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Großblütiger Fingerhut

Digitalis grandiflora

Großblütiger Fingerhut (Digitalis grandiflora) mit gelben, glockenförmigen Blüten in dichtem Blütenstand am Stängel.
Immergrün
Hellgelb
Sonnig-halbschattig
Juni - August
60 - 80 cm
ab 3,75 €
Wuchs: Staude, straff aufrecht, horstbildend, 60 bis 80 cm hoch
Wuchshöhe: 60 - 80 cm
Blatt: Immergrün, eiförmig, dunkelgrün
Frucht: Vielsamige Kapselfrucht
Blüte: Hellgelb, traubenartig, rachenförmig
Blütezeit: Juni bis August
Boden: Durchlässige, frische Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Der Digitalis grandiflora (Großblütiger Fingerhut) ist an optimalen Standorten sehr pflegeleicht und benötigt lediglich einen frischen Untergrund an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, um...
sich optimal zu entwickeln. Die heimische Staude besticht mit ihren hellgelben Blüten in Rachenform, die sich von Juni bis August in ihrer vollen Pracht zeigen und mit vielsamigen Kapselfrüchten bestückt sind. Einige Samenstände sollte zur Arterhaltung stehen gelassen werden. Die immergrüne, langlebige Staude ist eine Errungenschaft, die Sie nicht bereuen werden.
Wuchs: Staude, straff aufrecht, horstbildend, 60 bis 80 cm hoch
Wuchshöhe: 60 - 80 cm
Blatt: Immergrün, eiförmig, dunkelgrün
Frucht: Vielsamige Kapselfrucht
Blüte: Hellgelb, traubenartig, rachenförmig
Blütezeit: Juni bis August
Boden: Durchlässige, frische Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Der Digitalis grandiflora (Großblütiger Fingerhut) ist an optimalen Standorten sehr pflegeleicht und benötigt lediglich einen frischen Untergrund an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, um sich optimal zu entwickeln. Die heimische Staude besticht mit ihren hellgelben Blüten in Rachenform, die sich von Juni bis August in ihrer vollen Pracht zeigen und mit vielsamigen Kapselfrüchten bestückt sind. Einige Samenstände sollte zur Arterhaltung stehen gelassen werden. Die immergrüne, langlebige Staude ist eine Errungenschaft, die Sie nicht bereuen werden.

Portrait des Großblütigen Fingerhuts

Der Großblütige Fingerhut, botanisch Digitalis grandiflora, ist eine heimische, langlebige Staude, die in den Gärten Europas eine lange Tradition hat. Bereits seit 1768 wird diese Art kultiviert, und sie hat sich als zuverlässige Gartenpflanze einen Namen gemacht. Mit ihrer straff aufrechten Wuchsform erreicht sie eine Höhe von 60 bis 80 Zentimetern und bildet dabei dichte Horste. Die immergrünen, eiförmigen Blätter sind dunkelgrün gefärbt und bleiben auch im Winter erhalten, was der Pflanze eine strukturelle Präsenz verleiht. Die Blüten erscheinen in einer hellgelben Traube und sind rachenförmig, was charakteristisch für Fingerhüte ist. Diese robuste Staude eignet sich hervorragend für naturnahe Pflanzungen und erfreut sich großer Beliebtheit bei Gartenliebhabern, die Wert auf eine natürliche, pflegeleichte Bepflanzung legen.

Digitalis grandiflora auf einen Blick

Die Grunddaten des Großblütigen Fingerhuts sind überschaubar und machen ihn zu einer unkomplizierten Bereicherung für jeden Garten. Die Wuchshöhe von 60 bis 80 Zentimetern ermöglicht eine vielseitige Verwendung in Beeten und Rabatten. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August, wobei die hellgelben, traubenartigen Blüten einen sanften, sonnigen Akzent setzen. Die immergrünen Blätter sorgen auch außerhalb der Blütezeit für eine ansprechende Optik. Die Pflanze ist horstbildend und benötigt pro Quadratmeter etwa sieben Exemplare, um ein geschlossenes Bild zu ergeben. Als heimische Art ist sie an die mitteleuropäischen Klimabedingungen optimal angepasst und zeigt eine bemerkenswerte Langlebigkeit. Die Pflege beschränkt sich auf das gelegentliche Entfernen verblühter Blütenstände, wenn man eine Selbstaussaat verhindern möchte. Ansonsten ist die Pflanze äußerst genügsam und stellt nur geringe Ansprüche an den Gärtner.

