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Duft-Salomonssiegel

Polygonatum odoratum

Polygonatum odoratum (Duft-Salomonssiegel) mit bogigen Trieben, lanzettlichen Blättern und hängenden weißen Blütenknospen.
Sommergrün
Weiß
Sonnig-halbschattig
Mai - Juni
20 - 40 cm
ab 5,45 €
Wuchs: Staude, aufrecht, rhizombildend, 20 bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: 20 - 40 cm
Blatt: Sommergrün, eiförmig, grün
Frucht: Beere
Blüte: Weiß, glockenförmig
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Durchlässige, frische bis trockene Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften:
Die Polygonatum odoratum (Duft-Salomonssiegel) findet sich in heimischen Gärten, kann jedoch auch in der naturhaften Pflanzung einen sehr schönen Anblick bieten. Die rundlichen Blätter verströmen...
einen intensiven Duft und werden bereits im Frühling durch wunderschöne, glockenförmige Blüten ergänzt, die in einem reinen weiß-Ton erscheinen. Im Herbst wird das Gesamtbild um kleine schwarze Beeren ergänzt, die einen tollen Kontrast zu den weißen Blüten liefern, allerdings nicht verzehrt werden sollten. Verwendung findet der Duft-Salomonssiegl auf trockenen Untergründen auf der Freifläche oder am Gehölzrand.
Wuchs: Staude, aufrecht, rhizombildend, 20 bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: 20 - 40 cm
Blatt: Sommergrün, eiförmig, grün
Frucht: Beere
Blüte: Weiß, glockenförmig
Blütezeit: Mai bis Juni
Wurzeln: Rhizombildend
Boden: Durchlässige, frische bis trockene Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 11
Eigenschaften: Die Polygonatum odoratum (Duft-Salomonssiegel) findet sich in heimischen Gärten, kann jedoch auch in der naturhaften Pflanzung einen sehr schönen Anblick bieten. Die rundlichen Blätter verströmen einen intensiven Duft und werden bereits im Frühling durch wunderschöne, glockenförmige Blüten ergänzt, die in einem reinen weiß-Ton erscheinen. Im Herbst wird das Gesamtbild um kleine schwarze Beeren ergänzt, die einen tollen Kontrast zu den weißen Blüten liefern, allerdings nicht verzehrt werden sollten. Verwendung findet der Duft-Salomonssiegl auf trockenen Untergründen auf der Freifläche oder am Gehölzrand.

Portrait des Duft-Salomonssiegels

Der Duft-Salomonssiegel, botanisch als Polygonatum odoratum bekannt, ist eine ausdauernde, rhizombildende Staude aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Mit einer Wuchshöhe von 20 bis 40 Zentimetern und einem aufrechten, leicht überhängenden Wuchs eignet er sich hervorragend für naturnahe Gärten und schattige bis halbschattige Standorte. Die Pflanze ist in Mitteleuropa heimisch und überzeugt durch ihre duftenden, glockenförmigen Blüten, die im späten Frühjahr erscheinen. Im Herbst schmücken sie schwarze Beeren, die einen reizvollen Kontrast zum sommergrünen Laub bilden. Der Duft-Salomonssiegel ist nicht nur ein Blickfang, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für langrüsselige Insekten.

Herkunft und Eigenschaften von Polygonatum odoratum

Polygonatum odoratum ist eine heimische Wildstaude, die in lichten Wäldern, an Gehölzrändern und auf trockenen bis frischen Böden vorkommt. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Europa bis nach Japan. Die Pflanze bildet dicke, kriechende Rhizome aus, die im Frühjahr neue Triebe hervorbringen. Diese Triebe sind im Querschnitt kantig und tragen wechselständig angeordnete, eiförmige Blätter von frischer grüner Farbe. Die Blätter verströmen, besonders bei Sonneneinstrahlung oder durch Berührung, einen intensiven Duft, der an Maiglöckchen erinnert. Der Name Duft-Salomonssiegel leitet sich von diesem charakteristischen Aroma ab. Die Stängel erreichen eine Höhe von 30 bis 40 Zentimetern und neigen sich unter dem Gewicht der Blüten und Früchte leicht zur Seite, was der Pflanze eine elegante, arkadenartige Erscheinung verleiht. Die Rhizome tragen runde Narben, die an die Stelle abgestorbener Triebe erinnern – diese Abdrücke haben zur Legende des Salomonssiegels geführt. Die Pflanze wächst langsam, breitet sich aber durch ihre Rhizome mit der Zeit aus, ohne andere Pflanzen zu verdrängen. Sie ist insgesamt recht pflegeleicht und langlebig und wird daher in naturnahen Gärten sehr geschätzt. Die Art bevorzugt humusreiche, kalkhaltige Böden und gedeiht sowohl an sonnigen als auch an halbschattigen Plätzen, solange die Bodenfeuchtigkeit nicht zu hoch ist.

