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Grasstern 'Alba'

Rhodohypoxis baurii 'Alba'

Rhodohypoxis baurii 'Alba' (Grasstern 'Alba') mit weißen, sternförmigen Blüten und schmalen, grasartigen Blättern
Rhodohypoxis baurii 'Alba' / Grasstern 'Alba' im Topf, weiße sternförmige Blüten und grasartige grüne Blätter, P9
Rhodohypoxis baurii 'Alba' (Grasstern 'Alba') mit weißen, sternförmigen Blüten und schmalen, grasartigen Blättern
Rhodohypoxis baurii 'Alba' / Grasstern 'Alba' im Topf, weiße sternförmige Blüten und grasartige Blätter
Sommergrün
Reinweiß
Sonnig
Juni - August
bis zu 10 cm
ab 6,25 €
Wuchs: Staude, kriechend, teppichartig, bodendeckend, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 10 cm
Blatt: Sommergrün, lineal, grün
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Reinweiß, einfach, sternförmig, strahlenartig, meist einblütig
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Trockener bis frischer und normal durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 25 bis 30
Wuchs: Staude, kriechend, teppichartig, bodendeckend, horstbildend
Wuchshöhe: bis zu 10 cm
Blatt: Sommergrün, lineal, grün
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet
Blüte: Reinweiß, einfach, sternförmig, strahlenartig, meist einblütig
Blütezeit: Juni bis August
Wurzeln: Rhizome
Boden: Trockener bis frischer und normal durchlässiger Untergrund
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 25 bis 30

Der Grasstern 'Alba', botanisch Rhodohypoxis baurii 'Alba', ist eine bezaubernde Staude, die mit ihren reinweißen, sternförmigen Blüten von Juni bis August einen sommerlichen Teppich bildet. Diese horstbildende Pflanze stammt ursprünglich aus Südafrika und besticht durch ihren kriechenden, teppichartigen Wuchs, der sie zu einem idealen Bodendecker für sonnige Lagen macht. Mit einer Wuchshöhe von nur wenigen Zentimetern und einer Pflanzdichte von 25 bis 30 Pflanzen pro Quadratmeter eignet sie sich perfekt für die Bepflanzung von Steingärten, Trockenmauern oder als Unterpflanzung für höhere Stauden. Ihre linealen, grünen Blätter sind sommergrün und bilden einen schönen Kontrast zu den strahlend weißen Blüten, die meist einzeln erscheinen und eine strahlenartige Form aufweisen. Die Kapselfrüchte, die nach der Blüte gebildet werden, sind nicht zum Verzehr geeignet, aber dennoch ein interessantes botanisches Detail. Insgesamt ist der Grasstern 'Alba' eine robuste und dennoch zierliche Bereicherung für jeden Garten, der sonnige und durchlässige Standorte zu bieten hat.

Grasstern 'Alba': Ein südafrikanisches Kleinod im Steingarten

Der Grasstern 'Alba' ist eine Staude, die durch ihre bescheidene Größe und ihre auffällige Blütenpracht besticht. Als Mitglied der Gattung Rhodohypoxis bringt sie exotischen Charme in mitteleuropäische Gärten, ohne dabei allzu anspruchsvoll zu sein. Ihre Anpassungsfähigkeit an trockene bis frische Böden macht sie zu einer vielseitigen Wahl für verschiedene Gartenbereiche. In diesem Portrait erfahren Sie mehr über die Herkunft, den Wuchs und die besonderen Eigenschaften dieser reizvollen Pflanze.

