| Wuchs: | Blütenstaude, aufrecht, horstbildend, bis 100 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 100 cm |
| Blatt: | Sommergrün, gefiedert, elliptisch, gesägt, grün |
| Frucht: | Unscheinbar |
| Blüte: | Hellrosa, ährenförmig, einfach, 10 cm groß, zierend |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Boden: | Lehmige, sandige, frische bis feuchte Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 4 |
| Eigenschaften: |
Der Sanguisorba obtusa (Japan-Wiesenknopf) eignet sich besonders gut für die Bepflanzung mit Wildstaudencharakter und die naturnahe Bepflanzung. Er bildet schöne hellrosa Ähren aus, die aus dem...
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| Wuchs: | Blütenstaude, aufrecht, horstbildend, bis 100 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 100 cm |
| Blatt: | Sommergrün, gefiedert, elliptisch, gesägt, grün |
| Frucht: | Unscheinbar |
| Blüte: | Hellrosa, ährenförmig, einfach, 10 cm groß, zierend |
| Blütezeit: | Juni bis August |
| Boden: | Lehmige, sandige, frische bis feuchte Untergründe |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig |
| Pflanzen pro m²: | 4 |
| Eigenschaften: | Der Sanguisorba obtusa (Japan-Wiesenknopf) eignet sich besonders gut für die Bepflanzung mit Wildstaudencharakter und die naturnahe Bepflanzung. Er bildet schöne hellrosa Ähren aus, die aus dem sommergrünem, gefiederten Blattlaub heraus ragen. Im Winter zieht sich die Staude zurück und verträgt Frost bis -28 Grad. Bedecken Sie ihn aber vorsichtshalber mit einer Laubschicht. Optimal entfaltet sich der Japan-Wiesenkopf auf frischem bis feuchtem Boden und einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Pflanzen Sie die Blütenstaude in Steinanlagen, auf Freiflächen oder in Naturgärten mit einem Abstand von 100 cm, damit die Blütenähren genug Platz haben. Insgesamt braucht der Wiesenknopf nur wenig Pflege. Im Herbst sollte er zurückgeschnitten werden und vermeiden Sie Staunässe. Auch als Schnittpflanze ist die hübsche Staude zu verwenden. |
- Portrait des Japan-Wiesenknopfs Sanguisorba obtusa
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk des Japan-Wiesenknopfs
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für Sanguisorba obtusa
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über den Japan-Wiesenknopf
Portrait des Japan-Wiesenknopfs Sanguisorba obtusa
Der Japan-Wiesenknopf, botanisch als Sanguisorba obtusa bekannt, ist eine faszinierende Blütenstaude mit einem unverwechselbaren Erscheinungsbild. Ursprünglich stammt diese Pflanze aus den wilden Wäldern Japans, wo sie an frischen bis feuchten Standorten in sonnigen bis halbschattigen Lagen gedeiht. Mit ihren hellrosa Blütenähren, die im Sommer über dem gefiederten Blattwerk schweben, bringt sie eine exotische Note in heimische Gärten. Der Japan-Wiesenknopf eignet sich hervorragend für naturnahe Pflanzungen und verleiht Beeten und Gehölzrändern eine luftige, leichte Struktur. In diesem Portrait erfahren Sie alles Wissenswerte über Herkunft, Wuchs und die besonderen Eigenschaften dieser reizvollen Staude.
Herkunft und Namensbedeutung
Der Japan-Wiesenknopf stammt ursprünglich aus den Wäldern Japans, wo er auf feuchten bis frischen Böden in halbschattigen Lagen wächst. Die Pflanze wurde erstmals von Carl Johann Maximowicz im Jahr 1874 beschrieben, einem russischen Botaniker, der die japanische Flora intensiv erforschte. Der Gattungsname Sanguisorba setzt sich aus den lateinischen Wörtern 'sanguis' (Blut) und 'sorbere' (aufsaugen) zusammen und verweist auf die frühere Verwendung als blutstillendes Mittel. Das Artepitheton 'obtusa' bedeutet 'stumpf' und bezieht sich vermutlich auf die Form der Blättchen. Diese botanische Namensgebung spiegelt sowohl die medizinische Tradition als auch die morphologischen Merkmale der Pflanze wider. Heute schätzt man den Japan-Wiesenknopf vor allem als Zierpflanze, die mit ihren filigranen Blütenähren Akzente setzt.