Standort und Boden

Der Duft-Salomonssiegel stellt moderate Ansprüche an seinen Standort und gedeiht in einer Vielzahl von Bodentypen, sofern sie nicht zu nass sind. Die Wahl des richtigen Platzes ist entscheidend für eine üppige Blüte und einen gesunden Wuchs. Im Folgenden erfahren Sie, welche Bedingungen die Staude bevorzugt und wie Sie sie optimal im Garten integrieren können.

Ideale Standortbedingungen für Duft-Salomonssiegel

Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. In voller Sonne entwickelt sie dichtere Blütenstände, während sie im Halbschatten üppigeres Laub hervorbringt. Reine Schattenlagen sind weniger geeignet, da hier die Blütenbildung nachlässt. Der Boden sollte durchlässig, humos und kalkhaltig sein, wobei frische bis trockene Untergründe ideal sind. Staunässe wird schlecht vertragen, daher sollte das Substrat nicht zu schwer oder lehmig sein. Auf sandigen, steinigen Böden wächst die Staude oft besonders gut, weil diese schnell abtrocknen. Der pH-Wert kann neutral bis alkalisch sein; die Art ist kalkliebend. In Kübeln oder Pflanzgefäßen ist auf eine gute Drainageschicht aus Kies oder Blähton zu achten. Die Winterhärte ist hervorragend: Polygonatum odoratum wird der Winterhärtezone Z4 zugeordnet und übersteht Temperaturen bis zu minus 34 Grad Celsius problemlos. Im Frühjahr treibt die Pflanze zuverlässig wieder aus, auch nach strengen Wintern. Der ideale Pflanzabstand beträgt etwa 30 Zentimeter, damit sich die Rhizome ungestört ausbreiten können.

Blüte und Blattwerk des Duft-Salomonssiegels

Die Blütezeit des Duft-Salomonssiegels erstreckt sich von Mai bis Juni und präsentiert sich in einem reinen Weiß. Die glockenförmigen Blüten hängen zu zweit oder dritt an den Blattachseln und verströmen einen betörenden Duft, der an Hyazinthen oder Maiglöckchen erinnert. Das Laub bildet einen schönen Kontrast zu den filigranen Blüten und bleibt bis in den Herbst attraktiv. Die Blätter sind sommergrün, eiförmig und von sattem Grün.

Die charakteristischen Blüten von Polygonatum odoratum

Die Blüten des Duft-Salomonssiegels sind kleine, röhren- bis glockenförmige Gebilde, die in Trauben entlang der Stängel sitzen. Jede Blüte ist etwa 1,5 bis 2 Zentimeter lang und endet in einer grünen Spitze. Die Farbe ist reinweiß, während die Spitzen der Blütenblätter einen zartgrünen Ton aufweisen. Der Duft ist intensiv süßlich und erinnert an Mandeln – die Blüten verströmen einen nach bitteren Mandeln duftenden Nektar. Dieser Nektar ist für langrüsselige Hummeln und Schmetterlinge zugänglich, während kurze Insekten kaum an die Pollen gelangen. Die Blütezeit ist mit fünf bis sechs Wochen relativ lang; einzelne Blüten öffnen sich nacheinander. Nach der Bestäubung entwickeln sich bis zum Herbst kleine, kugelige Beeren mit einem Durchmesser von etwa einem Zentimeter. Diese Beeren sind zunächst grün, färben sich später tiefschwarz und verleihen der Pflanze eine zweite Zierde. Die Blätter selbst sind breit eiförmig mit einer leicht gewellten Oberfläche und einer glänzenden Oberseite. Ihre Länge beträgt 5 bis 10 Zentimeter, die Breite 3 bis 5 Zentimeter. Im Herbst vergilbt das Laub langsam, bevor es vollständig einzieht. Die gesamte Erscheinung des Duft-Salomonssiegels ist elegant und zurückhaltend, weshalb sie sich hervorragend in naturnahe und waldartige Pflanzungen einfügt.

