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Purpur-Scheinorchidee / Ingwerorchidee

Roscoea purpurea

Roscoea purpurea (Purpur-Scheinorchidee, Ingwerorchidee) mit violetter Blüte und grünem Laub in Nahaufnahme
Roscoea purpurea (Purpur-Scheinorchidee) mit hellvioletten Blüten und lanzettlichen grünen Blättern im Beet
Sommergrün
Purpur
Sonnig-halbschattig
August - September
bis zu 50 cm
ab 8,95 €
   
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, krautig, stabil, bis zu 50 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 50 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, zugespitzt, kräftig, umschließen den Stängel, dunkelgrün, bis zu 25 cm lang
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Purpur, orchideenartig, trichterfömig, in ährenartigen Blütenständen angeordnet, sehr zierend
Blütezeit: August bis September
Wurzeln: Rhizome, Knollenwurzeln
Boden: Frischer, humoser und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 13
Eigenschaften:
Die Roscoea purpurea (Purpur-Scheinorchidee/ Ingwerorchidee) verleiht jedem Garten unglaubliche Farbakzente. Die orchideenähnliche Pflanze bildet spektakuläre Blüten, die mit ihrer strahlend...
purpurnen Farbe alle Blicke auf sich ziehen. Von August bis September bereichern diese Grazien das Gartenbild. Das Blattwerk der Roscoea purpurea ist von einem sanften dunkelgrün und bildet mit den Blüten ein wunderschönes, harmonisches Bild. Die Blätter sind sehr breit, dick und umschließen den Stängel der Ingwerorchidee fast komplett, wodurch ein sehr zierender Anblick entsteht. Die Roscoea purpurea ist sehr pflegeleicht und gut winterhart. Sie bevorzugt frische, humose und gut durchlässige Böden und gedeiht gut an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Pflanzen Sie bis zu 13 Exemplare der Roscoea purpurea pro Quadratmeter und genießen Sie das atemberaubende Blütenmeer!
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, krautig, stabil, bis zu 50 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 50 cm
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, zugespitzt, kräftig, umschließen den Stängel, dunkelgrün, bis zu 25 cm lang
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Purpur, orchideenartig, trichterfömig, in ährenartigen Blütenständen angeordnet, sehr zierend
Blütezeit: August bis September
Wurzeln: Rhizome, Knollenwurzeln
Boden: Frischer, humoser und gut durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 13
Eigenschaften: Die Roscoea purpurea (Purpur-Scheinorchidee/ Ingwerorchidee) verleiht jedem Garten unglaubliche Farbakzente. Die orchideenähnliche Pflanze bildet spektakuläre Blüten, die mit ihrer strahlend purpurnen Farbe alle Blicke auf sich ziehen. Von August bis September bereichern diese Grazien das Gartenbild. Das Blattwerk der Roscoea purpurea ist von einem sanften dunkelgrün und bildet mit den Blüten ein wunderschönes, harmonisches Bild. Die Blätter sind sehr breit, dick und umschließen den Stängel der Ingwerorchidee fast komplett, wodurch ein sehr zierender Anblick entsteht. Die Roscoea purpurea ist sehr pflegeleicht und gut winterhart. Sie bevorzugt frische, humose und gut durchlässige Böden und gedeiht gut an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Pflanzen Sie bis zu 13 Exemplare der Roscoea purpurea pro Quadratmeter und genießen Sie das atemberaubende Blütenmeer!

Die Purpur-Scheinorchidee, botanisch Roscoea purpurea, auch als Ingwerorchidee bekannt, ist eine faszinierende Staude, die mit ihren exotisch anmutenden Blüten jeden Garten bereichert. Ihre Herkunft aus Nepal verleiht ihr eine besondere Aura, während ihre gute Winterhärte sie zu einer zuverlässigen Bereicherung für mitteleuropäische Gärten macht. Als horstbildende, krautige Pflanze erreicht sie eine Wuchshöhe von bis zu 50 cm und entfaltet ihre spektakuläre Blütenpracht von August bis September.