Wuchsform und Größe
Der Japan-Wiesenknopf wächst aufrecht und horstbildend, wobei er eine Endhöhe von etwa 100 Zentimetern erreicht. Die Pflanze bildet dichte Horste, die im Laufe der Jahre immer üppiger werden. Die Blütenstiele ragen deutlich über das Laub hinaus und verleihen der Staude eine aufrechte, elegante Silhouette. Die sommergrünen, gefiederten Blätter stehen dicht am Grund und bilden einen attraktiven Blattschopf. Anders als manche andere Wiesenknopf-Arten neigt Sanguisorba obtusa kaum zur Ausläuferbildung, sodass sie kompakt im Beet bleibt. Auch als Schnittpflanze macht sich die aufrechte Wuchsform bezahlt, indem die Blütenähren leicht zu arrangieren sind. Mit einem empfohlenen Pflanzabstand von 100 Zentimetern können sich die Horste optimal entfalten und benötigen pro Quadratmeter etwa vier Pflanzen.
Standort und Boden
Für eine optimale Entwicklung benötigt der Japan-Wiesenknopf einen gut gewählten Standort und eine sorgfältige Bodenvorbereitung. Diese Staude bevorzugt sonnige bis halbschattige Plätze, wobei sie an sonnigen Standorten besonders reich blüht. Auch am Gehölzrand, wo sie vor der Mittagssonne geschützt ist, fühlt sich Sanguisorba obtusa wohl. Der Boden sollte frisch bis feucht sein, jedoch keine Staunässe aufweisen, da die Pflanze empfindlich auf übermäßige Nässe reagiert. Mit den richtigen Bedingungen vor Ort entwickelt sich der Japan-Wiesenknopf zu einer robusten und langlebigen Staude, die über viele Jahre im Garten bestehen kann.
Optimale Bedingungen für Sanguisorba obtusa
Der ideale Standort für den Japan-Wiesenknopf ist sonnig bis halbschattig, wobei eine leichte Beschattung während der heißesten Tageszeit durchaus toleriert wird. An vollsonnigen Plätzen ist eine ausreichende Bodenfeuchte entscheidend, damit die Pflanze nicht unter Trockenstress leidet. Die Staude eignet sich sowohl für Freiflächen als auch für den Gehölzrand, wo sie mit anderen feuchtigkeitsliebenden Stauden harmonieren kann. In der Natur wächst Sanguisorba obtusa auf frischen bis feuchten, kalkarmen Böden, was auch im Garten zu berücksichtigen ist. Die Winterhärtezone Z5 (Temperaturen von -28,8 °C bis -23,4 °C) wird problemlos überstanden, sodass die Pflanze in den meisten mitteleuropäischen Klimazonen gut gedeiht. Eine gute Luftzirkulation beugt zudem Pilzkrankheiten vor, was bei der Standortwahl zu bedenken ist.
Bodenansprüche und Vorbereitung
Der Japan-Wiesenknopf bevorzugt lehmige bis sandige Böden, die humos und nährstoffreich sein sollten. Ein normal durchlässiger, kalkarmer Boden ist ideal, wobei die Staude auch mit leicht sauren bis neutralen pH-Werten gut zurechtkommt. Vor der Pflanzung sollte der Boden tiefgründig gelockert und mit reifem Kompost angereichert werden, um die Wasserhaltefähigkeit zu verbessern. Da Sanguisorba obtusa auf frischen bis feuchten Untergrund angewiesen ist, empfiehlt es sich, in trockenen Lagen eine Mulchschicht auszubringen, die die Verdunstung reduziert. Staunässe wird hingegen nicht vertragen, daher sind schwere Tonböden mit Sand oder Kies zu verbessern. Eine Drainage aus grobem Material kann bei Bedarf helfen, überschüssiges Wasser abzuleiten. Nach der Pflanzung sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden, bis die Staude gut eingewurzelt ist.
