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Frühe Pracht-Spiere 'Red Sentinel'

Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel'

Frühe Pracht-Spiere (Astilbe Japonica-Hybride) 'Red Sentinel' mit roten, rispigen Blütenständen und grünem Laub.
Frühe Pracht-Spiere (Astilbe Japonica-Hybride) 'Red Sentinel' im P9-Topf, mit grünen gefiederten Blättern und rötlichen Stielen.
Frühe Pracht-Spiere Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel' mit roten, fedrigen Blütenrispen und grünem Laub im Beet.
Frühe Pracht-Spiere Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel' im Topf mit roten Blütenrispen und grünem Laub
Frühe Pracht-Spiere Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel' mit roten Blütenrispen und grünem, gefiedertem Laub
Sommergrün
Tiefrot
Sonnig-halbschattig
Juni - Juli
50 - 70 cm
ab 4,50 €
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, 50 bis 70 cm hoch
Wuchshöhe: 50 - 70 cm
Blatt: Sommergrün, zusammengesetzt, dunkelgrün
Frucht: Kapsel, unscheinbar
Blüte: Tiefrot, rispenförmig, 5-10 cm groß
Blütezeit: Juni bis Juli
Boden: Frische, durchlässige, humose Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 8
Eigenschaften:
Die Astilbe japonica 'Red Sentinel' (Prachtspiere) begeistert durch ihre tiefrote Blütenpracht. An sonnigen bis halbschattigen Standorten bevorzugt die Prachtspiere das Beet, die Freifläche,...
Gehölze und Gehölzränder und hält Temperaturen von bis zu -28,8 °C aus. In kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück und mit 6 - 9 Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm versprüht die Astilbe japonica 'Red Sentinel' einen Charme, den man sich nicht entziehen kann. Im Hinblick auf die Pflege ist ein Rückschnitt vor der Samenreife ratsam, um eine Selbstaussaat zu vermeiden. Der Rückschnitt der Prachtspiere sollte im Herbst bis Spätherbst geschehen. Eine wunderbare Staude, die auch in der Vase beeindruckt.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, 50 bis 70 cm hoch
Wuchshöhe: 50 - 70 cm
Blatt: Sommergrün, zusammengesetzt, dunkelgrün
Frucht: Kapsel, unscheinbar
Blüte: Tiefrot, rispenförmig, 5-10 cm groß
Blütezeit: Juni bis Juli
Boden: Frische, durchlässige, humose Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 8
Eigenschaften: Die Astilbe japonica 'Red Sentinel' (Prachtspiere) begeistert durch ihre tiefrote Blütenpracht. An sonnigen bis halbschattigen Standorten bevorzugt die Prachtspiere das Beet, die Freifläche, Gehölze und Gehölzränder und hält Temperaturen von bis zu -28,8 °C aus. In kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück und mit 6 - 9 Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm versprüht die Astilbe japonica 'Red Sentinel' einen Charme, den man sich nicht entziehen kann. Im Hinblick auf die Pflege ist ein Rückschnitt vor der Samenreife ratsam, um eine Selbstaussaat zu vermeiden. Der Rückschnitt der Prachtspiere sollte im Herbst bis Spätherbst geschehen. Eine wunderbare Staude, die auch in der Vase beeindruckt.

Die Frühe Pracht-Spiere 'Red Sentinel' gehört zur Gattung Astilbe japonica und trägt den botanischen Namen Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel'. Diese Staude wurde durch japanische Züchter entwickelt und begeistert mit leuchtend roten Blütenkerzen im Frühsommer. Sie wird von renommierten Staudengärtnereien wie Gaißmayer unter der Bezeichnung „Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel' – Frühe Prachtspiere“ geführt. Die aus Ostasien stammende Art hat sich als äußerst robust und vielseitig erwiesen und prägt halbschattige Beete mit einem farbenfrohen Auftritt. Mit ihrer kompakten Wuchsform und den tiefroten Blüten setzt sie unverwechselbare Akzente im Garten.

