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| Wuchs: | Polsterbildend, horstbildend |
| Wuchshöhe: | 5 - 7 cm |
| Blatt: | Immergrün, grüne Blattfarbe, nadelartig |
| Frucht: | - |
| Blüte: | Einfache, goldgelbe doldenartige Blütenstände, kreuzförmig |
| Blütezeit: | März - April |
| Wurzeln: | - |
| Boden: | Trocken, gut durchlässig, kalkhaltig |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 25 bis 30 |
| Eigenschaften: |
Die Draba bruniifolia (Olymp-Hungerblümchen) wächst bestens auf sonnigen Fels-Steppen, Steinfugen und Steinanlagen. Ideal für das Olymp-Hungerblümchen ist ein trockener Boden; unter diesen...
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| Wuchs: | Polsterbildend, horstbildend |
| Wuchshöhe: | 5 - 7 cm |
| Blatt: | Immergrün, grüne Blattfarbe, nadelartig |
| Frucht: | - |
| Blüte: | Einfache, goldgelbe doldenartige Blütenstände, kreuzförmig |
| Blütezeit: | März - April |
| Wurzeln: | - |
| Boden: | Trocken, gut durchlässig, kalkhaltig |
| Standort: | Sonnig |
| Pflanzen pro m²: | 25 bis 30 |
| Eigenschaften: | Die Draba bruniifolia (Olymp-Hungerblümchen) wächst bestens auf sonnigen Fels-Steppen, Steinfugen und Steinanlagen. Ideal für das Olymp-Hungerblümchen ist ein trockener Boden; unter diesen Voraussetzungen hält die Staude im Winter Temperaturen von bis zu -17,7 °C stand. Die Draba bruniifolia setzt sowohl in der Einzelstellung als auch in der Gruppe tolle Akzente. Wir empfehlen die Pflanzung in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück und mit 25 - 30 Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 10 - 15 cm. Da freut sich die Natur: Das genügsame Olymp-Hungerblümchen ist eine beliebte Tummelweide für Bienen und Insekten. |
- Portrait des Olymp-Hungerblümchens
- Standort und Boden
- Blüte und Blattwerk von Draba bruniifolia
- Verwendung im Garten
- Pflanzpartner für das Olymp-Hungerblümchen
- Pflege und Überwinterung
- Wissenswertes über das Olymp-Hungerblümchen
Das Olymp-Hungerblümchen, botanisch als Draba bruniifolia bekannt, ist eine faszinierende Polsterstaude, die mit ihrem goldgelben Blütenflor im Frühjahr begeistert. Ursprünglich aus den Gebirgsregionen der Türkei, des Iran, des Irak und des Kaukasus stammend, hat sie sich als robuste und pflegeleichte Pflanze für sonnige Standorte etabliert. Ihre immergrünen, nadelartigen Blätter bilden dichte Polster, die selbst in extremen Lagen für Farbtupfer sorgen. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles Wissenswerte über diese genügsame Staude.
Portrait des Olymp-Hungerblümchens
Das Olymp-Hungerblümchen ist eine typische Vertreterin der Gattung Draba, die zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gehört. Ihr kompakter, polsterartiger Wuchs und ihre Anspruchslosigkeit machen sie zu einem idealen Bewohner von Steingärten und Trockenmauern.
Botanische Einordnung
Die Draba bruniifolia wird oft mit anderen Hungerblümchen-Arten verwechselt, zeichnet sich jedoch durch ihre besonders intensiv goldgelben Blüten aus. Die Pflanze bildet dichte, immergrüne Rosetten aus schmalen, zugespitzten Blättern, die an kleine Nadeln erinnern. Diese Blätter sind grün bis leicht graugrün gefärbt und bleiben auch im Winter erhalten, was der Staude einen ganzjährigen Zierwert verleiht. Die Blüten erscheinen ab März in doldenartigen Trauben und leuchten in einem satten Goldgelb, das jeden Betrachter in seinen Bann zieht. Jede Einzelblüte ist kreuzförmig, was typisch für die Familie der Kreuzblütengewächse ist. Die Pflanze erreicht eine Höhe von etwa 5 bis 10 Zentimetern und breitet sich durch ihren polsterbildenden Wuchs auf eine Breite von 15 bis 20 Zentimetern aus.
