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Japan-Wiesenknopf 'Alba'

Sanguisorba obtusa 'Alba'

Sanguisorba obtusa 'Alba' (Japan-Wiesenknopf 'Alba') mit cremeweißen, fadenförmigen Blütenähren und grünem Laub
Sommergrün
Weiß
Sonnig-halbschattig
Juni - August
bis zu 70 cm
ab 5,95 €
Wuchs: Blütenstaude, aufrecht, horstbildend, bis 70 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, graugrün
Frucht: Unscheinbar
Blüte: Weiß, ährenförmig, unscheinbar, unbedeutend
Blütezeit: Juli bis September
Boden: Frische bis feuchte Untergründe, normal durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 4 bis 6
Wuchs: Blütenstaude, aufrecht, horstbildend, bis 70 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Blatt: Sommergrün, gefiedert, graugrün
Frucht: Unscheinbar
Blüte: Weiß, ährenförmig, unscheinbar, unbedeutend
Blütezeit: Juli bis September
Boden: Frische bis feuchte Untergründe, normal durchlässig, kalkarm
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 4 bis 6

Der Japan-Wiesenknopf 'Alba', botanisch Sanguisorba obtusa 'Alba', ist eine faszinierende Blütenstaude, die mit ihrer eleganten, aufrechten und horstbildenden Wuchsform sowie den ungewöhnlichen Blütenständen besticht. Diese Sorte der Art Sanguisorba obtusa bringt eine besondere Leichtigkeit in den Garten, insbesondere durch ihre reinweißen, ährenförmigen Blüten, die von Juli bis September den Betrachter erfreuen. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 70 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für die mittlere Ebene in Staudenbeeten und verleiht naturnahen Pflanzungen eine strukturgebende Note. Ihre graugrünen, gefiederten Blätter unterstreichen den filigranen Charakter dieser Staude, die vor allem an frischen bis feuchten Standorten in sonniger bis halbschattiger Lage ihre volle Schönheit entfaltet.

Portrait des Japan-Wiesenknopf 'Alba'

Dieser Abschnitt beleuchtet die grundlegenden Eigenschaften und die Herkunft dieser bemerkenswerten Staude. Der Japan-Wiesenknopf 'Alba' ist eine ausdauernde, sommergrüne Pflanze, die durch ihre zurückhaltende Eleganz überzeugt. Im Gegensatz zu vielen anderen Stauden mit auffälligen Blütenköpfen setzt sie auf subtile Reize, die bei näherer Betrachtung umso faszinierender wirken. Ihre Blüten sind zwar klein und unscheinbar, doch gerade diese Bescheidenheit macht sie zu einem wertvollen Gestaltungselement in modernen Gärten, wo sie als Ruhepol und Strukturgeber fungiert.

Herkunft und Habitus

Die Art Sanguisorba obtusa stammt, wie der deutsche Name bereits verrät, ursprünglich aus Japan. Dort wächst sie in feuchten Wiesen und an Gehölzrändern, wo sie sich an die lokalen Klimabedingungen angepasst hat. Die Sorte 'Alba' hebt sich durch ihre reinweiße Blütenfarbe von der Art ab, die oft rosa oder rötliche Töne aufweist. Der Habitus der Pflanze ist charakteristisch aufrecht und horstbildend, was bedeutet, dass sie kompakte, dichte Büschel bildet, ohne sich aggressiv auszubreiten. Dies macht sie zu einer gut kontrollierbaren Staude, die auch in kleineren Gärten oder klar definierten Beeten problemlos eingesetzt werden kann. Die Wurzeln sind normal entwickelt und sorgen für eine gute Verankerung im Boden, ohne tiefgreifend oder invasiv zu wirken.

Wuchs und Höhe

Mit einer maximalen Höhe von 70 Zentimetern gehört der Japan-Wiesenknopf 'Alba' zu den mittelhohen Stauden. Dieser Wuchs ermöglicht es, sie sowohl im Vordergrund als auch in der Mitte von Beeten zu platzieren, wo sie andere Pflanzen nicht überwuchert, sondern harmonisch ergänzt. Die aufrechte Haltung verleiht der Pflanze eine gewisse Präsenz, ohne plump zu wirken. Pro Quadratmeter werden vier bis sechs Pflanzen empfohlen, um einen dichten, aber nicht überladenen Bestand zu erreichen. Dieser Pflanzabstand gewährleistet, dass jede Einzelpflanze genügend Raum zur Entfaltung hat, während gleichzeitig ein geschlossenes Erscheinungsbild entsteht. Die horstartige Wuchsform sorgt dafür, dass die Staude über Jahre hinweg stabil und gesund bleibt, ohne dass häufige Teilungen notwendig sind.

