| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 30 bis 40 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 30 - 40 cm |
| Blatt: | Sommergrün, zusammengesetzt, dunkelgrün |
| Frucht: | Kapsel, unscheinbar |
| Blüte: | Hell karminrosa, rispenförmig, 5-10 cm groß |
| Blütezeit: | Juni bis Juli |
| Boden: | Frische, durchlässige, humose Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 8 |
| Eigenschaften: |
Die Astilbe japonica 'Rheinland' (Beet-Prachtspiere) kann sehr gut an halbschattigen Standorten auf frischem und humosen Boden gedeihen. Besonders gut funktioniert dies an Waldstellen oder in der...
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| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 30 bis 40 cm hoch |
| Wuchshöhe: | 30 - 40 cm |
| Blatt: | Sommergrün, zusammengesetzt, dunkelgrün |
| Frucht: | Kapsel, unscheinbar |
| Blüte: | Hell karminrosa, rispenförmig, 5-10 cm groß |
| Blütezeit: | Juni bis Juli |
| Boden: | Frische, durchlässige, humose Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 8 |
| Eigenschaften: | Die Astilbe japonica 'Rheinland' (Beet-Prachtspiere) kann sehr gut an halbschattigen Standorten auf frischem und humosen Boden gedeihen. Besonders gut funktioniert dies an Waldstellen oder in der Rabatte in kleinen Trupps von 3-10 Pflanzen. Ihre besondere, rispenförmige Blüte in karminrosa ist nicht nur im Beet, sondern auch als Schnittpflanze sehr beliebt und kann das Hausinnere sehr dekorativ schmücken. Im Herbst sollte die Beet-Prachtspiere zurückgeschnitten werden, im Winter verträgt sie Minusgrade von bis zu -28 Grad Celsius. |
- Portrait der Japanischen Pracht-Spiere 'Rheinland'
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk der Japanischen Pracht-Spiere 'Rheinland'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner der Japanischen Pracht-Spiere 'Rheinland'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland'
Portrait der Japanischen Pracht-Spiere 'Rheinland'
Die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland', botanisch Astilbe japonica 'Rheinland', ist eine bezaubernde Staude, die mit ihren leuchtenden Blütenrispen und ihrem kompakten Wuchs begeistert. Sie gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und ist eine der beliebtesten Sorten unter den Prachtspieren. Ihre buschige, horstbildende Form erreicht eine Höhe von 30 bis 40 Zentimetern und macht sie zu einer idealen Pflanze für den Vordergrund von Staudenbeeten oder für die Begrünung halbschattiger Plätze. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Asien, hat sich aber in europäischen Gärten bestens eingebürgert und wird wegen ihrer langen Blütezeit und ihrer Pflegeleichtigkeit geschätzt.
Herkunft und Wuchs
Ursprünglich in den feuchten Wäldern und Gebirgsregionen Ostasiens beheimatet, bevorzugt die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' ein kühles, humusreiches Milieu. Sie wächst horstbildend und bildet dichte, buschige Polster aus dunkelgrünem Laub. Die aufrechten, leicht überhängenden Stängel tragen die Blütenrispen, die über dem Laub schweben. Im Vergleich zu höheren Prachtspieren wie Astilbe chinensis bleibt 'Rheinland' mit maximal 40 Zentimetern vergleichsweise niedrig, was sie perfekt für kleinere Gärten oder die Vorderreihe von Rabatten macht. Der Wuchs ist kompakt und gut formbar, sodass sie auch in Gruppen von 3 bis 10 Pflanzen sehr gut zur Geltung kommt – besonders an Waldrändern oder entlang von Gehölzen.
