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Oktober-Margerite

Leucanthemella serotina

Leucanthemella serotina / Oktober-Margerite mit weißen Zungenblüten und gelber Mitte, umgeben von grünem Laub
Immergrün
Weiß
Sonnig
September - Oktober
bis zu 1,8 m
ab 4,75 €
Wuchs: Aufrecht, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 1,8 m
Blatt: Winter- / immergrün, lanzettlich, grün
Frucht: Samen ohne Pappus
Blüte: Weiß, einfache Einzelblüte, reichverzweigter Blütenstand, körbchenartige Blütenform
Blütezeit: September bis Oktober
Boden: Normal durchlässig, frisch bis feucht
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 4
Eigenschaften:
Die Leucanthemella serotina (Oktober-Margerite) ist eine beliebte immergrüne Staude aus der Familie der Korbblütler. Mit ihrer beachtlichen Größe von bis zu 180 cm kann sie andere Pflanzen im...
Beet locker überragen. An ihren schönen und schlichten weißen Blüten mit gelber Mitte können Sie sich im Herbst erfreuen, wenn es im restlichen Garten schon etwas farblos geworden ist. Dank der dezenten Blüten ist die Oktober-Margerite gut mit anderen Pflanzen kombinierbar und somit der perfekte Pflanzpartner. Wie gut, dass die robuste Staude nicht nur etwas für Garten-Spezialisten ist. Auch als Laie können Sie die Leucanthemella serotina ohne großen Aufwand auf die Freifläche, an den Gehölzrand, ins Beet oder in Rabatte pflanzen. Nehmen Sie einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst vor. Setzen Sie die Oktober-Margerite einzeln oder in kleine Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen und mit 4 Stück pro Quadratmeter. Winterhart ist die Staude bis zu Temperaturen von -23,3 Grad Celsius.
Wuchs: Aufrecht, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 1,8 m
Blatt: Winter- / immergrün, lanzettlich, grün
Frucht: Samen ohne Pappus
Blüte: Weiß, einfache Einzelblüte, reichverzweigter Blütenstand, körbchenartige Blütenform
Blütezeit: September bis Oktober
Boden: Normal durchlässig, frisch bis feucht
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 4
Eigenschaften: Die Leucanthemella serotina (Oktober-Margerite) ist eine beliebte immergrüne Staude aus der Familie der Korbblütler. Mit ihrer beachtlichen Größe von bis zu 180 cm kann sie andere Pflanzen im Beet locker überragen. An ihren schönen und schlichten weißen Blüten mit gelber Mitte können Sie sich im Herbst erfreuen, wenn es im restlichen Garten schon etwas farblos geworden ist. Dank der dezenten Blüten ist die Oktober-Margerite gut mit anderen Pflanzen kombinierbar und somit der perfekte Pflanzpartner. Wie gut, dass die robuste Staude nicht nur etwas für Garten-Spezialisten ist. Auch als Laie können Sie die Leucanthemella serotina ohne großen Aufwand auf die Freifläche, an den Gehölzrand, ins Beet oder in Rabatte pflanzen. Nehmen Sie einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst vor. Setzen Sie die Oktober-Margerite einzeln oder in kleine Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen und mit 4 Stück pro Quadratmeter. Winterhart ist die Staude bis zu Temperaturen von -23,3 Grad Celsius.

Die Oktober-Margerite (Leucanthemella serotina) ist eine imposante, immergrüne Staude, die mit ihrem aufrechten Wuchs und den schlichten weißen Blüten den Spätsommer und Herbst bereichert. In diesem Portrait erfahren Sie alles über ihre Eigenschaften, Ansprüche und Verwendungsmöglichkeiten.

Portrait der Oktober-Margerite

Die Leucanthemella serotina, auch als Herbstmargerite bekannt, ist eine mehrjährige Staude aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Mit einer Wuchshöhe von bis zu 180 cm überragt sie viele andere Stauden im Beet und setzt spät in der Saison Akzente. Ihre Heimat liegt in Ost- und Mitteleuropa sowie auf dem Balkan.

Wuchs und Erscheinung

Die Oktober-Margerite wächst aufrecht und horstbildend. Aus einem dichten Wurzelstock entwickeln sich zahlreiche, feste Stängel, die an der Spitze reich verzweigt sind. Pro Quadratmeter werden etwa vier Pflanzen gesetzt, was einen luftigen Bestand ergibt. Die Stängel sind stabil und benötigen in der Regel keine Stütze, auch bei Wind und Regen bleiben sie aufrecht. Die Pflanze erreicht eine Breite von etwa 60 bis 80 cm, sodass sie sich gut in Gruppen oder als Einzelpflanze präsentiert. Der Horst wird mit den Jahren immer dichter, was eine regelmäßige Teilung sinnvoll macht. So bleibt die Vitalität erhalten und die Blühfreudigkeit wird gesteigert.

