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Wiesen-Taglilie

Hemerocallis lilioasphodelus

Wiesen-Taglilie (Hemerocallis lilioasphodelus) mit gelben, sternförmigen Blüten und schmalem, grasartigem Laub
Hemerocallis lilioasphodelus (Wiesen-Taglilie), gelbe Blüte mit sechs Blütenblättern und sichtbaren Staubgefäßen.
Sommergrün
Hellgelb
Sonnig-halbschattig
Mai - Juni
70 - 80 cm
ab 5,95 €
   
Wuchs: Staude, aufrecht, überhängend, horstbildend, 70 bis 80 cm hoch
Wuchshöhe: 70 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, lineal, grün
Frucht: Kapsel
Blüte: Hellgelb, kelchförmig, verzweigt
Blütezeit: Mai bis Juni
Boden: Frische bis feuchte, humose Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften:
Die Hemerocallis lilioaspodelus (Wiesen-Taglilie) ist in Ostasien beheimatet. Die eindrucksvollen hellgelben Blüten in Kelchform sind jedoch auch in deutschen Gärten eine beliebte und farbenfrohe...
Ergänzung, die sich durch ihren aromatischen Blütenduft sehr schön hervortun. An einem sonnigen Standort auf frischem bis feuchtem und humosen Boden bildet die Taglilie ab Mai ein üppiges Blütenmeer heraus. Um diesen Effekt zu verstärken, empfehlen wir die Nutzung von 2 Pflanzen pro Quadratmeter. Ist sie erste einmal gepflanzt, sollte sie möglichst viele Jahre nicht umgesiedelt werden. Der Rückschnitt abgeblühter Blütenstängel hält die Pflanze kompakt.
Wuchs: Staude, aufrecht, überhängend, horstbildend, 70 bis 80 cm hoch
Wuchshöhe: 70 - 80 cm
Blatt: Sommergrün, lineal, grün
Frucht: Kapsel
Blüte: Hellgelb, kelchförmig, verzweigt
Blütezeit: Mai bis Juni
Boden: Frische bis feuchte, humose Untergründe
Standort: Sonnig bis halbschattig
Pflanzen pro m²: 2
Eigenschaften: Die Hemerocallis lilioaspodelus (Wiesen-Taglilie) ist in Ostasien beheimatet. Die eindrucksvollen hellgelben Blüten in Kelchform sind jedoch auch in deutschen Gärten eine beliebte und farbenfrohe Ergänzung, die sich durch ihren aromatischen Blütenduft sehr schön hervortun. An einem sonnigen Standort auf frischem bis feuchtem und humosen Boden bildet die Taglilie ab Mai ein üppiges Blütenmeer heraus. Um diesen Effekt zu verstärken, empfehlen wir die Nutzung von 2 Pflanzen pro Quadratmeter. Ist sie erste einmal gepflanzt, sollte sie möglichst viele Jahre nicht umgesiedelt werden. Der Rückschnitt abgeblühter Blütenstängel hält die Pflanze kompakt.

Portrait der Wiesen-Taglilie

Die Wiesen-Taglilie, botanisch Hemerocallis lilioasphodelus, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrem eleganten Wuchs und den duftenden Blüten jeden Garten bereichert. Ursprünglich in Ostasien beheimatet, hat sie sich längst auch in unseren Breiten als zuverlässige und anmutige Gartenpflanze etabliert. Unter der Bezeichnung Hemerocallis flava ist sie ebenfalls bekannt, ein Synonym, das ihre gelbe Blütenfarbe betont. Mit einer Wuchshöhe von 70 bis 80 Zentimetern bildet sie imposante Horste, die durch ihren aufrechten, aber leicht überhängenden Wuchscharakter bestechen.

Herkunft und Wuchsform

Die Herkunft der Hemerocallis lilioasphodelus aus Ostasien erklärt ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Klimabedingungen. In Europa ist sie bereits seit Jahrhunderten auf feuchten Wiesen und in Auwäldern verwildert, was ihre Robustheit und natürliche Ausstrahlung unterstreicht. Die Staude wächst horstbildend, das bedeutet, sie bildet dichte, kompakte Büschel aus grundständigen Blättern, aus denen die Blütenstängel emporwachsen. Dieser Wuchs macht sie zu einer idealen Solitärpflanze oder zur Begrenzung von Beeten. Die linealen, sommergrünen Blätter tragen zu ihrem frischen Erscheinungsbild bei und bilden einen schönen Kontrast zu den hellgelben Blüten. Mit einer Pflanzdichte von zwei Pflanzen pro Quadratmeter lässt sich ein üppiger, geschlossener Bestand erreichen, der besonders in größeren Flächen beeindruckt.

