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Kaparten-Leimkraut

Silene zawadskii

Silene zawadskii (Karpaten-Leimkraut) im Topf, aufrechte Stängel mit zahlreichen hellen Blüten und grünen Blättern
Silene zawadskii (Kaparten-Leimkraut) mit weißen Blüten und länglichen, geaderten Knospen am Stängel
Sommergrün
Cremeweiß
Sonnig
Juni - August
bis zu 20 cm
ab 7,55 €
   
Wuchs: Staude, rosettenartig, horstbildend, of Selbstaussaat, 20 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Sommergrün, spitz, glänzend grün
Frucht: Kapseln
Blüte: Cremeweiß, einfach, in verzweigten Blütenständen, röhrenförmig
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Frische, normal durchlässige und neutrale Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 9 bis 11
Wuchs: Staude, rosettenartig, horstbildend, of Selbstaussaat, 20 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 20 cm
Blatt: Sommergrün, spitz, glänzend grün
Frucht: Kapseln
Blüte: Cremeweiß, einfach, in verzweigten Blütenständen, röhrenförmig
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Frische, normal durchlässige und neutrale Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 9 bis 11

Das Kaparten-Leimkraut, botanisch Silene zawadskii genannt, ist eine zierliche und anspruchslose Staude, die mit ihrer schlichten Eleganz überzeugt. Mit einer Wuchshöhe von etwa 20 Zentimetern und einer horstbildenden, rosettenartigen Wuchsform eignet sie sich hervorragend für sonnige Standorte im Garten. Ihre cremeweißen, röhrenförmigen Blüten erscheinen von Juni bis August in verzweigten Blütenständen und setzen dezente Akzente. Die sommergrünen, spitzen und glänzend grünen Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den hellen Blüten. Diese Staude stammt ursprünglich aus den Karpaten und gedeiht auf frischen, normal durchlässigen und neutralen Böden. Mit ihrer Fähigkeit zur Selbstaussaat und der Ausbreitung durch Rhizome kann sie sich an geeigneten Plätzen behutsam vermehren und natürliche Bestände bilden.

Kaparten-Leimkraut – Ein Portrait der schlichten Schönheit

Das Kaparten-Leimkraut, oder Silene zawadskii, ist eine Staude, die durch ihre unaufdringliche Präsenz besticht. Sie fügt sich harmonisch in verschiedene Gartenbilder ein und bietet mit ihrer langen Blütezeit einen zuverlässigen Sommeraspekt. Im Folgenden werden die wesentlichen Merkmale dieser Pflanze näher beleuchtet, um ein umfassendes Bild zu vermitteln.

Herkunft und Wuchsform

Die Herkunft des Kaparten-Leimkrauts liegt in den Karpaten, wo es in seinen natürlichen Habitaten vorkommt. In unseren Gärten zeigt es sich als typische, niedrig bleibende Staude mit einer Wuchshöhe von etwa 20 Zentimetern. Ihr Wuchs ist rosettenartig und horstbildend, was bedeutet, dass sie kompakte, dichte Polster bildet, die sich langsam ausbreiten. Diese Wuchsform macht sie besonders stabil und widerstandsfähig gegen Wind und Wetter. Die Pflanze entwickelt Rhizome, also unterirdische Sprossachsen, die der Speicherung von Nährstoffen und der vegetativen Vermehrung dienen. Dadurch kann Silene zawadskii mit der Zeit größere Flächen besiedeln, ohne invasiv zu wirken. Die horstige Anordnung der Blätter schützt zudem den Boden vor Austrocknung und Erosion, was sie zu einer ökologisch wertvollen Bereicherung macht.