Standort und Bodenansprüche

Um den Japan-Wiesenknopf 'Alba' optimal zu entwickeln, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Diese Staude ist relativ anspruchslos, doch bestimmte Faktoren können ihr Wachstum und ihre Blühfreudigkeit deutlich steigern. Ein passender Platz im Garten sorgt nicht nur für vitale Pflanzen, sondern auch für eine längere Lebensdauer und weniger Pflegeaufwand. Im Folgenden werden die idealen Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheiten detailliert erläutert, damit Sie diese elegante Staude erfolgreich kultivieren können.

Der ideale Standort für Sanguisorba obtusa 'Alba'

Der Japan-Wiesenknopf 'Alba' gedeiht am besten an einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Volle Sonne fördert eine reiche Blütenbildung, während Halbschatten, insbesondere in den heißen Mittagsstunden, vor übermäßiger Hitze und Austrocknung schützt. In Regionen mit intensiver Sommersonne kann ein leicht beschatteter Platz daher vorteilhaft sein, um ein Verbrennen der Blätter zu vermeiden. Die Exposition sollte windgeschützt sein, da starke Böen die filigranen Blütenstände beschädigen könnten. Ideal sind Orte in der Nähe von Gehölzen oder höheren Stauden, die als natürlicher Windschutz dienen. Diese Bedingungen ahmen die natürlichen Lebensräume in Japan nach, wo die Pflanze oft an Waldrändern oder in feuchten Senken wächst.

Bodenbeschaffenheit und pH-Wert

Der Boden für den Japan-Wiesenknopf 'Alba' sollte frisch bis feucht sein, da die Staude keine längeren Trockenperioden verträgt. Eine gute Wasserversorgung ist besonders während der Blütezeit von Juli bis September wichtig, um die Bildung der ährenförmigen Blüten zu unterstützen. Der Untergrund muss normal durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden, die zu Wurzelfäule führen kann. Ein leicht sandig-lehmiger Boden mit guter Drainage ist ideal. Zudem bevorzugt die Pflanze kalkarme Böden, was bedeutet, dass der pH-Wert im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen sollte. Bei zu kalkhaltigen Böden kann es zu Wachstumsstörungen kommen. Eine Mulchschicht aus organischem Material hilft, die Feuchtigkeit zu halten und den Boden langfristig zu verbessern.

Blütenpracht und Laubwerk des Japan-Wiesenknopf 'Alba'

Die Attraktivität des Japan-Wiesenknopf 'Alba' liegt nicht nur in seinen Blüten, sondern auch in dem fein strukturierten Laub. Beide Elemente zusammen schaffen ein harmonisches Gesamtbild, das über die gesamte Vegetationsperiode hinweg interessant bleibt. Während die Blüten im Sommer die Blicke auf sich ziehen, sorgt das Blattwerk für eine dezente Hintergrundkulisse. Im Folgenden werden die charakteristischen Merkmale der Blüten und Blätter genauer beschrieben, um die einzigartige Ästhetik dieser Staude vollständig zu erfassen.

Die weißen Blütenwalzen

Die Blüten des Japan-Wiesenknopf 'Alba' sind von reinweißer Farbe und in ährenförmigen Ständen angeordnet, die als sehenswerte Blütenwalzen beschrieben werden können. Diese walzenförmigen Ähren sind etwa fünf bis zehn Zentimeter lang und hängen oft bogig über, was ihnen eine elegante, fast schwebende Erscheinung verleiht. Die Einzelblüten sind klein und unscheinbar, doch in der Masse ergeben sie einen faszinierenden Gesamteindruck, der an weiche, flaumige Bürsten erinnert. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September, was eine lange Periode der Zierde im Garten garantiert. Im Gegensatz zu auffällig duftenden Stauden sind die Blüten des Japan-Wiesenknopf 'Alba' geruchlos, was sie auch für Allergiker geeignet macht. Die unscheinbare Fruchtbildung nach der Blüte fällt kaum auf und beeinträchtigt das Erscheinungsbild nicht.

