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Alpen Licht-Nelke

Lychnis alpina

Lychnis alpina / Alpen Licht-Nelke mit rosa Blüten in dichter Blütenkugel, Nahaufnahme
Immergrün
Hellpurpur
Sonnig
Mai - Juni
10 - 15 cm
ab 2,75 €
Wuchs: Staude, rosettig, polsterartig, horstbildend, 10 bis 15 cm hoch
Wuchshöhe: 10 - 15 cm
Blatt: Wintergrün, grüne Blattfarbe, lanzettlich
Blüte: Einfache, hellpurpurfarbende Blütenstände, kugelartig, ründlich
Blütezeit: Mai - Juni
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 11 bis 15
Wuchs: Staude, rosettig, polsterartig, horstbildend, 10 bis 15 cm hoch
Wuchshöhe: 10 - 15 cm
Blatt: Wintergrün, grüne Blattfarbe, lanzettlich
Blüte: Einfache, hellpurpurfarbende Blütenstände, kugelartig, ründlich
Blütezeit: Mai - Juni
Wurzeln: Horstbildend
Boden: Frisch, gut durchlässig, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 11 bis 15

Die Alpen-Lichtnelke (Lychnis alpina) ist eine bezaubernde, polsterbildende Staude, die mit ihren leuchtend hellpurpurfarbenen Blüten jeden Steingarten bereichert. Diese heimische Wildstaude gehört zur Familie der Nelkengewächse und überzeugt durch ihre kompakte, nur zehn bis fünfzehn Zentimeter hohe Wuchsform. In den Monaten Mai und Juni verwandelt sie den Garten in ein Blütenmeer.

Portrait der Alpen-Lichtnelke

Die Alpen-Lichtnelke, botanisch Lychnis alpina, ist eine anspruchslose und zugleich äußerst reizvolle Staude für sonnige, mineralische Standorte. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst die Gebirge Europas, wo sie auf kalkarmen, nährstoffarmen Böden gedeiht.

Alpen-Lichtnelke (Lychnis alpina) im Überblick

Die Alpen-Lichtnelke ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die mit ihren rosettig angeordneten, lanzettlichen Blättern einen dichten, polsterartigen Horst bildet. Die wintergrünen Blätter bleiben auch in der kalten Jahreszeit erhalten und setzen grüne Akzente. Die Blüten erscheinen in kugeligen, hellpurpurfarbenen Blütenständen und verströmen einen leichten, angenehmen Duft. Im Handel wird Lychnis alpina häufig auch unter den botanischen Synonymen Silene suecica und Viscaria alpina geführt. Diese Synonyme sind wichtig für die korrekte Bestimmung und den Kauf der Pflanze. Die gesamte Pflanze ist ungiftig und stellt somit keine Gefahr für Haustiere oder Kinder dar.

Wuchs und Eigenschaften

Der Wuchs der Alpen-Lichtnelke ist horstbildend und polsterartig, was sie ideal für flächige Bepflanzungen macht. Sie erreicht eine Höhe von etwa zehn bis fünfzehn Zentimetern und breitet sich durch unterirdische Ausläufer langsam aus. Ihre Wurzeln sind fein und dicht, was der Pflanze eine gute Standfestigkeit verleiht. Die Blätter sind schmal lanzettlich, von frischgrüner Farbe und bleiben auch im Winter erhalten. Diese wintergrüne Eigenschaft macht die Pflanze auch in der kalten Jahreszeit zu einem Blickfang.

Standort und Boden

Damit die Alpen-Lichtnelke ihre volle Schönheit entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Sie bevorzugt sonnige, warme Plätze mit durchlässigem, nicht zu nährstoffreichem Boden.

Ideale Standortbedingungen für Lychnis alpina

Die Alpen-Lichtnelke liebt die volle Sonne. Ein Platz, der mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht am Tag erhält, ist ideal. Die Wildstaude eignet sich besonders für mineralische, nährstoff- und kalkarme Standorte, wie sie im Heidegarten oder im sonnigen Steingarten vorkommen. Sie verträgt keine Staunässe, daher ist eine gute Drainage unerlässlich. In zu schattigen Lagen bleibt die Blüte spärlich und die Pflanze neigt zu Fäulnis.

Bodenansprüche und Vorbereitung

Der Boden sollte frisch, gut durchlässig und neutral im pH-Wert sein. Idealerweise mischt man dem Gartenboden Sand oder feinen Kies bei, um die Durchlässigkeit zu erhöhen. Schwere Lehmböden sollten mit Splitt oder Blähton verbessert werden. Ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 ist optimal. Vor der Pflanzung wird der Boden tief gelockert und von Unkraut befreit, damit sich die zarten Wurzeln gut ausbreiten können. Eine leichte Gabe von Kompost kann die Bodenstruktur verbessern, auf zu viele Nährstoffe sollte jedoch verzichtet werden.