Standort und Boden

Der optimale Standort für den Großblütigen Fingerhut ist sonnig bis halbschattig, wobei er an lichten Gehölzrändern besonders gut gedeiht. Der Boden sollte durchlässig und frisch sein, damit die Pflanze ihre volle Pracht entfalten kann. Staunässe verträgt sie nicht, da die Wurzeln sonst zu faulen beginnen. In der Natur findet man sie häufig auf kalkhaltigen, nährstoffreichen Untergründen, die gut drainiert sind. Die Standortwahl beeinflusst maßgeblich die Blütenintensität und die Wuchshöhe, weshalb man auf eine ausreichende Lichtversorgung achten sollte. Im Halbschatten wird die Pflanze zwar etwas höher, die Blüte kann jedoch etwas spärlicher ausfallen. Daher ist ein sonniger Standort mit leichtem Schatten am Mittag ideal, um die Blütenpracht zu maximieren.

Der ideale Standort für Digitalis grandiflora

Für eine optimale Entwicklung von Digitalis grandiflora sollte der Standort sorgfältig gewählt werden. Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz, an dem sie mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung erhält. Laut Erfahrungen von Staudengärtnern eignet sich der lichte Schatten von Gehölzen besonders gut, da die Pflanze dort vor der grellen Mittagssonne geschützt ist. Der Boden sollte durchlässig und frisch sein, ohne zu Staunässe zu neigen. Eine gute Drainage kann durch das Einarbeiten von Kies oder Sand in schwere Böden erreicht werden. Der pH-Wert sollte im neutralen bis leicht alkalischen Bereich liegen, was für viele heimische Wildstauden typisch ist. Ist der Standort zu trocken, bleibt die Pflanze kleiner und die Blütezeit verkürzt sich. Daher ist eine ausreichende Wasserversorgung, vor allem in Trockenperioden, wichtig. Einmal etabliert, zeigt der Großblütige Fingerhut jedoch eine beachtliche Trockentoleranz und kann auch an etwas trockeneren Plätzen überleben, wenngleich die Blütenpracht dann geringer ausfällt.

Blüte und Blattwerk des Großblütigen Fingerhuts

Die Blüte von Digitalis grandiflora ist ihr unverwechselbares Markenzeichen. Von Juni bis August öffnen sich die hellgelben, rachenförmigen Einzelblüten in einer dichten Traube, die der Pflanze eine elegante, aufrechte Silhouette verleiht. Die Blütenfarbe ist ein sanftes Zitronengelb, das im Sonnenlicht leuchtet und Hummeln sowie Bienen magisch anzieht. Die dunkelgrünen, eiförmigen Blätter bilden eine immergrüne Grundrosette, die auch im Winter erhalten bleibt und so das ganze Jahr über Struktur im Beet bietet. Die Blätter sind leicht behaart und fühlen sich samtig an, was einen angenehmen Kontrast zu den glatten Blütenstielen darstellt. Die Frucht ist eine vielsamige Kapselfrucht, die nach der Blüte reift und sich öffnet, um die Samen zu verstreuen. Dieser natürliche Vermehrungsmechanismus sorgt dafür, dass sich die Pflanze an geeigneten Standorten selbstständig ausbreitet und neue Horizonte erobert.

