| Wuchs: | Aufrecht, überhängend, horstbildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 40 cm |
| Blatt: | Winter- / immergrün, lineal, grün |
| Blüte: | Orange mit heller Mitte; einfache Einzelblüte; verzweigter Blütenstand; trichter- / kelchförmige Blütenform |
| Blütezeit: | Juni bis Juli |
| Boden: | Normal durchlässig, neutral, frisch |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: |
Die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' (Taglilie) ist eine schöne Sorte aus der Familie der Tagliliengewächse. Die in einem kräftigen Orange strahlenden Blüten entfalten sich ab Juni. Sie machen...
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| Wuchs: | Aufrecht, überhängend, horstbildend |
| Wuchshöhe: | bis zu 40 cm |
| Blatt: | Winter- / immergrün, lineal, grün |
| Blüte: | Orange mit heller Mitte; einfache Einzelblüte; verzweigter Blütenstand; trichter- / kelchförmige Blütenform |
| Blütezeit: | Juni bis Juli |
| Boden: | Normal durchlässig, neutral, frisch |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 5 |
| Eigenschaften: | Die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' (Taglilie) ist eine schöne Sorte aus der Familie der Tagliliengewächse. Die in einem kräftigen Orange strahlenden Blüten entfalten sich ab Juni. Sie machen diese Taglilie zu einer tollen Begleiterin für Wildpflanzen. Auch im ordentlichen Staudenbeet oder am Gehölzrand macht diese Taglilie eine gute Figur. Platzieren Sie sie an einem sonnigen Standort auf frischem Boden und profitieren Sie von ihrer Vielseitigkeit und praktischer Pflegeleichtigkeit: Sind Taglilien einmal eingewachsen gibt es nicht mehr viel, was ihnen schadet. Anfangs ist eine regelmäßige Wassergaben wichtig. Sind die Wurzeln erst tiefer gewachsen ist die immergrüne Staude dann sehr genügsam. Pflanzen Sie die langlebige Staude möglichst viele Jahre nicht um und achten Sie auf einen Rückschnitt abgeblühter Stängel. Pflanzen Sie die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen. Sie ist winterhart bis zu -28,8 Grad Celsius. |
- Portrait der Taglilie 'Mandarine': Ein leuchtender Sommerstar
- Standort und Boden: Die Grundlage für üppige Blütenpracht
- Blühfeuerwerk der Taglilie 'Mandarine'
- Verwendung im Garten: Vielseitig und effektvoll
- Pflanzpartner für die Taglilie 'Mandarine'
- Pflege und Überwinterung: Einfach und erfolgreich
- Wissenswertes über die Taglilie 'Mandarine'
Die Taglilie 'Mandarine', botanisch Hemerocallis cultorum 'Mandarine' oder auch Hemerocallis x cultorum 'Mandarine' genannt, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrer leuchtenden Blütenpracht von Juni bis Juli jeden Garten bereichert. Als horstbildende, aufrecht wachsende Pflanze mit überhängendem Blattwerk besticht sie durch ihre pflegeleichte Art und ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Ihre winter- beziehungsweise immergrünen, linealen Blätter in sattem Grün bilden das ganze Jahr über einen attraktiven Hintergrund für die spektakulären Blüten.
Portrait der Taglilie 'Mandarine': Ein leuchtender Sommerstar
Die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' gehört zu den Tagliliengewächsen und überzeugt durch ihre robuste Natur und ihre auffällige Erscheinung. Sie ist eine Staude, die sich sowohl für den naturnahen Garten als auch für formale Pflanzungen eignet und dabei mit minimalem Pflegeaufwand maximale Wirkung erzielt. Ihre Anpassungsfähigkeit und Langlebigkeit machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für jeden Pflanzenliebhaber.