Das graugrüne Blattwerk

Das Laub des Japan-Wiesenknopf 'Alba' ist sommergrün, gefiedert und in einem dezenten Graugrün gehalten. Die gefiederten Blätter setzen sich aus mehreren kleinen, ovalen Fiederblättchen zusammen, die eine feine, fast federartige Textur erzeugen. Diese Struktur verleiht der Staude auch außerhalb der Blütezeit einen hohen Zierwert und sorgt für interessante Licht- und Schattenspiele. Die Blattfarbe harmoniert perfekt mit den weißen Blüten und schafft einen ruhigen, zurückhaltenden Kontrast zu kräftigeren Gartenpflanzen. Im Herbst verfärbt sich das Laub oft in warme Gelb- oder Brauntöne, bevor es abfällt, was eine zusätzliche saisonale Note bietet. Die Blätter sind zudem relativ robust und weniger anfällig für Krankheiten, was die Pflege erleichtert.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten

Der Japan-Wiesenknopf 'Alba' ist aufgrund seiner anpassungsfähigen Natur in vielen Gartenbereichen einsetzbar. Seine elegante Erscheinung und die unkomplizierte Pflege machen ihn zu einer vielseitigen Staude, die sowohl in formalen als auch in naturnahen Gestaltungskonzepten glänzt. Ob als Solitär oder in Gruppen gepflanzt, er fügt sich harmonisch in verschiedene Gartenstile ein. Im Folgenden werden konkrete Anwendungsbereiche vorgestellt, die die Stärken dieser Pflanze hervorheben und Inspiration für die Gartengestaltung bieten.

Als Strukturstaude auf Freiflächen

Auf Freiflächen kann der Japan-Wiesenknopf 'Alba' hervorragend als strukturgebendes Element eingesetzt werden. Seine aufrechte Wuchsform und die horstartige Anordnung schaffen klare Linien, die große, offene Flächen unterbrechen und gliedern. In Kombination mit niedrigeren Bodendeckern oder flächig wachsenden Stauden bildet er interessante Höhenunterschiede und verhindert Monotonie. Die weißen Blütenähren leuchten besonders gut vor dunklem Hintergrund, wie etwa immergrünen Gehölzen oder dunkellaubigen Begleitern. Diese Verwendung eignet sich gut für öffentliche Grünanlagen oder extensive Gärten, wo pflegeleichte, langlebige Pflanzen gefragt sind. Durch die Pflanzung in Gruppen von vier bis sechs Exemplaren pro Quadratmeter entsteht ein gleichmäßiges, dichtes Bild, das Unkrautwachstum unterdrückt.

Am Gehölzrand und in Naturgärten

Am Gehölzrand fühlt sich der Japan-Wiesenknopf 'Alba' besonders wohl, da hier die Bedingungen seines natürlichen Lebensraums nachgeahmt werden. Der halbschattige Standort unter Bäumen oder Sträuchern bietet Schutz vor direkter Sonne und sorgt für eine konstante Bodenfeuchte. In Naturgärten mit Wildstaudencharakter fügt er sich nahtlos ein und unterstützt das ökologische Gleichgewicht, indem er Insekten wie Bienen und Schmetterlinge anlockt. Seine unaufdringliche Blüte harmoniert mit anderen naturnahen Pflanzen und verleiht dem Garten eine entspannte, natürliche Atmosphäre. Auch in Steinanlagen kann er verwendet werden, sofern der Boden ausreichend feucht gehalten wird. Hier bildet er einen schönen Kontrast zu steinernen Elementen und unterstreicht den rustikalen Charme.

Sanguisorba obtusa 'Alba' als Schnittblume

Die Blütenstände des Japan-Wiesenknopf 'Alba' eignen sich ausgezeichnet als Schnittblumen für die Vase. Ihre langen, stabilen Stiele und die haltbaren Blütenähren machen sie zu einer langlebigen Ergänzung in Blumensträußen. Die weiße Farbe passt zu fast jeder Farbkombination und verleiht Arrangements eine luftige Leichtigkeit. Beim Schneiden sollte man darauf achten, die Blüten am Morgen zu ernten, wenn sie am frischsten sind, und sie sofort in lauwarmes Wasser zu stellen. In der Vase halten sie bis zu zwei Wochen, wenn das Wasser regelmäßig gewechselt und die Stiele angeschnitten werden. Diese Verwendung erweitert den Nutzen der Staude über den Garten hinaus und bringt ein Stück Natur ins Haus. Zudem können getrocknete Blütenstände für herbstliche Dekorationen verwendet werden.