Habitus und Ausbreitung

Der Habitus des Kaparten-Leimkrauts ist geprägt durch seine bodennahe, polsterbildende Struktur. Die rosettenartig angeordneten Blätter liegen dicht beieinander und schaffen so ein geschlossenes Erscheinungsbild. Eine besondere Eigenschaft dieser Staude ist ihre Fähigkeit zur Selbstaussaat, wodurch sie sich an optimalen Standorten natürlich vermehren kann. Dies geschieht durch die Bildung von Kapseln als Früchte, die die Samen enthalten und bei Reife aufspringen. In Kombination mit den Rhizomen ergibt sich eine sanfte Ausbreitung, die den Charakter eines natürlichen Bestands unterstreicht. Für eine flächige Bepflanzung werden etwa 9 bis 11 Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen, um von Anfang an einen dichten Teppich zu erzielen. Diese Ausbreitungsfreudigkeit macht Silene zawadskii zu einer idealen Wahl für extensive Begrünungen, wo sie mit minimalem Pflegeaufwand bestehen kann.

Standort und Boden

Um das volle Potenzial des Kaparten-Leimkrauts auszuschöpfen, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Diese Staude stellt zwar keine extremen Ansprüche, profitiert aber deutlich von einer optimalen Platzierung und Bodenbeschaffenheit. Die folgenden Abschnitte erläutern, worauf es dabei ankommt.

Der ideale Standort für Silene zawadskii

Das Kaparten-Leimkraut bevorzugt eindeutig sonnige Standorte, an denen es über den Tag hinweg reichlich Licht erhält. Volle Sonneneinstrahlung fördert nicht nur eine üppige Blütenbildung, sondern auch die kompakte, gesunde Wuchsform. Halbschattige Plätze werden toleriert, können jedoch zu weniger Blüten und einem lockeren, aufrechteren Wuchs führen. Ideal sind daher Süd- oder Westlagen, die warm und geschützt sind. In Steingärten, an Mauerkronen oder auf sonnigen Rabatten fühlt sich Silene zawadskii besonders wohl. Die Exposition sollte zudem gut belüftet sein, um Staunässe und Pilzkrankheiten vorzubeugen. Durch die niedrige Wuchshöhe von 20 Zentimetern eignet sich die Pflanze auch für vordere Beetbereiche, wo sie nicht von höheren Nachbarn beschattet wird.

Bodenansprüche

Die Bodenansprüche des Kaparten-Leimkrauts sind moderat, aber spezifisch. Es gedeiht am besten auf frischen, normal durchlässigen und neutralen Untergründen. Frisch bedeutet, dass der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden sollte, ohne dass Staunässe entsteht. Eine normale Durchlässigkeit ist essenziell, um überschüssiges Wasser abzuleiten und Wurzelfäulnis zu vermeiden. Schwere, lehmige Böden können durch die Zugabe von Sand oder Kies verbessert werden. Der pH-Wert sollte im neutralen Bereich liegen, also weder zu sauer noch zu alkalisch sein. Ein neutraler Boden mit einem pH-Wert um 7 bietet die besten Voraussetzungen für die Nährstoffaufnahme. Leichte, humose Erde, die nicht zu nährstoffreich ist, wird von Silene zawadskii gut angenommen. Bei der Pflanzung kann eine Drainageschicht aus Kies oder Splitt im Pflanzloch helfen, die Durchlässigkeit zu erhöhen und optimale Startbedingungen zu schaffen.

Blüte und Blattwerk des Kaparten-Leimkrauts

Die Attraktivität des Kaparten-Leimkrauts liegt in der harmonischen Verbindung von Blüte und Blattwerk. Beide Aspekte tragen maßgeblich zum Gesamteindruck bei und bieten über die gesamte Vegetationsperiode hinweg visuelle Reize. Im Folgenden werden die Details der cremeweißen Blüten und des sommergrünen Laubs näher beschrieben.

Die cremeweißen Blüten

Die Blüten des Kaparten-Leimkrauts, von Silene zawadskii, sind von zarter, cremeweißer Farbe und besitzen eine einfache, aber elegante Form. Sie sind röhrenförmig aufgebaut und sitzen in verzweigten Blütenständen, die über dem Laub thronen. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August, was eine lange Periode der Zierde bedeutet. In dieser Zeit öffnen sich die Blüten nach und nach, sodass stets frische Blüten vorhanden sind. Die cremeweiße Farbe wirkt besonders dezent und lässt sich gut mit anderen Blütenfarben kombinieren. Die Blüten sind zwar nicht duftend, locken aber dennoch Insekten wie Bienen und Schmetterlinge an, die den Nektar schätzen. Durch die verzweigten Stiele entsteht ein luftiger, natürlicher Look, der an Wildstauden erinnert. Die Blütenstände sollten nach der Hauptblüte nicht entfernt werden, wenn man die Selbstaussaat fördern möchte, da sich daraus die Kapseln mit den Samen entwickeln.