Die markanten Blüten des Großblütigen Fingerhuts

Die Blüten des Großblütigen Fingerhuts sind nicht nur schön, sondern auch botanisch interessant. Der Trivialname „Fingerhut“ leitet sich von der Form der Blüten ab, die entfernt an einen Fingerhut erinnern. Jede Einzelblüte ist etwa 3 bis 5 Zentimeter lang und weist eine deutliche Rachenform auf, die für die Gattung Digitalis typisch ist. Die Blüten öffnen sich von unten nach oben, sodass während der Blütezeit immer neue Blüten an der Spitze der Traube erscheinen. Die Blütezeit erstreckt sich über etwa acht bis zehn Wochen, wobei jede einzelne Blüte mehrere Tage hält. Die Farbe variiert von hellem Gelb bis hin zu einem cremigen Weiß, je nach Sorte und Standort. Die dunklen Punkte im Inneren der Blüte dienen als Wegweiser für Insekten und führen sie zu den Nektardrüsen. Dieser Mechanismus ist typisch für viele Rachenblütler und sorgt für eine effektive Bestäubung durch Hummeln, die als Hauptbestäuber fungieren.

Verwendung im Garten

Der Großblütige Fingerhut ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen eingesetzt werden kann. Aufgrund seiner Herkunft aus naturnahen Lebensräumen eignet er sich besonders für naturnahe Pflanzungen, aber auch in Rabatten und Gehölzrändern macht er eine gute Figur. Seine Fähigkeit zur Selbstaussaat macht ihn zu einer idealen Pflanze für Verwilderungszonen, wo er sich ohne Eingreifen des Gärtners ausbreiten kann. Die Pflanze passt sich verschiedenen Bodentypen an, solange sie durchlässig sind, und zeigt eine hohe Toleranz gegenüber Trockenheit, sobald sie etabliert ist. In den folgenden Abschnitten werden die konkreten Verwendungsmöglichkeiten näher erläutert.

Digitalis grandiflora in naturnahen Staudensäumen

In naturnahen Staudensäumen fühlt sich Digitalis grandiflora besonders wohl. Sie wird als heimische, langlebige Art für naturnahe, warme Staudensäume mit trockenen bis frischen, durchlässigen Böden beschrieben. Hier kann sie sich in Gesellschaft anderer Wildstauden wie der Großen Sterndolde (Astrantia major) oder dem Baldrian (Valeriana officinalis) entfalten. Die hellgelben Blüten setzen leuchtende Akzente und locken zahlreiche Insekten an. Die immergrünen Blätter sorgen auch im Winter für Deckung und Struktur. Diese Art der Verwendung kommt dem natürlichen Wuchsverhalten der Pflanze entgegen, da sie hier nicht allzu sehr in die Höhe geschossen wird, sondern sich in Harmonie mit ihren Nachbarn entwickelt.

Digitalis grandiflora in Rabatten und Gehölzrändern

Auch in Rabatten und an Gehölzrändern kann der Großblütige Fingerhut voll überzeugen. Er eignet sich optimal für den lichten Schatten von Gehölzen, ebenso gut für die Rabatte und zum Verwildern. In der Rabatte kombiniert man ihn am besten mit niedrigeren Stauden wie dem Storchschnabel (Geranium) oder der Katzenminze (Nepeta), die den Boden bedecken. Die aufrechten Blütenstiele des Fingerhuts ragen dann elegant darüber hinaus. An Gehölzrändern passt er wunderbar zu sommergrünen Sträuchern wie der Felsenbirne (Amelanchier) oder dem Hartriegel (Cornus). Die Farbkombination aus dunklem Laub und hellgelben Blüten erzeugt eine stimmungsvolle Atmosphäre, die an lichte Wälder erinnert. Da die Pflanze nicht allzu hoch wird, bleibt sie auch in kleineren Rabatten gut proportionierlich.

Verwildern und Vermehrung

Ein besonderer Vorteil des Großblütigen Fingerhuts ist seine Fähigkeit zur Selbstaussaat, die eine natürliche Vermehrung ermöglicht. Die Selbstaussaat tritt oft auf, wenn man die Samenstände nach der Blüte stehen lässt. Sobald die Kapselfrüchte reif sind, öffnen sie sich und die feinen Samen werden durch Wind oder Tiere verbreitet. An geeigneten Plätzen keimen sie dann im folgenden Frühjahr zu neuen Pflanzen heran. Diese Eigenschaft macht die Staude ideal für naturnahe Gärten, in denen man eine gewisse Dynamik und Ungezwungenheit schätzt. Um die Arterhaltung zu fördern, sollte man einige Samenstände stehen lassen. So kann man über die Jahre hinweg einen sich selbst erhaltenden Bestand aufbauen. Die Jungpflanzen lassen sich leicht an andere Stellen im Garten versetzen, wo sie schnell anwachsen und nach etwa zwei Jahren blühen.