Blüte und Blattwerk der Alpen-Lichtnelke

Die Blütezeit der Alpen-Lichtnelke liegt im späten Frühjahr und frühen Sommer. In dieser Zeit zeigt sie ihre beeindruckenden, hellpurpurfarbenen Blüten, die einen starken Kontrast zum grünen Laub bilden.

Ein blühendes Kleinod im Frühsommer

Von Mai bis Juni erscheinen die einfachen, aber ausdrucksstarken Blüten in kugeligen, bis zu zwei Zentimeter großen Blütenständen. Jede Einzelblüte ist trichterförmig und etwa einen Zentimeter breit. Die Farbe variiert von hellpurpurn bis hin zu magentafarbenen Tönen, die in der Sonne leuchten. Die Blüten locken zahlreiche Insekten an, insbesondere Bienen und Schmetterlinge, die sich an dem reichhaltigen Nektar laben. Die Blütezeit erstreckt sich über mehrere Wochen und sorgt für eine langanhaltende Farbenpracht.

Immergrüne, rote Akzente

Das Laub der Alpen-Lichtnelke ist wintergrün, das heißt, es bleibt auch in den Wintermonaten erhalten und sorgt für Farbe im Garten. Die lanzettlichen Blätter sind etwa zwei bis vier Zentimeter lang und von einem satten, kräftigen Grün. Sie bilden dichte Rosetten, aus denen die Blütenstiele emporwachsen. Nach der Blüte entwickeln sich unscheinbare Kapselfrüchte, die die Samen enthalten. Die Pflanze sät sich an geeigneten Stellen selbst aus und kann so dichte Bestände bilden.

Verwendung im Garten

Die Alpen-Lichtnelke findet vielseitige Verwendung im Garten. Aufgrund ihres kompakten Wuchses und ihrer Anspruchslosigkeit eignet sie sich für verschiedene Gestaltungskonzepte.

Steingarten und Heidebeet

In Steingärten und Heidebeeten kommt die Alpen-Lichtnelke besonders gut zur Geltung. Sie wird häufig als Steingartenpflanze kultiviert und passt perfekt in mineralische, nährstoffarme Umgebungen. Zwischen Felsen und Steinen setzt sie leuchtende Farbtupfer und lockert die harte Optik auf. Zusammen mit anderen Polsterstauden und Gräsern entstehen naturnahe, pflegeleichte Kompositionen.

Beeteinfassung mit Alpen-Lichtnelke

Auch als kleine Beeteinfassung kann die Alpen-Lichtnelke verwendet werden. Am passenden Standort eignet sie sich als niedrige Einfassung für Beete. Ihre dichten Polster bilden eine natürliche Grenze und setzen zarte Akzente entlang von Wegen oder Terrassen. Besonders schön wirkt sie in Kombination mit kleinblättrigen Arten, die ähnliche Standortansprüche haben.

Topfkultur und Kübelbepflanzung

Dank ihres geringen Platzbedarfs eignet sich die Alpen-Lichtnelke auch für die Kultur in Töpfen und Kübeln. Auf Balkonen und Terrassen kann sie in Gefäßen mit guter Drainage gepflanzt werden. Wichtig ist, dass der Topf ein Abzugsloch hat und das Substrat durchlässig ist. Einmal im Frühjahr eine leichte Düngergabe reicht aus. Auch hier sät sich die Pflanze gerne selbst aus und kann über Jahre hinweg Freude bereiten.

Pflanzpartner für Lychnis alpina

Die Wahl der richtigen Pflanzpartner unterstreicht die Schönheit der Alpen-Lichtnelke. Hier sind einige empfehlenswerte Kombinationen.

Harmonische Kombinationen mit ähnlichen Standortansprüchen

Geeignete Begleiter benötigen ebenfalls sonnige, durchlässige und nährstoffarme Bedingungen. Als Pflanzpartner wird die Sand-Nelke (Dianthus arenarius) genannt, die mit ihren weißen, gefransten Blüten einen reizvollen Kontrast bildet. Auch der Schaf-Schwingel (Festuca ovina 'Eisvogel') ist ein passender Partner mit seinen blaugrünen, feinen Halmen. Das Polster-Schleierkraut (Gypsophila repens) ergänzt das Bild mit zartem, weißem Blütenschleier. Die Hauswurz (Sempervivum tectorum var. tectorum) ist eine weitere ideale Begleiterin, die mit ihren sukkulenten Rosetten Struktur und Farbe beisteuert.

Farbkontraste und Texturen

Neben den genannten Partnern eignen sich auch niedrige Gräser wie das Blauschwingelgras (Festuca glauca) mit seiner blauen Färbung. Kombiniert man die Alpen-Lichtnelke mit gelbblühenden Polsterpflanzen wie dem Felsen-Steinkraut (Aurinia saxatilis), entstehen spannende Farbkontraste. Auch weiße, flach wachsende Stauden wie das Sandkraut (Arenaria montana) harmonieren gut. Wichtig ist, dass alle Pflanzen ähnliche Pflegeansprüche haben, um eine dauerhafte Gemeinschaft zu gewährleisten.