Blätter und Merkmale

Die immergrünen Blätter der Leucanthemella serotina sind lanzettlich geformt und von sattem Grün. Sie stehen wechselständig an den Stängeln und verleihen der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit eine attraktive Struktur. Die Blätter sind bis zu 15 cm lang und etwa 2 bis 3 cm breit, mit einem leicht gesägten Rand. Sie fühlen sich glatt und ledrig an – ein Zeichen für ihre Robustheit. Auch im Winter, wenn viele Stauden eingezogen sind, bleibt die Oktober-Margerite grün und bildet einen willkommenen Farbtupfer im kahlen Garten. Die Blätter sind nicht giftig und werden von Insekten gemieden, sodass kaum Fraßschäden auftreten.

Standort und Boden

Die Oktober-Margerite stellt klare Ansprüche an ihren Standort. Damit sie ihre volle Größe und Blütenfülle entfalten kann, müssen Licht und Boden stimmen. Ein windgeschützter Platz ist von Vorteil, da die hohen Stängel sonst umknicken könnten. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie der Leucanthemella serotina optimale Bedingungen schaffen.

Optimale Lichtverhältnisse

Die Oktober-Margerite liebt die Sonne. Sie gedeiht am besten an einem vollsonnigen Platz, wo sie mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Im Halbschatten wird der Wuchs weniger dicht und die Blütenzahl nimmt ab. Ein sonniger Standort fördert auch die Standfestigkeit der Stängel, da das Gewebe fester wird. In zu schattigen Lagen neigt die Pflanze zur Lagerbildung, das heißt, sie fällt auseinander. Pflanzt man sie an eine Süd- oder Westseite mit viel Licht, belohnt sie mit einer üppigen, langanhaltenden Herbstblüte. Achten Sie darauf, dass die Oktober-Margerite nicht durch größere Gehölze oder Mauern beschattet wird. Auch die Wärmespeicherung des Bodens spielt eine Rolle: Ein sonniger Platz heizt sich tagsüber auf und verlängert so die Blütezeit bis in den Oktober hinein.

Bodenansprüche

Der Boden sollte normal durchlässig, frisch bis feucht und nährstoffreich sein. Leucanthemella serotina verträgt keine Staunässe, da die Wurzeln sonst faulen. Ein pH-Wert von 6,0 bis 7,5 ist ideal, also neutral bis leicht sauer. Schwere Lehmböden können Sie mit Sand oder Kies aufwerten, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. In sehr sandigen Böden reichert man vor der Pflanzung reifen Kompost oder gut verrotteten Stallmist an. Die Oktober-Margerite ist ein Starkzehrer und freut sich über eine jährliche Düngung im Frühjahr. Eine Mulchschicht aus Laub oder Grasschnitt hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht austrocknet, da dies die Blütenbildung beeinträchtigt. In Trockenperioden ist daher regelmäßiges Gießen notwendig, vor allem bei jungen Pflanzen.

Blüte und Blattwerk der Leucanthemella serotina

Das Zusammenspiel von schlichten weißen Blüten und immergrünem Laub macht den Reiz dieser Staude aus. Die Blüten erscheinen von September bis Oktober, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind. Damit wird die Oktober-Margerite zum späten Höhepunkt im Garten.

Blütenform und -farbe

Die Blüten der Leucanthemella serotina sind einfache, körbchenartige Einzelblüten mit einem Durchmesser von 5 bis 7 cm. Jede Blüte besteht aus etwa 12 bis 20 weißen Strahlenblüten, die eine goldgelbe Röhrenblüten-Mitte umschließen. Die Blüten duften schwach und erinnern an klassische Margeriten. Der Blütenstand ist reich verzweigt, sodass eine Pflanze bis zu 50 Einzelblüten hervorbringen kann. Die Blütezeit beginnt im September und erstreckt sich über mehrere Wochen bis in den Oktober hinein, besonders bei mildem Herbstwetter. Die weißen Strahlenblüten leuchten auch bei trübem Licht und setzen Akzente in herbstlichen Beeten. Sie sind bei Bienen und Schmetterlingen sehr beliebt, da sie spät im Jahr noch Nektar und Pollen bieten. Die Blüten halten sich in der Vase bis zu zwei Wochen, wenn man sie frisch anschneidet und regelmäßig das Wasser wechselt.