Pflanzpartner für den Großblütigen Fingerhut

Bei der Auswahl von Pflanzpartnern für den Großblütigen Fingerhut sollte man auf Arten setzen, die ähnliche Standortansprüche haben und das Erscheinungsbild harmonisch ergänzen. Die Kombination mit schattenverträglichen Stauden wie Waldglockenblumen, Funkien und Farnen hat sich bewährt. Diese Pflanzen bevorzugen ebenfalls einen frischen, durchlässigen Boden und einen halbschattigen Platz. Durch geschickte Zusammenstellung entstehen abwechslungsreiche Pflanzbilder, die über einen längeren Zeitraum im Jahr interessant bleiben. Die folgenden Abschnitte geben konkrete Empfehlungen für harmonische Kombinationen und zurückhaltende Begleiter.

Harmonische Kombinationen mit Digitalis grandiflora

Im Beet passt Digitalis grandiflora sehr schön zu Waldglockenblumen (Campanula latifolia bzw. Campanula-Arten), Funkien (Hosta) und Farnen. Die blauen oder violetten Blüten der Waldglockenblume bilden einen reizvollen Kontrast zum Hellgelb des Fingerhuts. Funkien mit ihren großen, strukturierten Blättern schaffen eine bodendeckende Schicht, die die aufrechten Blütenstiele des Fingerhuts elegant umspielt. Farne mit ihren gefiederten Wedeln fügen eine luftige, feine Textur hinzu, die das Gesamtbild auflockert. Diese Kombination nutzt unterschiedliche Höhen und Blattformen, um ein abwechslungsreiches, natürlich wirkendes Ensemble zu schaffen, das den Großblütigen Fingerhut besonders gut zur Geltung bringt.

Zurückhaltende Begleiter für eine natürliche Wirkung

Wer eine eher natürliche, wilde Optik bevorzugt, sollte auf zurückhaltende Begleiter setzen, die den Fingerhut nicht überwuchern. Geeignet sind beispielsweise das Kleine Immergrün (Vinca minor), das mit seinen niedrigen, immergrünen Ranken den Boden bedeckt und mit kleinen blauen Blüten aufwartet. Auch die Elfenblume (Epimedium) ist eine gute Wahl, da sie mit ihren zarten Blüten und dem dichten Laub einen schönen Unterwuchs bildet, ohne in die Höhe zu streben. Der Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) mit seinen gefleckten Blättern und frühjährigen rosa Blüten sorgt für Farbtupfer, während der Großblütige Fingerhut noch in den Startlöchern steht. Diese Partner ergänzen die Staude, ohne sie zu überdecken, und fördern ein naturnahes, ausgewogenes Pflanzengefüge.

Pflege und Überwinterung

Der Großblütige Fingerhut ist eine pflegeleichte Staude, die nur minimaler Aufmerksamkeit bedarf. Die Hauptmaßnahmen beschränken sich auf das Gießen in Trockenperioden, das Entfernen verblühter Blütenstände (sofern keine Selbstaussaat gewünscht ist) und den Rückschnitt im Frühjahr. Die Überwinterung gestaltet sich unproblematisch, da die Pflanze winterhart ist und ihre immergrünen Blätter auch bei Frost erhalten bleiben. Dennoch gibt es einige Punkte zu beachten, um die Vitalität der Pflanze über Jahre zu erhalten. In den folgenden Abschnitten werden die wichtigsten Pflegehinweise für Digitalis grandiflora detailliert beschrieben.