Blüte und Belaubung
Die Blütezeit der Japanischen Pracht-Spiere 'Rheinland' erstreckt sich von Juni bis Juli, in denen die Pflanze ihre spektakulären Blütenrispen zeigt. Diese sind hell karminrosa gefärbt – ein leuchtendes, warmes Rosa mit einem Hauch von Altrosa, das je nach Lichteinfall unterschiedlich strahlt. Die Rispen werden 5 bis 10 Zentimeter groß und bestehen aus unzähligen winzigen Einzelblüten, die dicht aneinandergereiht sind. Das sommergrüne, zusammengesetzte Blatt ist dunkelgrün und glänzend, was einen schönen Kontrast zu den zarten Blüten bildet. Nach der Hauptblüte bleiben die Rispen als dekorative Fruchtstände stehen, die das Beet auch im Spätsommer und Herbst noch bereichern. Die unscheinbaren Kapseln enthalten die Samen, doch in der Regel wird die Staude vegetativ durch Teilung vermehrt.
Standort und Boden
Der ideale Standort für die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' liegt im Halbschatten, wobei sie auch sonnige Plätze verträgt, sofern der Boden ausreichend feucht ist. Sonnige Standorte sollten daher nur bei konstanter Bewässerung gewählt werden, da die Pflanze zu den Feuchtigkeitsliebhabern zählt. Der Boden sollte frisch, durchlässig und humos sein – schwere, staunasse Lehmböden sind ebenso wenig geeignet wie reine Sandböden. Eine gute Humusversorgung sorgt für die nötige Nährstoffbasis und die ideale Struktur, die das Wurzelwachstum fördert. Staunässe, etwa nach Starkregen, sollte vermieden werden, daher ist eine Drainage oder eine leichte Bodenerhöhung empfehlenswert.
Ansprüche der Astilbe japonica 'Rheinland'
Die Ansprüche der Astilbe japonica 'Rheinland' an den Boden sind recht spezifisch, aber mit einfachen Mitteln erfüllbar. Sie benötigt einen frischen bis feuchten Untergrund – ein trockener, sandiger Boden führt schnell zu Blühfaulheit und kümmerlichem Wuchs. Humus aus verrottetem Laub oder reifem Kompost ist ideal, denn er verbessert die Wasserhaltefähigkeit und liefert gleichzeitig Nährstoffe. Der pH-Wert sollte im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen (etwa pH 5,5 bis 6,5). In kalkreichen, alkalischen Böden kann es zu Chlorosen kommen. Ein jährliches Mulchen mit Laub oder Rindenkompost hilft, die Feuchtigkeit zu halten und die Humusschicht zu erhalten. An zu trockenen Standorten ist eine zusätzliche Bewässerung unerlässlich, besonders während der Blütezeit.
Bodenverbesserung und Vorbereitung
Vor der Pflanzung sollte der Boden gründlich gelockert und von Unkraut befreit werden. Bei zu schwerem Lehmboden kann eine Einarbeitung von grobem Sand oder feinem Kies die Durchlässigkeit erhöhen. Eine Zugabe von reifem Kompost oder spezieller Staudenerde verbessert die Humusbilanz. Das Pflanzloch sollte etwa doppelt so groß sein wie der Wurzelballen, um den Wurzeln einen optimalen Start zu ermöglichen. Die Pflanztiefe entspricht der ursprünglichen Tiefe im Topf – die Blattrosette sollte knapp über der Erdoberfläche liegen. Nach dem Einsetzen wird kräftig angegossen, damit sich die Hohlräume schließen. Ein Abstand von etwa 30 bis 40 Zentimetern zwischen den Pflanzen ist empfehlenswert, was etwa 8 Pflanzen pro Quadratmeter entspricht. So können sich die Horste gut entwickeln, ohne sich gegenseitig zu bedrängen.
Blüte und Blattwerk der Japanischen Pracht-Spiere 'Rheinland'
Die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' besticht durch ihr harmonisches Zusammenspiel von Blüte und Blatt. Während die Blüten für das farbenfrohe Highlight im Frühsommer sorgen, bildet das Laub den perfekten, dunkelgrünen Hintergrund, der die karminrosanen Rispen umso mehr zur Geltung bringt. Die Blüten erscheinen reichhaltig und dicht gedrängt und verleihen der Pflanze eine elegante, federleichte Optik. Jede Rispe kann aus mehreren hundert Einzelblüten bestehen, die von unten nach oben aufblühen. Dieser Blütenstand ist nicht nur für das Auge ein Genuss, sondern zieht auch Bienen und Hummeln an.
