| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, 120 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 120 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, abgerundet, ganzrandig, glatt, tiefgrün |
| Frucht: | Samen mit Pappus, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Tief weinrot bis braunrot, körbchenartig bis strahlenförmig, einfach, in Dolden zusammen, reichblühend und zierend |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Wurzeln: | Flachwurzler |
| Boden: | Frische, durchlässige, sandig-lehmige und nährstoffreiche Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: |
Die Helenium cultorum 'Indianersommer' (Sonnenbraut 'Indianersommer') bringt mit einer üppigen leuchtend weinroten bis braunroten Blütenpracht Farbe in jedes grüne Beet. Die robuste und...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, 120 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 120 cm |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, abgerundet, ganzrandig, glatt, tiefgrün |
| Frucht: | Samen mit Pappus, nicht zum Verzehr geeignet |
| Blüte: | Tief weinrot bis braunrot, körbchenartig bis strahlenförmig, einfach, in Dolden zusammen, reichblühend und zierend |
| Blütezeit: | Juli bis August |
| Wurzeln: | Flachwurzler |
| Boden: | Frische, durchlässige, sandig-lehmige und nährstoffreiche Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: | Die Helenium cultorum 'Indianersommer' (Sonnenbraut 'Indianersommer') bringt mit einer üppigen leuchtend weinroten bis braunroten Blütenpracht Farbe in jedes grüne Beet. Die robuste und pflegeleichte Sorte aus der Familie der Korbblütler zieht Bienen und andere Insekten an und eignet sich sehr gut als Schnittstaude. Durch ihre stattliche Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern, können Sie die Sonnenbraut 'Indianersommer' hervorragend als Sichtschutz am Zaun stellen. Diese Sorte kann auch ohne Bedenken hinter kleineren Pflanzen platziert werden. Die Sonnenbraut 'Indianersommer' liebt sonnige Standorte auf frischem Boden im Beet oder auf der Freifläche. In der Staudensichtung wurde dieses Schmuckstück mit 'gut' (*) bewertet. Pflanzen Sie diese sommergrüne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren mit 5 Stück pro Quadratmeter und halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 cm ein. Nehmen Sie einen Rückschnitt abgeblühter Blütenstände bis zu den oberen Stängelblättern vor. Ein Rückschnitt der Stängel bietet sich im Herbst bis Spätherbst an. Die Helenium cultorum 'Indianersommer' ist winterhart bei bis zu -28,8 Grad Celsius. |
- Portrait: Sonnenbraut 'Indianersommer' – ein leuchtender Sommerstar
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk der Sonnenbraut 'Indianersommer'
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Helenium 'Indianersommer'
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über die Sonnenbraut 'Indianersommer'
Die Sonnenbraut 'Indianersommer', botanisch korrekt auch als Helenium x cultorum 'Indianersommer' bezeichnet, ist eine der markantesten und farbintensivsten Stauden für den sommerlichen Garten. Mit ihrer leuchtend weinroten bis braunroten Blütenpracht und einer stattlichen Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern verleiht sie jedem Beet Struktur und Tiefe. Als robuste und pflegeleichte Sorte aus der Familie der Korbblütler erfreut sie nicht nur den Gärtner, sondern zieht auch zahlreiche Insekten an. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, womit sie genau dann ihren großen Auftritt hat, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind. Diese Sorte, die im Handel oft unter der Schreibweise Helenium x cultorum geführt wird, hat sich in der Staudensichtung als gute Sorte bewährt und besticht durch besondere Reichblütigkeit.
Portrait: Sonnenbraut 'Indianersommer' – ein leuchtender Sommerstar
Die Sonnenbraut 'Indianersommer' ist mehr als nur eine Sommerblüherin; sie ist eine Gartenpersönlichkeit mit Präsenz und Ausstrahlung. Ihr Erscheinungsbild ist geprägt von einem aufrechten, horstbildenden und buschigen Wuchs, der ihr ein solides und standfestes Fundament verleiht. Im Folgenden werfen wir einen genaueren Blick auf ihre Herkunft und die charakteristischen Merkmale ihres Wuchses.