Immergrünes Laub

Das Laub der Oktober-Margerite ist winter- beziehungsweise immergrün – ein besonderes Plus für den Garten. Die lanzettlichen Blätter bleiben auch bei Frost grün, sofern die Temperaturen nicht extrem sinken. Erst bei Dauerfrost unter -10 Grad Celsius können die Blätter Schaden nehmen, treiben aber im Frühjahr wieder neu aus. Die immergrüne Eigenschaft sorgt dafür, dass die Staude auch im Winter Struktur und Farbe in den Garten bringt. Die Blätter sind winterhart bis -23,3 Grad Celsius, was die Pflanze in den meisten mitteleuropäischen Regionen frostsicher macht. Das Laub bildet eine dichte Rosette am Boden, aus der im Frühjahr die neuen Stängel sprießen. So hat man bereits im zeitigen Frühjahr einen grünen Teppich, bevor andere Stauden überhaupt austreiben.

Verwendung im Garten

Die Oktober-Margerite ist eine vielseitige Staude. Sie eignet sich für Beete, Rabatten, Gehölzränder und sogar als Schnittblume. Ihre späte Blüte macht sie zu einem wertvollen Gestaltungselement im Herbstgarten.

Beet- und Rabattenstaude

In Rabatten und Staudenbeeten setzt die Leucanthemella serotina eindrucksvolle Akzente. Sie wird bei Gaißmayer als besonders zuverlässig und stabil in der Wildform beschrieben. Aufgrund ihrer Höhe eignet sie sich hervorragend als Hintergrundpflanze in gemischten Rabatten, wo sie vor niedrigeren Stauden wie Astern oder Fetthennen thront. In Gruppen von 1 bis 3 Pflanzen wirkt sie natürlich, in Tuffs von bis zu 5 Stück erzielt man eine geschlossene Blütenwolke. Der Pflanzabstand sollte etwa 50 cm betragen, damit die Horste sich gut entwickeln können. Auch an Gehölzrändern kommt die Oktober-Margerite gut zur Geltung, wo sie als lockerer Übergang zwischen Rasen und Strauchzone dient. Ihre aufrechte Silhouette lockert dichte Pflanzungen auf und bringt Leichtigkeit ins Beet.

Schnittblume mit Potenzial

Die Oktober-Margerite eignet sich hervorragend als Schnittblume. Baumschule Horstmann bestätigt, dass sich frisch geschnittene Blütenstiele in der Vase bis zu zwei Wochen halten. Sie wird bei Gaißmayer als schnittgeeignet geführt. Für einen langen Vasengenuss die Stängel früh morgens schneiden, wenn die Blüten noch geschlossen sind. Das Wasser sollte alle zwei Tage gewechselt werden, um Bakterienbildung zu vermeiden. Die Blüten lassen sich gut mit anderen Herbstblühern wie Chrysanthemen oder Sonnenhut kombinieren. Auch in Trockensträußen behalten die weißen Blüten ihre Farbe, wenn man sie kopfüber aufhängt. So kann man sich lange an der herbstlichen Pracht erfreuen.

Bienenweide mit Oktober-Margerite

Gaißmayer führt Leucanthemella serotina als bienenfreundlich und als Insektenweide. Ihre späten Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, bevor diese in die Winterruhe gehen. Besonders die Wildbienenarten profitieren von dem reichhaltigen Pollen- und Nektarangebot. Pflanzt man mehrere Exemplare zusammen, entsteht eine regelrechte Insektentankstelle im Herbstgarten. Auch als Zaungucker oder in Gemeinschaft mit anderen Spätblühern wie Eisenhut oder Sonnenhut entfaltet sie ihr Bauerngarten-Flair. Wer etwas für die Artenvielfalt tun möchte, sollte der Oktober-Margerite unbedingt einen Platz im Garten einräumen.

Pflanzpartner für die Oktober-Margerite

Die schlichten weißen Blüten der Oktober-Margerite harmonieren mit vielen anderen Pflanzen. Die richtigen Partner betonen ihre Vorzüge und schaffen stimmungsvolle Herbstbilder.

