window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments)}; gtag('js', new Date()); gtag('config', 'AW-1059000538'); gtag('config', 'G-DHLG272HKP',{'send_page_view': false, 'anonymize_ip': true});

Wolliger Fingerhut

Digitalis lanata

Digitalis lanata (Wolliger Fingerhut) mit aufrechtem Blütenstand und cremeweißen, glockenförmigen Blüten mit gelblicher Zeichnung
Digitalis lanata (Wolliger Fingerhut) mit aufrechten Blütenständen und cremegelben, glockenförmigen Blüten.
Immergrün
Weißbraun
Sonnig
Juli - August
bis zu 60 cm
ab 4,25 €
   
Wuchs: Blütenstaude, straff aufrecht, rosettenartig, bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 60 cm
Blatt: Wintergrün, lanzettelig, unterseits wollig, tiefgrün, Unterblätter weiß
Frucht: Kapselfrucht
Blüte: Weiß mit einem braunen Blütenkelch, traubenartig, rachenförmig, einfach, reichblühend, zierend
Blütezeit: Juli bis August
Boden: Trockener bis frischer Boden
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Der Digitalis lanata (Wolliger Fingerhut) ist bei Gärtner auf Grund von verschiedenen Dingen sehr beliebt: Zum einen wächst er sehr hoch mit den aufrechten Stängeln und man sieht ihn schon von...
weit weg. Zum anderen sind am Ende des langen Stängels die großen traubenartigen Blüten zu sehen, die in mehreren Blüten nebeneinander die Spitze des Fingerhutes schmücken. Am Gehölzrand, an sonniger Stelle geht es dem Fingerhut am Besten und hier gedeiht er wunderbar. Wasser benötigt die Blütenstaude kaum, sodass der Boden frisch bis trocken sein kann. Der Wollige Fingerhut benötigt am richtigen Standort kaum Pflege und erfreut durch sein wintergrünes Laub auch in den kalten Monaten. Lassen Sie einige Samenstände zum Versamen und der Arterhaltung stehen. Achtung: Der Fingerhut ist giftig.
Wuchs: Blütenstaude, straff aufrecht, rosettenartig, bis 40 cm hoch
Wuchshöhe: bis zu 60 cm
Blatt: Wintergrün, lanzettelig, unterseits wollig, tiefgrün, Unterblätter weiß
Frucht: Kapselfrucht
Blüte: Weiß mit einem braunen Blütenkelch, traubenartig, rachenförmig, einfach, reichblühend, zierend
Blütezeit: Juli bis August
Boden: Trockener bis frischer Boden
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Der Digitalis lanata (Wolliger Fingerhut) ist bei Gärtner auf Grund von verschiedenen Dingen sehr beliebt: Zum einen wächst er sehr hoch mit den aufrechten Stängeln und man sieht ihn schon von weit weg. Zum anderen sind am Ende des langen Stängels die großen traubenartigen Blüten zu sehen, die in mehreren Blüten nebeneinander die Spitze des Fingerhutes schmücken. Am Gehölzrand, an sonniger Stelle geht es dem Fingerhut am Besten und hier gedeiht er wunderbar. Wasser benötigt die Blütenstaude kaum, sodass der Boden frisch bis trocken sein kann. Der Wollige Fingerhut benötigt am richtigen Standort kaum Pflege und erfreut durch sein wintergrünes Laub auch in den kalten Monaten. Lassen Sie einige Samenstände zum Versamen und der Arterhaltung stehen. Achtung: Der Fingerhut ist giftig.

Der Wollige Fingerhut (Digitalis lanata) ist eine faszinierende Blütenstaude, die mit ihrem straff aufrechten Wuchs und den markanten Blütenständen einen besonderen Akzent im Garten setzt. Ursprünglich in Europa beheimatet, erreicht diese robuste Pflanze eine Höhe von bis zu 40 cm und besticht durch ihre anspruchslose Art. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, wobei sie mit weißen, rachenförmigen Blüten aufwartet, die von einem braunen Kelch umgeben sind. Das wintergrüne, tiefgrüne Laub mit seiner charakteristischen wolligen Unterseite sorgt auch in der kalten Jahreszeit für Struktur im Beet.

Portrait: Ein besonderer Fingerhut für Ihren Garten

Der Wollige Fingerhut, botanisch Digitalis lanata, ist eine Staude, die durch ihre vielseitigen Eigenschaften überzeugt. Sie vereint Zierwert mit einer gewissen Wildheit und passt perfekt in naturnahe Gärten. Im Folgenden erfahren Sie mehr über ihre Herkunft und ihren charakteristischen Wuchs.