Herkunft und Wuchs
Bei der Sonnenbraut 'Indianersommer' handelt es sich um eine gezielt gezüchtete Gartenform, einen sogenannten Cultivar. Der Sortenjahrgang ist 1988 und der Züchter war zur Linden aus Deutschland. Sie entstammt der Art Helenium cultorum, einer Gruppe von Gartenhybriden, die für ihre Farbenpracht und Vitalität bekannt sind. Als Flachwurzler breitet sie ihre Wurzeln nah unter der Oberfläche aus, was bei der Pflanzung und Pflege zu beachten ist. Der horstartige, kompakte Wuchs bildet mit der Zeit dichte Bestände, die sich hervorragend zur Beetgestaltung eignen. Für eine optimale Wirkung werden etwa fünf Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen, was einem Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 Zentimetern entspricht. Diese Pflanzdichte sorgt für einen geschlossenen, üppigen Eindruck, ohne dass sich die einzelnen Pflanzen gegenseitig bedrängen.
Habitus und Charakter
Der Habitus der Helenium cultorum 'Indianersommer' ist ausgesprochen aufrecht und straff. Die Stängel wachsen kerzengerade in die Höhe und verzweigen sich im oberen Bereich, wo sie die Blütendolden tragen. Diese Wuchsform macht sie zu einer idealen Hintergrundpflanze in gemischten Rabatten, wo sie kleineren Stauden den nötigen Rückhalt gibt. Durch ihre Höhe von 120 Zentimetern kann sie sogar als leichter Sichtschutz am Gartenzaun dienen oder hinter niedrigeren Pflanzen platziert werden, ohne dass ihre Blütenpracht verborgen bleibt. Der buschige, horstbildende Charakter verleiht ihr ganzjährig Struktur, auch außerhalb der Blütezeit. Sie ist eine sommergrüne Staude, die im Winter einzieht, aber im Frühjahr zuverlässig wieder austreibt.
Die richtige Standortwahl ist entscheidend für die Gesundheit und Blühfreude der Sonnenbraut 'Indianersommer'. Nur an einem Platz, der ihren Ansprüchen an Licht und Boden gerecht wird, kann sie ihr volles Potenzial entfalten und über viele Jahre hinweg eine zuverlässige Gartenpartnerin sein.
Standort und Boden
Die Ansprüche der Sonnenbraut 'Indianersommer' an ihren Standort sind klar definiert. Bei Beachtung garantiert sie eine üppige Entwicklung. Als typische Präriestaude liebt sie die volle Sonne und einen Boden, der ihre flachen Wurzeln optimal versorgt. Ein falscher Platz kann zu mickrigem Wuchs, geringerer Blütenbildung oder sogar zu Fäulnis führen.
Der ideale Standort für Helenium 'Indianersommer'
Die Sonnenbraut 'Indianersommer' ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin. Ein vollsonniger Standort ist für sie unabdingbar, um die tief weinroten bis braunroten Blüten in voller Intensität auszubilden. Nur bei ausreichend Licht entwickelt sie ihre charakteristische, reich verzweigte Blütenfülle. Ein halbschattiger Platz würde zwar überlebt, doch die Blüten wären weniger zahlreich und die Farben verblasster. Ideal sind daher Süd- oder Westlagen, die den ganzen Tag über von der Sonne beschienen werden. Die Exposition sollte zudem windgeschützt sein, da die hohen Stängel bei starkem Wind etwas anfällig für Knicken sein können, obwohl die Pflanze insgesamt standfest ist. Besonders gut gedeiht sie auf Freiflächen oder in sonnigen Beeten, wo sie ungehindert Licht tanken kann.
