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Großes Perlkörbchen

Anaphalis margaritacea

Großes Perlkörbchen (Anaphalis margaritacea) mit weißen Blütenständen und schmalen grünen Blättern im Beet.
Sommergrün
Weiß
Sonnig
Juli - August
40 - 50 cm
ab 5,50 €
Wuchs: Staude, buschig, ausläuferbildend, 40 bis 50 cm hoch
Wuchshöhe: 40 - 50 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, silbriggrün
Frucht: Schwarze Achänen
Blüte: Weiß, körbchenartig
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften:
Die Anaphalis margaritacea (Großes Perlkörbchen) fällt besonders durch seine enorme Winterhärte von bis zu Temperaturen von -39 Grad Celsius auf. Die hübschen weißen Blüten verleihen der...
Staude ein filigranes Aussehen und können in Trupps von 3 bis 10 Pflanzen auf frischem und gut durchlässigem Boden an einem sonnigen Standort gepflanzt werden. Nach Bedarf sollten die Ausläufer eingegrenzt werden.
Wuchs: Staude, buschig, ausläuferbildend, 40 bis 50 cm hoch
Wuchshöhe: 40 - 50 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, silbriggrün
Frucht: Schwarze Achänen
Blüte: Weiß, körbchenartig
Blütezeit: Juli bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 10
Eigenschaften: Die Anaphalis margaritacea (Großes Perlkörbchen) fällt besonders durch seine enorme Winterhärte von bis zu Temperaturen von -39 Grad Celsius auf. Die hübschen weißen Blüten verleihen der Staude ein filigranes Aussehen und können in Trupps von 3 bis 10 Pflanzen auf frischem und gut durchlässigem Boden an einem sonnigen Standort gepflanzt werden. Nach Bedarf sollten die Ausläufer eingegrenzt werden.

Das Große Perlkörbchen, botanisch Anaphalis margaritacea, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrer robusten Natur und ihrem filigranen Erscheinungsbild überzeugt. Ursprünglich aus den kühlen Regionen Alaskas und Kanadas stammend, hat es sich als äußerst winterharte und anpassungsfähige Pflanze in unseren Gärten etabliert. Mit einer Wuchshöhe von 40 bis 50 Zentimetern und einer buschigen, ausläuferbildenden Wuchsform bringt es Leichtigkeit und Struktur in jede Pflanzung. Seine Hauptblütezeit erstreckt sich von Juli bis August, in der es mit unzähligen weißen, körbchenartigen Blütenständen bezaubert, die an Perlen erinnern. Diese Staude ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch pflegeleicht und vielseitig einsetzbar, was sie zu einem wertvollen Gestaltungselement macht.

Portrait des Großen Perlkörbchens

Das Große Perlkörbchen präsentiert sich als eine Staude von außergewöhnlicher Widerstandsfähigkeit und anmutiger Schönheit. Sein Charakter wird durch die Kombination aus zäher Winterhärte und einem fast luftigen, natürlichen Habitus geprägt. Diese Eigenschaften machen es zu einer idealen Wahl für Gärten, die sowohl ästhetischen Ansprüchen genügen als auch mit wenig Aufwand gepflegt werden sollen. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf seine Herkunft und die spezifischen Wuchseigenschaften.

Herkunft und Wuchsform

Die Herkunft aus Alaska und Kanada verrät bereits viel über die Ansprüche und Stärken von Anaphalis margaritacea. In diesen kargen, oft rauen Klimazonen hat es gelernt, mit extremen Bedingungen zurechtzukommen. Dies zeigt sich in seiner beeindruckenden Winterhärte von bis zu -39 Grad Celsius, die es zu einer der robustesten Stauden für mitteleuropäische Gärten macht. Die Pflanze wächst buschig und bildet mit der Zeit durch ihre Rhizome Ausläufer, die für eine natürliche, lockere Verbreitung sorgen. Diese Wuchsform ermöglicht es, dass sich das Perlkörbchen an geeigneten Standorten zu ansehnlichen, flächigen Beständen entwickeln kann, ohne dabei invasiv zu wirken, wenn man die Ausläufer gelegentlich kontrolliert.

