window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments)}; gtag('js', new Date()); gtag('config', 'AW-1059000538'); gtag('config', 'G-DHLG272HKP',{'send_page_view': false, 'anonymize_ip': true});

Hohe Bart-Iris, Florentiner Schwertlilie

Iris germanica var. florentina

Hohe Bart-Iris, Florentiner Schwertlilie (Iris germanica var. florentina) mit weißer Blüte und gelblichem Bart, Nahaufnahme
Sommergrün
Weiß
Sonnig
Mai - Juni
bis zu 70 cm
ab 5,75 €
Wuchs: Aufrecht, rhizombildend
Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Blatt: Sommergrün, schwertförmig, grün
Blüte: Weißlich, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, Sonder-Blütenform
Blütezeit: Mai bis Juni
Boden: Gut durchlässig, trocken bis frisch, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften:
Die Iris germanica var. florentina (Hohe Bart-Iris, Florentiner Schwertlilie) wird auch 'Veilchenwurz' genannt, da ihre getrockneten Rhizome nach Veilchen duften und traditionell im Kosmetik-Bereich...
verwendet wurden. Beliebt war diese traditionsreiche Iris schon im 18. Jahrhundert, als es an den Königshöfen als unfein galt, sich zu waschen und man parfümierten Pudern nutzte, um unangenehme Körpergerüche zu überdecken. Als Standort benötigt diese stark verzweigte Iris mit den weiß-perlmut schimmernden Blüten eine sonnige Stelle mit durchlässigen, eher trockenen Böden im Beet oder auf der Freifläche. Pflanzen Sie die Florentiner Schwertlilie einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen und mit 7 Pflanzen pro Quadratmeter. Nehmen Sie einen Rückschnitt abgeblühter Blütenstände vor. Eine Teilung ist erforderlich, wenn die Blühfähigkeit der Pflanzen nachlässt, etwa alle 2 bis 4 Jahre. Bei der Teilung nach der Blüte entfernen Sie alte Knollen. Die schöne Staude ist winterhart bis - 28,8 Grad Celsius.
Wuchs: Aufrecht, rhizombildend
Wuchshöhe: bis zu 70 cm
Blatt: Sommergrün, schwertförmig, grün
Blüte: Weißlich, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, Sonder-Blütenform
Blütezeit: Mai bis Juni
Boden: Gut durchlässig, trocken bis frisch, neutral
Standort: Sonnig
Pflanzen pro m²: 7
Eigenschaften: Die Iris germanica var. florentina (Hohe Bart-Iris, Florentiner Schwertlilie) wird auch 'Veilchenwurz' genannt, da ihre getrockneten Rhizome nach Veilchen duften und traditionell im Kosmetik-Bereich verwendet wurden. Beliebt war diese traditionsreiche Iris schon im 18. Jahrhundert, als es an den Königshöfen als unfein galt, sich zu waschen und man parfümierten Pudern nutzte, um unangenehme Körpergerüche zu überdecken. Als Standort benötigt diese stark verzweigte Iris mit den weiß-perlmut schimmernden Blüten eine sonnige Stelle mit durchlässigen, eher trockenen Böden im Beet oder auf der Freifläche. Pflanzen Sie die Florentiner Schwertlilie einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen und mit 7 Pflanzen pro Quadratmeter. Nehmen Sie einen Rückschnitt abgeblühter Blütenstände vor. Eine Teilung ist erforderlich, wenn die Blühfähigkeit der Pflanzen nachlässt, etwa alle 2 bis 4 Jahre. Bei der Teilung nach der Blüte entfernen Sie alte Knollen. Die schöne Staude ist winterhart bis - 28,8 Grad Celsius.

Portrait der Hohen Bart-Iris

Die Hohe Bart-Iris (Iris germanica var. florentina) ist eine traditionsreiche Staude, die seit Jahrhunderten in Gärten geschätzt wird. Ihr deutscher Name Florentiner Schwertlilie verweist auf ihre Herkunft aus der Toskana, wo die Rhizome einst für die Kosmetikindustrie angebaut wurden. Die Pflanze wird auch als Veilcheniris oder Veilchenwurz bezeichnet, da die getrockneten Rhizome einen intensiven Veilchenduft verströmen. Mit ihrer aufrechten Wuchsform und den schwertförmigen Blättern bringt sie Struktur in jedes Beet. Im Frühsommer erscheinen die weiß-perlmutt schimmernden Blüten, die einen edlen Kontrast zum grünen Laub bilden. Die Rhizome der Staude sind mehrjährig und bilden mit der Zeit dichte Horste.