Blüte und Blattwerk des Japan-Wiesenknopfs
Der Japan-Wiesenknopf begeistert mit einer reizvollen Kombination aus zarten Blüten und markantem Laubwerk. Von Juni bis August erscheinen die hellrosa Blütenähren, die sich elegant über dem Blätterteppich wiegen. Die Blütenstände sind ährenförmig, einfach und etwa zehn Zentimeter lang, wobei sie eine bogig überhängende Haltung einnehmen. Das sommergrüne Laub ist gefiedert, elliptisch und gesägt, von sattem Grün und bildet einen dichten, polsterartigen Teppich. In dieser Rubrik werfen wir einen detaillierten Blick auf die Blüten und Blätter dieser reizvollen Staude.
Die charakteristischen rosafarbenen Blütenähren
Die Blütenähren des Japan-Wiesenknopfs sind sein markantestes Merkmal und ziehen die Blicke auf sich. Sie erscheinen ab Juni und blühen bis in den August hinein, wobei sie in ihrer vollen Pracht etwa zehn Zentimeter lang werden. Die einzelnen Blüten sind klein und hellrosa, dicht aneinandergereiht, sodass sie eine kompakte Ähre bilden. Besonders reizvoll ist die bogig überhängende Form der Blütenstände, die der Staude eine anmutige Leichtigkeit verleiht. In der Blütezeit wiegen sich die Ähren sanft im Wind und setzen akzentuierte Farbtupfer ins Beet. Sie eignen sich hervorragend als Schnittblumen, da sie in der Vase mehrere Tage haltbar sind und einen natürlichen Charme versprühen. Auch als Trockenblume lassen sich die Blütenähren konservieren, wobei sie ihre Farbe weitgehend behalten. Bienen und andere Insekten schätzen den Nektar, obwohl die Blüten nicht zu den reichhaltigsten Pollenquellen zählen.
Gefiederte, sommergrüne Blätter
Das Laub des Japan-Wiesenknopfs ist sommergrün und besteht aus gefiederten Blättern, deren Blättchen elliptisch bis eiförmig geformt sind. Die Blattränder sind fein gesägt, was den Blättern eine strukturierte Oberfläche verleiht. Die Farbe ist ein sattes, mittleres Grün, das je nach Lichteinfall leicht schimmert. Die Blättchen sind etwa zwei bis vier Zentimeter lang und stehen zu mehreren Paaren an der Mittelrippe. Die Grundblätter sind lang gestielt und bilden eine dichte Rosette, aus der die Blütenstiele emporwachsen. Im Herbst nehmen die Blätter eine gelbliche bis bronzene Färbung an, bevor sie im Winter absterben. Diese herbstliche Verfärbung ist ein zusätzlicher dekorativer Aspekt, der die Staude auch nach der Blüte noch interessant macht. Die Blätter sind zudem resistent gegen die meisten Schädlinge und Krankheiten, was die Pflege erleichtert.
Verwendung im Garten
Der Japan-Wiesenknopf ist eine vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen zur Geltung kommt. Ob in naturnahen Freiflächen, am Gehölzrand oder in Steinanlagen – überall setzt Sanguisorba obtusa reizvolle Akzente. Zudem eignet sie sich ausgezeichnet als Schnittblume, sodass sie auch in der Vase eine gute Figur macht. In diesem Abschnitt stellen wir die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten vor und geben Tipps für die gelungene Integration in die Gartengestaltung.
Freiflächen und Naturgärten
In naturnahen Gärten und auf Freiflächen entfaltet der Japan-Wiesenknopf seine volle Wirkung. Aufgrund seiner Herkunft aus japanischen Wäldern harmoniert er hervorragend mit anderen Wildstauden und Gräsern. In solchen Pflanzungen kann er in Gruppen von drei bis fünf Exemplaren gesetzt werden, um einen dichten, natürlichen Effekt zu erzielen. Die hellrosa Blütenähren leuchten vor dem Grün der Begleitpflanzen und lockern die Fläche auf. Sanguisorba obtusa wird für die Lebensbereiche Freifläche in sonniger bis halbschattiger Lage auf frischem bis feuchtem Boden empfohlen, was sie ideal für naturbelassene Beete macht. Auch in Blumenwiesen kann sie vereinzelt integriert werden, sofern die Konkurrenz durch Gräser nicht zu stark ist. Die Pflege beschränkt sich auf einen Rückschnitt im Herbst, sodass die Staude auch für pflegeleichte Gärten geeignet ist.