Das sommergrüne Laub

Das Blattwerk von Silene zawadskii ist sommergrün, was bedeutet, dass es von Frühjahr bis Herbst durchgehend grün bleibt und dann einzieht. Die Blätter sind spitz zulaufend und weisen eine glänzend grüne Oberfläche auf, die im Sonnenlicht schimmert. Diese Textur verleiht der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit Struktur und Farbe. Die Blätter sind in Rosetten angeordnet, die dicht am Boden sitzen und so einen kompakten Teppich bilden. Im Herbst zeigt das Laub keine spektakuläre Färbung, sondern welkt allmählich ab, bevor die Pflanze in die Winterruhe geht. Die glänzende Oberfläche reflektiert das Licht und schützt gleichzeitig vor übermäßiger Verdunstung. Die spitze Form der Blätter ist typisch für viele Leimkraut-Arten und trägt zum charakteristischen Erscheinungsbild bei. Zusammen mit den cremeweißen Blüten ergibt sich ein kontrastreiches und ästhetisch ansprechendes Gesamtbild, das den Garten bereichert.

Verwendung im Garten

Das Kaparten-Leimkraut ist vielseitig einsetzbar und passt sich verschiedenen Gartensituationen an. Aufgrund seiner niedrigen Wuchshöhe, der anspruchslosen Natur und der dekorativen Blüten bietet es zahlreiche Möglichkeiten für kreative Gestaltungen. Die folgenden Unterabschnitte zeigen konkrete Anwendungsbereiche auf.

Im Steingarten und auf Trockenmauern

Im Steingarten findet das Kaparten-Leimkraut, Silene zawadskii, ideale Bedingungen vor. Die sonnigen, gut drainierten Standorte zwischen Steinen und Kies entsprechen genau seinen natürlichen Vorlieben. Hier kann es seine horstbildende Wuchsform voll entfalten und die Fugen zwischen den Steinen besiedeln. Die cremeweißen Blüten heben sich wunderbar von den grauen oder braunen Steinen ab und schaffen lebendige Akzente. Auf Trockenmauern, also Mauern ohne Mörtel, kann die Staude in die Ritzen gepflanzt werden, wo sie mit ihren Rhizomen Halt findet und die Mauer begrünt. Diese Verwendung nutzt die Fähigkeit zur Selbstaussaat, um natürliche, sich ausbreitende Bestände zu bilden. Die niedrige Höhe von 20 Zentimetern sorgt dafür, dass die Pflanze nicht überwuchert wirkt, sondern dezent die Strukturen betont. In solchen Lagen ist zudem die Gefahr von Staunässe gering, was der Gesundheit der Pflanze zugutekommt.

Als Bodendecker und Fugenfüller

Als Bodendecker eignet sich das Kaparten-Leimkraut hervorragend für sonnige Flächen, die dauerhaft begrünt werden sollen. Mit einer Pflanzdichte von 9 bis 11 Exemplaren pro Quadratmeter entsteht schnell ein geschlossener Teppich, der Unkraut unterdrückt und den Boden vor Erosion schützt. Die rosettenartige Wuchsform bildet eine dichte Matte, die auch bei Tritt relativ robust ist. In Pflasterfugen oder zwischen Wegplatten kann Silene zawadskii als Fugenfüller dienen, wo es mit seinen Rhizomen und der Selbstaussaat Lücken schließt und einen natürlichen Look erzeugt. Die cremeweißen Blüten lockern dabei das harte Steinbild auf und bringen Leichtigkeit in die Gestaltung. Diese Verwendung ist besonders pflegeleicht, da die Staude kaum Schnitt benötigt und sich selbst erhält. Für extensive Dachbegrünungen oder flache Bereiche mit geringer Substrathöhe ist das Kaparten-Leimkraut ebenfalls eine Überlegung wert, sofern die Bodenbedingungen angepasst werden.