Wichtige Pflegehinweise für Digitalis grandiflora

Die Pflege von Digitalis grandiflora ist denkbar einfach. In den ersten Wochen nach der Pflanzung sollte man regelmäßig gießen, damit die Pflanze gut anwurzelt. Danach ist sie weitgehend trockenheitstolerant, aber bei längeren Trockenperioden im Sommer sollte man dennoch wässern. Einmal etabliert, ist sie sehr pflegeleicht und benötigt lediglich einen frischen Untergrund. Ein jährlicher Rückschnitt im zeitigen Frühjahr, bei dem die abgestorbenen Blätter und Stiele entfernt werden, fördert den Neuaustrieb und hält die Pflanze gesund. Verblühte Blütenstiele kann man entweder abschneiden, um eine unkontrollierte Ausbreitung zu vermeiden, oder stehen lassen, um die Samenbildung zu ermöglichen. Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze auch auf mageren Böden gedeiht. Sollte der Boden jedoch sehr nährstoffarm sein, kann eine leichte Kompostgabe im Frühjahr die Blüte fördern.

Vermehrung durch Selbstaussaat

Der Großblütige Fingerhut vermehrt sich zuverlässig durch Selbstaussaat, sofern man die Samenstände nach der Blüte stehen lässt. Es empfiehlt sich, die Pflanze nach einigen Jahren aussäen zu lassen, damit sie für Nachkommen sorgen kann. Die Samen keimen am besten auf offenen Bodenstellen mit ausreichend Licht. Man kann die gefallenen Samen im Herbst mit etwas Erde bedecken oder einfach der Natur ihren Lauf lassen. Die Jungpflanzen erscheinen im folgenden Frühjahr und können an den gewünschten Standort umgesetzt werden. Diese Methode ist unkompliziert und gewissermaßen die natürlichste Form der Vermehrung. Wer eine gezielte Aussaat bevorzugt, kann die Samen im Herbst direkt ins Freiland säen, wo sie bei kühlen Temperaturen stratifizieren und im Frühjahr keimen. Eine Vorkultur im Haus ist nicht nötig, da die Samen Lichtkeimer sind und am besten an Ort und Stelle wachsen.

Winterschutz, Überwinterung und Sicherheit

Der Großblütige Fingerhut ist vollständig winterhart und benötigt keinen speziellen Winterschutz. Die immergrünen Blätter bleiben auch bei Frost erhalten, können aber bei starkem Frost oder Trockenheit braun werden. Ein leichter Schutz durch Laub oder Reisig ist nur in rauen Lagen sinnvoll, um die Blätter vor Windtrocknis zu schützen. Wichtig zu wissen: Alle Teile von Digitalis grandiflora sind giftig, und die Pflanze wird als stark giftig eingestuft. Dies ist vor allem bei der Standortwahl zu beachten, wenn Kinder oder Haustiere im Garten spielen. Der Verzehr von Blättern, Blüten oder Samen kann zu Vergiftungserscheinungen führen, weshalb man beim Umgang mit der Pflanze Vorsicht walten lassen sollte. Handschuhe sind beim Schneiden oder Ausgraben empfehlenswert. Das Wissen um die Giftigkeit sollte jedoch nicht davon abhalten, diese schöne Staude in den Garten zu integrieren; bei richtiger Handhabung ist sie unbedenklich.

Wissenswertes über den Großblütigen Fingerhut

Der Großblütige Fingerhut birgt einige interessante botanische und historische Fakten, die ihn noch faszinierender machen. Sein botanischer Name Digitalis grandiflora verweist auf die großen Blüten der Art, wobei digitalis auf das lateinische Wort für Finger hinweist. Als weiteres Synonym wird Digitalis ambigua geführt, was auf Verwirrungen in der botanischen Einteilung zurückgeht. Die Pflanze ist ursprünglich in weiten Teilen Europas heimisch und besiedelt dort lichte Wälder, Gebüschsäume und steinige Hänge. Ihre medizinische Bedeutung als Herzmittel ist bekannt, jedoch aufgrund der Giftigkeit nur für den Fachmann. Im Garten bleibt sie eine unkomplizierte, langlebige Staude, die mit ihren leuchtenden Blüten und ihrem immergrünen Laub überzeugt.