Wuchshöhe und Ausbreitung

Mit einer Wuchshöhe von 40 bis 50 Zentimetern fügt sich das Große Perlkörbchen perfekt in die mittlere Ebene von Staudenbeeten ein. Es erreicht eine ausgewogene Höhe, die es erlaubt, sowohl als strukturgebendes Element als auch als filigraner Hintergrund für niedrigere Pflanzen zu dienen. Die buschige Form sorgt für eine gute Fülle, ohne massiv zu wirken. Für eine optimale Wirkung und um Konkurrenz um Licht und Nährstoffe zu vermeiden, empfiehlt sich eine Pflanzung von etwa zehn Pflanzen pro Quadratmeter. Dieser Abstand gewährleistet, dass jede Pflanze genügend Raum zur Entfaltung hat und sich die Ausläufer in geordneten Bahnen ausbreiten können, was die Pflege erleichtert.

Nach diesem umfassenden Portrait wenden wir uns nun den konkreten Standortansprüchen zu, die für ein gesundes Wachstum von Anaphalis margaritacea entscheidend sind.

Standort und Boden

Die richtige Wahl von Standort und Boden ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Kultivierung des Großen Perlkörbchens. Obwohl es als äußerst anpassungsfähig und robust gilt, gibt es klare Präferenzen, die sein Wachstum und seine Blühfreudigkeit maximieren. Ein optimal platziertes Exemplar wird nicht nur gesünder sein, sondern auch über viele Jahre hinweg zuverlässig gedeihen. Die folgenden Abschnitte erläutern detailliert, welche Bedingungen ideal sind.

Der ideale Standort für Anaphalis margaritacea

Das Große Perlkörbchen ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin. Ein sonniger Standort ist unabdingbar, um die volle Pracht der Blüten und die charakteristische silbriggrüne Blattfärbung zur Geltung zu bringen. In der vollen Sonne entwickeln sich die weißen Blüten besonders intensiv und die Pflanze bleibt kompakt und standfest. Halbschatten wird toleriert, kann jedoch zu einem weniger üppigen Blütenflor und einem etwas lückigeren Wuchs führen. Die Exposition sollte zudem windoffen sein, da dies die Luftzirkulation fördert und Pilzkrankheiten vorbeugt. Diese Vorliebe für helle, warme Lagen macht Anaphalis margaritacea zu einer perfekten Besetzung für sonnige Beete, Steingärten oder Freiflächen, wo es seine ganze Vitalität entfalten kann.

Bodenansprüche und Pflanzabstände

Der Boden spielt eine ebenso wichtige Rolle wie der Lichteinfall. Das Große Perlkörbchen bevorzugt gut durchlässige, frische Untergründe. Das bedeutet, der Boden sollte Wasser gut abführen können, um Staunässe zu vermeiden, die den Wurzeln, insbesondere den Rhizomen, schaden könnte. Gleichzeitig sollte er nicht zu schnell austrocknen, sondern eine gewisse Grundfeuchte halten – frisch, aber nicht nass. Schwere, lehmige Böden können durch die Beimischung von Sand oder feinem Kies verbessert werden, um die Drainage zu erhöhen. Der pH-Wert ist eher flexibel, ein neutraler bis leicht saurer Boden wird gut vertragen. Bei der Pflanzung ist der bereits erwähnte Abstand von zehn Pflanzen pro Quadratmeter einzuhalten, um von Anfang an optimale Bedingungen für eine gesunde Entwicklung zu schaffen.

Mit den richtigen Boden- und Lichtverhältnissen im Hintergrund können wir uns nun den ästhetischen Höhepunkten der Pflanze widmen: ihrer bezaubernden Blüte und dem markanten Blattwerk.

