window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments)}; gtag('js', new Date()); gtag('config', 'AW-1059000538'); gtag('config', 'G-DHLG272HKP',{'send_page_view': false, 'anonymize_ip': true});

Junkerlilie

Asphodeline lutea

Junkerlilie (Asphodeline lutea) mit gelben, sternförmigen Blütenrispen und schmalen, grasartigen grünen Blättern.
Junkerlilie (Asphodeline lutea) mit zahlreichen gelben Blütenständen und schmalen, grasartigen Blättern in Gruppen
Sommergrün
Gelb
Sonnig
Mai - Juni
50 - 100 cm
ab 5,25 €
   
Wuchs: Staude, straff aufrecht, horstbildend, buschig, kompakt, 50 bis 100 cm hoch
Wuchshöhe: 50 - 100 cm
Blatt: Immergrün, lineal, lauchartig, fein, ganzrandig, glatt, spitz zulaufend, blaugrün, bis zu 35 cm lang
Frucht: Kapselfrucht, ca. 1 cm groß, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Leuchtend gelb mit grünem Mittelnerv, sternförmig, in traubigen Blütenständen auf aufrechten Stängeln zusammen, duftend, Einzelblüte ca. 3 cm groß
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Rhizome, fleischig
Boden: Trockene, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Die Asphodeline lutea (Junkerlilie) ist eine wunderschöne Wildstaude, die Ihre Gartenlandschaft garantiert bereichern wird. Insgesamt erweist sich die Junkerlilie als pflegeleicht, robust und gut...
frosthart. Bereits von Weitem sind die leuchtend gelben Blüten, die in traubigen Blütenständen auf aufrechten Stängeln stehen, nicht zu übersehen und setzen strahlende Farbakzente in den Garten. Dazu passt das lauchartige, blaugrüne Laub einfach perfekt und rundet die Schönheit dieser Sorte ab. Die Junkerlilie kommt besonders gut in Fels-Steppen, Steinanlagen, Kiesgärten und Rabatten sowie auf Freiflächen zur Geltung. Pro Quadratmeter finden bis zu sieben Pflanzen Platz. Da diese Sorte auch gerne von der heimischen Insektenwelt frequentiert wird, ist sie wunderbar als Bienenweide einsetzbar. Tipp: In Kombination mit Katzenminze oder Lavendel wirkt die Junkerlilie besonders dekorativ und eindrucksvoll!
Wuchs: Staude, straff aufrecht, horstbildend, buschig, kompakt, 50 bis 100 cm hoch
Wuchshöhe: 50 - 100 cm
Blatt: Immergrün, lineal, lauchartig, fein, ganzrandig, glatt, spitz zulaufend, blaugrün, bis zu 35 cm lang
Frucht: Kapselfrucht, ca. 1 cm groß, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Leuchtend gelb mit grünem Mittelnerv, sternförmig, in traubigen Blütenständen auf aufrechten Stängeln zusammen, duftend, Einzelblüte ca. 3 cm groß
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Rhizome, fleischig
Boden: Trockene, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Die Asphodeline lutea (Junkerlilie) ist eine wunderschöne Wildstaude, die Ihre Gartenlandschaft garantiert bereichern wird. Insgesamt erweist sich die Junkerlilie als pflegeleicht, robust und gut frosthart. Bereits von Weitem sind die leuchtend gelben Blüten, die in traubigen Blütenständen auf aufrechten Stängeln stehen, nicht zu übersehen und setzen strahlende Farbakzente in den Garten. Dazu passt das lauchartige, blaugrüne Laub einfach perfekt und rundet die Schönheit dieser Sorte ab. Die Junkerlilie kommt besonders gut in Fels-Steppen, Steinanlagen, Kiesgärten und Rabatten sowie auf Freiflächen zur Geltung. Pro Quadratmeter finden bis zu sieben Pflanzen Platz. Da diese Sorte auch gerne von der heimischen Insektenwelt frequentiert wird, ist sie wunderbar als Bienenweide einsetzbar. Tipp: In Kombination mit Katzenminze oder Lavendel wirkt die Junkerlilie besonders dekorativ und eindrucksvoll!