Portrait der Frühen Pracht-Spiere 'Red Sentinel'

Bevor wir uns den einzelnen Facetten dieser bemerkenswerten Staude widmen, lohnt sich ein genauerer Blick auf ihre botanische Einordnung, Herkunft und ihren charakteristischen Wuchs. Die Frühe Pracht-Spiere 'Red Sentinel' vereint die typischen Vorzüge der Gattung Astilbe mit einer besonders frühen Blütezeit und einer intensiven roten Färbung.

Botanische Einordnung und Herkunft

Die Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel' entstand aus Kreuzungen von Astilbe japonica mit anderen asiatischen Astilbe-Arten. Sie wird daher als Hybride geführt und unterscheidet sich von reinen Wildarten durch größere Blütenrispen und kompakteren Wuchs. Ihre ursprüngliche Heimat liegt in den feuchten Bergwäldern Japans und Chinas, wo sie an lichten Standorten mit humosem, feuchtem Boden gedeiht. Die Herkunft aus Ostasien erklärt ihre Vorliebe für gleichmäßige Feuchtigkeit und Schutz vor praller Sonne. In Europa wurde sie durch Züchter wie Georg Arends im frühen 20. Jahrhundert bekannt und weiterentwickelt. Die Sorte 'Red Sentinel' stammt vermutlich aus japanischer Selektion und wurde wegen ihrer frühen Blütezeit geschätzt.

Wuchsform und Größe

Die Frühe Pracht-Spiere 'Red Sentinel' wächst horstbildend und buschig und erreicht eine Höhe von 50 bis 70 Zentimetern. Ihr Wuchs ist aufrecht, die Blütenstängel ragen deutlich über das Laub hinaus. Die Staude bildet dichte Horste, die im Laufe der Jahre an Umfang zunehmen, aber nicht invasiv wachsen. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte 30 bis 40 Zentimeter betragen, um eine optimale Entwicklung zu ermöglichen. Pro Quadratmeter werden 6 bis 9 Pflanzen empfohlen, in kleinen Tuffs von 3 bis 10 Stück wirkt sie besonders natürlich. Die Wuchsbreite liegt bei etwa 40 bis 50 Zentimetern, sodass die Horste nach drei bis vier Jahren geschlossene Bestände bilden können. Die Laubblätter erscheinen im Frühjahr und sterben im Herbst ab, die Pflanze ist sommergrün.

Standort und Boden

Die richtige Standortwahl und Bodenbeschaffenheit sind entscheidend für das Gedeihen der Frühen Pracht-Spiere 'Red Sentinel'. Wie alle Astilben stellt sie spezifische Ansprüche an Feuchtigkeit und Licht, die es zu beachten gilt. Mit den passenden Bedingungen wird die Staude jedoch zu einer dankbaren und langlebigen Gartenpflanze.

Ansprüche an den Standort der Astilbe Japonica-Hybride

Die Japonica-Hybriden benötigen unbedingt feuchten Boden und einen halbschattigen Standort, um gut zu gedeihen. Ideal sind absonnige bis halbschattige Lagen, wie sie etwa unter lichten Gehölzen oder an der Nordseite von Gebäuden vorkommen. Auf lehmig-feuchten Böden sind Astilben jedoch auch für sonnige Standorte geeignet, sofern die Feuchtigkeit konstant bleibt. In voller Sonne trocknet der Boden schneller aus, was zu Blattverbrennungen und schwächerem Wachstum führen kann. Ein Standort mit Morgensonne und Nachmittagsschatten ist optimal. Auch die Nähe zu Wasserläufen oder Teichen wird toleriert, solange keine Staunässe herrscht. Die Pflanze ist winterhart bis -28,8 °C und übersteht mitteleuropäische Winter problemlos.

