Gärten ist vielleicht nicht so prominent wie bei anderen Stauden, aber ihre Zuverlässigkeit und Schönheit haben ihr einen festen Platz in der Staudenpalette gesichert.
| Name Deutsch: | Fuchsbohne. |
| Name Botanisch: | Thermopsis chinensis. |
| Wuchs: | Aufrecht, horstbildend, nicht ausläuferbildend, bis 60 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 60 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, grün, drei- oder mehrteilig. |
| Blüte: | Einfach, lippenartig, leuchtend gelb, ähriger Blütenstand. |
| Blütezeit: | Mai-Juni. |
| Boden: | Normal durchlässig, kalkarm. |
| Standort: | Sonnig. |
| Winterhart: | Z6 (-23,3°C bis -17,8°C). |
| Pflanzen pro m²: | 6 bis 9. |
| Eigenschaften: | Die Chinesische Fuchsbohne wird auch Goldlupine genannt und trägt den botanischen Namen Thermopsis chinensis. Der Frühblüher hat einen wundervollen Wildstaudencharakter und bringt mit seinen gelben Blüten von Mai bis Juni sonnigen Charme in Ihren Garten. Viel Pflege braucht die Chinesische Fuchsbohne nicht, und an den Standort stellt sie auch kaum Ansprüche. Ein sonniges Plätzchen genügt schon, damit sich Thermopsis chinensis wohlfühlt und gut gedeiht. Was den Boden betrifft, so genügt ein normal durchlässiges Substrat. Tipp: Besonders schön sieht die Staude in einer Gruppe von fünf Exemplaren aus.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Fuchsbohne, botanisch Thermopsis chinensis, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrem sonnigen Gelb und ihrem anspruchslosen Wesen eine Bereicherung für jeden Garten darstellt. Auch als Goldlupine bekannt, besticht dieser Frühblüher durch seinen wildstaudenhaften Charakter und eine robuste Konstitution. Von Mai bis Juni erfreut sie mit ihren leuchtenden Blüten und bringt frühsommerliche Frische in die Beete. Ihre aufrechte, horstige Wuchsform und die anspruchslose Pflege machen sie zu einer idealen Wahl für Gartenfreunde, die nach einer zuverlässigen und schönen Staude suchen. Portrait der Fuchsbohne (Thermopsis chinensis)Dieses Kapitel stellt die Chinesische Fuchsbohne in all ihren Facetten vor. Wir beleuchten ihre Herkunft, ihren charakteristischen Wuchs und die Eigenschaften, die sie zu einer so wertvollen Gartenpflanze machen. Die Thermopsis chinensis ist mehr als nur eine gelb blühende Staude; sie ist ein Beispiel für natürliche Schönheit und Anpassungsfähigkeit. |
Pflanz- und Pflegetipps Thermopsis chinensis / Fuchsbohne
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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