Standort und Boden
Ein optimaler Standort ist entscheidend für das Gedeihen dieser anspruchslosen Staude. Sie bevorzugt vollsonnige Plätze mit gut durchlässigem, kalkhaltigem Boden. Staunässe verträgt sie nicht, daher ist eine Drainage oder ein erhöhter Standort empfehlenswert.
Ideale Bedingungen für Draba bruniifolia
Die Draba bruniifolia stammt aus trockenen, felsigen Regionen und benötigt daher einen Boden, der schnell abtrocknet. Ein kalkhaltiger, sandig-kiesiger Untergrund ist ideal. Wenn der Boden zu schwer oder lehmig ist, können Sie ihn mit Sand oder feinem Kies aufbessern. Die Pflanze ist an Trockenheit angepasst und benötigt nur minimale Wassergaben. An heißen Standorten schätzt sie einen geschützten Platz, der jedoch windoffen sein kann. Die Winterhärte ist bemerkenswert: Sie übersteht Temperaturen bis zu -17,7 °C, vorausgesetzt der Boden ist nicht zu nass. Achten Sie darauf, dass die Pflanze im Winter nicht unter Schneematsch leidet, da dies zu Fäulnis führen kann – ein gut durchlässiger Boden ist daher auch im Winter wichtig.
Blüte und Blattwerk von Draba bruniifolia
Die Blütezeit des Olymp-Hungerblümchens ist ein echtes Highlight im Frühlingsgarten. In Kombination mit ihrem immergrünen Laub bietet sie einen über viele Wochen anhaltenden Blickfang.
Goldgelbe Blütenpracht
Ab März öffnen sich die ersten Blütenknospen und entfalten sich zu leuchtend goldgelben Blütenständen. Jeder Blütenstand besteht aus mehreren Einzelblüten, die doldenartig angeordnet sind. Die Blüten sind klein, aber durch ihre leuchtende Farbe und ihre Häufigkeit sehr auffällig. Sie stehen auf kurzen Stielen über dem Laub und bilden einen dichten Blütenteppich, der oft den gesamten Polster bedeckt. Die Blütezeit erstreckt sich bis in den April hinein und lockt zahlreiche Bienen und andere Insekten an. Nach der Blüte entwickeln sich kleine Schotenfrüchte, die jedoch eher unscheinbar sind. Das Laub bleibt das ganze Jahr über grün und strukturiert, was die Pflanze auch außerhalb der Blütezeit attraktiv macht.
Verwendung im Garten
Das Olymp-Hungerblümchen ist äußerst vielseitig einsetzbar. Es eignet sich hervorragend für Steingärten, Trockenmauern, Kiesbeete und sogar für Dachbegrünungen. Seine geringe Höhe und der dichte Wuchs machen es zu einem idealen Bodendecker auf sonnigen Flächen.
Steinanlagen und Strukturen
In Steingärten und Trockenmauern findet das Olymp-Hungerblümchen ideale Lebensbedingungen. Es wächst in den Fugen und Ritzen, wo es sich mit der Zeit zu dichten Polstern entwickelt. Kombinieren Sie es mit anderen polsterbildenden Stauden wie Blaukissen (Aubrieta) und Steinkraut (Alyssum saxatile), um bunte Teppiche zu schaffen. Auch in Kiesbeeten setzt es schöne Akzente und benötigt dort kaum Pflege. Für eine Dachbegrünung ist die Pflanze aufgrund ihrer Trockenheitsverträglichkeit und ihrer geringen Wuchshöhe bestens geeignet. Sie können das Olymp-Hungerblümchen in kleinen Gruppen von drei bis fünf Pflanzen setzen, wobei Sie pro Quadratmeter 25 bis 30 Pflanzen einplanen sollten. Der Pflanzabstand beträgt 10 bis 15 Zentimeter, damit sich die Polster gut entwickeln können.
Bienenweide für den Frühling
Das Olymp-Hungerblümchen ist eine wertvolle Bienenweide im zeitigen Frühjahr, wenn noch wenig Blütenangebot vorhanden ist. Die goldgelben Blüten locken Bienen, Hummeln und andere Insekten an und liefern ihnen reichlich Nektar und Pollen. Wenn Sie also einen insektenfreundlichen Garten gestalten möchten, ist diese Staude eine ausgezeichnete Wahl. Pflanzen Sie sie in der Nähe von anderen Frühblühern wie Krokussen und Winterlingen, um eine durchgehende Nahrungsquelle zu schaffen.