Herkunft und Wuchsform des Grassterns

Die Heimat des Grassterns 'Alba' liegt in den gebirgigen Regionen Südafrikas, wo sie in felsigen, sonnigen Lagen gedeiht. Diese Herkunft erklärt ihre Vorliebe für durchlässige Böden und volle Sonne. Der Wuchs dieser Staude ist kriechend und teppichartig, wodurch sie sich ideal als Bodendecker eignet. Sie bildet dichte Horste, die sich langsam ausbreiten und so einen geschlossenen Pflanzenteppich formen. Die Rhizome, also die unterirdischen Speicherorgane, ermöglichen es der Pflanze, Nährstoffe und Wasser zu speichern, was ihr hilft, Trockenperioden zu überstehen. Diese Wuchsform macht den Grasstern 'Alba' besonders geeignet für die Bepflanzung von Flächen, die schnell begrünt werden sollen, ohne dass hohe Pflanzen das Bild dominieren. Mit einer Pflanzdichte von 25 bis 30 Exemplaren pro Quadratmeter lässt sich innerhalb einer Vegetationsperiode ein dichter, blühender Teppich erzielen. Die horstbildende Eigenschaft sorgt dafür, dass die Pflanze kompakt bleibt und nicht unkontrolliert wuchert, was die Pflege erleichtert.

Blütezeit und Wuchshöhe

Die Blütezeit des Grassterns 'Alba' erstreckt sich von Juni bis August, also über den gesamten Hochsommer. In dieser Zeit öffnen sich unzählige reinweiße, sternförmige Blüten, die meist einzeln an kurzen Stielen sitzen. Die strahlenartige Form der Blüten verleiht ihnen einen lebendigen Charakter, der besonders in der Sonne zur Geltung kommt. Die Wuchshöhe dieser Staude beträgt nur etwa fünf bis zehn Zentimeter, was sie zu einer ausgesprochen niedrigen Pflanze macht. Diese geringe Höhe, kombiniert mit dem teppichartigen Wuchs, prädestiniert sie für die Verwendung in vorderen Beetbereichen, in Steingärten oder als Einfassungspflanze. Trotz ihrer Zierlichkeit ist der Grasstern 'Alba' robust und kann auch an exponierten Standorten gut gedeihen, solange der Boden durchlässig ist. Die lange Blütezeit sorgt für eine anhaltende Farbwirkung im Garten, die durch das sommergrüne, lineale Laub unterstützt wird. Nach der Blüte bilden sich Kapselfrüchte, die zwar nicht essbar sind, aber botanisches Interesse wecken.

Nachdem wir den Grasstern 'Alba' in seinem Wesen kennengelernt haben, ist es wichtig, die richtigen Standortbedingungen zu schaffen, damit er seine volle Pracht entfalten kann. Ein optimaler Platz im Garten ist entscheidend für Gesundheit und Blühfreude dieser südafrikanischen Staude.

Ideale Standortbedingungen für eine gesunde Entwicklung

Der Erfolg beim Anbau des Grassterns 'Alba' hängt maßgeblich von der Wahl des richtigen Standorts ab. Als Kind der südafrikanischen Gebirge hat diese Staude spezifische Anforderungen an Licht, Boden und Exposition, die beachtet werden müssen, um lange Freude an ihr zu haben. Ein sonniger Platz mit guter Drainage ist hierbei der Schlüssel zum Gedeihen.

Der optimale Standort für Rhodohypoxis baurii 'Alba'

Der Grasstern 'Alba' benötigt einen vollsonnigen Standort, um optimal zu wachsen und reichlich zu blühen. In halbschattigen Lagen würde die Blütenbildung nachlassen und der Wuchs könnte lückig werden. Ideal sind Südlagen, die über den Tag hinweg viel Sonnenlicht erhalten, wie sie beispielsweise in Steingärten, an Trockenmauern oder auf sonnigen Hängen zu finden sind. Die Exposition sollte windgeschützt sein, um die zarten Blüten vor starken Böen zu schützen, allerdings ist eine gute Luftzirkulation wichtig, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. In Regionen mit strengen Wintern ist ein Schutz vor Kahlfrost empfehlenswert, da die Rhizome empfindlich auf extreme Kälte ohne Schneedecke reagieren können. Ein sonniger Platz an einer Hauswand oder in einem nach Süden ausgerichteten Beet bietet oft die idealen Bedingungen. Für Rhodohypoxis baurii 'Alba' ist es zudem wichtig, dass der Standort vor Winternässe geschützt ist, da Staunässe im Winter zu Fäulnis führen kann. Daher eignen sich leicht erhöhte Lagen oder Hänge, wo Wasser gut abfließen kann, besonders gut.