Verwendung im Garten

Der Duft-Salomonssiegel ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Dank seiner Trockenheitsverträglichkeit eignet er sich auch für trockenere Partien, in denen viele andere Schattenstauden Probleme bekommen. Im Folgenden werden verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten und die Kombination mit anderen Pflanzen vorgestellt.

Gestaltungsmöglichkeiten mit Duft-Salomonssiegel

Die Staude eignet sich hervorragend für die Bepflanzung unter Gehölzen, an Gehölzrändern sowie in größeren Steingärten. Der Duft-Salomonssiegel ist relativ trockenheitsverträglich und kann deshalb auf trockenen Freiflächen, an Gehölzrändern und in größeren Steingärten verwendet werden. In lichten Gehölzpartien setzt er mit seinen weißen Glockenblüten Akzente. An feuchten Standorten wie am Rand von Teichen ist er jedoch weniger geeignet, da er Staunässe nicht verträgt. In naturnahen Gärten wirkt er besonders schön, wenn er in Gruppen von 10 bis 15 Exemplaren gepflanzt wird, wo er mit anderen schattenliebenden Stauden wie Hostas und Farnen harmoniert. Die Rhizome breiten sich langsam aus, sodass die Fläche mit der Zeit dicht bewachsen wird. Die Pflanze kann auch in Kübeln auf dem Terrassenschattenplatz kultiviert werden, benötigt dann aber regelmäßigere Wassergaben. Für die Verwendung als Schnittblume ist der Duft-Salomonssiegel weniger geeignet, da die Blütenstände zu kurz und filigran sind. Hingegen kann man einzelne Zweige als duftende Tischdekoration verwenden. In ländlichen Gärten findet die Staude traditionell als Begleiter von Rhododendren und Azaleen Verwendung, da sie ähnliche Standortansprüche hat.

Kombination mit weiteren Schattenpflanzen

Im Schattengarten hat sich die Kombination mit anderen frühjahrsblühenden Stauden wie Schattenblümchen oder Lungenkraut bewährt. Die weißen Blüten des Salomonssiegels harmonieren besonders gut mit blauen oder violetten Blüten der Storchschnabel-Arten. Auch gelbblühende Waldpflanzen wie die Goldnessel (Lamiastrum galeobdolon) oder die Waldsteinie (Waldsteinia ternata) setzen schöne Akzente. Wichtig ist, dass die Begleitpflanzen nicht zu wuchskräftig sind, da der Duft-Salomonssiegel sich sonst nicht ausreichend entwickeln kann. In der Nachbarschaft von höheren Sträuchern oder Bäumen fühlt er sich am wohlsten, da dort das fallende Laub eine natürliche Mulchschicht bildet. Die Rhizome können auch unter Obstbäumen oder Haselnusssträuchern gepflanzt werden und bedecken dort den Boden mit einem grünen Teppich. Auf trockeneren Standorten im lichten Schatten gelingt auch eine Kombination mit Sedum-Arten oder Halbsträuchern wie der Felsenmispel (Cotoneaster). Insgesamt ist der Duft-Salomonssiegel eine sehr anpassungsfähige Staude für den schattigen bis halbschattigen Bereich, die mit vielen Partnern kombinierbar ist.