Herkunft und Wuchsform
Die Sorte 'Mandarine' ist das Ergebnis gezielter Züchtungsarbeit und zeichnet sich durch einen kompakten, horstbildenden Wuchs aus. Die Pflanze wächst aufrecht, wobei die langen, schmalen Blätter elegant überhängen und so einen dichten, buschigen Eindruck vermitteln. Diese Wuchsform macht sie besonders standfest und verleiht ihr auch außerhalb der Blütezeit eine ansprechende Struktur. Die Taglilie 'Mandarine' bildet mit der Zeit kräftige Horste, die sich langsam aber stetig ausbreiten und so für eine zuverlässige Präsenz im Beet sorgen.
Habitus und Wuchshöhe
Mit einer Wuchshöhe von nur etwa 40 cm gehört die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' zu den eher niedrigeren Vertretern ihrer Gattung. Diese kompakte Statur prädestiniert sie für den Einsatz im Vordergrund von Staudenbeeten, wo sie ihre leuchtenden Blüten optimal präsentieren kann. Der horstartige, dichte Wuchs sorgt dafür, dass sie auch in kleinen Gruppen von ein bis drei oder bis zu fünf Pflanzen pro Quadratmeter eine vollständige, geschlossene Fläche bildet. Ihre aufrechte Haltung mit den überhängenden Blättern verleiht ihr eine natürliche, lockere Eleganz, die perfekt zu verschiedenen Gartenstilen passt.
Nach diesem umfassenden Portrait widmen wir uns den optimalen Wachstumsbedingungen für diese bezaubernde Staude.
Standort und Boden: Die Grundlage für üppige Blütenpracht
Damit die Taglilie 'Mandarine' ihr volles Potenzial entfalten kann, sind die richtigen Standort- und Bodenverhältnisse entscheidend. Diese robuste Staude stellt zwar keine übertriebenen Ansprüche, doch mit den optimalen Bedingungen belohnt sie den Gärtner mit einer besonders reichen und langanhaltenden Blüte. Die folgenden Abschnitte erläutern detailliert, was Hemerocallis cultorum 'Mandarine' für ein gesundes Wachstum benötigt.
Der ideale Standort für Hemerocallis cultorum 'Mandarine'
Die Taglilie 'Mandarine' ist eine ausgesprochene Sonnenanbeterin und gedeiht am besten an einem vollsonnigen Standort. Hier kann sie ihre leuchtend orangefarbenen Blüten in voller Intensität entwickeln und entfalten. Ein Platz mit mindestens sechs Stunden direkter Sonneneinstrahlung pro Tag ist ideal, um die Bildung zahlreicher Blütenknospen zu fördern. Auch halbschattige Lagen werden toleriert, allerdings kann dies zu einer etwas geringeren Blütenfülle führen. Die Exposition sollte windgeschützt sein, um die zarten Blütenstände vor Beschädigungen zu bewahren, doch ansonsten ist die Staude sehr anpassungsfähig.
Bodenansprüche und Pflanzvorbereitung
Der Boden für Hemerocallis cultorum 'Mandarine' sollte frisch, normal durchlässig und neutral im pH-Wert sein. Schwere, verdichtete Böden sollten vor der Pflanzung mit Sand oder feinem Kies aufgelockert werden, um Staunässe zu vermeiden, die den Wurzeln schaden könnte. Umgekehrt profitieren zu sandige, trockene Böden von der Einarbeitung von reifem Kompost oder humusreicher Gartenerde, um die Wasserspeicherfähigkeit zu verbessern. Eine gute Drainage ist essenziell, während gleichzeitig genügend Feuchtigkeit verfügbar sein sollte – besonders in der Anwachsphase. Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr oder Herbst, wobei der Wurzelballen etwa so tief gesetzt wird, wie er zuvor im Container stand.
Mit dem perfekten Standort im Rücken entfaltet die Taglilie ihre wahre Pracht, die wir nun genauer betrachten.
Blühfeuerwerk der Taglilie 'Mandarine'
Die Hauptattraktion der Hemerocallis cultorum 'Mandarine' sind zweifellos ihre spektakulären Blüten, die den Garten von Juni bis Juli in ein warmes, orangefarbenes Licht tauchen. Doch auch das Laubwerk dieser Staude hat ganzjährig seinen Reiz und trägt maßgeblich zu ihrer Attraktivität bei. In diesem Abschnitt werden sowohl die floralen Höhepunkte als auch die strukturbildenden Blätter detailliert beschrieben.