Portrait der Junkerlilie

Die Junkerlilie, botanisch Asphodeline lutea, ist eine ausdrucksstarke Wildstaude, die mit ihrer leuchtenden Erscheinung mediterranes Flair in den Garten bringt. Sie gehört zur Familie der Affodillgewächse (Asphodelaceae) und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Ihren deutschen Namen verdankt sie vermutlich ihrer eleganten, lilienähnlichen Blütenpracht, die an edle Gewandschließen des späten Mittelalters erinnert. Die Pflanze ist winterhart, trockenheitsresistent und erweist sich als pflegeleicht.

Allgemeine Merkmale

Die Junkerlilie bildet einen straff aufrechten, horstbildenden und buschigen Wuchs aus und erreicht eine Höhe von 50 bis 100 Zentimetern. Das immergrüne Laub besteht aus linealen, lauchartigen, feinen, ganzrandigen, glatten und spitz zulaufenden Blättern, die eine attraktive blaugrüne Färbung zeigen und bis zu 35 Zentimeter lang werden. Die Pflanze ist kompakt und gut frosthart. Im Frühjahr entwickelt sie aus den fleischigen Rhizomen neue Triebe, die schnell in die Höhe streben. Die Horste können im Laufe der Jahre beträchtliche Ausmaße annehmen und sollten dennoch nicht zu eng stehen; pro Quadratmeter findet man etwa sieben Exemplare.

Herkunft und Geschichte

Die ursprüngliche Heimat von Asphodeline lutea erstreckt sich über den gesamten Mittelmeerraum, von Südosteuropa bis Kleinasien. Dort besiedelt sie sonnige, felsige Hänge und trockene Wiesen. In Gärten war die Junkerlilie bereits im 19. Jahrhundert weit verbreitet, geriet dann aber zeitweise in Vergessenheit, wie ein historischer Hinweis aus dem Jahr 1879 belegt. In den letzten Jahren erlebt sie jedoch eine Renaissance, da Gärtner die Vorzüge dieser anspruchslosen und äußerst reizvollen Staude wiederentdecken. Besonders in naturnahen Gärten und Steppenpflanzungen wird sie wegen ihrer Robustheit geschätzt. Ihre lange Kulturgeschichte zeigt, dass sie sich den unterschiedlichsten Klimabedingungen anpassen kann.

Nun wenden wir uns den spezifischen Standortansprüchen von Asphodeline lutea zu, um die optimalen Bedingungen für ein gesundes Wachstum zu schaffen.

Standort und Boden

Asphodeline lutea – Standortansprüche

Die Junkerlilie liebt es sonnig und warm. Sie bevorzugt vollsonnige, heiße Standorte, an denen sie ihre volle Blütenpracht entfalten kann. Je mehr direkte Sonneneinstrahlung die Pflanze erhält, desto kompakter und blütenreicher entwickeln sich die Horste. Ein Platz an einer Südmauer oder in einem Steingarten ist ideal, denn dort bleibt die Wurzelzone im Sommer schön warm. Schattige Lagen führen zu weniger Blüten und einem lockereren, weniger ansprechenden Wuchs. Staunässe, insbesondere im Winter, verträgt Asphodeline lutea absolut nicht; ein kiesiger oder sandiger Untergrund ist für ihre Langlebigkeit entscheidend. Der Boden sollte daher unbedingt sehr gut durchlässig sein.

Der richtige Boden

Der ideale Boden für die Junkerlilie ist trocken, durchlässig und nährstoffreich. Auf schweren, lehmigen Böden fühlt sie sich nicht wohl, da diese zur Staunässe neigen. Abhilfe schafft eine großzügige Drainageschicht aus Kies oder Splitt, die vor der Pflanzung eingearbeitet werden sollte. Auch eine Beimischung von Sand zum Gartenboden verbessert die Durchlässigkeit erheblich. Die Junkerlilie bevorzugt mäßig nahrhafte bis eher magere Böden, auf denen sie nicht so stark ins Kraut schießt, sondern ihre kompakte, buschige Form behält. Zu viel Dünger, insbesondere Stickstoff, führt zu weichen Trieben und macht die Pflanze anfälliger für Krankheiten und Frostschäden.