Trockenheitsverträglichkeit und Standortvielfalt

Ein besonderes Merkmal des Duft-Salomonssiegels ist seine Fähigkeit, auch auf trockeneren Böden zu gedeihen. Während viele andere Waldstauden unter Trockenheit leiden, kommt diese Art erstaunlich gut mit längeren Trockenperioden zurecht. Das liegt an seinem tiefreichenden Rhizomsystem, das Wasser aus tieferen Bodenschichten nutzen kann. Diese Eigenschaft eröffnet viele Verwendungsmöglichkeiten an Standorten, die für andere Schattenpflanzen ungeeignet sind, beispielsweise in Steingärten mit trockenen, steinigen Böden oder auf sonnigen, trockenen Hängen unter lichten Bäumen. Hier kann der Duft-Salomonssiegel in Kombination mit Gräsern und niedrigen Stauden attraktive Pflanzungen bilden. Auch in Kübeln auf dem Balkon oder der Terrasse ist die Pflanze aufgrund ihrer geringen Gießansprüche pflegeleicht. Allerdings sollte man Staunässe unbedingt vermeiden, da die Rhizome sonst faulen. In der Gesamtschau ist der Duft-Salomonssiegel eine sehr wertvolle Bereicherung für trockene bis frische, humose Böden im lichten Schatten oder in der Sonne.

Pflanzpartner für Duft-Salomonssiegel

Die Wahl der richtigen Pflanzpartner ist essenziell, um ein harmonisches und naturgetreues Bild zu erzielen. Der Duft-Salomonssiegel fügt sich besonders gut in Gesellschaft anderer waldartiger Stauden oder von Gräsern ein. Im Folgenden werden die besten Kombinationen und deren Vorteile genau beschrieben.

Empfohlene Begleitpflanzen für Polygonatum odoratum

Als schöne Nachbarn für Salomonssiegel werden Waldgräser, Farne, Hosta und niedrige Astilben genannt. Diese Pflanzen teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich gestalterisch. Farne wie der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) oder der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) bilden einen schönen Hintergrund aus filigranem Laub. Die großen Blätter der Hosta-Funkien (Hosta-Arten) kontrastieren mit den schmalen, eiförmigen Blättern des Salomonssiegels. Niedrige Astilben (Astilbe-Arten) wie Astilbe chinensis oder Astilbe japonica bringen im Sommer farbige Blütenkerzen ins Spiel. Auch Waldgräser wie das Wald-Reitgras (Calamagrostis epigejos) oder die Rasen-Schmiele (Deschampsia cespitosa) eignen sich als luftige Begleiter. Ferner wird Frauenfarn (Athyrium filix-femina) ausdrücklich als passende Waldstaude zum Salomonssiegel genannt. Darüber hinaus harmonieren auch Rhododendren und Azaleen, die als Gehölze den idealen Schatten spenden und mit ihren Blüten einen farbenfrohen Kontrast liefern. Bei der Kombination sollte man darauf achten, dass die Begleitpflanzen nicht zu übermächtig werden, und gegebenenfalls den Wuchs des Salomonssiegels durch rechtzeitiges Teilen der Rhizome steuern.

Kombination mit Farnen und Gräsern

Farne sind ideale Partner, da sie ähnlich dichte und feuchte Schatten bevorzugen. Der Frauenfarn (Athyrium filix-femina) mit seinen zarten, gefiederten Wedeln ergänzt die glatten Blätter des Salomonssiegels sehr gut. Auch der Polsterfarn (Polypodium vulgare) oder der Eichenfarn (Gymnocarpium dryopteris) können in der Unterpflanzung verwendet werden. Gräser wie die Wald-Segge (Carex sylvatica) oder die Hainsimse (Luzula-Arten) lockern das Erscheinungsbild auf und verbinden die verschiedenen Pflanzen. In trockeneren Lagen bietet sich das Perlgras (Melica uniflora) an. Bei der Pflanzung sollte man einen Abstand von etwa 30 bis 40 Zentimetern zwischen den einzelnen Arten einhalten, damit sich alle gut entwickeln können. Ein schönes Bild entsteht, wenn man den Salomonssiegel in lockeren Gruppen pflanzt und dazwischen Farne oder Gräser setzt. So entsteht eine naturnahe Waldbodenszenerie, die wenig Pflege erfordert. Nach einigen Jahren kann man die Rhizome des Salomonssiegels teilen und die Pflanzung verjüngen oder vergrößern.

Pflege und Überwinterung

Der Duft-Salomonssiegel ist eine pflegeleichte Staude, die nur wenig Aufmerksamkeit benötigt, wenn sie einmal etabliert ist. Dennoch gibt es einige grundlegende Maßnahmen, die man beachten sollte, um einen langen und gesunden Wuchs zu fördern. Im Folgenden werden die wichtigsten Pflegetipps sowie die Vermehrung und die Giftigkeit der Pflanze thematisiert.