Blüte und Blattwerk des Perlkörbchens

Die wahre Pracht des Großen Perlkörbchens offenbart sich in der detaillierten Betrachtung seiner Blüten und Blätter. Hier vereinen sich Zartheit und Struktur zu einem harmonischen Gesamtbild, das den Garten über viele Wochen schmückt. Die Blütezeit ist ein Höhepunkt im Gartenjahr, während das Laub auch außerhalb dieser Phase durch seine Farbe und Textur besticht. Die folgenden Abschnitte tauchen tief in diese visuellen Qualitäten ein.

Die perlenartigen Blüten

Von Juli bis August verwandelt sich Anaphalis margaritacea in ein Meer aus kleinen, weißen Perlen. Die Blüten sind körbchenartig aufgebaut und sitzen in lockeren, verzweigten Dolden an den Stängelenden. Jedes einzelne Blütenkörbchen wirkt wie aus feinstem Papier gefertigt und schimmert in einem reinen, matten Weiß. Diese Farbe und Form verleihen der Staude ihr filigranes, fast luftiges Aussehen, das besonders in der Abenddämmerung oder vor dunklem Hintergrund zur Geltung kommt. Die Blüten duften nicht nennenswert, bestechen dafür aber durch ihre lange Haltbarkeit am Strauch und ihre Eignung als Trockenblume. Nach der Blüte bilden sich schwarze Achänen als Früchte aus, die ebenfalls dekorativ sein können.

Laub und Wuchscharakter

Das Blattwerk des Großen Perlkörbchens ist sommergrün und bildet einen wunderbaren Kontrast zu den weißen Blüten. Die Blätter sind lanzettlich geformt, also schmal und zugespitzt, und weisen eine charakteristische silbriggrüne Färbung auf. Diese silbrige Tönung entsteht durch eine feine Behaarung, die das Sonnenlicht reflektiert und der Pflanze auch an heißen Tagen ein frisches Aussehen verleiht. Im Herbst verfärbt sich das Laub nicht spektakulär, behält aber lange seine Farbe, bevor es einzieht. Zusammen mit der buschigen, aber durch die Ausläufer lockeren Wuchsform ergibt sich ein natürlicher, leicht wilder Charakter, der perfekt zu naturnahen Gartengestaltungen passt und ganzjährig Struktur bietet.

Nachdem wir die Schönheit von Blüte und Blatt gewürdigt haben, stellt sich die Frage, wie sich diese Staude am besten in die Gartengestaltung integrieren lässt. Die folgenden Verwendungsmöglichkeiten bieten vielfältige Inspiration.

Verwendung im Garten

Die Vielseitigkeit des Großen Perlkörbchens macht es zu einem wahren Allrounder in der Gartengestaltung. Seine Anpassungsfähigkeit an verschiedene Bodenverhältnisse, seine Robustheit und sein dekoratives Erscheinungsbild eröffnen zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Ob in formalen Beeten oder naturnahen Pflanzungen – diese Staude findet immer einen passenden Platz. Die folgenden Unterabschnitte zeigen konkrete und praxiserprobte Verwendungsbereiche auf.

Im Steingarten und Beet

Eine klassische und sehr passende Verwendung für Anaphalis margaritacea ist die Pflanzung im Steingarten. Hier profitiert sie von der exzellenten Drainage, die steinige Untergründe bieten, und ihr silbriges Laub harmoniert perfekt mit dem Grau der Steine. Die weißen Blüten bringen Helligkeit und Leichtigkeit in diese oft sonnenexponierten Bereiche. Ebenso gut macht sich das Perlkörbchen in sonnigen Beeten und Rabatten. Durch seine mittlere Höhe eignet es sich hervorragend für die mittlere Pflanzebene, wo es als strukturgebendes Element zwischen niedrigeren Bodendeckern und höheren Solitärstauden vermittelt. In Trupps von drei bis zehn Pflanzen gepflanzt, entfaltet es seine volle Wirkung und bildet schöne, natürliche Gruppen.

