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Kaukasischer Frauenmantel

Alchemilla caucasica

Alchemilla caucasica (Kaukasischer Frauenmantel) mit dichtem, grünem Laub und gelbgrünen Blütenständen.
Sommergrün
Gelbgrün
Sonnig-halbschattig
Juni - Juli
bis zu 15 cm
ab 4,25 €
Wuchs: Kissenartig, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 15 cm
Blatt: Sommergrün, gelappt, graugrün
Blüte: Gelbgrün, einfache Einzelblüte, verzweigte rote Blütenstiele, unbedeutende Blütenform
Blütezeit: Juni bis Juli
Boden: Gut durchlässig, frisch, neutral
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 13
Eigenschaften:
Die Alchemilla caucasica (Kaukasischer Frauenmantel) ist in heimischen Gärten überaus beliebt. In den kelchartig gelappten Blättern sammeln sich morgens oftmals Tautropfen. Als Heilpflanze wurde...
der heimische Frauenmantel auch in der Frauenheilkunde eingesetzt. Der kaukasische Frauenmantel bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte auf frischem Boden auf Fels-Steppen, Steinanlagen oder am Gehölzrand. Sie können die Alchemilla caucasica mit ihrer schönen Blattschmuckwirkung sehr gut zur Grabgestaltung verwenden. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude in größeren Gruppen ab 10-20 Stück und mit 13 Stück pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 20-30 cm. An optimalen Standorten ist kaum Pflege nötig. Die Alchemilla caucasica ist winterhart bis -34,4 Grad Celsius.
Wuchs: Kissenartig, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 15 cm
Blatt: Sommergrün, gelappt, graugrün
Blüte: Gelbgrün, einfache Einzelblüte, verzweigte rote Blütenstiele, unbedeutende Blütenform
Blütezeit: Juni bis Juli
Boden: Gut durchlässig, frisch, neutral
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 13
Eigenschaften: Die Alchemilla caucasica (Kaukasischer Frauenmantel) ist in heimischen Gärten überaus beliebt. In den kelchartig gelappten Blättern sammeln sich morgens oftmals Tautropfen. Als Heilpflanze wurde der heimische Frauenmantel auch in der Frauenheilkunde eingesetzt. Der kaukasische Frauenmantel bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte auf frischem Boden auf Fels-Steppen, Steinanlagen oder am Gehölzrand. Sie können die Alchemilla caucasica mit ihrer schönen Blattschmuckwirkung sehr gut zur Grabgestaltung verwenden. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude in größeren Gruppen ab 10-20 Stück und mit 13 Stück pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 20-30 cm. An optimalen Standorten ist kaum Pflege nötig. Die Alchemilla caucasica ist winterhart bis -34,4 Grad Celsius.

Portrait des Kaukasischen Frauenmantels

Der Kaukasische Frauenmantel, botanisch Alchemilla caucasica, ist eine ausdauernde, krautige Staude, die sich durch ihren kompakten, kissenartigen Wuchs auszeichnet. Sie stammt aus den Gebirgsregionen des Kaukasus und hat sich in mitteleuropäischen Gärten längst etabliert. Mit ihren graugrünen, gelappten Blättern und den zarten, gelbgrünen Blüten, die auf auffällig roten Stielen sitzen, bringt sie eine natürliche Eleganz in Beete und Anlagen. Ihren deutschen Namen verdankt sie der charakteristischen Blattform, die an mittelalterliche Manteldarstellungen erinnert – ein Detail, das seit jeher die Fantasie von Gärtnern beflügelt. Die Staude ist pflegeleicht, winterhart und vielseitig einsetzbar, was sie zu einer beliebten Wahl für Anfänger wie erfahrene Hobbygärtner macht.

Herkunft und botanische Einordnung

Die Alchemilla caucasica gehört zur Familie der Rosengewächse und ist im Kaukasus sowie in angrenzenden Gebirgsregionen beheimatet. Botanisch eng verwandt ist sie mit dem häufiger kultivierten Alchemilla erythropoda, unter dessen Namen sie im Handel oft fälschlich geführt wird. Trotz der Namensähnlichkeit unterscheidet sich die Kaukasische Art durch ihre kompaktere Größe und die intensivere Graufärbung der Blätter. In der Natur wächst sie auf steinigen Hängen und in Matten, was ihre Vorliebe für gut durchlässige Böden erklärt. Diese Herkunft prägt ihre Widerstandsfähigkeit und ihre Fähigkeit, auch in nährstoffärmeren Lagen zu gedeihen. Gärtner schätzen sie daher als robuste Staude, die auch unter weniger idealen Bedingungen zuverlässig wächst.