Pflegetipps für Duft-Salomonssiegel

Die Staude benötigt kaum zusätzliche Bewässerung, da sie mit natürlichen Niederschlägen auskommt. Nur in extremen Trockenperioden sollte man gelegentlich gießen, insbesondere im ersten Jahr nach der Pflanzung. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenhumus hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut. Im Frühjahr kann ein wenig Kompost oder organischer Dünger um die Pflanzen herum ausgebracht werden, um die Nährstoffversorgung zu sichern. Verblühte Stängel können nach der Blüte abgeschnitten werden, um ein unkontrolliertes Aussamen zu verhindern. Allerdings sind die schwarzen Beeren ein dekorativer Herbstaspekt, weshalb man den Rückschnitt oft bis zum Winter aufschiebt. Im Herbst zieht das Laub ein und kann dann bodennah abgeschnitten oder als Winterschutz liegen gelassen werden. Die Rhizome sind winterhart und benötigen keinen speziellen Winterschutz. Bei Kahlfrösten ohne Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein. Schädlinge treten kaum auf; gelegentlich können Schnecken an jungen Trieben fressen, was jedoch selten kritisch ist. Die Pflanze ist insgesamt sehr robust und langlebig.

Vermehrung und Rhizomteilung

Die einfachste Vermehrungsmethode ist die Teilung der Rhizome im zeitigen Frühjahr oder nach der Blüte im Herbst. Dazu gräbt man den Wurzelstock vorsichtig aus und zerteilt ihn mit einem scharfen Messer oder Spaten in mehrere Teilstücke, die mindestens je einen Triebansatz oder eine Knospe besitzen. Diese Teilstücke pflanzt man sofort an einem neuen Standort ein und wässert sie gut. Die Pflanze wächst recht langsam und verdrängt andere Pflanzen nicht, daher dauert es einige Zeit, bis die Neupflanzungen eine geschlossene Fläche bilden. Eine weitere Möglichkeit ist die Aussaat der Samen im Herbst direkt ins Freiland. Die Samen benötigen eine Kälteperiode, um zu keimen, und die Jungpflanzen wachsen sehr langsam. Daher ist die Teilung die zuverlässigere Methode. Mit der Zeit entwickeln sich die Rhizome zu einem dichten Netz, das den Boden stabilisiert. In etablierten Pflanzungen sollte man alle fünf bis sieben Jahre eine Verjüngung durchführen, um die Vitalität der Pflanzen zu erhalten.

Hinweise zur Giftigkeit

Der Duft-Salomonssiegel ist giftig. Für Polygonatum odoratum ist die Giftklasse "+" angegeben, also giftig. Die Giftstoffe befinden sich vor allem in den Beeren und den Rhizomen. Der Verzehr kann zu Übelkeit, Durchfall und Kreislaufproblemen führen. Bei den Salomonssiegeln werden giftige Beeren erwähnt. Daher sollten Kinder und Haustiere von der Pflanze ferngehalten werden. Bei Arbeiten an der Pflanze empfiehlt es sich, Handschuhe zu tragen, um Hautreizungen zu vermeiden. Sollte es zu einer Vergiftung kommen, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen. Die Giftigkeit ist zugleich ein natürlicher Schutz gegen Fraßschäden durch Wild oder Schädlinge. Trotz der Giftigkeit wird die Pflanze als Zierpflanze sehr geschätzt, da die Gefahr einer Vergiftung durch Berührung gering ist.

Wissenswertes rund um Duft-Salomonssiegel

Der Duft-Salomonssiegel trägt einen klangvollen Namen, der auf alte Legenden und botanische Besonderheiten verweist. Seine Geschichte reicht weit zurück, und er wird seit Jahrhunderten in Gärten kultiviert. Im Folgenden werden die Herkunft seines Namens und seine botanische Geschichte erläutert.