Bodenansprüche
Der Boden für die Helenium cultorum 'Indianersommer' sollte frisch, durchlässig, sandig-lehmig und nährstoffreich sein. Frisch bedeutet, dass der Boden gleichmäßig feucht, aber keinesfalls staunass sein darf. Als Flachwurzler reagiert sie empfindlich auf Staunässe, die schnell zu Wurzelfäule führen kann. Eine gute Drainage ist daher essenziell; schwere Lehmböden sollten mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden. Sandig-lehmige Untergründe speichern ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffe, ohne zu vernässen. Der pH-Wert kann im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen. Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, den Boden tiefgründig zu lockern und mit reifem Kompost oder einem anderen organischen Dünger anzureichern, um den Nährstoffbedarf der stark zehrenden Staude zu decken.
Neben dem richtigen Standort sind es vor allem die Blüten und das Blattwerk, die den unverwechselbaren Charakter der Sonnenbraut 'Indianersommer' ausmachen. Ihre Farbenpracht und Textur sind es, die Blicke auf sich ziehen und Insekten anlocken.
Blüte und Blattwerk der Sonnenbraut 'Indianersommer'
Die Attraktivität der Helenium cultorum 'Indianersommer' liegt in der harmonischen Verbindung von auffälliger Blüte und dezentem, aber strukturgebendem Laub. Während die Blüten für spektakuläre Farbakzente sorgen, bildet das Blattwerk den ruhigen, grünen Hintergrund, der die Blüten erst richtig zur Geltung bringt. Beide zusammen schaffen einen visuellen Reiz, der von Hochsommer bis in den frühen Herbst anhält.
Die prachtvolle Blüte
Die Blüten der Sonnenbraut 'Indianersommer' sind ein wahrer Hingucker. Sie erscheinen in tief weinroten bis braunroten Tönen, die je nach Lichteinfall changieren und eine warme, fast samtige Ausstrahlung haben. Die Blütenform ist körbchenartig bis strahlenförmig und einfach, wobei die einzelnen Blütenköpfchen in großen, doldenartigen Zusammenstellungen an den Stängelenden sitzen. Diese Anordnung verleiht der Pflanze eine üppige, reichblühende Erscheinung. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, manchmal sogar bis in den September hinein, wenn verblühte Köpfe regelmäßig entfernt werden. Die Blüten duften nicht nennenswert, locken aber durch ihre Farbe und Form zahlreiche Bienen, Schmetterlinge und andere bestäubende Insekten an. Gaißmayer beschreibt, dass die Sorte 'Indianersommer' mit ihren leuchtenden Rottönen eine phantastische Fernwirkung zeigt, was sie auch für größere Gärten oder Sichtachsen prädestiniert.
Das Laub der Helenium cultorum 'Indianersommer'
Das Blattwerk der Sonnenbraut 'Indianersommer' ist sommergrün, lanzettlich geformt, abgerundet und ganzrandig. Die Blätter sind glatt und von einem tiefen, satten Grün, das einen schönen Kontrast zu den warmen Rottönen der Blüten bildet. Sie sitzen wechselständig an den Stängeln und werden nach oben hin kleiner. Im Herbst zeigt das Laub keine nennenswerte Färbung, bevor es mit dem ersten Frost abstirbt und die Pflanze einzieht. Die Blätter sind ungeteilt und haben eine feste Textur, die der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit Struktur verleiht. Zusammen mit den stabilen Stängeln sorgt das dichte Laub für einen vollen, buschigen Habitus, der das Beet auch in blütenarmen Zeiten gefüllt wirken lässt.
Mit ihrer imposanten Erscheinung und den vielseitigen Eigenschaften findet die Sonnenbraut 'Indianersommer' in unterschiedlichen Gartenbereichen ihren Platz. Ob als Solitär oder in Gemeinschaft – ihre Verwendungsmöglichkeiten sind breit gefächert.