Die besonderen Blühmerkmale
Die Blüten der Taglilie 'Mandarine' bestechen durch ihr kräftiges, leuchtendes Orange mit einer charakteristischen hellen Mitte. Es handelt sich um einfache Einzelblüten von trichter- bis kelchförmiger Gestalt, die sich an verzweigten Blütenständen präsentieren. Jede einzelne Blüte entfaltet sich nur für einen Tag – daher der Name Taglilie – doch da kontinuierlich neue Knospen nachfolgen, erstreckt sich die Blütezeit über mehrere Wochen von Juni bis Juli. Die großen, leuchtend orangefarbenen Blüten mit hellem Mittelstreifen besitzen eine große Fernwirkung und ziehen alle Blicke auf sich. Der Kontrast zwischen dem satten Orange und der hellen Blütenmitte verleiht jeder Blüte eine besondere Tiefe und Lebendigkeit.
Das wintergrüne Laub der 'Mandarine'
Das Blattwerk der Hemerocallis cultorum 'Mandarine' ist linear geformt, von frischgrüner Farbe und bleibt im Winter erhalten, was die Staude zu einer immergrünen oder wintergrünen Bereicherung macht. Die langen, schmalen Blätter entspringen buschig der Basis und neigen sich elegant bogig über, wodurch sie dem Horst eine lockere, natürliche Silhouette verleihen. Auch außerhalb der Blütezeit sorgt dieses dichte Laub für Struktur und Farbe im Beet. Die Blätter sind robust und widerstandsfähig gegen die meisten Krankheiten und Schädlinge, was zur allgemeinen Pflegeleichtigkeit dieser Sorte beiträgt. Im Herbst behalten sie ihre grüne Farbe, sodass die Pflanze auch in der kalten Jahreszeit nicht völlig einzieht und weiterhin den Garten schmückt.
Nach dieser Betrachtung der ästhetischen Qualitäten wenden wir uns den praktischen Anwendungsmöglichkeiten im Garten zu.
Verwendung im Garten: Vielseitig und effektvoll
Die Taglilie 'Mandarine' ist aufgrund ihrer kompakten Wuchshöhe, ihrer auffälligen Blüten und ihrer Anspruchslosigkeit ein wahrer Allrounder im Garten. Sie lässt sich in verschiedensten Gartenbereichen einsetzen und bringt überall ihre sonnige Ausstrahlung zur Geltung. Die folgenden Unterabschnitte zeigen konkrete Verwendungsmöglichkeiten auf, die die Stärken dieser Sorte optimal nutzen.
Als Beetstar im Vordergrund
Mit ihrer Höhe von etwa 40 cm ist die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' perfekt für den Vordergrund von Staudenbeeten geeignet. Hier kann sie ihre leuchtenden Blüten unverdeckt präsentieren, ohne höhere Nachbarn zu überwuchern. Sie eignet sich hervorragend für die Bepflanzung von Rabatten, wo sie in Gruppen von drei bis fünf Exemplaren pro Quadratmeter gepflanzt werden kann, um einen dichten, farbintensiven Teppich zu bilden. Ihre Blütezeit im Frühsommer füllt die Lücke zwischen den frühlingsblühenden Stauden und den hochsommerlichen Prachtexemplaren und sorgt so für kontinuierliche Farbakzente. Die immergrünen Blätter tragen dazu bei, dass die Beetkante auch außerhalb der Blütezeit strukturiert und ansehnlich bleibt.