Botanische Besonderheiten

Eine botanische Besonderheit des Großblütigen Fingerhuts ist seine Fähigkeit, sowohl auf trockenen als auch auf frischen Böden zu gedeihen, was ihn zu einer äußerst anpassungsfähigen Pflanze macht. Er gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae) und ist eng verwandt mit dem Roten Fingerhut (Digitalis purpurea), der jedoch zweijährig ist. Digitalis grandiflora hingegen ist ausdauernd und kann viele Jahre am selben Standort blühen. Die gelbe Blütenfarbe ist innerhalb der Gattung Digitalis eher selten, was die Art zu etwas Besonderem macht. Die Bestäubung erfolgt vorwiegend durch Hummeln, die mit ihrem langen Rüssel den Nektar aus den tiefen Blütenkelchen erreichen. Auch die Fruchtbildung ist bemerkenswert: Aus jeder Blüte entsteht eine Kapselfrucht, die bis zu 100 Samen enthalten kann. Diese hohe Samenproduktion ist ein Grund für die effektive Selbstaussaat der Pflanze. Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Langlebigkeit der Pflanze; unter guten Bedingungen kann ein Horst über ein Jahrzehnt bestehen bleiben.

Name Deutsch: Großblütiger Fingerhut.
Name Botanisch: Digitalis grandiflora.
Wuchs: Staude, straff aufrecht, horstbildend, 60 bis 80 cm hoch.
Wuchshöhe: 60 - 80 cm.
Blatt: Immergrün, eiförmig, dunkelgrün.
Frucht: Vielsamige Kapselfrucht.
Blüte: Hellgelb, traubenartig, rachenförmig.
Blütezeit: Juni bis August.
Boden: Durchlässige, frische Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Der Digitalis grandiflora (Großblütiger Fingerhut) ist an optimalen Standorten sehr pflegeleicht und benötigt lediglich einen frischen Untergrund an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, um sich optimal zu entwickeln. Die heimische Staude besticht mit ihren hellgelben Blüten in Rachenform, die sich von Juni bis August in ihrer vollen Pracht zeigen und mit vielsamigen Kapselfrüchten bestückt sind. Einige Samenstände sollte zur Arterhaltung stehen gelassen werden. Die immergrüne, langlebige Staude ist eine Errungenschaft, die Sie nicht bereuen werden..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait des Großblütigen Fingerhuts

Der Großblütige Fingerhut, botanisch Digitalis grandiflora, ist eine heimische, langlebige Staude, die in den Gärten Europas eine lange Tradition hat. Bereits seit 1768 wird diese Art kultiviert, und sie hat sich als zuverlässige Gartenpflanze einen Namen gemacht. Mit ihrer straff aufrechten Wuchsform erreicht sie eine Höhe von 60 bis 80 Zentimetern und bildet dabei dichte Horste. Die immergrünen, eiförmigen Blätter sind dunkelgrün gefärbt und bleiben auch im Winter erhalten, was der Pflanze eine strukturelle Präsenz verleiht. Die Blüten erscheinen in einer hellgelben Traube und sind rachenförmig, was charakteristisch für Fingerhüte ist. Diese robuste Staude eignet sich hervorragend für naturnahe Pflanzungen und erfreut sich großer Beliebtheit bei Gartenliebhabern, die Wert auf eine natürliche, pflegeleichte Bepflanzung legen.

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
60 - 80 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Hellgelb

Blütezeit
Juni - August

Lieferbar ab KW38
3,75 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar ab KW 38
C2
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
60 - 80 cm

Belaubung
Immergrün

Blüte
Hellgelb

Blütezeit
Juni - August

Lieferbar ab KW38
9,50 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar ab KW 38
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09.08.2025

Einfach nur Gut!!!

Sehr schöne Staudenlieferung. Alles gut und sicher verpackt geliefert. Die Pflanzen wachsen gut an und der Großblütige Fingerhut blüht ganz toll. Bei dem großen Staudensortiment werden ich noch öfter bestellen.

23.09.2024

gute Adresse

Beratung, Website, Anlieferung und Ware einwandfrei. Ich werde als Kunde für die Zukunft hier bleiben

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Pflanz- und Pflegetipps Digitalis grandiflora / Großblütiger Fingerhut

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