Herkunft und Wuchsform

Der Wollige Fingerhut stammt aus europäischen Gefilden und hat sich als anpassungsfähige Art erwiesen. Sein Wuchs ist straff aufrecht und rosettenartig, was ihm ein sehr geordnetes und doch natürliches Erscheinungsbild verleiht. Mit einer Wuchshöhe von bis zu 40 cm gehört er zu den mittelhohen Stauden, die sich hervorragend in die mittlere Ebene eines Beetes einfügen. Die Pflanze bildet eine grundständige Rosette aus, aus der sich die blütentragenden Stängel erheben. Diese Stängel sind kräftig und tragen die Blütenstände sicher, auch bei windigem Wetter. Die kompakte Wuchsform macht den Digitalis lanata zu einer idealen Pflanze für kleinere Gärten oder für die Bepflanzung von Vordergründen, wo seine Details gut zur Geltung kommen.

Blütezeit und Habitus

Die Hauptattraktion des Wolligen Fingerhuts ist seine reichhaltige Blüte, die von Juli bis August andauert. In dieser Zeit schmückt sich die Pflanze mit traubenartigen Blütenständen, die an der Spitze der Stängel thronen. Der Habitus ist insgesamt sehr aufrecht und strukturiert, was der Staude eine gewisse Eleganz verleiht. Nach der Blüte bilden sich Kapselfrüchte, die nicht nur dekorativ sind, sondern auch für die natürliche Vermehrung sorgen. Der gesamte Wuchs ist so angelegt, dass die Pflanze auch außerhalb der Blütezeit durch ihr wintergrünes Laub attraktiv bleibt. Dieser ganzjährige Zierwert ist ein großer Pluspunkt für jeden Garten, der auch im Winter nicht langweilig wirken soll.

Nachdem wir das Portrait des Wolligen Fingerhuts betrachtet haben, wenden wir uns nun den Standortansprüchen zu, die für ein gesundes Gedeihen entscheidend sind.

Standort und Boden

Damit der Wollige Fingerhut optimal gedeiht und seine volle Pracht entfaltet, sind die richtigen Standortbedingungen essenziell. Diese Staude ist relativ anspruchslos, doch mit den passenden Gegebenheiten fördern Sie ihre Vitalität und Blühfreude. Im Folgenden werden die idealen Lichtverhältnisse und Bodenbeschaffenheiten detailliert erläutert.

Der ideale Standort für den Wolligen Fingerhut

Der Wollige Fingerhut bevorzugt eindeutig sonnige Standorte, an denen er über den Tag hinweg reichlich Licht tanken kann. Volle Sonne fördert nicht nur die Blütenbildung, sondern auch die Ausbildung der charakteristischen wolligen Blattunterseiten. Ein Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist ideal. Leichter Halbschatten wird toleriert, kann jedoch zu weniger üppiger Blüte und einem lockeren Wuchs führen. Die Exposition sollte windgeschützt sein, um die aufrechten Stängel vor Bruch zu schützen. Besonders gut eignen sich Süd- oder Westlagen, die die Wärme des Tages speichern. An solchen Standorten fühlt sich Digitalis lanata am wohlsten und dankt es mit einer robusten Gesundheit.

Bodenansprüche und Drainage

In puncto Boden zeigt sich der Wollige Fingerhut sehr genügsam. Er gedeiht in trockenen bis frischen Böden, was bedeutet, dass sowohl durchlässige Sandböden als auch lehmigere Substrate infrage kommen. Wichtig ist eine gute Drainage, da Staunässe unbedingt vermieden werden muss. Der pH-Wert kann im neutralen bis leicht alkalischen Bereich liegen, die Pflanze ist hier aber nicht wählerisch. Schwere, verdichtete Böden sollten vor der Pflanzung mit Sand oder Kies aufgelockert werden, um die Durchlässigkeit zu verbessern. Ein magerer bis mäßig nährstoffreicher Boden ist völlig ausreichend; zu viele Nährstoffe können das Wachstum sogar negativ beeinflussen und zu weichen Trieben führen. Mit diesen Bodenansprüchen ist Digitalis lanata eine perfekte Wahl für Steingärten oder trockenere Beetbereiche.

Nun, da der optimale Standort geklärt ist, lohnt ein genauerer Blick auf die ästhetischen Highlights dieser Staude: ihre Blüten und ihr Blattwerk.

