| Wuchs: | Staude, aufrecht, ausläuferbildend, 20 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 20 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, grün |
| Frucht: | Beere, giftig |
| Blüte: | Hellrosa, glockenförmig |
| Blütezeit: | Mai |
| Wurzeln: | Ausläuferbildend |
| Boden: | Gut durchlässige, neutrale Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 16 |
| Eigenschaften: |
Die Convallaria majalis 'Rosea' (Maiglöckchen) blüht mit wunderschönen hellrosa Blüten in Glockenform und ist im Gegensatz zu ihrer weißblühenden Art nur selten in freier Natur anzutreffen....
|
| Wuchs: | Staude, aufrecht, ausläuferbildend, 20 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 20 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, grün |
| Frucht: | Beere, giftig |
| Blüte: | Hellrosa, glockenförmig |
| Blütezeit: | Mai |
| Wurzeln: | Ausläuferbildend |
| Boden: | Gut durchlässige, neutrale Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 16 |
| Eigenschaften: | Die Convallaria majalis 'Rosea' (Maiglöckchen) blüht mit wunderschönen hellrosa Blüten in Glockenform und ist im Gegensatz zu ihrer weißblühenden Art nur selten in freier Natur anzutreffen. Umso imposanter wirkt sie im hauseigenen Garten, in dem sie auf gut durchkässigem und sonnigem bis halbschattigen Standort mit 16 Pflanzen pro Quadratmeter gepflanzt werden kann. Der aromatische Blütenduft ist bereits aus der Ferne erkennbar und kann auch in der Vase einen tollen Effekt hervor rufen. Winterfest bis -40 Grad Celsius. |
- Portrait des Maiglöckchens 'Rosea'
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk von Convallaria majalis 'Rosea'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Maiglöckchen 'Rosea'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über Convallaria majalis 'Rosea'
Das Maiglöckchen 'Rosea', botanisch Convallaria majalis 'Rosea', ist eine seltene rosablühende Variante des heimischen Maiglöckchens. Mit ihrem zarten Blütenduft und den anmutigen Glocken bereichert sie schattige Gartenbereiche auf besondere Weise. Die Sorte war bereits im 16. Jahrhundert bekannt und wurde unter historischen Bezeichnungen wie Convallaria majalis var. flore roseo und Lilium convallium flore incarnato geführt. Im Gegensatz zu den weit verbreiteten weißblühenden Maiglöckchen ist die rosafarbene Form in der freien Natur nur äußerst selten anzutreffen.
Portrait des Maiglöckchens 'Rosea'
Bevor wir uns den Details widmen, lohnt ein genauerer Blick auf die faszinierenden Eigenschaften dieser besonderen Staude. Die Convallaria majalis 'Rosea' überzeugt durch ihren kompakten Wuchs und ihre unkomplizierte Kultur, die auch wenig erfahrene Gärtner meistern können.
Wuchs und Erscheinungsbild von Convallaria majalis 'Rosea'
Die sommergrüne Staude erreicht eine Höhe von etwa 20 Zentimetern und breitet sich über unterirdische Ausläufer langsam, aber stetig aus. Ihre lanzettlichen, sattgrünen Blätter treiben im zeitigen Frühjahr aus dem Boden und bilden einen dichten Blätterteppich. Die Ausläufer ermöglichen es der Pflanze, nach einigen Jahren größere Flächen zu besiedeln, ohne dabei aggressiv zu wuchern. Der aufrechte Wuchs sorgt dafür, dass sich die Blütenstände elegant über das Blattwerk erheben.
Blüte und Duft
Die Blütezeit erstreckt sich auf den Mai, in milden Lagen beginnend ab Ende April. Jeder Blütenstiel trägt fünf bis fünfzehn zartrosafarbene Glöckchen, die nach intensivem Maiglöckchenduft riechen. Dieser süßlich-frische Duft ist bereits aus einiger Entfernung wahrnehmbar und macht die Pflanze zu einem beliebten Duftspender im Frühlingsgarten. Anders als die weiße Wildform, deren Sorten oft einen noch stärkeren Duft aufweisen, ist die rosafarbene 'Rosea' ebenfalls sehr aromatisch.
Standort und Boden
Die Standortwahl ist entscheidend für eine üppige Blüte und ein gesundes Wachstum der Convallaria majalis 'Rosea'. Obwohl die Pflanze anpassungsfähig ist, gibt es einige Präferenzen, die Sie berücksichtigen sollten.
Ideale Standortbedingungen für Maiglöckchen 'Rosea'
Am wohlsten fühlt sich das rosa Maiglöckchen an einem halbschattigen Platz unter lichten Gehölzen. Besonders schön wirkt die Sorte im Halbschatten unter eingewachsenen Bäumen und Sträuchern. Auch ein sonniger Standort ist möglich, solange der Boden nicht austrocknet. Im tiefen Schatten hingegen bleibt die Blüte oft aus. Ein windgeschütztes Plätzchen fördert die Blütenentwicklung und bewahrt die zarten Glocken vor Beschädigungen.