Die Blütenrispen von Astilbe japonica 'Rheinland'
Die Blütenrispen der Astilbe japonica 'Rheinland' sind von einer intensiven, hellen Karminrosa-Färbung, die je nach Lichteinfall zwischen warmem Rosa und leichtem Violett changiert. Mit einer Größe von 5 bis 10 Zentimetern sind sie zwar kompakt, aber dennoch sehr präsent. Sie erscheinen über dem Blattschopf auf aufrechten, festen Stängeln und öffnen sich ab Juni. Die Blütezeit erstreckt sich über etwa vier bis fünf Wochen, kann aber bei günstigen Bedingungen verlängert werden. Die Einzelblüten sind klein, sternförmig und stehen sehr dicht beieinander, was den rispigen Gesamteindruck verstärkt. Nach der Blüte verfärben sich die Rispen allmählich in ein helles, beigebraunes Fruchtstadium, das noch bis in den Herbst hinein interessant bleibt. Diese Fruchtstände können auch für Trockensträuße verwendet werden, da sie ihre Form und Farbe teilweise bewahren.
Das sommergrüne Blattwerk
Das Laub der Japanischen Pracht-Spiere 'Rheinland' ist sommergrün und besteht aus zusammengesetzten, tiefgrünen Blättern, die an Farnkraut erinnern. Die Blätter sind mehrfach gefiedert und haben eine glänzende Oberfläche, die das Licht reflektiert. Sie entspringen direkt aus dem Horst und bilden eine dichte, bodendeckende Grundstruktur. Die Blattränder sind fein gesägt, was dem Laub eine zarte Textur verleiht. Im Herbst färben sich die Blätter dezent gelblich, bevor sie absterben und im Winter als Schutzschicht dienen können. Das Blattwerk bleibt während der gesamten Saison gesund und robust, sofern ausreichend Feuchtigkeit vorhanden ist und keine Trockenheit herrscht. Es ist wichtig zu wissen, dass die Pflanze ihr Laub erst im Frühjahr wieder austreibt – die abgestorbenen Stängel können im Herbst oder zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten werden.
Verwendung im Garten
Die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' ist enorm vielseitig einsetzbar. Sie eignet sich hervorragend für halbschattige Staudenbeete, als Unterpflanzung von Gehölzen oder für die Gestaltung von Waldgärten. Dank ihrer kompakten Größe passt sie auch in kleine Beete oder in die vorderen Reihen von Rabatten. Zudem ist sie eine ausgezeichnete Schnittpflanze, die in der Vase eine gute Figur macht. Im Folgenden werden die wichtigsten Verwendungsmöglichkeiten detailliert beschrieben.
Ideale Staudenbeet- und Rabattenpflanze
In Staudenbeeten und Rabatten setzt die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' leuchtende Akzente. Durch ihre Höhe von bis zu 40 Zentimetern eignet sie sich perfekt zur Bepflanzung des Vordergrunds. In kleinen Gruppen von 3 bis 10 Pflanzen entsteht ein geschlossenes Farbbild, das den Betrachter in seinen Bann zieht. Besonders wirkungsvoll ist sie entlang von Wegen oder an der Beetkante, wo ihre Blütenrispen dicht über das Laub schweben. Höhere Prachtspieren wie Astilbe chinensis oder andere sommerblühende Stauden bilden einen harmonischen Hintergrund. Auch vor dunklen Gehölzhecken oder immergrünen Sträuchern heben sich die zarten Blütenrispen hervorragend ab. Die Pflanze ist zudem pflegeleicht und benötigt nur wenig Aufmerksamkeit, wenn der Standort stimmt.