Gehölzränder und Steinanlagen
Am Gehölzrand fühlt sich der Japan-Wiesenknopf besonders wohl, da er dort vor intensiver Sonneneinstrahlung geschützt ist und dennoch genügend Licht erhält. Hier kann er mit anderen Schattenstauden kombiniert werden und bringt mit seinen Blütenähren vertikale Struktur ins Beet. In Steinanlagen und auf Trockenmauern setzt er einen reizvollen Kontrast zu den harten Materialien. Die aufrechten Blütenstiele heben sich gut von Steinen ab und mildern die Strenge der Architektur. Wichtig ist jedoch, dass der Boden ausreichend feucht bleibt, was in Steinanlagen durch Mulchen oder gezielte Bewässerung sichergestellt werden kann. Auch in Kübeln auf Terrassen kann Sanguisorba obtusa gepflanzt werden, sofern das Gefäß groß genug ist und Staunässe vermieden wird.
Sanguisorba obtusa als Schnittblume
Die Blütenähren des Japan-Wiesenknopfs eignen sich hervorragend als Schnittblumen und bringen einen natürlichen Akzent in die Vase. Sie halten sich etwa fünf bis sieben Tage, wenn sie früh morgens geschnitten und sofort in Wasser gestellt werden. Die hellrosa Farbe harmoniert gut mit weißen, blauen oder violetten Blüten, sodass sich viele Kombinationsmöglichkeiten ergeben. Auch als Schnittblume findet Sanguisorba obtusa Verwendung und verleiht jedem Strauß eine elegante, luftige Note. Für Trockensträuße können die Ähren kopfüber an einem luftigen Ort getrocknet werden, wobei sie ihre Form weitgehend behalten. So lassen sich auch im Winter noch Akzente mit dieser schönen Staude setzen. Beim Schneiden sollten Sie darauf achten, nicht zu viele Stiele auf einmal zu entfernen, um die Pflanze nicht zu schwächen.
Pflanzpartner für Sanguisorba obtusa
Bei der Planung von Pflanzungen spielen die richtigen Partner eine entscheidende Rolle, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Der Japan-Wiesenknopf lässt sich mit verschiedenen Stauden kombinieren, die ähnliche Standortansprüche haben. Besonders reizvoll sind Kombinationen mit weißblühenden Stauden, die einen angenehmen Kontrast zu den hellrosa Blüten bilden. Aber auch andere feuchtigkeitsliebende Pflanzen passen gut zu Sanguisorba obtusa. Im Folgenden stellen wir einige empfehlenswerte Begleiter vor.
Harmonische Kombinationen mit weißblühenden Stauden
Weißblühende Stauden sind ideale Partner für den Japan-Wiesenknopf, da sie seine zarte Rosafarbe hervorheben. Eine klassische Kombination ist der Weiße Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit seinen grünlich-gelben Blüten, die als Füllpflanze einen schönen Hintergrund bilden. Auch die Prachtspiere 'Vening' (Astilbe arenii) in Weiß oder der Waldgeißbart (Aruncus dioicus) können als Begleiter dienen. Weitere passende Arten sind die Herbst-Anemone 'Honorine Jobert' (Anemone hupehensis) und der Sterndoldenblütige Storchschnabel (Geranium nodosum). Diese Kombinationen setzen Akzente und sorgen für eine abwechslungsreiche Blütenfolge. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Boden- und Lichtverhältnisse bevorzugen, um ein harmonisches Miteinander zu gewährleisten.
