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Malve / Garten-Busch-Malve 'Rosea'

Lavatera olbia 'Rosea'

Lavatera olbia 'Rosea' (Garten-Busch-Malve 'Rosea') mit rosa Blüten und grünem Laub am Zweig
Lavatera olbia 'Rosea' (Garten-Busch-Malve) mit aufrechten Stielen, grünen Blättern und rosa Blüten im Beet.
Sommergrün
Purpurrosa
Sonnig
Juli - Oktober
bis zu 120 cm
ab 5,95 €
   
Wuchs: Blütenstaude, aufrecht, dichtbuschig, horstbildend, bis zu 120 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Sommergrün, eiförmig, fein behaart, graugrün
Frucht: Steril
Blüte: Purpurrosa, schalenförmig, mittelgroß, einfach, zahlreich, reichblühend
Blütezeit: Juli - Oktober
Wurzeln: Herzwurzler
Boden: Durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 1
Eigenschaften:
Die Lavatera olbia 'Rosea' (Malve / Garten-Busch-Malve) ist eine der schönsten Purpurrosa Stauden, die Sie im Garten pflanzen können. Sie überzeugt mit einer sehr langen Blütenzeit und...
strahlenden, großen Blüten. In Kombination mit den graugrünen, leicht behaarten Blättern, wirkt die Malve unglaublich zierend. Bis in den späten Herbst hinein erfreut man sich ihres Anblickes. Da sie sehr hoch wächst, wird sie auch von weitem schon schnell gesehen. Nach der Blüte im Späherbst ist es ratsam die Staude zurückzuschneiden. Da die Malve nicht sehr frosthart ist, ist es ratsam, diese im Winter mit Laub oder Tannenzweigen abzudecken. Insgesamt erweist sich die Blütenstaude aber als anspruchslos. Ein Platz an der Sonne auf einem durchlässigen Boden reicht, damit sich die Staude optimal entwickeln kann. Auf Beeten oder in Freiflächen gedeiht sie mit einem Pflanzenabstand von 60 bis 80 cm. Die Staude erinnert an einen Hibiscus-Strauch und ist ebenso dekorativ wie zierend.
Wuchs: Blütenstaude, aufrecht, dichtbuschig, horstbildend, bis zu 120 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 120 cm
Blatt: Sommergrün, eiförmig, fein behaart, graugrün
Frucht: Steril
Blüte: Purpurrosa, schalenförmig, mittelgroß, einfach, zahlreich, reichblühend
Blütezeit: Juli - Oktober
Wurzeln: Herzwurzler
Boden: Durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 1
Eigenschaften: Die Lavatera olbia 'Rosea' (Malve / Garten-Busch-Malve) ist eine der schönsten Purpurrosa Stauden, die Sie im Garten pflanzen können. Sie überzeugt mit einer sehr langen Blütenzeit und strahlenden, großen Blüten. In Kombination mit den graugrünen, leicht behaarten Blättern, wirkt die Malve unglaublich zierend. Bis in den späten Herbst hinein erfreut man sich ihres Anblickes. Da sie sehr hoch wächst, wird sie auch von weitem schon schnell gesehen. Nach der Blüte im Späherbst ist es ratsam die Staude zurückzuschneiden. Da die Malve nicht sehr frosthart ist, ist es ratsam, diese im Winter mit Laub oder Tannenzweigen abzudecken. Insgesamt erweist sich die Blütenstaude aber als anspruchslos. Ein Platz an der Sonne auf einem durchlässigen Boden reicht, damit sich die Staude optimal entwickeln kann. Auf Beeten oder in Freiflächen gedeiht sie mit einem Pflanzenabstand von 60 bis 80 cm. Die Staude erinnert an einen Hibiscus-Strauch und ist ebenso dekorativ wie zierend.