Schnittblume und Trockenstrauß
Die Blütenrispen der Japanischen Pracht-Spiere 'Rheinland' eignen sich hervorragend als Schnittblumen. Sie werden kurz nach dem Aufblühen abgeschnitten, wenn die unteren Blüten gerade ihre Farbe erreicht haben, die oberen aber noch geschlossen sind. In der Vase halten sie bei frischem Wasser etwa eine Woche. Für Trockensträuße schneidet man die Rispen auf dem Höhepunkt der Blüte und trocknet sie kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort. Die getrockneten Rispen behalten ihre leuchtende Farbe weitgehend und setzen dekorative Akzente in winterlichen Gestecken. Das dunkelgrüne Laub ist jedoch als Schnittgrün weniger geeignet, da es schnell welkt. Dennoch bietet die Pflanze einen echten Mehrwert für Blumenfreunde.
Begrünung schattiger Bereiche
Schattige und halbschattige Ecken im Garten sind oft eine Herausforderung, doch die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' fühlt sich dort besonders wohl. Ob unter lichten Bäumen, an der Nordseite von Gebäuden oder im Schatten einer Hecke – sie gedeiht prächtig, sofern der Boden feucht genug ist. In Kombination mit Farnen, Funkien (Hosta) oder Elfenblumen (Epimedium) entsteht ein abwechslungsreiches, schattenliebendes Staudenbeet, das von Frühjahr bis Herbst interessant bleibt. Da 'Rheinland' relativ niedrig bleibt, eignet sie sich auch zur Unterpflanzung von Rhododendren oder Azaleen, die ähnliche Standortansprüche haben. Durch die dichte Belaubung wird zudem das Unkrautwachstum unterdrückt, was die Pflege erleichtert.
Pflanzpartner der Japanischen Pracht-Spiere 'Rheinland'
Die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' harmoniert ausgezeichnet mit einer Vielzahl von Stauden und Gehölzen. Bei der Auswahl der Pflanzpartner sollte auf ähnliche Standortansprüche geachtet werden – sie alle benötigen frische, humusreiche Böden im Halbschatten. Gute Begleiter sind Purpurglöckchen (Heuchera), Japan-Primeln (Primula japonica), Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) sowie verschiedene Farne und Ziergräser. Auch Azaleen (Rhododendron) und das Mammutblatt (Gunnera manicata) sind ideale Partner, da sie die gleiche feuchte, kühle Umgebung bevorzugen. Im Folgenden werden zwei besonders gelungene Kombinationen näher beschrieben.
Harmonische Kombinationen mit Purpurglöckchen und Azaleen
Purpurglöckchen (Heuchera) sind dank ihrer farbigen Blätter ein hervorragender Partner für die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland'. Sorten mit dunkelroten oder orange-gelben Blättern, wie Heuchera 'Marmalade', bilden einen reizvollen Kontrast zu den grünen Prachtspierenblättern. Auch Azaleen (Rhododendron) sind ideale Begleiter, da sie die gleiche halbschattige Lage und den sauren, humosen Boden schätzen. Die Azaleen blühen etwas früher (Mai bis Juni) und gehen mit ihrer Blütezeit in die der Prachtspiere über, sodass ein farbliches Zusammenspiel entsteht. Rote oder rosa Azaleensorten harmonieren besonders gut mit dem karminrosa der 'Rheinland'. Die Kombination bringt zudem Höhenstaffelung in das Beet: Azaleen werden oft höher, während die Prachtspiere darunter bleibt. So entsteht ein geschlossenes, mehrschichtiges Pflanzbild.
Begleitpflanzen für feuchte Standorte
Für besonders feuchte Standorte eignen sich Japan-Primeln (Primula japonica) und Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) hervorragend als Begleiter. Die Japan-Primel blüht von Mai bis Juni in leuchtendem Lila oder Weiß und bevorzugt ebenfalls feuchte, humose Böden im Halbschatten. Brunnera macrophylla mit ihren herzförmigen Blättern und blauen Blüten im Frühling setzt einen weiteren Akzent. Farne wie der Wald-Frauenfarn (Athyrium filix-femina) oder der Gemeine Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) fügen eine filigrane Blattstruktur hinzu, die einen schönen Kontrast zu den kompakten Prachtspierenblüten bildet. Ziergräser wie die Japan-Segge (Carex morrowii) oder die Schatten-Segge (Carex umbrosa) ergänzen das Bild durch ihre schmalen, grasartigen Blätter. Diese Kombinationen sind nicht nur optisch reizvoll, sondern auch ökologisch wertvoll, da sie Insekten und Kleintieren Lebensraum bieten.