Im Kübel auf Terrasse und Balkon
Die Sorte 'Mandarine' lässt sich auch gut im Kübel verwenden und bringt so sommerliche Blütenpracht auch auf die Terrasse oder den Balkon. Wichtig ist ein ausreichend großes Pflanzgefäß mit gutem Wasserabzug, um Staunässe zu vermeiden. Eine Drainageschicht aus Blähton oder Kies am Boden des Kübels ist empfehlenswert. Als Substrat eignet sich eine hochwertige, durchlässige Blumenerde, die mit etwas Sand gemischt werden kann. Die Kübelpflanze benötigt in der Wachstumsphase regelmäßige Wassergaben, da das Substrat schneller austrocknet als Gartenboden. Ein sonniger bis vollsonniger Standort ist auch hier ideal, um die Blütenbildung anzuregen. Im Winter sollte der Kübel frostgeschützt aufgestellt oder eingepackt werden, obwohl die Staude bis etwa -29 Grad Celsius winterhart ist.
An Freiflächen und Gehölzrändern
Für Hemerocallis x cultorum 'Mandarine' werden als Lebensbereiche Beet, Freifläche und Gehölzrand an sonniger Stelle auf frischem Boden angegeben. An sonnigen Freiflächen kann sie in größeren Gruppen gepflanzt werden und bildet dann über Jahre hinweg stabile, blütenreiche Bestände. Am Gehölzrand profitiert sie von der leichten Beschattung der Gehölze in den Morgen- oder Abendstunden, während sie dennoch genügend Sonne erhält. Hier harmoniert ihr leuchtendes Orange besonders gut mit dem dunkelgrünen Hintergrund von Nadelgehölzen oder immergrünen Sträuchern. Ihr fröhlich leuchtender Orangeton kommt besonders gut vor dunklen Hintergründen zur Geltung. Diese Verwendungsmöglichkeit unterstreicht ihre Eignung für naturnahe Gartengestaltungen, wo sie auch als Begleiter für Wildpflanzen fungiert.
Um die Wirkung der Taglilie 'Mandarine' noch zu steigern, lohnt sich die gezielte Kombination mit passenden Begleitstauden.
Pflanzpartner für die Taglilie 'Mandarine'
Die richtigen Pflanzpartner können die leuchtenden Blüten der Hemerocallis cultorum 'Mandarine' perfekt in Szene setzen und gleichzeitig ein harmonisches, abwechslungsreiches Gesamtbild schaffen. Durch gezielte Kombinationen lassen sich Kontraste erzeugen oder farbliche Harmoniebilder kreieren, die den Garten im Sommer zu einem wahren Kunstwerk machen. Die folgenden Empfehlungen basieren auf ästhetischen und praktischen Gesichtspunkten.
Klassische Kombinationen mit Blau und Violett
Ein bewährter Gartentrick ist die Kombination von warmen Orangetönen mit kühlen Blau- und Violettnuancen, die einen spannenden Farbkontrast erzeugen. Perfekte Partner für die Taglilie 'Mandarine' sind daher Stauden wie der Lavendel (Lavandula angustifolia), dessen silbrig-graues Laub und violette Blütenähren das Orange wunderbar ergänzen. Ebenso harmonisch wirkt die Katzenminze (Nepeta faassenii) mit ihren lavendelblauen Blüten und dem graugrünen Laub. Für höhere Begleiter eignet sich der Rittersporn (Delphinium-Hybriden) in Blau- oder Violetttönen, der zur gleichen Zeit blüht und mit seinen kerzenartigen Blütenständen einen vertikalen Akzent setzt. Diese Kombinationen sind nicht nur optisch ansprechend, sondern locken auch zahlreiche Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge an.
Begleiter für Hemerocallis cultorum 'Mandarine' im Sommerbeet
Neben kontrastierenden Farben können auch harmonische Kombinationen mit anderen warmtonigen Stauden reizvoll sein. Die Sonnenhüte (Rudbeckia fulgida) in leuchtendem Gelb oder die Schafgarbe (Achillea filipendulina) in Goldgelb bilden ein sonniges, fröhliches Ensemble. Als strukturbildende Begleiter eignen sich Gräser wie das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides), dessen federartige Blütenstände im Spätsommer für Bewegung und Leichtigkeit sorgen. Für den Hintergrund des Beetes bieten sich höhere Stauden wie der Phlox (Phlox paniculata) in Rosa oder Weiß an, die ebenfalls im Hochsommer blühen und so ein üppiges Blütenmeer entstehen lassen. Wichtig ist, dass alle Partner ähnliche Standortansprüche an Sonne und frischen Boden stellen, um gemeinsam optimal zu gedeihen.