Verwendung im Garten
Die Vielseitigkeit der Helenium cultorum 'Indianersommer' macht sie zu einer wertvollen Bereicherung für nahezu jeden Gartentyp. Von formalen Rabatten bis hin zum naturnahen Präriegarten kann sie ihre Stärken ausspielen. Ihre hohe Wuchshöhe und die leuchtenden Blüten eröffnen gestalterische Möglichkeiten, die über die reine Farbgebung hinausgehen.
Als strukturgebende Beetstaude
In Beeten und Rabatten kommt die Sonnenbraut 'Indianersommer' vor allem als Hintergrund- oder Mittelgrundpflanze zum Einsatz. Baumschule Horstmann nennt für die Sorte die Verwendung in Beet, Freifläche und in Gruppen. Mit ihrer Höhe von 120 Zentimetern gibt sie dem Beet Tiefe und Struktur. Sie eignet sich hervorragend, um größere Flächen zu unterteilen oder als Leitstaude in gemischten Pflanzungen. Durch ihren horstigen Wuchs bildet sie kompakte Gruppen, die auch optisch als Einheit wirken. Ideal ist die Pflanzung in kleinen Tuffs von drei bis fünf Exemplaren, wie in den Basisdaten empfohlen. So entsteht ein kraftvoller Farbblock, der im Hochsommer das Beet dominiert. Auf Freiflächen, etwa in großen Bauerngärten oder Parkanlagen, kann sie auch in größeren Beständen gepflanzt werden, wo sie dann weithin sichtbare Farbteppiche bildet.
Die Sonnenbraut als Schnittpflanze
Die Sonnenbraut 'Indianersommer' ist eine ausgezeichnete Schnittstaude. Stauden Stade nennt für Helenium x cultorum 'Indianersommer' die Eigenschaft als Schnittpflanze. Ihre langen, stabilen Stiele und die haltbaren Blüten machen sie zu einer idealen Wahl für die Vase. Geschnitten werden sollten die Blütenstände, wenn die ersten Einzelblüten im Köpfchen voll geöffnet sind. In der Vase halten sie bei frischem Wasser und regelmäßigem Anschnitt bis zu zehn Tage. Die tiefroten Töne passen wunderbar zu sommerlichen Sträußen und bringen auch ins Haus einen Hauch von Gartenpracht. Für Schnittblumengärten ist sie daher eine unverzichtbare Bereicherung. Zudem fördert das regelmäßige Schneiden verblühter Stängel die Bildung neuer Blüten und verlängert so die Blütezeit im Beet.
Im Naturgarten als Bienenweide
Im naturnahen Garten oder im Präriestil ist die Helenium cultorum 'Indianersommer' eine wertvolle Bienenweide. Stauden Stade führt als zusätzliche Verwendung Bienenweide an. Ihre körbchenartigen Blüten bieten reichlich Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere bestäubende Insekten. Dadurch leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität im Garten. In Kombination mit anderen spätblühenden Stauden und Gräsern entstehen lebendige, ökologisch wertvolle Pflanzengesellschaften, die vom Hochsommer bis in den Herbst hinein Nahrung bieten. Auch in Staudenpflanzungen am Gehölzrand oder in großen Kiesbeeten kann sie eingesetzt werden, wo sie mit ihrer Wildstauden-Ästhetik perfekt harmonisiert.
Die Schönheit der Sonnenbraut 'Indianersommer' kommt besonders in der Gemeinschaft mit passenden Begleitern zur Geltung. Die richtige Kombination kann Kontraste schaffen, Harmonien betonen oder ganz neue Stimmungen erzeugen.
Pflanzpartner für Helenium 'Indianersommer'
Die Wahl der Pflanzpartner ist entscheidend, um die intensive Farbe und die stattliche Erscheinung der Sonnenbraut 'Indianersommer' optimal in Szene zu setzen. Gute Begleiter sollten entweder kontrastierende Formen und Farben einbringen oder ähnliche Standortansprüche teilen, um eine harmonische Pflanzengemeinschaft zu bilden. Die folgenden Empfehlungen basieren auf bewährten Gartenkombinationen.