Als Trockenblume

Eine besondere Stärke des Großen Perlkörbchens liegt in seiner Eignung als Trockenblume. Die papierartigen Blüten behalten auch im getrockneten Zustand ihre Form und Farbe nahezu unverändert bei. Dafür schneidet man die Blütenstiele am besten kurz vor der vollen Entfaltung und hängt sie kopfüber an einem luftigen, dunklen Ort zum Trocknen auf. So erhält man Material für dauerhafte Sträuße und Gestecke, die über viele Monate hinweg Freude bereiten. Diese Eigenschaft macht die Staude nicht nur für den Garten, sondern auch für kreative Floristik interessant und verleiht ihr einen zusätzlichen praktischen Wert.

Pflegeleicht für Anfänger

Nicht zuletzt ist das Große Perlkörbchen eine ideale Staude für Gartenanfänger oder für Bereiche, die mit minimalem Pflegeaufwand auskommen sollen. Seine enorme Winterhärte, seine Toleranz gegenüber verschiedenen Bodenbedingungen (solange sie durchlässig sind) und seine geringen Ansprüche an Düngung und Bewässerung machen es zu einer unkomplizierten Bereicherung. Es eignet sich auch für extensive Pflanzungen, an schwer zugänglichen Stellen oder in Gärten, die natürliche Dynamik zulassen sollen, da es sich durch Ausläufer langsam ausbreiten kann. Diese Pflegeleichtigkeit, kombiniert mit hohem Zierwert, macht es zu einer sehr empfehlenswerten Wahl.

Eine Staude kommt selten allein – die richtige Gesellschaft kann ihre Wirkung noch steigern. Daher widmen wir uns nun passenden Pflanzpartnern für das Große Perlkörbchen.

Pflanzpartner für Anaphalis margaritacea

Die Kunst der Gartengestaltung liegt oft in der harmonischen Kombination verschiedener Pflanzen. Das Große Perlkörbchen bietet hierfür eine wunderbare Basis, da seine neutralen weißen Blüten und das silbrige Laub mit vielen anderen Stauden und Gräsern kontrastieren oder sich ergänzen. Durch geschickte Partnerwahl lassen sich spannende Bildkompositionen schaffen, die über die gesamte Saison hinweg attraktiv sind. Die folgenden Vorschläge basieren auf bewährten gärtnerischen Erfahrungen.

Kombination mit Gräsern

Eine besonders reizvolle Kombination ergibt sich mit Ziergräsern. Das filigrane Weiß des Perlkörbchens setzt sich vor dem beweglichen, oft transparenten Wuchs von Gräsern wunderbar in Szene. Ein ausgezeichneter Partner ist beispielsweise Miscanthus sinensis, das Chinaschilf. Seine aufrechten, bogig überhängenden Halme und die später erscheinenden fedrigen Blütenstände schaffen einen perfekten Hintergrund oder eine umspielende Begleitung für die kompaktere Anaphalis. Die Texturkontraste – das Feine der Perlkörbchen-Blüten gegen das Lineare der Grashalme – sind von hohem ästhetischem Wert und bringen Dynamik in die Pflanzung.

Staudenpartner für Kontrast

Für farbliche Akzente und Kontraste in der Blüte bieten sich Stauden mit kräftigen, warmen Farbtönen an. Hier harmonisiert das Große Perlkörbchen ausgezeichnet mit dem Leuchtenden Sonnenhut, botanisch Rudbeckia fulgida. Dessen goldgelbe, dunkelbraun bemittelte Blütenköpfe leuchten vor dem weißen Flor des Perlkörbchens intensiv auf und schaffen eine lebendige, sommerliche Atmosphäre. Auch andere Spätsommerblüher mit violetten, roten oder blauen Tönen, wie Astern oder Ehrenpreis, bilden reizvolle Partnerschaften. Das silbrige Laub des Perlkörbchens dient dabei als neutraler Vermittler zwischen den kräftigen Farben und hellt dunklere Partien im Beet auf.

Damit die Pflanzungen lange gesund und schön bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten. Diese sind erfreulicherweise nicht aufwendig.