Bodenansprüche und Drainage

Der Boden für den Grasstern 'Alba' sollte trocken bis frisch und normal durchlässig sein. Schwere, lehmige Böden sind ungeeignet, da sie zu Staunässe neigen, die die Rhizome faulen lassen kann. Ideal ist ein sandig-lehmiger Untergrund mit guter Drainage, der überschüssiges Wasser schnell ableitet. Der pH-Wert des Bodens sollte neutral sein, also im Bereich von 6,5 bis 7,5 liegen, um die Nährstoffaufnahme zu optimieren. Um die Durchlässigkeit zu verbessern, kann bei Bedarf Sand oder feiner Kies in den Boden eingearbeitet werden. Eine Drainageschicht aus Kies oder Splitt am Pflanzlochgrund hilft zusätzlich, Staunässe zu vermeiden. Der Grasstern 'Alba' verträgt auch kurze Trockenperioden gut, dank seiner Rhizome, die Wasser speichern können. Allerdings sollte der Boden nicht dauerhaft austrocknen, besonders während der Blütezeit, da sonst die Blütenbildung leidet. Ein normal durchlässiger Boden mit neutralem pH-Wert und Schutz vor Winternässe ist daher entscheidend für eine gesunde Entwicklung. Regelmäßiges Lockern des Bodens im Frühjahr fördert zudem die Belüftung und unterstützt das Wachstum.

Mit dem richtigen Standort im Rücken können wir uns nun den ästhetischen Qualitäten des Grassterns 'Alba' widmen. Seine Blüten und Blätter sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch charakteristisch für diese besondere Staude.

Blütenpracht und Laubwerk des Grassterns 'Alba'

Die Attraktivität des Grassterns 'Alba' liegt in der harmonischen Verbindung seiner reinweißen Blüten mit dem zarten, grünen Laub. Beide Elemente tragen dazu bei, dass diese Staude über den Sommer hinweg ein Highlight im Garten ist. Die Details von Blütenform und Blattstruktur verdienen eine genauere Betrachtung.

Die reinweißen Sterne von Rhodohypoxis

Die Blüten des Grassterns 'Alba' sind reinweiß, einfach, sternförmig und strahlenartig. Jede Blüte besteht aus sechs schmalen Blütenblättern, die sternförmig angeordnet sind und einen Durchmesser von etwa zwei bis drei Zentimetern erreichen. Die strahlenartige Form entsteht durch die leicht nach außen gebogenen Blütenblätter, die das Sonnenlicht einfangen und reflektieren. Meist erscheinen die Blüten einzeln, also einblütig, an kurzen Stielen, die direkt aus dem Laub herauswachsen. Diese Einzelblüten stehen in dichten Gruppen zusammen, sodass der gesamte Horst während der Blütezeit wie mit weißen Sternen übersät wirkt. Die Blüten duften nicht nennenswert, bestechen aber durch ihre klare, leuchtende Farbe, die sich besonders gut vor dunklem Hintergrund oder in Kombination mit anderen Pastelltönen abhebt. Die lange Blütezeit von Juni bis August sorgt für eine anhaltende Präsenz im Garten. Nach der Blüte bilden sich unscheinbare Kapselfrüchte, die die Samen enthalten und botanisches Interesse bieten, auch wenn sie nicht dekorativ im herkömmlichen Sinne sind.