Portrait der Purpur-Scheinorchidee – ein exotisches Schmuckstück

Die Roscoea purpurea ist eine Staude, die durch ihre ungewöhnliche Erscheinung besticht und sich als langlebige, pflegeleichte Gartenpflanze etabliert hat. Ihr aufrechter, stabiler Wuchs und die orchideenartigen Blüten machen sie zu einem Blickfang in der spätsommerlichen Gartenlandschaft. Im Folgenden werden ihre wesentlichen Merkmale und ihre Herkunft näher beleuchtet.

Herkunft und Habitus

Die Purpur-Scheinorchidee stammt ursprünglich aus den Gebirgsregionen Nepals, wo sie in frischen, humosen Böden an sonnigen bis halbschattigen Standorten gedeiht. Diese Herkunft erklärt ihre Vorliebe für gut durchlässige Substrate und ihre relative Winterhärte. Als Staude bildet sie Rhizome aus, also unterirdische Speicherorgane, die ihr das Überdauern ungünstiger Perioden ermöglichen. Diese Knollenwurzeln sind typisch für die Gattung Roscoea und tragen zur Langlebigkeit der Pflanze bei. Der Habitus ist horstbildend, das bedeutet, die Pflanze wächst in dichten, kompakten Büscheln, die sich langsam ausbreiten und so einen stabilen Eindruck vermitteln. Die krautige Natur der Ingwerorchidee sorgt dafür, dass sie im Herbst oberirdisch abstirbt und im Frühjahr aus den Rhizomen neu austreibt – ein Rhythmus, der sie ideal für gemäßigte Klimazonen macht.

Wuchs und Charakter

Mit einer Wuchshöhe von bis zu 50 cm gehört die Roscoea purpurea zu den mittelhohen Stauden, die sich hervorragend für die mittlere Ebene in Beeten eignen. Ihr Wuchs ist aufrecht und stabil, sodass die Blütenstände auch bei Wind gut stehen bleiben. Die Pflanze ist sommergrün, verliert also im Winter ihr Laub, und treibt erst spät im Frühjahr, meist Ende Mai bis Anfang Juni, wieder aus. Diese späte Entwicklung ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung von Pflanzpartnern. Pro Quadratmeter können bis zu 13 Exemplare gesetzt werden, um einen dichten, blütenreichen Bestand zu erzielen. Der Charakter der Purpur-Scheinorchidee ist zierend und exotisch, ohne allzu anspruchsvoll zu sein, was sie zu einer beliebten Wahl für Gartenliebhaber macht, die etwas Besonderes suchen.

Standort und Bodenansprüche

Um die volle Schönheit der Roscoea purpurea zur Entfaltung zu bringen, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Diese Staude hat spezifische Anforderungen an Licht, Boden und Pflanztiefe, die bei der Kultivierung beachtet werden sollten. Ein optimaler Standort fördert nicht nur das Wachstum, sondern auch die Blühfreudigkeit und Winterhärte.

Der ideale Standort für die Ingwerorchidee

Die Purpur-Scheinorchidee bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der vor der heißen Mittagssonne geschützt ist. In voller Sonne kann die Pflanze zwar gedeihen, benötigt dann jedoch ausreichend Feuchtigkeit, um nicht zu vertrocknen. Ideal sind Plätze mit Morgen- oder Abendsonne, wie sie an Gehölzrändern oder im lichten Schatten von Bäumen zu finden sind. Diese Exposition simuliert ihre natürlichen Lebensräume in Nepal und sorgt für gesundes Wachstum. Ein windgeschützter Ort ist von Vorteil, da die Blütenstände so besser zur Geltung kommen. Die späte Blütezeit von August bis September profitiert von einer warmen, aber nicht überhitzten Lage, die die Entwicklung der orchideenartigen Blüten begünstigt.