Nachdem die idealen Boden- und Standortbedingungen geklärt sind, wenden wir uns der Blüte und dem Blattwerk der Junkerlilie zu, die sie zu einem echten Hingucker machen.

Blüte und Blattwerk der Junkerlilie

Blüten, Zwiebel- und Blütenstände

Die leuchtend gelben Blüten von Asphodeline lutea sind sternförmig, etwa drei Zentimeter groß und duften angenehm. Jede Einzelblüte besitzt sechs schmale Kronblätter, auf denen ein grüner Mittelnerv deutlich hervortritt. Sie erscheinen in traubigen, dichten Blütenständen auf aufrechten Stängeln, die bis oben hin beblättert sind. Ein markantes Merkmal der Junkerlilie ist, dass der Blütenstiel im Gegensatz zu vielen Verwandten bis oben hin beblättert ist, was die Pflanze sehr eigenständig und attraktiv macht. Die Blütezeit erstreckt sich von Mai bis Juni, wobei die Blüten von unten nach oben allmählich aufblühen. Die Bestäubung erfolgt durch Bienen und andere Insekten, die von dem reichhaltigen Nektar angelockt werden. Nach der Blüte bilden sich kleine, kugelige Kapselfrüchte von etwa einem Zentimeter Durchmesser, die jedoch nicht zum Verzehr geeignet sind. Die samtige Textur der Blütenblätter und ihr zarter Duft machen die Junkerlilie zu einem wertvollen Element in jedem Frühlingsgarten.

Laub und Wuchs von Asphodeline lutea

Das immergrüne Laub der Junkerlilie besteht aus feinen, linealen Blättern, die an die Form von Lauch erinnern. Sie sind glatt, ganzrandig und laufen spitz zu. Ihre blaugrüne Farbe bildet einen reizvollen Kontrast zu den gelben Blüten. Die Blätter bleiben auch im Winter grün und erhalten der Pflanze so ganzjährig eine Struktur im Garten. Der Wuchs ist horstbildend, buschig und kompakt; die Pflanze breitet sich über kurze Ausläufer langsam aus. Mit einer Höhe von 50 bis 100 Zentimetern ist sie ideal für den mittleren Bereich von Rabatten geeignet. Die Rhizome, die als Überdauerungsorgane dienen, speichern Wasser und Nährstoffe und ermöglichen der Pflanze, auch längere Trockenperioden zu überstehen.

Nachdem wir die Schönheit ihrer Blüten und ihres Laubs bewundert haben, stellt sich die Frage, wie diese Staude am besten im Garten eingesetzt werden kann.

Verwendung im Garten

Geeignete Bereiche

Die Junkerlilie eignet sich hervorragend für Kiesgärten, Steppenpflanzungen und mediterrane Rabatten. Sie fühlt sich in naturnahen Gartenbereichen wohl, die an ihren ursprünglichen Lebensraum erinnern. Trockenmauern und Steinfugen sind ideale Plätze, um ihre Schönheit zur Geltung zu bringen. Auch in Dachgärten oder in Kübeln auf der Terrasse kann sie, sofern die Drainage stimmt, prächtig gedeihen. Aufgrund ihres aufrechten Wuchses setzt sie als Solitärstaude besondere Akzente. In Gruppen gepflanzt, entsteht ein gelbes Blütenmeer, das weithin sichtbar ist. Die Pflanze ist zudem extrem trockenheitsresistent und eignet sich daher auch für Standorte mit geringer Wasserversorgung.