Die Verwendung von Silene zawadskii in Pflanzgefäßen

In Pflanzgefäßen wie Töpfen, Schalen oder Kübeln kann Silene zawadskii als dekorative Elementpflanze eingesetzt werden. Die niedrige Wuchshöhe von 20 Zentimetern macht sie zu einer idealen Besetzung für den Randbereich oder als Unterpflanzung höherer Stauden. Wichtig ist ein Gefäß mit gutem Wasserabzug, um Staunässe zu vermeiden, da die normal durchlässigen Bodenansprüche auch hier gelten. Eine Mischung aus Blumenerde, Sand und Kies sorgt für die nötige Durchlässigkeit. Die cremeweißen Blüten bringen helle Tupfer auf Terrassen oder Balkone und können mit anderen sonnenliebenden Pflanzen kombiniert werden. Da die Staude winterhart ist, können die Gefäße draußen bleiben, sollten aber vor starkem Frost geschützt werden, indem man sie an eine geschützte Wand stellt oder mit Vlies umwickelt. Die Selbstaussaat kann in Gefäßen eingedämmt werden, indem verblühte Blütenstände rechtzeitig entfernt werden, um unkontrolliertes Wachstum zu verhindern. Diese Verwendung erlaubt es, das Kaparten-Leimkraut auch auf kleinen Flächen zu genießen.

Pflanzpartner für das Kaparten-Leimkraut

Die richtige Begleitung kann die Wirkung des Kaparten-Leimkrauts im Garten deutlich steigern. Durch geschickte Kombinationen entstehen harmonische Pflanzbilder, die das ganze Jahr über attraktiv sind. Im Folgenden werden passende Partner vorgestellt, die ähnliche Standortansprüche teilen.

Klassische Begleiter für sonnige Lagen

Für sonnige Standorte eignen sich zahlreiche Stauden, die mit dem Kaparten-Leimkraut, Silene zawadskii, harmonieren. Ein ausgezeichneter Partner ist der Blauschwingel (Festuca glauca), dessen graublaue, grasartige Horste einen schönen Kontrast zu den grünen Blättern und cremeweißen Blüten bilden. Auch die Fetthenne (Sedum telephium) mit ihren fleischigen Blättern und spätsommerlichen Blüten passt gut, da sie ähnliche Bodenansprüche hat. Die Katzenminze (Nepeta racemosa) bringt mit ihren lavendelblauen Blütenständen Höhe und Farbe ins Spiel und lockt zusätzlich Insekten an. Der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) mit seinen gelben Blüten kann als Hintergrundpflanze dienen und die cremeweißen Töne des Leimkrauts hervorheben. Alle diese Pflanzen bevorzugen sonnige Lagen und durchlässige Böden, sodass sie gemeinsam gepflegt werden können. Sie ergänzen sich in Wuchshöhe und Blütezeit, sodass von Juni bis August ein abwechslungsreiches Bild entsteht.

Kombinationen mit graulaubigen Stauden

Graulaubige Stauden sind ideale Partner für das Kaparten-Leimkraut, da sie dessen grünes Laub und cremeweiße Blüten effektvoll in Szene setzen. Das Heiligenkraut (Santolina chamaecyparissus) mit seinen silbergrauen, fein gefiederten Blättern und gelben Knopfblüten schafft einen mediterranen Touch. Der Lavendel (Lavandula angustifolia) bietet nicht nur graugrünes Laub und violette Blüten, sondern auch einen angenehmen Duft, der das Beet bereichert. Die Woll-Ziest (Stachys byzantina) mit ihren weich behaarten, silbrigen Blättern bildet einen weichen Teppich, der sich gut mit den Rosetten des Leimkrauts verbindet. Diese Kombinationen betonen die Texturen und Farbnuancen im Beet und sorgen für ganzjährige Struktur, da viele graulaubige Pflanzen auch im Winter attraktiv bleiben. Sie alle teilen die Vorliebe für sonnige, gut drainierte Standorte und neutrale Böden, was die Pflege vereinfacht. Durch die unterschiedlichen Blütezeiten kann zudem eine lange Blütenfolge erreicht werden.