Begleitpflanzen für feuchte Standorte
An feuchten Standorten gedeihen viele Stauden, die mit dem Japan-Wiesenknopf eine schöne Kombination ergeben. Der Sumpf-Storchschnabel (Geranium palustre) mit seinen violetten Blüten und der Gilbweiderich (Lysimachia punctata) mit gelben Blütenständen sind passende Kandidaten. Auch der Eisenhut (Aconitum napellus) in Blau oder die Sumpf-Iris (Iris pseudacorus) fügen sich harmonisch ein. Für eine natürliche Wirkung können Gräser wie die Segge (Carex morrowii) oder das Pfeifengras (Molinia caerulea) beigemischt werden. Diese Pflanzen teilen den Anspruch auf feuchte Böden und sonnige bis halbschattige Plätze, sodass sie ohne Pflegekonflikte nebeneinander wachsen. Achten Sie darauf, dass die Begleitpflanzen nicht zu wuchernd sind, damit der Japan-Wiesenknopf nicht überwuchert wird.
Pflege und Überwinterung
Der Japan-Wiesenknopf ist eine pflegeleichte Staude, die mit wenig Aufwand zu beeindruckender Üppigkeit heranwächst. Dennoch gibt es einige Aspekte zu beachten, um die Pflanze gesund zu halten und eine reiche Blüte zu fördern. Von Rückschnitt über Winterschutz bis zur Bewässerung – in diesem Abschnitt erfahren Sie alles Notwendige für die Pflege der Sanguisorba obtusa. Mit der richtigen Behandlung bleibt die Staude viele Jahre lang eine Zierde im Garten.
Rückschnitt im Herbst
Der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt des Japan-Wiesenknopfs ist der Herbst, nachdem die Blütezeit beendet ist und das Laub zu welken beginnt. Schneiden Sie die Pflanze bodennah ab, um Platz für den Neuaustrieb im Frühjahr zu schaffen. Ein Rückschnitt verhindert, dass sich die Samen unkontrolliert ausbreiten, was bei dieser Staude jedoch eher selten problematisch ist. Entfernen Sie abgestorbene Pflanzenteile, um die Bildung von Pilzkrankheiten zu vermeiden. Das Schnittgut kann in den Kompost gegeben werden, sofern es gesund ist. Ein später Rückschnitt im Frühjahr ist ebenfalls möglich, birgt aber das Risiko, dass die neuen Triebe beschädigt werden. Durch den Herbstschnitt wird die Pflanze gestärkt und treibt im nächsten Jahr umso kräftiger aus.
Winterschutz und Frosttoleranz
Sanguisorba obtusa ist winterhart bis etwa -28 Grad Celsius und gehört damit zur Winterhärtezone Z5. In normalen Wintern ist kein besonderer Schutz erforderlich, jedoch empfiehlt es sich, die Pflanze in raueren Lagen mit einer Laubschicht zu bedecken. Bedecken Sie sie vorsichtshalber mit einer Laubschicht, um die Wurzeln vor Frostschäden zu bewahren. Nach dem ersten Frost zieht sich die Staude zurück und die oberirdischen Pflanzenteile sterben ab. Der Winterschutz sollte im Frühjahr entfernt werden, sobald keine starken Fröste mehr drohen. Eine zu dicke Abdeckung kann Schimmelbildung begünstigen, daher ist auf ausreichende Luftzirkulation zu achten. In milden Wintern kann auf einen Schutz verzichtet werden, wenn der Standort geschützt ist.
Wasserversorgung und Staunässe vermeiden
Der Japan-Wiesenknopf benötigt einen gleichmäßig feuchten Boden, verträgt jedoch keine Staunässe. Gerade in Trockenperioden sollte regelmäßig gewässert werden, wobei Staunässe durch eine gute Drainage vermieden werden muss. Ein Mulchen mit Rindenkompost oder Laub hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und die Bodentemperatur zu regulieren. An heißen Tagen ist das Gießen in den frühen Morgenstunden am besten, um Verdunstungsverluste zu minimieren. Achten Sie darauf, dass das Wasser direkt an der Wurzel ausgebracht wird und nicht über die Blätter gelangt, um Pilzerkrankungen vorzubeugen. In sandigen Böden kann die Wasserspeicherfähigkeit durch Einarbeitung von Tonmineralien verbessert werden. Mit einer durchdachten Bewässerung bleibt die Staude vital und blühfreudig.