Bodenbeschaffenheit und Pflanztiefe

Der Boden für die Roscoea purpurea sollte frisch, humos und gut durchlässig sein. Staunässe wird nicht vertragen, da sie zu Fäulnis der Rhizome führen kann. Ein leicht saurer bis neutraler pH-Wert ist ideal, wobei die Pflanze auch in leicht alkalischen Böden zurechtkommt, solange die Drainage stimmt. Eine Beimischung von Kompost oder Lauberde verbessert die Humusversorgung und fördert das Wurzelwachstum. Bei der Pflanzung ist auf die richtige Tiefe zu achten: Roscoea purpurea sollte etwa 15 cm tief gepflanzt werden. Diese Tiefe schützt die Rhizome vor Frost und ermöglicht eine stabile Verankerung. Eine Mulchschicht aus Laub oder Rindenkompost hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und Unkraut zu unterdrücken, was besonders in den ersten Jahren nach der Pflanzung wichtig ist.

Blütenpracht und Laubwerk der Roscoea purpurea

Die Faszination der Purpur-Scheinorchidee liegt in der harmonischen Verbindung von außergewöhnlichen Blüten und kräftigem Laub. Beide Elemente tragen maßgeblich zum Zierwert dieser Staude bei und machen sie zu einer vielseitigen Bereicherung für den Garten. Im Folgenden werden die Details von Blüten und Blättern näher beschrieben.

Die orchideenartigen Blüten

Die Blüten der Roscoea purpurea sind von einer strahlend purpurnen Farbe und weisen eine trichterförmige, orchideenartige Gestalt auf. Sie sind in ährenartigen Blütenständen angeordnet, die sich an den aufrechten Stängeln erheben und so einen eleganten, vertikalen Akzent setzen. Die Blütezeit erstreckt sich von August bis September, eine Periode, in der viele andere Stauden bereits verblüht sind, was die Ingwerorchidee zu einer wertvollen Spätsommerblüherin macht. Die Einzelblüten sind sehr zierend und ziehen mit ihrer intensiven Farbe alle Blicke auf sich. Ein Duft ist bei dieser Art nicht ausgeprägt, dafür besticht sie durch ihre visuelle Präsenz. Die Blütenstände halten lange und eignen sich auch für die Vase, wenngleich sie vor allem im Garten ihre volle Wirkung entfalten.

Das kräftige Blattwerk

Das Laub der Purpur-Scheinorchidee ist sommergrün, lanzettlich geformt, zugespitzt und von kräftiger Textur. Die Blätter können eine Länge von bis zu 25 cm erreichen und umschließen den Stängel fast vollständig, was der Pflanze ein sehr zierendes, volles Erscheinungsbild verleiht. Die Farbe ist ein sanftes Dunkelgrün, das einen schönen Kontrast zu den purpurnen Blüten bildet und so für Harmonie im Gartenbild sorgt. Im Herbst verfärbt sich das Laub nicht spektakulär, sondern welkt langsam ab, bevor es im Winter vollständig einzieht. Die breiten, dicken Blätter tragen zur Stabilität der Pflanze bei und schützen die Stängel vor mechanischen Einflüssen. Dieses robuste Blattwerk macht die Roscoea purpurea auch im nicht blühenden Zustand zu einer attraktiven Staude.

Verwendung im Garten

Die Roscoea purpurea bietet vielfältige Möglichkeiten, um Gartenbereiche zu gestalten und aufzuwerten. Aufgrund ihrer exotischen Anmutung und ihrer spezifischen Wuchseigenschaften eignet sie sich für bestimmte Verwendungszwecke besonders gut. Im Folgenden werden drei konkrete Anwendungsbereiche vorgestellt, die das Potenzial dieser Staude voll ausschöpfen.

Als Schmuckstück im Staudenbeet

Im Staudenbeet dient die Purpur-Scheinorchidee als herausragendes Schmuckstück, das durch ihre orchideenartigen Blüten besondere Akzente setzt. Sie eignet sich hervorragend für die mittlere Beetebene, wo ihre Wuchshöhe von bis zu 50 cm gut zur Geltung kommt. Kombiniert mit niedrigeren Bodendeckern oder höheren Hintergrundpflanzen schafft sie Tiefe und Struktur. Da sie erst spät im Jahr austreibt, kann der Platz im Frühjahr mit frühblühenden Zwiebelpflanzen oder Stauden genutzt werden, die dann zur Blütezeit der Roscoea purpurea bereits verblüht sind. Diese Staffelung sorgt für eine lange Blütenfolge und effiziente Flächennutzung. Die frische, humose Bodenbeschaffenheit, die die Ingwerorchidee bevorzugt, kommt auch vielen anderen Beetstauden zugute, was sie zu einer harmonischen Ergänzung macht.