Die Garten-Busch-Malve 'Rosea', botanisch korrekt als Lavatera olbia 'Rosea' bezeichnet, ist eine der schönsten Purpurrosa-Stauden für den sommerlichen und herbstlichen Garten. Sie besticht durch ihre sehr lange Blütezeit von Juli bis Oktober und ihre strahlenden, großen Blüten, die in Kombination mit dem graugrünen, fein behaarten Laub einen äußerst zierenden Anblick bieten. Als aufrecht, dichtbuschig und horstbildend wachsende Blütenstaude erreicht sie eine beachtliche Höhe von bis zu 120 cm und wird daher auch aus der Ferne schnell zum Blickfang. Trotz ihrer beeindruckenden Erscheinung erweist sie sich als anspruchslos, benötigt jedoch aufgrund ihrer mäßigen Frosthärte im Winter einen leichten Schutz.

Portrait einer prachtvollen Purpurrosa-Staude: Die Garten-Busch-Malve 'Rosea'

Dieser Abschnitt stellt die charakteristischen Merkmale der Staude vor und gibt einen Überblick über ihre wesentlichen Eigenschaften. Von ihrer Herkunft bis zu ihrem spezifischen Wuchsverhalten wird hier alles Wissenswerte zusammengefasst, um ein umfassendes Bild dieser beliebten Gartenpflanze zu zeichnen.

Herkunft und Wuchscharakter der Lavatera olbia 'Rosea'

Bei der Garten-Busch-Malve 'Rosea' handelt es sich um einen Cultivar, also eine gezielt gezüchtete Sorte, die nicht in der freien Natur vorkommt. Sie wird oft auch unter der Bezeichnung Lavatera x olbia 'Rosea' geführt, wobei das Hybridzeichen auf ihre Abstammung aus Kreuzungen hinweist. Die Staude wächst als Herzwurzler, was bedeutet, dass sie ein kräftiges, verzweigtes Wurzelsystem ausbildet, das sich sowohl in die Tiefe als auch in die Breite erstreckt. Dies verleiht ihr eine gute Standfestigkeit und ermöglicht eine effiziente Nährstoff- und Wasseraufnahme. Der Wuchs ist ausgesprochen dichtbuschig und bildet mit der Zeit einen kompakten, gut verzweigten Horst, der dem Garten Struktur verleiht. Die Pflanze ist steril, bildet also keine Früchte oder Samen aus, was sich positiv auf ihre Blühfreudigkeit auswirkt, da keine Energie in die Samenbildung fließt.

Wuchshöhe und Habitus

Mit einer Endhöhe von bis zu 120 cm gehört die Lavatera olbia 'Rosea' zu den höheren Stauden im Beet und eignet sich daher perfekt für die mittlere oder hintere Reihe in Pflanzungen. Ihr aufrechter, straff aufgerichteter Wuchs verleiht ihr eine elegante Silhouette, die an einen kleinen Strauch erinnert. Tatsächlich wird sie aufgrund ihrer Wuchsform und der großen Blüten oft mit einem Hibiskus verglichen und bringt ähnlich dekorative Akzente in den Garten. Pro Quadratmeter wird in der Regel eine Pflanze gesetzt, was einem Pflanzabstand von 60 bis 80 cm entspricht. Dieser Abstand gewährleistet, dass jede Staude genügend Raum zur Entfaltung hat und sich ihr dichtbuschiger Charakter optimal entwickeln kann, ohne dass es zu Konkurrenz um Licht oder Nährstoffe kommt.

Nach diesem umfassenden Portrait widmen wir uns nun den konkreten Ansprüchen, die die Garten-Busch-Malve 'Rosea' an ihren Standort und den Boden stellt. Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kann sie ihre ganze Pracht entfalten.

Standort und Bodenansprüche

Die Wahl des richtigen Platzes im Garten ist entscheidend für die Gesundheit, Vitalität und Blühfreudigkeit dieser Staude. Sowohl die Lichtverhältnisse als auch die Bodenqualität spielen hier eine zentrale Rolle und sollten sorgfältig bedacht werden.