Pflanzpartner für den Japan-Wiesenknopf 'Alba'

Die richtige Begleitung kann die Wirkung des Japan-Wiesenknopf 'Alba' im Garten deutlich steigern. Durch geschickte Kombinationen mit anderen Stauden lassen sich kontrastreiche oder harmonische Pflanzbilder schaffen, die das ganze Jahr über interessant sind. Bei der Auswahl von Pflanzpartnern sollte man auf ähnliche Standortansprüche achten, um Konkurrenz zu vermeiden. Im Folgenden werden konkrete Empfehlungen gegeben, die sowohl ästhetische als auch praktische Aspekte berücksichtigen und helfen, einen ausgewogenen Garten zu gestalten.

Begleiter für feuchte Standorte

An feuchten Standorten harmonisiert der Japan-Wiesenknopf 'Alba' gut mit anderen Stauden, die ähnliche Bodenbedingungen bevorzugen. Ein idealer Partner ist die Sumpf-Schwertlilie (Iris pseudacorus), deren gelbe Blüten einen lebhaften Kontrast zu den weißen Ähren bilden. Auch die Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) mit ihren nickenden, rosa Blüten passt hervorragend und schafft eine romantische Atmosphäre. Für höhere Begleiter eignet sich das Mädesüß (Filipendula ulmaria), das mit seinen cremeweißen Blütenrispen eine ähnliche Farbpalette aufgreift. Diese Kombinationen eignen sich besonders für die Bepflanzung von Teichrändern oder feuchten Wiesenbereichen, wo der Japan-Wiesenknopf 'Alba' sein volles Potenzial entfalten kann. Achten Sie darauf, dass alle Pflanzen ausreichend Platz haben, um sich zu entwickeln.

Kombinationen mit kontrastierenden Stauden

Um die weißen Blüten des Japan-Wiesenknopf 'Alba' besonders zur Geltung zu bringen, können kontrastierende Stauden mit kräftigen Farben oder Formen eingesetzt werden. Der Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea) mit seinen großen, pinkfarbenen Blütenköpfen bildet einen auffälligen Gegenpol. Auch die Indianernessel (Monarda didyma) in leuchtendem Rot oder Rosa sorgt für einen lebendigen Akzent. Für strukturelle Kontraste eignet sich das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides), dessen fedrige Blütenstände im Wind wiegen und Bewegung in die Pflanzung bringen. Diese Kombinationen funktionieren besonders gut in sonnigen Beeten, wo beide Partner ausreichend Licht erhalten. Durch die Mischung von Höhen und Texturen entsteht ein dynamisches, abwechslungsreiches Bild, das den Garten bereichert.

Pflege und Überwinterung

Der Japan-Wiesenknopf 'Alba' ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung über viele Jahre hinweg Freude bereitet. Regelmäßige, aber nicht übermäßige Pflegemaßnahmen sorgen für gesundes Wachstum und eine reiche Blüte. Da die Pflanze winterhart ist, benötigt sie nur minimalen Schutz in der kalten Jahreszeit. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte der Pflege, vom Gießen bis zur Vermehrung, detailliert erläutert, um Ihnen die Kultivierung so einfach wie möglich zu machen.

Gießen und Düngen

Der Japan-Wiesenknopf 'Alba' benötigt eine gleichmäßige Bodenfeuchte, besonders während der Wachstums- und Blütephase. Gießen Sie regelmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe, indem Sie den Boden vor dem nächsten Wässern leicht antrocknen lassen. In trockenen Sommern kann zusätzliches Bewässern notwendig sein, um ein Welken der Blätter zu verhindern. Düngen ist nur mäßig erforderlich: Im Frühjahr kann eine Gabe von Kompost oder einem organischen Langzeitdünger das Wachstum anregen. Übermäßige Stickstoffgaben sollten vermieden werden, da sie zu weichem, anfälligem Wuchs führen können. Einmal etabliert, kommt die Staude mit den natürlichen Nährstoffen im Boden gut zurecht, was den Pflegeaufwand weiter reduziert.

Rückschnitt des Japan-Wiesenknopf 'Alba'

Ein Rückschnitt des Japan-Wiesenknopf 'Alba' kann die Pflanze verjüngen und die Blühfreudigkeit fördern. Nach der Blüte im Herbst können die verblühten Stängel bodennah abgeschnitten werden, um ein sauberes Erscheinungsbild zu erhalten und die Bildung von Samen zu verhindern, die die Pflanze unnötig schwächen. Im Frühjahr, vor dem neuen Austrieb, ist es ratsam, altes Laub und eventuelle Frostschäden zu entfernen. Dieser leichte Rückschnitt regt frische Triebe an und verbessert die Luftzirkulation, was Krankheiten vorbeugt. Wenn die Horste mit der Zeit zu groß werden, können sie im Frühherbst geteilt werden, um die Vitalität zu erhalten. Schneiden Sie dabei mit einem scharfen Spaten die Wurzelballen in kleinere Stücke und pflanzen Sie diese umgehend wieder ein.