Bodenbeschaffenheit und Vorbereitung

Der Boden sollte frisch, durchlässig und humos sein, damit die Wurzeln ausreichend Feuchtigkeit und Nährstoffe aufnehmen können. Schwere Lehmböden sind geeignet, sofern sie mit Sand oder Kies verbessert werden, um Staunässe zu vermeiden. Ein humoser, frischer Boden, der nicht austrocknet, ist die Grundlage für ein gesundes Wachstum. Vor der Pflanzung wird das Beet tiefgründig gelockert und mit reifem Kompost oder Laubhumus angereichert. Der pH-Wert sollte im leicht sauren bis neutralen Bereich liegen (5,5 bis 7,0). Auf sandigen Böden ist die Zugabe von Tonmineralien oder Bentonit empfehlenswert, um die Wasserhaltefähigkeit zu verbessern. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder gehacktem Laub hält die Feuchtigkeit im Boden und unterdrückt Unkraut. Die Pflanze darf nicht in vollständig ausgetrocknete Erde gesetzt werden; vor dem Einsetzen sollte der Wurzelballen gut gewässert werden.

Blüte und Blattwerk der Frühen Pracht-Spiere 'Red Sentinel'

Das Zusammenspiel von Blüte und Laub macht die Frühe Pracht-Spiere 'Red Sentinel' zu einem Blickfang im Garten. Die tiefroten Blütenkerzen und das glänzende Laub bilden einen harmonischen Kontrast und sorgen für eine lange dekorative Wirkung.

Die charakteristische Blüte

Die Blüten erscheinen von Juni bis Juli und sind in rispenförmigen Kerzen angeordnet, die 5 bis 10 Zentimeter groß werden. Die Farbe ist ein intensives Tiefrot, das im Verblühen etwas aufhellt. Gaißmayer beschreibt die Sorte 'Red Sentinel' mit dunkel-rubinroten Blütenkerzen, die im Verblühen aufhellen. Die einzelnen Blüten sind klein, aber in großer Zahl vorhanden, sodass eine dichte, federartige Struktur entsteht. Die Blütenrispen stehen aufrecht und bleiben auch nach der Hauptblüte attraktiv, wenn sie allmählich verblassen. Bienen und andere Insekten besuchen die Blüten, obwohl Astilben nicht zu den Hauptnahrungsquellen zählen. Die Blütezeit ist im Vergleich zu anderen Astilbe-Sorten früh, daher der Name „Frühe Pracht-Spiere“. Nach der Blüte können die vertrockneten Rispen im Herbst oder Frühjahr abgeschnitten werden.

Das dekorative Blattwerk

Das Laub ist sommergrün und zusammengesetzt, die Blättchen sind gezähnt und von dunkelgrüner Farbe. Das dunkelgrüne, glänzende Laub bildet eine hervorragende Kulisse für die Blütenkerzen. Die Blätter sind etwa 20 bis 30 Zentimeter lang und entspringen direkt aus dem Horst. Sie haben eine leicht ledrige Textur und bleiben bis zum Herbst frisch, bevor sie gelb werden und absterben. Das Blattwerk ist dicht und bodendeckend, was unerwünschtes Unkraut unterdrückt. Im Frühjahr treiben die Blätter kupferfarben aus und färben sich später dunkelgrün. Die dekorative Wirkung des Laubs trägt auch nach der Blütezeit zur Gartengestaltung bei.

Verwendung im Garten

Die Frühe Pracht-Spiere 'Red Sentinel' ist vielseitig einsetzbar und bereichert verschiedene Gartenbereiche. Ob im Beet, am Gehölzrand oder als Schnittblume – mit ihren leuchtenden Farben setzt sie überall Akzente. Die folgenden Abschnitte zeigen die besten Verwendungsmöglichkeiten auf.