Klassische Präriekombinationen
In Präriegärten oder naturnahen Pflanzungen fühlt sich die Helenium cultorum 'Indianersommer' in Gesellschaft von Gräsern und anderen spätblühenden Stauden besonders wohl. Gaißmayer nennt für Sonnenbraut allgemein als passende Partner Indianernesseln (Monarda), Sommer-Phlox (Phlox), Kandelaber-Ehrenpreis (Veronicastrum virginicum), Astern (Aster) sowie Gräser wie Rutenhirse (Panicum virgatum), Goldbartgras (Sorghastrum nutans) und Prärie-Bartgras (Andropogon scoparius 'Cairo'). Diese Kombinationen imitieren die Pflanzengesellschaften der nordamerikanischen Prärie und sind nicht nur optisch ansprechend, sondern auch pflegeleicht und insektenfreundlich. Die filigranen Gräser lockern die feste Struktur der Sonnenbraut auf und bringen Bewegung in das Beet, während die Blütenpartner für abwechslungsreiche Farbspiele sorgen.
Konkrete Partnerempfehlungen
Für die Sonnenbraut 'Indianersommer' gibt es einige besonders bewährte Pflanzpartner, die ihre Vorzüge unterstreichen. Gräfin von Zeppelin empfiehlt für Helenium 'Indianersommer' als passende Pflanzpartner Rutenhirsen (Panicum), Rudbeckien (Rudbeckia), Baptisien (Baptisia) und Amsonien (Amsonia). Die gelben oder orangefarbenen Blüten des Sonnenhuts (Rudbeckia) bilden einen warmen Kontrast zu den tiefroten Tönen der Sonnenbraut. Im Gaißmayer-Floristikbeitrag wird Helenium 'Indianersommer' konkret mit Sonnenhut-Sorten (Rudbeckia) 'Herbstsonne', 'Goldball' und 'Goldsturm', der Stauden-Sonnenblume 'Triomphe de Gand' (Helianthus decapetalus), dem Sonnenauge 'Asahi' (Heliopsis helianthoides var. scabra), der Goldrute 'Strahlenkrone' (Solidago) und der Purpur-Rutenhirse 'Shenandoah' (Panicum virgatum) kombiniert. Baptisien und Amsonien bringen mit ihrem bläulichen Laub oder ihren zarten Blüten kühlere Akzente ein und schaffen so eine ausgewogene Farbpalette. Auch die Kombination mit weißblühenden Stauden wie der Prachtkerze (Gaura) oder dem Eisenkraut (Verbena bonariensis) kann sehr reizvoll sein.
Damit die Sonnenbraut 'Indianersommer' über viele Jahre hinweg gesund und blühfreudig bleibt, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen erforderlich. Diese sind nicht aufwendig, aber gezielt eingesetzt, garantieren sie die Vitalität der Staude.
Pflege und Überwinterung
Die Pflege der Helenium cultorum 'Indianersommer' ist vergleichsweise unkompliziert, wenn die grundlegenden Bedürfnisse erfüllt sind. Mit den richtigen Schnittmaßnahmen, einer gelegentlichen Verjüngung und einer angepassten Wasser- und Nährstoffversorgung bleibt sie über Jahre hinweg eine zuverlässige und üppig blühende Gartenstaude.