Pflege und Überwinterung

Die Pflege des Großen Perlkörbchens hält sich in engen Grenzen, was zu seiner Beliebtheit als pflegeleichte Staude beiträgt. Dennoch sind einige gezielte Maßnahmen empfehlenswert, um die Vitalität, Blühfreude und Form der Pflanze über Jahre hinweg zu erhalten. Von einem gelegentlichen Rückschnitt über die Kontrolle der Ausläufer bis hin zur einfachen Vermehrung – mit wenig Aufwand kann man viel erreichen. Die folgenden Abschnitte führen durch das Pflegejahr.

Schnitt und Ausläuferkontrolle

Ein Rückschnitt der abgeblühten Stängel im Spätsommer oder Frühherbst fördert eine kompakte Wuchsform und kann, muss aber nicht zwingend erfolgen. Viele Gärtner schätzen den winterlichen Aspekt der vertrockneten, aber strukturgebenden Blütenstände, die auch bei Raureif oder Schnee sehr dekorativ wirken. In diesem Fall schneidet man die Pflanze erst im zeitigen Frühjahr, kurz vor dem neuen Austrieb, bodennah zurück. Wichtiger ist die gelegentliche Kontrolle der Ausläufer. Wie in den Basisdaten erwähnt, sollten diese nach Bedarf eingegrenzt werden. Dazu sticht man mit einem Spaten unerwünschte Rhizomausläufer einfach ab und entfernt sie, um die Pflanze in ihrem gewünschten Bereich zu halten.

Düngen und Gießen

Der Nährstoffbedarf von Anaphalis margaritacea ist gering. Eine jährliche Gabe von reifem Kompost im Frühjahr, leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet, deckt den Bedarf in der Regel vollständig ab. Mineralische Dünger sind meist nicht erforderlich und können bei Überdosierung sogar zu einem mastigen, weniger standfesten Wuchs führen. Beim Gießen gilt: Frisch gepflanzte Exemplare sollten in trockenen Phasen regelmäßig gewässert werden, bis sie gut angewachsen sind. Etablierte Pflanzen kommen mit den natürlichen Niederschlägen gut zurecht und benötigen nur in längeren Trockenperioden im Sommer zusätzliche Wassergaben. Staunässe ist in jedem Fall zu vermeiden.

Vermehrung des Perlkörbchens

Die Vermehrung des Großen Perlkörbchens ist denkbar einfach und bietet die Möglichkeit, die schöne Staude zu vermehren oder an andere Standorte im Garten zu bringen. Wie die Recherche ergab, kann die Vermehrung durch Teilung im Frühjahr erfolgen. Dazu gräbt man den Wurzelstock aus, teilt ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Stücke, die jeweils ausreichend Wurzeln und Triebknospen besitzen sollten, und pflanzt diese Teilstücke sofort wieder ein. Alternativ ist auch eine Vermehrung durch Aussaat der Samen möglich. Die schwarzen Achänen können im Herbst gesammelt und im folgenden Frühjahr in Anzuchtschalen ausgesät werden. Die Sämlinge sind jedoch etwas langsamer in der Entwicklung als geteilte Pflanzen.

Zum Abschluss lohnt ein Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen, die das Große Perlkörbchen über seine gärtnerischen Qualitäten hinaus auszeichnen.

Wissenswertes über das Große Perlkörbchen

Jede Pflanze hat ihre Geschichte und Besonderheiten, die über das rein Optische und Praktische hinausgehen. Beim Großen Perlkörbchen sind es vor allem seine Namensherkunft und seine Ungiftigkeit, die interessant sind und es auch für Familien mit Kindern oder Haustieren zu einer sicheren Wahl machen. Diese Fakten runden das Bild dieser bemerkenswerten Staude ab und verleihen ihr zusätzliche Tiefe.