Bodenansprüche und Vorbereitung
Der Boden sollte gut durchlässig, humusreich und neutral sein. Schwere, staunasse Böden sind ungeeignet, da sie zu Wurzelfäule führen können. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden mit reifem Kompost oder Laubhumus anzureichern. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist optimal, die Pflanze toleriert aber auch schwach alkalische Substrate. Pro Quadratmeter werden 16 Pflanzen gesetzt, die nach einigen Jahren einen geschlossenen Bestand bilden.
Blüte und Blattwerk von Convallaria majalis 'Rosea'
Die Zierde dieser Staude sind zweifellos die zarten Blüten, aber auch das Laub hat seinen eigenen Reiz. Ein genauer Blick auf die Details lohnt sich.
Die zartrosafarbenen Glocken
Jede einzelne Blüte ist etwa einen Zentimeter lang, glockenförmig mit nach außen gebogenen Zipfeln. Die Farbe variiert von einem blassen Rosa bis zu einem kräftigeren Pink, besonders bei kühler Witterung. Die Blütenstände sind traubig angeordnet und neigen sich leicht zur Seite, was der Pflanze eine natürliche Anmut verleiht. Da die Blüten nur etwa drei Wochen lang zu sehen sind, ist ihre kurze Erscheinungszeit umso kostbarer.
Laub und Frucht
Nach der Blüte entwickeln sich aus den befruchteten Blüten leuchtend rote Beeren, die etwa erbsengroß sind. Vorsicht: Diese Beeren sowie die gesamte Pflanze sind hochgiftig. Die Blätter bleiben bis in den Herbst hinein grün und sterben erst bei Frost ab. In milden Wintern kann das Laub sogar bis zum nächsten Frühjahr erhalten bleiben.
Verwendung im Garten
Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Convallaria majalis 'Rosea' machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Garten. Ob im Gehölzsaum, im Staudenbeet oder als Unterpflanzung – sie fügt sich harmonisch ein.
Pflanzung unter Gehölzen
Der klassische Standort für Maiglöckchen ist der Schatten von Bäumen und Sträuchern. Unter eingewachsenen Gehölzen breitet sich die 'Rosea' willig aus und bildet mit der Zeit einen dichten Blütenteppich. Besonders reizvoll ist die Kombination mit frühblühenden Zwiebelpflanzen wie Schneeglöckchen oder Blausternchen. Der Duft der Maiglöckchen kontrastiert angenehm mit den erdigen Noten des Waldbodens.
Schnittblume und Frühlingssträußchen
Wegen ihres intensiven Maiglöckchendufts ist Convallaria majalis 'Rosea' für kleine Frühlingssträußchen sehr beliebt. Die Blütenstiele werden knapp über dem Boden abgeschnitten und in eine Vase gestellt. In Kombination mit Farnwedeln, Vergissmeinnicht oder Tulpen entstehen bezaubernde Arrangements. Allerdings sollte man beachten, dass alle Pflanzenteile giftig sind – das Vasenwasser daher für Kinder und Haustiere unzugänglich aufbewahren.
Bepflanzung von Beeten mit Convallaria majalis 'Rosea'
Auch in Staudenbeeten ist die Pflanze ein echter Hingucker. Sie eignet sich hervorragend als Bodendecker für halbschattige Bereiche. Setzen Sie die Rhizome im Frühjahr oder Herbst etwa acht Zentimeter tief in die Erde. Ein Pflanzabstand von 25 bis 30 Zentimetern entspricht der empfohlenen Dichte von 16 Pflanzen pro Quadratmeter. Nach der Pflanzung sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden.
Pflanzpartner für Maiglöckchen 'Rosea'
Die richtigen Nachbarn unterstreichen die Schönheit der rosa Maiglöckchen und sorgen für ein abwechslungsreiches Gartenbild. Eine sorgfältige Auswahl der Begleitpflanzen lohnt sich.
Harmonische Begleiter im Halbschatten
Ideale Partner sind andere Schattenstauden wie das Gefleckte Lungenkraut (Pulmonaria officinalis), der Waldmeister (Galium odoratum) oder das Purpurglöckchen (Heuchera). Sie bevorzugen ähnliche Standortbedingungen und ergänzen das Maiglöckchen mit ihren Blüten und Blatttexturen. Besonders schön ist die Kombination mit Farnen wie dem Frauenhaarfarn (Adiantum capillus-veneris) oder dem Wurmfarn (Dryopteris filix-mas), deren zartes Grün einen reizvollen Kontrast zu den dunklen Maiglöckchenblättern bildet.
Farbakzente setzen
Um die zartrosa Blüten der Convallaria majalis 'Rosea' hervorzuheben, setzen Sie blaue oder weiße Blüten als Kontrast. Der Kaukasus-Vergissmeinnicht (Brunnera macrophylla) mit seinen himmelblauen Blüten oder die weiße Schaumblüte (Tiarella cordifolia) sind ausgezeichnete Wahlen. Auch die Funkie (Hosta) mit ihren dekorativen Blättern in verschiedenen Grüntönen sorgt für einen schönen Hintergrund.