Blütezeit und Habitus

Die Hauptattraktion der Wiesen-Taglilie ist zweifellos ihre Blütezeit von Mai bis Juni, in der sie ein wahres Blütenmeer entfaltet. Als frühblühende Taglilie gehört sie zu den ersten Vertretern ihrer Gattung, die im Jahr Farbe in den Garten bringen. Die Blütenstängel sind verzweigt, was zu einer reichen und üppigen Blütenpracht führt. Jede einzelne Blüte hält zwar nur einen Tag – daher der Name Taglilie –, doch da sich kontinuierlich neue Knospen öffnen, erstreckt sich die Blüte über mehrere Wochen. Der Habitus der Pflanze ist ausgesprochen elegant: Die aufrechten Stängel tragen die Blüten leicht überhängend, was der gesamten Erscheinung eine natürliche, fast wiesenartige Leichtigkeit verleiht. Nach der Blüte bilden sich Kapseln als Früchte, die zur Samenreife gelangen und für eine natürliche Vermehrung sorgen können.

Ideale Standortbedingungen

Damit die Hemerocallis lilioasphodelus ihr volles Potenzial entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Sie ist eine anpassungsfähige Staude, die jedoch bestimmte Vorlieben hat, um optimal zu gedeihen und ihre charakteristische Blütenfülle zu entwickeln. Ein gut gewählter Platz sorgt nicht nur für gesundes Wachstum, sondern auch für eine längere Lebensdauer und geringeren Pflegeaufwand. Die Kombination aus Licht, Boden und Feuchtigkeit bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Kultivierung dieser bezaubernden Pflanze.

Licht und Exposition

Die Wiesen-Taglilie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort, der ihr ausreichend Licht für die Blütenbildung bietet, ohne sie der prallen Mittagssonne auszusetzen. In voller Sonne entwickelt sie besonders intensive Blütenfarben und einen kräftigen Wuchs, während im Halbschatten die Blütezeit etwas verlängert sein kann und die Blätter vor zu starker Austrocknung geschützt sind. Ideal sind Standorte mit Morgen- oder Abendsonne, die eine ausgewogene Belichtung gewährleisten. Eine Exposition nach Osten oder Westen ist daher oft perfekt. Vermeiden sollte man tiefschattige Lagen, da hier die Blütenbildung deutlich nachlässt und die Pflanze vergeilt, also lange, schwache Triebe bildet. Ein Platz mit guter Luftzirkulation beugt zudem Pilzkrankheiten vor und fördert die Gesundheit der Staude.

Bodenansprüche der Hemerocallis lilioasphodelus

Der Boden spielt eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden der Hemerocallis lilioasphodelus. Sie gedeiht am besten auf frischen bis feuchten, humosen Untergründen, die eine gute Wasserspeicherfähigkeit aufweisen, ohne staunass zu sein. Ein hoher Humusgehalt sorgt für eine lockere, durchlässige Struktur und liefert gleichzeitig Nährstoffe für ein üppiges Wachstum. Schwere, lehmige Böden sollten mit Sand oder Kompost aufgelockert werden, um Staunässe zu vermeiden, die zu Wurzelfäule führen kann. Leichte, sandige Böden hingegen profitieren von der Zugabe von reifem Kompost oder Laubhumus, um die Feuchtigkeitshaltefähigkeit zu verbessern. Der pH-Wert des Bodens sollte im neutralen bis leicht sauren Bereich liegen, wobei die Pflanze hier toleranter ist als viele andere Stauden. Eine gute Drainage ist essenziell, insbesondere in regenreichen Regionen, um die Wurzeln vor Vernässung zu schützen.