Etymologie und Geschichte

Der botanische Name Polygonatum wird als griechischer Ausdruck für „viele Knie“ erklärt und auf die zahlreichen Rhizome der Pflanze bezogen. Diese Bezeichnung bezieht sich auf die knollig verdickten Wurzelstöcke, die an Kniegelenke erinnern. Der deutsche Trivialname Salomonssiegel leitet sich von den auffälligen, runden Narben ab, die an den Rhizomen zurückbleiben, wenn die oberirdischen Stängel absterben. Diese Abdrücke sollen königlichen Siegeln ähneln. Der Zusatz „Duft-“ nimmt Bezug auf den angenehmen Duft der Blüten, der für die Art charakteristisch ist. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Gattung erfolgte im Jahr 1754 durch den englischen Botaniker Philip Miller. Schon in der Antike wurde der Salomonssiegel in Klostergärten angebaut und als Heilpflanze genutzt, obwohl seine Giftigkeit bekannt war. In der Volksmedizin verwendete man die Rhizome gegen Gelenkschmerzen und Hauterkrankungen, was auf den enthaltenen Saponinen beruht. Heute ist die Pflanze vor allem als Zierpflanze geschätzt, die mit ihrer natürlichen Eleganz und ihrem Duft den Garten bereichert.

Name Deutsch: Duft-Salomonssiegel.
Name Botanisch: Polygonatum odoratum.
Wuchs: Staude, aufrecht, rhizombildend, 20 bis 40 cm hoch.
Wuchshöhe: 20 - 40 cm.
Blatt: Sommergrün, eiförmig, grün.
Frucht: Beere.
Blüte: Weiß, glockenförmig.
Blütezeit: Mai bis Juni.
Wurzeln: Rhizombildend.
Boden: Durchlässige, frische bis trockene Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 11.
Eigenschaften: Die Polygonatum odoratum (Duft-Salomonssiegel) findet sich in heimischen Gärten, kann jedoch auch in der naturhaften Pflanzung einen sehr schönen Anblick bieten. Die rundlichen Blätter verströmen einen intensiven Duft und werden bereits im Frühling durch wunderschöne, glockenförmige Blüten ergänzt, die in einem reinen weiß-Ton erscheinen. Im Herbst wird das Gesamtbild um kleine schwarze Beeren ergänzt, die einen tollen Kontrast zu den weißen Blüten liefern, allerdings nicht verzehrt werden sollten. Verwendung findet der Duft-Salomonssiegl auf trockenen Untergründen auf der Freifläche oder am Gehölzrand..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Duft-Salomonssiegels

Der Duft-Salomonssiegel, botanisch als Polygonatum odoratum bekannt, ist eine ausdauernde, rhizombildende Staude aus der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Mit einer Wuchshöhe von 20 bis 40 Zentimetern und einem aufrechten, leicht überhängenden Wuchs eignet er sich hervorragend für naturnahe Gärten und schattige bis halbschattige Standorte. Die Pflanze ist in Mitteleuropa heimisch und überzeugt durch ihre duftenden, glockenförmigen Blüten, die im späten Frühjahr erscheinen. Im Herbst schmücken sie schwarze Beeren, die einen reizvollen Kontrast zum sommergrünen Laub bilden. Der Duft-Salomonssiegel ist nicht nur ein Blickfang, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für langrüsselige Insekten.

Herkunft und Eigenschaften von Polygonatum odoratum

Polygonatum odoratum ist eine heimische Wildstaude, die in lichten Wäldern, an Gehölzrändern und auf....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
20 - 40 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Mai - Juni

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08.05.2026

Feine Blüten mit leichtem Duft

Die Duftende Weißwurz hat sich wunderbar in unseren halbschattigen Gartenbereich eingefügt. Die bogig überhängenden Triebe wirken sehr elegant und bringen eine ruhige, natürliche Stimmung ins Beet. Die Pflanze kam gesund an und ist gut angewachsen.

05.05.2026

Hervorragender Service rundum

Super Beratung, sichere Verpackung und schnelle Kommunikation. Mein Duft-Salomonssiegel / Polygonatum odoratum wächst kräftig.

03.02.2025

Wirkt sehr exotisch

Super glockenförmige Blüten, reichlich an den aufrechten Blütenstielen.

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Pflanz- und Pflegetipps Polygonatum odoratum / Duft-Salomonssiegel

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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