Der ideale Standort für die Buschmalve

Die Lavatera olbia 'Rosea' ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin und benötigt einen vollsonnigen Standort, um optimal zu gedeihen. Nur bei ausreichend direkter Sonneneinstrahlung entwickelt sie ihre charakteristischen, purpurrosafarbenen Blüten in voller Fülle und Intensität. Ein Platz mit mindestens sechs Stunden Sonne pro Tag ist ideal. Halbschatten wird toleriert, führt jedoch oft zu einer geringeren Blütenanzahl und einer etwas schwächeren Wuchsentwicklung. Die Exposition sollte zudem windgeschützt sein, da die hohen Triebe bei starkem Wind brechen könnten. Ein warmer, geschützter Platz vor einer Südwand oder in einer nach Süden ausgerichteten Rabatte bietet perfekte Bedingungen. Die Staude verträgt auch Hitzeperioden gut, solange der Boden nicht vollständig austrocknet.

Bodenbeschaffenheit für Lavatera olbia 'Rosea'

Der Boden sollte für diese Malve durchlässig und nährstoffreich sein. Schwere, lehmige Böden müssen unbedingt mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um Staunässe zu vermeiden, die die flach bis mitteltief reichenden Herzwurzeln faulen lassen könnte. Ideal ist ein humoser, lockerer Gartenboden, der Feuchtigkeit speichern kann, ohne dass sich Wasser staut. Der pH-Wert kann im neutralen bis leicht alkalischen Bereich liegen; die Pflanze ist hier jedoch nicht sonderlich anspruchsvoll. Eine gute Drainage ist das A und O; bei Bedarf kann eine Drainageschicht aus Kies oder Splitt im Pflanzloch eingearbeitet werden. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden mit reifem Kompost oder einem langsam wirkenden organischen Dünger anzureichern, um den Nährstoffbedarf der stark zehrenden Staude von Anfang an zu decken.

Nachdem der perfekte Standort gefunden ist, lohnt ein genauerer Blick auf die ästhetischen Höhepunkte dieser Pflanze: ihre bezaubernden Blüten und das dekorative Laub.

Blütenpracht und Laubwerk der Garten-Busch-Malve 'Rosea'

Die Faszination dieser Staude liegt in der harmonischen Verbindung von üppiger Blütenfülle und einem zurückhaltend eleganten Blattwerk. Beide Aspekte tragen maßgeblich zu ihrem hohen Zierwert bei.

Die schalenförmigen Purpurrosa-Blüten

Die Blüten der Lavatera olbia 'Rosea' sind ihr unbestrittenes Markenzeichen. Sie erscheinen in einem warmen, reinen Purpurrosa, das je nach Lichteinfall leicht variieren kann. Die einzelnen Blüten sind schalenförmig, mittelgroß und einfach aufgebaut, wirken aber durch ihre Fülle unglaublich üppig. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis Oktober, was diese Malve zu einer der langlebigsten Blüher im Spätsommer- und Herbstgarten macht. Die Blüten sind zahlreich und stehen in lockeren Büscheln entlang der Triebe, sodass die gesamte Pflanze in dieser Zeit wie von einer rosafarbenen Wolke umhüllt wirkt. Ein leichter, süßlicher Duft ist bei sonnigem Wetter wahrnehmbar und lockt vor allem Insekten an. Die Blüten sind nicht gefüllt, was sie für Bienen und andere Bestäuber besonders attraktiv macht.