Schnittmaßnahmen
Ein regelmäßiger Rückschnitt ist für die Sonnenbraut 'Indianersommer' wichtig, um die Blühfreude zu erhalten und die Pflanze gesund zu halten. Verblühte Blütenstände sollten bis zu den oberen Stängelblättern zurückgeschnitten werden. Dies verhindert die Samenbildung und regt die Pflanze an, neue Blütentriebe zu bilden, was die Blütezeit verlängern kann. Im Herbst, etwa im Spätherbst, bietet sich ein Rückschnitt der gesamten Stängel bis knapp über den Boden an. Dieser Rückschnitt dient der Hygiene, da abgestorbenes Pflanzenmaterial entfernt wird, das sonst als Überwinterungsquartier für Schädlinge oder Pilze dienen könnte. Die Staude zieht im Winter komplett ein, sodass von ihr oberirdisch nichts mehr zu sehen ist.
Vermehrung und Verjüngung
Die Vermehrung der Helenium cultorum 'Indianersommer' erfolgt am einfachsten durch Teilung. Baumschule Horstmann gibt an, dass die Pflanze zur Vermehrung im Frühjahr oder Herbst geteilt und neu eingepflanzt werden sollte. Dies dient nicht nur der Vermehrung, sondern auch der Verjüngung der Staude. Gräfin von Zeppelin empfiehlt, Helenium 'Indianersommer' etwa alle vier Jahre aufzunehmen, zu teilen und neu zu pflanzen, um Vitalität und Blühfreude zu erhalten. Ohne diese Verjüngung neigen ältere Horste dazu, von innen heraus zu verkahlen und weniger Blüten zu bilden. Beim Teilen wird der Wurzelballen vorsichtig mit einem Spaten oder einem scharfen Messer in mehrere Teile geteilt, wobei jedes Teilstück mehrere Triebknospen haben sollte. Diese Teilstücke werden dann an einem neuen Standort eingepflanzt und gut angegossen.
Wasser- und Nährstoffversorgung
Die Wasser- und Nährstoffversorgung der Sonnenbraut 'Indianersommer' sollte den Standortbedingungen angepasst sein. An einem frischen, durchlässigen Boden benötigt sie in trockenen Sommerperioden zusätzliche Wassergaben, da Flachwurzler schneller austrocknen. Gießen Sie durchdringend, aber vermeiden Sie Staunässe. Im Frühjahr, zum Austriebsbeginn, ist eine Düngung mit einem organischen Volldünger oder reifem Kompost empfehlenswert. Dies versorgt die Pflanze mit den notwendigen Nährstoffen für das kräftige Wachstum und die üppige Blütenbildung. Eine zweite, leichte Düngung nach der ersten Blüte kann die Nachblüte fördern. Im Winter ist die Staude absolut winterhart und verträgt Temperaturen von bis zu -28,8 Grad Celsius, sodass kein spezieller Winterschutz erforderlich ist.
Hinter der auffälligen Erscheinung der Sonnenbraut 'Indianersommer' verbirgt sich eine interessante Geschichte und einige wissenswerte Details, die ihren Charakter noch besser verstehen lassen.
Wissenswertes über die Sonnenbraut 'Indianersommer'
Die Sonnenbraut 'Indianersommer' ist nicht nur eine optische Bereicherung, sondern trägt auch eine kulturelle und historische Bedeutung in sich. Von ihrer Namensherkunft bis hin zu ihrer Bewertung in Fachkreisen gibt es einige Aspekte, die sie von anderen Stauden abheben und ihre Beliebtheit unter Gartenfreunden erklären.
Geschichte und Bedeutung
Der botanische Name Helenium leitet sich vom griechischen Sonnengott Helios ab. Baumschule Horstmann schreibt, dass die lateinische Bezeichnung Helenium vom griechischen Sonnengott Helios abgeleitet ist, was auch von Gaißmayer bestätigt wird. Dies verweist auf die sonnenliebende Natur der Pflanze und die strahlenförmige Anordnung ihrer Blüten. Die Sorte 'Indianersommer' wurde, wie erwähnt, 1988 von dem deutschen Züchter zur Linden eingeführt. In der Staudensichtung, einer Bewertung von Staudensorten durch Fachleute, hat sich diese Sorte als gut bewährt. Gräfin von Zeppelin hebt hervor, dass sich Helenium 'Indianersommer' in der Staudensichtung als gute Sorte mit besonderer Reichblütigkeit und guter Blütenschmuckwirkung bewährt hat. Zur Giftigkeit gibt es auf den gängigen Anbieterseiten keine expliziten Hinweise, was darauf schließen lässt, dass sie für Mensch und Haustiere als unbedenklich gilt, auch wenn die Samen nicht zum Verzehr geeignet sind. Ihre Früchte sind Samen mit Pappus, die der Windverbreitung dienen, aber in der Gartenpraxis spielt die generative Vermehrung eine untergeordnete Rolle.