Junkerlilie als Bienenweide

Mit ihren nektarreichen Blüten ist Asphodeline lutea eine wertvolle Bienenweide. Bienen, Hummeln und andere Insekten besuchen die Blüten in Scharen und sorgen so für eine rege Bestäubung. Durch die Integration dieser Staude in den eigenen Garten leistet man einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt. Die frühe Blütezeit von Mai bis Juni ist besonders wichtig, da zu dieser Zeit viele Insekten nach der Überwinterung auf Nektarsuche sind. Im Vergleich zu vielen anderen Zierpflanzen bietet die Junkerlilie eine hohe Pollen- und Nektarmenge, was sie zu einer der wertvollsten Stauden für die heimische Insektenfauna macht.

Kombination mit anderen Stauden

Dank ihres markanten Erscheinungsbildes harmonieren die leuchtend gelben Blüten der Junkerlilie wunderbar mit violetten oder blauen Blütenstauden wie Katzenminze (Nepeta) oder Lavendel (Lavandula angustifolia). Auch weiß blühende Pflanzen wie die Weiße Fackellilie (Kniphofia-Hybride 'Ice Queen') setzen reizvolle Akzente. Gräser wie das Silberährengras (Stipa calamagrostis 'Algäu') unterstreichen den natürlichen Charakter der Komposition. Wichtig ist, dass alle Pflanzpartner ähnliche Standortansprüche haben, nämlich volle Sonne und einen durchlässigen Boden. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das zudem pflegeleicht ist. Der zeitliche Blühverlauf sollte berücksichtigt werden, damit zu jeder Jahreszeit etwas blüht.

Die Auswahl der richtigen Partner für Asphodeline lutea verdient eine genauere Betrachtung, um ein ausdrucksstarkes Staudenbeet zu gestalten.

Pflanzpartner für Asphodeline lutea

Bewährte Kombinationen

Gute Pflanzpartner für die Junkerlilie sind unter anderem die Silber-Königskerze (Verbascum bombyciferum), der Gelbe Sonnenhut (Echinacea paradoxa) und der Kaukasus-Storchschnabel (Geranium renardii). Diese Stauden teilen die Vorliebe für sonnige, trockene Standorte und erzeugen ein harmonisches Zusammenspiel aus Formen und Farben. Die Silber-Königskerze mit ihren weißwolligen Blättern und gelben Blüten steht in einem spannungsvollen Kontrast zum blaugrünen Laub der Junkerlilie. Der Gelbe Sonnenhut blüht etwas später, sodass sich die Blütezeit verlängert. Der Kaukasus-Storchschnabel bildet zarte lila-rosa Blüten und bleibt niedriger, was für eine gute Staffelung sorgt. Auch die Gelbe Indigolupine beziehungsweise Färberhülse (Baptisia-Hybride 'Lemon Meringue') ergänzt das Bild mit ihren kerzenartigen Blütenständen.

Farbliche Kontraste

Für besonders intensive Farbeffekte kombiniert man die Junkerlilie mit weißblühenden Stauden wie der Weißen Fackellilie (Kniphofia-Hybride 'Ice Queen') oder der Kaukasus-Pfingstrose (Paeonia mlokosewitschii). Diese hellen Akzente lassen das leuchtende Gelb der Asphodeline lutea noch stärker strahlen. Auch violette Partner wie der Polster-Phlox (Phlox douglasii 'Lilac Cloud') oder verschiedene Salbei-Arten (Salvia) erzeugen schöne Kontraste. Wichtig ist, dass man bei der Pflanzung auf ausreichende Abstände achtet, da die Junkerlilie mit der Zeit ansehnliche Horste bildet. Alle genannten Partner sind trockenheitsverträglich und winterhart, was die Pflege vereinfacht.

Nachdem wir die passenden Begleiter gefunden haben, wenden wir uns der Pflege und Überwinterung der Junkerlilie zu, damit sie viele Jahre Freude bereitet.