Das graugrüne Blattwerk der Lavatera olbia 'Rosea'

Das Laub der Garten-Busch-Malve bildet den perfekten Hintergrund für die leuchtenden Blüten. Die Blätter sind sommergrün, eiförmig und weisen eine charakteristische, feine Behaarung auf, die ihnen eine samtige Textur verleiht. Die Farbe ist ein dezent-elegantes Graugrün, das auch in heißen Sommern frisch wirkt und einen schönen Kontrast zu den purpurrosafarbenen Blüten bildet. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und bedecken die Triebe dicht, was den buschigen Eindruck verstärkt. Eine nennenswerte Herbstfärbung tritt bei dieser Sorte nicht auf; das Laub welkt im Spätherbst allmählich, nachdem die Pflanze zurückgeschnitten wurde. Die behaarte Oberfläche schützt die Blätter etwas vor übermäßiger Verdunstung und macht sie relativ unempfindlich gegenüber kurzen Trockenphasen.

Mit diesem Wissen über ihre ästhetischen Qualitäten im Hinterkopf stellt sich nun die Frage, wie sich die Garten-Busch-Malve 'Rosea' am besten in die Gartengestaltung integrieren lässt.

Verwendung im Garten

Die vielseitige Einsetzbarkeit dieser Staude macht sie zu einem wertvollen Gestaltungselement für verschiedene Gartenbereiche. Ihre Höhe, Blühdauer und Struktur bieten zahlreiche Möglichkeiten.

Als Blickfang auf Beeten und Freiflächen

Die klassische und empfohlene Verwendung für Lavatera x olbia 'Rosea' ist die Pflanzung im Beet oder auf Freiflächen. Aufgrund ihrer Höhe von bis zu 120 cm eignet sie sich hervorragend für die mittlere oder hintere Zone von Staudenbeeten, wo sie als strukturgebender Hintergrund für niedrigere Pflanzen dient. Auf größeren Freiflächen, etwa in naturhaften Pflanzungen oder in Bauerngärten, kann sie auch in Gruppen gesetzt werden, um flächige, farbintensive Akzente zu setzen. Ihr horstbildender, aufrechter Wuchs verleiht dem Beet auch außerhalb der Blütezeit Struktur und Volumen. Die lange Blütezeit von Juli bis Oktober sichert zudem über viele Wochen hinweg einen hohen Zierwert und füllt die Lücke zwischen der Hauptblüte vieler Frühsommerstauden und dem Beginn der Herbstblüte.

Die Buschmalve als Bienenweide

Ein besonders wertvoller Aspekt der Garten-Busch-Malve 'Rosea' ist ihre Funktion als Bienenweide. Die einfachen, schalenförmigen Blüten bieten mit ihrem offenen Aufbau und dem reichlich vorhandenen Nektar und Pollen eine hervorragende Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. In Zeiten, in denen das Blütenangebot im Spätsommer oft knapper wird, ist diese Staude eine wichtige ökologische Bereicherung für jeden Garten. Durch ihre Anpflanzung leistet man einen aktiven Beitrag zum Insektenschutz und fördert die Biodiversität. Die Blüten werden den ganzen Tag über rege von Insekten besucht, was dem Garten zusätzliches Leben verleiht. Diese Eigenschaft macht sie auch für naturnahe Gärten, Schmetterlingsbeete oder insektenfreundliche Vorgärten besonders attraktiv.

Kombination mit anderen hochwachsenden Stauden

Neben der Solitärstellung eignet sich die Malve auch ausgezeichnet für die Kombination mit anderen hochwachsenden Stauden, um üppige, mehrschichtige Pflanzungen zu schaffen. Sie kann beispielsweise mit Rittersporn (Delphinium) oder Sonnenhut (Rudbeckia) vergesellschaftet werden, um kontrastreiche Farbspiele zu erzeugen. In solchen Pflanzgemeinschaften profitiert sie von der gegenseitigen Stütze und bildet mit der Zeit stabile, dichte Horste, die Unkrautwuchs unterdrücken. Auch in Kiesgärten oder mediterran angelegten Beeten findet sie aufgrund ihrer sonnenliebenden Natur und ihrer graugrünen Blattfarbe einen passenden Platz. Wichtig ist dabei stets, den empfohlenen Pflanzabstand von 60 bis 80 cm einzuhalten, damit alle Partner genügend Raum zur Entfaltung haben.