Veilcheniris mit Geschichte

Die Iris germanica var. florentina blickt auf eine lange Kulturgeschichte zurück. Bereits im 18. Jahrhundert erlebte sie an den europäischen Königshöfen eine Hochblüte, als parfümierte Puder aus den getrockneten Rhizomen zur Körperpflege verwendet wurden. Die Rhizome wurden damals in der Toskana angebaut, getrocknet und als „Iridis Rhizoma“ in Apotheken verkauft. Der Duft erinnert an Veilchen, weshalb die Pflanze auch den Namen Veilchenwurz trägt. Heute wird die Sorte vor allem wegen ihrer eleganten Blüten und ihrer Pflegeleichtigkeit geschätzt. Sie ist winterhart bis etwa -28,8 Grad Celsius und damit in den meisten mitteleuropäischen Klimazonen gut zu kultivieren. Die Pflanze gilt als robust und langlebig, wenn sie am richtigen Standort steht.

Standort und Boden

Damit sich die Florentiner Schwertlilie optimal entwickelt, muss der Standort sorgfältig gewählt werden. Die Staude bevorzugt sonnige Plätze, an denen sie mindestens sechs Stunden direktes Sonnenlicht pro Tag erhält. Schattige Lagen führen zu schwachem Wuchs und spärlicher Blüte. Der Boden sollte gut durchlässig sein, idealerweise sandig-lehmig mit einem hohen Mineralanteil. Schwere, staunasse Böden sind ungeeignet, da sie die Rhizome faulen lassen. Ein neutraler bis leicht alkalischer pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 ist optimal. Bei Bedarf kann der Boden mit Kies oder Sand verbessert werden, um die Drainage zu erhöhen.

Optimale Bedingungen für die Florentiner Schwertlilie

Die Iris germanica var. florentina gedeiht am besten auf trockenen bis frischen Böden, die im Sommer nicht vollständig austrocknen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die Rhizome sonst schnell von Fäulnis befallen werden. Ein sonniger Standort mit guter Luftzirkulation beugt Pilzkrankheiten vor. Die Pflanze eignet sich für Beete und Freiflächen, sofern das Substrat durchlässig ist. Auf schweren Lehmböden empfiehlt es sich, die Pflanze auf einem kleinen Hügel zu setzen, um überschüssiges Wasser abzuleiten. Einmal etabliert, ist die Staude sehr trockenheitstolerant und benötigt nur bei anhaltender Trockenheit zusätzliche Wassergaben. Die ideale Pflanzdichte liegt bei etwa sieben Pflanzen pro Quadratmeter, wobei einzelne Exemplare oder kleine Tuffs von einer bis fünf Pflanzen besonders zur Geltung kommen.

Blüte und Blattwerk der Iris germanica var. florentina

Die Blüte der Hohen Bart-Iris ist ein besonderes Ereignis im Gartenjahr. Von Mai bis Juni öffnen sich die zarten, weiß-perlmutt schimmernden Blüten an verzweigten Blütenständen. Jede Einzelblüte zeigt die typische Form einer Bart-Iris: Drei aufrechte Hängeblätter und drei abwärts gerichtete Domblätter, die mit einem dichten Bart aus weißen Härchen versehen sind. Der Duft, der an Veilchen erinnert, ist dezent, aber dennoch wahrnehmbar. Das Laub ist sommergrün, schwertförmig und von kräftigem Grün. Die Blätter bilden eine aufrechte, fächerartige Rosette, die auch nach der Blüte ein attraktives Strukturelement bleibt.