Pflege und Überwinterung

Allgemeine Pflege und Schnitt

Die Junkerlilie ist außerordentlich pflegeleicht. Sie benötigt nur wenig Wasser, da sie Trockenheit sehr gut verträgt. Eine zusätzliche Bewässerung ist nur bei längeren Dürreperioden sinnvoll, insbesondere während der Blütezeit. Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, auf mageren Böden kann im Frühjahr eine leichte Kompostgabe das Wachstum fördern. Verblühte Blütenstände sollte man zurückschneiden, um die Samenbildung zu unterbinden und die Pflanze zur Nachblüte anzuregen. Allerdings kann man auch einige Samenstände stehen lassen, da sie eine dekorative Herbst- und Winterstruktur bieten. Ein Rückschnitt des Laubs ist nicht notwendig, da es immergrün bleibt; lediglich abgestorbene Blätter werden im Frühjahr entfernt. Regelmäßiges Teilen der Horste alle paar Jahre verjüngt die Pflanze und erhält ihre Vitalität.

Vermehrung von Asphodeline lutea

Die Vermehrung der Junkerlilie erfolgt am besten durch Teilung der Rhizome, die etwa alle 10 bis 15 Jahre vorgenommen werden sollte. Ältere Pflanzen können ausgegraben und mit einem scharfen Spaten in mehrere Stücke geteilt werden. Jedes Teilstück sollte mindestens zwei Triebe und ein ausreichendes Wurzelwerk besitzen. Die beste Zeit für diese Maßnahme ist der Frühling oder der frühe Herbst. Nach dem Teilen werden die Stücke sofort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Auch eine Vermehrung durch Samen ist möglich, erfordert jedoch Geduld, da die Keimung einige Wochen dauern kann. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr in Töpfen auf der Fensterbank oder direkt ins Freiland nach den letzten Frösten. Teilweise zeigt die Pflanze auch Selbstaussaat, aus der sich an geeigneten Stellen neue Jungpflanzen entwickeln. Diese können im Frühjahr vorsichtig umgesetzt werden.

Überwinterung und Frostschutz

Asphodeline lutea ist in den meisten Regionen Deutschlands winterhart und wird der Klimazone Z7 zugeordnet, was Temperaturen bis etwa -17 °C bedeutet. In strengen Wintern oder bei anhaltender Nässe ist jedoch ein Schutz empfehlenswert. Eine Abdeckung mit Reisig oder Laub schützt die Pflanzen vor winterlicher Feuchtigkeit. Staunässe ist der größte Feind der Pflanze; deshalb sollte man im Herbst noch einmal überprüfen, ob die Drainage intakt ist. Bei Topfkultur ist ein frostfreies Überwintern im Haus oder ein geschützter Platz an der Hauswand ratsam. Ein Winterschutz aus Vlies kann zusätzliche Sicherheit bieten. Nach dem Winter werden abgestorbene Pflanzenteile entfernt, und die neuen Triebe treiben bald aus.

Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf einige interessante Hintergrundinformationen zur Junkerlilie, die ihr Profil abrunden.

Wissenswertes über die Junkerlilie

Botanische Besonderheiten

Die Gattung Asphodeline umfasst etwa 20 Arten, die alle im Mittelmeerraum beheimatet sind. Asphodeline lutea ist die bekannteste und am häufigsten kultivierte Art. Ein bemerkenswertes Merkmal ist, dass die Pflanze über fleischige Rhizome verfügt, die als Wasserspeicher dienen und es ihr ermöglichen, lange Trockenperioden zu überbrücken. Die Blätter sind immergrün, was bedeutet, dass die Pflanze auch im Winter grüne Akzente im Garten setzt. Der deutsche Name „Junkerlilie“ wird gelegentlich auch für andere Arten der Gattung verwendet, doch Asphodeline lutea ist die typische Vertreterin. In der Antike wurden die Pflanzen wegen ihrer dekorativen Erscheinung geschätzt, und sie fand sogar in der antiken Medizin Verwendung. Heute ist sie vor allem als Zierpflanze von Bedeutung, die durch ihre Trockenheitsresistenz und ästhetischen Qualitäten überzeugt. Ein Besuch in Ihrem Garten wird sicherlich die Blicke auf sich ziehen und viele bewundernde Kommentare hervorrufen.