Um solche gelungenen Pflanzungen zu realisieren, ist die Auswahl harmonierender Begleitpflanzen entscheidend. Im folgenden Abschnitt werden konkrete Pflanzpartner für die Lavatera olbia 'Rosea' vorgestellt.

Pflanzpartner für die Lavatera olbia 'Rosea'

Die richtige Kombination mit anderen Stauden kann den Zierwert der Malve noch steigern und ein ausgewogenes, ganzjährig attraktives Gartenbild schaffen. Hier finden Sie inspirierende Vorschläge.

Klassische Beetkombinationen

Für ein harmonisches Beetbild eignen sich Stauden, die ähnliche Standortansprüche teilen und in Blütezeit oder Blattstruktur kontrastieren. Ein hervorragender Partner ist der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) mit seinen leuchtend gelben, schwarzbraun konischen Blütenköpfen, die von August bis Oktober blühen und einen warmen Farbkontrast zum Purpurrosa der Malve bilden. Ebenso passend ist die Hohe Fetthenne (Sedum telephium-Hybriden), die mit ihren fleischigen, graugrünen Blättern und späteren, rosaroten Blütendolden im Herbst für Struktur und Farbe sorgt. Die Indianernessel (Monarda didyma) in kräftigen Rottönen oder Purpurtönen kann ebenfalls einen spannenden Farbdialog eingehen, blüht jedoch etwas früher, sodass sich die Blütezeiten ideal ergänzen. Alle diese Partner bevorzugen sonnige Standorte und durchlässige Böden.

Partner für kontrastreiche Kompositionen

Für mutigere, kontrastreichere Kompositionen können Stauden mit andersfarbigen Blüten oder auffälligem Laub gewählt werden. Der Lavendel (Lavandula angustifolia) mit seinen violetten Blütenähren und silbrig-grauem Laub schafft einen mediterranen Flair und unterstreicht die graugrüne Blattfarbe der Lavatera olbia 'Rosea'. Der Bartfaden (Penstemon digitalis) in Weiß oder Hellrosa bringt Leichtigkeit und Höhe in die Pflanzung. Gräser wie das Pfeifengras (Molinia caerulea) oder das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides) bieten mit ihren feinen Halmen und fedrigen Blütenständen einen texturierten Hintergrund, der die festen Blüten der Malve hervorhebt. Bei der Auswahl sollte darauf geachtet werden, dass die Partner nicht zu wuchskräftig sind und die Malve nicht verdrängen.

Damit die Pflanzungen lange gesund und blühfreudig bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen erforderlich. Der nächste Abschnitt widmet sich diesen praktischen Aspekten.

Pflege und Überwinterung

Obwohl die Garten-Busch-Malve 'Rosea' als anspruchslos gilt, sind bestimmte Pflegeschritte unerlässlich, um ihre Vitalität und Frosthärte zu erhalten. Hier finden Sie eine detaillierte Anleitung.

Gießen und Düngen

In der Anwachsphase nach der Pflanzung benötigt die Staude regelmäßige Wassergaben, um ein kräftiges Wurzelwerk auszubilden. Später, wenn sie etabliert ist, kommt sie mit normalen Gartenbedingungen gut zurecht, sollte aber bei längeren Trockenperioden im Sommer zusätzlich gewässert werden. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem ausgewogenen Langzeitdünger für Blütenstauden oder mit reifem Kompost, der leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet wird. Eine zweite, leichte Düngergabe im Juni kann die Blühfreudigkeit fördern, ist aber nicht zwingend notwendig. Übermäßiges Düngen sollte vermieden werden, da es zu mastigem, weichem Wachstum führen kann, das anfälliger für Krankheiten und Frostschäden ist.