Weiß-perlmutt schimmernde Blüten

Die Blüten der Iris germanica var. florentina erscheinen in einem edlen Weiß, das je nach Lichteinfall perlmuttrig schimmert. Die Blütenhülle besteht aus sechs Blütenblättern: Drei nach oben gerichtete Hängeblätter (Standards) und drei nach unten weisende Domblätter (Falls). Der Bart in der Mitte der Domblätter ist von cremeweißer Farbe und zieht Bestäuber an. Die Blütenstände sind stark verzweigt, sodass an einem Stängel mehrere Blüten nacheinander aufblühen. Dadurch verlängert sich die Blütezeit auf etwa vier bis sechs Wochen. Die Blüten sind etwa acht bis zehn Zentimeter groß und erheben sich weit über das Laub. Sie eignen sich hervorragend als Schnittblumen, da sie in der Vase mehrere Tage halten. Nach der Blüte entwickeln sich unauffällige Kapselfrüchte, die jedoch keinen großen Zierwert haben.

Verwendung im Garten

Die Florentiner Schwertlilie ist eine vielseitige Staude für sonnige Standorte. Sie eignet sich sowohl für Einzelstellungen als auch für Gruppenpflanzungen. Ihr aufrechter Wuchs und die edle Blüte machen sie zu einem Blickfang in jedem Beet. Auch auf Freiflächen kommt sie gut zur Geltung, besonders in Kombination mit niedrigen Begleitstauden. Ihre Pflegeleichtigkeit und Trockenheitstoleranz machen sie zu einer guten Wahl für pflegearme Gärten. Zudem duften die Rhizome nach Veilchen, was einen zusätzlichen Reiz ausmacht.

Beet und Freifläche

Die Iris germanica var. florentina wird den Lebensbereichen Beet und Freifläche zugeordnet. Im Beet setzt man sie am besten in die vordere bis mittlere Reihe, da ihre Blütenstände etwa 60 bis 80 Zentimeter hoch werden. Sie harmoniert mit bodendeckenden Stauden, die den Boden locker bedecken und Unkraut unterdrücken. Auf Freiflächen kann sie in größeren Gruppen oder als Solitär gepflanzt werden, wo ihre aufrechten Blütenstände weithin sichtbar sind. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte etwa 30 bis 40 Zentimeter betragen, um eine gute Durchlüftung zu gewährleisten. Die Staude eignet sich auch für Kiesgärten und Steppenbeete, da sie Trockenheit gut verträgt. In naturnahen Gärten zieht sie Bienen und Hummeln an, die den Nektar der Blüten schätzen.

Schnittblume mit Duft

Die Florentiner Schwertlilie ist eine hervorragende Schnittpflanze. Die Blüten lassen sich kurz vor dem vollständigen Öffnen schneiden und halten in der Vase etwa fünf bis sieben Tage. Der zarte Veilchenduft verströmt sich im Raum und sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Für einen üppigen Blütenflor schneidet man die Stängel früh morgens und stellt sie sofort in lauwarmes Wasser. Regelmäßiges Nachschneiden der Stängel verlängert die Haltbarkeit. Als Schnittblume eignet sich die Veilcheniris auch für Trockensträuße, wenn man die Blütenstände kopfüber an einem luftigen Ort trocknet. Die getrockneten Rhizome können ebenfalls dekorativ in Duftschalen verwendet werden.

Florentiner Schwertlilie in Kombination

Die Florentiner Schwertlilie lässt sich hervorragend mit verschiedenen Stauden kombinieren. Besonders reizvoll wirkt sie in Gesellschaft von niedrigen Bodendeckern wie dem Kaskaden-Thymian (Thymus longicaulis ssp. odoratus). Dieser unterstreicht die aufrechte Wuchsform der Iris und duftet ebenfalls intensiv. Auch mit Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) oder Katzenminze (Nepeta × faassenii) erzielt man schöne Kontraste. Wichtig ist, dass die Begleitpflanzen ähnliche Standortansprüche haben, also Sonne und durchlässigen Boden lieben. In gemischten Rabatten setzt man die Iris am besten in kleinen Tuffs von drei bis fünf Pflanzen, um eine natürliche Wirkung zu erzielen. Die Kombination mit frühblühenden Zwiebelblühern wie Tulpen oder Narzissen sorgt für einen Blütenübergang vom Frühjahr zum Frühsommer.