Name Deutsch: Junkerlilie.
Name Botanisch: Asphodeline lutea.
Wuchs: Staude, straff aufrecht, horstbildend, buschig, kompakt, 50 bis 100 cm hoch.
Wuchshöhe: 50 - 100 cm.
Blatt: Immergrün, lineal, lauchartig, fein, ganzrandig, glatt, spitz zulaufend, blaugrün, bis zu 35 cm lang.
Frucht: Kapselfrucht, ca. 1 cm groß, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Leuchtend gelb mit grünem Mittelnerv, sternförmig, in traubigen Blütenständen auf aufrechten Stängeln zusammen, duftend, Einzelblüte ca. 3 cm groß.
Blütezeit: Mai bis Juni.
Wurzeln: Rhizome, fleischig.
Boden: Trockene, durchlässige und nährstoffreiche Untergründe.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Die Asphodeline lutea (Junkerlilie) ist eine wunderschöne Wildstaude, die Ihre Gartenlandschaft garantiert bereichern wird. Insgesamt erweist sich die Junkerlilie als pflegeleicht, robust und gut frosthart. Bereits von Weitem sind die leuchtend gelben Blüten, die in traubigen Blütenständen auf aufrechten Stängeln stehen, nicht zu übersehen und setzen strahlende Farbakzente in den Garten. Dazu passt das lauchartige, blaugrüne Laub einfach perfekt und rundet die Schönheit dieser Sorte ab. Die Junkerlilie kommt besonders gut in Fels-Steppen, Steinanlagen, Kiesgärten und Rabatten sowie auf Freiflächen zur Geltung. Pro Quadratmeter finden bis zu sieben Pflanzen Platz. Da diese Sorte auch gerne von der heimischen Insektenwelt frequentiert wird, ist sie wunderbar als Bienenweide einsetzbar. Tipp: In Kombination mit Katzenminze oder Lavendel wirkt die Junkerlilie besonders dekorativ und eindrucksvoll!.
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Junkerlilie

Die Junkerlilie, botanisch Asphodeline lutea, ist eine ausdrucksstarke Wildstaude, die mit ihrer leuchtenden Erscheinung mediterranes Flair in den Garten bringt. Sie gehört zur Familie der Affodillgewächse (Asphodelaceae) und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Ihren deutschen Namen verdankt sie vermutlich ihrer eleganten, lilienähnlichen Blütenpracht, die an edle Gewandschließen des späten Mittelalters erinnert. Die Pflanze ist winterhart, trockenheitsresistent und erweist sich als pflegeleicht.

Allgemeine Merkmale

Die Junkerlilie bildet einen straff aufrechten, horstbildenden und buschigen Wuchs aus und erreicht eine Höhe von 50 bis 100 Zentimetern. Das immergrüne Laub besteht aus linealen, lauchartigen, feinen, ganzrandigen, glatten und spitz zulaufenden Blättern, die eine attraktive blaugrüne Färbung zeigen und bis zu 35 Zentimeter lang werden. Die Pflanze ist kompakt und gut frosthart. Im Frühjahr entwickelt sie aus den fleischigen Rhizomen neue Triebe, die schnell in die Höhe streben. Die Horste können im Laufe der....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
50 - 100 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Gelb

Blütezeit
Mai - Juni

Lieferbar ab KW38
5,25 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar ab KW 38
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
"Junkerlilie - Asphodeline lutea"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
08.11.2023

25 Lilien

Gute Ware und nette Beratung. Ich kaufe wieder.

Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Ihre Bewertung:

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Pflanz- und Pflegetipps Asphodeline lutea / Junkerlilie

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

Sie suchen eine Alternative?

In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Asphodeline lutea / Junkerlilie:

Zuletzt angesehen
Artikelfragen 1
Lesen Sie von weiteren Kunden gestellte Fragen zu diesem Artikel mehr

Frage Stellen

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Beantwortete Fragen zum Artikel Junkerlilie / Asphodeline lutea

Frage von Monika S*** , Datum: 13.01.2025

Mit welchen Pflanzen lässt sich die Asphodeline gut kombinieren?

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Besonders dekorativ wirkt sie mit Nepeta und Lavandula.