Wuchs und Erscheinungsbild von Alchemilla caucasica

Der Kaukasische Frauenmantel bildet dichte, kissenartige Horste, die eine Höhe von etwa 20 bis 30 Zentimetern erreichen. Die Blätter sind sommergrün, handförmig gelappt und weisen eine samtig-graugrüne Färbung auf. Besonders reizvoll ist die Eigenschaft der Pflanze, morgendlichen Tau oder Regentropfen auf den Blättern zu sammeln – kleine, perlende Kügelchen, die im Licht schimmern. Die Blütenstiele, die sich im Juni und Juli aus dem Laub erheben, sind auffällig rot gefärbt und tragen unscheinbare, gelbgrüne Einzelblüten. Obwohl die Blüten einzeln betrachtet eher schlicht wirken, verleihen sie der Staude in der Gesamtschau eine luftige, zarte Note. Das Wurzelwerk ist faserig und nicht tiefgehend, was eine gute Durchlässigkeit des Bodens erfordert.

Standort und Boden

Damit sich der Kaukasische Frauenmantel optimal entwickelt, sollten einige grundlegende Standortbedingungen erfüllt sein. Ein Platz in der Sonne bis zum Halbschatten, kombiniert mit einem gut durchlässigen, frischen Boden, bietet ideale Voraussetzungen. Die Staude ist anpassungsfähig, zeigt sich aber an zu schattigen oder nassen Standorten anfällig für Fäulnis. Daher ist es wichtig, vor der Pflanzung die Bodenverhältnisse zu prüfen und gegebenenfalls mit Sand oder Kies zu verbessern.

Ansprüche von Alchemilla caucasica an den Boden

Die Alchemilla caucasica bevorzugt humusreiche, lehmige Sandböden mit guter Wasserdurchlässigkeit. Der pH-Wert sollte im neutralen Bereich liegen, wobei auch leicht saure bis leicht alkalische Böden toleriert werden. Besonders wichtig ist eine ausreichende Frische: Der Boden darf nie völlig austrocknen, aber auch keine Staunässe aufweisen, da die Wurzeln empfindlich auf Überschuss reagieren. In schweren, tonigen Böden empfiehlt es sich, vor der Pflanzung eine Drainageschicht aus grobem Sand oder Kies einzubringen. Eine Mulchschicht aus Rindenhumus oder Laub kann dazu beitragen, die Bodenfeuchte gleichmäßig zu halten und Unkrautwuchs zu unterdrücken. Auf diese Weise bleibt die Staude gesund und vital.

Optimale Lichtbedingungen im Garten

Der Kaukasische Frauenmantel gedeiht am besten an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. An vollsonnigen Standorten ist die Blüte besonders reich, allerdings kann die Laubfärbung bei extremer Hitze leicht vergilben. In lichten Schattenlagen unter Gehölzen wird das Blatt hingegen satter grün und die Pflanze wirkt kompakter. Ein Platz mit Morgensonne und leichter Beschattung am Nachmittag gilt als idealtypisch. Wer die Staude in einer Gruppe anpflanzt, sollte einen Abstand von etwa 25 bis 30 Zentimetern einhalten, damit sich die Horste ausbreiten können, ohne sich gegenseitig zu bedrängen. So entsteht ein geschlossener, dekorativer Teppich.

Blüte und Blattwerk von Alchemilla caucasica

Das Zusammenspiel von Blüten und Blättern macht den Kaukasischen Frauenmantel zu einer Pflanze mit ganz eigenem Reiz. Während die graugrünen, gelappten Blätter das Grundgerüst bilden, setzen die roten Stiele mit den gelbgrünen Blüten einen feinen Akzent. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli und lockt zahlreiche Insekten, insbesondere Bienen und Schwebfliegen, an. Nach der Blüte verbleiben die Fruchtstände oft noch längere Zeit an der Pflanze und tragen zusätzlich zur Struktur bei.

Die besonderen Blätter des Kaukasischen Frauenmantels

Die Blätter der Alchemilla caucasica sind runden, gelappten Schildchen vergleichbar, die an einen gefältelten Mantel erinnern. Jedes Blatt hat eine seidig-matte Oberfläche mit einer charakteristischen graugrünen Tönung, die bei Feuchtigkeit intensiver wirkt. Die Blattadern sind auf der Unterseite deutlich erhaben und bilden ein feines Netz, das die Wasserableitung unterstützt. Die Blattränder sind fein gezähnt, was dem Laub eine zarte Kontur verleiht. Die samtige Textur lädt zum Berühren ein, und die Fähigkeit, Wassertropfen zu speichern, war bereits für die Alchemisten des Mittelalters faszinierend – sie glaubten, diese Tropfen besäßen besondere Kräfte.