Pflege und Überwinterung

Das Kaparten-Leimkraut ist eine pflegeleichte Staude, die mit minimalem Aufwand gedeiht. Dennoch sind einige grundlegende Maßnahmen wichtig, um Gesundheit und Vitalität zu erhalten. Die folgenden Abschnitte geben konkrete Hinweise zu Gießen, Düngen, Schnitt und Überwinterung.

Gießen und Düngen

Beim Gießen ist darauf zu achten, dass der Boden frisch, aber nicht nass gehalten wird. In der Anwachsphase nach der Pflanzung sollte regelmäßig gewässert werden, um die Wurzelbildung zu fördern. Einmal etabliert, kommt Silene zawadskii mit normalen Niederschlägen zurecht, nur bei längeren Trockenperioden im Sommer ist zusätzliches Wässern sinnvoll. Staunässe muss unbedingt vermieden werden, da sie zu Wurzelfäulnis führen kann. Beim Düngen ist Zurückhaltung geboten: Das Kaparten-Leimkraut benötigt keine hohen Nährstoffgaben. Im Frühjahr kann eine leichte Gabe von Kompost oder einem organischen Volldünger ausreichen, um das Wachstum anzuregen. Überdüngung sollte vermieden werden, da sie zu mastigem Wuchs und geringerer Blütenbildung führen kann. Die neutralen Bodenansprüche bedeuten, dass keine speziellen pH-Korrekturen nötig sind, sofern der Boden im neutralen Bereich liegt. Diese maßvolle Pflege unterstützt die natürliche Robustheit der Pflanze.

Schnitt und Vermehrung des Kaparten-Leimkrauts

Ein Rückschnitt ist beim Kaparten-Leimkraut, Silene zawadskii, in der Regel nicht erforderlich. Verblühte Blütenstände können entfernt werden, um die Selbstaussaat zu kontrollieren und die Pflanze zu einer Nachblüte anzuregen. Im Herbst oder zeitigen Frühjahr kann das alte Laub bodennah abgeschnitten werden, um Platz für neuen Austrieb zu schaffen. Dies fördert eine kompakte Wuchsform und verhindert, dass sich Krankheiten im abgestorbenen Material ausbreiten. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung der Horste im Frühjahr oder Herbst. Dazu wird die Pflanze ausgegraben und mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere Teile geteilt, wobei jedes Stück ausreichend Wurzeln und Triebe haben sollte. Diese Teilstücke werden sofort wieder eingepflanzt und angegossen. Alternativ kann die Vermehrung durch Samen erfolgen, die nach der Reife der Kapseln gesammelt und im Frühjahr ausgesät werden. Die Selbstaussaat sorgt oft für natürlichen Nachwuchs, der an Ort und Stelle belassen oder verpflanzt werden kann.

Winterharte und robuste Staude

Das Kaparten-Leimkraut ist winterhart und übersteht frostige Temperaturen problemlos. Als sommergrüne Pflanze zieht es im Herbst oberirdisch ein, während die Rhizome im Boden überdauern. In Regionen mit sehr strengen Wintern oder bei Gefäßkultur kann ein leichter Winterschutz aus Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die Rhizome vor extremem Frost zu schützen. Dies ist jedoch meist nicht nötig, da die Staude aus den Karpaten an verschiedene Klimabedingungen angepasst ist. Im Frühjahr treibt sie zuverlässig wieder aus, sobald die Temperaturen steigen. Wichtig ist, dass der Standort im Winter nicht staunass ist, da dies zu Fäulnis führen kann. Bei Pflanzungen in Gefäßen sollten diese frostfest sein oder an einen geschützten Ort gestellt werden. Die Robustheit von Silene zawadskii macht sie zu einer zuverlässigen Wahl für dauerhafte Bepflanzungen, die über Jahre hinweg mit minimalem Aufwand bestehen können. Durch ihre Ausbreitung via Rhizome und Selbstaussaat festigt sie sich zunehmend im Garten.