Pflege und Überwinterung
Die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenigen Handgriffen über die Saison kommt. Wichtigste Grundlage ist eine ausreichende Wasserversorgung, besonders in Trockenperioden. Ein jährlicher Düngeraustrieb mit Kompost im Frühling sorgt für die nötigen Nährstoffe. Im Herbst oder zeitigen Frühjahr sollte ein Rückschnitt erfolgen, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen. Die Winterhärte ist bis -28 Grad Celsius gegeben, sodass in den meisten Regionen Deutschlands kein spezieller Winterschutz nötig ist. Ein leichter Frostschutz aus Laub oder Reisig kann in sehr rauen Lagen dennoch von Vorteil sein.
Richtiges Gießen und Düngen
Die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' benötigt während der Wachstumsperiode kontinuierlich Feuchtigkeit – sowohl im Wurzelbereich als auch in der Luft. Staunässe ist allerdings zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führt. Gießen Sie daher regelmäßig, besonders an heißen Tagen, am besten mit Regenwasser oder kalkarmem Leitungswasser. Das Düngen erfolgt am besten im Frühjahr, wenn die Pflanze neu austreibt: eine Gabe reifer Kompost von etwa einem Liter pro Quadratmeter wird oberflächlich eingearbeitet. Alternativ kann ein organischer Staudendünger verwendet werden, der langsam seine Nährstoffe freigibt. Eine Überdüngung ist zu vermeiden, da sie das Blattwachstum auf Kosten der Blüten fördert. Während der Blütezeit kann eine zusätzliche Kaliumgabe die Blütenfarbe intensivieren und die Pflanze widerstandsfähiger machen.
Rückschnitt und Herbstpflege
Der Rückschnitt erfolgt im Herbst, nachdem die Blätter vergilbt sind, oder im zeitigen Frühjahr, bevor der Neuaustrieb beginnt. Schneiden Sie alle abgestorbenen Triebe und Blütenstände bodennah ab. Dies verhindert, dass Pilzkrankheiten überwintern, und fördert einen gesunden Neuaustrieb. Die abgeschnittenen Pflanzenteile können auf dem Kompost entsorgt werden, sofern sie nicht von Krankheiten befallen sind. Ein leichter Mulch aus Laub kann im Spätherbst aufgetragen werden, um die Wurzeln vor Frost zu schützen und die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Verzichten Sie jedoch auf zu dicke Mulchschichten, da diese Wühlmäuse anziehen können. Nach dem Austrieb im Frühjahr entfernen Sie den Mulch vorsichtig, damit sich die neuen Triebe ungehindert entfalten können.
Winterhärte und Überwinterungstipps
Die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' ist bis -28 Grad Celsius winterhart, was sie für den Großteil Mitteleuropas absolut frostfest macht. In Regionen mit strengen Wintern oder bei Pflanzung im Kübel empfiehlt es sich dennoch, die Staude mit etwas Schutz zu versehen. Eine Abdeckung mit Reisig oder Laub verhindert, dass die Wurzeln bei Kahlfrösten Schaden nehmen. Bei Topfpflanzen sollte der Topf möglichst isoliert oder an einen geschützten Ort gebracht werden, da die Wurzeln in der Erde weniger geschützt sind. Achten Sie darauf, dass die Pflanze auch im Winter nicht völlig austrocknet – an frostfreien Tagen kann eine minimale Bewässerung notwendig sein. Sobald der Frühling naht, wird der Winterschutz entfernt, um die Luftzirkulation zu fördern.