| Name Deutsch: | Sonnenbraut 'Indianersommer'. |
| Name Botanisch: | Helenium cultorum 'Indianersommer'. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, buschig, 120 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 120 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, lanzettlich, abgerundet, ganzrandig, glatt, tiefgrün. |
| Frucht: | Samen mit Pappus, nicht zum Verzehr geeignet. |
| Blüte: | Tief weinrot bis braunrot, körbchenartig bis strahlenförmig, einfach, in Dolden zusammen, reichblühend und zierend. |
| Blütezeit: | Juli bis August. |
| Wurzeln: | Flachwurzler. |
| Boden: | Frische, durchlässige, sandig-lehmige und nährstoffreiche Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 5. |
| Eigenschaften: | Die Helenium cultorum 'Indianersommer' (Sonnenbraut 'Indianersommer') bringt mit einer üppigen leuchtend weinroten bis braunroten Blütenpracht Farbe in jedes grüne Beet. Die robuste und pflegeleichte Sorte aus der Familie der Korbblütler zieht Bienen und andere Insekten an und eignet sich sehr gut als Schnittstaude. Durch ihre stattliche Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern, können Sie die Sonnenbraut 'Indianersommer' hervorragend als Sichtschutz am Zaun stellen. Diese Sorte kann auch ohne Bedenken hinter kleineren Pflanzen platziert werden. Die Sonnenbraut 'Indianersommer' liebt sonnige Standorte auf frischem Boden im Beet oder auf der Freifläche. In der Staudensichtung wurde dieses Schmuckstück mit 'gut' (*) bewertet. Pflanzen Sie diese sommergrüne Staude einzeln oder in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Exemplaren mit 5 Stück pro Quadratmeter und halten Sie einen Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 cm ein. Nehmen Sie einen Rückschnitt abgeblühter Blütenstände bis zu den oberen Stängelblättern vor. Ein Rückschnitt der Stängel bietet sich im Herbst bis Spätherbst an. Die Helenium cultorum 'Indianersommer' ist winterhart bei bis zu -28,8 Grad Celsius.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Sonnenbraut 'Indianersommer', botanisch korrekt auch als Helenium x cultorum 'Indianersommer' bezeichnet, ist eine der markantesten und farbintensivsten Stauden für den sommerlichen Garten. Mit ihrer leuchtend weinroten bis braunroten Blütenpracht und einer stattlichen Wuchshöhe von bis zu 120 Zentimetern verleiht sie jedem Beet Struktur und Tiefe. Als robuste und pflegeleichte Sorte aus der Familie der Korbblütler erfreut sie nicht nur den Gärtner, sondern zieht auch zahlreiche Insekten an. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, womit sie genau dann ihren großen Auftritt hat, wenn viele andere Stauden bereits verblüht sind. Diese Sorte, die im Handel oft unter der Schreibweise Helenium x cultorum geführt wird, hat sich in der Staudensichtung als gute Sorte bewährt und besticht durch besondere Reichblütigkeit. Portrait: Sonnenbraut 'Indianersommer' – ein leuchtender SommerstarDie.... |
Pflanz- und Pflegetipps Helenium cultorum 'Indianersommer' / Sonnenbraut 'Indianersommer'
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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