Das lineale, sommergrüne Blattwerk

Das Laub des Grassterns 'Alba' ist sommergrün, lineal und grün. Die Blätter sind schmal und grasartig, mit einer Länge von etwa fünf bis zehn Zentimetern und einer Breite von nur wenigen Millimetern. Sie wachsen aufrecht oder leicht bogig aus den Rhizomen und bilden dichte Büschel, die den teppichartigen Wuchs unterstützen. Die lineale Form verleiht der Pflanze einen feinen, strukturierten Charakter, der auch außerhalb der Blütezeit attraktiv ist. Die grüne Farbe ist frisch und lebendig, bildet einen schönen Kontrast zu den weißen Blüten und unterstreicht deren Leuchtkraft. Im Herbst verfärbt sich das Laub nicht spektakulär, sondern welkt allmählich ab, nachdem die Pflanze ihre Energien in die Rhizome zurückgezogen hat. Diese sommergrüne Eigenschaft bedeutet, dass der Grasstern 'Alba' im Winter oberirdisch abstirbt und im Frühjahr neu austreibt. Das lineale Blattwerk ist zudem relativ unempfindlich gegenüber Schädlingen und Krankheiten, was die Pflege erleichtert. Insgesamt trägt das Laub wesentlich zum Charme dieser Staude bei, indem es eine dauerhafte, grüne Basis für die spektakulären Blüten bildet.

Nach der Betrachtung der ästhetischen Merkmale stellt sich die Frage, wie der Grasstern 'Alba' am besten im Garten eingesetzt werden kann. Seine vielseitigen Eigenschaften eröffnen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Garten

Der Grasstern 'Alba' ist aufgrund seines niedrigen, teppichartigen Wuchses und seiner langen Blütezeit ein vielseitiger Gartenbewohner. Ob im Steingarten, als Unterpflanzung oder im Kübel – diese Staude findet in vielen Bereichen einen Platz. Die folgenden Unterabschnitte zeigen konkrete Verwendungsbereiche auf.

Als teppichartiger Bodendecker im Steingarten

Eine der klassischen Verwendungen für den Grasstern 'Alba' ist die als teppichartig bodendeckende Staude im Steingarten. Hier kann sie Flächen zwischen Steinen oder auf sonnigen Hängen bedecken und so Unkrautwuchs unterdrücken. Ihr kriechender Wuchs bildet dichte Matten, die erosionsgefährdete Bereiche stabilisieren können. Im Steingarten kommt die weiße Blütenpracht besonders gut zur Geltung, da sie sich vor dem neutralen Hintergrund der Steine abhebt. Die geringe Wuchshöhe von nur wenigen Zentimetern sorgt dafür, dass die Pflanze nicht überwuchert wird und ihre zarte Schönheit erhalten bleibt. Ideal ist die Pflanzung in Gruppen von 25 bis 30 Pflanzen pro Quadratmeter, um schnell einen geschlossenen Teppich zu erreichen. Der Grasstern 'Alba' eignet sich auch für die Bepflanzung von Trockenmauern, wo er in Fugen oder auf Mauerkronen gepflanzt werden kann und mit seinen weißen Blüten einen malerischen Anblick bietet. Diese Verwendung nutzt die natürliche Vorliebe der Pflanze für durchlässige Böden und volle Sonne optimal aus.

Zwischen Polsterstauden und flachen Bodendeckern

Der Grasstern 'Alba' kann hervorragend zwischen Polsterstauden oder flache Bodendecker gesetzt werden, um Lücken zu füllen und ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. In solchen Pflanzungen dient er als verbindendes Element, das mit seinen weißen Blüten Akzente setzt und die Farbpalette auflockert. Geeignete Nachbarn sind beispielsweise niedrige Polsterphlox (Phlox subulata), Steinbrech (Saxifraga) oder Fetthennen (Sedum), die ähnliche Standortansprüche haben. Durch die Kombination mit anderen flachen Bodendeckern entsteht ein lebendiges Mosaik aus Texturen und Farben, das über den Sommer hinweg attraktiv bleibt. Der Grasstern 'Alba' profitiert in solchen Gemeinschaftspflanzungen von der gegenseitigen Beschattung der Wurzeln, die den Boden kühl und feucht hält. Diese Verwendung eignet sich besonders für Vordergrundbepflanzungen in Staudenbeeten oder entlang von Wegrändern. Die horstbildende Eigenschaft sorgt dafür, dass die Pflanze ihre Form behält und nicht von kräftigeren Nachbarn verdrängt wird. So trägt sie zu einer dauerhaften und pflegeleichten Bepflanzung bei.