Schnittmaßnahmen bei der Garten-Busch-Malve 'Rosea'

Ein regelmäßiger Rückschnitt ist für diese Malve wichtig, um ihre Form zu erhalten und die Blühkraft zu fördern. Verblühte Blüten können laufend ausgeputzt werden, um die Bildung neuer Knospen anzuregen und die Blütezeit zu verlängern. Der Hauptschnitt erfolgt im Spätherbst, nachdem die Pflanze verblüht ist. Dabei werden alle Triebe auf etwa 10 bis 15 cm über dem Boden zurückgeschnitten. Dieser Rückschnitt verhindert, dass sich im Winter Feuchtigkeit in den alten Trieben sammelt und Fäulnis begünstigt. Gleichzeitig wird die Pflanze auf den Neuaustrieb im nächsten Frühjahr vorbereitet. Ein eventueller Formschnitt kann im zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb erfolgen, um die Pflanze auszulichten und beschädigte Triebe zu entfernen.

Winterschutz und Vermehrung

Da die Lavatera olbia 'Rosea' nicht sehr frosthart ist, ist in raueren Lagen oder bei strengen Wintern ein leichter Winterschutz ratsam. Nach dem Herbstschnitt kann der Wurzelbereich mit einer Schicht aus Laub oder Tannenzweigen abgedeckt werden, um die empfindlichen Herzwurzeln vor starkem Frost zu schützen. Diese Abdeckung sollte im Frühjahr rechtzeitig entfernt werden, um Fäulnis zu vermeiden. Die Vermehrung dieser Sorte gestaltet sich etwas schwierig, da sie steril ist und keine Samen bildet. Eine Vermehrung ist daher nur vegetativ möglich, beispielsweise durch Stecklinge, die im Frühsommer von halbverholzten Trieben geschnitten und unter Glas bewurzelt werden. Teilungen sind aufgrund des herzförmigen Wurzelsystems weniger empfehlenswert und sollten nur bei älteren, verkahltenden Exemplaren vorgenommen werden.

Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen, die die Geschichte und Besonderheiten dieser Staude beleuchten.

Wissenswertes über die Lavatera olbia 'Rosea'

Abseits der praktischen Gartenaspekte gibt es einige faszinierende Details zur Kulturgeschichte und botanischen Einordnung dieser Malvensorte, die ihr besonderes Flair verleihen.

Historische Hintergründe und botanische Einordnung

Die Sorte Lavatera x olbia 'Rosea' hat eine bemerkenswerte Geschichte, denn sie wird bereits seit dem Jahr 1920 in der Gartenkultur geführt. Dies spricht für ihre langjährige Beliebtheit und bewährte Gartenwürdigkeit. Der Gattungsname Lavatera ehrt die Schweizer Naturforscherfamilie Lavater aus dem 17. Jahrhundert. Die Artbezeichnung olbia könnte auf die antike griechische Stadt Olbia zurückgehen, was jedoch nicht gesichert ist. Die korrekte botanische Nomenklatur für diese Hybride ist Lavatera x olbia, wobei das 'x' den Hybridcharakter kennzeichnet; die Sorte 'Rosea' bezieht sich auf ihre rosafarbene Blüte. Die Pflanze ist nicht giftig und damit auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich. Ihre sterile Natur und die daraus resultierende fehlende Selbstaussaat machen sie zudem zu einer unkomplizierten, nicht invasiven Gartenbewohnerin, die ihre zugewiesenen Plätze zuverlässig einhält.