Damit diese schönen Pflanzungen lange erhalten bleiben, sind einige grundlegende Pflegemaßnahmen zu beachten.
Pflege und Überwinterung: Einfach und erfolgreich
Die Taglilie 'Mandarine' gilt zu Recht als pflegeleicht, doch mit einigen gezielten Maßnahmen kann ihre Vitalität und Blühfreudigkeit noch gesteigert werden. Von der Wasserversorgung über den Schnitt bis zur Überwinterung – die folgenden Abschnitte erläutern alles, was für eine erfolgreiche Kultur dieser Staude wichtig ist. Die meisten Arbeiten beschränken sich auf das Wesentliche, was die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' zu einer idealen Pflanze auch für Gartenneulinge macht.
Gießen und Düngen in den ersten Jahren
In der Anwachsphase nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Wassergabe besonders wichtig, da die Wurzeln noch nicht tief genug reichen, um sich selbst aus dem Boden zu versorgen. Der Boden sollte stets frisch, aber nicht nass gehalten werden. Sind die Wurzeln erst einmal tiefer gewachsen, zeigt sich die Taglilie 'Mandarine' als sehr genügsam und kommt auch mit kurzen Trockenperioden zurecht. Gedüngt werden kann im Frühjahr mit einem ausgewogenen Langzeitdünger oder mit reifem Kompost, der leicht in die Bodenoberfläche eingearbeitet wird. Eine Überdüngung sollte vermieden werden, da sie zu weichem, mastigem Wachstum auf Kosten der Blütenbildung führen kann. In normalen Gartenböden ist oft gar keine zusätzliche Düngung nötig.
Schnitt und Vermehrung der Taglilie 'Mandarine'
Ein Rückschnitt abgeblühter Stängel fördert die Sauberkeit der Pflanze und kann unter Umständen eine Nachblüte anregen. Die verblühten Blütenstände werden einfach bis zur Basis zurückgeschnitten. Im Spätherbst oder frühen Frühjahr können die alten Blätter bodennah entfernt werden, um Platz für den neuen Austrieb zu schaffen. Taglilien sollen möglichst viele Jahre nicht umgepflanzt werden; sie sind ausgesprochen langlebig und entwickeln mit den Jahren immer kräftigere Horste. Wenn sie nach einigen Jahren blühfaul werden, empfiehlt sich die Teilung der Wurzelstöcke im Frühjahr oder Herbst. Dazu wird der Horst vorsichtig ausgegraben und mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Teilstücke geteilt, die jeweils über ausreichend Wurzeln und Triebknospen verfügen sollten. Diese Teilstücke werden anschließend sofort wieder eingepflanzt.
Winterhärte und Überwinterung
Die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' ist winterhart bis zu -28,8 Grad Celsius und übersteht somit auch strenge Winter in den meisten Regionen Deutschlands problemlos. Im Freiland ist normalerweise kein spezieller Winterschutz nötig, da die Pflanze ihre wintergrünen Blätter behält und so natürlich geschützt ist. In sehr exponierten Lagen oder bei späten Frösten im Frühjahr kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um den frischen Austrieb zu schützen. Kübelpflanzen sollten dagegen frostgeschützt überwintert werden, indem der Kübel auf eine isolierende Unterlage gestellt und mit Vlies oder Jute umwickelt wird. An frostfreien Tagen kann bei Bedarf geringfügig gegossen werden, um ein vollständiges Austrocknen des Wurzelballens zu verhindern.
Zum Abschluss werfen wir noch einen Blick auf die Hintergründe und Besonderheiten dieser faszinierenden Sorte.