Blüten und Laub der Wiesen-Taglilie

Die ästhetischen Qualitäten der Hemerocallis lilioasphodelus liegen in der harmonischen Verbindung von Blüten und Laub. Beide Elemente tragen maßgeblich zum Gesamteindruck bei und machen diese Staude zu einer vielseitigen Bereicherung für jeden Garten. Während die Blüten mit ihrer Farbe und Form im Frühsommer die Blicke auf sich ziehen, sorgt das Blattwerk für Struktur und Fülle über die gesamte Vegetationsperiode hinweg. Diese Kombination aus kurzlebiger Pracht und beständiger Eleganz verleiht der Pflanze ihren besonderen Reiz.

Die hellgelben Blüten

Die hellgelben, kelch- oder trichterförmigen Blüten der Wiesen-Taglilie sind ein wahrer Augenfang. Jede Blüte erreicht eine beachtliche Größe und öffnet sich in den frühen Morgenstunden, um bis zum Abend zu verblühen. Die Farbe variiert von einem zarten, fast zitronengelben Ton bis zu einem warmen Goldgelb, das je nach Lichteinfall changiert. Ein besonderes Merkmal ist ihr aromatischer Blütenduft, der besonders in den Abendstunden intensiv wird und Insekten wie Schmetterlinge und Bienen anlockt. Die Blüten sind an verzweigten Stängeln angeordnet, was zu einer üppigen, vielblütigen Rispe führt. Jeder Stängel trägt mehrere Knospen, die sich nacheinander öffnen und so für eine lange Blühdauer sorgen. Die Blütenform erinnert an Lilien, was den botanischen Namen lilioasphodelus erklärt – eine Anspielung auf die Ähnlichkeit mit Lilien und Affodillen.

Blattwerk und Wuchscharakter

Das Laub der Hemerocallis lilioasphodelus besteht aus linealen, grünen Blättern, die in dichten Büscheln aus der Basis entspringen. Diese sommergrünen Blätter sind schmal und lang, oft bogig überhängend, was der Pflanze einen grazilen, fast grasartigen Charakter verleiht. Sie bilden einen schönen, frischen Hintergrund für die leuchtenden Blüten und behalten ihre Farbe bis in den Herbst hinein, bevor sie dann einziehen. Im Gegensatz zu einigen anderen Taglilien-Arten zeigt diese Art keine ausgeprägte Herbstfärbung, bleibt aber dennoch bis zum ersten Frost ansehnlich. Der Wuchs ist horstbildend und aufrecht, mit einer Tendenz zum Überhängen der Blütenstängel, was eine natürliche, lockere Optik erzeugt. Diese Wuchseigenschaft macht die Staude ideal für die Bepflanzung von Rabatten oder als Begrenzung, wo sie ohne zusätzliche Stütze standsicher bleibt.

Vielfältige Gartengestaltung

Die Hemerocallis lilioasphodelus ist keine typische Beetstaude, sondern entfaltet ihre volle Schönheit in naturhaften Gartenbereichen. Ihre Anpassungsfähigkeit an frische bis feuchte Standorte eröffnet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten, die über das klassische Staudenbeet hinausgehen. Mit ihrem wiesenartigen Charakter und der duftenden Blüte passt sie perfekt in Gärten, die auf Natürlichkeit und Leichtigkeit setzen. Die folgenden Verwendungsbereiche zeigen, wie vielseitig diese Staude eingesetzt werden kann.

Naturhafte Bereiche am Gehölzrand

Am halbschattigen Gehölzrand fühlt sich die Wiesen-Taglilie besonders wohl. Hier profitiert sie vom lichten Schatten der Bäume oder Sträucher und dem humusreichen Boden, der durch herabfallendes Laub entsteht. In solchen Lagen bildet sie harmonische Pflanzgemeinschaften mit anderen Waldrandstauden wie Farnen oder Elfenblumen. Ihr aufrechter Wuchs bringt Höhe und Struktur in diese Bereiche, ohne zu dominant zu wirken. Die hellgelben Blüten leuchten im Halbschatten besonders intensiv und setzen schöne Akzente vor dem dunkleren Hintergrund des Gehölzes. Diese Verwendung entspricht ihrem natürlichen Habitat und fördert ein gesundes, robustes Wachstum mit minimalem Pflegeaufwand.