Die Blüte und das Blattwerk des Digitalis lanata

Die visuelle Anziehungskraft des Wolligen Fingerhuts liegt in der harmonischen Verbindung von außergewöhnlichen Blüten und dekorativem Laub. Beide Aspekte tragen maßgeblich zum Charme dieser Pflanze bei und bieten über einen langen Zeitraum hinweg interessante Ansichten. Im Folgenden werden die Details der Blütenpracht und der Blattstruktur eingehend beschrieben.

Die besondere Blütenpracht

Die Blüten des Digitalis lanata sind ein wahrer Hingucker. Sie erscheinen in traubenartigen Ständen und sind von einer einzigartigen Färbung: Weiß mit einem braunen Blütenkelch. Diese Kombination verleiht ihnen ein zartes und doch kontrastreiches Aussehen. Die einzelnen Blüten sind rachenförmig und einfach aufgebaut, was typisch für Fingerhüte ist. Sie sind reichblühend, sodass sich an jedem Stängel eine Fülle von Blüten öffnet, die zusammen einen imposanten Effekt erzeugen. Die Blüten sind nicht nur zierend, sondern auch bei Insekten beliebt, die den Nektar schätzen. Die Blütezeit von Juli bis August fällt in eine Phase, in der viele andere Stauden bereits verblüht sind, wodurch der Wollige Fingerhut eine wertvolle Lücke im Gartenjahr schließt.

Laub und Blattstruktur

Das Blattwerk des Wolligen Fingerhuts ist ebenso bemerkenswert wie seine Blüten. Die Blätter sind lanzettlich geformt und zeigen eine tiefgrüne Oberseite. Das besondere Merkmal ist die unterseits wollige Behaarung, die der Pflanze ihren deutschen Namen verleiht. Diese feine Behaarung schützt vor übermäßiger Verdunstung und gibt den Blättern eine weiche, fast samtige Textur. Die Blattunterseiten sind weiß, was einen interessanten Kontrast ergibt, wenn man die Pflanze von unten betrachtet. Da der Wollige Fingerhut wintergrün ist, behält er sein Laub auch in der kalten Jahreszeit und sorgt so für Struktur und Farbe im winterlichen Garten. Diese Eigenschaft macht ihn zu einer wertvollen Bereicherung für ganzjährig attraktive Pflanzungen.

Nach der Betrachtung der ästhetischen Merkmale stellt sich die Frage, wie sich der Wollige Fingerhut am besten in die Gartengestaltung integrieren lässt.

Verwendung im Garten

Der Wollige Fingerhut ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Seine anspruchslose Natur und sein dekoratives Erscheinungsbild machen ihn zu einem wertvollen Gestaltungselement. Ob im formalen Beet oder im naturnahen Bereich – Digitalis lanata findet überall seinen Platz. Die folgenden Abschnitte zeigen konkrete Anwendungsmöglichkeiten auf.

Im Staudenbeet und an der Rabatte

Im Staudenbeet oder an der Rabatte kommt der Wollige Fingerhut besonders gut zur Geltung, wenn er in Gruppen von etwa 7 Pflanzen pro m² gesetzt wird. Diese Dichte sorgt für einen geschlossenen, üppigen Eindruck und lässt die Blütenstände wie eine weiße Wolke wirken. Aufgrund seiner moderaten Höhe von bis zu 40 cm eignet er sich perfekt für die mittlere oder vordere Beetebene. Hier kann er als Strukturgeber dienen, der mit seinen aufrechten Stängeln vertikale Akzente setzt. Kombinieren Sie ihn mit niedrigeren, teppichbildenden Stauden oder mit solchen, die eine lockere Wuchsform haben, um spannende Kontraste zu schaffen. Die wintergrünen Blätter tragen dazu bei, dass das Beet auch im Winter nicht kahl wirkt, was die Gestaltung nachhaltig macht.

Am Gehölzrand und im Naturgarten

Am Gehölzrand fühlt sich der Wollige Fingerhut besonders wohl, da er hier oft die idealen Lichtverhältnisse vorfindet: sonnig bis halbschattig, mit einem gut durchlässigen Boden. In naturhaft gestalteten Gärten passt er hervorragend zu anderen Wildstauden und Gräsern, mit denen er harmonische Pflanzgemeinschaften bildet. Seine natürliche Ausstrahlung und die einfache Blütenform unterstreichen den Charakter eines ökologisch wertvollen Gartens. Lassen Sie einige verblühte Stängel stehen, damit sich die Kapselfrüchte entwickeln und für eine natürliche Verjüngung sorgen können. Auf diese Weise entstehen mit der Zeit kleine, sich selbst erhaltende Bestände, die dem Garten eine dynamische Note verleihen. Diese Verwendung fördert zudem die Biodiversität, da die Blüten Insekten anlocken.