Blüten und Blütezeit

Die Blüten des Kaukasischen Frauenmantels sind klein, gelbgrün und in rispenartigen Blütenständen angeordnet. Sie werden von dünnen, verzweigten Stielen getragen, die eine auffällige rote Färbung aufweisen – ein schöner Kontrast zum Graugrün der Blätter. Obwohl die Einzelblüte unscheinbar wirkt, entfaltet die Gesamtheit der Blüten eine sanfte, duftige Wirkung. Die Blütezeit beginnt im Juni und kann bei günstiger Witterung bis in den Juli hinein andauern. In dieser Zeit ist die Staude eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Ein Rückschnitt nach der Blüte kann eine zweite, wenn auch schwächere Nachblüte im Spätsommer anregen.

Verwendung im Garten

Dank ihres kompakten Wuchses und ihrer anspruchslosen Pflege eignet sich die Alchemilla caucasica für vielfältige Gartensituationen. Ob als Bodendecker, zur Grabgestaltung oder in Steingärten – die graugrünen Blätter sind immer ein Blickfang. Auch als Einfassungspflanze entlang von Wegen oder Beeten bewährt sich die Staude durch ihre dichte, geschlossene Form. Die Lebensbereiche nach Staudengärtnerei, aus denen sie stammt, umfassen Beete, Freiflächen, Steinanlagen und Gehölzränder.

Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Kaukasischen Frauenmantel

In Gruppen von 10 bis 20 Stück gepflanzt, entfaltet der Kaukasische Frauenmantel seine volle Wirkung. Mit 13 Pflanzen pro Quadratmeter und einem Pflanzabstand von etwa 25 Zentimetern entsteht schnell ein geschlossener Teppich. Besonders gut kommt die Staude in Kombination mit Steinen oder Holz zur Geltung, da ihr graugrünes Laub einen natürlichen Kontrast zu warmen Materialien bildet. Auch in Kübeln und Balkonkästen kann sie verwendet werden, sofern eine ausreichende Drainage gewährleistet ist. Die Blätter setzen zudem schöne Akzente in Blumensträußen und lassen sich gut mit anderen Blüten kombinieren.

Verwendung in Steinanlagen und am Gehölzrand

In Steingärten fühlt sich die Alchemilla caucasica besonders wohl, da der steinige, gut durchlässige Boden ihren natürlichen Standorten ähnelt. Zusammen mit niedrigen Polsterstauden wie Gänsekresse (Arabis caucasica) oder Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites) entstehen lebendige, naturnahe Kompositionen. Am Gehölzrand hingegen nutzt sie das Halbschattenlicht und setzt helle Akzente vor dunkleren Hintergründen. In Freiflächen wirkt sie als flächiger Bodendecker, der Unkraut unterdrückt und zugleich Struktur in das Beet bringt. Sie ist eine verlässliche Pflanze für Situationen, in denen eine unkomplizierte, aber dennoch dekorative Lösung gefragt ist.

Grabgestaltung und Einfassung

Auf Gräbern wird der Kaukasische Frauenmantel gerne als pflegeleichte Bepflanzung eingesetzt. Sein immergrünes bis wintergrünes Laub sorgt auch in der kalten Jahreszeit für eine ansprechende Optik. Die Staude bildet dichte Horste, die den Boden bedecken und das Aufkommen von Unkraut erschweren. Als Einfassungspflanze entlang von Wegen oder Beeten setzt sie klare Linien und bleibt durch ihren niedrigen Wuchs in Form. Ein gelegentlicher Rückschnitt hält sie kompakt und verhindert ein Auseinanderfallen der Horste. Ihre Winterhärte bis -34,4 Grad Celsius macht sie für nahezu alle mitteleuropäischen Klimaregionen geeignet.

Pflanzpartner für Alchemilla caucasica

Bei der Wahl der Pflanzpartner sollte darauf geachtet werden, dass ähnliche Standortansprüche bestehen. Der Kaukasische Frauenmantel harmoniert mit vielen Stauden, die ebenfalls sonnige bis halbschattige Lagen und durchlässige Böden bevorzugen. Besonders reizvoll sind Kombinationen mit Pflanzen, die entweder farbliche Akzente setzen oder eine ähnliche Blattstruktur aufweisen.