Wissenswertes über Silene zawadskii

Über das Kaparten-Leimkraut gibt es einige interessante Hintergründe zu erfahren, die über die rein gärtnerischen Aspekte hinausgehen. Diese Informationen tragen zum Verständnis der Pflanze bei und können die Freude an ihr vertiefen.

Botanik und Etymologie

Der botanische Name Silene zawadskii setzt sich aus der Gattung Silene, zu der viele Leimkraut-Arten gehören, und dem Artepitheton zawadskii zusammen. Die Gattung Silene ist nach der griechischen Waldgottheit Silenos benannt, was auf die oft feuchten Standorte dieser Pflanzen hinweisen könnte. Das Artepitheton zawadskii ehrt vermutlich einen Botaniker oder Entdecker namens Zawadski, der diese Art beschrieben oder gesammelt hat. Das Kaparten-Leimkraut ist eine von vielen Silene-Arten, die weltweit verbreitet sind, oft in gemäßigten Zonen. Die Bezeichnung „Leimkraut“ rührt von den klebrigen Stängeln einiger Arten her, die Insekten fangen können, was bei Silene zawadskii jedoch nicht ausgeprägt ist. Die Pflanze bildet Kapseln als Früchte, die typisch für die Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) sind, zu der sie gehört. Giftigkeit ist für diese Art nicht bekannt, sodass sie unbedenklich in Gärten mit Kindern oder Haustieren gepflanzt werden kann. Diese botanischen Details unterstreichen die Einordnung und Besonderheiten dieser Staude.

Name Deutsch: Kaparten-Leimkraut.
Name Botanisch: Silene zawadskii.
Wuchs: Staude, rosettenartig, horstbildend, of Selbstaussaat, 20 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 20 cm.
Blatt: Sommergrün, spitz, glänzend grün.
Frucht: Kapseln.
Blüte: Cremeweiß, einfach, in verzweigten Blütenständen, röhrenförmig.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Rhizome.
Boden: Frische, normal durchlässige und neutrale Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 9 bis 11.
Detaillierte Beschreibung:

Das Kaparten-Leimkraut, botanisch Silene zawadskii genannt, ist eine zierliche und anspruchslose Staude, die mit ihrer schlichten Eleganz überzeugt. Mit einer Wuchshöhe von etwa 20 Zentimetern und einer horstbildenden, rosettenartigen Wuchsform eignet sie sich hervorragend für sonnige Standorte im Garten. Ihre cremeweißen, röhrenförmigen Blüten erscheinen von Juni bis August in verzweigten Blütenständen und setzen dezente Akzente. Die sommergrünen, spitzen und glänzend grünen Blätter bilden einen schönen Kontrast zu den hellen Blüten. Diese Staude stammt ursprünglich aus den Karpaten und gedeiht auf frischen, normal durchlässigen und neutralen Böden. Mit ihrer Fähigkeit zur Selbstaussaat und der Ausbreitung durch Rhizome kann sie sich an geeigneten Plätzen behutsam vermehren und natürliche Bestände bilden.

Kaparten-Leimkraut – Ein Portrait der schlichten Schönheit

Das Kaparten-Leimkraut,....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 20 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Cremeweiß

Blütezeit
Juni - August

Lieferbar ab KW38
7,55 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
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Informationen zur Prüfung von Bewertungen
17.04.2026

Unbekannt, aber sofort geliebt

Ich kannte diese Pflanze vorher nicht, jetzt will ich sie nicht mehr missen. Sie wirkt natürlich, fast wild, aber trotzdem gepflegt. Lieferung kam sicher und sauber verpackt an.

13.04.2026

Top Preis-Leistung und Qualität

Sehr zufrieden mit dem Kaparten-Leimkraut / Silene zawadskii. Preis-Leistung ist top, die Pflanzen waren gesund und gut verpackt. Persöhnlich würde ich wieder bestelln.

05.11.2024

Kleines Kraut

Wohlverpackt ist das Kraut unter anderen Pflanzen angekommen, super versorgt und sicher verpackt, hat alles geklappt.

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Pflanz- und Pflegetipps Silene zawadskii / Kaparten-Leimkraut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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