Der Wollige Fingerhut als Nutzpflanze

Neben seiner dekorativen Rolle hat der Wollige Fingerhut auch eine praktische Bedeutung. Für die Produktion von Herzglykosiden werden der Wollige Fingerhut und der Rote Fingerhut angebaut. Diese medizinisch wirksamen Substanzen werden in der Herzmedizin eingesetzt. Im privaten Garten sollte diese Nutzung jedoch mit äußerster Vorsicht betrachtet werden, da alle Pflanzenteile hochgiftig sind. Für interessierte Gärtner kann es dennoch faszinierend sein, eine Pflanze mit solch historischer und pharmazeutischer Relevanz zu kultivieren. Stellen Sie sicher, dass Kinder und Haustiere keinen Zugang haben, und vermeiden Sie den Hautkontakt beim Umgang mit der Pflanze. Diese Verwendung unterstreicht die vielschichtige Natur des Digitalis lanata, der mehr ist als nur eine Zierstaude.

Um die Wirkung des Wolligen Fingerhuts zu steigern, ist die Wahl passender Begleitpflanzen entscheidend. Im nächsten Abschnitt finden Sie Inspirationen für harmonische Pflanzpartner.

Pflanzpartner für den Wolligen Fingerhut

Die richtige Kombination mit anderen Stauden kann die Schönheit des Wolligen Fingerhuts unterstreichen und ein ausgewogenes Gartenbild schaffen. Bei der Auswahl von Pflanzpartnern sollten Sie sowohl ästhetische Aspekte wie Farbe und Form als auch die ähnlichen Standortansprüche berücksichtigen. Im Folgenden werden konkrete Empfehlungen für Begleitpflanzen gegeben, die sich bewährt haben.

Begleiter für sonnige Lagen

Für sonnige Standorte, die der Wollige Fingerhut bevorzugt, eignen sich viele trockenheitsverträgliche Stauden als Partner. Der Blaurauten-Hafer (Helictotrichon sempervirens) mit seinen graublauen, grasartigen Blättern bildet einen schönen Kontrast zu den grünen, wolligen Blättern des Fingerhuts. Die Fetthenne (Sedum telephium) bietet mit ihren sukkulenten Blättern und späten Blüten eine interessante Textur und verlängert die Blütezeit im Beet. Der Sonnenhut (Rudbeckia fulgida) bringt mit seinen goldgelben Blüten einen warmen Farbton ein, der die weißen Blüten des Digitalis lanata hervorhebt. Alle diese Pflanzen teilen die Vorliebe für durchlässige Böden und volle Sonne, was die Pflege vereinfacht und ein harmonisches Gesamtbild ergibt.

Kombinationen mit Digitalis lanata

Speziell mit Digitalis lanata lassen sich reizvolle Kombinationen gestalten. Die Katzenminze (Nepeta racemosa) mit ihren lavendelblauen Blütenähren schafft einen zarten Farbkontrast und lockert mit ihrem buschigen Wuchs die aufrechte Form des Fingerhuts auf. Das Purpurglöckchen (Heuchera sanguinea) bietet mit seinen roten oder rosafarbenen Blüten und den oft bunten Blättern einen lebendigen Hintergrund. Der Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit seinen weichen, rundlichen Blättern und den gelbgrünen Blütenständen ergänzt die strukturierten Blätter des Wolligen Fingerhuts perfekt. Diese Partnerpflanzen sollten ebenfalls in Gruppen gesetzt werden, um eine natürliche Wirkung zu erzielen. Achten Sie darauf, dass alle Pflanzen ähnliche Ansprüche an Boden und Wasser haben, um Konkurrenz zu vermeiden.

Damit der Wollige Fingerhut und seine Begleiter lange gesund bleiben, sind einige Pflegemaßnahmen zu beachten. Der nächste Abschnitt widmet sich diesem Thema.