Pflege und Überwinterung

Die Alpen-Lichtnelke ist pflegeleicht, dennoch sind einige Maßnahmen zu beachten, um ihre Vitalität zu erhalten.

Bewässerung und Düngung

In Trockenperioden sollte die Pflanze mäßig gegossen werden, jedoch ohne Staunässe zu verursachen. Einmal etabliert, kommt sie mit Trockenheit gut zurecht. Eine Düngung ist kaum nötig, da die Pflanze an nährstoffarme Standorte angepasst ist. Zu viel Stickstoff führt zu weichem, krankheitsanfälligem Wachstum. Einmal im Frühjahr eine sehr geringe Gabe von organischem Dünger, wie Hornspänen, kann das Wachstum fördern, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Rückschnitt und Verjüngung

Nach der Blüte können die verblühten Stängel knapp über dem Laub abgeschnitten werden, um die Pflanze in Form zu halten und eine Selbstaussaat zu kontrollieren. Ein radikaler Rückschnitt ist nicht notwendig. Die Alpen-Lichtnelke ist eher kurzlebig, erhält sich am zusagenden Standort aber durch Selbstaussaat. Um eine Überalterung zu vermeiden, kann man alle drei bis vier Jahre einige der jungen Sämlinge verpflanzen oder die Horste teilen. Dies fördert die Blühfreudigkeit.

Winterschutz für Lychnis alpina

Da die Pflanze winterhart ist, benötigt sie in den meisten Regionen Deutschlands keinen speziellen Winterschutz. Die wintergrünen Blätter sollten jedoch im Herbst nicht zurückgeschnitten werden, da sie die Pflanze vor Kälte schützen. Bei sehr strengen Wintern oder auf exponierten Standorten kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Vlies sinnvoll sein. Staunässe im Winter ist unbedingt zu vermeiden, da sie zu Wurzelfäule führen kann.

Wissenswertes oder Hintergrund zur Alpen-Lichtnelke

Die Alpen-Lichtnelke birgt einige interessante botanische und historische Details.

Historisches und botanische Besonderheiten

Der Name Lychnis stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Lampe“; dies verweist auf die Tatsache, dass die filzigen Blätter einiger Arten früher zur Herstellung von Dochten verwendet wurden. Die Alpen-Lichtnelke ist eine typische Gebirgspflanze, die in den Alpen, aber auch in Skandinavien vorkommt. Sie ist eng verwandt mit anderen Lichtnelken-Arten, die sich durch ihre leuchtenden Blüten auszeichnen. In der traditionellen Volksmedizin wurde die Pflanze aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt, heute spielt sie jedoch vor allem als Zierpflanze eine Rolle.

Name Deutsch: Alpen Lichtnelke.
Name Botanisch: Lychnis alpina.
Wuchs: Staude, rosettig, polsterartig, horstbildend, 10 bis 15 cm hoch.
Wuchshöhe: 10 - 15 cm.
Blatt: Wintergrün, grüne Blattfarbe, lanzettlich.
Blüte: Einfache, hellpurpurfarbende Blütenstände, kugelartig, ründlich.
Blütezeit: Mai - Juni.
Wurzeln: Horstbildend.
Boden: Frisch, gut durchlässig, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 11 bis 15.
Detaillierte Beschreibung:

Die Alpen-Lichtnelke (Lychnis alpina) ist eine bezaubernde, polsterbildende Staude, die mit ihren leuchtend hellpurpurfarbenen Blüten jeden Steingarten bereichert. Diese heimische Wildstaude gehört zur Familie der Nelkengewächse und überzeugt durch ihre kompakte, nur zehn bis fünfzehn Zentimeter hohe Wuchsform. In den Monaten Mai und Juni verwandelt sie den Garten in ein Blütenmeer.

Portrait der Alpen-Lichtnelke

Die Alpen-Lichtnelke, botanisch Lychnis alpina, ist eine anspruchslose und zugleich äußerst reizvolle Staude für sonnige, mineralische Standorte. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst die Gebirge Europas, wo sie auf kalkarmen, nährstoffarmen Böden gedeiht.

Alpen-Lichtnelke (Lychnis alpina) im Überblick

Die Alpen-Lichtnelke ist eine ausdauernde,....

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Wuchsendhöhe
10 - 15 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Hellpurpur

Blütezeit
Mai - Juni

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21.07.2025

wild und wunderbar für den Naturgarten!

Toll für den Steingarten, zuverläsig, top.

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Pflanz- und Pflegetipps Lychnis alpina / Alpen Lichtnelke

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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