Die Wiesen-Taglilie am Teichrand

Als naturhafte Pflanze am Teichrand ist die Hemerocallis lilioasphodelus hervorragend geeignet. Die feuchten Bodenverhältnisse in Ufernähe entsprechen genau ihren Ansprüchen, und sie verträgt auch zeitweise leichte Überflutungen. Hier kann sie in Gruppen gepflanzt werden, um einen üppigen, blühenden Saum zu bilden, der Insekten und andere Gartenbewohner anlockt. Die reflektierende Wasseroberfläche verstärkt den Effekt der hellgelben Blüten und schafft eine idyllische Atmosphäre. Wichtig ist, dass der Standort nicht dauerhaft unter Wasser steht, sondern nur frisch bis feucht bleibt. In Kombination mit Sumpfpflanzen wie Iris oder Sumpfvergissmeinnicht entstehen reizvolle, naturnahe Bilder.

Frisch-feuchte Freiflächen mit Wiesencharakter

Für frisch-feuchte Freiflächen mit Wiesencharakter ist die Wiesen-Taglilie eine ideale Wahl. In größeren, offenen Bereichen, die an natürliche Feuchtwiesen erinnern, kann sie in größeren Gruppen oder sogar flächig gepflanzt werden. Hier entfaltet sie ihren typischen, horstbildenden Wuchs und bildet mit der Zeit dichte Bestände, die wenig Pflege benötigen. Solche Flächen eignen sich besonders für extensive Gärten oder naturnahe Gestaltungen, wo die Pflanze sich auch selbst aussäen und ausbreiten kann. Die Kombination mit anderen wiesenartigen Stauden und Gräsern schafft einen lebendigen, sich ständig verändernden Gartenraum, der im Frühsommer in einem gelben Blütenmeer erstrahlt.

Pflanzpartner für die Hemerocallis lilioasphodelus

Die richtige Begleitpflanzung kann die Schönheit der Wiesen-Taglilie noch unterstreichen und harmonische Gartenbilder schaffen. Gute Pflanzpartner teilen ähnliche Standortansprüche und ergänzen sich in Wuchsform, Blütezeit oder Farbe. Durch gezielte Kombinationen lassen sich Kontraste oder harmonische Übergänge gestalten, die den Garten über viele Wochen attraktiv halten. Die folgenden Empfehlungen basieren auf bewährten Praxisbeispielen und berücksichtigen die natürlichen Vorlieben der Hemerocallis lilioasphodelus.

Klassische Begleiter für frische Standorte

Zu den klassischen Begleitern für frische Standorte zählen Stauden, die ebenfalls feuchte bis frische Böden bevorzugen und in Blütezeit oder Habitus harmonieren. Die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) ist ein ausgezeichneter Partner, da sie ähnliche Bodenansprüche hat und mit ihren blauen oder violetten Blüten einen schönen Farbkontrast zu den gelben Taglilien bildet. Die Prachtspiere (Paeonia lactiflora) bringt mit ihren großen, oft rosa oder weißen Blüten im späten Frühjahr zusätzliche Pracht und füllt die Lücke vor der Hauptblüte der Taglilie. Der Hohe Stauden-Phlox (Phlox paniculata) blüht später im Sommer und verlängert so die Blütezeit im Beet, während seine leuchtenden Farben einen lebendigen Gegenpol setzen. Diese Kombinationen schaffen abwechslungsreiche Bilder und nutzen den Standort optimal aus.

Hohe Gräser und Stauden

Hohe Gräser und Stauden ergänzen die Wiesen-Taglilie perfekt, indem sie für Struktur und Leichtigkeit sorgen. Das Chinaschilf (Miscanthus sinensis) bildet mit seinen eleganten Halmen und fedrigen Blütenständen im Spätsommer einen schönen Hintergrund und betont den wiesenartigen Charakter der Pflanzung. Die Wiesenraute (Thalictrum aquilegifolium) wird als besonders schön passender Partner genannt, da ihre zarten, lila Blütenrispen und das fein gefiederte Laub einen reizvollen Kontrast zu den kräftigen Taglilienblüten bilden. Beide Pflanzen bevorzugen frische Böden und halbschattige Lagen, was eine harmonische Gemeinschaft ermöglicht. Durch die Kombination von unterschiedlichen Höhen und Texturen entstehen vielschichtige Pflanzungen, die das Auge durch das ganze Jahr hindurch fesseln.