Akzentpflanze für Gehölzränder

An Gehölzrändern findet die Roscoea purpurea ideale Bedingungen, da hier oft der gewünschte halbschattige Standort mit gut durchlässigem, humosem Boden gegeben ist. Als Akzentpflanze setzt sie hier farbliche Highlights und lockert die Übergänge zwischen Rasenflächen oder Wegen und Gehölzbeständen auf. Die späte Blütezeit von August bis September bringt zu einer Zeit Farbe in den Garten, wenn viele Waldrandpflanzen bereits verblüht sind. Die horstbildende Wuchsform sorgt für klare Konturen, ohne invasiv zu wirken. Zudem profitiert die Ingwerorchidee von der natürlichen Laubdecke, die im Herbst von den Bäumen fällt und als Winterschutz dienen kann. Diese Verwendung nutzt die natürlichen Synergien im Garten und fördert ein ökologisch ausgewogenes Bild.

Pflanzung in kleinen Gruppen

Um die Wirkung der Purpur-Scheinorchidee zu verstärken, empfiehlt sich die Pflanzung in kleinen Gruppen von drei bis fünf Exemplaren. Pro Quadratmeter können bis zu 13 Pflanzen gesetzt werden, was einen dichten, blütenreichen Aspekt ergibt. Diese Gruppenpflanzung betont die orchideenartige Blütenpracht und schafft einen homogenen, auffälligen Fleck im Garten. Ideal ist eine Anordnung in unregelmäßigen Clustern, die natürlicher wirkt als starre Reihen. Die Rhizome der Roscoea purpurea breiten sich langsam aus, sodass die Gruppen über Jahre stabil bleiben und nur selten geteilt werden müssen. Diese Verwendung eignet sich besonders für Vorgärten, Eingangsbereiche oder als Blickfang entlang von Gartenwegen, wo die Staude ihre volle Schönheit entfalten kann.

Pflanzpartner für die Purpur-Scheinorchidee

Die Wahl der richtigen Begleitpflanzen ist entscheidend, um die Roscoea purpurea optimal in Szene zu setzen und ein harmonisches Gartenbild zu schaffen. Gute Pflanzpartner ergänzen sich in Blütezeit, Wuchsform und Standortansprüchen. Im Folgenden werden konkrete Empfehlungen gegeben, die auf den Eigenschaften der Ingwerorchidee basieren.

Begleiter für den Frühling

Da die Purpur-Scheinorchidee erst Ende Mai bis Anfang Juni austreibt, bietet sich die Kombination mit frühjahrsblühenden Stauden und Blumenzwiebeln an. Diese nutzen den Platz im Beet, bevor die Roscoea purpurea in Erscheinung tritt, und schaffen so eine nahtlose Blütenfolge. Geeignete Partner sind beispielsweise das Leberblümchen (Hepatica nobilis) mit seinen zarten blauen Blüten oder die Elfenblume (Epimedium), die mit ihrem zierlichen Laub und frühen Blüten den Boden bedeckt. Blumenzwiebeln wie Narzissen (Narcissus) oder Tulpen (Tulipa) setzen farbige Akzente und ziehen sich zurück, wenn die Ingwerorchidee zu wachsen beginnt. Diese Staffelung maximiert die Attraktivität des Beetes über die gesamte Gartensaison hinweg und nutzt den verfügbaren Raum effizient.

Kombinationen zur Blütezeit

Zur Blütezeit der Roscoea purpurea von August bis September passen Stauden, die ähnliche Standortansprüche haben und in Farbe oder Form kontrastieren. Die Silberkerze (Actaea simplex) mit ihren weißen, kerzenartigen Blütenständen bildet einen eleganten Gegenpol zu den purpurnen Blüten der Scheinorchidee. Auch der Sonnenhut (Rudbeckia) in gelben Tönen oder die Astern (Aster) in blauen und violetten Nuancen ergänzen sich gut und verlängern die Blütezeit im Spätsommer. Gräser wie das Japanische Blutgras (Imperata cylindrica 'Red Baron') oder die Segge (Carex) bringen Leichtigkeit und Struktur ins Beet. Diese Kombinationen schaffen ein lebendiges, abwechslungsreiches Bild und nutzen die synergetischen Effekte verschiedener Pflanzenfamilien, um die Gesundheit und Attraktivität des Gartens zu fördern.