Kombination mit Draba bruniifolia
Das Olymp-Hungerblümchen lässt sich wunderbar mit anderen sonnenliebenden, trockenheitsverträglichen Stauden kombinieren. Geeignete Partner sind beispielsweise das Polster-Fingerkraut (Potentilla alba) und die Felsenkresse (Aurinia saxatilis). Achten Sie darauf, dass die Begleitpflanzen ähnliche Standortansprüche haben, damit eine harmonische Pflanzgemeinschaft entsteht. In Steinfugen kann man es auch mit niedrigen Gräsern wie dem Blauen Schwingel (Festuca glauca) kombinieren, der einen schönen Kontrast zu den goldgelben Blüten bildet.
Pflanzpartner für das Olymp-Hungerblümchen
Die Wahl der richtigen Pflanzpartner unterstreicht die Schönheit des Olymp-Hungerblümchens und schafft stabile Pflanzengemeinschaften.
Passende Nachbarn am Standort
Empfehlenswerte Pflanzpartner sind das Blaukissen (Aubrieta deltoidea) mit seinen violetten Blüten, das einen reizvollen Farbkontrast bildet. Auch die Polster-Glockenblume (Campanula poscharskyana) in Blautönen harmoniert gut. Für einen gelben Farbeinklang eignet sich das Steinkraut (Alyssum saxatile), ebenfalls goldgelb blühend, aber mit höherem Wuchs. Achten Sie darauf, dass die Partner nicht zu hoch werden, damit das Olymp-Hungerblümchen nicht beschattet wird. Niedrige Thymian-Arten wie der Sand-Thymian (Thymus serpyllum) sind ebenfalls gute Begleiter und verströmen einen angenehmen Duft.
Pflege und Überwinterung
Das Olymp-Hungerblümchen ist äußerst pflegeleicht, dennoch gibt es einige Aspekte zu beachten, damit die Pflanze gesund bleibt und jedes Jahr reich blüht.
Pflegeroutine
Gießen Sie die Pflanze nur bei anhaltender Trockenheit, da sie Trockenheit gut verträgt. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da sonst die Wurzeln faulen können. Eine Düngung ist in der Regel nicht erforderlich, da die Pflanze auf mageren Böden gut gedeiht. Im Frühjahr können Sie etwas Kompost oder Langzeitdünger in geringer Menge ausbringen, um die Blüte zu unterstützen. Entfernen Sie verblühte Pflanzenteile, um die Pflanze zu einem sauberen Wuchs anzuregen und die Samenbildung zu kontrollieren. Achten Sie darauf, dass abgestorbene Blätter im Bereich der Polster entfernt werden, um Fäulnis vorzubeugen. Bei Bedarf können Sie die Pflanze nach der Blüte zurückschneiden, um eine kompakte Form zu erhalten.
Vermehrung und Schnitt
Die Vermehrung des Olymp-Hungerblümchens erfolgt am besten durch Teilung im Frühjahr oder durch Aussaat. Die Samen können direkt ins Freiland gesät werden, keimen aber auch gut in Anzuchtschalen. Da die Pflanze zur Selbstaussaat neigt, können sich mit der Zeit neue Exemplare an günstigen Stellen im Garten ansiedeln. Ein Rückschnitt ist nur selten nötig; wenn die Polster zu groß werden, können Sie sie im zeitigen Frühjahr zurückschneiden, um die Verjüngung zu fördern. Ein Rückschnitt nach der Blüte verhindert die Samenbildung und erhält die kompakte Form.
Überwinterungstipps für Draba bruniifolia
Die Draba bruniifolia ist winterhart bis -17,7 °C, benötigt aber einen trockenen Winterschutz, vor allem bei Nässe. Eine Abdeckung mit Reisig oder ein durchlässiger Untergrund verhindert, dass die Polster im Winter zu nass werden. In schneereichen Lagen schützt eine Schneedecke die Pflanze vor Kälte, aber achten Sie darauf, dass sich kein Eis auf den Blättern bildet. Entfernen Sie nach dem Winter eventuelle Frostschäden durch Ausputzen der abgestorbenen Blätter. Die immergrünen Blätter können im Frühjahr einen leichten Sonnenbrand bekommen, daher ist ein halbschattiger Standort oder ein Winterschutz mit Vlies möglich, aber nicht zwingend erforderlich.