Pflanzpartner der Hohen Bart-Iris

Die richtigen Pflanzpartner unterstreichen die Schönheit der Florentiner Schwertlilie und fördern ein gesundes Gartenökosystem. Wählen Sie Begleitpflanzen, die ähnliche Ansprüche an Standort und Boden stellen. Niedrige Polsterstauden eignen sich besonders, da sie den Boden bedecken und die aufrechten Irisblüten zur Geltung bringen. Auch Gräser und Kräuter harmonieren gut mit der Veilcheniris. Vermeiden Sie dagegen stark wuchernde Arten, die die Iris überwuchern könnten.

Bewährte Partner

Ein bewährter Pflanzpartner ist der Kaskaden-Thymian (Thymus longicaulis ssp. odoratus), der mit seinem niedrigen, teppichartigen Wuchs einen schönen Kontrast zu den aufrechten Irisblättern bildet. Beide Pflanzen lieben sonnige, trockene Standorte und blühen zeitgleich im Frühsommer. Auch der Steppen-Salbei (Salvia nemorosa) mit seinen violetten Blütenkerzen ist ein guter Nachbar. Er lockert das Beet mit seiner lockeren Wuchsform auf. Die Katzenminze (Nepeta × faassenii) fügt sich mit ihren blauen Blütenbögen ebenfalls harmonisch ein. Diese Kombination sorgt für eine lange Blütezeit und zieht zahlreiche Insekten an. Achten Sie darauf, die Partner in ausreichendem Abstand zu pflanzen, damit sich die Rhizome der Iris ungehindert ausbreiten können.

Harmonische Nachbarn

Neben den genannten Partnern eignen sich auch verschiedene Gräser wie das Blauschwingelgras (Festuca glauca) oder das Federgras (Stipa tenuissima). Die feinen Halme der Gräser setzen einen weichen Kontrapunkt zu den schwertförmigen Blättern der Iris. Polsterbildende Nelkengewächse wie die Heidenelke (Dianthus deltoides) oder das Fetthennen-Gewächs (Sedum acre) kommen ebenfalls gut zur Geltung. Achten Sie darauf, dass die Partner nicht zu hoch werden, da sie sonst die Blüten der Iris verdecken. Ein Abstand von etwa 20 bis 30 Zentimetern zu den benachbarten Pflanzen ist ideal. Eine gemischte Pflanzung mit verschiedenen Blütenfarben und -formen schafft ein lebendiges, naturnahes Bild und fördert die Biodiversität im Garten.

Pflege und Überwinterung

Die Pflege der Florentiner Schwertlilie ist unkompliziert, erfordert aber einige Handgriffe zur Erhaltung der Blühfreude. Regelmäßiges Gießen ist nur in Trockenperioden nötig, da die Staude Trockenheit gut verträgt. Eine Düngung sollte sparsam erfolgen, da zu viel Stickstoff zu weichem Wuchs und Fäulnisneigung führt. Der Hauptpflegeaufwand liegt im Rückschnitt der Blütenstände und der gelegentlichen Teilung der Horste. Mit diesen Maßnahmen bleibt die Iris über viele Jahre vital und blühwillig.

Rückschnitt und Teilung

Nach der Blüte schneidet man die verblühten Stängel bodennah ab, um die Samenbildung zu verhindern und die Pflanze zu stärken. Die Blätter bleiben zunächst stehen, da sie weiterhin Nährstoffe für das Rhizom produzieren. Erst im Spätherbst, wenn sie vergilben, werden sie auf etwa 15 Zentimeter zurückgeschnitten. Eine Teilung ist notwendig, wenn die Blühfähigkeit nachlässt, etwa alle zwei bis vier Jahre. Dies erkennt man daran, dass der Horst in der Mitte vergreist und nur noch am Rand blüht. Die Teilung erfolgt nach der Blüte im August oder September. Dazu hebt man den gesamten Horst aus, entfernt alte, knollige Rhizomteile und zerteilt das Rhizom in handgroße Stücke, die mindestens eine Blattrosette besitzen. Die Teilstücke pflanzt man flach wieder ein, sodass die Rhizome an der Oberfläche liegen.