Name Deutsch: Malve / Garten-Busch-Malve.
Name Botanisch: Lavatera olbia 'Rosea'.
Wuchs: Blütenstaude, aufrecht, dichtbuschig, horstbildend, bis zu 120 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 120 cm.
Blatt: Sommergrün, eiförmig, fein behaart, graugrün.
Frucht: Steril.
Blüte: Purpurrosa, schalenförmig, mittelgroß, einfach, zahlreich, reichblühend.
Blütezeit: Juli - Oktober.
Wurzeln: Herzwurzler.
Boden: Durchlässige und nährstoffreiche Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 1.
Eigenschaften: Die Lavatera olbia 'Rosea' (Malve / Garten-Busch-Malve) ist eine der schönsten Purpurrosa Stauden, die Sie im Garten pflanzen können. Sie überzeugt mit einer sehr langen Blütenzeit und strahlenden, großen Blüten. In Kombination mit den graugrünen, leicht behaarten Blättern, wirkt die Malve unglaublich zierend. Bis in den späten Herbst hinein erfreut man sich ihres Anblickes. Da sie sehr hoch wächst, wird sie auch von weitem schon schnell gesehen. Nach der Blüte im Späherbst ist es ratsam die Staude zurückzuschneiden. Da die Malve nicht sehr frosthart ist, ist es ratsam, diese im Winter mit Laub oder Tannenzweigen abzudecken. Insgesamt erweist sich die Blütenstaude aber als anspruchslos. Ein Platz an der Sonne auf einem durchlässigen Boden reicht, damit sich die Staude optimal entwickeln kann. Auf Beeten oder in Freiflächen gedeiht sie mit einem Pflanzenabstand von 60 bis 80 cm. Die Staude erinnert an einen Hibiscus-Strauch und ist ebenso dekorativ wie zierend..
Detaillierte Beschreibung:

Die Garten-Busch-Malve 'Rosea', botanisch korrekt als Lavatera olbia 'Rosea' bezeichnet, ist eine der schönsten Purpurrosa-Stauden für den sommerlichen und herbstlichen Garten. Sie besticht durch ihre sehr lange Blütezeit von Juli bis Oktober und ihre strahlenden, großen Blüten, die in Kombination mit dem graugrünen, fein behaarten Laub einen äußerst zierenden Anblick bieten. Als aufrecht, dichtbuschig und horstbildend wachsende Blütenstaude erreicht sie eine beachtliche Höhe von bis zu 120 cm und wird daher auch aus der Ferne schnell zum Blickfang. Trotz ihrer beeindruckenden Erscheinung erweist sie sich als anspruchslos, benötigt jedoch aufgrund ihrer....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 120 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Purpurrosa

Blütezeit
Juli - Oktober

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Belaubung
Sommergrün

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"Malve / Garten-Busch-Malve 'Rosea' - Lavatera olbia 'Rosea'"
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13.12.2024

Super Service

Meine Bestellung von 30 Lavatera olbia 'Rosea' sind vor kurzem angekommen, und ich bin sehr zufrieden. Die Stauden sind frisch, gesund und in einwandfreiem Zustand. Dazu war alles wunderbar umweltfreundlich mit Sägespänen und Zeitungspapier verpackt. Danke.

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Pflanz- und Pflegetipps Lavatera olbia 'Rosea' / Malve / Garten-Busch-Malve

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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Beantwortete Fragen zum Artikel Malve / Garten-Busch-Malve / Lavatera olbia 'Rosea'

Frage von Dana F*** , Datum: 23.01.2024

Wie schütze ich am besten im Winter meine Lavatera olbia 'Rosea'?

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Besonders durch längere Kahlfröste können die Triebe bei ausgepflanzten Lavatera olbia 'Rosea' geschädigt und bis ins Holz zurückfrieren. In rauen Lagen sind daher alle Lavatera Olbia-Hybriden nicht zuverlässig winterhart und sollten unbedingt vor den ersten stärkeren Frösten mit Laub und Reisig bedeckt werden.

Frage von Anton M*** , Datum: 18.01.2024

Wie schütze ich im Winter meine Lavatera olbia 'Rosea'?

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Besonders durch längere Kahlfröste können die Triebe bei ausgepflanzten Garten-Busch-Malve 'Rosea' geschädigt und bis ins Holz zurückfrieren. In rauen Lagen sind daher alle Lavatera Olbia 'Rosea'nicht zuverlässig winterhart und sollten unbedingt vor den ersten stärkeren Frösten mit Laub und Reisig bedeckt werden.