Pflege und Überwinterung

Der Wollige Fingerhut gilt als pflegeleicht, doch mit ein paar gezielten Maßnahmen können Sie seine Lebensdauer und Blühfreude deutlich steigern. Von der Bewässerung über den Schnitt bis hin zur Überwinterung gibt es einige Punkte, die Beachtung verdienen. Die folgenden Unterabschnitte führen Sie durch die wichtigsten Pflegeschritte.

Gießen und Düngen

Beim Gießen ist der Wollige Fingerhut äußerst genügsam. Er benötigt kaum zusätzliches Wasser, sobald er einmal angewachsen ist, und kommt mit trockenen bis frischen Böden bestens zurecht. Gießen Sie nur in längeren Trockenperioden, und dann durchdringend, um die Wurzeln zu ermutigen, in die Tiefe zu wachsen. Staunässe muss unbedingt vermieden werden, da sie zu Wurzelfäule führen kann. Beim Düngen ist Zurückhaltung geboten: Ein magerer Boden ist völlig ausreichend. Im Frühjahr können Sie eine kleine Gabe Kompost oder einen organischen Volldünger ausbringen, um das Wachstum anzuregen. Übermäßiges Düngen führt jedoch zu weichem, anfälligem Wuchs und kann die Blühfreudigkeit sogar mindern. Diese Anspruchslosigkeit macht Digitalis lanata zu einer idealen Pflanze für wenig gepflegte Gärten oder für Standorte mit geringer Wasserversorgung.

Schnitt und Vermehrung des Digitalis lanata

Der Schnitt des Digitalis lanata ist einfach: Nach der Blüte können Sie die verblühten Stängel zurückschneiden, um die Samenbildung zu kontrollieren. Lassen Sie jedoch einige Stängel stehen, da Fingerhüte reichlich Kapseln mit vielen Samen bilden; dadurch ist die Vermehrung und Verjüngung des Bestandes einfach. Die leichten Samen verbreiten sich neben den Altpflanzen und keimen leicht; zu dicht stehende Jungpflanzen sind gut umzupflanzen. Für eine gezielte Vermehrung können Sie die Samen im Herbst sammeln und im Frühjahr aussäen. Alternativ lässt man die Pflanze sich selbst aussäen, was zu überraschenden und natürlichen Verjüngungen führt. Ein Rückschnitt der alten Blätter im zeitigen Frühjahr fördert den Neuaustrieb und hält die Pflanze kompakt. Diese einfachen Maßnahmen sorgen für einen stets vitalen Bestand.

Überwinterung

Die Überwinterung des Wolligen Fingerhuts gestaltet sich unkompliziert, da er wintergrün ist und somit keinen besonderen Schutz benötigt. Das Laub bleibt auch bei Frost erhalten und bietet einen dekorativen Anblick. In sehr kalten Regionen oder bei starken Frösten ohne Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig sinnvoll sein, um die Blätter vor extremen Temperaturen zu schützen. Dies ist jedoch meist nicht notwendig, da die Pflanze gut winterhart ist. Achten Sie darauf, dass der Boden im Winter nicht zu nass ist, da dies in Kombination mit Frost zu Schäden führen kann. Im Frühjahr entfernen Sie eventuell erfrorene Blattspitzen, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Mit dieser minimalen Pflege übersteht der Wollige Fingerhut den Winter problemlos und startet gestärkt in die neue Saison.

Abschließend werfen wir einen Blick auf einige interessante Hintergründe und Besonderheiten des Wolligen Fingerhuts, die über das rein Gärtnerische hinausgehen.

Wissenswertes über den Wolligen Fingerhut

Der Wollige Fingerhut ist nicht nur eine schöne Gartenstaude, sondern auch eine Pflanze mit einer reichen Geschichte und besonderen Eigenschaften. Von seiner taxonomischen Einordnung bis hin zu seiner Giftigkeit gibt es viele Fakten, die das Verständnis für diese Art vertiefen. Im folgenden Abschnitt werden einige dieser Aspekte beleuchtet.