Beet und Gehölzrand

In Staudenbeeten am Gehölzrand oder in schattenreichen Rabatten fügt sich 'Red Sentinel' hervorragend ein. Die tiefroten Blütenkerzen leuchten besonders gut vor dunklem Hintergrund, etwa vor immergrünen Gehölzen oder Mauern. Sie eignet sich für die Vorder- und Mittelgrundbepflanzung, da ihre Höhe von 50 bis 70 Zentimetern eine gute Staffelung erlaubt. In Kombination mit niedrigen Bodendeckern setzt sie sich wirkungsvoll ab. Der lockere, horstige Wuchs wirkt in natürlichen Pflanzungen besonders reizvoll. Auch in Steingärten oder an Bachläufen kann sie verwendet werden, wenn der Boden feucht genug ist.

Als Schnittblume

Astilben eignen sich ganz hervorragend als Schnittblumen. Die Blütenkerzen von 'Red Sentinel' halten in der Vase 8 bis 14 Tage, wenn das Wasser regelmäßig gewechselt wird. Bei Stauden Stade ist 'Astilbe japonica Red Sentinel' ausdrücklich mit der Eigenschaft „Schnittpflanze“ gekennzeichnet. Sie lassen sich mit anderen Stauden wie Frauenmantel oder Glockenblumen kombinieren. Der ideale Schnittzeitpunkt ist, wenn etwa die Hälfte der Blütenrispen geöffnet ist. Die Stängel werden mit einem scharfen Messer schräg abgeschnitten und sofort in lauwarmes Wasser gestellt. Ein handelsübliches Blumenfrischhaltemittel verlängert die Haltbarkeit zusätzlich. Getrocknet können die Blütenrispen auch für Trockengestecke verwendet werden, da sie ihre Farbe weitgehend behalten.

Flächenpflanzung mit 'Red Sentinel'

Für Astilben wird eine flächige Pflanzung als besonders wirkungsvoll beschrieben. Setzt man mehrere Exemplare von 'Red Sentinel' in Gruppen von 5 bis 10 Stück, entsteht ein eindrucksvolles Farbmeer. Der Pflanzabstand von 30 bis 40 Zentimetern sorgt für eine geschlossene Decke, die Unkraut fernhält. Auf größeren Flächen wirkt die tiefrote Blüte homogen und zugleich lebendig, besonders in Kombination mit weißen oder zartrosa Begleitern. Eine flächige Pflanzung eignet sich gut für Parkanlagen, Vorgärten oder als Unterpflanzung unter lichten Bäumen. Die Pflege reduziert sich auf das Gießen und gelegentliche Düngen.

Pflanzpartner für die Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel'

Durch geschickte Kombination mit passenden Pflanzen lässt sich die Wirkung der Frühen Pracht-Spiere 'Red Sentinel' noch steigern. Die Wahl der Partner sollte auf ähnliche Standortansprüche und harmonische Farben achten. Hier finden Sie bewährte Begleiter, die das Bild abrunden.

Frühblühende Blumenzwiebeln

Astilben lassen sich ganz hervorragend mit früh blühenden Blumenzwiebeln kombinieren. Tulpen und Narzissen, die im Frühling blühen, füllen die Zeit bis zum Austrieb der Prachtspiere. Besonders geeignete Partner sind schattenverträgliche Viridiflora-Tulpen (Tulipa viridiflora), deren grünliche Blüten einen reizvollen Kontrast zum späteren Rot bilden. Auch Narzissen wie die Dichter-Narzisse (Narcissus poeticus) oder Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) sind ideale Vorblüher. Die Zwiebeln werden direkt zwischen die Astilben-Horste gesetzt, sodass sie im Frühjahr den Boden bedecken. Nach der Blüte ziehen die Zwiebelpflanzen ein und machen Platz für das wachsende Astilben-Laub. Diese Kombination verlängert die Blütezeit im Beet und sorgt für Abwechslung.