Wissenswertes über das Olymp-Hungerblümchen
Das Olymp-Hungerblümchen hat einige interessante Eigenschaften und eine bemerkenswerte Herkunft, die es zu einer besonderen Bereicherung für den Garten machen.
Herkunft und Besonderheiten
Die Art Draba bruniifolia stammt ursprünglich aus den Gebirgen der Türkei, des Iran, des Irak und des Kaukasus. Der deutsche Name „Olymp-Hungerblümchen“ bezieht sich möglicherweise auf den Olymp in der Türkei, wo die Pflanze häufig vorkommt. Sie wächst dort in Felsspalten und auf steinigen Hängen in Höhenlagen von 1000 bis 2500 Metern. Die Pflanze ist extrem anpassungsfähig und übersteht Trockenheit und Kälte gleichermaßen. Ihre immergrünen Blätter sind eine Anpassung an die kurze Vegetationszeit in den Bergen. Im Garten ist sie eine pflegeleichte und langlebige Staude, die mit wenig Aufwand viel Freude bereitet.
| Name Deutsch: | Olymp-Hungerblümchen. |
| Name Botanisch: | Draba bruniifolia. |
| Wuchs: | Polsterbildend, horstbildend. |
| Wuchshöhe: | 5 - 7 cm. |
| Blatt: | Immergrün, grüne Blattfarbe, nadelartig. |
| Frucht: | -. |
| Blüte: | Einfache, goldgelbe doldenartige Blütenstände, kreuzförmig. |
| Blütezeit: | März - April. |
| Wurzeln: | -. |
| Boden: | Trocken, gut durchlässig, kalkhaltig. |
| Standort: | Sonnig. |
| Pflanzen pro m²: | 25 bis 30. |
| Eigenschaften: | Die Draba bruniifolia (Olymp-Hungerblümchen) wächst bestens auf sonnigen Fels-Steppen, Steinfugen und Steinanlagen. Ideal für das Olymp-Hungerblümchen ist ein trockener Boden; unter diesen Voraussetzungen hält die Staude im Winter Temperaturen von bis zu -17,7 °C stand. Die Draba bruniifolia setzt sowohl in der Einzelstellung als auch in der Gruppe tolle Akzente. Wir empfehlen die Pflanzung in kleinen Tuffs von 1-3 (oder bis 5) Stück und mit 25 - 30 Pflanzen auf den Quadratmeter im Abstand von 10 - 15 cm. Da freut sich die Natur: Das genügsame Olymp-Hungerblümchen ist eine beliebte Tummelweide für Bienen und Insekten.. |
| Detaillierte Beschreibung: |
Das Olymp-Hungerblümchen, botanisch als Draba bruniifolia bekannt, ist eine faszinierende Polsterstaude, die mit ihrem goldgelben Blütenflor im Frühjahr begeistert. Ursprünglich aus den Gebirgsregionen der Türkei, des Iran, des Irak und des Kaukasus stammend, hat sie sich als robuste und pflegeleichte Pflanze für sonnige Standorte etabliert. Ihre immergrünen, nadelartigen Blätter bilden dichte Polster, die selbst in extremen Lagen für Farbtupfer sorgen. In den folgenden Abschnitten erfahren Sie alles Wissenswerte über diese genügsame Staude. Portrait des Olymp-HungerblümchensDas Olymp-Hungerblümchen ist eine typische Vertreterin der Gattung Draba, die zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) gehört. Ihr kompakter, polsterartiger Wuchs und ihre Anspruchslosigkeit machen sie zu einem idealen Bewohner von Steingärten und Trockenmauern. Botanische EinordnungDie Draba bruniifolia wird oft mit anderen Hungerblümchen-Arten verwechselt, zeichnet sich jedoch durch ihre besonders intensiv goldgelben Blüten aus. Die Pflanze bildet dichte, immergrüne Rosetten aus schmalen, zugespitzten Blättern, die an kleine Nadeln erinnern. Diese Blätter sind grün bis leicht graugrün gefärbt und bleiben auch im Winter erhalten, was der Staude einen ganzjährigen Zierwert verleiht. Die.... |
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