Giftigkeit und historische Bedeutung

Ein entscheidender Punkt beim Umgang mit dem Wolligen Fingerhut ist seine Giftigkeit: Alle Pflanzenteile der Fingerhüte sind giftig. Dies gilt auch für Digitalis lanata, weshalb Vorsicht im Garten geboten ist. Vermeiden Sie den Verzehr und waschen Sie sich nach der Berührung die Hände. Historisch gesehen hat die Pflanzengattung der Fingerhüte eine interessante Entwicklung durchlaufen: Die Pflanzengattung Fingerhüte war früher den Rachenblütlern (Scrophulariaceae) zugeordnet und gehört nach neuer Systematik zu den Wegerichgewächsen (Plantaginaceae). Zudem wird der Wollige Fingerhut als Neophyt bezeichnet, also als eingewanderte und verbreitete Art. Diese taxonomischen und ökologischen Hintergründe machen die Pflanze zu einem faszinierenden Studienobjekt. Trotz ihrer Giftigkeit wird sie in der Medizin geschätzt, was ihre ambivalente Natur unterstreicht. Im Garten sollte sie mit Respekt behandelt werden, um ihre Schönheit sicher zu genießen.

Name Deutsch: Wolliger Fingerhut.
Name Botanisch: Digitalis lanata.
Wuchs: Blütenstaude, straff aufrecht, rosettenartig, bis 40 cm hoch.
Wuchshöhe: bis zu 60 cm.
Blatt: Wintergrün, lanzettelig, unterseits wollig, tiefgrün, Unterblätter weiß.
Frucht: Kapselfrucht.
Blüte: Weiß mit einem braunen Blütenkelch, traubenartig, rachenförmig, einfach, reichblühend, zierend.
Blütezeit: Juli bis August.
Boden: Trockener bis frischer Boden.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Der Digitalis lanata (Wolliger Fingerhut) ist bei Gärtner auf Grund von verschiedenen Dingen sehr beliebt: Zum einen wächst er sehr hoch mit den aufrechten Stängeln und man sieht ihn schon von weit weg. Zum anderen sind am Ende des langen Stängels die großen traubenartigen Blüten zu sehen, die in mehreren Blüten nebeneinander die Spitze des Fingerhutes schmücken. Am Gehölzrand, an sonniger Stelle geht es dem Fingerhut am Besten und hier gedeiht er wunderbar. Wasser benötigt die Blütenstaude kaum, sodass der Boden frisch bis trocken sein kann. Der Wollige Fingerhut benötigt am richtigen Standort kaum Pflege und erfreut durch sein wintergrünes Laub auch in den kalten Monaten. Lassen Sie einige Samenstände zum Versamen und der Arterhaltung stehen. Achtung: Der Fingerhut ist giftig..
Detaillierte Beschreibung:

Der Wollige Fingerhut (Digitalis lanata) ist eine faszinierende Blütenstaude, die mit ihrem straff aufrechten Wuchs und den markanten Blütenständen einen besonderen Akzent im Garten setzt. Ursprünglich in Europa beheimatet, erreicht diese robuste Pflanze eine Höhe von bis zu 40 cm und besticht durch ihre anspruchslose Art. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis August, wobei sie mit weißen, rachenförmigen Blüten aufwartet, die von einem braunen Kelch umgeben sind. Das wintergrüne, tiefgrüne Laub mit seiner charakteristischen wolligen Unterseite sorgt auch in der kalten Jahreszeit für Struktur im Beet.

Portrait: Ein besonderer Fingerhut für Ihren Garten

Der Wollige Fingerhut, botanisch Digitalis lanata, ist eine Staude, die durch ihre vielseitigen Eigenschaften überzeugt. Sie vereint Zierwert mit einer gewissen Wildheit und passt perfekt in naturnahe Gärten. Im Folgenden erfahren Sie mehr über ihre Herkunft und ihren charakteristischen....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 60 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Weißbraun

Blütezeit
Juli - August

Lieferbar ab KW38
4,25 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar ab KW 38
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
"Wolliger Fingerhut - Digitalis lanata"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
30.07.2025

Pflanzenfreude ab dem ersten Moment

Besonders hübscher Fingerhut mit außergewöhnlicher Textur. Kam blühbereit und gut eingewachsen an.

02.12.-1

Alles wie gewünscht

Die Blüten des Fingerhuts setzten einen sehr schönen Akzent in den Garten und stechen wie gewünscht gut raus. Auch die Qualität hat uns überzeugt. Gerne bestellen wir wieder hier.

Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Ihre Bewertung:

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Pflanz- und Pflegetipps Digitalis lanata / Wolliger Fingerhut

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

Sie suchen eine Alternative?

In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Digitalis lanata / Wolliger Fingerhut:

Zuletzt angesehen
Artikelfragen 0
Lesen Sie von weiteren Kunden gestellte Fragen zu diesem Artikel mehr

Frage Stellen

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Beantwortete Fragen zum Artikel Wolliger Fingerhut / Digitalis lanata

Keine Fragen vorhanden