Düngung und Wasser

Die Hohe Bart-Iris benötigt nur wenig Dünger. Eine leichte Gabe von mineralischem Dünger im Frühjahr, etwa Hornspäne oder ein spezieller Irisdünger, reicht völlig aus. Organischer Dünger wie Kompost ist weniger geeignet, da er zu stickstoffreich ist und die Rhizome zum Faulen bringen kann. Wichtig ist, dass der Boden gut durchlässig bleibt – Staunässe ist der größte Feind dieser Pflanze. Die Bewässerung sollte nur bei längerer Trockenheit erfolgen, und zwar durchdringend, sodass das Wasser tief in den Boden eindringt. Oberflächliches Gießen fördert flache Wurzeln und macht die Pflanze anfälliger für Trockenheit. Eine Mulchschicht aus Kies oder Splitt kann helfen, die Bodenfeuchtigkeit zu regulieren und das Rhizom vor Feuchtigkeit zu schützen.

Winterharte Iris germanica var. florentina

Die Iris germanica var. florentina ist winterhart bis etwa -28,8 Grad Celsius und benötigt in den meisten Regionen keinen Winterschutz. Die Rhizome überwintern im Boden und treiben im Frühjahr wieder aus. In sehr rauen Lagen oder bei späten Frösten kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Luftpolsterfolie sinnvoll sein. Wichtig ist, dass die Pflanze im Winter nicht zu nass steht – überschüssige Feuchtigkeit ist der häufigste Grund für Ausfälle in der kalten Jahreszeit. Daher sollte man schwere Böden vor der Pflanzung mit Sand oder Kies verbessern. Einmal eingewurzelt, übersteht die Florentiner Schwertlilie auch strenge Winter ohne Probleme. Im Frühjahr entfernt man abgestorbene Blätter, um Platz für den Neuaustrieb zu schaffen.

Wissenswertes über die Veilcheniris

Die Veilcheniris (Iris germanica var. florentina) ist nicht nur eine Zierpflanze, sondern auch ein Stück Kulturgeschichte. Ihre Rhizome wurden früher in der Kosmetik und Medizin verwendet. Die Pflanze ist zudem ein Symbol für die florentinische Heraldik und wurde auf vielen Wappen abgebildet. Durch ihren Duft und ihre elegante Erscheinung hat sie sich über Jahrhunderte in den Gärten Europas gehalten. Auch heute noch ist sie bei Staudenliebhabern sehr beliebt und wird gerne in Bauerngärten, aber auch modernen Staudenbeeten gepflanzt.

Historische Nutzung

Die getrockneten Rhizome der Florentiner Schwertlilie wurden in der Toskana angebaut und in Apotheken als Iridis Rhizoma vertrieben. Der intensive Veilchenduft machte sie begehrt für die Herstellung von Puder und Parfüm. Im 18. Jahrhundert war es an den Königshöfen unfein, sich zu waschen; stattdessen nutzte man parfümierte Puder, um Körpergerüche zu überdecken. Die Veilchenwurzel war ein wichtiger Bestandteil dieser Kosmetik. Die Pflanze wurde auch medizinisch genutzt, etwa bei Husten und Hautreizungen. Heute ist die Nutzung hauptsächlich auf ihre Zierqualitäten beschränkt, doch der historische Hintergrund macht sie zu einer besonders interessanten Staude für Gartenliebhaber, die Wert auf Geschichten und Traditionen legen.

Name Deutsch: Hohe Bart-Iris, Florentiner Schwertlilie.
Name Botanisch: Iris germanica var. florentina.
Wuchs: Aufrecht, rhizombildend.
Wuchshöhe: bis zu 70 cm.
Blatt: Sommergrün, schwertförmig, grün.
Blüte: Weißlich, einfache Einzelblüte, verzweigter Blütenstand, Sonder-Blütenform.
Blütezeit: Mai bis Juni.
Boden: Gut durchlässig, trocken bis frisch, neutral.
Standort: Sonnig.
Pflanzen pro m²: 7.
Eigenschaften: Die Iris germanica var. florentina (Hohe Bart-Iris, Florentiner Schwertlilie) wird auch 'Veilchenwurz' genannt, da ihre getrockneten Rhizome nach Veilchen duften und traditionell im Kosmetik-Bereich verwendet wurden. Beliebt war diese traditionsreiche Iris schon im 18. Jahrhundert, als es an den Königshöfen als unfein galt, sich zu waschen und man parfümierten Pudern nutzte, um unangenehme Körpergerüche zu überdecken. Als Standort benötigt diese stark verzweigte Iris mit den weiß-perlmut schimmernden Blüten eine sonnige Stelle mit durchlässigen, eher trockenen Böden im Beet oder auf der Freifläche. Pflanzen Sie die Florentiner Schwertlilie einzeln oder in kleinen Tuffs von 1-3 oder bis 5 Pflanzen und mit 7 Pflanzen pro Quadratmeter. Nehmen Sie einen Rückschnitt abgeblühter Blütenstände vor. Eine Teilung ist erforderlich, wenn die Blühfähigkeit der Pflanzen nachlässt, etwa alle 2 bis 4 Jahre. Bei der Teilung nach der Blüte entfernen Sie alte Knollen. Die schöne Staude ist winterhart bis - 28,8 Grad Celsius..
Detaillierte Beschreibung:

Portrait der Hohen Bart-Iris

Die Hohe Bart-Iris (Iris germanica var. florentina) ist eine traditionsreiche Staude, die seit Jahrhunderten in Gärten geschätzt wird. Ihr deutscher Name Florentiner Schwertlilie verweist auf ihre Herkunft aus der Toskana, wo die Rhizome einst für die Kosmetikindustrie angebaut wurden. Die Pflanze wird auch als Veilcheniris oder Veilchenwurz bezeichnet, da die getrockneten Rhizome einen intensiven Veilchenduft verströmen. Mit ihrer aufrechten Wuchsform und den schwertförmigen Blättern bringt sie Struktur in jedes Beet. Im Frühsommer erscheinen die weiß-perlmutt schimmernden Blüten, die einen edlen Kontrast zum grünen Laub bilden. Die Rhizome der Staude sind mehrjährig und bilden mit der Zeit dichte Horste.

Veilcheniris mit Geschichte

Die Iris germanica var. florentina blickt auf eine lange Kulturgeschichte zurück. Bereits im 18. Jahrhundert erlebte sie an den europäischen Königshöfen eine Hochblüte, als parfümierte Puder aus den getrockneten Rhizomen zur Körperpflege verwendet wurden. Die Rhizome wurden damals in der Toskana angebaut, getrocknet und als „Iridis Rhizoma“ in Apotheken verkauft. Der Duft erinnert an Veilchen, weshalb die Pflanze auch den Namen Veilchenwurz trägt. Heute wird die Sorte vor allem wegen....

P11
Artik.Nr.:
Wuchsendhöhe
bis zu 70 cm

Belaubung
Sommergrün

Blüte
Weiß

Blütezeit
Mai - Juni

Lieferbar ab KW38
5,75 €

inkl. gesetzlicher MwSt. zzgl. Versandkosten

- +
Lieferbar ab KW 38
Bewertungen lesen, schreiben und diskutieren... mehr
"Hohe Bart-Iris, Florentiner Schwertlilie - Iris germanica var. florentina"
Informationen zur Prüfung von Bewertungen
10.10.2024

Sollte sonnig stehen

Dann entfaltet sie ihre komplette Schönheit, diese wie auch die anderen Pflanzen sehen top aus.

Bewertung schreiben
Bewertungen werden nach Überprüfung freigeschaltet.
Ihre Bewertung:

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen.

Pflanz- und Pflegetipps Iris germanica var. florentina / Hohe Bart-Iris, Florentiner Schwertlilie

Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man Gartenpflanzen einen optimalen Start am neuen Standort geben. Auf der einen Seite verweisen wir an diesem Punkt auf die Pflege- und Pflanztipps, wo Sie zahlreiche Informationen zu Pflanzzeitpunkt, Pflege, Bewässerung etc. finden können. Alternativ bieten wir auch eine umfangreiche Pflanz- und Pflegeanleitung zum Download an, die Sie nachstehend herunterladen können.

Sie suchen eine Alternative?

In folgenden Kategorien finden Sie schöne Alternativen zum hier gezeigten Artikel Iris germanica var. florentina / Hohe Bart-Iris, Florentiner Schwertlilie:

Zuletzt angesehen
Artikelfragen 0
Lesen Sie von weiteren Kunden gestellte Fragen zu diesem Artikel mehr

Frage Stellen

Bitte geben Sie die Zeichenfolge in das nachfolgende Textfeld ein.
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

Beantwortete Fragen zum Artikel Hohe Bart-Iris, Florentiner Schwertlilie / Iris germanica var. florentina

Keine Fragen vorhanden