Herbstliche Harmonie

Zu den empfohlenen Pflanzpartnern zählen Boltonia asteroides 'Snowbank' (Sternwolkenaster), Miscanthus sinensis 'Silberfeder' (Chinaschilf), Rudbeckia fulgida var. sullivantii 'Goldsturm' (Sonnenhut) und Verbena macdougalii 'Lavender Spires' (Kandelaber-Eisenkraut). Die Sternwolkenaster wiederholt mit ihren weißen Blüten die Farbe der Oktober-Margerite und sorgt für eine weiße Blütenwolke. Der Goldsturm-Sonnenhut bringt mit seinen leuchtend gelben Blüten einen warmen Kontrast ins Beet. Das Chinaschilf 'Silberfeder' setzt mit seinen silbrigen Blütenfedern einen vertikalen Akzent, der die aufrechten Stängel der Leucanthemella serotina ergänzt. Das Kandelaber-Eisenkraut mit seinen violetten Blütenrispen bildet einen schönen Farbkontrast zu den weißen Margeritenblüten. Auch andere Astern, wie die Raublatt-Aster (Aster novae-angliae) oder die Glattblatt-Aster (Aster novi-belgii), passen gut.

Struktur und Hintergrund

Setzt man die Oktober-Margerite vor einen dunklen Hintergrund, etwa eine immergrüne Hecke oder eine Mauer aus dunklem Naturstein, kommen ihre weißen Blüten besonders gut zur Geltung. Als Partner eignen sich auch hohe Gräser wie das Riesen-Chinaschilf (Miscanthus giganteus), das eine ähnliche Höhe erreicht und sich mit seinen überhängenden Halmen duftig abhebt. Fetthennen (Sedum telephium-Hybriden) wie 'Herbstfreude' blühen ebenfalls im Herbst und bilden mit ihren flachen Dolden einen reizvollen Kontrast zu den runden Blütenkörbchen der Leucanthemella serotina. Auch spät blühende Herbst-Anemonen (Anemone hupehensis) in Rosa oder Weiß ergänzen das Bild harmonisch. Achten Sie darauf, dass die Partner ähnliche Standortansprüche haben – sonnig, frischer Boden –, damit alle gut gedeihen.

Pflege und Überwinterung

Die Oktober-Margerite ist eine robuste, pflegeleichte Staude. Mit wenigen Handgriffen bleibt sie gesund und blühfreudig. Richtige Pflege zahlt sich in üppiger Blüte und langer Lebensdauer aus.

Rückschnitt im Spätherbst

Nach der Blüte sollten die Stängel der Oktober-Margerite bodennah zurückgeschnitten werden. Der beste Zeitpunkt ist der Spätherbst, etwa November, wenn die Blüten vollständig verblüht sind. Der Rückschnitt verhindert, dass die Pflanze ihre Energie in die Samenbildung steckt, und fördert einen kompakten Neuaustrieb im Frühjahr. Lässt man die vertrockneten Stängel über den Winter stehen, bieten sie Insekten Unterschlupf – ein ökologischer Vorteil. Im zeitigen Frühjahr, vor dem Austrieb, kürzt man dann auf etwa 10 cm über dem Boden. Mit einer scharfen Gartenschere gelingt der Schnitt mühelos. Entfernen Sie unbedingt alle Schnittreste, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.

Vermehrung durch Teilung

Die Oktober-Margerite lässt sich gut durch Teilung vermehren. Baumschule Horstmann empfiehlt dazu die Teilung älterer Wurzelballen im Frühjahr oder Herbst. Heben Sie die Pflanze mit einem Spaten aus und teilen Sie den Wurzelstock mit einem scharfen Messer in faustgroße Stücke, die mindestens zwei Triebknospen haben. Die Teilstücke werden sofort wieder eingepflanzt und gut gewässert. Auch Stecklinge sind erfolgreich: Im Frühsommer schneidet man etwa 10 cm lange Triebspitzen, entfernt die unteren Blätter und steckt sie in feuchte Anzuchterde. Die Teilung verjüngt die Pflanze und erhält ihre Vitalität. Empfehlenswert ist eine Teilung alle drei bis vier Jahre.

Überwinterungsschutz

Die Leucanthemella serotina gilt als winterhart bis -23,3 Grad Celsius und benötigt in milden Lagen keinen zusätzlichen Schutz. In rauen, windigen Lagen mit strengem Frost kann eine Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein. Staunässe im Winter ist gefährlicher als Kälte: Die Wurzeln faulen bei Nässe. Stellen Sie sicher, dass der Boden gut durchlässig ist und überschüssiges Regenwasser abfließen kann. Topfkulturen sollten frostfrei, aber kühl und hell überwintern. Ein Winterschutz aus Vlies um den Topf verhindert das Durchfrieren des Wurzelballens. Die immergrünen Blätter trocknen auch im Winter leicht aus, daher an frostfreien Tagen gelegentlich gießen.