Wissenswertes über den Japan-Wiesenknopf
Neben den gärtnerischen Aspekten hat der Japan-Wiesenknopf auch eine interessante Hintergrundgeschichte zu bieten. Von seiner botanischen Entdeckung bis hin zu traditionellen Verwendungen – diese Staude birgt einiges an Wissenswertem. In diesem abschließenden Abschnitt werfen wir einen Blick auf die geschichtlichen Zusammenhänge und die Bedeutung von Sanguisorba obtusa.
Geschichtlicher Hintergrund
Die Gattung Sanguisorba ist in der traditionellen Medizin verankert, da verschiedene Arten aufgrund ihrer blutstillenden Wirkung genutzt wurden. Der japanische Wiesenknopf stammt aus den wilden Wäldern Japans und wurde im 19. Jahrhundert durch den Botaniker Carl Johann Maximowicz erstmals beschrieben. In seiner Heimat wächst er in feuchten Wäldern und an Gewässerufern, wo er bis heute in freier Natur zu finden ist. Die Art Sanguisorba obtusa ist vergleichsweise selten in Kultur, erfreut sich aber zunehmender Beliebtheit in naturnahen Gärten. Ihre Robustheit und Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer empfehlenswerten Bereicherung für jeden Gartenfreund, der auf der Suche nach einer unkomplizierten und dennoch aparten Staude ist.
| Name Deutsch: | Japan-Wiesenknopf. |
| Name Botanisch: | Sanguisorba obtusa. |
| Wuchs: | Blütenstaude, aufrecht, horstbildend, bis 100 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 100 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, gefiedert, elliptisch, gesägt, grün. |
| Frucht: | Unscheinbar. |
| Blüte: | Hellrosa, ährenförmig, einfach, 10 cm groß, zierend. |
| Blütezeit: | Juni bis August. |
| Boden: | Lehmige, sandige, frische bis feuchte Untergründe. |
| Standort: | Sonnig bis halbschattig. |
| Pflanzen pro m²: | 4. |
| Eigenschaften: | Der Sanguisorba obtusa (Japan-Wiesenknopf) eignet sich besonders gut für die Bepflanzung mit Wildstaudencharakter und die naturnahe Bepflanzung. Er bildet schöne hellrosa Ähren aus, die aus dem sommergrünem, gefiederten Blattlaub heraus ragen. Im Winter zieht sich die Staude zurück und verträgt Frost bis -28 Grad. Bedecken Sie ihn aber vorsichtshalber mit einer Laubschicht. Optimal entfaltet sich der Japan-Wiesenkopf auf frischem bis feuchtem Boden und einem sonnigen bis halbschattigen Standort. Pflanzen Sie die Blütenstaude in Steinanlagen, auf Freiflächen oder in Naturgärten mit einem Abstand von 100 cm, damit die Blütenähren genug Platz haben. Insgesamt braucht der Wiesenknopf nur wenig Pflege. Im Herbst sollte er zurückgeschnitten werden und vermeiden Sie Staunässe. Auch als Schnittpflanze ist die hübsche Staude zu verwenden.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Portrait des Japan-Wiesenknopfs Sanguisorba obtusaDer Japan-Wiesenknopf, botanisch als Sanguisorba obtusa bekannt, ist eine faszinierende Blütenstaude mit einem unverwechselbaren Erscheinungsbild. Ursprünglich stammt diese Pflanze aus den wilden Wäldern Japans, wo sie an frischen bis feuchten Standorten in sonnigen bis halbschattigen Lagen gedeiht. Mit ihren hellrosa Blütenähren, die im Sommer über dem gefiederten Blattwerk schweben, bringt sie eine exotische Note in heimische Gärten. Der Japan-Wiesenknopf eignet sich hervorragend für naturnahe Pflanzungen und verleiht Beeten und Gehölzrändern eine luftige, leichte Struktur. In diesem Portrait erfahren Sie alles Wissenswerte über Herkunft, Wuchs und die besonderen Eigenschaften dieser reizvollen Staude. Herkunft und.... |
Pflanz- und Pflegetipps Sanguisorba obtusa / Japan-Wiesenknopf
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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