Vermehrung und Winterhärte

Die Vermehrung des Japan-Wiesenknopf 'Alba' erfolgt am einfachsten durch Teilung der Horste im Frühherbst. Graben Sie die Pflanze vorsichtig aus und teilen Sie den Wurzelballen mit einem sauberen Messer oder Spaten in mehrere Stücke, die jeweils mindestens einen kräftigen Trieb haben. Diese Teilstücke können sofort an einem neuen Standort eingepflanzt und gut angegossen werden. Die Staude ist winterhart bis etwa Zone 5 und übersteht Frostperioden problemlos, sofern der Boden nicht zu nass ist. In sehr kalten Regionen kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig im ersten Winter nach der Pflanzung sinnvoll sein, um junge Pflanzen zu schützen. Ältere Exemplare benötigen in der Regel keinen Winterschutz und treiben im Frühjahr zuverlässig wieder aus.

Wissenswertes über Sanguisorba obtusa 'Alba'

Abseits der praktischen Aspekte der Kultivierung gibt es interessante Hintergrundinformationen zur Geschichte und Botanik des Japan-Wiesenknopf 'Alba'. Diese Kenntnisse vertiefen das Verständnis für die Pflanze und können die Freude an ihr noch steigern. Von der Erstbeschreibung bis zu möglichen Symboliken – hier erfahren Sie mehr über die Besonderheiten dieser Staude, die sie zu einem besonderen Schmuckstück im Garten macht.

Historische Hintergründe

Die Art Sanguisorba obtusa wurde im Jahr 1874 von Carl Johann Maximowicz erstmals beschrieben, einem bedeutenden russischen Botaniker, der sich auf die Flora Ostasiens spezialisiert hatte. Seine Arbeit trug maßgeblich dazu bei, viele japanische Pflanzen in Europa bekannt zu machen. Der botanische Name Sanguisorba leitet sich von den lateinischen Wörtern 'sanguis' für Blut und 'sorbere' für aufsaugen ab, was auf die historische Verwendung einiger Arten als blutstillendes Mittel hinweist. Die Sorte 'Alba' mit ihren weißen Blüten ist eine Zuchtform, die die natürliche Vielfalt der Art erweitert. In der Gartenkultur wird sie seit dem späten 20. Jahrhundert vermehrt eingesetzt, vor allem in naturnahen Gestaltungskonzepten. Giftig ist die Pflanze nicht, was sie auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren unbedenklich macht.

Name Deutsch: Japan-Wiesenknopf 'Alba'.
Name Botanisch: Sanguisorba obtusa 'Alba'.
Wuchs: Blütenstaude, aufrecht, horstbildend, bis 70 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 70 cm.
Blatt: Sommergrün, gefiedert, graugrün.
Frucht: Unscheinbar.
Blüte: Weiß, ährenförmig, unscheinbar, unbedeutend.
Blütezeit: Juli bis September.
Boden: Frische bis feuchte Untergründe, normal durchlässig, kalkarm.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 4 bis 6.
Detaillierte Beschreibung:

Der Japan-Wiesenknopf 'Alba', botanisch Sanguisorba obtusa 'Alba', ist eine faszinierende Blütenstaude, die mit ihrer eleganten, aufrechten und horstbildenden Wuchsform sowie den ungewöhnlichen Blütenständen besticht. Diese Sorte der Art Sanguisorba obtusa bringt eine besondere Leichtigkeit in den Garten, insbesondere durch ihre reinweißen, ährenförmigen Blüten, die von Juli bis September den Betrachter erfreuen. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 70 Zentimetern eignet sie sich hervorragend für die mittlere Ebene in Staudenbeeten und verleiht naturnahen Pflanzungen eine strukturgebende Note. Ihre graugrünen, gefiederten Blätter unterstreichen den filigranen Charakter dieser Staude, die vor allem an frischen bis feuchten Standorten in sonniger bis halbschattiger Lage ihre volle Schönheit entfaltet.

Portrait des Japan-Wiesenknopf 'Alba'

Dieser Abschnitt beleuchtet die....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 70 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Juni - August

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Pflanz- und Pflegetipps Sanguisorba obtusa 'Alba' / Japan-Wiesenknopf 'Alba'

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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