Die Verwendung von Grasstern 'Alba' als Kübelpflanze

Für Terrassen, Balkone oder kleine Gärten ist der Grasstern 'Alba' auch als Kübelpflanze geeignet. In flachen Schalen oder Töpfen mit guter Drainage kann er seine teppichartige Wuchsform entfalten und über den Sommer hinweg mit weißen Blüten bezaubern. Wichtig ist ein sonniger Standort und ein durchlässiges Substrat, beispielsweise eine Mischung aus Blumenerde und Sand. Die Kübelpflanzung erlaubt es, die Staude flexibel zu positionieren und auch an Stellen zu platzieren, wo der Gartenboden ungeeignet ist. Im Winter sollte der Kübel frostfrei, aber kühl und trocken überwintert werden, um die Rhizome vor Nässe und Kälte zu schützen. Diese Verwendung eignet sich besonders für Menschen mit begrenztem Platz oder für die Gestaltung von Tischarrangements. Der Grasstern 'Alba' kann auch in Kombination mit anderen niedrigen Stauden im Kübel gepflanzt werden, um miniaturisierte Gartenlandschaften zu schaffen. Regelmäßiges Gießen und gelegentliches Düngen während der Wachstumsphase sorgen für eine üppige Blüte.

Um den Garten noch reizvoller zu gestalten, lohnt es sich, passende Begleitpflanzen für den Grasstern 'Alba' auszuwählen. Die richtigen Pflanzpartner unterstreichen seine Schönheit und schaffen ein harmonisches Ensemble.

Harmonische Pflanzpartner für Rhodohypoxis baurii 'Alba'

Die Wahl der richtigen Begleitstauden kann die Wirkung des Grassterns 'Alba' im Garten erheblich steigern. Durch gezielte Kombinationen entstehen lebendige Bilder, die über die reine Blütenpracht hinausgehen. Die folgenden Vorschläge basieren auf ähnlichen Standortansprüchen und ästhetischen Gesichtspunkten.

Begleitstauden für einen sommerlichen Teppich

Für einen sommerlichen Blütenteppich eignen sich besonders Stauden, die ebenfalls sonnige und durchlässige Standorte bevorzugen. Ein idealer Partner ist das Blaukissen (Aubrieta), das mit seinen violetten, rosa oder weißen Blüten im Frühjahr blüht und so eine zeitliche Staffelung ermöglicht. Auch der Polster-Thymian (Thymus praecox) passt gut, da er mit seinen duftenden, kleinen Blättern und rosa Blüten einen schönen Kontrast bildet. Der Grasstern 'Alba' kann zudem mit dem Silberwurz (Dryas octopetala) kombiniert werden, der weiße Blüten und silbriges Laub bietet und ähnliche Bodenansprüche hat. Diese Kombinationen nutzen die teppichartig bodendeckende Eigenschaft des Grassterns, um dichte, farbenfrohe Flächen zu schaffen. Durch die Mischung verschiedener Blütenfarben und -formen entsteht ein lebendiges Mosaik, das Insekten anlockt und den Garten bereichert. Die Begleitstauden sollten ähnlich niedrig sein, um den Grasstern 'Alba' nicht zu überwuchern, und ebenfalls trockenheitsverträglich sein.

Kombinationen mit Grasstern 'Alba' im Miniaturformat

Für feinere, miniaturisierte Pflanzungen eignen sich besonders zierliche Stauden, die den niedrigen Wuchs des Grassterns 'Alba' unterstreichen. Die Zwerg-Glockenblume (Campanula cochleariifolia) mit ihren blauen, glockenförmigen Blüten ist eine ausgezeichnete Wahl, da sie ähnliche Standortbedingungen schätzt. Auch der Teppich-Sedum (Sedum acre) mit seinen gelben Blüten und sukkulenten Blättern ergibt eine reizvolle Kombination, die Trockenheit gut verträgt. Für Rhodohypoxis baurii 'Alba' sind zudem Polsterstauden wie der Steinbrech (Saxifraga arendsii) geeignet, die mit ihren rosa oder weißen Blüten einen harmonischen Farbklang erzeugen. Diese Miniaturkombinationen eignen sich besonders für Steingärten, Trogbepflanzungen oder Vordergrundbereiche in Beeten. Sie schaffen ein dichtes, abwechslungsreiches Bild, das den ganzen Sommer über attraktiv bleibt. Die Auswahl sollte stets die Durchlässigkeit des Bodens und den Sonnenbedarf berücksichtigen, um allen Pflanzen optimale Bedingungen zu bieten.