Schattenverträgliche Stauden

Farne wie der Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) oder der Straußenfarn (Matteuccia struthiopteris) bilden mit ihrem hellen Grün einen sanften Hintergrund. Funkien (Hosta-Sorten) mit ihren vielfältigen Blattfarben, von blaugrün bis goldgelb, kontrastieren schön mit den roten Blütenkerzen. Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit seinen gelbgrünen Blütenwolken ergänzt das Beet auf natürliche Weise. Auch Tränendes Herz (Lamprocapnos spectabilis) oder verschiedene Storchschnabel-Arten (Geranium) sind gute Nachbarn. Alle diese Pflanzen bevorzugen ähnlich feuchte, humose Böden und gedeihen im Halbschatten. Eine Kombination aus diesen Stauden sorgt für Struktur und Blüte über mehrere Monate hinweg.

Pflege und Überwinterung

Damit die Frühe Pracht-Spiere 'Red Sentinel' Jahr für Jahr zuverlässig blüht, sind einige Pflegemaßnahmen zu beachten. Die wichtigsten Handgriffe betreffen die Wasserversorgung, den richtigen Rückschnitt und den Schutz in der kalten Jahreszeit. Mit der richtigen Pflege bleibt die Staude gesund und blühfreudig.

Wässerung und Düngung

Die wichtigste Pflegemaßnahme ist das regelmäßige Gießen, denn Astilben sind auf konstante Feuchtigkeit angewiesen. An heißen Tagen sollte morgens oder abends durchdringend gewässert werden, nicht nur oberflächlich. Der Boden darf zwischen den Wassergaben nicht vollständig austrocknen. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost oder Laub reduziert die Verdunstung und hält den Wurzelbereich kühl. Zur Düngung eignet sich im Frühjahr eine Gabe von reifem Kompost, der um die Horste eingearbeitet wird. Alternativ kann ein organischer Staudendünger verwendet werden, der langsam wirkt. Eine zweite Düngung im Juni nach der Blüte fördert die Kraft für das kommende Jahr. Überdüngung ist zu vermeiden, da sie zu weichem, anfälligem Wachstum führt.

Rückschnitt der Prachtspiere

Der Rückschnitt sollte im Herbst bis Spätherbst erfolgen, nachdem die Blätter abgestorben sind. Die vertrockneten Blütenrispen können bereits nach der Blüte entfernt werden, um eine unerwünschte Selbstaussaat zu verhindern. Ein Rückschnitt vor der Samenreife ist ratsam, da Astilben sich sonst unkontrolliert vermehren können. Im späten Herbst werden dann alle Stängel und Blätter bodennah abgeschnitten. Das Schnittgut sollte nicht auf dem Beet liegen bleiben, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Einige Gärtner lassen das Laub als Winterschutz stehen und schneiden es erst im Frühjahr zurück – das ist ebenfalls möglich, birgt aber ein geringes Risiko von Fäulnis. Der Rückschnitt im Herbst ist auch aus ästhetischen Gründen zu empfehlen, da die abgestorbenen Pflanzenteile unschön aussehen können.

Winterschutz für 'Red Sentinel'

Die Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel' ist winterhart bis etwa -28,8 °C, benötigt in den meisten Regionen Deutschlands also keinen besonderen Winterschutz. In rauen Lagen oder bei späten Frösten kann jedoch eine dünne Laubschicht oder Reisigabdeckung sinnvoll sein. Der Schutz wird erst nach dem ersten Frost aufgebracht, um Mäuseansiedlungen zu vermeiden. Staunässe im Winter ist gefährlicher als Kälte, daher sollte das Beet gut wasserdurchlässig sein. Junge Pflanzen oder solche in Kübeln sind empfindlicher und sollten mit Vlies oder einer Abdeckung aus Laub geschützt werden. Im Frühjahr wird der Winterschutz rechtzeitig entfernt, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Ein gut eingewurzelter Horst treibt auch ohne Schutz zuverlässig aus.