Pflege und Vermehrung

Die Hemerocallis lilioasphodelus ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung viele Jahre Freude bereitet. Mit einigen grundlegenden Maßnahmen lässt sich die Gesundheit und Blühfreudigkeit der Pflanze erhalten und sogar steigern. Von der Bewässerung über den Rückschnitt bis zur Vermehrung gibt es einfache Schritte, die jeder Hobbygärtner umsetzen kann. Eine gute Pflege sorgt nicht nur für schöne Blüten, sondern auch für eine lange Lebensdauer und stabile Bestände.

Gießen, Düngen und Rückschnitt

In der Wachstumsphase, besonders während der Blüte von Mai bis Juni, benötigt die Wiesen-Taglilie regelmäßige Wassergaben, um den Boden frisch bis feucht zu halten. Trockenheit sollte vermieden werden, da sie die Blütenbildung beeinträchtigen kann. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Rindenhumus hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu konservieren und unterdrückt gleichzeitig Unkraut. Gedüngt wird im Frühjahr mit einem organischen Volldünger oder reifem Kompost, der in den Boden eingearbeitet wird. Nach der Blüte ist ein Rückschnitt der abgeblühten Blütenstängel empfehlenswert, um die Pflanze kompakt zu halten und die Bildung neuer Blütenknospen zu fördern. Dieser Rückschnitt verhindert auch die unkontrollierte Aussaat, falls dies nicht gewünscht ist. Im Herbst können die eingezogenen Blätter bodennah entfernt werden, um Platz für den Neuaustrieb im nächsten Frühjahr zu schaffen.

Vermehrung der Wiesen-Taglilie

Die Vermehrung der Hemerocallis lilioasphodelus erfolgt auf natürliche Weise durch kurze Ausläufer und reichlich durch Samen. Für die vegetative Vermehrung kann der Horst im Frühherbst oder zeitigen Frühjahr geteilt werden. Dazu wird die Pflanze ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke zerteilt, von denen jedes ausreichend Wurzeln und Triebknospen besitzen sollte. Diese Teilstücke werden sofort wieder eingepflanzt und gut angegossen. Die Samenvermehrung ist einfach: Die reifen Kapseln werden im Herbst geerntet, die Samen gereinigt und im Frühjahr in Anzuchtschalen ausgesät. Die Keimung erfolgt bei Temperaturen um 15 Grad Celsius innerhalb weniger Wochen. Da die Pflanze einmal gepflanzt möglichst viele Jahre nicht umgesiedelt werden sollte, ist eine Vermehrung durch Teilung nur alle drei bis fünf Jahre nötig, um überalterte Horste zu verjüngen.

Überwinterung und Standfestigkeit

Die Wiesen-Taglilie ist winterhart und benötigt in unseren Breiten in der Regel keinen speziellen Winterschutz. Die oberirdischen Pflanzenteile ziehen sich im Herbst zurück, und die Pflanze überwintert mit ihren Wurzeln im Boden. In sehr kalten, schneearmen Lagen kann eine leichte Abdeckung mit Laub oder Reisig empfehlenswert sein, um die Wurzeln vor starkem Frost zu schützen. Wichtig ist, dass der Standort nicht zu nass im Winter ist, da Staunässe in Kombination mit Frost zu Schäden führen kann. Die Standfestigkeit der Staude ist generell gut, dank ihres horstbildenden Wuchses. Bei windexponierten Lagen oder in sehr nährstoffreichen Böden, die zu weichem Wachstum führen, können die Blütenstängel jedoch etwas lagern. In solchen Fällen hilft eine Stütze mit Bambusstäben oder ein lockerer Ring aus Draht. Ansonsten ist die Pflanze robust und wenig anfällig für Krankheiten oder Schädlinge.

Wissenswertes über die Wiesen-Taglilie

Die Hemerocallis lilioasphodelus hat nicht nur gärtnerische, sondern auch historische und kulturelle Bedeutung. Ihre lange Geschichte in Europa und die vielfältigen Namensgebungen zeugen von ihrer Beliebtheit und Anpassungsfähigkeit über die Jahrhunderte hinweg. Zudem gibt es interessante Fakten zu ihrer Giftigkeit und ihren besonderen Eigenschaften, die sie von anderen Taglilien unterscheiden. Diese Hintergrundinformationen runden das Portrait dieser faszinierenden Staude ab und zeigen, warum sie auch heute noch eine Bereicherung für jeden Garten ist.