Wissenswertes über die Taglilie 'Mandarine'
Jede Pflanze hat ihre eigene Geschichte und besondere Eigenschaften, die über das rein Optische hinausgehen. Die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' ist da keine Ausnahme und bietet einige interessante Aspekte, die ihre Beliebtheit und ihren Charakter unterstreichen. Dieser letzte Abschnitt beleuchtet die Hintergründe dieser Züchtung und ihre Stellung innerhalb der Taglilienfamilie.
Züchtungsgeschichte und Besonderheiten
Die Sorte 'Mandarine' wurde 1992 von Helmut Stade ausgelesen und stellt somit eine vergleichsweise junge, aber bereits etablierte Züchtung dar. Im Katalog von Stauden Stade wird 'Mandarine' als eigene Züchtung beschrieben, die aus 'Stella d’Oro' entstanden ist, einer berühmten, niedrig wachsenden und reich blühenden Tagliliensorte. Diese Abstammung erklärt die kompakte Wuchshöhe und die üppige Blütenfülle der 'Mandarine'. Stauden Stade hebt als Alleinstellungsmerkmal von 'Mandarine' die großen, leuchtend orangefarbenen Blüten mit hellem Mittelstreifen und großer Fernwirkung hervor. Der Name 'Mandarine' bezieht sich natürlich auf die intensive, fruchtige Orange der Blüten, die an die Schale der Zitrusfrucht erinnert. Die Staude ist nicht giftig und damit auch für Gärten mit Kindern oder Haustieren geeignet. Ihre Blüten sind zwar nicht für den Verzehr gedacht, doch ihre unkomplizierte Art und ihre lange Lebensdauer machen sie zu einem wertvollen Gartenbewohner für Jahrzehnte.
| Name Deutsch: | Taglilie. |
| Name Botanisch: | Hemerocallis cultorum 'Mandarine'. |
| Wuchs: | Aufrecht, überhängend, horstbildend. |
| Wuchshöhe: | bis zu 40 cm. |
| Blatt: | Winter- / immergrün, lineal, grün. |
| Blüte: | Orange mit heller Mitte; einfache Einzelblüte; verzweigter Blütenstand; trichter- / kelchförmige Blütenform. |
| Blütezeit: | Juni bis Juli. |
| Boden: | Normal durchlässig, neutral, frisch. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 5. |
| Eigenschaften: | Die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' (Taglilie) ist eine schöne Sorte aus der Familie der Tagliliengewächse. Die in einem kräftigen Orange strahlenden Blüten entfalten sich ab Juni. Sie machen diese Taglilie zu einer tollen Begleiterin für Wildpflanzen. Auch im ordentlichen Staudenbeet oder am Gehölzrand macht diese Taglilie eine gute Figur. Platzieren Sie sie an einem sonnigen Standort auf frischem Boden und profitieren Sie von ihrer Vielseitigkeit und praktischer Pflegeleichtigkeit: Sind Taglilien einmal eingewachsen gibt es nicht mehr viel, was ihnen schadet. Anfangs ist eine regelmäßige Wassergaben wichtig. Sind die Wurzeln erst tiefer gewachsen ist die immergrüne Staude dann sehr genügsam. Pflanzen Sie die langlebige Staude möglichst viele Jahre nicht um und achten Sie auf einen Rückschnitt abgeblühter Stängel. Pflanzen Sie die Hemerocallis cultorum 'Mandarine' einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen. Sie ist winterhart bis zu -28,8 Grad Celsius.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Die Taglilie 'Mandarine', botanisch Hemerocallis cultorum 'Mandarine' oder auch Hemerocallis x cultorum 'Mandarine' genannt, ist eine bezaubernde Staude, die mit ihrer leuchtenden Blütenpracht von Juni bis Juli jeden Garten bereichert. Als horstbildende, aufrecht wachsende Pflanze mit überhängendem Blattwerk besticht sie durch ihre pflegeleichte Art und ihre vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Ihre winter- beziehungsweise immergrünen, linealen Blätter in sattem Grün bilden das ganze Jahr über einen attraktiven Hintergrund für die spektakulären Blüten. |
Pflanz- und Pflegetipps Hemerocallis cultorum 'Mandarine' / Taglilie
Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.
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