Pflege und Überwinterung

Die Roscoea purpurea ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung viele Jahre Freude bereitet. Grundlegende Maßnahmen wie Gießen, Düngen und Winterschutz tragen dazu bei, dass die Pflanze gesund bleibt und üppig blüht. Im Folgenden werden die wichtigsten Pflegeaspekte detailliert erläutert.

Gießen und Düngen

Die Purpur-Scheinorchidee benötigt während der Wachstumsperiode regelmäßige Wassergaben, um den Boden frisch zu halten, jedoch ohne Staunässe zu verursachen. Besonders in trockenen Phasen im Sommer ist auf ausreichende Feuchtigkeit zu achten, da Trockenstress die Blütenbildung beeinträchtigen kann. Eine Mulchschicht hilft, die Verdunstung zu reduzieren und die Bodenfeuchte konstant zu halten. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem organischen Volldünger oder Kompost, der in den Boden eingearbeitet wird. Dies fördert das Wachstum der Rhizome und die Entwicklung der Blütenstände. Übermäßige Stickstoffgaben sollten vermieden werden, da sie zu weichem, anfälligem Wachstum führen können. Einmal etabliert, kommt die Ingwerorchidee mit minimaler Düngung aus, solange der Boden humos ist.

Winterschutz für Roscoea purpurea

Die Roscoea purpurea gilt als winterhart und wird in der Winterhärtezone Z6 geführt, was für viele mitteleuropäische Regionen ausreichend ist. Dennoch empfiehlt sich in kalten Lagen oder bei starken Frösten ein leichter Winterschutz, um die Rhizome vor extremen Temperaturen zu schützen. Die Schein-Orchideen halten sich gut im Garten, wenn sie im Winter mit Laub geschützt werden. Eine Abdeckung mit einer Schicht Laub, Reisig oder Kompost isoliert den Boden und verhindert Frostschäden. Dieser Schutz sollte nach dem ersten Frost aufgebracht und im Frühjahr wieder entfernt werden, sobald die Gefahr von Spätfrösten vorüber ist. In Regionen mit milden Wintern kann auf zusätzlichen Schutz verzichtet werden, da die Pflanze von Natur aus an kühle Gebirgsklimate angepasst ist.

Vermehrung und Rückschnitt

Die Vermehrung der Purpur-Scheinorchidee erfolgt am einfachsten durch Teilung der Rhizome im Frühjahr oder Herbst. Dazu wird die Pflanze ausgegraben, die Rhizome mit einem scharfen Messer geteilt und die Teilstücke an neuer Stelle wieder eingepflanzt. Diese Methode sorgt für genetisch identische Nachkommen und erhält die Sorteneigenschaften. Roscoea-Arten überdauern in Rhizomen, was die Teilung zu einer natürlichen und effektiven Vermehrungsart macht. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, da die Pflanze im Herbst von selbst einzieht. Die abgestorbenen Pflanzenteile können im Spätherbst oder frühen Frühjahr bodennah entfernt werden, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen. Dies fördert die Hygiene im Beet und reduziert die Gefahr von Pilzkrankheiten. Bei Bedarf können verblühte Blütenstände ausgeputzt werden, um die Energie der Pflanze in die Rhizome zu lenken.

Wissenswertes über die Roscoea purpurea

Neben ihren gärtnerischen Qualitäten birgt die Purpur-Scheinorchidee auch interessante historische und botanische Hintergründe. Diese Aspekte tragen zum Verständnis der Pflanze bei und machen sie zu einem faszinierenden Objekt für Gartenenthusiasten. Im Folgenden wird ein Einblick in die Namensherkunft und weitere Besonderheiten gegeben.