Harmonische Kombinationen mit graulaubigen Stauden

Mit anderen graulaubigen Stauden wie der Walzen-Wolfsmilch (Euphorbia myrsinites) entstehen stimmige, monochrome Bilder. Die Wolfsmilch bringt mit ihrem gelblichgrünen Blütenstand zusätzliche Leuchtkraft ins Spiel. Auch die Himalaya-Wickeltraube (Lindelofia longiflora) mit ihren blauen Blüten ist ein passender Partner, da sie ähnlich feuchte, durchlässige Böden liebt. Die Bart-Iris (Iris barbata-media) 'Alaskan Gold' mit ihren goldenen Blüten sorgt für einen warmen Kontrast zum kühlen Grün. Alle diese Pflanzen teilen die Vorliebe für einen sonnigen bis halbschattigen Standort und ergänzen sich in Wuchs und Farbe.

Blütenkontraste im Frühling

Im zeitigen Frühjahr können frühblühende Zwiebelpflanzen wie die lilienblütige Tulpe 'Fly Away' (Tulipa 'Fly Away') oder die Rote Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris 'Rote Glocke') zu einer lebendigen Blütenschau beitragen, während der Frauenmantel noch im Blattaustrieb ist. Die Gänsekresse (Arabis caucasica 'Schneehaube') bildet weiße Teppiche, die das Grau der Alchemilla-Blätter hervorheben. Diese Kombinationen nutzen die verschiedenen Blütezeiten aus und sorgen für eine kontinuierliche Farbgebung über mehrere Monate. Nach der Blüte der Frühlingsblüher übernimmt der Frauenmantel mit seinem kräftigen Laub die dekorative Führung.

Grasartige Partner für Leichtigkeit

Gräser wie das Tautropfengras (Sporobolus heterolepis 'Cloud') lockern das dichte Polster des Frauenmantels auf und verleihen dem Beet eine luftige Note. Die feinen Halme des Grases wiegen sich im Wind und bilden einen reizvollen Kontrast zu den runden Blättern. Auch niedrige Seggen oder Federborstengräser eignen sich, um Struktur und Bewegung in die Pflanzung zu bringen. Der Sporobolus heterolepis 'Cloud' blüht im Spätsommer mit filigranen Blütenrispen, die das Bild abrunden. Solche Kombinationen sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch ökologisch wertvoll, da sie Lebensraum für Insekten und Kleintiere bieten.

Pflege und Überwinterung

Der Kaukasische Frauenmantel gilt als äußerst pflegeleicht. Einmal eingewachsen, benötigt er kaum Zuwendung. Dennoch gibt es einige Maßnahmen, die die Vitalität und Langlebigkeit der Pflanze fördern. Dazu gehören die richtige Bewässerung, ein gelegentlicher Rückschnitt und die Kontrolle auf eventuelle Schädlinge.

Bewässerung und Düngung

In Trockenperioden sollte die Alchemilla caucasica regelmäßig gegossen werden, am besten morgens oder abends, um die Blätter zu schonen. Eine Mulchschicht hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten. Gedüngt wird sparsam: Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht in der Regel aus. Überdüngung führt zu weichem, anfälligem Gewebe und verminderter Winterhärte. Auf Stickstoffüberschuss reagiert die Pflanze mit üppigem, aber instabilem Blattwachstum. Besser ist eine zurückhaltende Versorgung mit organischen Düngern, die die Bodenstruktur verbessern. So bleibt die Staude gesund und widerstandsfähig.

Schnittmaßnahmen bei Alchemilla caucasica

Ein Rückschnitt nach der Hauptblüte im Juli fördert eine kompakte Wuchsform und kann eine zweite, schwächere Blüte im Spätsommer anregen. Im Spätherbst, nachdem das Laub verwelkt ist, wird die Pflanze bodennah zurückgeschnitten. Dies verhindert Fäulnis und beugt Pilzkrankheiten vor. Die abgeschnittenen Pflanzenteile können auf dem Kompost entsorgt werden, sofern sie krankheitsfrei sind. Ein später Rückschnitt im Frühjahr ist ebenfalls möglich, sollte aber vor dem neuen Austrieb erfolgen, um die jungen Triebe nicht zu beeinträchtigen. Regelmäßiges Entfernen alter Blätter hält die Horste luftig und vital.

Überwinterung und Winterhärte

Die Alchemilla caucasica ist hervorragend winterhart und übersteht Temperaturen bis -34,4 Grad Celsius ohne Schutz. In schneearmen Wintern kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig sinnvoll sein, um die Pflanzen vor Kahlfrösten zu bewahren. Staunässe im Winter ist der größte Feind, daher sollte das Wasser gut abfließen können. In Kübeln ist ein Winterschutz notwendig, da die Wurzeln dort leichter durchfrieren. Die Staude ist immergrün bis wintergrün, das heißt, sie behält auch in der kalten Jahreszeit einen Teil ihres Laubs, was besonders an Gräbern oder in Steingärten dekorativ wirkt.