Pflege und Überwinterung
Mit den richtigen Maßnahmen bleibt die 'Rosea' über viele Jahre hinweg vital und blühfreudig. Die Pflege ist unkompliziert, erfordert aber etwas Aufmerksamkeit.
Pflege des Maiglöckchens 'Rosea'
Einmal eingewachsen, benötigt Convallaria majalis 'Rosea' nur wenig Zuwendung. In Trockenperioden sollte gegossen werden, besonders während der Blütezeit. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost hält die Bodenfeuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Nach der Blüte können Sie die verblühten Stängel entfernen, wenn Sie keine Samenbildung wünschen. Ein Rückschnitt des Laubs ist nicht nötig; es zieht von selbst ein.
Vermehrung und Ausbreitung
Convallaria majalis 'Rosea' vermehrt sich willig über ihre Ausläufer und kann so nach einigen Jahren eine stattliche Fläche bedecken. Falls Sie die Ausbreitung kontrollieren möchten, können Sie einen Wurzelsperrring setzen. Zur gezielten Vermehrung teilt man die Rhizome im Herbst oder zeitigen Frühjahr. Jedes Teilstück sollte mindestens eine Knospe haben. Die jungen Pflanzen treiben zuverlässig aus und blühen meist schon im zweiten Jahr.
Überwinterung und Winterfestigkeit
Die Pflanze ist bis minus 40 Grad Celsius winterhart und benötigt in unseren Breiten keinen Winterschutz. Im Herbst sterben die Blätter ab und bilden eine natürliche Mulchdecke. In sehr kalten, schneearmen Wintern kann eine dünne Laubschicht zusätzlichen Schutz bieten, ist aber nicht notwendig. Bei Topfkultur sollten die Gefäße jedoch vor starkem Frost geschützt werden, da die Wurzeln im Kübel leichter durchfrieren.
Wissenswertes über Convallaria majalis 'Rosea'
Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die Besonderheiten und die Geschichte dieser seltenen Schönheit. Ihr kultureller Wert reicht weit zurück.
Geschichte und Besonderheiten
Die rosablühende Form des Maiglöckchens war nachweislich schon im 16. Jahrhundert bekannt. Der Botaniker Tabernaemontanus führte sie 1588 als Convallaria majalis var. flore roseo in seinem Werk auf. Auch im berühmten Hortus Eychstettensis, einem der ältesten botanischen Gärten Deutschlands, erschien die Pflanze unter dem Namen Lilium convallium flore incarnato als Gartenpflanze. Diese historischen Aufzeichnungen belegen die lange Kulturgeschichte und die Beliebtheit der rosafarbenen Variante. Heute ist die 'Rosea' aufgrund ihrer Seltenheit und ihres charmanten Aussehens ein begehrtes Sammlerstück für Liebhaber historischer Stauden.
| Name Deutsch: | Maiglöckchen. |
| Name Botanisch: | Convallaria majalis 'Rosea'. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, ausläuferbildend, 20 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 20 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, grün. |
| Frucht: | Beere, giftig. |
| Blüte: | Hellrosa, glockenförmig. |
| Blütezeit: | Mai. |
| Wurzeln: | Ausläuferbildend. |
| Boden: | Gut durchlässige, neutrale Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 16. |
| Eigenschaften: | Die Convallaria majalis 'Rosea' (Maiglöckchen) blüht mit wunderschönen hellrosa Blüten in Glockenform und ist im Gegensatz zu ihrer weißblühenden Art nur selten in freier Natur anzutreffen. Umso imposanter wirkt sie im hauseigenen Garten, in dem sie auf gut durchkässigem und sonnigem bis halbschattigen Standort mit 16 Pflanzen pro Quadratmeter gepflanzt werden kann. Der aromatische Blütenduft ist bereits aus der Ferne erkennbar und kann auch in der Vase einen tollen Effekt hervor rufen. Winterfest bis -40 Grad Celsius.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Das Maiglöckchen 'Rosea', botanisch Convallaria majalis 'Rosea', ist eine seltene rosablühende Variante des heimischen Maiglöckchens. Mit ihrem zarten Blütenduft und den anmutigen Glocken bereichert sie schattige Gartenbereiche auf besondere Weise. Die Sorte war bereits im 16. Jahrhundert bekannt und wurde unter historischen Bezeichnungen wie Convallaria majalis var. flore roseo und Lilium convallium flore incarnato geführt. Im Gegensatz zu den weit verbreiteten weißblühenden Maiglöckchen ist die rosafarbene Form in der freien Natur nur äußerst selten anzutreffen. Portrait des Maiglöckchens 'Rosea'Bevor wir uns den Details widmen, lohnt ein genauerer Blick auf die faszinierenden Eigenschaften dieser besonderen Staude. Die Convallaria majalis 'Rosea' überzeugt durch ihren kompakten Wuchs und ihre unkomplizierte Kultur, die auch wenig.... |
Pflanz- und Pflegetipps Convallaria majalis 'Rosea' / Maiglöckchen
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
Sie suchen eine Alternative?
In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Convallaria majalis 'Rosea' / Maiglöckchen:
