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| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, dichtbuschig, kompakt, bis zu 30 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm |
| Blatt: | Sommergrün, länglich-lanzettlich, am Ende zugespitzt, glattrandig oder leicht gezahnter Rand, dunkelgrün |
| Frucht: | Schoten |
| Blüte: | Leuchtend gelb, kreuzförmig, in Trauben zusammenstehend, angenehm duftend, zahlreich |
| Blütezeit: | März bis Mai |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel |
| Boden: | Trockene, durchlässige und sandige Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 25 |
| Eigenschaften: |
Der Erysimum cheiri 'Canaries' (Schöterich 'Canaries' / Goldlack 'Canaries')begeistert den Betrachter durch seine wundervolle, leuchtend gelbe Blütenpracht, die ansprechende Farbakzente in den...
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| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, dichtbuschig, kompakt, bis zu 30 cm hoch |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm |
| Blatt: | Sommergrün, länglich-lanzettlich, am Ende zugespitzt, glattrandig oder leicht gezahnter Rand, dunkelgrün |
| Frucht: | Schoten |
| Blüte: | Leuchtend gelb, kreuzförmig, in Trauben zusammenstehend, angenehm duftend, zahlreich |
| Blütezeit: | März bis Mai |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel |
| Boden: | Trockene, durchlässige und sandige Untergründe |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 25 |
| Eigenschaften: | Der Erysimum cheiri 'Canaries' (Schöterich 'Canaries' / Goldlack 'Canaries')begeistert den Betrachter durch seine wundervolle, leuchtend gelbe Blütenpracht, die ansprechende Farbakzente in den Garten setzt. Die perfekte Staude für Steinanlagen, Mauerkronen oder für den Kübel. Auch als Schnittpflanze eine sehr gute Wahl. Bei bis zu -18 Grad Celsius erweist sich die Sorte 'Canaries' als zuverlässig frosthart. Wir empfehlen Ihnen 25 Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen. Besonders zierend wirkt der Goldlack 'Canaries' in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen. Überzeugen Sie sich selbst! |
- Portrait: Ein leuchtendes Frühlingswunder – Der Goldlack 'Canaries'
- Standort und Boden – Die Grundlage für üppige Blütenpracht
- Blüte und Blattwerk – Die Farbenpracht des Goldlack 'Canaries'
- Verwendung im Garten – Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
- Pflanzpartner – Harmonische Begegnungen mit dem Schöterich 'Canaries'
- Pflege und Überwinterung – Einfach und erfolgreich
- Wissenswertes – Historische Hintergründe des Erysimum cheiri 'Canaries'
Der Erysimum cheiri 'Canaries', unter den deutschen Namen Schöterich 'Canaries' oder Goldlack 'Canaries' bekannt, ist eine bezaubernde Staude, die den Frühling mit leuchtend gelber Blütenpracht einläutet. Diese kompakte, horstbildende Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 30 Zentimetern und begeistert von März bis Mai mit zahlreichen, angenehm duftenden Blüten. Ursprünglich aus Europa stammend, ist sie eine perfekte Wahl für sonnige Standorte mit trockenem, durchlässigem Boden und bringt ansprechende Farbakzente in Steinanlagen, auf Mauerkronen oder im Kübel.
Portrait: Ein leuchtendes Frühlingswunder – Der Goldlack 'Canaries'
Der Goldlack 'Canaries' ist eine Staude, die mit ihrer fröhlichen Ausstrahlung und robusten Natur überzeugt. Als Mitglied der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) zeigt sie die typischen, kreuzförmigen Blüten und entwickelt sich zu einem dichten, buschigen Horst. Ihre Anpassungsfähigkeit und der frühe Blühzeitpunkt machen sie zu einer wertvollen Bereicherung für den Frühlingsgarten.
Herkunft und Wuchsform
Die Art Erysimum cheiri stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet und wurde von Pflanzensammlern nach Mitteleuropa gebracht. Die Sorte 'Canaries' hat sich daraus als besonders kompakte und blühfreudige Auslese entwickelt. Sie wächst aufrecht und bildet mit der Zeit einen dichten, horstartigen Wuchs, der sich ideal für die Bepflanzung von Flächen eignet. Mit einer Wuchshöhe von etwa 30 Zentimetern bleibt sie überschaubar und passt auch in kleinere Gartenbereiche oder Pflanzgefäße. Die Pflanze entwickelt eine Pfahlwurzel, die ihr ermöglicht, auch in trockeneren, durchlässigen Böden gut zu wurzeln und Halt zu finden.
Ein kompakter Horster
Der Schöterich 'Canaries' zeichnet sich durch seinen kompakten, dichtbuschigen Habitus aus. Die zahlreichen Triebe verzweigen sich gut und tragen zur vollen, üppigen Erscheinung bei. Für eine flächige Bepflanzung werden etwa 25 Pflanzen pro Quadratmeter empfohlen, um einen geschlossenen, farbintensiven Teppich zu erzielen. Besonders zierend wirkt die Staude jedoch auch in kleinen Gruppen, sogenannten Tuffs, von drei bis fünf Exemplaren, die wie natürlich gewachsene Inseln im Beet erscheinen. Diese Wuchseigenschaften machen sie zu einer vielseitigen Option für verschiedene Gestaltungsideen.
Standort und Boden – Die Grundlage für üppige Blütenpracht
Damit der Goldlack 'Canaries' seine ganze Schönheit entfalten kann, sind die richtigen Standortbedingungen entscheidend. Diese Staude ist anspruchslos, hat aber klare Vorlieben, die bei der Pflanzung berücksichtigt werden sollten. Ein optimaler Platz sorgt für gesundes Wachstum, reiche Blüte und eine lange Lebensdauer.
Der ideale Standort für Erysimum cheiri 'Canaries'
Der Schöterich 'Canaries' gedeiht am besten an einem vollsonnigen Standort. Die direkte Sonneneinstrahlung fördert nicht nur die Bildung der leuchtend gelben Blüten, sondern intensiviert auch deren Farbe und sorgt für einen kräftigen, kompakten Wuchs. Halbschatten wird toleriert, kann jedoch zu weniger üppiger Blüte und längeren, weicheren Trieben führen. Die Pflanze schätzt warme, geschützte Lagen, die ihr mediterranes Erbe widerspiegeln. Aufgrund ihrer Herkunft aus felsigen, sonnigen Regionen fühlt sie sich besonders an exponierten Stellen wie Mauerkronen oder in südlich ausgerichteten Steingärten wohl.
Bodenansprüche
Der Boden sollte für den Goldlack 'Canaries' trocken, durchlässig und sandig sein. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die Pfahlwurzel empfindlich auf zu viel Feuchtigkeit reagiert und dann zu Fäulnis neigt. Ein mineralischer, eher magerer Untergrund ist ideal, da er die natürlichen Bedingungen der Heimat nachahmt. Schwere, lehmige Böden können durch die Beimischung von Sand oder feinem Kies deutlich verbessert werden, um die Drainage zu erhöhen. Der pH-Wert kann neutral bis leicht alkalisch sein, wobei die Staude hier flexibel ist. Wichtig ist vor allem, dass das Wasser gut abfließen kann und der Boden nicht zu nährstoffreich ist, um ein übertriebenes, weiches Wachstum zu verhindern.
Blüte und Blattwerk – Die Farbenpracht des Goldlack 'Canaries'
Die Hauptattraktion des Schöterich 'Canaries' sind zweifellos seine spektakulären Blüten, die den Frühling mit warmen Gelbtönen erfüllen. Doch auch das Laubkleid verdient Beachtung, da es der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit Struktur und Farbe verleiht. Zusammen bilden sie ein harmonisches Gesamtbild, das über Wochen hinweg Freude bereitet.
Ein Fest der gelben Blüten
Von März bis Mai, manchmal sogar bis in den frühen Juni hinein, schmückt sich der Erysimum cheiri 'Canaries' mit einer Fülle von leuchtend gelben, kreuzförmigen Blüten. Diese sind in dichten Trauben angeordnet, die sich an den Enden der Triebe bilden und einen lebhaften, farbintensiven Anblick bieten. Jede einzelne Blüte verströmt einen angenehmen Duft, der nicht nur Gartenbesucher, sondern auch zahlreiche Insekten wie Bienen und Schmetterlinge anlockt. Die Blüten sind relativ klein, aber durch ihre große Anzahl und die kompakte Anordnung entsteht ein beeindruckender Gesamteffekt. Die Farbe Gelb symbolisiert dabei Licht und Lebensfreude und setzt im noch kargen Frühjahr kraftvolle Akzente.
Das Laub des Schöterich 'Canaries'
Das Blattwerk des Goldlack 'Canaries' ist sommergrün, länglich-lanzettlich geformt und am Ende zugespitzt. Die Blätter sind dunkelgrün gefärbt und bilden einen schönen Kontrast zu den leuchtenden gelben Blüten. Der Blattrand kann glatt oder leicht gezähnt sein, was der Pflanze eine feine Textur verleiht. Die Blätter sind wechselständig angeordnet und bedecken die Triebe dicht, was zum buschigen Erscheinungsbild beiträgt. Im Herbst behält das Laub seine Farbe weitgehend bei, bevor es bei frostigen Temperaturen allmählich abstirbt. Nach der Blüte entwickeln sich Schoten als Früchte, die die Samen enthalten und bei der natürlichen Vermehrung eine Rolle spielen können.
Verwendung im Garten – Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
Der Goldlack 'Canaries' ist eine ausgesprochen vielseitige Staude, die in verschiedenen Gartenbereichen glänzen kann. Ob in traditionellen Anlagen oder modernen Gestaltungskonzepten – seine kompakte Wuchsform, die frühe Blütezeit und die Anspruchslosigkeit machen ihn zu einem wertvollen Gestaltungselement. Hier finden Sie Inspirationen für den optimalen Einsatz dieser bezaubernden Pflanze.
Perfekt für Steingarten und Mauerkronen
Die natürliche Vorliebe des Schöterich 'Canaries' für trockene, durchlässige Böden und sonnige Lagen prädestiniert ihn für die Bepflanzung von Steingärten, Trockenmauern und Mauerkronen. Hier kann er seine Pfahlwurzel in die Ritzen und Spalten senken und sich wie in seiner Heimat ansiedeln. In Steingärten harmoniert er hervorragend mit anderen trockenheitsliebenden Stauden und Gräsern, während er auf Mauerkronen mit seinem überhängenden Wuchs reizvolle Effekte erzielt. Die Pflanze kommt mit den extremen Bedingungen an solchen Standorten – Hitze, Trockenheit und Wind – gut zurecht und benötigt kaum zusätzliche Pflege.
Als Kübelpflanze und für die Vase
Dank seiner kompakten Größe und der üppigen Blüte eignet sich der Goldlack 'Canaries' ausgezeichnet als Kübelpflanze für Terrasse, Balkon oder Hauseingang. In Pflanzgefäßen mit guter Drainage und einem sandig-mineralischen Substrat gedeiht er prächtig und bringt frühlingshafte Stimmung in den urbanen Raum. Zudem ist er eine sehr gute Schnittpflanze. Die duftenden, lang haltbaren Blütenstände bereichern frühlingshafte Sträuße und Gestecke in der Vase. Schneiden Sie die Stiele am frühen Morgen, wenn sie prall mit Wasser sind, und stellen Sie sie sofort in frisches Wasser, um ihre Haltbarkeit zu maximieren.
Der Goldlack 'Canaries' im Bauerngarten
Traditionell wird der Goldlack als Bauerngartenblume geschätzt, die Farbe in den Frühlingsgarten bringt. Im Bauerngarten passt er wunderbar zu anderen klassischen Frühlingsblühern und verleiht den Beeten einen charmanten, nostalgischen Charakter. Pflanzen Sie ihn in Gruppen zwischen früh blühende Zwiebelpflanzen oder an den Rand von Gemüsebeeten, wo er mit seiner Leuchtkraft für fröhliche Akzente sorgt. Seine Anspruchslosigkeit und Langlebigkeit entsprechen dem praktischen Geist des Bauerngartens, in dem robuste, pflegeleichte Pflanzen bevorzugt werden.
Pflanzpartner – Harmonische Begegnungen mit dem Schöterich 'Canaries'
Die leuchtend gelben Blüten des Goldlack 'Canaries' bieten vielfältige Möglichkeiten für attraktive Pflanzkombinationen. Durch die gezielte Auswahl von Begleitstauden können Kontraste oder harmonische Farbverläufe geschaffen werden, die den Garten im Frühling in ein lebendiges Kunstwerk verwandeln. Achten Sie dabei auf ähnliche Standortansprüche und Blütezeiten, um ein ausgewogenes Gesamtbild zu erzielen.
Klassische Frühlingskombinationen
Eine bewährte Kombination für den Erysimum cheiri 'Canaries' sind Tulpen (Tulipa) in verschiedenen Farben. Die aufrechten, kelchförmigen Blüten der Tulpen bilden einen schönen Kontrast zu den traubigen Blütenständen des Goldlacks. Wählen Sie beispielsweise lilafarbene oder rote Tulpen für einen lebhaften Farbkontrast oder weiße Sorten für eine elegante, zurückhaltende Wirkung. Ebenso harmonisch wirken Stiefmütterchen (Viola × wittrockiana), die mit ihren gesichtartigen Blüten in Blau, Violett oder Gelb eine verspielte Note hinzufügen. Vergissmeinnicht (Myosotis) mit ihren zarten blauen Blüten bilden einen romantischen Hintergrund und unterstreichen die Leuchtkraft des Goldlacks.
Weitere ideale Partner für Erysimum cheiri 'Canaries'
Neben den klassischen Partnern gibt es weitere Stauden, die sich ausgezeichnet mit dem Schöterich 'Canaries' kombinieren lassen. Das Blaukissen (Aubrieta) in kräftigen Blau- oder Violetttönen bildet einen wunderbaren Teppich, vor dem die gelben Blüten besonders gut zur Geltung kommen. Auch Polsterphlox (Phlox subulata) in Rosa oder Weiß ergibt reizvolle Kontraste. Für eine monochromatische, aber dennoch abwechslungsreiche Gelb-Kombination eignen sich niedrige Gänseblümchen (Bellis perennis) oder Frühlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana). Achten Sie darauf, dass alle Partner ähnliche Ansprüche an Sonne und durchlässigen Boden stellen, um ein gesundes Wachstum der gesamten Pflanzung zu gewährleisten.
Pflege und Überwinterung – Einfach und erfolgreich
Der Goldlack 'Canaries' ist eine pflegeleichte Staude, die bei richtiger Behandlung viele Jahre Freude bereitet. Mit ein paar grundlegenden Maßnahmen können Sie sicherstellen, dass die Pflanze gesund bleibt, üppig blüht und auch strenge Winter gut übersteht. Die folgenden Hinweise helfen Ihnen dabei, den Schöterich optimal zu versorgen.
Gießen und Düngen
Der Wasserbedarf des Erysimum cheiri 'Canaries' ist mäßig bis gering. Gießen Sie nur bei anhaltender Trockenheit, und dann durchdringend, aber selten. Lassen Sie die oberste Bodenschicht zwischen den Wassergaben gut abtrocknen, um Staunässe zu vermeiden. Im Kübel benötigt die Pflanze etwas mehr Aufmerksamkeit, da das Substrat schneller austrocknet – hier sollte regelmäßig, aber mäßig gegossen werden. Düngen ist in der Regel nicht notwendig, da der Goldlack magere Böden bevorzugt. Falls der Boden sehr arm ist, kann im Frühjahr eine geringe Gabe eines ausgewogenen, organischen Düngers wie Kompost oder Hornspäne verabreicht werden. Überdüngung führt zu weichem, anfälligem Wachstum und reduzierter Blütenbildung.
Schnitt und Vermehrung des Goldlack 'Canaries'
Nach der Hauptblüte im Mai oder Juni können Sie den Schöterich 'Canaries' leicht zurückschneiden, um die Bildung neuer Triebe zu fördern und eine kompakte Form zu erhalten. Entfernen Sie verblühte Blütenstände, um die Samenbildung zu verhindern und die Pflanze zu einer eventuellen Nachblüte anzuregen. Die Vermehrung gelingt auf verschiedene Weisen: Die direkte Aussaat ins Freiland ist von Mai bis Juli möglich. Für eine Voranzucht können Sie die Samen in März und April unter Glas aussäen. Eine weitere Methode ist die Vermehrung durch Stecklinge von halbreifen, nicht blühenden Trieben, die im Frühsommer geschnitten und in sandige Anzuchterde gesteckt werden. Diese Methode sichert die sortenechten Eigenschaften der 'Canaries'-Sorte.
Überwinterung
Der Goldlack 'Canaries' erweist sich als zuverlässig frosthart bis etwa -18 Grad Celsius. In den meisten Regionen Deutschlands übersteht er den Winter daher ohne besonderen Schutz. In sehr rauen Lagen oder bei starken Frösten ohne Schneedecke kann eine leichte Abdeckung mit Reisig oder Laub sinnvoll sein, um die Pflanze vor extremen Temperaturschwankungen zu schützen. Im Kübel ist die Frosthärte etwas reduziert, da der Wurzelballen schneller durchfriert. Stellen Sie das Gefäß an einen geschützten Platz nahe der Hauswand und umwickeln Sie es mit Noppenfolie oder Jute, oder senken Sie es in die Erde ein. Im Frühjahr, sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, können eventuelle Schutzmaßnahmen entfernt werden.
Wissenswertes – Historische Hintergründe des Erysimum cheiri 'Canaries'
Der Goldlack 'Canaries' blickt auf eine lange und interessante Geschichte zurück, die bis ins Mittelalter reicht. Seine Beliebtheit in Gärten, seine Namensgebung und seine Verbreitung sind eng mit kulturellen und botanischen Entwicklungen verbunden. Diese Hintergründe verleihen der Staude eine zusätzliche Dimension und machen sie zu einem besonderen Stück Gartenerbe.
Etymologie und Kulturgeschichte
Der deutsche Name Goldlack leitet sich laut historischen Quellen von den goldglänzenden Blüten ab, die an das edle Metall erinnern. Der botanische Name Erysimum cheiri hat eine komplexe Herkunft: Der frühere Name Cheiranthus cheiri wird aus dem Arabischen und Griechischen hergeleitet und bezieht sich auf eine wohlriechende Blütenpflanze. Der Goldlack ist schon seit dem Mittelalter bekannt und war besonders in England sehr beliebt, wo er als „wallflower“ bekannt wurde, weil sich die Wildform gern in Mauerritzen ansiedelt. Diese Bezeichnung spiegelt seine Vorliebe für steinige Standorte wider und hat sich im englischen Sprachraum bis heute erhalten. Die Sorte 'Canaries' mit ihrer intensiven Gelbfärbung setzt diese Tradition fort und bringt ein Stück historischen Charme in moderne Gärten.
| Name Deutsch: | Schöterich 'Canaries' / Goldlack 'Canaries'. |
| Name Botanisch: | Erysimum cheiri 'Canaries'. |
| Wuchs: | Staude, aufrecht, horstbildend, dichtbuschig, kompakt, bis zu 30 cm hoch. |
| Wuchshöhe: | bis zu 30 cm. |
| Blatt: | Sommergrün, länglich-lanzettlich, am Ende zugespitzt, glattrandig oder leicht gezahnter Rand, dunkelgrün. |
| Frucht: | Schoten. |
| Blüte: | Leuchtend gelb, kreuzförmig, in Trauben zusammenstehend, angenehm duftend, zahlreich. |
| Blütezeit: | März bis Mai. |
| Wurzeln: | Pfahlwurzel. |
| Boden: | Trockene, durchlässige und sandige Untergründe. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 25. |
| Eigenschaften: | Der Erysimum cheiri 'Canaries' (Schöterich 'Canaries' / Goldlack 'Canaries')begeistert den Betrachter durch seine wundervolle, leuchtend gelbe Blütenpracht, die ansprechende Farbakzente in den Garten setzt. Die perfekte Staude für Steinanlagen, Mauerkronen oder für den Kübel. Auch als Schnittpflanze eine sehr gute Wahl. Bei bis zu -18 Grad Celsius erweist sich die Sorte 'Canaries' als zuverlässig frosthart. Wir empfehlen Ihnen 25 Pflanzen pro Quadratmeter zu setzen. Besonders zierend wirkt der Goldlack 'Canaries' in kleinen Tuffs von 3 bis 5 Pflanzen. Überzeugen Sie sich selbst!. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Der Erysimum cheiri 'Canaries', unter den deutschen Namen Schöterich 'Canaries' oder Goldlack 'Canaries' bekannt, ist eine bezaubernde Staude, die den Frühling mit leuchtend gelber Blütenpracht einläutet. Diese kompakte, horstbildende Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 30 Zentimetern und begeistert von März bis Mai mit zahlreichen, angenehm duftenden Blüten. Ursprünglich aus Europa stammend, ist sie eine perfekte Wahl für sonnige Standorte mit trockenem, durchlässigem Boden und bringt ansprechende Farbakzente in Steinanlagen, auf Mauerkronen oder im Kübel. |
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