Wissenswertes über Alchemilla caucasica

Der Kaukasische Frauenmantel blickt auf eine lange Geschichte zurück, die eng mit menschlicher Kultur und Mythologie verknüpft ist. Sein Name, sein Erscheinungsbild und seine Verwendung in der Volksheilkunde haben ihm einen festen Platz in der Gartentradition gesichert.

Historische Bedeutung und Namensgebung

Der Name „Frauenmantel“ leitet sich von der Blattform ab, die an den gefältelten Mantel Marias erinnert. Im Mittelalter wurde die Pflanze von Alchemisten verehrt, die glaubten, die auf den Blättern gesammelten Tautropfen besäßen magische Kräfte und könnten zur Goldgewinnung beitragen. Diese Vorstellung floss in den Gattungsnamen Alchemilla ein, der auf die Alchemie verweist. Auch in der Frauenheilkunde wurde der Gewöhnliche Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) traditionell eingesetzt, um Menstruationsbeschwerden zu lindern. Der Kaukasische Frauenmantel als naher Verwandter teilt diese Inhaltsstoffe, wird aber heute vorwiegend als Zierpflanze geschätzt. Seine kulturhistorische Tiefe macht ihn zu einer Pflanze mit besonderem Charme, die in keinem naturverbundenen Garten fehlen sollte.

Name Deutsch: Kaukasischer Frauenmantel.
Name Botanisch: Alchemilla caucasica.
Wuchs: Kissenartig, horstbildend.
Wuchshöhe: bis zu 15 cm.
Blatt: Sommergrün, gelappt, graugrün.
Blüte: Gelbgrün, einfache Einzelblüte, verzweigte rote Blütenstiele, unbedeutende Blütenform.
Blütezeit: Juni bis Juli.
Boden: Gut durchlässig, frisch, neutral.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 13.
Eigenschaften: Die Alchemilla caucasica (Kaukasischer Frauenmantel) ist in heimischen Gärten überaus beliebt. In den kelchartig gelappten Blättern sammeln sich morgens oftmals Tautropfen. Als Heilpflanze wurde der heimische Frauenmantel auch in der Frauenheilkunde eingesetzt. Der kaukasische Frauenmantel bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte auf frischem Boden auf Fels-Steppen, Steinanlagen oder am Gehölzrand. Sie können die Alchemilla caucasica mit ihrer schönen Blattschmuckwirkung sehr gut zur Grabgestaltung verwenden. Pflanzen Sie die sommergrüne Staude in größeren Gruppen ab 10-20 Stück und mit 13 Stück pro Quadratmeter, sowie einem Pflanzabstand von etwa 20-30 cm. An optimalen Standorten ist kaum Pflege nötig. Die Alchemilla caucasica ist winterhart bis -34,4 Grad Celsius..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Kaukasischen Frauenmantels

Der Kaukasische Frauenmantel, botanisch Alchemilla caucasica, ist eine ausdauernde, krautige Staude, die sich durch ihren kompakten, kissenartigen Wuchs auszeichnet. Sie stammt aus den Gebirgsregionen des Kaukasus und hat sich in mitteleuropäischen Gärten längst etabliert. Mit ihren graugrünen, gelappten Blättern und den zarten, gelbgrünen Blüten, die auf auffällig roten Stielen sitzen, bringt sie eine natürliche Eleganz in Beete und Anlagen. Ihren deutschen Namen verdankt sie der charakteristischen Blattform, die an mittelalterliche Manteldarstellungen....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 15 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Gelbgrün

Blütezeit
Juni - Juli

Lieferbar ab KW38
4,25 €

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Pflanz- und Pflegetipps Alchemilla caucasica / Kaukasischer Frauenmantel

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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Beantwortete Fragen zum Artikel Kaukasischer Frauenmantel / Alchemilla caucasica

Frage von Rita V*** , Datum: 11.11.2024

Kann der Kaukasische Frauenmantel in Kobonation mit einer japanischen Azalee als Bodendecker, auf einem sonnig bis halbschattigen Grab gepflanzt werden?

Antwort vom Team der Baumschule NewGarden

Ja, Alchemilla und Azalea japonica können gut zusammen gepflanzt werden, da beide halbschattige Standorte und durchlässigen, feuchten Boden mögen.