Damit der Grasstern 'Alba' und seine Begleiter lange gesund bleiben, sind einige Pflegemaßnahmen erforderlich. Richtiges Gießen, Düngen und Überwintern tragen wesentlich zum Erfolg bei.

Pflegehinweise für eine langlebige Pflanze

Obwohl der Grasstern 'Alba' als robust gilt, profitiert er von gezielter Pflege, die seine Vitalität und Blühfreude fördert. Von der Wasserversorgung bis zur Überwinterung gibt es einige Punkte zu beachten, um diese Staude optimal zu unterstützen.

Gießen und Düngen im Jahresverlauf

Der Grasstern 'Alba' benötigt während der Wachstums- und Blütezeit regelmäßige, aber mäßige Wassergaben. Der Boden sollte gleichmäßig feucht, aber nicht nass gehalten werden, da Staunässe zu Wurzelfäule führen kann. In trockenen Perioden, besonders im Hochsommer, ist zusätzliches Gießen empfehlenswert, um die Blütenbildung nicht zu beeinträchtigen. Gedüngt werden sollte sparsam, am besten im Frühjahr mit einem organischen Volldünger oder Kompost, der in den Boden eingearbeitet wird. Übermäßiges Düngen kann zu weichem, anfälligem Wuchs führen und die Blütenbildung reduzieren. Eine zweite, leichte Düngergabe nach der ersten Blüte kann die Pflanze unterstützen, weitere Blüten zu treiben. Im Herbst sollte das Gießen allmählich reduziert werden, um die Pflanze auf die Ruhephase vorzubereiten. Diese Maßnahmen helfen, den Grasstern 'Alba' gesund und blühfreudig zu halten.

Der Rückschnitt von Grasstern 'Alba'

Ein Rückschnitt ist beim Grasstern 'Alba' in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze kompakt wächst und nach der Blüte von selbst einzieht. Allerdings kann es sinnvoll sein, verblühte Blütenstände zu entfernen, um die Samenbildung zu verhindern und die Pflanze zu einer Nachblüte anzuregen. Dies geschieht einfach durch Auszupfen oder Abschneiden der alten Blüten. Im Spätherbst, nachdem das Laub abgestorben ist, kann die Staude bodennah zurückgeschnitten werden, um Platz für den Neuaustrieb im Frühjahr zu schaffen. Dieser Rückschnitt hilft auch, eventuelle Krankheitserreger zu entfernen. Bei der Verwendung als Bodendecker kann gelegentlich ein leichtes Auslichten erforderlich sein, um die Horste luftig zu halten und Pilzbefall vorzubeugen. Der Rückschnitt sollte mit sauberem, scharfem Werkzeug erfolgen, um Quetschungen zu vermeiden. So bleibt der Grasstern 'Alba' ansehnlich und vital.

Überwinterung und Vermehrung

Die Überwinterung des Grassterns 'Alba' erfordert etwas Aufmerksamkeit, da die Rhizome empfindlich auf Kälte und Nässe reagieren. In Regionen mit milden Wintern kann die Pflanze im Freien bleiben, sofern der Boden durchlässig ist und Schutz vor Winternässe gewährleistet ist. Ein Winterschutz beziehungsweise Sonnenschutz bei Kahlfrost ist an optimalen Standorten empfehlenswert, beispielsweise durch eine Abdeckung mit Reisig oder Laub. In kälteren Gebieten sollte die Staude frostfrei, aber kühl und trocken überwintert werden, etwa in einem ungeheizten Gewächshaus oder Keller. Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Teilung der Rhizome im Frühjahr oder Herbst. Dazu wird die Pflanze ausgegraben, die Rhizome vorsichtig geteilt und die Teilstücke an neuen Standorten eingepflanzt. Diese Methode erhält die Sorteneigenschaften und führt schnell zu neuen, blühfähigen Pflanzen. Eine Aussaat ist möglich, aber weniger verbreitet, da sie länger dauert und die Sortenreinheit nicht garantiert. Mit diesen Maßnahmen lässt sich der Grasstern 'Alba' erfolgreich über viele Jahre kultivieren.