Wissenswertes über die Frühe Pracht-Spiere 'Red Sentinel'

Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf die Geschichte und die Besonderheiten der Frühen Pracht-Spiere 'Red Sentinel'. Diese Staude hat eine interessante Vergangenheit und einige Eigenschaften, die sie von anderen Astilben abheben.

Historischer Hintergrund

Die Gattung Astilbe wurde im 19. Jahrhundert von europäischen Botanikern aus Ostasien eingeführt. Die Art Astilbe japonica stammt ursprünglich aus Japan und wurde von Philipp Franz von Siebold und anderen Sammlern nach Europa gebracht. Für Astilben wird als Herkunft vor allem Ostasien, aber auch der Osten Nordamerikas genannt. Die Hybride 'Red Sentinel' entstand vermutlich durch Kreuzungen in japanischen oder europäischen Gärtnereien. Im 20. Jahrhundert wurde die Sorte durch den deutschen Staudenzüchter Georg Arends weiter popularisiert. Heute zählt sie zu den Klassikern unter den Frühblühern. Ihre Robustheit und Farbintensität machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für den Garten.

Name Deutsch: Frühe Prachtspiere.
Name Botanisch: Astilbe japonica-hybride 'Red Sentinel'.
Wuchs: Staude, buschig, horstbildend, 50 bis 70 cm hoch.
Wuchshöhe: 50 - 70 cm.
Blatt: Sommergrün, zusammengesetzt, dunkelgrün.
Frucht: Kapsel, unscheinbar.
Blüte: Tiefrot, rispenförmig, 5-10 cm groß.
Blütezeit: Juni bis Juli.
Boden: Frische, durchlässige, humose Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 8.
Eigenschaften: Die Astilbe japonica 'Red Sentinel' (Prachtspiere) begeistert durch ihre tiefrote Blütenpracht. An sonnigen bis halbschattigen Standorten bevorzugt die Prachtspiere das Beet, die Freifläche, Gehölze und Gehölzränder und hält Temperaturen von bis zu -28,8 °C aus. In kleinen Tuffs von 3-5 (oder bis 10) Stück und mit 6 - 9 Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 30 - 40 cm versprüht die Astilbe japonica 'Red Sentinel' einen Charme, den man sich nicht entziehen kann. Im Hinblick auf die Pflege ist ein Rückschnitt vor der Samenreife ratsam, um eine Selbstaussaat zu vermeiden. Der Rückschnitt der Prachtspiere sollte im Herbst bis Spätherbst geschehen. Eine wunderbare Staude, die auch in der Vase beeindruckt..
Detaillierte Beschreibung:

Die Frühe Pracht-Spiere 'Red Sentinel' gehört zur Gattung Astilbe japonica und trägt den botanischen Namen Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel'. Diese Staude wurde durch japanische Züchter entwickelt und begeistert mit leuchtend roten Blütenkerzen im Frühsommer. Sie wird von renommierten Staudengärtnereien wie Gaißmayer unter der Bezeichnung „Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel' – Frühe Prachtspiere“ geführt. Die aus Ostasien stammende Art hat sich als äußerst robust und vielseitig erwiesen und prägt halbschattige Beete mit einem farbenfrohen Auftritt. Mit ihrer kompakten Wuchsform und den tiefroten Blüten setzt sie unverwechselbare Akzente im Garten.

Portrait der Frühen Pracht-Spiere 'Red Sentinel'

Bevor wir uns den einzelnen Facetten dieser bemerkenswerten Staude widmen, lohnt sich ein genauerer Blick auf ihre botanische Einordnung, Herkunft und ihren charakteristischen....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
50 - 70 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Tiefrot

Blütezeit
Juni - Juli

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09.01.2025

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Wir haben ihn sogar leicht größer erhalten als bestellt und mit einer wunderbaren Qualität. Die Baumschule New Garden hat uns echt beeindruckt.

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Pflanz- und Pflegetipps Astilbe Japonica-Hybride 'Red Sentinel' / Frühe Prachtspiere

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