Historische Bedeutung und Namen

Die historische Bedeutung der Wiesen-Taglilie reicht weit zurück. Sie wurde bereits 1570 literarisch erwähnt und im Hortus Eystettensis von 1613 als Asphodelus liliaceus mit der deutschen Bezeichnung „Gelb wol-riechende Asphodill-Lilie“ geführt. Dieser Name spiegelt die damalige botanische Einordnung und den angenehmen Duft der Blüten wider. 1878 in Vilmorins illustrierter Blumengärtnerei wurde sie als Lilien-Affodill beschrieben, ein weiterer Beleg für ihre lange Kulturgeschichte. Der botanische Name Hemerocallis leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „Schönheit für einen Tag“, was auf die kurze Lebensdauer der Einzelblüten anspielt. lilioasphodelus verweist auf die Ähnlichkeit mit Lilien und Affodillen. In Bezug auf Giftigkeit wird die Pflanze als „nicht giftig (nicht zum Verzehr geeignet)“ eingestuft, was sie zu einer sicheren Wahl für Gärten mit Kindern oder Haustieren macht. Diese reiche Historie und die klare Einstufung machen die Staude nicht nur ästhetisch, sondern auch kulturell wertvoll.

Name Deutsch: Wiesen-Taglilie.
Name Botanisch: Hemerocallis lilioasphodelus.
Wuchs: Staude, aufrecht, überhängend, horstbildend, 70 bis 80 cm hoch.
Wuchshöhe: 70 - 80 cm.
Blatt: Sommergrün, lineal, grün.
Frucht: Kapsel.
Blüte: Hellgelb, kelchförmig, verzweigt.
Blütezeit: Mai bis Juni.
Boden: Frische bis feuchte, humose Untergründe.
Standort: Sonnig bis halbschattig.
Pflanzen pro m²: 2.
Eigenschaften: Die Hemerocallis lilioaspodelus (Wiesen-Taglilie) ist in Ostasien beheimatet. Die eindrucksvollen hellgelben Blüten in Kelchform sind jedoch auch in deutschen Gärten eine beliebte und farbenfrohe Ergänzung, die sich durch ihren aromatischen Blütenduft sehr schön hervortun. An einem sonnigen Standort auf frischem bis feuchtem und humosen Boden bildet die Taglilie ab Mai ein üppiges Blütenmeer heraus. Um diesen Effekt zu verstärken, empfehlen wir die Nutzung von 2 Pflanzen pro Quadratmeter. Ist sie erste einmal gepflanzt, sollte sie möglichst viele Jahre nicht umgesiedelt werden. Der Rückschnitt abgeblühter Blütenstängel hält die Pflanze kompakt..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Wiesen-Taglilie

Die Wiesen-Taglilie, botanisch Hemerocallis lilioasphodelus, ist eine faszinierende Staude, die mit ihrem eleganten Wuchs und den duftenden Blüten jeden Garten bereichert. Ursprünglich in Ostasien beheimatet, hat sie sich längst auch in unseren Breiten als zuverlässige und anmutige Gartenpflanze etabliert. Unter der Bezeichnung Hemerocallis flava ist sie ebenfalls bekannt, ein Synonym, das ihre gelbe Blütenfarbe betont. Mit einer Wuchshöhe von 70 bis 80 Zentimetern bildet sie imposante Horste, die durch ihren aufrechten, aber leicht überhängenden Wuchscharakter bestechen.

Herkunft und Wuchsform

Die Herkunft der Hemerocallis lilioasphodelus aus Ostasien erklärt ihre Anpassungsfähigkeit an verschiedene Klimabedingungen. In Europa ist sie bereits seit Jahrhunderten auf feuchten Wiesen und in Auwäldern verwildert, was ihre Robustheit und natürliche Ausstrahlung....

P9
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
70 - 80 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Hellgelb

Blütezeit
Mai - Juni

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5,95 €

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Pflanz- und Pflegetipps Hemerocallis lilioasphodelus / Wiesen-Taglilie

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

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