Abschließend lohnt ein Blick auf die botanischen und kulturellen Hintergründe des Grassterns 'Alba'. Diese Informationen runden das Bild dieser faszinierenden Staude ab.

Wissenswertes über den Grasstern 'Alba'

Über die rein gärtnerischen Aspekte hinaus gibt es interessante Details zur Botanik und Kulturgeschichte des Grassterns 'Alba'. Diese Kenntnisse vertiefen das Verständnis für diese besondere Pflanze und ihre Rolle im Garten.

Botanische Besonderheiten und Kulturgeschichte

Der botanische Name Rhodohypoxis baurii 'Alba' setzt sich aus den griechischen Wörtern "rhodon" (Rose) und "hypoxis" (eine andere Pflanzengattung) zusammen, was auf die rosenähnliche Blütenform hindeutet, obwohl die Sorte 'Alba' reinweiß blüht. Die Art baurii ist nach dem deutschen Botaniker Karl Baur benannt, der im 19. Jahrhundert in Südafrika forschte. Der Grasstern gehört zur Familie der Hypoxidaceae und ist damit verwandt mit anderen südafrikanischen Zwiebel- und Knollenpflanzen. Die Sorte 'Alba' wurde selektiert, um die weiße Blütenfarbe zu betonen, und ist im deutschen Staudenverzeichnis als eigenständige Kulturform verzeichnet. Giftig ist die Pflanze nicht, was sie auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich macht. In ihrer Heimat Südafrika wächst sie in Höhenlagen bis zu 3000 Metern, was ihre Kältetoleranz erklärt, solange die Bedingungen trocken sind. Die Kulturgeschichte in Europa reicht bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück, als sie als exotische Rarität in botanischen Gärten eingeführt wurde. Heute ist sie eine beliebte Staude für Steingärten und trockenheitsverträgliche Bepflanzungen, die mit ihrer zarten Erscheinung begeistert.

Name Deutsch: Grasstern 'Alba'.
Name Botanisch: Rhodohypoxis baurii 'Alba'.
Wuchs: Staude, kriechend, teppichartig, bodendeckend, horstbildend.
Wuchshöhe: bis zu 10 cm.
Blatt: Sommergrün, lineal, grün.
Frucht: Kapselfrucht, nicht zum Verzehr geeignet.
Blüte: Reinweiß, einfach, sternförmig, strahlenartig, meist einblütig.
Blütezeit: Juni bis August.
Wurzeln: Rhizome.
Boden: Trockener bis frischer und normal durchlässiger Untergrund.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 25 bis 30.
Detaillierte Beschreibung:

Der Grasstern 'Alba', botanisch Rhodohypoxis baurii 'Alba', ist eine bezaubernde Staude, die mit ihren reinweißen, sternförmigen Blüten von Juni bis August einen sommerlichen Teppich bildet. Diese horstbildende Pflanze stammt ursprünglich aus Südafrika und besticht durch ihren kriechenden, teppichartigen Wuchs, der sie zu einem idealen Bodendecker für sonnige Lagen macht. Mit einer Wuchshöhe von nur wenigen Zentimetern und einer Pflanzdichte von 25 bis 30 Pflanzen pro Quadratmeter eignet sie sich....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 10 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Reinweiß

Blütezeit
Juni - August

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27.07.2025

Wunderschöne Pflanzen

Elegante, weiße Blüten auf zierlichen Halmen, eine schöne Ergänzung für Steingärten.

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Pflanz- und Pflegetipps Rhodohypoxis baurii 'Alba' / Grasstern 'Alba'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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