Wissenswertes über die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland'
Die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' ist nicht nur optisch reizvoll, sondern hat auch einige interessante Aspekte zu bieten. Sie ist eine Sorte, die in den 1930er Jahren in Deutschland gezüchtet wurde und sich seitdem großer Beliebtheit erfreut. Ihr Name spielt auf die Herkunft der Gattung (Japan) und die Zuchtregion (Rheinland) an. Die Pflanze ist ungiftig und daher auch in Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich. Zudem hat sie eine lange Blütezeit und bietet Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Im natürlichen Verbreitungsgebiet wächst sie in feuchten Wäldern, was ihre Vorliebe für Humus und Feuchtigkeit erklärt.
Geschichte und Besonderheiten
Die Gattung Astilbe wurde erstmals von dem schwedischen Botaniker Carl Peter Thunberg beschrieben, der auch die japanische Art Astilbe japonica einführte. Die Sorte 'Rheinland' entstand vermutlich aus einer Kreuzung innerhalb der japonica-Gruppe und wurde von dem Züchter Georg Arends in den 1930er Jahren in Deutschland eingeführt. Seitdem hat sie sich als robuste und zuverlässig blühende Sorte etabliert. Eine Besonderheit ist ihre Fähigkeit, auch auf schweren Lehmböden zu gedeihen, wenn diese mit Humus angereichert werden. Zudem ist sie resistent gegen die meisten Schädlinge und Krankheiten – lediglich Trockenheit kann Probleme bereiten und zu Blattverbrennungen führen. Die Vermehrung erfolgt durch Teilung der Rhizome zwischen November und März, was auch zur Verjüngung der Pflanze beiträgt. So bleibt die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland' über viele Jahre ein Blickfang im Garten, der wenig Arbeit macht und viel Freude bereitet.
| Name Deutsch: | Beet-Prachtspiere. |
| Name Botanisch: | Astilbe japonica 'Rheinland'. |
| Wuchs: | Staude, buschig, horstbildend, 30 bis 40 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | 30 - 40 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, zusammengesetzt, dunkelgrün. |
| Frucht: | Kapsel, unscheinbar. |
| Blüte: | Hell karminrosa, rispenförmig, 5-10 cm groß. |
| Blütezeit: | Juni bis Juli. |
| Boden: | Frische, durchlässige, humose Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 8. |
| Eigenschaften: | Die Astilbe japonica 'Rheinland' (Beet-Prachtspiere) kann sehr gut an halbschattigen Standorten auf frischem und humosen Boden gedeihen. Besonders gut funktioniert dies an Waldstellen oder in der Rabatte in kleinen Trupps von 3-10 Pflanzen. Ihre besondere, rispenförmige Blüte in karminrosa ist nicht nur im Beet, sondern auch als Schnittpflanze sehr beliebt und kann das Hausinnere sehr dekorativ schmücken. Im Herbst sollte die Beet-Prachtspiere zurückgeschnitten werden, im Winter verträgt sie Minusgrade von bis zu -28 Grad Celsius.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait der Japanischen Pracht-Spiere 'Rheinland'Die Japanische Pracht-Spiere 'Rheinland', botanisch Astilbe japonica 'Rheinland', ist eine bezaubernde Staude, die mit ihren leuchtenden Blütenrispen und ihrem kompakten Wuchs begeistert. Sie gehört zur Familie der Steinbrechgewächse (Saxifragaceae) und ist eine der beliebtesten Sorten unter den Prachtspieren. Ihre buschige, horstbildende Form erreicht eine Höhe von 30 bis 40 Zentimetern und macht sie zu einer idealen Pflanze für den Vordergrund von Staudenbeeten oder für die Begrünung halbschattiger Plätze. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Asien, hat sich aber in europäischen Gärten bestens eingebürgert und wird wegen ihrer langen Blütezeit und ihrer Pflegeleichtigkeit.... |
Pflanz- und Pflegetipps Astilbe japonica 'Rheinland' / japanische Prachtspiere
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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