Wissenswertes zur Herkunft der Leucanthemella serotina

Hinter der Oktober-Margerite steckt eine erstaunliche Naturgeschichte. Obwohl sie heute in vielen Gärten Europas zu finden ist, liegt ihre ursprüngliche Heimat woanders. Die aus dem Balkan, Osteuropa und dem östlichen Mitteleuropa stammende Art wurde im 19. Jahrhundert in mitteleuropäische Gärten eingeführt.

Naturverbreitung und Geschichte

Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südosteuropa bis nach Westasien. Dort wächst sie an feuchten Standorten wie Flussufern, Gräben und in Auwäldern. Der botanische Name Leucanthemella leitet sich von den griechischen Wörtern „leukos“ (weiß) und „anthemon“ (Blüte) ab und verweist auf ihre strahlend weißen Blütenblätter. Das Artepitheton „serotina“ bedeutet „spät“ und bezieht sich auf die späte Blütezeit. Der deutsche Name Oktober-Margerite oder Herbstmargerite ist ebenfalls darauf zurückzuführen. In der Wildform ist die Pflanze besonders zuverlässig und stabil, was sie zu einer langlebigen Gartenstaude macht. Bemerkenswert ist, dass Leucanthemella serotina im Garten oft unverwüstlich wirkt und auch auf weniger optimalen Standorten noch gedeiht. Diese Robustheit und ihre späte Blüte haben sie schnell zu einer beliebten Pflanze in deutschen Gärten gemacht.

Name Deutsch: Oktober-Margerite.
Name Botanisch: Leucanthemella serotina.
Wuchs: Aufrecht, horstbildend.
Wuchshöhe: bis zu 1,8 m.
Blatt: Winter- / immergrün, lanzettlich, grün.
Frucht: Samen ohne Pappus.
Blüte: Weiß, einfache Einzelblüte, reichverzweigter Blütenstand, körbchenartige Blütenform.
Blütezeit: September bis Oktober.
Boden: Normal durchlässig, frisch bis feucht.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 4.
Eigenschaften: Die Leucanthemella serotina (Oktober-Margerite) ist eine beliebte immergrüne Staude aus der Familie der Korbblütler. Mit ihrer beachtlichen Größe von bis zu 180 cm kann sie andere Pflanzen im Beet locker überragen. An ihren schönen und schlichten weißen Blüten mit gelber Mitte können Sie sich im Herbst erfreuen, wenn es im restlichen Garten schon etwas farblos geworden ist. Dank der dezenten Blüten ist die Oktober-Margerite gut mit anderen Pflanzen kombinierbar und somit der perfekte Pflanzpartner. Wie gut, dass die robuste Staude nicht nur etwas für Garten-Spezialisten ist. Auch als Laie können Sie die Leucanthemella serotina ohne großen Aufwand auf die Freifläche, an den Gehölzrand, ins Beet oder in Rabatte pflanzen. Nehmen Sie einen Rückschnitt der Stängel im Herbst bis Spätherbst vor. Setzen Sie die Oktober-Margerite einzeln oder in kleine Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen und mit 4 Stück pro Quadratmeter. Winterhart ist die Staude bis zu Temperaturen von -23,3 Grad Celsius..
Detaillierte Beschreibung:

Die Oktober-Margerite (Leucanthemella serotina) ist eine imposante, immergrüne Staude, die mit ihrem aufrechten Wuchs und den schlichten weißen Blüten den Spätsommer und Herbst bereichert. In diesem Portrait erfahren Sie alles über ihre Eigenschaften, Ansprüche und Verwendungsmöglichkeiten.

Portrait der Oktober-Margerite

Die Leucanthemella serotina, auch als Herbstmargerite bekannt, ist eine mehrjährige Staude aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Mit einer Wuchshöhe von bis zu 180 cm überragt sie viele andere Stauden im Beet und setzt spät in der Saison Akzente. Ihre Heimat liegt in Ost- und Mitteleuropa sowie auf dem Balkan.

Wuchs und Erscheinung

Die Oktober-Margerite wächst aufrecht und horstbildend. Aus einem dichten Wurzelstock entwickeln sich zahlreiche, feste Stängel, die an der Spitze reich verzweigt sind. Pro Quadratmeter werden etwa vier Pflanzen gesetzt, was einen luftigen Bestand ergibt. Die Stängel sind stabil und benötigen in der Regel keine Stütze, auch bei Wind und Regen bleiben sie aufrecht. Die Pflanze erreicht eine Breite von etwa 60 bis 80 cm, sodass sie sich gut in Gruppen....

P9
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Wuchsendhöhe
bis zu 1,8 m

Belaubung
Immergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
September - Oktober

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Pflanz- und Pflegetipps Leucanthemella serotina / Oktober-Margerite

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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