Das Große Perlkörbchen ist nicht nur eine robuste und schöne Gartenstaude, sondern auch eine völlig unbedenkliche Pflanze für die ganze Familie. Wie die Recherche bestätigt, ist die Pflanze ungiftig für Menschen und Haustiere. Weder Blätter, Blüten noch Wurzeln enthalten schädliche Substanzen. Das macht sie zu einer idealen Besetzung für Familiengärten, Spielrasenränder oder auch für Gärten, in denen Hunde und Katzen frei herumlaufen. Man kann sie ohne Bedenken pflanzen und muss sich keine Sorgen machen, wenn neugierige Kinder oder Tiere mit der Pflanze in Berührung kommen.

Etymologie und Historisches

Der Name dieser Staude ist Programm. Der botanische Artname margaritacea leitet sich, wie recherchiert, vom Lateinischen ab und bedeutet perlenartig. Dies ist eine treffende Beschreibung der kleinen, weißen, rundlich wirkenden Blütenköpfchen, die tatsächlich an eine Kette feiner Perlen erinnern. Der deutsche Name Perlkörbchen greift dieses Bild ebenfalls auf. Historisch gesehen war die Pflanze auch unter einem anderen botanischen Namen bekannt: Gnaphalium margaritaceum. Diese Nomenklatur findet sich heute nur noch in älterer Literatur oder in historischen Herbarien. Die heutige Einordnung in die Gattung Anaphalis unterstreicht ihre Verwandtschaft mit anderen, ähnlichen Trockenblumen-Stauden. Diese Namensgeschichte verbindet die Pflanze auf charmante Weise mit der menschlichen Beobachtungsgabe und dem Bestreben, die Natur in Worte zu fassen.

Name Deutsch: Großes Perlkörbchen.
Name Botanisch: Anaphalis margaritacea.
Wuchs: Staude, buschig, ausläuferbildend, 40 bis 50 cm hoch.
Wuchshöhe: 40 - 50 cm.
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, silbriggrün.
Frucht: Schwarze Achänen.
Blüte: Weiß, körbchenartig.
Blütezeit: Juli bis August.
Wurzeln: Rhizome.
Boden: Gut durchlässige, frische Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 10.
Eigenschaften: Die Anaphalis margaritacea (Großes Perlkörbchen) fällt besonders durch seine enorme Winterhärte von bis zu Temperaturen von -39 Grad Celsius auf. Die hübschen weißen Blüten verleihen der Staude ein filigranes Aussehen und können in Trupps von 3 bis 10 Pflanzen auf frischem und gut durchlässigem Boden an einem sonnigen Standort gepflanzt werden. Nach Bedarf sollten die Ausläufer eingegrenzt werden..
Detaillierte Beschreibung:

Das Große Perlkörbchen, botanisch Anaphalis margaritacea, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrer robusten Natur und ihrem filigranen Erscheinungsbild überzeugt. Ursprünglich aus den kühlen Regionen Alaskas und Kanadas stammend, hat es sich als äußerst winterharte und anpassungsfähige Pflanze in unseren Gärten etabliert. Mit einer Wuchshöhe von 40 bis 50 Zentimetern und einer buschigen, ausläuferbildenden Wuchsform bringt es Leichtigkeit und Struktur in jede Pflanzung. Seine Hauptblütezeit erstreckt sich von Juli bis August, in der es mit unzähligen weißen, körbchenartigen Blütenständen bezaubert, die an Perlen erinnern. Diese Staude ist nicht nur eine Augenweide, sondern auch pflegeleicht und vielseitig einsetzbar, was sie zu einem wertvollen Gestaltungselement macht.

Portrait des Großen Perlkörbchens

Das Große Perlkörbchen präsentiert sich als eine Staude von außergewöhnlicher Widerstandsfähigkeit und anmutiger Schönheit. Sein Charakter wird durch die Kombination aus zäher Winterhärte und einem fast luftigen, natürlichen Habitus geprägt. Diese Eigenschaften machen es....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
40 - 50 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Juli - August

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Pflanz- und Pflegetipps Anaphalis margaritacea / Großes Perlkörbchen

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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