Namensherkunft und historischer Hintergrund

Die Gattung Roscoea wurde nach William Roscoe benannt, einem englischen Botaniker und Historiker, der im 18. und 19. Jahrhundert lebte und als Gründer des Botanischen Gartens in Liverpool bekannt ist. Diese Ehrung reflektiert die Bedeutung der Pflanze in der botanischen Welt. Der Artname purpurea bezieht sich auf die purpurne Blütenfarbe, die charakteristisch für diese Art ist. Die deutschen Namen Purpur-Scheinorchidee und Ingwerorchidee weisen auf die orchideenartige Blütenform und die Zugehörigkeit zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) hin, zu der auch die Gattung Roscoea zählt. Die Früchte der Roscoea purpurea sind Kapselfrüchte, die nicht zum Verzehr geeignet sind und hauptsächlich der Samenverbreitung dienen. Giftigkeit ist bei dieser Art nicht bekannt, was sie zu einer unbedenklichen Wahl für Familien mit Kindern oder Haustieren macht. Diese historischen und botanischen Details unterstreichen den besonderen Charakter dieser Staude und ihre Rolle als exotisches Schmuckstück im Garten.

Name Deutsch: Purpur-Scheinorchidee / Ingwerorchidee.
Name Botanisch: Roscoea purpurea.
Wuchs: Staude, aufrecht, horstbildend, krautig, stabil, bis zu 50 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 50 cm.
Blatt: Sommergrün, lanzettlich, zugespitzt, kräftig, umschließen den Stängel, dunkelgrün, bis zu 25 cm lang.
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Purpur, orchideenartig, trichterfömig, in ährenartigen Blütenständen angeordnet, sehr zierend.
Blütezeit: August bis September.
Wurzeln: Rhizome, Knollenwurzeln.
Boden: Frischer, humoser und gut durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 13.
Eigenschaften: Die Roscoea purpurea (Purpur-Scheinorchidee/ Ingwerorchidee) verleiht jedem Garten unglaubliche Farbakzente. Die orchideenähnliche Pflanze bildet spektakuläre Blüten, die mit ihrer strahlend purpurnen Farbe alle Blicke auf sich ziehen. Von August bis September bereichern diese Grazien das Gartenbild. Das Blattwerk der Roscoea purpurea ist von einem sanften dunkelgrün und bildet mit den Blüten ein wunderschönes, harmonisches Bild. Die Blätter sind sehr breit, dick und umschließen den Stängel der Ingwerorchidee fast komplett, wodurch ein sehr zierender Anblick entsteht. Die Roscoea purpurea ist sehr pflegeleicht und gut winterhart. Sie bevorzugt frische, humose und gut durchlässige Böden und gedeiht gut an sonnigen bis halbschattigen Standorten. Pflanzen Sie bis zu 13 Exemplare der Roscoea purpurea pro Quadratmeter und genießen Sie das atemberaubende Blütenmeer!.
Detaillierte Beschreibung:

Die Purpur-Scheinorchidee, botanisch Roscoea purpurea, auch als Ingwerorchidee bekannt, ist eine faszinierende Staude, die mit ihren exotisch anmutenden Blüten jeden Garten bereichert. Ihre Herkunft aus Nepal verleiht ihr eine besondere Aura, während ihre gute Winterhärte sie zu einer zuverlässigen Bereicherung für mitteleuropäische Gärten macht. Als horstbildende, krautige Pflanze erreicht sie eine Wuchshöhe von bis zu 50 cm und entfaltet ihre spektakuläre Blütenpracht von August bis September.

Portrait der Purpur-Scheinorchidee – ein exotisches Schmuckstück

Die Roscoea purpurea ist eine Staude, die durch ihre ungewöhnliche Erscheinung besticht und sich als langlebige, pflegeleichte Gartenpflanze etabliert hat. Ihr aufrechter, stabiler Wuchs und die orchideenartigen Blüten machen sie zu einem Blickfang in der spätsommerlichen Gartenlandschaft. Im Folgenden werden ihre....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 50 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Purpur

Blütezeit
August - September

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Pflanz- und Pflegetipps Roscoea purpurea / Purpur-Scheinorchidee / Ingwerorchidee

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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